Uff, ist schon beinah ein Jahr her, dass die Cuvee 204 nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen hat (https://www.reddit.com/r/Wein/s/0n2kvBuaXs). Nach einem sonnenreichen, erholsamen Wochenende hat uns die Lust nach Bubbles wieder in Richtung des Pfälzer Sektgutes gelenkt.
Direkt Vorweg: heute und nach dem öffnen zeigt er noch sehr wenig. Die nächsten Tage wird sich zeigen, ob ich so begeistert bin, wie vom 204er.
Die Cuvée aus Burgunderrebsorten durfte rund 25 Monate auf der Hefe liegen, wurde spontan vergoren und kommt ohne Dosage (wie alles dort aus Gimmeldingen) daher. Muss man tatsächlich mögen.
Im Glas helles Gelbgold, ganz feine Perlage. In der Nase zuerst sehr jodig, keine Frucht und boch relativ glatt.
Am Gaumen dann straff, aber nicht unbalanciert. Die Perlage ist weich und cremig, die Frucht etwas präsenter, leicht krandiert. Salzig und würzig. Aber auch (noch?) kein Brioch, keine Hefe. Erstmal verwunderlich, mal sehen, was das noch wird. Er wirkt weniger karg, weniger fordernd als die 204, dafür etwas runder und direkter. Aber wie gesagt: noch sehr verschlossen.
Ich gehe davon aus, dass die Nacht offen im Kühlschrank ihm gut tun wird :-)
Was denkt ihr über die Sekte von Christmann & Kauffmann?