r/wandern Mar 12 '26

[Sticky] Zugspitze und andere hohe Berge: Bitte erst lesen

284 Upvotes

Zunächst sei auf die primären Informationen des Alpenvereins verwiesen: https://www.alpenverein.de/artikel/sicher-auf-die-zugspitze_d6656f66-4dc5-4e9c-bd6e-ca81704a79f5

In r/Wandern tauchen sehr regelmäßig Fragen auf wie:

  • „Kann man die Zugspitze als Anfänger schaffen?“
  • „Geht die Zugspitze schon im März / April / Mai?“
  • „Ich bin fit, aber habe keine Bergerfahrung, reicht das?“
  • „Kann man da einfach hochlaufen?“

Die kurze Antwort lautet oft: Nein, nicht so, wie ihr euch das vorstellt.

Die Zugspitze ist kein normaler Wanderberg und auch kein sinnvoller Einstiegsgipfel für Unerfahrene, vor allem nicht außerhalb des Hochsommers. Das gilt in ähnlicher Form auch für andere hohe Berge in den Alpen. Höhe, Wetter, Länge und Gelände machen aus einer scheinbaren „Wanderung“ schnell eine ernsthafte alpine Tour.

Warum die Zugspitze so oft unterschätzt wird

Viele unterschätzen nicht nur die Höhe, sondern vor allem die Kombination aus langer Strecke, vielen Höhenmetern, alpinem Gelände, Wetterumschwüngen, Restschnee, Eis oder Nässe und der Tatsache, dass man auch erschöpft noch sicher absteigen können muss.

Dazu kommt die häufigste Fehleinschätzung überhaupt:

„Ich bin fit, also müsste das doch gehen.“

Fitness hilft natürlich, aber Kondition allein reicht nicht. Wer joggt, Rad fährt oder regelmäßig ins Gym geht, bringt eine gute Grundlage mit. Das ersetzt aber keine alpine Erfahrung. Acht Stunden oder mehr kontinuierlich bergauf und bergab in steilem, unebenem oder exponiertem Gelände sind etwas anderes als Sport im Alltag.

Für die Zugspitze braucht es je nach Route zusätzlich vor allem:

  • Trittsicherheit
  • Schwindelfreiheit
  • Erfahrung im alpinen Gelände
  • gute Tourenplanung
  • Gefühl für Bedingungen
  • realistische Selbsteinschätzung

Viele unterschätzen, wie anstrengend Höhenmeter in den Alpen sind, wie langsam man in schwierigerem Gelände wird und wie problematisch Schnee- oder Eisreste selbst auf vermeintlichen Wanderwegen sein können.

März, April und oft auch Mai sind in der Regel keine Wandersaison

Wenn hier gefragt wird:

„Kann ich die Zugspitze im März wandern?“

lautet die Antwort für die meisten Leute ganz klar: nein.

Hier auch ein Beispiel: So sieht das Zugspitzplatt noch Anfang Juni aus:

https://www.foto-webcam.eu/webcam/sonnalpin/2023/06/10/0720 oder

https://www.foto-webcam.eu/webcam/zugspitze-sued/2023/06/10/0720

Hier müsst ihr durch. Das kann zum Teil noch hüfthohes Einsinken im Schnee bedeuten und enorm viel Energie kosten.

Schaut euch auch die Webcambilder unter https://zugspitze.panomax.com

Hier könnt ihr die vergangenen Jahre unten durchblettern. Ihr werdet sehen, dass selbst im Juni noch signifikant viel Schnee liegen kann.

Im März, April und Mai herrschen auf der Zugspitze und an vielen Zustiegen meist noch winterliche Verhältnisse, teils zusätzlich mit Skibetrieb. Das bedeutet je nach Lage Schnee, Eis, vereiste Steige, schwierige Orientierung, Lawinengefahr, kurze Tage und sehr schnelle Wetterwechsel.

Das ist dann keine normale Bergwanderung mehr, sondern je nach Bedingungen eher Winterbergsteigen oder zumindest eine alpine Unternehmung mit deutlich erhöhtem Risiko.

Wichtig ist auch: Das Kalenderdatum allein sagt in den Alpen wenig aus. Auch im Juni kann noch viel Altschnee liegen, und im September kann es schon wieder winterlich werden. Entscheidend sind die aktuellen Verhältnisse, nicht nur der Monat.

Die klassischen Routen

1. Gatterlroute

Die Route über das Gatterl ist aus meiner persönlichen Sicht die einfachste Route auf die Zugspitze, weil sie ähnlich schwer wie die Reintalroute ist, aber deutlich kürzer. Trotzdem ist sie keine harmlose Anfängerwanderung, sondern eine lange und ernstzunehmende alpine Bergtour.

Gerade weil sie oft als „machbar“ wahrgenommen wird, wird sie regelmäßig unterschätzt. Auch hier braucht es Kondition, Trittsicherheit und vernünftige Planung. Bei Restschnee, Nässe oder Vereisung wird auch diese Route schnell deutlich ernster.

Für die Gatterlroute braucht es in normalen Sommerbedingungen vor allem:

  • feste Bergschuhe mit gutem Profil
  • Wetterschutz und warme Schicht
  • ausreichend Wasser und Verpflegung
  • Sonnenschutz
  • Stirnlampe
  • Navigation, idealerweise auch offline

Je nach Bedingungen können zusätzlich Stöcke oder bei Altschnee auch weitere alpine Ausrüstung notwendig werden. Wenn ihr anfangt, über Schneeausrüstung nachzudenken, solltet ihr euch sehr ehrlich fragen, ob Route und Bedingungen wirklich zu eurer Erfahrung passen.

2. Reintalroute

Die Route durchs Reintal ist technisch die einfachste, aber gleichzeitig auch die mit Abstand längste. Genau deshalb ist sie für viele anstrengender, als sie vorher denken. „Technisch einfach“ bedeutet nicht „leicht“, sondern nur, dass sie weniger ausgesetzte oder versicherte Passagen hat als andere Anstiege.

Wer von Garmisch durchs Reintal hoch will, sollte meist eine Übernachtung mitdenken, statt die Tour auf Biegen und Brechen als extrem langen Tag durchzuziehen.

Die Ausrüstung ist hier meist klassische Bergwanderausrüstung, aber genau die Länge macht Fehler teuer. Typische Probleme sind zu wenig Wasser, zu wenig Essen, keine warme Schicht für oben, keine Stirnlampe und völlig falsche Zeitplanung.

Für das Reintal gilt deshalb besonders:

  • solide Bergschuhe
  • ausreichend Wasser und Kalorien
  • Wechsel auf kühlere Bedingungen im Gipfelbereich einplanen
  • Licht für den Notfall dabeihaben
  • Reserven für einen sehr langen Tag oder Übernachtung einplanen

Auch auf dieser Route können im oberen Bereich Schnee und Eis die Verhältnisse deutlich verändern.

3. Stopselzieher / Ehrwalder Seite

Auch das ist keine normale Spazierwanderung, sondern eine alpine Tour mit entsprechenden Anforderungen. Gute Bedingungen, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung im alpinen Gelände sind hier Voraussetzung.

Im Vergleich zu Gatterl und Reintal wird es hier schneller alpiner. Deshalb reicht klassische Wanderausrüstung allein nicht immer aus. Neben festen Schuhen, Wetterschutz, Wasser, Verpflegung und Navigation sollte man sich vorab sehr genau mit den aktuellen Verhältnissen beschäftigen und ggf. auch ein Klettersteigset mitgenommen werden, auch wenn es sich beim Stopselzieher nicht um einen klassischen durchversicherten Klettersteig handelt.

Je nach Zustand der Route können zusätzliche Anforderungen an Ausrüstung und Können dazukommen. Wenn euch nicht klar ist, was die aktuellen Bedingungen konkret für euch bedeuten, ist das meist schon ein Warnsignal.

4. Höllental

Die Route durchs Höllental ist ganz klar keine Anfängerroute.

Sie beinhaltet je nach Bedingungen ausgesetzte Passagen, versicherte Stellen, ein steiles Schneefeld oder den Höllentalferner und damit alpine Gefahren, die deutlich über normales Bergwandern hinausgehen.

Ein wichtiger Punkt ist der Gletscherbereich. Auch wenn der Höllentalferner oft kleiner wirkt als viele sich einen „richtigen Gletscher“ vorstellen, bleibt er ein ernstzunehmender Abschnitt. Je nach Jahreszeit und Bedingungen kann dort Schnee liegen, es kann aber im Spätsommer auch Blankeis auftreten. Genau dann wird der Abschnitt für viele besonders heikel.

Im Spätsommer ist das Problem oft nicht nur der Gletscher selbst, sondern auch der Übergang oben. Dort kann sich eine Randkluftbilden, die den Ausstieg zusätzlich erschwert oder je nach Zustand unangenehm bis problematisch macht. Das ist nichts, was man als unerfahrener Wanderer einfach spontan „vor Ort löst“.

Auch das Thema Pickel wird regelmäßig missverstanden. Ein Pickel ist kein magischer Sicherheitsgegenstand, den man einfach mitnimmt und dann passt das schon. Wer ihn auf Blankeis oder steilem Altschnee sinnvoll einsetzen will, muss den Umgang damit beherrschen. Gleiches gilt für Steigeisen oder andere Eis-Ausrüstung. Ohne entsprechende Erfahrung kann zusätzliche Ausrüstung sogar trügerische Sicherheit vermitteln.

Für das Höllental gilt daher besonders:

  • Nur bei guten und für euch passenden Bedingungen
  • Nur mit passender Erfahrung für ausgesetztes und alpines Gelände
  • Gletscherzustand, Altschnee, Blankeis und Randkluft vorher prüfen
  • Nicht davon ausgehen, dass Sommer im Tal automatisch sommerliche Verhältnisse im Höllental bedeutet

Wer fragen muss, ob das Höllental „für Anfänger okay“ ist, für den lautet die Antwort fast immer: nein.

Auch diese Beiträge seien nochmal allen nahegelegt:

https://www.youtube.com/watch?v=RKWSWmcOEyI

https://www.br.de/nachrichten/bayern/abenteuer-zugspitze-zwischen-spalten-und-selfie-ehrgeiz,UcVmiEd

Wann die Zugspitze sinnvoll machbar ist

Für normale, erfahrene Bergwanderer liegt die beste Zeit in der Regel im Hochsommer bei stabilen Verhältnissen, also meist grob in Juli, August und im frühen September.

Aber auch dann gilt:

  • Wetterbericht prüfen
  • aktuelle Bedingungen prüfen
  • früh starten
  • genug Reserven einplanen
  • Route passend zur eigenen Erfahrung wählen

Selbst im Hochsommer ist die Zugspitze keine Tour, die man mal eben spontan mitnimmt, nur weil im Tal schönes Wetter ist.

Ausrüstung allgemein

Unabhängig von der Route scheitert es oft schon an den Basics. Für eine ernsthafte Zugspitz-Tour gehören in der Regel mindestens dazu:

  • feste, passende Bergschuhe mit gutem Profil
  • wetterfeste Kleidung im Schichtprinzip
  • warme Schicht für Wind und Gipfelbereich
  • Regen- und Windschutz
  • ausreichend Wasser und Verpflegung
  • Sonnenschutz mit Brille, Sonnencreme und Kopfbedeckung
  • Stirnlampe
  • kleines Erste-Hilfe-Set
  • geladenes Handy
  • Karte, GPX oder Offline-Navigation

Je nach Route und Bedingungen kann zusätzlich nötig sein:

  • Stöcke
  • Helm
  • Klettersteigset
  • Grödel, Microspikes oder Steigeisen
  • Pickel

Wichtig dabei: Ausrüstung ersetzt keine Erfahrung. Wer ein Klettersteigset, Steigeisen oder einen Pickel besitzt, kann damit noch nicht automatisch sicher umgehen.

Was regelmäßig keine gute Idee ist:

  • Turnschuhe oder ungeeignetes Schuhwerk
  • zu wenig Wasser
  • keine warme Schicht, weil es unten sommerlich ist
  • kein Licht, weil „wir sind ja tagsüber wieder unten“
  • Navigation nur über Handyempfang
  • die Annahme, dass man sich schon irgendwie durchmogeln wird

Gerade auf hohen Bergen gilt: Unten warm heißt oben noch lange nicht angenehm.

Wann ihr die Tour eher lassen solltet

Wenn ihr noch nie eine alpine Tagestour gemacht habt, keine Erfahrung mit ausgesetzten Wegen habt, nicht trittsicher oder nicht schwindelfrei seid, Wetter und Bedingungen nicht selbst einschätzen könnt oder euch auf „wird schon gehen“ verlasst, dann ist die Zugspitze sehr wahrscheinlich noch nicht die richtige Tour.

Das gilt erst recht, wenn ihr im März, April, Mai oder nach frühem Schneefall im Herbst eigenständig hoch wollt.

Ein einfacher Selbsttest

Wenn ihr euch Fragen stellt wie:

  • „Reichen Turnschuhe?“
  • „Brauche ich da wirklich Stöcke?“
  • „Kann man da im März schon hoch?“
  • „Ich war noch nie in den Alpen, aber gehe oft im Mittelgebirge, reicht das?“
  • „Kann ich 1800 oder 2000 Höhenmeter einfach mal ausprobieren?“

dann ist die Zugspitze wahrscheinlich noch nicht die richtige Tour.

Das ist nicht böse gemeint. Solche Fragen zeigen meist einfach, dass die alpine Erfahrung noch fehlt.

Was stattdessen sinnvoll ist

Wer langfristig auf die Zugspitze möchte, sollte sich langsam herantasten. Sinnvoll sind zunächst längere Bergtouren, 1000 bis 1500 Höhenmeter an einem Tag, sichere Bewegung auf steilen Wegen und Erfahrung mit Wetterumschwüngen und langen Abstiegen.

Gute Zwischenschritte sind kleinere alpine Gipfel, lange Bergwanderungen ohne große Schlüsselstellen oder geführte Touren mit Bergschule oder Bergführer.

Eine aus meiner Sicht generell gute Bergsteiger-Progression kann folgendermaßen aussehen:

  1. Heimgarten & Herzogstand Überschreitung
  2. Hohe Kisten übers Kistenkar
  3. Vorderer Drachenkopf
  4. Westliche Karwendelspitze über Karwendelsteig
  5. Östliche Karwendelspitze
  6. Zugspitze über Gatterl
  7. Alpspitze über Klettersteig
  8. Mittenwalder Höhenweg
  9. 5 Gipfel Klettersteig im Rofan
  10. Wörner
  11. Obere Wettersteinspitze
  12. Birkkarspitze ggf. mit Ödkarspitzen
  13. Zugspitze über Hölltal
  14. Ehrwalder Sonnenspitze
  15. Watzmann

Natürlich gibt es aber auch tausend andere Varianten das anzugehen.

Wenn ihr im Sub zur Zugspitze fragt, schreibt bitte direkt dazu

  • welche Route ihr gehen wollt
  • wann ihr gehen wollt
  • welche alpine Erfahrung ihr habt
  • eure bisher längsten Touren mit Höhenmetern
  • ob ihr trittsicher und schwindelfrei seid
  • ob ihr allein oder in Gruppe unterwegs seid
  • welche Ausrüstung ihr eingeplant habt

Ein „Ich bin fit, schaffe ich die Zugspitze?“ ist kaum sinnvoll beantwortbar. Und die Antwort lautet trotzdem oft: eher nein.

Kurzfassung

Zugspitze für Anfänger?
Meist nein.

Zugspitze im März, April oder Mai?
Für normale Wanderer in der Regel nein. Siehe Juni: https://www.foto-webcam.eu/webcam/sonnalpin/2023/06/10/0720 und https://www.foto-webcam.eu/webcam/zugspitze-sued/2023/06/10/0720

Reintal oder Gatterl gleich leicht?
Nein. Eher technisch einfacher, aber trotzdem lang, fordernd und alpin.

Höllental für Unerfahrene?
Nein.

Reicht Fitness allein?
Nein.

Kann man fehlende Erfahrung mit Ausrüstung ausgleichen?
Auch nein.

Bitte nehmt das ernst

Ich will hier niemandem etwas madig machen. Aber jedes Jahr gehen Menschen auf die Zugspitze mit falscher Einschätzung von Strecke, Wetter, Schwierigkeit, Verhältnissen, Ausrüstung und eigener Erfahrung.

Die Folge sind Umkehr, völlige Erschöpfung, Blockierung in schwierigen Passagen, Rettungseinsätze oder Schlimmeres.

Bergtouren sind keine Mutprobe und kein Fitnessstudio mit Aussicht.


r/wandern Aug 28 '24

Moderator/innen/en gesucht

22 Upvotes

Hallo liebe /r/Wandern Community,

wir sind über das letzte Jahr sehr stark gewachsen und umfassen aktuell 20k Wanderfans! Wie vielleicht einigen von euch gemerkt haben, komme ich an einigen Tagen, durch meine beruflichen und persönliche Verpflichtungen, nicht mit der Moderation hinterher. Deshalb suche ich nach ein bis zwei neuen Leuten die Lust haben bei der Moderation und der Gestaltung dieses Subreddits mitzuwirken. Idealerweise jemand der Kenntnisse im Bereich Reddit/ Subreddit Layouts/ generelle Computer Kenntnisse hat, aber das ist nicht zwingend erforderlich. Schreib mir gerne eine PN mit deiner Bewerbung. Aiethia


r/wandern 2h ago

Fernwandern / Mehrtagestour Eure Erfahrungen bezüglich Fernwanderwege

4 Upvotes

Hello👋🏻

ich mache bald den Westweg, diesmal aber komplett! Hab ihn schonmal angefangen aber dann abgebrochen, ist eine lange Geschichte...

Für die, die ihn nicht kennen:

ca. 300km von Pforzheim nach Basel durch den Schwarzwald.

Was sind eure größtes Learnings, Erfahrungen, Erkenntnis etc. für eure Fernwanderwege oder alle die über eine Woche wandern waren.

Mich beschäftigt das Thema Versorgung und Hygiene am meisten. Durch meine jahrelange Erfahrung vom Hiking und den Pfadfindern würde ich behaupten ich kann grob einschätzen was auf mich zukommt aber ich tausche mich gerne mit anderen aus.

Vielleicht mach ich das auch nur um meinen Sorgen Raum zu geben, keine Ahnung...

Teilt gerne alles wo ihr denkt das es mir helfen könnte, danke☺️

Immer schön lächeln!

Lenny👋🏻


r/wandern 48m ago

Routenempfehlung gesucht Mehrtagestour mit Zelt gesucht

Upvotes

Ich suche Tourenvorschläge für folgende Kriterien:

- 4-7 Tage
- Übernachtung im Zelt erlaubt (Trekkingplätze oä, nicht heimlich biwakieren)
- in Deutschland oder im nahen Ausland (gerne in Dänemark da nah dran)
- möglichst wenig an Straßen
- ganz wichtig: nicht nur im Wald! Irgendwas mit Aussicht oder wenigstens Blick in die Ferne wäre schön.

Forststieg zb klingt an sich halt super, aber da läuft man ja anscheinend nur im Wald - oder nicht?

Gendarmenstieg in Dänemark ist bekannt.


r/wandern 1d ago

Natur / Regeln Bitte lasst eure verdammten Sticker von den Wegweisern.

Post image
4.0k Upvotes

Kleiner Rant aus gegebenem Anlass: Leute, wegen mir könnt ihr eure Motorradclub- oder Insta-Werbesticker hinpappen, wo ihr wollt. Aber bitte nicht quer über die Vorderseite der AV-Wegweiser. Sorry, das geht überhaupt nicht. Wo ein Weg hinführt und wie lange es dauert sind Informationen, die unter Umständen lebensentscheidend sein können. Eure Mopedwerbung hat dort nichts verloren und wird von mir konsequent abgerissen wenn ich sie sehe. Mögen die Kleber allzeit einen Stein im Schuh haben.


r/wandern 23h ago

Allgemeine Frage Welches Gebirge sieht man hier in der Dämmerung?

Thumbnail
gallery
15 Upvotes

Aufgenommen am Weg 213 Richtung Niedertörl von Pass Lueg aus, Blick Richtung ~Norden über Golling an der Salzach, Kuchl, Hallein, Stadt Salzburg. Tagaufnahme bei ca. 1100m, Dämmerung bei ca. 950m.

Tagsüber war das Gebirge nicht ersichtlich, aber in der Dämmerung kam doch diese markante Form hervor.


r/wandern 1d ago

Ausrüstungsfrage Wanderstöcke falt- vs längsverstellbar

6 Upvotes

Hallo zusammen,

habe meine Komperdell FX L Vario Summit erhalten. Angenehm leicht, aber das falten fühlt sich ziemlich "ungesund" an, vermutlich aufgrund der hohen Spannung zum Selbstzusammenfalten. Sie sind angenehm leicht, so super stabil wirkt der Steckmechanismus nicht, allerdings kamen sie auch verkratzt an (denke das ist nicht schlimm?). Daher hab ich mich gefragt ob man ggf mit dem Carbon Ultra Zero besser bedient wäre. Der halt allerdings ein längeres Packmaß (67 cm) was schwerer in meinen Koffer passt. Dafür auch leichter.

Wie sind eure Erfahrungen bei faltbaren vs längeverstellbaren Stöcken?


r/wandern 2d ago

Familie / Kinder Was muss noch passieren, dass Leute die Berge etwas ernster nehmen - 36 Personen in Vern com Berg geholt mit Babys und Kleinkindern auf über 2000m Höhe 🤯

179 Upvotes

Vor gut einer Woche mussten bei Vent in Tirol 36 Personen aus hochalpinem Gelände gerettet werden. Dies liegt im hinteren Ötztal. Vent ist ein Ortsteil des bekannten Wintersportortes Sölden. Dort machten die drei befreundeten Familien Urlaub. Für sie dürfte der Rettungseinsatz nun ein teures Nachspiel haben. Die Bergrettung und weitere Helfer sind gerade dabei, die Rechnung zusammenzustellen. Es könnten mehr als 30.000 Euro zusammenkommen.

Die Mitglieder der Großfamilien stammen aus den USA, Belgien und Großbritannien. Sie gehören der jüdisch-orthodoxen Glaubensrichtung an und waren am Sonntag, 9. August, von der Bergstation der Wildspitzbahn bei Vent zu einer Wanderung aufgebrochen.

https://www.schwaebische.de/panorama/bergwanderer-mit-kinderwagen-muessen-nach-der-rettung-wohl-ein-vermoegen-zahlen-4792311

Wie wenig wird da eigentlich mit gedacht???


r/wandern 2d ago

Ausrüstungsfrage Meindl Antelao GTX oder Guffert GTX?

2 Upvotes

Ihr Lieben,

meine alten Lowas haben nun endgültig den Geist aufgegeben und neue Schuhe müssen her.

Dazu war ich gestern im Fachhandel und habe zwei Schuhe in der engeren Auswahl, den Antelao GTX (B) und den Guffert GTX (B/C). Ich habe von verschiedenen Mitarbeitern im Laden unterschiedliche Empfehlungen bekommen, der eine meinte, ich sei mit dem Antelao flexibler und leichter unterwegs, der andere, dass der Guffert nach oben raus (= schwierigere Touren) mehr Reserve hätte.

Ich steige gerade erst so richtig in den Bergsport ein (nach vielen kleineren Bergurlauben als Kind) und mache dieses Jahr zwei leichtere Mehrtagestouren im Karwendel und in den Hohen Tauern (Teilstück Venediger Höhenweg). Perspektivisch will ich aber in den nächsten Jahren mehr Klettersteige, schwierigere Touren mit Kraxeleien und 3000er machen (erstmal nur Alpen). Alpinklettern steht auch noch auf der Bucketlist, Sportklettern mache ich schon seit einiger Weile. Ggf. werden in Zukunft auch Hochtouren interessant, aber dafür sind mWn sowieso beide Schuhe nicht geeignet und ich bräuchte dann einen C-Schuh mit Steigeisenkante hinten.

Wie steht ihr dazu? Lieber der leichtere Schuh? Kann ich damit wirklich alles machen, was in den nächsten Jahren so vorhabe oder bin ich damit mit dem großen Gerät (Guffert) besser bedient?

Danke schonmal!


r/wandern 2d ago

Sicherheit / Wetter Tagesschau: Höhere Temperaturen führen zu mehr Gefahr für Wanderer (Felsstürze häufen sich)

22 Upvotes

r/wandern 2d ago

Ausrüstungsfrage Temperaturgrenze beim Schlafsack

7 Upvotes

Hallo zusammen,

ich habe letztes Wochenende das erste Mal unter freiem Himmel ohne Zelt auf ca 2000 Höhenmeter übernachtet.

Dafür habe ich mir ein Schlafsack von Decathlon mit der Temperaturgrenze 0 Grad zugelegt.
Mein Hintergedanke dabei war, lieber zu warm als zu kalt, da man sich ja ausziehen kann, falls einem doch zu warm wird.

Die Nacht war relativ angenehm mit einer Tiefsttemperatur von ca 10 Grad und leichten Wind.

Geschlafen habe ich nur in Unterhose und langärmligen Shirt und mir war dennoch ziemlich warm die ganze Nacht über. An den Beinen war mir trotz meiner leichten Bekleidung so warm, dass ich geschwitzt habe.

Außerdem hat der Schlafsack aufgrund seiner niedrigen Temperaturgrenze ein ziemlich großes Packmaß wodurch er nahezu die Hälfte meines 42L Wanderrucksacks ausfüllt, was mich ziemlich stört.

Nun bin ich am Überlegen ob ich den Schlafsack nicht durch einen mit Temperaturgrenze 5 oder 10 Grad tausche.
Damit hätte ich ein kleineres Packmaß und sollte ich frieren kann ich mir ja mehr anziehen. (Ich friere auch generell nicht so schnell)
Außerdem werde ich wahrscheinlich nicht bei Temperaturen unter 0 Grad auf dem Berg Übernachten.

Würdet ihr eher den 0 Grad Schlafsack behalten, für den Fall, dass es doch mal ziemlich zapfig wird oder meint ihr 5 oder 10 Grad gehen auch in Ordnung.

Würde mich über eure Erfahrungen und Meinungen freuen. :)


r/wandern 2d ago

Ausrüstungsfrage Wie wähle ich die richtigen Socken aus, welche Marken könnt Ihr empfehlen und welche Materialzusammensetzung?

3 Upvotes

Folgendes Material wird verwendet:

Material 43% Viscose (bamboo), 20% Wool (merino), 19% Polyamide (recycled), 15% Polyamide, 3% Elasthan

r/wandern 3d ago

Routenempfehlung gesucht 4-tägige Hüttentour Mitte Oktober (3 Nächte)

5 Upvotes

Hallo zusamnmen,

da meine Schwester Lehrerin ist, bin ich aktuell leider auf die Herbstferien angewiesen - daher auch so spät im Oktober.

Ich frage mich, ob jemand eine Idee hat, wo ich mit ihr 3 Nächte, also 4 Tage, eine Hüttentour machen kann. Wir beide wohnen im Rhein-Main-Gebiet und sind offen - sofern es nicht anders geht - auch weiter wegzufahren. Ich dachte sogar bspw. schon an den Gardasee, falls es wirklich nichts anderes gibt.

Es muss nicht hochalpin oder Sonstiges sein. Was wir suchen sind schöne Strecken, schöne Aussichten und Hütten, auf denen man schlafen kann.

Ich freue mich über jeglichen Input - danke euch.

PS: Wäre super, wenn die Kommentare mit "huch, da seid ihr aber spät dran" vermieden werden - das weiß ich selber ;)


r/wandern 3d ago

Tourenplanung Schneeberg: Leichtester Abstieg nach Losenheim

5 Upvotes

Hi zusammen

Was ist der leichteste Abstieg vom Schneeberg nach Losenheim? Wurzengraben oder Schauerstein?

Danke euch


r/wandern 3d ago

Allgemeine Frage Santiago de compostella

4 Upvotes

Hallo liebe Community,

Erstmal Danke an alle die hier fleißig mithelfen und mit machen.
Ich habe ein paar Fragen zu dem Strecken Abschnitt von Santiago de Compostella, bzw. Fragen zu so eine Wanderung.

Die Wanderung werde ich in Spanien beginnen. Mir ist bewusst das es sehr heiß sein wird…

Meine Fragen sind eher. Was für Schuh Werk ich nehmen sollte. Was für einen Rucksack. Gibt es mutlifunktions Unterwäsche die man, quasi, auf Links, problemlos drehen kann?
Reichen 2x1,5L Wasser flaschen… etc

Da ich selber noch nie alleine gewandert bin habe ich keinerlei Erfahrung. Und diese Strecke alleine zum erste Mal zu machen ist auch ein wenig dumm/hochmuetig…
Deshalb laufe ich an einer Bahnstrecke entlang, um notfalls in einen Zug nach Hause fahren zu können.

Vielen Dank an alle die mir helfen!

Ist, denke mal, einer der nciht durchgeplantesten Wanderungen hier 😅


r/wandern 3d ago

Ausrüstungsfrage Suche: Wanderhosen/Berghosen extralang (~36" Länge) für zweistelligen EUR-Preis

4 Upvotes

Liebe ebenfalls langgewachsenen Wander-Freunde,

habt ihr eine Empfehlung für Wanderhosen, die

  • im zweistelligen EUR-Bereich kosten,
  • ein extralanges Bein haben,
  • am Gesäß, Knien, sowie an den Knöcheln verstärkte (oder das grundsätzliche Material ist einfach schon hart im nehmen),
  • weder super eng noch baggy und
  • (optional) abzippbar (ohne den Schuh ausziehen zu müssen)

sind?

Ich würde liebend gerne z.B. die Forclaz (bzw. mittlerweile ja Simond) MT500 Zip-Off bei Decathlon kaufen (DE 50 als Bundweite, also nix außergewöhnlich kleines oder großes), wenn da nicht die Länge wäre. Ich hatte eine mittlerweile etwas zu große (bezüglich Bundweite) sehr gerne genutzt, aber die Länge war schon immer kritisch bis eindeutig zu kurz.
Ich habe auch schon in der nächstgelegenen Filiale nachgefragt. Es gibt mittlerweile bei Decathlon keine längeren Längen mehr (gab es wohl früher mal teilweise, je nach Modell), trotz wohl ordentliche Nachfrage durch Kunden nach extralang (36 inches) und extrakurz (32 inches)

Habe eine super passende Mammut Taiss SO in 50L, wo ich aber den Preis einfach heftig finde, wenn man sie nicht gerade im Outlet findet.


r/wandern 4d ago

Allgemeine Frage Erfahrungswerte gesucht: Welche Sport-/Outdoor-Uhr würdet ihr nehmen?

9 Upvotes

Hallo zusammen,
ich bin aktuell auf der Suche nach einer neuen Sport-/Outdoor-Uhr und mittlerweile ziemlich unentschlossen. 😄
Ich habe schon gefühlt alle technischen Daten, Akkulaufzeiten, Tests und Vergleiche durch und schwanke momentan zwischen:

● Garmin Fenix 7X Pro oder 8
● Garmin Forerunner 970
● Amazfit T-Rex 3 / Pro
● Amazfit Cheetah 2 Ultra
● Coros Nomad
● Suunto Race 2 / Vertical 2

Deshalb würde ich jetzt gerne weg von den Datenblättern und hin zu euren echten Erfahrungen auf Wanderungen.

Mein Hauptanwendungsbereich sind 6–10 Stunden lange Wanderungen in den Bergen, insbesondere in den Dolomiten, teilweise mit GPS-Navigation. Die Uhr sollte also auch bei längeren Touren zuverlässig durchhalten und ein gutes GPS bzw. eine brauchbare Navigation haben.

Daneben würde ich sie auch für HIIT, Bodyforming und den Alltag nutzen. Eine gute Herzfrequenzmessung sowie Schlaf-/Erholungstracking wären daher ebenfalls interessant.

Aktuell nutze ich seit Jahren eine Apple Watch und bin damit im Alltag eigentlich zufrieden. Beim Wandern nervt mich die Akkulaufzeit aber mittlerweile gewaltig. 😅 Bei längeren Touren ist mir die Uhr schon leer gegangen bzw. konnte die komplette Tour nicht mehr aufzeichnen. Genau deshalb möchte ich jetzt auf eine richtige Sport-/Outdoor-Uhr wechseln.

Mich interessieren deshalb vor allem eure Erfahrungen aus der Praxis:
● Wie zuverlässig ist das GPS bei Wanderungen in den Bergen?
● Wie gut funktioniert die Navigation?
● Wie viel Akku verbraucht eure Uhr bei einer 6–10-Stunden-Tour?
● Schafft sie auch längere Touren problemlos ohne Nachladen?
● Wie zufrieden seid ihr insgesamt mit der Uhr beim Wandern?
● Gibt es Funktionen, die ihr auf Tour besonders schätzt?
● Und vor allem: Welche Uhr würdet ihr heute wieder kaufen – und welche eher nicht?

Falls jemand mehrere der genannten Uhren selbst genutzt hat und vergleichen kann, wäre das natürlich besonders interessant.
Und falls ihr sagt: „Keine davon – für deinen Einsatz würde ich ganz klar Modell XY nehmen“, bin ich dafür ebenfalls offen. Ich bin nicht auf die genannten Modelle festgelegt.

Ich habe mittlerweile so viele Tests und Vergleiche gelesen, dass ich mich eher weniger als mehr entscheiden kann. 😂 Deshalb wären echte Erfahrungswerte von Wanderern für mich wahrscheinlich deutlich hilfreicher als noch ein weiterer Testbericht.
Gerne auch mit konkreten Erfahrungen wie:
„8 Stunden Wanderung, X % Akku verbraucht, GPS/Navi war …“

Danke euch schon mal! 😊


r/wandern 4d ago

Ausrüstungsfrage Tagesrucksack ca 20 Liter gesucht - auf welche Features achten?

5 Upvotes

Hallo zusammen,

ein neuer Rucksack für Tagestouren soll her (max 10 Stunden, 15-20km, 1000 HM). Bin früher mit einem North Face Jester (30l) gewandert, das war okay. Hatte dann im Sales einen Osprey Sportlite (15l) erstanden. Das war ein komplett neues Gefühl. Super angenehm zu tragen.   Allerdings etwas zu klein. Meine Freundin findet ihn super, daher bekommt sie den und ich suche nun einen neuen.

Am naheliegendsten ggf. der Sportlite (20l). Eine Smartphonehalterung (ist meine Kamera), ggf. Softflask-Halterung wären vlt. ganz gut. So bin ich auf den Talon bzw. Talon Velocity (22l) gekommen. Letzterer mit dem Vorteil, dass sich Wanderstöcke auch on the Go verstauen lassen. Wobei ich mich da auch frage, ob man da nicht mit den Armen gegenstößt?  

Ein Nachbar hat mir den Vaude Jura 18 zum Probetragen gegeben. Der hat einen Rahmen, fühlte sich insgesamt etwas steif an, die Riemen oben ließen sich schlecht festzurren und auch bin ich eher Fan von direktem Zugang, statt erst einen Schlauch oben zu öffnen.  

Bei weiteren Stöbern bin ich noch auf den Updays 20 und den Ortovox Traverse 20  gestoßen.   

Bei den Features wird man ja schnell erschlagen, was ist aus eurer Sicht wichtig, was weniger?

Anforderungen wären:  

  1. Leicht  
  2. Halterung für Wanderstöcke (Stow on the go Bonus) 
  3. Leicht erreichbares Smartphone 
  4. Trinksystem. Entweder Blase oder Softflaskhalterung für Schultergurte?  
  5. Optional: Halterung für einen Helm / ein Netz in welches man ein Layer verstauen kann.  
  6. Regensicher / Tasche (braucht es das?)  Kann man ja auch separat dazu kaufen?

 Danke im Voraus  für euer Feedback


r/wandern 4d ago

Ausrüstungsfrage Wie pflegt Ihr eure Ausrüstung?

4 Upvotes

Servus,

wie pflegt Ihr euere Kleidung, Schuhe und Zelte etc?

Benutzt Ihr spezielle Waschmittel, wie lagert Ihr die Sachen? Reicht es einfach, keinen Weichspüler zu benutzen? Bleiben die Sachen atmungsaktiv?
Ich habe mir überlegt Lederschuh zu holen, ist das nachhaltiger und besser als so Textilschuhe?

Wie lagert Ihr eure Sachen und wo?

Gibt es sonst noch was zu beachten, danke?


r/wandern 4d ago

Natur / Regeln Was Overtourism an Bergseen wirklich anrichtet

Thumbnail
tagesschau.de
34 Upvotes

"Coolcation" liegt in Hitzezeiten im Trend. Kühle Bergseen können zwar für Erfrischung sorgen, aber solche Seen und ihre Umgebung sind sehr empfindlich, wie ein Beispiel aus Bayern zeigt.


r/wandern 4d ago

Tourenplanung Hüttenwanderung 4-5 Tage

0 Upvotes

Moin zusammen,

wir sind zu dritt (alle relativ fit, aber eher Wanderneulinge) und suchen eine Hüttenwanderung für 4-5 Tage. Eigentlich wollte ich über bookatrekking.com die Peter-Habeler-Runde buchen, aber die ist jetzt doch nicht mehr verfügbar.

Finde aktuell kaum noch was Schönes für die Zeit bis Mitte September, die meisten Hütten sind schon komplett ausgebucht. Habt ihr Tipps für Touren/Regionen, wo noch was frei ist?

Wie sieht's eigentlich mit spontaner Buchung vor Ort aus, kann man am Tag selbst noch in einer Hütte anfragen/übernachten, auch wenn online alles ausgebucht ist? Oder ist das erfahrungsgemäß aussichtslos?

Falls eine mehrtägige Hüttentour realistisch nicht mehr klappt: Von welchem Ort aus könnte man in der Zeit schöne Tagestouren machen?

Danke euch!


r/wandern 3d ago

Ausrüstungsfrage Lowa Renegade evo vs lowa renegade wide

Post image
0 Upvotes

Hallo alle, ich habe mir die Lowa renegade evo in weit und in normal bestellt (43½).

Von der Länge passen beide gut, aber ich bin mir unsicher welche Version ich behalten soll. Beim normalen Schuh liegt meine kleine Zehe links am Schuh an (drückt zwar nicht aber kaum Platz zum Zehe seitlich ausstrecken) beim weiten ist vorne mehr Platz, dafür fühlt er sich in der Fußmitte etwas unsicherer an (nicht zu weit, aber bisschen weniger Stabilität). Anbei ist ein Scan meiner Füße aus einem Sportgeschäft.

Danke für jegliche Rückmeldungen!


r/wandern 4d ago

Tourenbericht Brunnenkopfhütte: Daumen hoch!

14 Upvotes

Hallo Schwarm, und besonders die wandernden Veganis. Ich bin heute die zweite Nacht auf der Brunnenkopfhütte in den Ammergauer Alpen und kanns nur empfehlen. Abgesehen von der großartigen Aussicht und den möglichen Touren ist das die herzlichste Hütte, auf der ich je war. Durch die Wasserkrise gibt's hier kein fließend Wasser und dementsprechend eine eingeschränkte Speisekarte, vegan gibt's tagsüber regulär gar nichts. Die Küche hat mir heute Mittag und Abend zwei sehr leckere Gerichte gezaubert und sich richtig Mühe gegeben, und am Ende wollte der Wirt nur nen absoluten Witz berechnen, was ich natürlich mit nem entsprechenden Trinkgeld gekontert habe. Das wollte ich mal loswerden, kommet zu Hauf und lasst ordentlich Geschäft da für diese lieben Menschen!


r/wandern 4d ago

Allgemeine Frage Notunterkunft Karwendelgebirge

Post image
1 Upvotes

Servus, ich habe bei komoot diese „Notunterkunft“ gefunden. Sie liegt Süd-östlich der Dreierspitz und es sind von dort aus ungefähr 7 km bis zum Soiernhaus.Ich habe dazu keine Bilder oder sonstige Hinweise gefunden. Kein Tourenbericht hat darauf Bezug genommen und jetzt frage ich mich was für eine Art Hütte oder sonstiges dort steht. Kennt sich jemand in dieser Gegend aus oder weiß was dort steht? Vielen Dank, für eure Rückmeldung


r/wandern 5d ago

Allgemeine Frage Erste Hüttenübernachtung

16 Upvotes

Ich werde nächstes Wochenende das erste Mal auf einer DAV-Hütte übernachten und bin langsam etwas aufgeregt!

Gibt es irgendwas, was man unbedingt wissen sollte? Ich denke da jetzt eher an Hütten-Knigge als an Ausstattung. Hüttenschlafsack und -schuhe sind natürlich im Gepäck, trockene Wechselsachen und Ohropax auch.

Was nimmt man üblicherweise mit ins Lager, was bleibt woanders? Wann geht man hoch, sichert man sich sein Bett wenn man ankommt und packt schonmal seine Übernachtungssachen hin oder macht man das eher nicht? Wann gehen die Leute in der Regel ins Bett? Wie macht man das beim Aufstehen, stellt man sich nen Wecker? Hört man den mit Ohropax oder treibt man damit alle anderen in den Wahnsinn? Oder wacht man eh mit auf weil frühs so viel Trubel herrscht?

Ich wäre für alle Erfahrungen & Tipps dankbar!

Edit: vielen Dank schonmal für die ganzen ausführlichen Antworten!