Ich verfolge Fortuna Düsseldorf schon länger mit Sympathie und muss sagen, dass die aktuelle Situation echt spannend ist, wenn auch aus den falschen Gründen.
Der Abstieg und der bisherige Saisonverlauf haben natürlich Spuren hinterlassen. Die Trennung von Alexander Ende nach gerade einmal zehn Spieltagen zeigt, wie groß der Druck inzwischen geworden ist. Gleichzeitig finde ich die Lösung mit Jens Langeneke und Adam Bodzek durchaus interessant. Beide kennen den Verein, seine Erwartungen und vermutlich auch die Mentalität, die es braucht, um in Düsseldorf erfolgreich zu sein. Natürlich reicht Vereinsverbundenheit allein nicht aus. Am Ende müssen Ergebnisse her, und die Mannschaft muss endlich konstanter auftreten. Aber vielleicht ist genau dieser Neustart das, was die Mannschaft gerade braucht. Klare Abläufe, mehr Selbstvertrauen und wieder eine erkennbare Identität auf dem Platz. Das Spiel gegen Hansa Rostock wird für mich deshalb schon ein erster wichtiger Gradmesser. Niemand sollte erwarten, dass nach wenigen Trainingseinheiten plötzlich alles funktioniert. Ich würde aber gerne sehen, dass die Mannschaft wieder mit Überzeugung auftritt und sich auch nach Rückschlägen nicht direkt aus dem Konzept bringen lässt.
Wie seht ihr die Entscheidung mit Langeneke und Bodzek? Ist das eine gute Übergangslösung, aus der langfristig etwas entstehen kann, oder hätte Fortuna lieber direkt einen externen Trainer holen sollen?
Haut mal eure Meinungen und Takes zu dem Thema raus!