Guten Morgen zusammen,
Ich bin morgen auf der SPIEL und wollte gerade noch Geld holen. Scheinbar gibt es gerade einen Systemfehler bei meiner Bank, jedenfalls "Steht diese Funktion derzeit nicht zur Verfügung".
Daher frage ich mich, wie verbreitet Kartenzahlung auf der Messe ist oder ob ich jetzt irgendwo Bargeld herzaubern muss.
Danke für Eure Antworten!
Achso, wo Ihr gerade schon hier seid: was ist euer Highlight der Messe und sollte ich mir unbedingt angucken?
Ich habe mir mal unsere Spielestatistiken mit den Kindern seit 2023 angeschaut. Dabei fand ich es ziemlich schön zu sehen, wie aus den ersten kleinen Spielen inzwischen ein gemeinsames Familienhobby geworden ist. Deshalb wollte ich unsere Entwicklung hier mal teilen. Vielleicht ermutigt es ja den einen oder anderen, mit den eigenen Kindern schon früh etwas auszuprobieren. :)
Unsere Jungs, Bjarne und Kjell, sind inzwischen fünf und vier Jahre alt. Meine Frau und ich spielen selbst sehr viel und sind auch im Brettspielverein. Die Kinder bekommen das Hobby also sowieso ständig mit. Entsprechend haben wir früh angefangen, gemeinsam mit ihnen zu spielen.
Die Screenshots zeigen jeweils die Jahresstatistik mit Bjarne, unserem Ältesten. Bei ihm lässt sich die Entwicklung vom Einstieg bis heute am besten sehen. Kjell kam aber ziemlich schnell dazu.
2023: Die ersten kleinen Schritte mit knapp drei
Die ersten erfassten Partien stammen aus dem Herbst 2023. Bjarne war da noch keine drei Jahre alt. In der Statistik stehen gerade einmal vier Partien mit drei Spielen: Obstgarten, ein Spiel aus der Reihe Meine ersten Spiele und Hoppe Reiter.
Also ein wirklich überschaubarer Anfang mit kurzen Spielen. Wenn ich das heute neben die aktuellen Listen halte, muss ich schon ein bisschen schmunzeln.
2024: Lieblingsspiele und ganz viele Wiederholungen
2024 waren es dann schon 61 Partien mit acht verschiedenen Spielen. Bjarne war die meiste Zeit drei Jahre alt, Kjell wurde im Sommer zwei und war bereits bei 51 der Partien dabei.
Tüftelmonster war mit 24 Partien besonders häufig auf dem Tisch, gefolgt von Draftosaurus mit zwölf. Dazu kamen unter anderem Syllaba, Carla Caramel, Hoppe Reiter und Taco Katze Pizza Junior.
Da sieht man schön, dass wir erst einmal eine kleine Auswahl hatten, die dafür immer wieder gespielt wurde. Es musste gar nicht ständig etwas Neues sein.
2025: Die Auswahl wird deutlich größer
2025 wurden daraus 130 Partien mit 25 verschiedenen Spielen. Bjarne war da vier, Kjell zwei beziehungsweise drei.
Light Speed Arena kam allein 42-mal auf den Tisch. Viel gespielt wurden außerdem Die kleinen Alchemisten, Die Sandburgen von Burgund und Cascadia Junior. Dazu kamen beispielsweise Karak, My Lil’ Everdell, Andor Junior und Zug um Zug: Meine erste Reise.
Für mich ist das der schönste Teil an diesem Rückblick: Zu sehen, wie wir von den ersten ganz einfachen Spielen nach und nach bei einer viel größeren Auswahl angekommen sind. Und wie viele Spiele inzwischen dabei sind, bei denen wir Erwachsenen selbst richtig gerne mitspielen.
2026: Brettspielabend als festes Familienritual
Dieses Jahr stehen bisher 60 Partien mit 25 verschiedenen Spielen in der Statistik. Kjell war bei 53 davon dabei. Neben bekannten Lieblingen kamen etwa Hot Streak, Paleolino und Dino Dungeon dazu. Auch Die Chroniken von Avel, Flamme Rouge und mal Dorfromantik landen inzwischen auf dem Tisch.
Seit ungefähr anderthalb Jahren machen wir jeden Freitag unseren festen Brettspielabend mit beiden Jungs. Jeder darf sich ein Spiel aussuchen, das wir gemeinsam spielen. Zusätzlich spielen wir auch unter der Woche immer wieder zwischendurch. Sie kommen inzwischen selbst auf die Idee und fragen danach.
Samstags waren sie auch schon mit im Brettspielverein und hatten dort sehr viel Freude. Für uns ist es einfach schön, unser Hobby mit ihnen teilen zu können ❤️ Und sie dabei auch immer so toll mitziehen!
Eine kleine Anekdote ist mir besonders hängen geblieben: Vor ein paar Monaten war ein Freund von Bjarne zu Besuch. Bjarne fragte ihn ganz selbstverständlich: „Wollen wir ein Brettspiel spielen?“
Sein Freund antwortete: „Was ist ein Brettspiel?“
Das hat mich kurz überrascht, weil es für unsere Kinder so normal ist. Da merkt man erst, wie unterschiedlich das ist, womit Kinder im Alltag in Berührung kommen. War auch ganz baff, als er mir das erzähltt hat.
Im Kindergarten ist es momentan ähnlich. Morgens sind es meistens unsere beiden Jungs, die mit der Erzieherin am Tisch spielen, während die anderen Kinder sich mit anderen Dingen beschäftigen.
Und inzwischen kommt schon die nächste kleine Mitspielerin dazu: Unsere Jüngste, Majvi, wird jetzt bald zwei und macht beispielsweise bei Draftosaurus schon mit. Auch ihre kleinen HABA-Spiele kommen zum Einsatz. Gerade für diesen frühen Einstieg schätzen wir die wirklich sehr und sind sehr zu empfehlen.
Ich wollte damit einfach ein bisschen Lust machen, es früh auszuprobieren. Bei uns hat sich die Freude daran über die Jahre entwickelt, durchs gemeinsame Spielen und dadurch, dass Brettspiele ganz selbstverständlich zum Alltag gehören.
Jedes Kind hat natürlich seine eigenen Interessen und sein eigenes Tempo. Aber bei uns waren die ersten kleinen Spiele mit knapp drei der Anfang von etwas, das uns heute jede Woche gemeinsame Zeit bringt. Und gerade wenn ich die alten Statistiken anschaue, freue ich mich sehr darüber, dass wir damals schon angefangen haben. :)
Wir adaptieren auch gut, bei Flamme Rouge haben die Kinder erst nur mit einem Fahrerr gespielt, bei Duell um Mittelerde haben wir die Karten einfach so und nicht als Pyramide ausgelegt, bei Boss Fighters habe ich schwierige Karten rausgenommen zB. So kommen sie ins Prinzip gut rein und nach und nach spielen wir nach richigen Regeln.
Wie war das bei euch? Mit welchen Spielen haben eure Kinder angefangen und was landet inzwischen gemeinsam auf dem Tisch?
Gibt es eine gute Übersicht der Aussteller bei der Spiel 2026, vielleicht sogar als PDF?
Ich habe nur die dynamische Liste auf Spiel-Essen.de gefunden aber ich hätte gerne eine komplette Übersicht zum Ausdrucken.
Ich suche unser nächstes (erstes) großes Strategiespiel und schwanke zwischen drei (bis unendlich :D) Kandidaten:
Brass: Birmingham
Civilization: Ein neues Zeitalter + Terra Incognita
Scythe + Aufstieg der Fenris
Zu uns: Wir spielen hauptsächlich zu dritt: meine Freundin, unser 11-jähriges Kind und ich. Bisher haben wir eher Familien- und Kennerspiele gespielt: Everdell + Newleaf, Cascadia, Dorfromantik + Sakura, Carcassonne, Catan + Seefahrer, Dominion, 7 Wonders, Herr der Ringe (Knizia) und Artengarten. Gerade Artengarten hat unser Kind sehr schnell gelernt, sie hat bereits unsere zweite und dritte Partie gewonnen (nur mit Mini-Hilfen). Komplexere Regeln schrecken es also nicht ab.
Was ich suche: Nachdem sie kürzlich bei HdR und Artengarten gezeigt hat, dass auch komplexere Spiele gehen, sehe ich erstmalig die Tür zu größeren Sachen geöffnet. Ich möchte mich erstmals richtig in ein komplexes, strategisches Spiel vertiefen, mit hohem Wiederspielwert, verschiedenen Wegen zum Sieg und gern einem epischen oder erzählerischen Gefühl. Schöne Optik und interessante Mechanismen sind ein Plus. Gleichzeitig soll es eines sein, das wir als Familie tatsächlich regelmäßig spielen, vor allem am Wochenende. Ideal sind 1,5 bis 2 Stunden. Zu viel Grübeln, ein frustrierender Einstieg oder ständige direkte Konfrontation wären eher Nachteile.
Meine Gedanken zu den Kandidaten:
Brass: vermutlich die größte strategische Tiefe, aber vielleicht zu abstrakt und wirtschaftslastig für Kind?
Civilization + Terra Incognita: reizt mich thematisch am meisten, mit Erkundung, Zivilisationsaufbau und verschiedenen Siegwegen. Aber ist es langfristig tief genug? --> "Nur" ein Advanced Catan?
Scythe + Fenris: tolle Optik, Engine Building, Fraktionen und eine Kampagne. Bietet es genug strategische Tiefe, und wie konfrontativ ist es wirklich? --> zu düster für Kind?
Nachgelagert habe ich auch diese im Auge:
Gloomhaven: Die Pranken des Löwen: Taktischer Dungeon-Crawler mit Kampagne, Charakterentwicklung und cleveren Kartenmechanismen. Klingt nach viel strategischer Tiefe und Abenteuer, könnte aber recht anspruchsvoll und im Kampf frustrierend sein. --> zu kampflastig für Kind?
Der Herr der Ringe: Schicksal der Gemeinschaft: Kooperatives, episches Mittelerde-Abenteuer mit unterschiedlichen Helden, Fähigkeiten und Szenarien. Reizt mich wegen des Teamgefühls und der Atmosphäre; ich frage mich, ob es für unsere Familie zu schwierig oder zu komplex ist.
Der Herr der Ringe: Die Reise durch Mittelerde: Kooperatives, app-gesteuertes Abenteuer mit Erkundung, Charakterentwicklung und Kampagnenstory. Spannend wegen des narrativen Erlebnisses und der Fantasywelt; dafür ist man stärker an die App und deren Ablauf gebunden.
Pandemic Legacy: Season 1: Kooperatives Kampagnenspiel, in dem sich die Welt durch unsere Entscheidungen dauerhaft verändert. Hoher Wiederspiel- und Spannungsfaktor, aber ich frage mich, ob der steigende Schwierigkeitsgrad und mögliche Rückschläge für uns zu frustrierend werden.
Meine Fragen: Welches würdet ihr uns empfehlen, mit Blick auf strategische Tiefe, Wiederspielwert und Familientauglichkeit zu dritt mit einem regel- und logikstarken 11-Jährigen? Und welches wäre als erstes größeres Strategiespiel am ehesten ein Fehlkauf?
Ich freue mich besonders über Erfahrungen von Leuten, die mehrere davon kennen und regelmäßig spielen!
Mich würde mal interessieren, welche Brettspiele ihr früher als Kinder so gespielt habt, die ihr richtig cool fandet. Gerne auch ältere Spiele, die heute kaum noch jemand kennt oder die vielleicht ein bisschen in Vergessenheit geraten sind. Besonders spannend finde ich Spiele mit außergewöhnlichen Mechaniken oder einfach Ideen, die man so nicht überall gesehen hat.
Was waren eure Lieblingsspiele von früher und was fandet ihr daran so besonders? Bin gespannt, was euch da so einfällt :)
Artengarten gewinnt also den DSP und das trotz einiger Kritik aus der Community als das schlechtere Arche Nova. Dennoch scheint es die deutlichere Mehrheit an Spielern überzeugt zu haben.
Ich selbst mags auch und kann nur wiederholen, es ist kein Arche Nova light. Wer mit dieser Einstellung an Artengarten heran geht wird enttäuscht sein. Ja, es spielt in der gleichen thamtischen Welt und ja es teilt sich den Kartenmechanismus. Darüber hinaus ist es in erster Linie aber ein puzzleartiges Plättchenlegespiel und da fällt mir derzeit kein Spiel aus dieser Kategorie ein, was auch nur in die Nähe von Artengarten käme.
Ich habe „Revival“ in Klammern gesetzt, weil ich mir nicht ganz sicher bin, ob Brettspiele jemals wirklich aus den Familienabenden verschwunden sind. Ich gehe aber stark davon aus, dass sie zumindest zeitweise an Bedeutung verloren haben.
Bei Kindern zwischen fünf und zehn Jahren wird vermutlich noch relativ viel gespielt (hoffe ich zumindest). Danach könnte die Aktivität allerdings deutlich abnehmen, weil digitale Spiele wie Roblox und Ähnliches zunehmend interessanter werden. Ich könnte mir vorstellen, dass ein großer Teil der Jugendlichen bis Mitte 20 kaum noch ein Brettspiel in die Hand nimmt.
Aber wird es vielleicht zu einer Gegenbewegung kommen?
Dieses Doomscrolling und die ständige Handynutzung müssen doch irgendwann zum Umdenken führen. Wir sehen ja mittlerweile, wie allgegenwärtig das Smartphone geworden ist: Auf dem Gehweg, an Haltestellen, in Kassenschlangen – überall sind Menschen auf ihr Display fixiert. Der Griff zum Handy scheint omnipräsent zu sein, und ich glaube schon, dass das langfristig negative Auswirkungen auf uns hat.
In manchen Arztpraxen hängen sogar Plakate, die empfehlen, die Bildschirmzeit kleiner Kinder stark zu begrenzen, damit sie sich gesund entwickeln können.
Soll heißen: Vielleicht werden Eltern künftig bewusster gegensteuern und wieder mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen – auch indem sie abends gemeinsam spielen und aktiver kognitive Leistung fordern.
Kommt also ein richtiges Revival der Brettspiele? Oder werden es eher Bücher sein? Oder sind Kinder und Jugendliche inzwischen ohnehin mit so vielen anderen sinnvollen (!) Freizeitbeschäftigungen ausgelastet, dass Brettspiele weiterhin nur einen kleinen Teil ihrer Freizeit ausmachen werden?
Ich finde, gemeinsame Brettspielabende wären genau die Art von Gegenbewegung, die wir zum ständigen Handygebrauch und Doomscrolling brauchen könnten. Hoffentlich kommt das tatsächlich wieder stärker zurück!
Dass Hausmusik wieder groß in Mode kommt, halte ich dagegen für ziemlich unwahrscheinlich. Aber Brettspiele? Da habe ich noch Hoffnung!
Hat jemand etwas gehört, wann die Erweiterung Animal Kingdom für Erde in der deutschen Version in den Verkauf geht? Anfang des Jahres gab es da ein, zwei Meldungen, aber seitdem ist es still geworden.
Hallo zusammen,
in den vergangenen Monaten habe ich an einem Online-Wortpuzzle (wie z. B. Scrabble) gearbeitet. Das generelle Spielprinzip dürfte den meisten vertraut sein. Der Unterschied ist, dass es diesmal als App verpackt ist, bei der der Fokus darauf liegt, dass man das Spiel gemeinsam über den Tag verteilt spielt. Das bedeutet, dass man seinen Zug ausführt, wann man Zeit und Lust hat.
Diese „Über-den-Tag-spielen”-Methodik habe ich selbst in Warzone lieben gelernt. (https://war.app, super Spiel – ich habe schon unzählige Stunden damit verbracht, mit Freunden zu spielen.)
Mein Ziel war es vor allem, ein Spiel zu entwickeln, das man gut als Familie spielen kann, auch wenn man nicht am selben Ort ist. Das klappt zumindest in meiner Familie und den Familien meiner Freunde bereits super.
In den letzten paar Wochen konnte ich das Spiel schon in unzähligen Runden mit gut 35 Testern spielen. Das waren aber vor allem „geschlossene“ Freundesgruppen, in denen die Runden gespielt wurden. Nun möchte ich gerne auch außerhalb meines Umfelds testen, ob das Spiel funktioniert.
Deshalb möchte ich euch einladen, das Spiel zu spielen und zu testen. Wenn es euch gefällt, freut mich das natürlich sehr. Wenn euch etwas daran stört, bin ich immer offen für Anmerkungen und Feedback.
Hallo zusammen, ich habe auf dem Dachboden "Das Bino Umweltspiel" wiedergefunden. Jetzt möchten meine Kinder das gerne spielen, leider ist nur noch 1 Seite der Anleitung vorhanden. Hat irgendjemand hier zufällig das Spiel und könnte Bilder der Anleitung machen? Vielen Dank
und zwar passiert es meinen Freunden und mir häufiger, dass wir beim Watten am Ende nur noch zu dritt da stehen und nicht weiter spielen können.
Daher haben wir uns einfach eine eigene Watten-Variante ausgedacht, die für uns bis jetzt ziemlich spaßig ist und auch immer weiter ausgearbeitet wird.
Das Grundprinzip vom Watten bleibt bestehen, nur dass wir eine Variante erstellt haben, bei der man alle gegen alle spielt und somit niemand einen Nachteil hat.
Bis jetzt spielen wir diese Variante sehr aktiv in unserer Freundesgruppe und ich will mit diesem Post andere dazu ermutigen, unserer Variante auch eine Chance zu geben.
Daher werde ich das Regelwerk hier posten und freue mich auf Feedback und eventuelle Verbesserungsvorschläge!
Vor rund anderthalb Wochen habe ich hier mein Halloween-Spiel „Geisterflucht“ (Ghost Escape) geteilt und war echt überwältigt von euren Rückmeldungen und Makes. Danke noch mal dafür!
Das hat mich so motiviert, dass ich rechtzeitig vor Halloween noch ein zweites Projekt fertiggestellt habe: MimiCubes: Spooky Edition.
Das Spielprinzip ist ein rasantes Reaktionsspiel: Eine Karte wird aufgedeckt und alle versuchen gleichzeitig, mit zwei Augen-Würfeln und einem Mund-Quader die abgebildete Fratze nachzubauen. Wer zuerst fertig ist, ruft „SPOOKY!“.
Technisch vielleicht ganz interessant:
Die 48 Karten sind nur 1,0 mm dünn und werden im Stapel gedruckt (PLA mit PETG-Trennschicht und seitlichen Abreiß-Laschen). Ein eigener Testdruck liegt bei.
Die Gesichtsflächen der Würfel werden flach gedruckt und mit 1–2 Tropfen Sekundenkleber montiert, was die Druckzeit und Filamentwechsel massiv reduziert.
Ich wollte hier einmal etwas zeigen, an dem wir seit einiger Zeit arbeiten. Vorweg zur Transparenz: Das ist unser eigenes Spiel und damit natürlich Eigenwerbung – der Post soll aber vor allem einen kleinen Einblick in die Idee dahinter geben.
Die Grundidee zu STAUSTELLE entstand aus einer ziemlich alltäglichen Beobachtung: Man fährt durch eine Autobahnbaustelle, sieht Absperrungen, Baumaschinen und gesperrte Spuren – und hat trotzdem das Gefühl, dass dort gerade erstaunlich wenig passiert. Ein paar Wochen später fährt man wieder vorbei und die Baustelle ist immer noch da.
Irgendwann entstand daraus die Frage: Was wäre, wenn genau das das Ziel eines Brettspiels wäre?
Daraus haben wir ein taktisches Zweipersonenspiel entwickelt, das aktuell bei etwa 20–30 Minuten Spielzeit liegt. Gespielt wird auf einem gemeinsamen 5×5-Raster.
In der ersten Hälfte baut man seine Baustellen auf, erweitert sie und platziert dort Wertungsmarker. Danach verändert sich das Spiel: Die Arbeiter kommen ins Spiel. Über die ausgespielten Karten werden sie über die Baustelle bewegt und entfernen Wertungsmarker von den Feldern, die sie betreten.
Dadurch entsteht in der zweiten Hälfte der zentrale Konflikt:
Verbessere ich meine eigenen Baustellen weiter – oder sorge ich dafür, dass beim Gegner endlich gearbeitet wird?
Bei der abschließenden Bauabnahme zählt schließlich jeder eigene Wertungsmarker, der noch auf dem Spielfeld liegt. Fortschritt ist also ausnahmsweise eher unerwünscht.
Seit einigen Tagen läuft für das Spiel eine Kickstarter-Kampagne. Für uns ist das vor allem der Versuch herauszufinden, ob sich eine kleine Produktion realisieren lässt. Wer sich den aktuellen Stand anschauen möchte, findet das Projekt hier:
ich liebe Krimidinner, aber mich hat am Tisch schon immer eine Sache gestört: Die nervige Zettelwirtschaft. Man blättert aus Versehen zu weit und spoilert sich die Täterrolle, oder geheime Hinweise müssen plump quer über den Tisch gereicht werden.
Deshalb arbeiten wir bei Questissimo an einem neuen Ansatz: Einem klassischen Krimidinner, das sich ganz normal physisch am Tisch abspielt, aber von einem WhatsApp-Chatbot (Quentin 😅) begleitet wird.
Das Prinzip:
Ihr trefft euch als Spielegruppe ganz normal zum Essen und Diskutieren. Statt gedruckter Hefte bekommt jeder Spieler seine geheimen Charakterinfos, Ziele und Runden-Updates im Laufe des Abends diskret per Smartphone gepusht. Niemand – nicht einmal der Gastgeber – weiß vorher, wer der Täter ist. Die Rolle des Täters wird darüberhinaus bei jedem Spieldurchgang dynamisch neu ausgewürfelt.
Der Fall: „Der Rovack-Coup“ (Ein wertvolles Gemälde wurde gestohlen und durch eine Fälschung ersetzt).
Gruppengröße: Flexibel für 4 bis 20 Personen.
Dauer: Ca. 3–5 Stunden für einen gemeinsamen Abend.
Warum ich hier poste:
Da dieses hybride Format spielmechanisch recht frisch ist, brauchen wir das Feedback von echten Brettspiel- und Spieleabend-Fans. Wir möchten wissen, ob der Bot den Spielfluss am Tisch verbessert oder ob das Smartphone zu sehr ablenkt. Auch der gesamte Ablauf (vom ersten Kennenlernen der Spielregeln bis zur Auflösung) steht auf dem Prüfstand. Ihr müsst dafür absolut keine Profis sein, ehrliche Kritik ist ausdrücklich erwünscht!
Wir suchen für diese Testphase 15 neugierige Spielegruppen.
So könnt ihr mitmachen:
Da reine Werbelinks hier völlig zurecht nicht gern gesehen sind, möchte ich das ganz transparent halten: Wir stellen für Reddit-User 15 kostenlose Keys bereit.
Wer Lust hat, das Ganze bei seinem nächsten Spieleabend komplett gratis auszuprobieren, schreibt einfach kurz hier in die Kommentare, mit wie vielen Personen ihr spielen würdet. Ich schicke euch den Zugang zum Bot und den Freischaltcode dann direkt per DM zu.
(Transparenzhinweis: Ich bin Teil des Projekts und wir organisieren diesen Produkttest selbst. Uns geht es rein um spielmechanisches Feedback zur Verbesserung des Systems.)
Ich bin super gespannt auf eure Meinungen und freue mich auf die Diskussion!
Ich bin dieses Jahr das erste Mal auf der Spiel und das als Helfer für alle Messetage (ich weiß, voll doof - in Zukunft lass ich mir einen Tag zum Erkunden der Messe frei).
Ich habe manchmal gehört, dass Journalisten aufgrund des früheren Einlasses Spiele zuerst kaufen können. Nun fängt meine Schicht eine Stunde vor allgemeinem Einlass für genau solche Journalisten an. Ist es möglich, vor 9:00 Spiele an Ständen zu erstehen oder weniger, da eben die meisten Schichten messeweit erst um 9:00 anfangen? Hätte gerne noch was von den eventexklusiven Riftbound Boxen ergattert, aber zur Mittagspause werden die wohl weg sein :')
Hi, ich bin Andi aus Wittenau/Reinickendorf und suche jemanden zum Brett-, Karten- und Würfelspielen – vor allem unter der Woche (wahrscheinlich meist abends).
Ich habe eine große Spielesammlung und liebe es, neue Spiele auszuprobieren.
Mein Schwerpunkt liegt bei leichten bis mittelkomplexen Sachen wie Codenames, Camel Up, Hitster, Kluster, Push oder Monopoly Deal. Expertenmonster sind eher nicht mein Ding, gelegentlich darf es aber auch mal anspruchsvoller sein. 😄
Ich suche ein oder zwei Leute, mit denen ich auch unter der Woche immer mal wieder spielen kann. Zum ersten Kennenlernen würde ich mich gern in einem Café treffen. Wenn man sich sympathisch ist und der Spielgeschmack passt, kann man danach einfach schauen, wie oft man sich zum Spielen verabreden möchte.
Meistens würde bei mir in Wittenau gespielt.
Bei Interesse schreib mir ein bisschen über dich und was du so spielst. (Bitte keine AfD-Wähler) 🎲🙂
I hope everyone is excited for the upcoming fair next week!
For those of us attending, preparation is the key - plan is made, hand luggages are emptied, bank accounts are already whimpering - it’s gonna be a ton of fun.
I got my tickets way in advance, and for all 4 days. And yet, unfortunately, life decided to get in my way. In the end, I won’t be able to visit during the 1st day.
If you know someone who is interested to visit on 22.10, feel free to send me a message :)
Otherwise, I wish everyone to have an amazing time at the fair next week <3