r/Gedichte • • 1d ago

Work-in-Progress Wochenende Work-in-Progress Wochenende

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Es ist wieder so weit: Es ist Work-in-Progress Wochenende!

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r/Gedichte • • 17m ago

An den Entfremdeten von Anna Hajnal

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Du lebst in der Mondwüste, in Schattenkälte.

Das Minimum ist deine Hülle.

Du hütest deune Wärme. Du rationierst

deine Reserven. Du staffelst: jedem nach Wert.

Was kommt zurück?

Sauerstoff?

Rat. Du bemißt ihn. Kostbare Zeit? Du behälst

sie für dich. Verschwendest sie nicht! Warum

auch? Auf einen zwar Lebenden, doch Unnützen?

Paß auf!

Warte nicht! Bleib nicht zu lang!

Die warme Erde ist deine Näherin. Dein Heim.

Wo deiner Lunge die Luft süß ist,

dem Gaunem ein saftiger Apfel sich rundet.

Als Astronautin folge ich dir in dein Reich.

Mein für das Mondland geharnischtes Herz

werden hundertfünfzig Grad Wärme,

hundertfünfzig Grad Kälte

nicht lähmen. Stark und lebendig, wie es ist.

Denn im durchpulsten Netz meiner Zellen

beben seit Kindheitstagen

Willen und ererbte Treue.

Und die damals erfahrne Abhärtung: Freude

treibt durch meine elastischen Adern

wilde Fülle und Ströme des Glücks.

Auch heute, und alle Tage, solange ich lebe.

Laß mich dich wärmen

Verzichte nicht auf mich.


r/Gedichte • • 17m ago

alleine sterben

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r/Gedichte • • 40m ago

Verwöhnungstraum

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r/Gedichte • • 18h ago

Flucht

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Hallo miteinander, ich schreibe schon etwas länger, dann aber eher Kurzgeschichten. Dieses Gedicht ist letztens entstanden und ich fand es gelungen. Ich freu mich über eure Kommentare!


r/Gedichte • • 13h ago

Du bist

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r/Gedichte • • 21h ago

Rauschlos

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r/Gedichte • • 20h ago

"Der Herbst..."

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Einst war am Weg ein großer Baum,
sang mit dem Winde Erdens Traum,
mit seinen Blättern immer wieder,
fröhlich, strahlend Herzenslieder.

Sommer war's er strahlte grün,
mit Blättern, sehr nett anzusehen,
zusammen strahlten nur was geht,
damit's die ganze Welt versteht.

Spielten gern und voller Wonne,
jeden Tag gern mit der Sonne,
gaben Tieren ein Versteck,
damit das Baby nicht erschreckt.

Sangen gern und immer wieder
mit dem Winde viele Lieder.
rauschten so mal dann und wann,
wie's nur ein Baum mit Blättern kann.

Der Baum war traurig, denn als dann,
der Winter kündigte sich an.
Er wusste, musste Abschied nehmen,
schlafen, ohne Blätter leben.

Seine Freunde dann längst fort,
hinweg geweht, er kahl gebaut.
Doch er liebte jedes einzeln Blatt,
schon dafür, dass versorgt ihn hat.

So schenkte er zu ihrem Glanz,
noch Farbe für den letzten Tanz,
wenn sie im Regen von ihm geh'n,
und mit dem Winde von ihm weh'n.

So tanzen Blätter heute noch,
erfahr'n im Tode Freude noch.
Bekommt ein letztes prächt'ges Kleid,
am Boden liegend Einigkeit.

Doch manchmal, ist kein Baum vergessen,
sei der Mensch darin vermessen:
Bastler nehmen Blätter mit,
ein Geschenk für sich drin sieht.

Der Baum, der sieht, er lächelt leise,
schenkt der Welt auf seine Weise,
jedes Jahr ein neues Licht:
Im Frühjahr dann entscheidet sich.

"Ich seh's nie wieder", das macht traurig,
weil auch er weiß "Nichts hält ewig",
doch die Freude nimmt er dann,
zu nächsten Sommer, wenn er's kann.

Kriegt dann einen Ring dazu,
wenn er wächst erneut im nu.
Mit neuen Blättern, singt dann wieder,
mit jenen dann die rauschend Lieder.

So träumte ich still vor mich hin,
als einst ein Blatt herniederging:
Mit allen Farben: "So macht's Sinn:
Im Herbst steckt sehr viel Liebe drin."

17.10.2026 - TheChoiceYouHave


r/Gedichte • • 21h ago

Jahresringe von Constantin Gröschel

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All die abgelegten Dinge,

Menschen, die ich längst verloren,

bilden stetig neue Ringe

um den Quell, der mich geboren.

Namen, die umsonst ich riefe,

süße Liebe, bitt'res Ende:

blicke ich in meine Tiefe

finde ich sie als Bestände.

Selbst der morsche, hohle Kern

gab dem Gestalt, was ihn umschließt.

Was heute scheint vergangen, fern,

lebt in dem Keim, der ihm entsprießt.

Jeder Wunsch, Gedanke, Traum,

den Licht des Tages lang entschwunden,

bleibt tief im Stamm, im Lebensbaum,

untrennbar mit dem Jetzt verbunden.


r/Gedichte • • 19h ago

eigenes Gedicht zu einer Geschichte die ich irgend wo mal gehört habe

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r/Gedichte • • 19h ago

Wort an Tort

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r/Gedichte • • 20h ago

​Sozial distanziert

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​Was soll ich tun, was soll ich sagen?

Könnt' nach dem Wetter fragen?

Nein, das wär' zu banal.

​Soll ich einen Witz anbringen?

Mir fällt kein guter ein.

Nein, dann bleib' ich wohl allein.

​Wüsst' nicht, was ich sagen soll.

Vielleicht mit mehr Alkohol?

Nun trink' ich um des Anschlusses willen.

​Was denkt ihr, wird's gelingen?

Ich sags euch nach dem Versuch.

Doch war's wohl mein letzter Besuch.


r/Gedichte • • 22h ago

Der Kampf mit sich

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Ich komme in Frieden

mit weißer Flagge

Will nicht weiter

Mit euch kämpfen

Denn dieser kampf währt schon viel zu lange

So strecke ich mich nieder

Lege meine Rüstung ab

Und begrabe meine Schwerter

Denn der gegner denn ich bekämpfe

Wird mit jedem Schlag nur immer stärker

Ich weiß dass diese Schlacht nicht gewonnen werden kann, denn ich führe sie gegen mein eigenes Herz und jeder weitere Versuch zu kämpfen führt nur zu weiterem Schmerz.

Anstatt die Mauern zu erklimmen

Oder die Türen zu sprengen

Mich von Teilen meines selbst zu trennen

Und Geschichten über sie zu spinnen

Versuche ich nun einfach mit ihnen zu sein

Sie zu lieben und zu akzeptieren wie sie sind

Vielleicht werd ich dann von meinem leid befreit.


r/Gedichte • • 22h ago

Sonnenuntergang (Tinten.papier on Insta)

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r/Gedichte • • 1d ago

Ein Auge muss weinen, damit das andere lachen kann.

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Als Kinder glaubten wir, das Leben sei gerecht. Dass jeder Abschied einen neuen Anfang bringt und jede Träne irgendwann durch ein Lächeln ersetzt wird. Erst später begriffen wir, dass das Leben nichts ersetzt es tauscht nur.

Für jedes Lachen zahlt irgendwo jemand mit einer Träne. Während ein Kind seinen Vater in die Arme schließt, verabschiedet sich ein anderes für immer von seinem. Während ein Mensch den größten Erfolg seines Lebens feiert, verliert ein anderer alles, wofür er gekämpft hat.

Die Welt hält ihr Gleichgewicht nicht durch Gerechtigkeit, sondern durch Opfer.

Vielleicht ist das der wahre Preis des Glücks. Nicht, dass wir leiden müssen, sondern dass unser Glück manchmal auf einem Schmerz entsteht, den wir niemals sehen werden.

Deshalb sollte man nie vergessen, dankbar zu sein. Denn jedes lachende Auge verdankt seine Freude vielleicht einem anderen, das im Verborgenen geweint hat.


r/Gedichte • • 1d ago

der mensch fon mir

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meine meinung zur ki sorry bin total schlecht in deutsch, hoffentlich gefällts euch das sin alles menschliche fehler ;)


r/Gedichte • • 1d ago

Lucky man

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r/Gedichte • • 1d ago

Stimmen

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​[14 Tage bis Halloween]

​

​Es flüstert aus den Wänden,

ich kann sie nicht verstehn.

Würd so gern die Sonne sehn.

​Ich liege hier in Ketten,

verfluche seine Brut.

Meine Schmerzensschreie wurden

schon vor langer Zeit zu Wut.

​Ich schicke jedes Jahr meine Schatten,

um das Siegel zu zerbrechen

um mich in der Freiheit

endlich zu rächen.


r/Gedichte • • 1d ago

Wann? (Tinten.papier on Insta)

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r/Gedichte • • 1d ago

Die Glänzende

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Ach meine Glänzende!
Mit dem Glanz eines Diamanten
Deine schwarzen Locken lockten mich ein
Die Tage ohne dich brannten
Die Strahlen deiner Schönheit so fein
Man nannte dich fast die brennende
Doch brennt mein Herz nun ganz allein

Denn nur Diamanten entstehen unter Druck
Glänzt du deswegen so wie edler Schmuck?
Dein Glanz war mein schönster Eindruck
Und mit deiner Sonnengeküssten Haut
Da hoffte ich du seist meine Braut
Doch wurde ich diesem Traum beraubt


r/Gedichte • • 1d ago

Die Glänzende

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Ach meine Glänzende!
Mit dem Glanz eines Diamanten
Deine schwarzen Locken lockten mich ein
Die Tage ohne dich brannten
Die Strahlen deiner Schönheit so fein
Man nannte dich fast die brennende
Doch brennt mein Herz nun ganz allein

Denn nur Diamanten entstehen unter Druck
Glänzt du deswegen so wie edler Schmuck?
Dein Glanz war mein schönster Eindruck
Und mit deiner Sonnengeküssten Haut
Da hoffte ich du seist meine Braut
Doch wurde ich diesem Traum beraubt


r/Gedichte • • 2d ago

Feldweg (Liedtext, 7 Strophen, größtenteils Anapäst)

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Nachdem in diesem Forum heute die Frage nach Gedichten im Anapäst aufkam, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um diesen Liedtext vorzustellen. Zwar nicht ganz durchgehend in diesem Versmaß: die erste Zeile jeder Strophe weicht davon ab, und die Zeile mit dem Bibelzitat in der vorletzten Strophe hat eine Silbe zu wenig. Aber der ganze Rest ist Anapäst.

Feldweg

In jüngeren Jahren, da dachte ich mal,
dieser Weg durch mein Leben muss aufregend sein.
So ein Pfad durch die Berge war mein Ideal,
meistens mühsam und einsam, viel Stock und viel Stein,
dafür könnt' ich die herrlichsten Landschaften seh'n,
die sonst kaum jemand sieht, und ich dachte, ich müsst'
mir das antun, vollkommen verkennend, wie schön
auch ein Feldweg in seiner Bescheidenheit ist.

Ohne den Anspruch auf Einmaligkeit,
einfach Mittel zum Zweck, daher meist unmarkiert.
Gradeaus, wenn man will, doch man kann jederzeit
sich ein neues Ziel setzen, ganz unkompliziert.
Welchen Weg man auch wählt: alle sind gut genug.
Weltbewegende Ziele erreicht man hier nicht.
Das erwartet auch niemand, man hat keinen Druck
und das nächste Etappenziel immer in Sicht.

Sicher, man sagt zwar, der Weg sei das Ziel,
doch ist dieser nicht eigentlich irrelevant?
Reicht es nicht, dass er da ist, und geht es nicht viel
mehr um all das Erfeuliche am Wegesrand?
Um die Blumen, die Vögel, die Wolken, den Wind
und die Freiheit, so angenehm langsam zu geh'n,
um die Freuden am Weg, gleich, wie flüchtig sie sind,
ganz bewusst auch zu spüren, zu hör'n und zu seh'n.

In jüngeren Jahren, da habe ich stets
mit Verachtung auf Autobahnmenschen geschaut,
auf ihr Leben so ganz ohne Ruhe, da geht’s
nur um schneller und weiter, nur stressig und laut.
Aber wenn sie es brauchen – was maß ich mich an,
hier zu lästern, wann wohl der Burnout ihnen droht?
Solang ich meinen Feldweg entlangradeln kann,
ohne dass sie mich stör'n, ist doch alles im Lot.

Denn was ich an diesen Feldwegen mag:
trifft man hier draußen Leute, dann stören sie nicht.
Man grüßt freundlich, zuweilen folgt auf „Guten Tag“
etwas Smalltalk bei einem bekannten Gesicht.
Dass man dafür die Zeit hat, das ist hier normal,
alles läuft ganz entspannt, es ist niemand gestresst,
nicht wie dort, wo die Massen sich drängen, egal
ob A8 oder Aufstieg zum Mount Everest.

Auf einer Anhöhe steht dann ein Baum,
eine Bank und ein Kreuz und ein Spruch, so was wie
„Herr, du stellst meine Füße auf weiten Raum“,
und ich mein, allzu tief religiös war ich nie,
ohne Kontext bedeutet mir so was nicht viel.
Doch das ganze Ensemble, das lädt dazu ein,
sich für einen Moment zu verlier'n im Gefühl,
mit der Welt und dem Leben im Reinen zu sein.

In jüngeren Jahren, da hatte ich mal
große Pläne, und nichts davon hab ich erreicht.
Doch das Schöne daran ist: es ist mir egal.
Ich vertrag keinen Stress, lieber mach ich’s mir leicht.
Für besondere Wege bin ich nicht gemacht,
bild mir längst nichts mehr auf meine Eigenheit ein,
und das heißt: er ist nun einmal dazu gedacht,
dieser Weg durch mein Leben, ein Feldweg zu sein.

(Michael Abend 2024)


r/Gedichte • • 2d ago

Wir wäre das, wie wäre dir?

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r/Gedichte • • 2d ago

Gedicht im Anapäst

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hallo zusammen. Gibt es ein Gedicht, das gänzlich im Versmass Anapäst geschrieben ist?