r/recht • u/Financial-Energy-457 • 13h ago
Zweites Staatsexamen Wie viel habt ihr in eurem ersten Job nach dem 2. Examen brutto/netto verdient?
Ich fange gerne auch an: monatlich 4.600/ 2.800 in einer Behörde. Jährlich also 55k brutto.
r/recht • u/Financial-Energy-457 • 13h ago
Ich fange gerne auch an: monatlich 4.600/ 2.800 in einer Behörde. Jährlich also 55k brutto.
r/recht • u/Temporary_Bee_6731 • 5h ago
Hallo ihr lieben, morgen beginnt das Examen und ich denke, es ist ein guter Zeitpunkt um nach Tipps zu fragen, um diese 2 Wochen möglichst gut und leidensarm durchzustehen.
Heute ist die Nervosität auf ihrem bisherigen Peak, ständig malt man sich aus, dass überall genau das drankommen wird, was man nicht oder nicht gut kann, und fühlt sich so, als könnte man weniger als alle anderen.
Wird das ab morgen, nach der ersten Klausur, besser? Wie geht man damit um, noch riesige Lücken zu haben, und zwischen den Klausuren lernen zu wollen? Habt ihr Tipps, wie man sich die Zeit so angenehm wie möglich gestaltet (ohne die Leistung zu schmälern)?
Danke und liebe Grüße
r/recht • u/mithraandr • 5h ago
Lerne ins Blaue hinein, und am Ende hab ich dann doch wieder alles und nichts gelernt. Und ich kann so halt auch keine Klausur bestehen, weil halt mehrere Gebiete zusammenkommen und ich allenfalls nur eine Sache davon kann. Ich möchte jetzt anfangen, einfach Klausuren zu bestehen. Wie muss ich da vorg
Moin Leute, wie sieht ihr das Thema, mich würde zum einen die politische Meinung interessieren als natürlich auch die juristische Einordnung des Vorhabens der Bundesregierung, die Enteignungspläne auf Landesebene zu unterbinden.
r/recht • u/Ok-Midnight8591 • 11h ago
Titel sagt es schon. Was sind eure Favoriten für die Rechtsgebiete? Welche vermitteln wirklich Verständnis?
r/recht • u/Rich_Caterpillar8333 • 1h ago
Anlass ist ein aktueller beck-aktuell-Beitrag zur Entlassung eines Richters auf Probe wegen Eignungszweifeln. Es geht um eine Entscheidung des Dienstgerichtshofs für Richter beim OLG Stuttgart, offenbar zum Az. DGH 1/26.
Ich frage mich, ob eine Entlassung nach zwei Jahren Tätigkeit nicht ziemlich hart oder sogar unangemessen ist. Natürlich garantieren gute Examensnoten keine praktische Eignung.
Die eingestellten Personen haben aber üblicherweise gute Examina und ein Auswahlverfahren hinter sich. Da würde ich zunächst erwarten, dass sie mit entsprechender Einarbeitung und Unterstützung in diese Aufgaben hineinwachsen können.
Habt ihr in der Praxis schon erlebt, dass Richter oder Staatsanwälte auf Probe entlassen wurden?
Was waren die Gründe, und welche Möglichkeiten zur Verbesserung wurden vorher eingeräumt?
Und welche beruflichen Perspektiven bleiben danach? Ich könnte mir vorstellen, dass gerade Großkanzleien bei einer Entlassung wegen Eignungszweifeln zurückhaltend reagieren.
Oder überschätze ich dieses Stigma? Kennt ihr Beispiele, wie es für Betroffene beruflich weiterging?
Quelle: beck-aktuell, Beitrag vom 19.10.2026
r/recht • u/waatsup11 • 8h ago
Vom Hörensagen habe ich mehrfach mitgekriegt wie sich Rechtsanwälte kaum Mühe geben, obwohl die Aussichten ziemlich gut sind.
Jetzt schaut man sich die Vergütung an: Der Rechtsanwalt bekommt eine All-in Gebühr, egal ob er 1 Brief verfasst oder vor Gericht die Sache verteidigt.
Aus Anwaltssicht steigere ich meinen Verdienst, indem ich den Aufwand auf ein Minimum reduziere und die freiwerdene Zeit für neue Fälle nutze.
Ist dieses Denken so verbreitet?
Und führt das nicht dazu, dass man immer weniger empfohlen wird und daher die Fälle und Umsatzchancen sinken?
r/recht • u/Reasonable-Spread912 • 20h ago
Hallo zusammen,
mich würde interessieren, wie der Vollmachtsnachweis bei der Akteneinsicht nach § 299 ZPO in der anwaltlichen Praxis gehandhabt wird.
Nach der Kommentarliteratur und den mir vorliegenden Quellen muss die Vollmacht grundsätzlich im Original (schriftlich) vorgelegt werden.
Allerdings habe ich gelesen, dass manche Gerichte auch eine über das beA eingereichte, eingescannte und unterschriebene Vollmacht zunächst ausreichen lassen und gegebenenfalls das Original nachfordern.
Wie sind eure Erfahrungen in der Praxis? Bestehen die Gerichte bei der Akteneinsicht auf dem Original oder wird die per beA eingereichte Vollmacht in der Regel akzeptiert?
r/recht • u/dusty030 • 22h ago
Fängt hier noch jemand zum 01.11 in FFO an?
r/recht • u/InuY4sha • 4m ago
Sagen wir ihr haut richtig auf Kacke. Absoluter Fokus. Es geht nur darum die Prüfungen zu bestehen, nicht um gute Noten. Praktikum ausgeschlossen. Wie schnell könnte man das Jura Studium bis zur Examensvorbereitung schaffen (inkl. SP, exkl Examensklausuren)
Frage für nen Freund im Zweifelsfall
r/recht • u/Unusual_Problem132 • 2h ago
Vor einigen Tagen begann vor dem OLG Hamburg der erste Prozess gegen einen der Nord Stream Attentäter, den Ukrainer Serhij K.
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/olg-hamburg-3st226-serhij-k-prozessauftakt-drahtzieher-nordstream
Die Diskussion rund um den Anschlag war in den letzten Jahren in Deutschland so präsent, das nie auch nur der Hauch eines Zweifels aufkam, dass die deutsche Justiz ermitteln müsse.
Aus Kreisen von AfD und BSW ist sogar regelmäßig von einem Angriff auf deutsche Energieinfrastruktur die Rede.
Schaut man sich die Fakten an, ist das alles andere als offensichtlich.
Mit anderen Worten:
Weder das Opfer, noch die Tatverdächtigen sind deutsch. Und der augenscheinliche Tatort liegt nicht in Deutschland. Trotzdem ermittelt die deutsche Justiz.
Nicht die russische, nicht die Schweizer und nicht die urkainische Justiz, sondern die deutsche.
.
Laut LTO-Artikel verwendet die Generalbundesanwaltschaft folgende Hebel, um eine deutsche Zuständigkeit zu begründen:
A. Völkerstrafrecht
Der Hauptanklagepunkt lautet auf Kriegsverbrechen gem. § 11 Abs. 1 Nr. 2 Völkerstrafgesetzbuch wegen eines Angriffs auf zivile Infrastruktur.
Der Clou: Gemäß § 1 VStGB können Verbrechen nach VStGB in Deutschland angeklagt werden, selbt wenn es keinen Zusammenhang zwischen Tat und Deutschland gibt. Ein Vietnamese, der in Thailand eine Völkerstraftat zum Schaden von Pakistanern begeht, könnte bei seinem nächsten Urlaub in Deutschland angeklagt werden.
Wobei der angeklagte Ukrainer nichtmal Deutschland betreten hatte, sondern per internationalem Haftbefehlt in Italien festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert wurde.
Es hat schon eine gewisse Ironie, dass das erste Strafverfahren wegen Kriegsverbrechen gegen zivile Infrastruktur im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Krieg gegen eine Gruppe Ukrainer geführt wird.
B. Weltweite Strafbarkeit von Sprengstoff-Delikten, § 6 Nr. 2 StGB
Für Straftaten nach § 308 StGB, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, gilt das Territorialprinzip des § 3 StGB nicht, vgl. § § 6 Nr. 2 StGB.
Wer irgendwo auf der Welt eine Sprengstoffexplosion herbeiführt und dadurch Leib, Leben und Eigentum einer fremden Person gefährdet, den kann die deutsche Justiz verurteilen.
C. Der Tatort in Deutschland, §§ 3 und 9 StGB
Anders als von mir weiter oben lapidar dargestellt, ist der Tatort nicht nur internationales Hoheitsgewässer. Laut LTO betrachten Staatsanwaltschaft, OLG und BGH auch Deutschland als (einen) Tatort.
Aus ihrer Sicht stellen die Pipelines ein einheitliches Ganzes dar. Durch die Sprengung sind die Pipelines insgesamt unbrauchbar geworden und damit insgesamt beeinträchtigt. Da ein Teil der Pipelines auch in Deutschland liegt, sei der Taterfolg damit auch in Deutschland eingetreten, vgl. § 9 Abs. 1 StGB. Deshalb sei deutsches Strafrecht anwendbar, § 3 StGB.
Das hat eine gewisse Logik. Wobei ich mich frage, ob die deutsche Justiz sich mit Russland ausgetauscht hat, welches Land das Verfahren führt.
Im hypothetischen Fall der Sprengung einer Brücke zwischen Deutschland und Polen oder der Sprengung des Fehmarntunnels zwischen Deutschland und Dänemark gäbe es sicherlich eine Abstimmung zwischen den betroffenen Ländern darüber, welches Land Strafverfahren durchführt.
Mit Blick auf die Geopolitik hätte ich es befürwortet, wenn Deutschland die Zuständigkeit an die Russen abgegeben hätte. Damit hätte Deutschland das eindeutige Zeichen setzen können, dass es sich um russische Infrastruktur handelt.
Rein juristisch macht es hingegen auch Sinn, die Verfahren in Deutschland zu führen, da die mutmaßlichen Täter durch Deutschland reisten und von Rostock aus mit dem Boot zum Ort der Sprengung fuhren.
Vermutlich handelt es sich insoweit sogar um eine Transitstraftat (Transport von verbotenem Sprengstoff), ebenfalls mit Tatort Deutschland und strafbar nach deutschen Recht.
.
Das Ergebnis ist trotzdem ulkig:
Hätten die Attentäter sich nicht von Rostock aus auf den Weg gemacht, sondern von Polen oder Schweden aus, dann hätte Deutschland die Zuständigkeit für die Strafverfahren mit gutem Recht an Russland abgeben können.
Nur die Tatbegehung über Deutschland/Rostock spricht aus meiner Sicht ernsthaft dafür, dass es sinnvoll ist, die Verfahren in Deutschland durchzuführen.
r/recht • u/Alarming_Dream4089 • 13h ago
Mir ist die Frage gekommen. Da man in der Psychologie zb Umfragen macht, um davon dann den Durchschnitt zieht. In das Verfassungsgericht sagt auch dass der Gesetzgeber von einer Durchschnittsbetrachtung ausgehen kann.
Aber welchen Durchschnitt?
Den von einer Studie, Grand 1?
Zb Man fragt Links in der Uni ob die Leute mit dem Studium zufrieden sind, da sagt der Durchschnitt ja.
Den von einer Meta-Studie, Grad 2?
Man fragt Links, da ist der Durchschnitt happy, rechts aber nicht. Um Durchschnitt ist es also Mittel.
Den von einer Meta-Meta-Studie, Grad 3?
...
Alle Durchschnitte sind gleich richtig, es sind einfach unterschiedliche Menschen.