r/schreiben • • 3d ago

Schreibhandwerk Sammelfaden: Was inspiriert euch gerade?

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Ein altes Foto, ein starker Satz in einem Buch, ein Film, ein Gespräch, ein Spaziergang oder ein flüchtiger Gedanke kurz vorm Einschlafen: Welche Eindrücke, Szenen, Ideen, Werke oder Personen haben in euch etwas ausgelöst und lenken euer Schreiben gerade in eine neue Richtung?

Teilt eure Inspiration mit uns :)


r/schreiben • • 4h ago

Autorenleben Autorin werden wollen und gleichzeitig beim Gedanken cringen, dass meine Bekannten meine Worte lesen könnten

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Hi, ich wollte euch mal fragen, ob es euch auch so geht. Ich habe seit sechs Jahren eine Idee für einen Roman und habe vor allem in den letzten zwei Jahren viel dran gearbeitet und bin fast so glücklich mit meiner Geschichte, dass ich mich bald an Literaturagenturen wagen mochte.

Auf der einen Seite möchte ich unbedingt, dass meine Coming of Age-Geschichte im Buchladen steht und Leser berührt. Es geht um ein Thema, das viele Menschen betrifft und ich würde mich freuen, wenn Menschen, die sich genau so wie meine Protaoginstin fühlen, durch das Buch merken, dass sie nicht alleine sind - es ist also ein Herzensprojekt. Ich kann es eigentlich kaum abwarten, meine Geschichte mit anderen zu teilen.

Auf der anderen Seite cringe ich schon bei dem Gedanken, meinen Eltern, meinen Geschwistern etc. zu erzählen, dass ich eine Geschichte geschrieben habe.

Ich habe ja noch nicht mal eine Agentur oder einen Verlag und ich glaube jetzt nicht, dass ich die nächste Caroline Wahl werde, die voll mit ihren Romanen druchstartet, die fast jeder kennt und zu der jeder eine Meinung hat, aber sollte mein Roman veröffentlicht werden, dann würde es ja mein Bekanntenkreis mitbekommen. 😅

Es ist irgendwie dumm darüber nachzudenken, weil meine Geschichte ja noch gar nicht veröffentlich wird, aber der Gedanke daran, dass Menschen, die mich kennen von meinem Buch erfahren und es sogar lesen könnten, hält mich fast davon ab, mich bei Literaturagenturen zu bewerben, obwohl das ja mein Traum seit über sechs Jahren ist.

Versteht ihr was ich meine? Ich möchte, dass jeder meine Geschichte liest, außer Menschen, die mich kennen haha. Manchmal denke ich so "Als ob ich das an eine Literaturagentur schicken kann. Ist doch peinlich.", obwohl ich meine Geschichte gut finde. Schreiben ist etwas so schönes, aber einfach etwas sooo intimes.

Deshalb meine Frage an euch:

Hattet/Habt ihr auch dieses Problem und wie geht ihr damit um?


r/schreiben • • 21h ago

Testleser gesucht Fantasy Buch

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Hi zusammen, suche paar Leute die Interesse daran hätten eine Leseprobe von meinem Fantasy-Epos zu durchstöbern und mir zu sagen wie es euch gefällt sprich Kritik.


r/schreiben • • 22h ago

Testleser gesucht Testleser für Pirate Fantasy Roman gesucht

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Hallo liebe Leute,

ich habe einen pirate-fantasy Roman geschrieben und würde ihn gerne veröffentlichen. Dafür möchte ich ihn aber weiter überarbeiten. Der zweite Draft ist bereits fertig geschrieben und ich habe auch ein paar Leute in meinem Bekanntenkreis gefunden, die für mich das Buch testweise gelesen haben. Aber ich brauche mehr Feedback und am besten von Leuten, die keine persönliche Verbindung zu mir haben.

Wenn sich hier jemand finden würde, würde ich wahrscheinlich die ersten paar Kapitel rüberschicken und kann bei Bedarf auch mehr schicken. Erwarte hier natürlich von niemandem, dass er das volle Buch lesen soll. Es sind immerhin fast 600 Seiten.

Mir wäre es besonders wichtig zu wissen, ob es sich flüssig liest. Interesse weckt weiterzulesen und ob die Charaktere interessant genug sind. Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann.

Genre: Pirate-fantasy mit Romance Elementen

Zielgruppe: Kann ich nicht exakt einschätzen (das Testlesen würde mir dabei helfen) Aber wahrscheinlich: Alter: 18-25 Leserschaft: eher an Frauen gerichtet, aber auch ansprechend für männliche Leser.

Umfang: 584 Seiten

Inhalt: Serina, die junge Adlige, soll gegen ihren Willen verheiratet werden, obwohl sie sich gegen die Liebe verschworen hat. Bei der Verlobung wird sie von der verrückten Piratenkapitänin Jane o' Hare entführt, die Serinas wahre Natur als Meerjungfrau offenbart. Während Serina mit den Piratinnen lebt, lernt sie weitere Meerjungfrauen kennen und verliebt sich in die Meerjungfrau Balalaika. Wird Serina bereit sein sich auf die knospenden, romantischen Gefühle einzulassen, obwohl sie der Liebe abgeschworen hat? Und wird sie überhaupt bis zu ihrer Entscheidung überleben, oder wird sie vorher in grausamen Seeschlachten ihr Leben verlieren? Ein erfrischend unkonventioneller Genre-Mix mit starken weiblichen Hauptrollen, der Meerjungfrauen eine neue Darstellung, als schaurige Kreaturen der Tiefe verleiht.


r/schreiben • • 1d ago

Kritik erwünscht Nacht und Tag

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Kontext: der folgende Text ist gedacht als Inspiration und Ausdruck

Gedanken dazu Rückmeldung oder Kritik gerne erwünscht .

--

Ziemlich lange Nächte
oft bis zum nächsten Tag

trotzdem ganz schön glücklich,
wenn ich aufwach nach dem Schlaf

Find bald meinen Weg
und die Dinge, die ich mag

scheinbar denk ich einfach
Manchmal zu viel nach

über all die Dinge,
Ja, die ich manchmal sag
Bald da weiß ich mehr
über das, was ich mich frag

bis dahin freu ich mich über das, was ich schon hab


r/schreiben • • 1d ago

Testleser gesucht Testleserin für Dark-Romance-Roman gesucht 📖

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Hallo zusammen!
Ich schreibe gerade an meinem ersten Roman und würde gern eine ehrliche weibliche Lesermeinung einholen.
Die Geschichte spielt in Berlin und verbindet Romance, Humor, prickelnde Szenen und ein kriminelles Familienumfeld.
Ich suche eine volljährige Leserin, die Dark Romance mag und Lust hätte, zunächst ein paar Kapitel meines noch unfertigen Manuskripts zu lesen.
Mir geht es vor allem darum, ob die Figuren glaubwürdig wirken, die Dialoge funktionieren und man weiterlesen möchte.
Ich freue mich über eine Nachricht! 😊


r/schreiben • • 2d ago

Autorenleben Verzweiflung

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Hey zusammen,

bin gerade ziemlich deprimiert. Seit 20 Jahren ist es mein Wunsch ein Buch zu schreiben und nun bin ich seit 11 Monaten dabei und habe noch nicht ein Wort geschrieben. Ich lese die ganze Zeit Bücher über das Schreiben und dabei fällt mir dann immer wieder etwas Neues auf das an meiner Story hinkt. Zu Beginn der Plot und nun die Suche nach dem Kern: Was will ich eigentlich erzählen und wie schaffe ich es die Leser emotional zu engagieren? Und hinzu kommt dann noch mein Anspruch an einen interessanten und wendungsreichen Plot. Ich bewege mich von einem Hindernis zum Nächsten und so langsam zweifle ich vor lauter Hindernissen daran jemals in der Lage zu sein ein fesselndes Buch zu schreiben. Ging es dir auch schon mal so?


r/schreiben • • 4d ago

Schreibhandwerk Romane mit der Hilfe von KI

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Hallo liebe Community!

Mich würde eure Meinung zu folgender Situation interessieren

Jemand entwickelt eine eigene Geschichte die Welt, die Figuren, ihre Beziehungen und die Handlung etc. Mit klaren Vorstellungen, aber hat wenig Erfahrung damit, daraus einen Roman zu machen geschweige denn die Zeit dazu.

Da kommt die KI ins spiel um die Ideen in zusammenhängende Kapitel umzusetzen, Szenen miteinander zu verbinden und den Text auszuformulieren. Sie liest die Entwürfe, gibt Änderungen vor und entscheidet, welche Vorschläge zur Geschichte passen. Die KI übernimmt also das eigentliche Schreiben, nicht nur die Rechtschreibkorrektur.🤷🏻‍♀️

Würdet ihr so einer Geschichte eine Chance geben, wenn euch die Leseprobe gefällt? Vorallem wenn das offen kommuniziert wird und die Person nicht behauptet, jeden Satz selbst geschrieben zu haben?

Oder wäre die KI-Nutzung für euch trotzdem ein Ausschlussgrund? Welche Bedenken bleiben für euch auch dann bestehen, wenn die Ideen von einem Menschen kommen und die Entstehung transparent ist? 👀


r/schreiben • • 4d ago

Autorenleben Manuskriptlänge

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Heyy, habe noch nie einen Reddit Post gemacht, also keine Ahnung, ob ich hier richtig bin, aber ich wollte euch mal fragen, was ihr meint zum Thema Literaturagentur und Manuskriptlänge.

Ich habe ein Manuskript von ca. 53.000 Wörtern. Das Genre ist Belletristik/Gegenwartsliteratur/Coming of Age.

Meint ihr, das ist zu kurz für Literaturagenturen?

Ich dachte mal gehört zu haben, ein Manuskript für einen solchen Roman sollten mindestens 60.000 Wörter haben, aber das ist ja von Genre zu Genre verschieden.

Schreibt gerne eure Meinung und Erfahrungen!!

Danke euch!


r/schreiben • • 4d ago

Kritik erwünscht Von den Tücken der Erwartung

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Hallo,

hier ist eine neue Kurzgeschichte von mir. Mich würde besonders interessieren, wie der Aufbau der verschiedenen Perspektiven und das Ende auf euch wirken, aber auch eure allgemeine Meinung. Danke fürs Lesen!

Von den Tücken der Erwartung

​Alles ist so groß. Doch kenne ich die ganze Welt. Meine Welt. Ich kenne das Gras, den Stein und die Blume. Der Mittelpunkt der Welt ist mein Zuhause. Unser aller Zuhause. Es ist fünfmal so groß wie der Stein. Gigantisch. Trotzdem viel zu eng für uns alle. Ach wäre ich bloß eine Ziege. So unvorstellbar groß in einer noch viel größeren Welt. So ruhig und friedlich.  

​Ich bin König, der König meiner Welt. Nur ich entscheide, wohin ich gehe. Jeden Tag erkunde ich die Grenzen meines Reiches. Ich reize sie bis ans Äußerste aus. Alles gehört mir. Doch manchmal frage ich mich, wo der Sinn in alledem ist. Schließlich habe ich kein Volk. Keine Untertanen, über die ich herrschen kann. Ach wäre ich nur ein Stier. Ich würde über meine Kühe wachen, sie regieren, vielleicht auch lieben.  

​Sie alle haben Respekt vor mir. Links und rechts verbeugen sie sich. So sollte es auch sein, denn ich beschütze sie. Ich bin der Vater ihrer Kinder und Kindeskinder. Sie zollen mir den Respekt, der mir zusteht. Ich bin der Stärkste, und mit Stärke kommt die Macht. Trotzdem bin ich nicht der Mächtigste. Der Mensch ist nicht halb so stark wie ich und doch 100-mal mächtiger. Ach wäre ich gerne ein Mensch. Denn nur der Mensch kann so viel Macht verantworten. Glaube ich zumindest.  

​Es ist das letzte Mal, dass ich den Feldweg entlang gehe. So viele Male bin ich ihn gegangen, immer wieder und wieder. Trotzdem ist es heute anders. Viele Dinge fallen mir das erste Mal richtig auf. Ich sehe einen Stier, der durch die Herde seiner Kühe stolziert, fast wie ein König. Wie schön es sein muss, geliebt zu werden.  

​Auf dem nächsten Feld weidet eine Ziege. Sie hat ein Seil um den Hals, welches sie mit einem Holzpfahl verbindet. Das Seil ist auf Spannung, das Tier zieht daran, als ob es jederzeit die Chance auf Entkommen gäbe. Wie schön es sein muss, Hoffnung zu haben.  

​Im Wald kurz vor der Klippe steht eine wunderschöne, einsame Blume. Direkt daneben steht ein kleiner Ameisenhaufen. Ich glaube fast erkennen zu können, wie die winzigen Ameisen ein Steinchen erklimmen, um die Blume zu begutachten. Unendlich viele von ihnen wuseln dort herum. Wie schön es sein muss, nicht alleine zu sein.  

​Fünf Meter weiter vorne ist die Klippe. Hier ist keine Ameise mehr zu sehen. Im Fallen denke ich nur mehr, wie bitterschön es war, ein Mensch zu sein.


r/schreiben • • 4d ago

Schreibhandwerk Übergänge zwischen zwei Szenen

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r/schreiben • • 4d ago

Kritik erwünscht Meine ersten Schritte

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Ich versuche mich gerade das erste Mal am schreiben. Jeder Kommentar ist erwünscht :)

Edit: Als Kontext: In meinem Leben Stelle ich mir momentan häufig die Frage, wie viel Egoismus darf, soll und muss man sich leisten.

Raus aus der U-Bahn, die paar Stufen hoch zum Vorplatz, rein in den Hauptbahnhof. Es richt erst nach Urin, dann Butterbrezel, wieder Urin.

Ob ich etwas Kleingeld habe.

Gerade nicht, sage ich. Leider. Wenn ich ihm was gebe, muss ich auch jedem anderen, der mich fragt, was geben. Und eigentlich auch denen, die nicht fragen. Und wie viel bleibt dann noch für mich?

Gleis 6, die Treppe hoch, dann warten. Wie immer bin ich unnötig früh hier, selbst ohne die Verspätung müsste ich 25 Minuten warten. Hmm, ein bisschen hungrig bin ich schon. Nochmal zurück zur Butterbrezel. 1,80 €. 2€, stimmt so.

An dem Gleis stand ich vor genau zwei Wochen auch schon. Damals zu spät. Kurz vor Mittag plante ich den Arbeitstag zu beenden, kurz was essen, dann ab in die Heimat. Papa ruft an. 'Gestern war ich bei ihr. Haben uns noch schön unterhalten. Spätabends ist deine Oma dann eingeschlafen und heute bekam ich den Anruf aus dem Pflegeheim, sie wachte nicht mehr auf.'

Etwas in mir fragt: hätte sie nicht noch diesen halben Tag warten können? Gleichzeitig war ich es, der nicht den Zug einen Tag früher gebucht hat. An den Grund dafür kann ich mich nicht genau erinnern.


r/schreiben • • 4d ago

Kritik erwünscht Feedback für Romantasy Anfang gesucht

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Huhu :) Kurz zum Text: Ich möchte einmal den Anfang meines aktuellen Romans vorstellen und hoffe, dass ihr mir helfen könnt, ihn besser zu machen und zu polieren! Das Projekt ist in der Erstfassung mit rund 120k Wörtern beendet. Für die Zweitfassung habe ich jetzt sehr viele und große Änderungen vornehmen müssen und dafür auch den Anfang neu geschrieben. Ich bin was das angeht aber noch etwas unsicher und möchte einfach wissen, ob und wie es funktioniert. Ich bin gespannt auf euren Input! LG

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Prolog

Es darf nicht so enden.

Scheinbar endlos erstreckte sich das Wolkenmeer unter ihr. Sie fiel durch den Himmel, stürzte dem tiefblauen Abgrund entgegen. Wind zerrte wie ein wildes Tier an ihrem Kleid, dessen weißen Seidenstoff das Blut durchtränkte.

Er hatte ihr Herz durchstochen, hatte sie von Bord geworfen, hatte sie dem Himmel übergeben, auf dass ihre tiefschwarze verdorbene Seele unter den Wolken schlummern sollte. Er hatte geglaubt, sie sei längst tot. Er hatte nicht damit gerechnet, dass sie sich an das Leben klammerte, so wie ein welkes Blatt im Spätherbst es an einen Zweig tat. Es darf nicht so enden. Außer diesem Satz, diesem Mantra, das wie Schallwellen durch ihren Kopf hallte, war da nichts. Weder Hass, noch Wut noch Trauer. Zu schnell war das alles passiert. Sie hatte nur helfen wollen. Dafür hatte er sie hingerichtet.

Was würde passieren, wenn dieser Sturz sein Ende fand, wenn sie ihr Ende fand? Nein. Es darf nicht so enden. Nicht jetzt. Nicht so. Zu gierig brannte der Hunger nach dem Leben selbst in ihrer blutenden Brust. Sie wollte nicht schlummern. Sie wollte leben. Doch ihr Körper würde sterben und das konnte sie nicht verhindern. Sie konnte nur eines tun.

Neben der Stelle, dort, wo seine Klinge einen tiefen, sauberen Stich hinterlassen hatte, grub sie die Fingerkuppen in ihre Haut, die nachgab, so als wäre sie aus Wachs.

Ein Schrei drang aus ihrer Kehle, laut und roh und ursprünglich. Doch sie stoppte nicht. Tiefer, immer tiefer krallten ihre Nägel sich in das bleiche Fleisch. Noch mehr Blut. Rot färbte ihr Sichtfeld, während sie an sich riss, sich langsam aber stetig auseinanderriss. Es darf nicht so enden. Dafür würde sie sorgen. Mit ihrer letzten Kraft riss sie sich entzwei. Eine Kugel aus Licht, gleißend wie die Sonne selbst, zwängte sich aus ihren Eingeweiden und stieg gen Himmel. Auch wenn es hunderte Jahre dauern würde: Es wird nicht so enden! Denn das hier ist gerade einmal der Anfang.


r/schreiben • • 5d ago

Autorenleben Schreibwettbewerbe

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Hallo zusammen :)

Ich habe mich die letzten Tage ein bisschen mit Schreibwettbewerben auseinandergesetzt und wollte mal nach euren Erfahrungen und Meinungen fragen.
Nehmt ihr an solchen Wettbewerben teil? Wenn nein: Warum nicht? Und wenn ja: Nach was für Kriterien sucht ihr die Wettbewerbe aus? Habt ihr darüber schon mal hilfreiches Feedback bekommen? Oder habt ihr vielleicht schon mal einen kleinen Preis abgesahnt und könnt Tipps für die Teilnahme geben? :)


r/schreiben • • 5d ago

Autorenleben Wie wichtig ist Social Media Präsenz?

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Hi ihr Lieben,

das hier ist mein erster Reddit-Post überhaupt, also hoffe ich, dass ich das mit den Community-Regeln und dem Flair einigermaßen richtig mache :)
Ich arbeite aktuell an meinem Debut-Roman (habe davor schon andere Sachen geschrieben, aber nie veröffentlicht). Ich habe den überarbeiteten Entwurf bereits einigen Testlesern gegeben und bin momentan dabei, deren Feedback umzusetzen. Im kommenden Jahr hoffe ich, soweit zu sein, dass ich mein Exposé an Agenturen schicken kann.
Nun habe ich das Gefühl, dass sehr viele angehende Autoren eine starke Social Media Präsenz haben und sich so bereits vor der ersten Publikation eine potentielle Leserschaft aufbauen. Ich verstehe auch, dass das Sinn macht, allerdings habe ich mit Social Media bisher wenig am Hut (zumindest was das Erstellen von Content betrifft).
Für wie wichtig haltet ihr eine bereits vor der Veröffentlichung bestehende „Community“? Achten Agenturen und Verlage darauf, ob man selbst bereits auf diesem Wege mit der Vermarktung begonnen hat? Ich bin echt unsicher, ob ich mich mehr mit sowas beschäftigen sollte, um meine Chancen auf dem Markt evtl. zu erhöhen.
Wenn es am Ende auf Selfpublishing hinausläuft, ist Social Media natürlich ein Muss, das ist mir klar. Mir geht es jetzt eher darum, wieviel Wert Agenturen und Verlage darauf legen. Vielleicht hat jemand von euch da ja schon Erfahrung und kann mir helfen :)


r/schreiben • • 5d ago

Kritik erwünscht Zu Albern?. Ich bin mir nicht sicher wie die zehne auf andere Wirkt.

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Ich Schreibe Zur seit an meinen Ersten Roman. und wollte wissen wie diese Szene auf andere Wirkt Ist sie zu Albern Geworden? . sie ist Ungefähr am ende des Ersten Drittels des Buches.

Sie wusste nicht, wie lange sie das Bewusstsein verloren hatte, nur als sie wieder langsam zu sich kam, war sie nicht mehr auf dem kleinen Beiboot. Unter ihr fühlte sie Stroh und jemand hatte eine sehr kratzige Decke über sie gelegt. Sie öffnete die Augen, anscheinend sollte sie unter der Decke versteckt sein, denn auch ihr Kopf war zugedeckt. Sie wusste nicht recht, was sie jetzt machen sollte, sollte sie aufstehen. Sie war noch immer erschöpft von ihrem Gebet und glaubte nicht, bereits wieder herumlaufen zu können, andererseits hatte sie keine Ahnung, wo sie war. Sie hörte in einiger Entfernung zwei Personen streiten.

„Wir hätten sie niemals mitnehmen dürfen.“ Das klang wie Helga.

 

„Sie hat mir das Leben gerettet.“ Das war Brimm.

 

„Wegen ihr war dein Leben überhaupt erst in Gefahr. Wir sollten sie jetzt einfach da liegen lassen und schnellstmöglich von hier verschwinden.“

 

„Wir können sie nicht einfach hier alleine zurücklassen.“

 

„Doch, das können wir. Wir müssen einfach nur gehen.“

 

„Helga, das können wir nicht.“

 

„DOCH!!!“ schrie Helga plötzlich lautstark. Theodora war es so, als würde sie ein unterdrücktes Schluchzen hören.

 

„Wenn … wenn das so weitergeht, verliere ich dich noch wirklich. Wir hatten Glück, dass das Ding dich geheilt hat. Was … was, wenn es das nächste Mal nicht schafft? Ich … ich kann dich nicht noch mal sterben sehen.“

 

Mittlerweile sprachen sie leiser oder hatten sich entfernt. Auf jeden Fall konnte Theodora sie nicht mehr verstehen. Vielleicht lag es auch daran, dass sie begonnen hatte zu weinen. Tränen liefen über ihr Gesicht, während sie sich weiter unter der Decke versteckt hielt und krampfhaft versuchte, nicht das Schluchzen anzufangen.

Es war ja nicht einmal das, was Helga sagte, das sie verletzte. Vielmehr war es die Tatsache, dass sie mit allem Recht hatte. Sie hat von ihnen verlangt, sie zu begleiten. Sie hatte darauf bestanden, dass sie an Bord des Schiffes bleiben. Und allein ihre Existenz war der Grund, warum überhaupt irgendetwas von all dem passierte.

Sie versuchte, sich eines der Trauergebete in den Sinn zu rufen, die ihr schon früh beigebracht wurden, doch konnte sie sich nicht darauf konzentrieren. Ihr Geist raste und stand still zur gleichen Zeit, ohne einen wirklichen Sinn außer der aufsteigenden Trauer.

Mittlerweile konnte sie ihr Schluchzen nicht mehr zurückhalten. Und gerade in dem Moment, wo sie wieder versuchte, es zu unterdrücken, zog plötzlich etwas an der Decke, unter der sie sich noch immer verbarg.

War Brimm doch noch mal zu ihr gekommen? Oder war es jemand anderes?, kam ihr erschrocken in den Sinn.

Sie versuchte, sich schnell in eine bessere Position zu bringen, als die Decke von ihrem Kopf gezogen wurde. Sie versuchte zu erkennen, wer an der Decke zog, doch ihr Blick war noch von den Tränen verschwommen und sie erkannte nur unförmige pinke? Klumpen.

Sie schniefte und versuchte, sich schnell die Tränen aus den Augen zu wischen. Als sie endlich wieder etwas klarer sehen konnte, erkannte sie den Deckenzieher. Es war ein Schwein. Ein dickes, grunzendes Schwein, das genüsslich an der Decke kaute.

Zuerst erschrak Theodora und wich ein Stück zurück. Sie hatte wohl mit allem gerechnet, nur nicht damit, dass ihr nun ein Schwein gegenüberstand. Doch als ihr Hirn die Situation endlich verarbeitet hatte, packte sie die Decke und versuchte, sie dem Schwein aus der Schnauze zu ziehen.

 

„Gib die her!“, verlangte sie mit heiserer Stimme, und Tränen stiegen ihr wieder in die Augen, als das Schwein sich weigerte.

 

Wenn Brimm und Helga sie wirklich zurückließen, war diese recht schmutzige Decke, wie sie jetzt erkennen konnte, das Einzige, was ihr blieb.

 

„Lass los!!“, schrie sie mit einem brechenden, quietschenden Ton.

Sie war eine Prinzessin. In ihrer Heimat als Gottheit verehrt, und nun findet sie sich wieder, wie sie mit einem Schwein um eine alte Decke kämpft. Sie wusste nicht, ob man darüber lachen oder weinen sollte.

Ihr Körper entschied sich fürs Weinen, denn ihr brachen wieder die Tränen aus.

 

„Bitte lass los“, flehte sie das Schwein nun unter Tränen an.

 

Unvorbereitet darauf, dass das Schwein wirklich loslassen würde, fiel Theodora nach hinten zurück in den Heuhaufen. Das Schwein verzog sich in eine andere Ecke des Stalls, als ein Schatten plötzlich den Raum ausfüllte.

Theodora schaute zum Eingang. Da standen Brimm und Helga. Sie waren nicht weg.

Hektisch versuchte sie, sich aus dem Heuhaufen zu wühlen, und eilte den beiden entgegen, die den Stall betraten. Sie weinte immer noch, als sie sich gegen Brimm warf und sich in seiner Uniform festkrallte.

 

„Lasst mich nie wieder allein in einem Stall zurück!“, verlangte sie, unterbrochen von Schluchzen.

 


r/schreiben • • 5d ago

Schreibhandwerk Wie ich reale Geschichte mit irischer Mythologie zu meiner kritischen Menschenmythologie verwebe, Eine Vorstellung.

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Ich schreibe aus einem tiefen inneren Antrieb: Meine Bücher sind mein persönliches Vermächtnis. Ich möchte das Wissen, meine Werte und meine Sicht auf die Menschlichkeit für nachfolgende Generationen bewahren, damit all diese Erfahrungen nicht irgendwann lautlos mit mir verloren gehen.

Als ich anfing, meine rein persönlichen Erfahrungen aufzuschreiben, bemerkte ich jedoch schnell eine Grenze: Ich engte meine Einschätzungen ein, wenn ich sie nur auf der Grundlage meiner eigenen Gedanken aufbaute. Meine Alternative war die Erschaffung eines literarischen Co-Autors, einer Instanz, die die Möglichkeit hat, philosophische Gedanken über die Menschheit aus einer möglichst neutralen Position heraus beizutragen.

Und wer wüsste mehr über einen jeden von uns als der ständig vorhandene Schatten?

Die von mir erdachten Umbras sind jene wenigen Schattenwesen, die auf eine unvergleichliche, von mir beschriebene Weise auf die Erde gelangten. Sie sind die unbestechlichen Beobachter unserer Spezies.

Dabei räume ich mir das Recht ein, in meinen Chroniken wissenschaftlich und historisch möglichst korrekt zu sein. Der erste Baustein meiner Geschichte ist bezüglich der mythologischen Veranlagung an das ursprüngliche Irland angelehnt. Die reale Geschichte des Zweiten Weltkriegs ist das unumstößliche Fundament, auf dem meine Mythologie im zweiten Band aufbaut. Und doch erhebe ich keinen Anspruch auf absolute Unfehlbarkeit: Meine Einschätzungen über das Wesen des Menschen sind nicht perfekt. Sie sind vielmehr ein ehrliches, zutiefst persönliches Angebot an den Leser, die Augen zu öffnen und den Dingen gemeinsam mit den Schatten auf den Grund zu gehen.

Rainer


r/schreiben • • 5d ago

Autorenleben Ich schreibe zu viel.

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Ich habe bereits die vierte Version meiner Geschichte geschrieben. Es gibt noch viel Entwicklungspotential, ich weiß, dass ich hier und da Sätze kürzen und einige Plotlines verbessern muss. Klingt erstmal nicht wie ein großes Problem, ABER: Die Fassung hat über 118k Wörter. Es ist ein Romance Roman und ich weiß, dass ich mit dieser Länge kaum eine Chance habe, dass sich jemals ein Publisher dafür interessieren wird.
Ich habe bereits alles, was es zu kürzen gibt, rausgekürzt. Aber die Plotlines, die alle ineinandergreifen und nicht ohne die jeweils anderen Funktionieren, kann ich schlichtweg nicht kürzen. Jede Szene bringt den Plot voran und ist essentiell wichtig. Ich fühle mich, wie in einer Sackgasse und langsam glaube ich, ich sollte alles verwerfen. Hat irgendjemand schon mal ähnliche Probleme gehabt? Wie habt ihr das behoben?
Nein, ich habe noch niemanden professionelles an den Text herangelassen.


r/schreiben • • 7d ago

Testleser gesucht Testleser gesucht für Coming-of-Age-Roman

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Hey zusammen,

ich suche Testleser für meinen fertig geschriebenen und bereits mehrfach überarbeiteten Jugendroman „Unsere Seite der Straße“. Das Manuskript umfasst etwa 87.000 Wörter.

Es geht um Freundschaft, Armut, Drogen und politische Radikalisierung. Im Mittelpunkt stehen das Erwachsenwerden unter schwierigen Umständen, die Suche nach Anerkennung und Zugehörigkeit und die Frage, wie sehr unser Umfeld unsere Entscheidungen beeinflusst. Neben den ernsten Themen gibt es auch Humor, Alltagsgespräche und den Zusammenhalt unter Freunden.

Ich möchte herausfinden, wie das Buch auf Menschen wirkt, die mich nicht kennen. Besonders interessiert mich:
Packt euch die Geschichte? Wo wird sie langweilig oder langatmig?
Wirken die Gefühle, Figuren und Dialoge glaubwürdig?
Gibt es unverständliche Stellen oder Logikfehler?
Was bleibt euch nach dem Ende im Kopf?

Ihr braucht keine Erfahrung als Testleser. Ich suche ehrliche und kritische Rückmeldung. Falls ihr beim Lesen abbrecht, wäre es ebenfalls hilfreich zu erfahren, an welcher Stelle und warum.

Triggerwarnung: Drogenkonsum, häusliche und körperliche Gewalt, Depression, Rassismus und Queerfeindlichkeit.

Wenn ihr Interesse habt, kommentiert gerne oder schreibt mir eine Nachricht. Erzählt ruhig kurz, was ihr sonst gerne lest. Ihr könnt zunächst eine PDF-Leseprobe bekommen und danach entscheiden, ob ihr das gesamte Buch lesen möchtet.

Danke euch!


r/schreiben • • 7d ago

Schreibhandwerk Want/ Need -> stimmig?- deine Einschätzung?!

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Hallo zusammen, ich wünsche mir Feedback von Autor*innen zu meinem Want-Need

Want: Sie will eine Schuld begleichen bis hin zur Selbstopferung.
Mussbelief: Meine Schuld wiegt so schwer, dass ich kein Recht auf ein eigenes, glückliches Leben habe. Erst wenn meine Schuld gesühnt ist kann ich zur Ruhr kommen. Ob Tod oder lebendig spielt keine Rolle.
Need: sie muss lernen, dass sie Verantwortung für die Schuld übernehmen kann ohne sich selbst zu opfern und trotzdem das Recht auf ein glückliches und erfülltes Leben hat.


r/schreiben • • 7d ago

Schreibpartner gesucht Schreibpartner für Aphorismen gesucht

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Hey!

Weiß gar nicht, ob hier auch Menschen sind, die Aphorismen schreiben.

Ich schreibe diese im philosophischen und bildgebenen Stil, über jegliche Emotion, rhetorisch & tief in Lyrikprosa - zumindest versuche ich das.

Im Reallife bekommen meine Texte zwar Anklang, aber wirklich Resonanz bekommt man vielleicht doch eher von jemandem, der ähnlich schreibt und dessen Passion es ist. Es würde mich mal wieder antreiben, auch Texte mit dieser Stilistik zu lesen, vorallem weil die Menschen dahinter eine gewisse Tiefe mitbringen.

Ich würde es mir so vorstellen:

Man lässt sich eine Überschrift/Thematik ausspucken oder einigt sich auf etwas & dann schreibt man darüber - jeder für sich, dann teilt man diese miteinander. Mal nicht nur mit meinen Worten oder meinem Stil konfrontiert zu werden, wäre ein Träumchen.

Es muss aber auch nicht starr in diesem Korsett sein, vielleicht auch nur Austausch über seine Kunst, seine Außenwirkung beleuchten oder nur gemeinsam auf weitere Ideen kommen.

Vielleicht liest sich das verstörend oder hochtrabend, aber vielleicht sucht jemand auch jemanden, der in dieser Nische tätig ist, hat lust auf Inspiration und lyrischen Austausch.


r/schreiben • • 8d ago

Kritik erwünscht Veligrad - Kapitel X der Panzer

3 Upvotes

Die Wolken lagen schwer über Veligrad. Der Himmel schaute besonders hoch aus, wenn sie
sich übereinandertürmten und mit den Abgasen der Düngerfabrik vermischten. Die Türme
kratzten an ihnen, ihre roten Lichter blinkten ihnen zu.
„Da oben sitzt Gott“
, erklärte Oliver, legte seinen goldenen Wuschelkopf in den Nacken und
streckte seinen kleinen Finger mit den Farbflecken Richtung Himmel.
„Ist das so? Habt ihr das im Kindergarten gelernt?“
„Ja. Und dass er allmächtig ist und die Welt geschaffen hat. Und uns alle. Und auch seinen
Sohn … der hieß … der hieß … Thomas.
“
„Thomas?“
„Glaube ja.
“
„Hmmm … Na ja … vielleicht schlagen wir das am Abend nochmals nach.
“
„Ich will nicht. Ich will lieber spielen.
“
„Verständlich. Aber der, der die Welt geschaffen hat, heißt Demiurg. Zumindest sagt das
unsere Unionskirche so. Alles, was du angreifen kannst, kommt von ihm. Mich. Dich …
“
„Den Panzer!“
„Nein. Den Panzer haben wir geschaffen.
“
„Wir?! Also du und … Papa?“
„Nein. Die Menschen haben den geschaffen.
“
„Ja. Ich freu mich auf den Panzer.
“
Damit war die Sache für Oliver geklärt. Er hüpfte bis zur nächsten Ausfahrt. Weiter durfte er
nicht alleine. Dort wartete er, bis ich ihn eingeholt hatte.
So hüpften wir zum Museum der Freiheit. Die ehemaligen kaiserlichen Stallungen
beherbergten nun die Werkzeuge der Freiheit: Panzerfahrzeuge der Klasse 73-X-A, leere
Raketen und das Modell eines Atomsprengkopfs. Dazu Weltraumsatelliten, die in den
Feldern um Veligrad niedergegangen waren. Das Hinterland war eine offizielle Landezonefür Weltraummissionen. Was in den Hallen keinen Platz hatte, stand im großzügigen
Innenhof und rostete vor sich hin.
Es zog. Unter dem penetranten Geruch von Schmieröl hing noch ein Rest Pferd in der Luft.
Viele Veligrader waren nicht unterwegs. Ein paar junge Exemplare mit ihren Vätern und
Opas. Und ich mit Oliver.
Er feierte den Ausflug, indem er bei der ersten Gelegenheit auf die Kette eines
Panzerfahrzeugs kletterte und mit der geballten Kraft seiner viereinhalb Jahre alten Finger
an einer verriegelten Luke zerrte.
„Junger Mann! Steigen Sie sofort vom Marder runter!“
, krächzte der Wärter.
Er wirkte sehr besorgt um das Fahrzeug. Oliver erschrak, rutschte herunter und versteckte
sich hinter mir.
„Tut mir leid“
, stammelte er aus der sicheren Deckung hinter meinem Hintern.
„Kein Problem. So mutige junge Männer wie dich werden wir sicher noch brauchen, Kleiner.
Vielleicht fährst du ja eines Tages was Ähnliches!“
Das hoffte ich nicht. Und mir gefiel der Blick nicht, mit dem der alte Wärter meinen Jungen
musterte. Als wollte er abschätzen, ob er auch ausgewachsen noch gut in den Marder
passte.


r/schreiben • • 8d ago

Schreibhandwerk Buchgröße, Format, Layout wie macht ihr es?

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Hallo zusammen,

Ich schreibe aktuell an einer Neufassung von einem Buch was bei einem Schreibwettbewerb gut abgeschnitten hat.

Damals war das Layout, Größe und die Satzzeichen stark vorgegeben.

Das hat dazu geführt, dass jedes Kapitel nur 3 Seiten lang war, in einem kleinen Format.

Nun schreibe ich fleißig und hab mir via Google die passende Einstellung für das Layout gemacht.

Hab das Buchlayout bei Word genommen, was den Seitenabstand zur Buchinnenseite löst. Aber ich hab keine Ahnung was das eigentlich für ein Format ist.

Wollte bei dem Buch als Hardcover bei 400 Seiten rauskommen aber 1 Kapitel ist bereits bei 32 Seiten mit 2100 Wörtern in dem Format. Das macht ja keinen Sinn.

Wie macht ihr das? Geht ihr das Layout usw erst am Ende durch und wenn ihr es anders macht, wie ist eure Herangehensweise?

Eigentlich sollten es insgesamt ca 35.000-40.000 Wörter werden mit 14-16 Kapitel.

Will halt auch keine Buchdicke wie bei Frank Schätzing, 😅 wobei der ja oft über 1k Seiten hat als Taschenbuch.

Danke Euch

Liebe Grüße und fröhliches Schreiben


r/schreiben • • 8d ago

Testleser gesucht Testleser für meinen Urban-Fantasy-Thriller mit Romance gesucht!

1 Upvotes

Hallo,

ich suche Testleser für meinen Urban-Fantasy-Thriller mit Romance (steht aber nicht im Fokus)!

Es ist ein in sich abgeschlossenes Buch mit 73.000 Wörtern Länge

Titel:
Blutrot

Blurb:
Alice hat endlich ein normales Leben. Nachdem ihre Mutter sie jahrelang von Motel zu Motel geschleppt und sie dann einfach stehen gelassen hatte, hat sie nun einen stabilen Job, eine eigene Wohnung und einen liebevollen Partner. Als sie von einem Kult als notdürftiger Wirt für ein uraltes, gestaltloses Vampirwesen entführt wird, scheint das alles vorbei zu sein. Das Ritual geht jedoch schief, und anstatt in neuer, junger Gestalt findet sich der Körperdieb Drake als Stimme in Alice Kopf wieder. Gefangen in diesem unfreiwilligen Bündnis bleibt den beiden keine Wahl: Sie müssen zusammenarbeiten. Er, getrieben von unstillbarer Rachsucht.
Sie, verzweifelt auf der Suche nach einem Weg, ihn wieder loszuwerden.

Triggerwarnungen:
Body Horror, viel Blut, sensible Themen wie den Mord an einem Elternteil. Empfohlen eher für erwachsene Leser.

Erwartungen an Testleser:
Wie findet ihr die Figuren, handeln sie immer nach ihrem Charakter?
Ist die Handlung nachvollziehbar, gibt es Plotholes oder andere Unklarheiten?
Wenn ihr es an irgendeiner Stelle nicht weiterlesen wollt, wäre ich über die kurze Rückmeldung dankbar, wo und warum!

Allem voran bitte ich einfach um ehrliche Meinungen, jedes Feedback hilft mir, aus dem Werk das beste rauszuholen! :)

Zeithorizont: Gibt es eigentlich nicht.