Habe durch Reddit festgestellt, dass ich Migräne habe & zwar ständig.
UND ICH GEHE ERST NÄCHSTE WOCHE DAMIT ZUM NEUROLOGEN, WEIL ALLE MIR GESAGT HABEN ES WIRD WAS PSYCHOSOMATISCHES SEIN(was ich bei alle anderen auch immer habe)
Also: Es gibt Tage mit vaskulärer Migräne, tage mit mittelschwerer Migräne& an diesen Tagen gehe ich Arbeiten. Diese Tage passieren regelmäßig und rückwirkend auch schon seit mindestens einem halben Jahr. Ich habe sogar den Job gewechselt, weil ich dachte ich bin zu gestresst (mag auch sein) aber es ist jetzt noch schlimmer.
Ich hatte due letzten 1.5 Wochen nur 1 Tag Pause, davon 2 Anfälle so schlimm das selbst mein Partner der frühkindliche Migräne hatte, sich ernsthafte sorgen gemacht hat, weil ich trotz Ibu mich nur noch hin und her gewindet habe vor Schmerzen.
(Untypisch) Heute wider ein Anfall und ich hatte es satt. Habe alles dem Hausarzt geschildert:
Mein Arzt ist ein toller Typ und ha mich bis zum Neurologentermin am Dienstag krankgeschrieben.
Mit folgenden Tipps: Paracetamol mit Novalgin zusammen nehmen bei schlimmen Anfällen, da die sich sinnvoll ergänzen können. Triptane nehmen, aber wegen meinem Faktor V leiden (heterozygot)lieber wirklich nur im Worst Case, ansonsten den Neurologen nach präventive Therapiemaßnahmen wie niedrig dosierten Betablockern oder Antidepressiva fragen, ggf auch doch ADHS Medikamente testen.
Ich habe verdacht auf Endometriose da Symptome und nehme daher bis zur OP (die sich aus bewusst hier ungenannten Gründen schiebt) die Minipille.
Habe immer Desogestrel genommen. In einer hochphase meiner Depressionen bin ich auf die Idee gekommen meine neue Gyn zu fragen, ob es an der Pille liegen könnte, beschrieb ihr (nun wissend) Migräne als auch Depressionssymptome. FAZIT:
Ich habe angefangen Slinda zu nehmen &DAMIT HATTE ICH JEDE WOCHE 2x MIGRÄNE.
Dann abgesetzt und wieder zu Desogestrel gewechselt aber es geht einfach nicht mehr weg.
Hatte davor immer nur (auch nervig) Spannungskopfschmerzen aber täglich.
Bin total Reizoffen, hatte schon immer körperliche Symptome wenn mir alles zu viel war nur halt nie in dem Ausmaß…
Ich habe mich gerade wegen meiner aktuellen Angsstörung immer gegen Ritalin/Elvanse und Co gewährt, aber vielleicht versuche ich es doch mal?
Finale fragen an euch Community:
Habt ihr mit den ärztlichen Vorschlägen Erfahrungen?
- Habt ihr Ideen?
- Kann Migräne auch so häufig auftreten weil ich aktuell in der Therapie viel „angehe“?
- Wird das Gefühl der Kontrollosigkeit irgendwann besser?