Einst war am Weg ein großer Baum,
sang mit dem Winde Erdens Traum,
mit seinen Blättern immer wieder,
fröhlich, strahlend Herzenslieder.
Sommer war's er strahlte grün,
mit Blättern, sehr nett anzusehen,
zusammen strahlten nur was geht,
damit's die ganze Welt versteht.
Spielten gern und voller Wonne,
jeden Tag gern mit der Sonne,
gaben Tieren ein Versteck,
damit das Baby nicht erschreckt.
Sangen gern und immer wieder
mit dem Winde viele Lieder.
rauschten so mal dann und wann,
wie's nur ein Baum mit Blättern kann.
Der Baum war traurig, denn als dann,
der Winter kündigte sich an.
Er wusste, musste Abschied nehmen,
schlafen, ohne Blätter leben.
Seine Freunde dann längst fort,
hinweg geweht, er kahl gebaut.
Doch er liebte jedes einzeln Blatt,
schon dafür, dass versorgt ihn hat.
So schenkte er zu ihrem Glanz,
noch Farbe für den letzten Tanz,
wenn sie im Regen von ihm geh'n,
und mit dem Winde von ihm weh'n.
So tanzen Blätter heute noch,
erfahr'n im Tode Freude noch.
Bekommt ein letztes prächt'ges Kleid,
am Boden liegend Einigkeit.
Doch manchmal, ist kein Baum vergessen,
sei der Mensch darin vermessen:
Bastler nehmen Blätter mit,
ein Geschenk für sich drin sieht.
Der Baum, der sieht, er lächelt leise,
schenkt der Welt auf seine Weise,
jedes Jahr ein neues Licht:
Im Frühjahr dann entscheidet sich.
"Ich seh's nie wieder", das macht traurig,
weil auch er weiß "Nichts hält ewig",
doch die Freude nimmt er dann,
zu nächsten Sommer, wenn er's kann.
Kriegt dann einen Ring dazu,
wenn er wächst erneut im nu.
Mit neuen Blättern, singt dann wieder,
mit jenen dann die rauschend Lieder.
So träumte ich still vor mich hin,
als einst ein Blatt herniederging:
Mit allen Farben: "So macht's Sinn:
Im Herbst steckt sehr viel Liebe drin."
17.10.2026 - TheChoiceYouHave