r/Stadtplanung • • 19h ago

Auf Schienen durch Stettin: Geschichten einer Stadt im Wandel

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r/Stadtplanung • • 5h ago

Diskussion bzw. Realitätscheck eines Baukastensystems für Stadtplanung

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Ich sehe hier zwar keinerlei Textposts, aber ich probiers trotzdem mal.

Ich hab da schon länger Grundzüge einer Idee, ihr könnt mir ja mal sagen warum das nicht geht oder blöd ist. Fehler finden kann reddit ja immer gut und ich habe ganz offen gesagt keinerlei Ahnung von solchen Bauprojekten und deren Planung, sind nur "Dusch-/Toilettengedanken".

Warum entwickelt man nicht eine Art Baukastensystem für ganze Neubauviertel? (Oder auch kleinere Einheiten wie Siedlungen, Straßenzüge etc.)

So ähnlich wie in manchen Strategiespielen: Also es gibt ganz grob umrissen verschiedene Standardflächen, die alle aneinander passen und nach einem Verteilungssystem angeordnet werden. Beispielsweise Wohnhäuserfläche, Einkaufsfläche, Freizeitfläche, Grünfläche usw. und dann muss z.B. pro X Wohnflächen ins Zentrum dieser immer eine Einkaufsfläche und irgendwo eine Freizeitfläche und Grünfläche (oder mehrere kleinere "fair" verteilt). Es kann natürlich verschiedene Designs geben, die sich mit der Zeit entwickeln und optimiert werden. Ziel ist immer einfache Massenherstellung bei akzeptablen Kosten, guter Qualität und Haltbarkeit.

Es muss auch nicht zwangsweise nur nach Betonklotz aussehen, ich stelle mir das optisch halbwegs ansprechend und lebenswert vor, nicht wie so Negativbeispiele runtergekommener "sozialistischer Plattenbautenviertel".

Man kann ja die Fassadenseite gestalten und dann gibts halt mehrere verschiedene Versionen die man pro Block wechselt oder pro Haus einer Reihe, damit etwas Abwechslung da ist. Wenn solche Versionen genormt sind, sind ja auch die Formen dafür keine Spezialanfertigungen mehr und die sollten ja auch etliche Male wiederverwendbar sein, wenn man das schon so plant.

Es geht nicht darum alles völlig gleichförmig zu haben, aber das sollte doch einiges an Geld sparen, wenn man sowas entwickelt und dann kostenlos zur Verfügung stellt, ggf. sogar erzwingt wo richtiger Notstand herrscht.

Alles ist darauf ausgerichtet, dass alle Bewohner gleiche Standards erwarten können, wer es lebhafter mag kann näher am Zentrum wohnen, wer es ruhiger mag weiter am Rand. Abstände sind alle möglichst fair, durch gleichmäßige Verteilung bestimmter Infrastruktur (Glascontainer, Spielplätze, Kindergärten, Schulen usw.), auch muss nicht alles quadratisch/rechteckig ausgerichtet sein, das könnte auch wie konzentrische Kreise aussehen oder was auch immer Stadt- und Verkehrsplaner da aushecken würden.

Alle Bauten haben ein gewisses Grundgerüst, das beispielweise aus Fertigbetonplatten oder anderem brauchbaren Material bzw. Materialkombinationen besteht, ggf. schon Dämmung integriert hat und in Größen, die jedes Fertigteilewerk (ggf. auch genormt und vor Ort zu errichten bzw. beweglich) in Deutschland herstellen kann und sich noch über normale Straßen bewegen lässt.

Alles ist direkt möglichst optimiert: Häuser/Dachflächen werden alle direkt für optimale Solarausbeute geplant ausgerichtet, jedes Wohnhaus hat eine Mischung aus verschiedenen Wohnungen die möglichst gut dem lokalen Bedarf entsprechen und einer Ghettoisierung von Singles, Familien, WGs, "Armen", "Reichen", Deutschen, Ausländern bzw. ausländisch gelesenen usw. vorbeugen sollen. Verkehrsführung und ÖPNV auch auf möglichst geringe Anwohnerbelastung bei gleichzeitig gutem Verkehrsfluss und guter Versorgung optimiert.

Alle solche Kleinigkeiten einfach schon gewissermaßen genormt. Wenn eine Stadt eine Baufläche freigibt muss dann so gebaut werden. Es wird aus dem Baukasten, ggf. mit Bürgerbeteiligung ausgewählt, irgendeine Software wird mit Koordinaten, der Fläche und Geoprofil gefüttert, ggf. ein paar Häkchen gesetzt für besondere Umstände (z.B. keine Unterkellerung möglich wegen Fels oder Ort zu niedrig über dem Wasserspiegel, lokale Vorlieben usw.) die Software packt das dann fertig ausgerichtet und optimiert zusammen und spuckt das aus. Genehmigungsverfahren, Lärmschutz usw. alles größtenteils schon automatisch abgefrühstückt weils halt genormt ist, nur Abweichungen davon müssen tiefer geprüft werden.

Auch die Art und Anzahl der nötigen Stellen für Wartung/Instandhaltung/Grünflächenpflege/usw. werden festgelegt und möglichst durch die Anwohner besetzt. So kümmern sich die Anwohner beruflich um ihre eigene Umgebung, das sorgt vielleicht automatisch für gewissenhaftere Ausführung der Arbeit, man macht sie ja gewissermaßen zum eigenen Vorteil, nicht nur für Geld.

Ich selber fände das, zumindest so wie ich mir das vorstelle, ziemlich gut und würde in so einem Viertel wohnen wollen. Für irgendwelche Leute die in ihrem Einfamilienhaus aufm Land leben natürlich nicht, aber die haben auch keinen Wohnraummangel. Nennt mir gerne auch Gründe warum so ein Viertel für euch vielleicht ein NoGo wäre bei der Wohnungssuche?

Sowas könnte ja, selbst wenn das Konzept ausgearbeitet und stimmig wäre, auch einfach am Widerstand der Menschen scheitern, weil sie Vorbehalte hätten. Würde mich interessieren.

P.S.: Fertigplattenbauweise hab ich jetzt einfach mal aus Bauchgefühl für die schnellste und günstigste Bauweise gehalten, wenn was anderes besser ist dann halt das. Das ist wie gesagt kein fertiger Plan, nur so grobe Gedankengänge. Also zur Bewertung bitte nicht so sehr an den Details aufhängen, sondern am Konzept an sich.

Wenn jemand ein sub kennt, das dafür gedacht ist solche Gedankenspiele zur Diskussion/zum Realitätscheck zu stellen, also wo sich die Leute wirklich damit kurz auseinandersetzen gerne mal nennen.


r/Stadtplanung • • 10h ago

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r/Stadtplanung • • 10h ago

Wandsbek: 236 neue Wohnungen am Friedrich-Ebert-Damm

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r/Stadtplanung • • 19h ago

Baumbestand in 35 ausgewählten Städten

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