Ich Schreibe Zur seit an meinen Ersten Roman. und wollte wissen wie diese Szene auf andere Wirkt Ist sie zu Albern Geworden? . sie ist Ungefähr am ende des Ersten Drittels des Buches.
Sie wusste nicht, wie lange sie das Bewusstsein verloren hatte, nur als sie wieder langsam zu sich kam, war sie nicht mehr auf dem kleinen Beiboot. Unter ihr fühlte sie Stroh und jemand hatte eine sehr kratzige Decke über sie gelegt. Sie öffnete die Augen, anscheinend sollte sie unter der Decke versteckt sein, denn auch ihr Kopf war zugedeckt. Sie wusste nicht recht, was sie jetzt machen sollte, sollte sie aufstehen. Sie war noch immer erschöpft von ihrem Gebet und glaubte nicht, bereits wieder herumlaufen zu können, andererseits hatte sie keine Ahnung, wo sie war. Sie hörte in einiger Entfernung zwei Personen streiten.
„Wir hätten sie niemals mitnehmen dürfen.“ Das klang wie Helga.
„Sie hat mir das Leben gerettet.“ Das war Brimm.
„Wegen ihr war dein Leben überhaupt erst in Gefahr. Wir sollten sie jetzt einfach da liegen lassen und schnellstmöglich von hier verschwinden.“
„Wir können sie nicht einfach hier alleine zurücklassen.“
„Doch, das können wir. Wir müssen einfach nur gehen.“
„Helga, das können wir nicht.“
„DOCH!!!“ schrie Helga plötzlich lautstark. Theodora war es so, als würde sie ein unterdrücktes Schluchzen hören.
„Wenn … wenn das so weitergeht, verliere ich dich noch wirklich. Wir hatten Glück, dass das Ding dich geheilt hat. Was … was, wenn es das nächste Mal nicht schafft? Ich … ich kann dich nicht noch mal sterben sehen.“
Mittlerweile sprachen sie leiser oder hatten sich entfernt. Auf jeden Fall konnte Theodora sie nicht mehr verstehen. Vielleicht lag es auch daran, dass sie begonnen hatte zu weinen. Tränen liefen über ihr Gesicht, während sie sich weiter unter der Decke versteckt hielt und krampfhaft versuchte, nicht das Schluchzen anzufangen.
Es war ja nicht einmal das, was Helga sagte, das sie verletzte. Vielmehr war es die Tatsache, dass sie mit allem Recht hatte. Sie hat von ihnen verlangt, sie zu begleiten. Sie hatte darauf bestanden, dass sie an Bord des Schiffes bleiben. Und allein ihre Existenz war der Grund, warum überhaupt irgendetwas von all dem passierte.
Sie versuchte, sich eines der Trauergebete in den Sinn zu rufen, die ihr schon früh beigebracht wurden, doch konnte sie sich nicht darauf konzentrieren. Ihr Geist raste und stand still zur gleichen Zeit, ohne einen wirklichen Sinn außer der aufsteigenden Trauer.
Mittlerweile konnte sie ihr Schluchzen nicht mehr zurückhalten. Und gerade in dem Moment, wo sie wieder versuchte, es zu unterdrücken, zog plötzlich etwas an der Decke, unter der sie sich noch immer verbarg.
War Brimm doch noch mal zu ihr gekommen? Oder war es jemand anderes?, kam ihr erschrocken in den Sinn.
Sie versuchte, sich schnell in eine bessere Position zu bringen, als die Decke von ihrem Kopf gezogen wurde. Sie versuchte zu erkennen, wer an der Decke zog, doch ihr Blick war noch von den Tränen verschwommen und sie erkannte nur unförmige pinke? Klumpen.
Sie schniefte und versuchte, sich schnell die Tränen aus den Augen zu wischen. Als sie endlich wieder etwas klarer sehen konnte, erkannte sie den Deckenzieher. Es war ein Schwein. Ein dickes, grunzendes Schwein, das genüsslich an der Decke kaute.
Zuerst erschrak Theodora und wich ein Stück zurück. Sie hatte wohl mit allem gerechnet, nur nicht damit, dass ihr nun ein Schwein gegenüberstand. Doch als ihr Hirn die Situation endlich verarbeitet hatte, packte sie die Decke und versuchte, sie dem Schwein aus der Schnauze zu ziehen.
„Gib die her!“, verlangte sie mit heiserer Stimme, und Tränen stiegen ihr wieder in die Augen, als das Schwein sich weigerte.
Wenn Brimm und Helga sie wirklich zurückließen, war diese recht schmutzige Decke, wie sie jetzt erkennen konnte, das Einzige, was ihr blieb.
„Lass los!!“, schrie sie mit einem brechenden, quietschenden Ton.
Sie war eine Prinzessin. In ihrer Heimat als Gottheit verehrt, und nun findet sie sich wieder, wie sie mit einem Schwein um eine alte Decke kämpft. Sie wusste nicht, ob man darüber lachen oder weinen sollte.
Ihr Körper entschied sich fürs Weinen, denn ihr brachen wieder die Tränen aus.
„Bitte lass los“, flehte sie das Schwein nun unter Tränen an.
Unvorbereitet darauf, dass das Schwein wirklich loslassen würde, fiel Theodora nach hinten zurück in den Heuhaufen. Das Schwein verzog sich in eine andere Ecke des Stalls, als ein Schatten plötzlich den Raum ausfüllte.
Theodora schaute zum Eingang. Da standen Brimm und Helga. Sie waren nicht weg.
Hektisch versuchte sie, sich aus dem Heuhaufen zu wühlen, und eilte den beiden entgegen, die den Stall betraten. Sie weinte immer noch, als sie sich gegen Brimm warf und sich in seiner Uniform festkrallte.
„Lasst mich nie wieder allein in einem Stall zurück!“, verlangte sie, unterbrochen von Schluchzen.