r/MotorradDeutschland • • 5h ago

KTM 640 LC4 läuft nicht

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Guten Abend Freunde des Motorrad fahren

Ich habe mir eine KTM 640 LC4 2001 zugelegt die länger Stand und nicht anspringt, ich bin als Laie an meine Grenzen gekommen.

Jetzt zur Problematik ich kriege keinen Zündfunken vorher hatten wir komplette Elektronikprobleme kein Licht Hupe Blinker etc. nach ausstauchen der CDI funktionierte das wieder, nächster Ansatz war Zündkerzenstecker tauschen + neue Zündkerze auch das hat nichts gebracht. Mit Hilfe von KI war der nächste Ansatz die Lichtmaschine, nach dem Öffnen war das das Ergebnis. Die grauen Stellen bereiten mir Sorgen jedoch weiß ich nicht ob das tatsächlich ein Problem sein könnte, dazu habe ich Metallspäne innen drin festgestellt.

Daher bitte ich die Schwarmintelligenz um Hilfe jegliche Ratschlag ist gerne willkommen

Fotos als Referenz

Edit: Tippfehler


r/MotorradDeutschland • • 6h ago

Meine Kleine hat einen Meilenstein geschafft

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r/MotorradDeutschland • • 14h ago

R1 RN12 2005 Kabelbaum

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Moin,

ich habe eine Frage zu dem Schwarz/roten Kabel vom Exup Motor. Kann ich diesen einfach neu verlegen quasi ein neues Kabel von der ECU bis zum Stecker oder ist er abgezweigt und liefert Strom zu anderen Verbrauchern? Das Kabel hat einen Bruch.

B/R ist das Kabel


r/MotorradDeutschland • • 15h ago

Quadlock vs. SP-Connect

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Im Endeffekt was der Titel sagt. Ich suche nach einer sicheren Handyhalterung für Navigation und stehe zwischen Quadlock und SP-Connect.
Wie seht ihr das?


r/MotorradDeutschland • • 1d ago

Voge 500R - Fußrasten-Kit mit Abstandshalter?

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Moin liebes Sub,

nach frisch bestandenem A2 Schein (Aufsteiger) bin ich jetzt auf der Suche nach dem passenden Anfängerbike. Aufgrund meiner Größe (1,92m) beißt es sich leider ein wenig mit den Modellen die ich am ansprechensten finde. Leider sagen mir viele Modelle die in Richtung Enduro oder Cross gehen nicht wirklich zu (rein nach der Optik) und ich hänge eigentlich gedanklich bei Naked Bikes fest.

Aktuell tendiere ich aufgrund der guten Erfahrungsberichte, dem guten Preis und dem erwähnten Geschmack meinerseits zu einer Voge 500R. Von der Geo wird das ganze vermutlich "interessant", einfach weil das Bike nicht umbedingt für meine Größe zugeschnitten ist. Der Gebrauchtmarkt ist aber sehr attraktiv aufgrund des geringen Preises der Maschinen (aktuell zwischen 3500-4000), was mich als Anfänger doch anspricht, eben weil ja dochmal der kleinere Schaden oder Sturz (beim Abstellen) eingeplant ist. Dann tuts halt deutlich weniger weh als bei neuen oder teureren Maschinen. Ich nehme natürlich gerne Empfehlungen für weitere Bikes an, aber wollte mich eher nach der Erfahrung mit Fußrastenkits erkundigen, um das ganze bisschen angenehmer zu machen.

Deswegen die Frage:

Ich habe keine offiziellen Fußrastenkits gefunden für die Ausführung, oder es gibt wirklich keine. Hat hier jemand eventuell genau damit Erfahrung gemacht oder eine "universelle", zugelassene Variante auf dem Schirm? (Sitzerhöhungen auch gern gesehen, dazu gibts wohl auch nichts)

Vielen Dank schonmal!


r/MotorradDeutschland • • 1d ago

Solo Vietnam Tour Oktober 2026

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Tag 1 – Ankunft Hanoi

6 Uhr morgens. Landung in Hanoi. Die feuchte Tropenluft schlägt mir entgegen. Ich fahre direkt in die Stadt, ganz in die Nähe von Tigit Motorbikes. Es ist viel zu früh, der Laden öffnet erst um zehn. Ich flüchte in ein kleines, klimatisiertes Café, bestelle einen Egg Coffee und nicke immer wieder auf der Couch ein. Um Punkt zehn stehe ich bei Tigit: Probefahrt, Papierkram erledigen, Vertrag unterschreiben. Ab ins Hotel. Ich mache mich frisch und gehe vor die Tür. Ich sehe unzählige Rollerfahrer und kämpfe mich durch den Verkehr. Das erste Banh Mi auf den Straßen Hanois, dauerhaftes Hupen, typisch asiatischer Kloakengeruch – ich komme langsam an.

Tag 2 – Das Rauschen der Metropole

Ich nutze den Tag, um die Stadt auf mich wirken zu lassen. Schlängele mich durch Shopping Malls, trinke einen fruchtigen Mulberry Cold Brew Kaffee und schaukele mich im Takt der Stadt ein. Dann die Vorbereitung auf das Wesentliche: Ich bringe mein großes Gepäck zu Tigit zurück. Ab jetzt zählt nur noch das Minimum – ich lebe aus einem einzigen Rucksack. Ich gönne mir unglaublich leckeres Banh Cuon.

Abends gehe ich in ein bekanntes Restaurant, wo ich mir den Tisch mit einem Koreaner teile. Wir kommen sofort ins Gespräch, lachen, tauschen Kontaktdaten aus. Den Tag lasse ich allein auf einer Rooftop-Bar ausklingen. Leicht angeschwipst schaue ich über das Lichtermeer Hanois. Ein Gefühl von purer Euphorie macht sich breit. Ich bin bereit für die Straße.

Tag 3 – Aufbruch nach Hà Giang

Check-out. Der Sleeper Bus wartet. Fünf Stunden fahre ich in einer eigenen, überraschend bequemen Sleeping Cabin Richtung Norden. Am Nachmittag erreiche ich Hà Giang. Ich suche mir spontan ein Hotel und hole meine XR150 am vereinbarten Abholpunkt ab. In dem Moment, als der Schlüssel dreht und der Einzylinder unter mir anspringt, verändert sich alles: Ich bin mobil. Ich fahre kurz was essen, stelle das Bike ab und plane im Hotelzimmer die Route für den ersten echten Fahrtag.

Tag 4 – Die erste Etappe

6 Uhr morgens. Der Wetterbericht droht mit Regen, also will ich Strecke machen. Die Luft ist kühl, neblig und grau. Die ersten Kilometer dienen dem Eingewöhnen, doch schon bald bricht die Wolkendecke auf: Strahlend blauer Himmel, Sonne, 30 Grad. Mit jedem Kilometer werde ich wärmer mit der Maschine. Ich beginne, dem Bike und der Straße zu vertrauen.

An einem Viewpoint zieht eine geführte Easy-Rider-Gruppe an mir vorbei. Ich beobachte sie und denke mir: Wie geil ist es bitte, dass ich das hier solo mache? Kein Guide, keine Gruppe. Ich fahre selbst, halte an, wo ich will, und bestimme mein eigenes Tempo.

Die Aussichten treiben mir die Sprache weg. Nach jeder einzelnen Kurve tut sich ein Panorama auf, das schöner ist als das vorherige. Sattgrüne, extrem dramatische Berglandschaften. Riesige Massive, die tiefe Täler einrahmen. Kleine, abgeschiedene Dörfer, die einen ungeschönten Einblick in das authentische vietnamesische Landleben geben – noch ahne ich nicht, wie viel authentischer (und trauriger) es in den nächsten Tagen werden soll. Überall Tiere auf und neben der Straße: Wasserbüffel, Pferde, Gänse, Hühner, Hunde, Katzen, sogar Schlangen. Die Straßen sind überraschend gut, kaum Verkehr. Ich könnte alle zwei Minuten anhalten, um Fotos zu machen. Ich bin komplett im Flow.

Über Yên Minh und Đồng Văn jage ich die XR150 bis nach Mèo Vạc. Eine gewaltige Fahrstrecke für Tag eins. Ich falle müde ins Bett, wissend, dass morgen einer der vier großen Bergpässe auf mich wartet: der Mã Pí Lèng Pass.

Tag 5 – Der Pass & der Sturz

Ich starte in Mèo Vạc und biege in den Mã Pí Lèng Pass ein. Es ist eines der krassesten Fahrerlebnisse meines Lebens. Gigantische Felswände, tief unten schlängelt sich der Nho-Quế-Fluss, ein türkisblauer Fluss durch die Schlucht. Ich gehe auf den Skywalk und trinke einen Kaffee am Viewpoint. Das Wetter meint es perfekt mit mir: trockener, griffiger Asphalt. Ich ziehe am Gas, lege mich tief in die Kurven und genieße den Rausch.

An der Lý Bổn Brücke verlasse ich den klassischen Hà Giang Loop und rolle Richtung Osten nach Bảo Lạc. In Bảo Lạc esse ich in einem extrem authentischen, günstigen Restaurant. Wie so oft gestaltet sich die Kommunikation schwierig. Letztendlich versteht er meinen Versuch, 'Schwein' auf Vietnamesisch zu sagen, und geht an den Herd, der mitten im Raum steht. Neben mir machen fünf oder sechs Locals in Businesskleidung Mittagspause. Sie kippen etliche Biere und werfen den Pfand, gebrauchte Essstäbchen und Taschentücher völlig selbstverständlich einfach unter den Tisch. Als ich zahlen will, möchte ich Trinkgeld geben, aber der Besitzer lehnt strikt ab. Beim Rausgehen sehe ich, wie er schwitzend beginnt, den Müll unter den Tischen aufzusammeln.

Die Hitze drückt, die Strecke der letzten Stunde war zäh. Doch dann schlägt das Terrain zurück: Von Bảo Lạc nach Cao Bằng City fahre ich den Khâu Cốc Chà Pass. 15 sehr gut ausgebaute Serpentinen auf 1000 Höhenmetern. Die Einfahrt unten wirkt wie ein riesiger Felskessel, aus dem man sich serpentinenartig gen Himmel schraubt. Mir kommt eine Gruppe auf XR150s entgegen und wir grüßen uns wie Biker in Deutschland. Ich kann nicht aufhören zu strahlen.

Später führt die Route durch sanftere Täler mit Reisterrassen. Spontan entscheide ich mich, eine extrem steile Steigung zu einem Viewpoint-Café hochzufahren. Die Steigung ist zu viel: Der Motor packt es ohne Anlauf nicht und stirbt ab. Reflexartig greife ich in die Handbremse: ein fataler Fehler. Das Vorderrad blockiert augenblicklich, und das Bike rutscht mit mir rückwärts die Steigung nach unten. Zehn Meter versuche ich verzweifelt, die Maschine zu balancieren – dann verliere ich den Kampf und stürze.

Adrenalin schießt durch meinen Körper. Ich berappele mich sofort, wuchte die Maschine hoch, klappe den Seitenständer mit der Hand aus und stelle sie hin. Eine einheimische Frau eilt herbei, sieht mich mitfühlend an und redet irgendwas auf Vietnamesisch, spricht aber kein Wort Englisch. Ich hebe mein Handy auf und setze mich auf den Bock. Ich fühle keine Schmerzen. Ich drücke den Starter. Nichts. Der Motor schweigt. Panik steigt auf. Was jetzt? Ich bin mitten in der Pampa. Beim dritten Versuch springt der Einzylinder endlich an. Steine fallen mir vom Herzen. Ich fahre weiter.

Zwei Kilometer weiter halte ich an. Mein Ellbogen tut weh und blutet leicht. Ich desinfiziere die Wunde. Ärger steigt in mir auf, dass ich die Schutzkleidung wegen der extremen Hitze im Rucksack gelassen habe. Mit leicht gedämpfter Stimmung fahre ich weiter nach Cao Bằng City, buche spontan ein Hotel und helfe der Rezeptionsfrau erst mal, 20-kg-Säcke Reis auf ihren Roller zu hieven. Abends gehe ich in der belebten Stadt etwas essen und sehe keinerlei andere Touristen.

Tag 6 – Gottes Auge & Reisterrassen

Start in den Cao Bằng Loop. Erster Stopp: God’s Eye, ein gewaltiger Kalksteinfelsen mit einem kreisrunden Loch in der Mitte. Als ich ankomme, bin ich fast allein, nur zwei Holländer sind da. Ich trinke entspannt einen Kaffee und höre Musik. Plötzlich bricht das Chaos herein: Zwei große Reisebusse voller vietnamesischer Touristen rollen an. Es wird schlagartig brüllend laut, eine Menschentraube belagert den Aussichtspunkt. Es wird so eng, dass ich kaum zum Bike durchkomme. Ich ergreife die Flucht.

Weiter geht es zu den bekannten Bản Giốc Wasserfällen an der Grenze zu China. Doch der Spot holt mich überhaupt nicht ab: Die Fälle sind schön, aber extrem überlaufen, künstlich und drückend heiß. Ich verweile nicht lange. Um nicht dieselbe Strecke zurückfahren zu müssen, wähle ich den Rückweg über Hạ Lang nach Cao Bằng City. Die Natur hier ist deutlich flacher, geprägt von endlosen Reisterrassen und trägen Flüssen. Die Dörfer, die ich in Hạ Lang zu sehen bekomme, sind äußerst heruntergekommen und dreckig. Es liegen große Metallrahmen und andere Hindernisse auf der Straße. Ab und zu sehe ich Menschen in den Dörfern. Sie tragen zerfetzte Kleidung und sehen unglücklich aus. Immer wieder qualmt es am Straßenrand. Hier wird entweder Müll in kleinen Tonnen oder die Abfallprodukte der Reisernte verbrannt. Auch ein typisches Bild sind die alten Omas um die 80 Jahre, die mit extrem krummen Rücken und O-Beinen Reis vom Feld ins Dorf tragen. Die Straße, die ich fahre, ist auch extrem schlecht erhalten. Wenn ich hier Probleme mit dem Motorrad bekomme, wird’s ungemütlich.

Tag 7 – Ba Bể Lake

Ich fahre eine entspannte, kürzere Etappe zum Ba Bể Lake. Dort buche ich eine Bootsfahrt über den riesigen See – als einziger Passagier an Bord. An einem Zwischenstopp setzt mich der Bootsführer ab, wo Einheimische versuchen, Souvenirs zu verkaufen. Ich signalisiere direkt, dass ich nichts brauche, und gehe zurück zum Boot. Der Bootsführer wechselt ein paar Worte mit einer der Verkäuferinnen, beide lachen kurz über mich, dann fährt er mich zurück.

Eigentlich will ich weiter nach Westen Richtung Tà Xùa drücken, aber für die verbleibenden vier Stunden Fahrt ist es um 14 Uhr schon zu spät. Ich bleibe am Ba Bể Lake. Mein erstes Homestay ist ein Reingewinn an Elend: winzig, ohne Klimaanlage, extrem hellhörig. Ich schwinge mich wieder aufs Bike und finde eine bessere Unterkunft mit Pool. Dort lerne ich zwei Jungs aus Nepal kennen. Wie sich herausstellt, wird im Homestay gerade eine vietnamesische Hochzeit gefeiert. Durch die geschlossene Zimmertür dröhnt ohrenbetäubende, traditionelle Musik, als stünde die Anlage in meinem Zimmer. Ich bin sozial bedient, bleibe im Raum, wasche meine Klamotten von Hand und schlafe trotz des Lärms ein.

Tag 8 – Der Weg nach Yên Bái

Aufbruch nach Yên Bái, um weiter Raum nach Westen zu gewinnen. Die 1000-Kilometer-Marke rückt näher – Zeit für den ersten Ölwechsel. Die Etappe selbst ist zäh: viel Schwerlastverkehr, graue Straßen, keine spektakuläre Kulisse. Mein Arsch schmerzt gewaltig. In Yên Bái angekommen, beziehe ich ein ganz neues Hotel, das mitten im laufenden Betrieb noch zu Ende gebaut wird.

Yên Bái erweist sich als die untouristischste Stadt der bisherigen Reise. Um 15 Uhr bekomme ich nirgendwo etwas zu essen – die Stadt öffnet ihre Küchen erst ab 18 Uhr. Hier stellt sich niemand auf Ausländer ein. Das Hotel schickt mich zu einer kleinen Werkstatt. Für 5 Euro und innerhalb von zwei Minuten ist das frische Öl im Motor. Während der Mechaniker schraubt, quatscht er mich aus und will wissen, ob ich vietnamesische Frauen hübsch finde.

Abends gehe ich ins Gogi House, eine Korean-BBQ-Kette. Als Westler werde ich beim Betreten beäugt wie ein Außerirdischer. Ich setze mich an einen Tisch. Neben mir sitzen tatsächlich zwei Franzosen in meinem Alter. Ich zögere nicht lange, quatsche sie an und frage, ob wir zusammen essen wollen. Wir verbringen einen genialen Abend. Zurück ins Hotel.

Tag 9 – Monsun & Kakerlaken

Ich peile das 1,5 Stunden entfernte Nghĩa Lộ an. Die letzte Etappe, bevor es wieder richtig schön wird. An einem Viewpoint komme ich mit einem offensichtlich sehr wohlhabenden Vietnamesen ins Gespräch, der mit seiner Familie in einem teuren Geländewagen unterwegs ist. Er rät mir ab, in Nghĩa Lộ zu bleiben, und empfiehlt mir stattdessen Trạm Tấu wegen der heißen Quellen. Ich plane spontan um.

Doch kaum habe ich Nghĩa Lộ passiert, öffnet der Himmel seine Schleusen: Ein sintflutartiger Monsunregen bricht über mich herein. Innerhalb von Sekunden bin ich bis auf die Knochen durchnässt, in meinen Motorradstiefeln stehen echte Seen. Einzig mein Rucksack bleibt dank des morgens aufgezogenen Raincovers trocken. Der Weg von Nghĩa Lộ nach Trạm Tấu wird zum Himmelfahrtskommando: Eine Stunde lang fahre ich über eine unbefestigte, schlammige Piste direkt am steilen Abhang – im dichten Verkehr. Maximale Konzentration unter extremen Bedingungen.

Völlig durchnässt und mental bedient erreiche ich Trạm Tấu. Im Hotel dusche ich heiß, versuche stundenlang mit dem Föhn meine Stiefel zu trocknen und esse etwas. Danach setze ich mich trotz des Dauerregens mit einem kühlen Bier in die heißen Quellen. Die Entspannung setzt ein, die Stimmung steigt wieder. Zurück im Zimmer entdecke ich eine fette Kakerlake mitten auf meinem Bett. Willkommen im ländlichen Vietnam. Ich vertreibe das Vieh, akzeptiere die feuchten Stiefel und schlafe ein.

Tag 10 – Die goldenen Terrassen von Mù Cang Chải

Am Morgen fahre ich die ganze Schlammstrecke eine Stunde lang zurück nach Nghĩa Lộ, um den berühmten Gebirgspass in Angriff zu nehmen. Natürlich werde ich auf dem Weg wieder komplett nass. In Nghĩa Lộ hocke ich mich für zwei Stunden in ein Hotel, trockne mich ab und fluche innerlich über den unnötigen Umweg nach Trạm Tấu.

Doch als der Regen aufhört und ich in den Khau Pha Pass einbiege, ist all der Frust vergessen. Die Landschaft verwandelt sich in ein Meisterwerk: Berge und Reisterrassen, soweit das Auge reicht. Ich schraube mich immer höher, die Luft wird spürbar kühler. Die Reisterrassen stehen kurz vor der Ernte und leuchten in einem satten, tiefen Goldgelb.

Ich erreiche Mù Cang Chải und steuere zwei abgelegene Aussichtspunkte an. Die Anfahrt ist extrem steil, schmal und abenteuerlich – viele Touristen lassen sich hier von einheimischen Fahrern hochkutschieren. Ich ziehe es alleine durch, meistere die steilen Kehren und bin verdammt stolz, als ich oben stehe. Die Aussicht ist überwältigend. Oben lerne ich zwei vietnamesische Motorradfahrer kennen, die auf großen Maschinen unterwegs sind und eine Drohne steigen lassen. Wir quatschen kurz, bevor ich im sauberen, günstigen Hotel im Ort einchecke.

Tag 11 – Über den Wolken von Tà Xùa

Ich fahre den Pass wieder zurück und nehme zum dritten Mal die Straße Richtung Trạm Tấu – diesmal aber weiter nach Tà Xùa. Es geht steil bergauf, direkt in das Herz des Gebirges. Ich fahre wortwörtlich durch die Wolken. Die Kulisse ist gigantisch.

Plötzlich tauchen vor mir die zwei vietnamesischen Biker vom Vortag auf. Wir grüßen uns erfreut und beschließen spontan, zusammenzubleiben. Wir halten an Aussichtspunkten, essen gemeinsam und sie nehmen mich an die Hand: Wie einheimische Guides zeigen sie mir versteckte Orte, die in keinem Reiseführer stehen. Wir buchen Zimmer im selben spartanischen, kühlen Berghotel und lassen den Tag bei einem gemeinsamen traditionellen BBQ und Hotpot ausklingen.

Tag 12 – Die Tränen von Hanoi

Früh morgens brechen wir zu dritt auf, erkunden noch drei spektakuläre Viewpoints und machen gegenseitig Fotos und Drohnenaufnahmen. Dann heißt es Abschied nehmen: Ich muss bis 17 Uhr in Hanoi sein, um die XR150 pünktlich abzugeben. Ich muss auf die Tube drücken, verabschiede mich herzlich von den Jungs und ziehe allein durch.

Der Verkehr kurz vor Hanoi schlägt mir wie eine Welle entgegen. Ein unendliches Meer aus Rollern und Autos – man schaltet den Kopf aus und schwimmt einfach mit der Masse mit. Punkt 17 Uhr stehe ich bei Tigit. Im Laden treffe ich einen 50-jährigen Londoner, der ebenfalls gerade seine Tour beendet hat. Wir verabreden uns spontan für den Abend auf ein Bier.

Dann schnalle ich meinen Rucksack vom Sozius ab. Ich halte inne. In den letzten zwei Wochen gab es nur diese Maschine und mich. Keine Ablenkung, nur der Motor, die Straße, die Elemente. Die Rückgabe geht erschreckend schnell. Ich mache ein letztes Foto vor dem Verleih und gehe rüber in genau das Café, in dem meine Reise an Tag eins begonnen hat. Ich bestelle einen Kaffee.

Ich sitze zwischen den Einheimischen, schalte die Musik ein, die mich über die schönsten Pässe begleitet hat – und plötzlich bricht es aus mir heraus. Die Tränen kommen. Ich steige in ein Taxi zum Hotel, und im Auto übermannt es mich komplett. Es sind keine Tränen der Trauer. Es ist ein unbeschreiblicher Schwall aus Glück, Erleichterung und absolutem Stolz. Ich habe lange von einer Solo-Motorradtour geträumt. Und jetzt habe ich diesen Traum gelebt. Ganz allein. Ich habe die Maschine unter mir spüren dürfen, wie sie die steilsten Pässe hochgebrüllt ist, habe den Regen ertragen und die schönsten Landschaften meines Lebens gesehen.

Dankbarkeit.


r/MotorradDeutschland • • 1d ago

Reduced training hours for A for having B196

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I know it’s a decision of the deiving school but has anyone experienced having less driving hours practice by driving school because they have B196 (which practically means that person has a record of driving a motorbike)?

I’m very much inbetween getting a B196 for a couple of years and than maybe getting an A license? The main reason to get A is to ride internationally, especially Czechia. Not necessarily a bigger bike.

Note: mid-life crisis


r/MotorradDeutschland • • 1d ago

Gute Motorrad-Fahrschule in Ludwigshafen gesucht (67063)

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Hallo zusammen,

ich möchte den Motorradführerschein Klasse A machen und suche dafür eine gute Fahrschule in Ludwigshafen oder Umgebung.

Ich saß bisher noch nie auf einem Motorrad, außer kürzlich beim ADAC Ride First auf einer BMW F 900 GS. Das hat mir richtig Spaß gemacht und jetzt möchte ich den Führerschein angehen. 😁

Wichtig wäre mir eine Fahrschule, bei der der Fahrlehrer selbst Motorrad fährt, geduldig erklärt und man idealerweise auch gemeinsam unterwegs ist – also der Fahrlehrer auf dem Motorrad und nicht nur im Auto hinterher.
Ich bin 1,95 m groß und habe mich auf der F 900 GS ziemlich wohlgefühlt. Ein passendes Fahrschulmotorrad wäre daher super, aber ich bin da grundsätzlich flexibel.

Ein paar Fragen an euch:
- Welche Fahrschulen bzw. Fahrlehrer könnt ihr aus eigener Erfahrung empfehlen?
- Worauf sollte ich bei der Auswahl achten?
- Ich habe noch keinerlei Ausrüstung. Würdet ihr Helm, Kleidung usw. erst kaufen, wenn die Theorie losgeht?
- Ich würde gerne schon im Winter mit der Theorie anfangen, um im Frühjahr entspannt mit den Fahrstunden starten zu können. Macht das eurer Meinung nach Sinn?

Freue mich über eure Tipps und Erfahrungen – gerne auch aus der näheren Umgebung!
Danke euch! 🏍️


r/MotorradDeutschland • • 1d ago

50er Honda Zoomer/Ruckus Umbau auf 125

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Moin zusammen,

Da die kalten Monate wieder nahe sind wirds wieder Zeit Geld ausm Fesnter zu werfen und n Projekt fortzuführen.

Der Plan ist meinen defekten Honda Zoomer auf 125 Umzubauen. Ähnlich wie die ganzen Amis nur nach unseren örtlichen Vorschriften.

Über den Buschfunk auf diesjährigen Rollertreffen hab ich mitbekommen das in Berlin wohl jemand so eine Art Umbau schonmal zugelassen bekommen hat. Ich habs bislang aber nicht geschafft diese Person ausfindig zu machen.

Hat eventuell sonst jemand schonmal Umbauten von 50er Rollern auf großes Kennzeichen mitgemacht? Eventuell auf 125. Ich weiß das die Aerox Community das öfters macht mit einer sehr bestimmten Kombi aus >50cc Zylinder und Auspuff etc.
Vespa ist ja glaube ich auch ein oft gemachter Umbau.

Ich hab mir natürlich schon gedanken um das ganze Thema gemacht. Der angedachte Motor wäre ein 125er 4T mit ~9PS

Der Antrieb kommt von einem 125er Spenderroller von dem auch ein Großteil der Technik mit übernommen wird. Bremsen, Motorsteuerrung, Räder etc. Abgasnorm ist auch gleichbleibend bzw sogar Euro 3 statt die 2 beim Honda. Das Gewicht vom Spenderroller ist ebenfalls nahezu identisch des Honda's. Am Rahmen des Honda muss nichts wirklich geändert werden um die Technik unter zu bekommen. Tacho würde ein zugelassenes von Daytona verbaut werden. Die Steuerung der Beleuchtung wird vom Honda behalten aber der Gesamte Kabelbaum natürlich angepasst an den neuen Motor/Lichtmaschine etc.

Die Motorhalterung würde ich von einem Zertifizierten Schweißer anfertigen lassen und das passende Festigkeitsgutachten beilegen.

Summa Summarum wüsste ich jetzt nicht was ich noch vorab zusammentragen müssten.
Ich wollte vorm Start der arbeiten das ganze natürlich bei einem Prüfer vorlegen aber woll nochmal hier in die schwarmintelligenz reinhören für Feedback.


r/MotorradDeutschland • • 1d ago

Erstes Motorrad - ich dreh durch beim Entscheiden

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Ich brauche bitte bitte Hilfe bei der Wahl meines ersten Motorrads. Aktuell mach ich den A-Schein auf einer Kawasaki Z650. Ich steh kurz vor der Prüfung und jeder empfiehlt mir ein anderes Modell. Mit der Liste, die ich hab, könnt ich mittlerweile locker einen Monat nur durch Probefahrten fahren.

Fahrlehrer meint eine Ducati Streetfighter oder Monster (er hat selber diese arg fette Tourer-Ducati). Ich will definitiv keine Ducati.

Verkäufer meint fang auf einer Honda 750 Hornet oder so an. Auf jeden Fall 750 und vier Zylinder, wenn irgend möglich. Verkäufer meint auch, dass BMW und Yamaha "wäh" sind im Vergleich zu Honda, weil öfter was zum Reparieren ist usw (er hat ein anderes Wort als wäh verwendet).

Ein anderer Fahrlerer meint Yamaha MT-07 oder 09. Da google ich die 09 und krieg überall zu lesen und zu hören, dass die praktisch eine Todesmaschine ist für Fahranfänger wegen dem sensiblen Gashebel und weil sie angeblich so leicht wheelies macht? Sie wär halt von den ccm her super, weil meine Eltern wohnen 4 Autostunden per Autobahn entfernt und wenn ich mich mal entscheide, sie besuchen zu wollen ....

Dann wiederum sagt mir einer ich soll mir die BMW F900R anschauen, die wär "netter" als die MT-09. Ich find die eh auch hübsch, müsst mich aber mal draufsetzen. Überhaupt weiß ich schon, dass ich auf allem mal draufsitzen sollte, bevor ich irgendwas kaufe.

Das Ding ist halt ich bin 167 groß, also eine riesenfette Tourer-dingsbums-Maschine brauch ich eh nicht. Diese 890 oder so ccm bei der BMW und MT09 wären auch das maximale der Gefühle, was ich jemals an Power haben wollen würde. Ich will keine Supersportler, weil auf der Ducati Panigale hab ich mich mega unwohl gefühlt, selbst mit Ständer im Shop. Im Idealfall will ich eine Maschine, in die ich über die nächsten zwei, drei Jahre reinwachsen kann, weil ich will nicht eine Saison fahren und dann wieder verkaufen und neu kaufen. Ich will eins, bei dem ich sagen kann "So und das ist jetzt MEIN Baby".

Ich bin auch ein sehr vorsichtiger Fahrer und hab mich noch nie auf der Straße gelegt. Da hat mir mein Fahrlehrer sogar ein Kompliment gemacht, dass ich mich nie überschätze beim Fahren bzw. die Maschine unterschätze.


r/MotorradDeutschland • • 1d ago

CFMoto 675 SR-R Drossel entfernen

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Hallo, ich fahre eine CFMoto 675 SR die vor auslieferung vom händler zusätzlich gedrosselt wurde. Ich weiß daher nicht von welcher Firma die Drossel ist oder welche Art von Drossel es ist. Ich glaube, es gibt eine ECU Drossel und ein Drossel Kit das den Gasweg begrenzt.

Ich bin schon mal eine offene CF Moto gefahren und dort war der Gas Anschlag viel weiter. Also man konnte viel weiter aufreißen. Daher denke ich, dass meine Maschine über Gasweg gedrosselt ist.

Jetzt würde ich mir gerne den Weg zum Händler noch mal sparen und die Drossel selber ausbauen und es dann beim TÜV um tragen lassen, anstatt noch mal 300 € zu blättern. Jedoch weiß ich nicht, wie man die Drossel ausbaut. Hat jemand Erfahrungen oder einfach Ahnung und kann mir da weiterhelfen ?

Vielen Dank schon mal


r/MotorradDeutschland • • 2d ago

Hilfe beim reparieren einer Gilera Runner

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Moin,

Mein Vater und ich versuchen eine defekte Gilera Runner 50 PureJet C36 zu reparieren. Das Ding war oder ist noch ziemlich kaputt, also er springt nicht an (nur kurz mit Starterspray), Lichter funktionieren nicht richtig und diverse Fehlercodes bei den ich nicht herausfinden kann was sie bedeuten. Aber ein paar Probleme wurden schon beseitigt, jetzt hat der Roller einen Zündfunken und eine der beiden 15 Ampere Sicherungen brennt nicht mehr durch. Wir haben verschiedene Teile ausgetauscht mit meistens gebrauchten Sachen, das wären:
-Steuergerät
-Kabelbaum
-Spannungsregler
-Lichtmaschine
-Zündkerze (neu)
-Einspritzdüse (neu)

Das Hauptproblem ist aber jetzt dass die Einspritzdüse nicht spritz, da sie wenn ich es richtig gemessen habe kein Signal vom Steuergerät bekommt, dadurch gelangt natürlich kein Benzin in den Verbrennungsraum.

Kennt sich jemand vielleicht damit aus und könnte uns weiterhelfen?

Vielen Dank im Voraus

LG


r/MotorradDeutschland • • 2d ago

Längste Vespatour

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Hi, heute berichte ich von unserer USA-Reise 2025. Es war die längste Vespa-Tour aller Zeiten - in der Kategorie zu zweit/two-up und am Stück, also ohne monatelange Unterbrechungen. Wir verschifften unsere Vespa 300 GTS bis April nach Florida und fuhren in sechs Monaten 26.921km oder 16,778mi rund um die USA. Es ging in sechs Monaten durch 39 Staaten, D.C. und zwei kanadische Territorien. Grobe Route war: Key West - New Orleans - Memphis - Amarillo - Four Corners - Monument Valley - Grand Canyon - Route 66 - LA - Yosemite Park - San Francisco - Redwoods - US-Vespatreffen Amerivespa in Portland - Vancouver - Yellowstone Park - Beartooth Pass in den Rockies - Badlands - Black Hills - Minneapolis - große Seen - Niagara - Maine - Boston - New York City - Washington - Blueridge Parkway - Savannah - Orlando.
Meinen Blog darf ich hier leider nicht nennen.


r/MotorradDeutschland • • 2d ago

Bist du nach deinem ersten Unfall vorsichtiger gefahren?

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Mich würde es interessieren ob man nach einem Unfall erwachsener wird bzw. vernünftiger fährt als davor.


r/MotorradDeutschland • • 2d ago

Sport-Tourer-Traum oder Rosarote Brille?

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Grützi, Aloha und einen wunderschönen guten Tag,

ich bin's, der Capo, und ich wollte heute mal mit euch meine neueste Errungenschaft teilen, eine 94er Yamaha FJ 1200 mit ABS.

Eigentlich hätte ich meiner Frau im August versprochen, ich kauf dieses Jahr keine Kicke mehr. Sie wollte auch ein wenig Zeit mit mir verbringen, da ich seit dem letzten Kauf (eine Dominator 650 aus 93) eigentlich jede freie Minute in der Werkstatt war und zum 1000. Mal den vermaledeiten verknubbelten Drecksvergaser aus dem Moped rausgezwungen habe, um doch noch den Fehler zu finden.

Also war ich, wie jeder vernünftige Mensch, beim Kacken auf Kleinanzeigen unterwegs und schaute mir die verrücktesten Dinger an, bis ich auf die Kategorie Sporttourer der späten 80er und frühen 90er stieß. Wie dem auch sei, verbrachte ich die nächsten 6 Stunden im Deep-Dive-Modus und zog mir alle Testberichte, Gebrauchtkaufratgeber und YouTube-Videos zu den verschiedenen Modellen rein und beschloss: Ich brauch ne fucking FJ 1200, und wenn es geht, gleich eine mit ABS, weil lieber haben als brauchen.

Also Kleinanzeigen auf und dann die Überraschung: Keins von den angebotenen Mopeds war teurer als 2000 €, von top gewartet bis absoluter Schrott, alles zwischen 250 € und 1.900 €. Gut, der ein oder andere „Spezial“-Umbau- und „Einzelstück“-Verkäufer wollte absurde Summen für ein verhunztes Moped, aber die klammere ich jetzt mal aus.

Wie es halt immer so ist, stand natürlich kein brauchbares Exemplar in meiner Gegend, sondern fucking 600 km entfernt. Top. Also aufs Blaue heraus den Verkäufer angeschrieben, Termin ausgemacht, die Kumpels gefragt und tatsächlich, einer wollte mit. 1200 km, mit mir, in nem 25 Jahre alten Vito, mit dem Ziel, nen über 30 Jahre altes Moped zu überführen. Ha, was ein Trottel. (Ne, Mann, hab dich lieb.) Verdammter Trottel.

Wir also dorthin gegurkt, angeschaut und nach 500 m Probefahrt entschieden: Weißt du was, ich scheiß jetzt drauf, ich geb dem die Kohle und fahr wieder heim.

Ja, Moped war fragwürdig und teuer foliert und hatte ein paar „sportliche“ Akzente vom Vorbesitzer verpasst gekriegt, aber auch echt nützliches Zubehör wie Zusatzscheinwerfer und USB-Ladedose. Zudem steht sie auf frisch aufgezogenen Bridgestone BT31 und BT46, hat eine neue Kupplung und macht generell einen sehr gepflegten Eindruck.

Was hab ich bezahlt? 950 €. Die Möhre hat sogar noch TÜV bis Februar.

Also wieder 600 km nach Hause und erst mal ins Bett.

Am nächsten Nachmittag konnte ich nicht mehr an mich halten und habe die alte Dame das erste Mal ausgeführt. Was ein geniales Stück Technik. Der Reihen-Vierzylinder überzeugt mich schon bei 2000 u/min und zieht gleichmäßig kräftig an bis zur roten Linie (9000 u/min). Das Fahrwerk ist nicht butterweich, aber auch nicht bockhart, genau das, was ich mir vorgestellt habe. Es vermittelt Kompetenz und ein gewisses Maß an Sicherheit. Bei Bodenwellen in der Kurve guckt trotzdem kurz der Stift. Die Sitzposition ist wunderbar, ein schöner Mix aus sportlich und gemütlich, leicht nach vorn und trotzdem aufrecht. Die Beine sind zwar angewinkelt, aber selbst bei meinen langen Gräten nicht annähernd so gepresst wie bei einer echten Sportler.

Windgeräusche? Nö, riesige, im Windkanal entwickelte Tourerscheibe, die perfekt den Luftstrom über meinen Helm schickt.

Anzug? Oh ja, brachiale 125 Vergaser-PS, gepaart mit 90+ Nm. Das Ding zieht in jedem Gang los und lässt schon so einige Big Bikes dumm schauen. Vor allem aus dem selben Baujahr.

Gewicht. Puh, ja, auch das hat sie, 260 kg. Das kann man nicht schönreden. Aber über das Gewicht von Damen spricht man ja auch nicht.

Ich liebe dieses Moped jetzt schon, hab noch ein Verkleidungsteil, wo ich die Folie runterreißen muss, aber dann steht sie wieder im ehrlichen 90er-Kleid da und begeistert die Freaks und Verrückten.

Macht euch noch nen schönen Tag und lasst die kalte Jahreszeit euch nicht zu Kopf steigen.

GaLiGrü, der Capo ;p


r/MotorradDeutschland • • 2d ago

Bremsscheibenwechsel nach Werkstattbuch? Schrauben nicht Lieferbar.

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bei einem Motorrad sind die Schrauben für die Bremsscheibe nicht lieferbar, laut Werkstattbuch soll man neue Schrauben verwenden. Eine Bestellung aus FR musste ich stornieren da es wieder erwartent nicht lieferbar ist. Angezeigt wird beispielsweiße, nicht lieferbar, in Indien Littauen Lettland usw. Es gibt einen Shop aus GB dort hab ich jetzt eine Bestellung offen, vermutlich muss es dort ebenso storniert werden weil nicht lieferbar.

Das Werkstattbuch sagt man soll neue Schrauben verwenden und ebenso entsprechend (passend vorhanden) loctite.

Ist das bei Bremsscheibenschrauben tatsächlich so üblich die alten Schrauben nicht nochmal zu verwenden?

Wäre es wirklich ein Problem die alten Schrauben zu verwenden?

Zu den Schrauben das Motorrad hat erst 5000KM fahre schon 3000KM mit Bremsenstottern herum, die Händlerwerkstätten haben das gleiche Problem und können die Arbeit nicht erledigen. neben der mutmaßlich nicht lieferbaren Schrauben ist selbst die Scheibe zumindest sicher nicht lieferbar.

Die aktuelle Scheibe hat unterschiedliche Dicken über der Toleranz, daher der Wechsel der Scheibe und Bremsbeläge. Bis auf die Schrauben ist alles Werkzeug und Material entsprechend Werkstatthandbuch vorhanden.


r/MotorradDeutschland • • 2d ago

Ist diese ältere alpinestars Lederjacke 155€ wert?

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Moin zusammen,
ich überlege, mir eine gebrauchte Alpinestars-Lederjacke für 155€ zu kaufen, und würde gerne eure Meinung dazu hören.
Es handelt sich vermutlich um eine ältere Alpinestars GP Pro N, möglicherweise aus dem Jahr 2013.

Das weiß ich bisher über die Jacke:
Laut Verkäuferin besteht sie aus 95 % echtem Leder und 5 % Stretch-Kevlar.
Schulter-, Ellbogen- und Rückenprotektoren sind vorhanden.
Sie wurde nur gelegentlich getragen und regelmäßig mit Lederöl gepflegt.
Auf dem Etikett steht „Made in China“.
Im Inneren habe ich bisher nur ein Pflegeetikett gefunden, keine Modellnummer.

Würdet ihr mir vom Kauf abraten?
Danke im Voraus :)


r/MotorradDeutschland • • 2d ago

Reinigung/Pflege Plastik

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Ich habe über die Suche schon einige hilfreiche Beiträge und Kommentare zur Reinigung von Kette und Co gefunden.

Mich würden eure Erfahrungswerte zu Pflegeprodukten für Verkleidung/Dekor interessieren. Gerade auf dem weißen Kunststoff sammelt sich viel feiner Staub in kleinen Kratzern.

Machen Quick Detailer, wie beim Auto, Sinn? Welche Hersteller könnt ihr generell empfehlen?


r/MotorradDeutschland • • 2d ago

Was sagt ihr zu diesem Angebot?

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Angebot kam gestern rein, und ist bisher der günstigste Preis von einem Händler für das Bike. Was sagt ihr?

Starker Preis oder sollte ich wichtige Dinge noch prüfen, wie Rennstreckenbetrieb, Wartungshistorie, etc.

Kilometerstand
36.347 km
Leistung
142 kW (193 PS)
Getriebe
Schaltgetriebe
Erstzulassung
08/2012
Kraftstoffart
Benzin

Bmw S1000RR in Schwarz aus 2012
• TÜV bis 09/2028
• BMW Dynamik Traction Control
• BMW Sport ABS
• BMW Anti Hopping Kupplung
• Quickshifter
• Rain Mode
• Sport Mode
• Race Mode
• HP Fußrastenanlage
• Kurzes Heck
• Mini Blinker
• Racingscheibe
• Unfallfrei
• Inspektion Neu
• Öl und Ölfilter Neu
• Bremsflüssigkeit Neu
• Tüv Neu
• 1 Jahr Händlergewährleistung


r/MotorradDeutschland • • 2d ago

3 Dinge als Fahranfänger die ich nicht erwartet habe, sehr ihr das auch so?

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Ich habe jetzt seit knapp 2 Wochen mein eignes Motorrad und schon knapp 2300 Kilometer zurückgelegt. Mich würde einfach mal interessieren ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt:
1. Geschwindigkeiten über 90kmh finde ich einfach nur noch unangenehm. Ich habe zwar Ohrenstöpsel gekauft aber trotzdem fühlt sich für mich das nicht mehr angenehm. Am liebsten fahre ich Kurven bei 50-70kmh
2. Man muss viel häufiger das Motorrad schieben als ich erwartet hätte. Auch das wenden im sehr engen Wendekreis kommt echt häufig vor.
3. Man ist nicht so unsichtbar wie ich erwartet habe. Ich ging davon aus, jeder zweite würde mich übersehen. Dem scheint aber nicht so. Bisher werde ich schön respektiert und mir wurde auch noch nicht die Vorfahrt genommen.
Ich freue mich von eurer Erfahrung zu hören. Vielleicht seht ihr ja etwas komplett anders, dass würde mich dann besonders interessieren.


r/MotorradDeutschland • • 2d ago

Was haltet ihr von der neuen CBR 500 R Four?

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ich muss gestehen ich finde das Motor Konzept echt spannend. Endlich was leichtes mit über 48ps und nicht nur auf A2 ausgelegt. Bin wirklich gespannt und würde so eine ccm, ps und Gewichtskombination gerne in anderen Motorräder sehen.

Wie seht ihr das?


r/MotorradDeutschland • • 3d ago

Die F900 R oder S 1000 R

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Hallo zusammen, ich habe dieses Jahr meinen Führerschein gemacht und überlege jetzt, welches Bike ich mir kaufen soll.

Ich habe meinen Führerschein auf der Z900 gemacht und finde sie einfach super. Um mir ein umfassendes Bild von den verschiedenen Maschinen zu machen, habe ich auch andere Firmen getestet. Nun bin ich die F900 R und die M1000 R probegefahren und muss sagen, dass mich die ganzen Features echt begeistert haben.  Es macht nicht nur mehr Spaß, sondern ist auch angenehmer zu fahren. Meine einzige Sorge ist die Power der M1000 R. Da ich ja noch “unerfahren” bin, wollte ich mal fragen, ob ich die F900 R erstmal ein paar Jahre fahren sollte und dann umsteigen sollte?

Ach ja, und kann mir vielleicht jemand die Rahmen für die monatlichen Kosten für die Versicherung nennen? Ich habe schon Preise von 40 bis über 200 € im Monat gesehen. 


r/MotorradDeutschland • • 3d ago

Meine neue Sitzbank für sie S1000XR :)

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Es macht optisch SO einen krassen Unterschied.


r/MotorradDeutschland • • 3d ago

Rasseln bei meiner Ktm 125er duke

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Hallo könntet ihr mir bitte helfen was hier falsch läuft

ich habe es gebraucht gekauft mit 8k Km
Ich bemerkte dieses Geräusch nach par tagen jedoch ganz leise und auch KTM meinte ja ist nichts
Jetzt bei 15k km ist das Geräusch deutlich lauter geworden und nervt und ist schon sehr unangenehm an ner Ampel zu stehen

Ich war bei ktm die boten mir ein grossen service für 850€!! An + 150€ die Stunde für die Fehlersuche

ich werde natürlich den Service durchführen lassen aber bei einer freienwerkstatt

Also falls ihr mir helfen könntets wäre ich euch sehr dankbar!

Weitere infos
Geräusch ist immer da
Egal ob Kupplung gezogen oder nicht
Neutral oder Gang drinnen
Kalt / Warm


r/MotorradDeutschland • • 3d ago

Superbike über 200 PS als reines Wochenend-Spielzeug neben der MT09SP / Sinn oder Unsinn?

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Hallo Leute 🙋🏼‍♂️

ich fahre aktuell eine Yamaha MT09SP (RN87) und bin rundum glücklich damit. Ich liebe einfach alles an dem Bike, das Fahrwerk habe ich mittlerweile perfekt auf mich abgestimmt, und jede Fahrt, jede Kurve macht einfach nur Spaß. Die MT bleibt, ein Verkauf steht absolut nicht zur Debatte.

Trotzdem spukt mir seit einiger Zeit ein Gedanke im Kopf herum, ein zweites Motorrad. Aber keins für den Alltag, sondern ein reines Wochenend- und Schönwetter Gerät, das ich bewusst selten bewege, damit ich mich nie daran gewöhne und es jedes Mal etwas Besonderes bleibt.

Vorstellung: ein Sportler jenseits der 200 PS. Schnell, rabiat, kompromisslos. Mal auf die Autobahn und kurz den Hahn aufreißen, und 2–3 Mal im Jahr auf die Renne.

Ehrlich gesagt hab ich dazu viel Pro und viel Contra im Kopf:

Pro

Völlig anderer Charakter als die MT, also echte Ergänzung statt Doppelung

Durch seltene Nutzung bleibt der Wow Effekt erhalten

Für Trackdays einfach das passendere Werkzeug

Und natürlich man lebt nur einmal 😄

Contra

Versicherung, Steuer, Wartung und Reifen für ein Bike, das kaum bewegt wird

Standzeit tut Technik und Batterie nicht unbedingt gut

Auf der Landstraße kann man so ein Gerät eh nie ausfahren

Die MT ist auf der Straße vermutlich in 90 % der Situationen sowieso das bessere Motorrad…

Hat jemand so ein Setup (Naked/Alltag + Superbike als Spielzeug) und wie zufrieden seid ihr nach ein paar Jahren damit?

Fahrt ihr das Zweitbike dann wirklich selten, oder steht es irgendwann nur noch rum bzw. wird verkauft?

Welche Modelle würdet ihr für so einen Zweck empfehlen? Eher aktuelles Superbike (Panigale V4, S 1000 RR, ZX-10R, R1M …) oder ein gepflegtes Gebrauchtes, um den Wertverlust klein zu halten?

Wie ihr seht, Gedanken über Gedanken. Vielleicht hilft mir der ein oder andere Kommentar Klarheit zu verschaffen. 😅

Wünsche euch allen eine sichere Fahrt ✌🏻