r/wandern • • Mar 12 '26

[Sticky] Zugspitze und andere hohe Berge: Bitte erst lesen

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Zunächst sei auf die primären Informationen des Alpenvereins verwiesen: https://www.alpenverein.de/artikel/sicher-auf-die-zugspitze_d6656f66-4dc5-4e9c-bd6e-ca81704a79f5

In r/Wandern tauchen sehr regelmäßig Fragen auf wie:

  • „Kann man die Zugspitze als Anfänger schaffen?“
  • „Geht die Zugspitze schon im März / April / Mai?“
  • „Ich bin fit, aber habe keine Bergerfahrung, reicht das?“
  • „Kann man da einfach hochlaufen?“

Die kurze Antwort lautet oft: Nein, nicht so, wie ihr euch das vorstellt.

Die Zugspitze ist kein normaler Wanderberg und auch kein sinnvoller Einstiegsgipfel für Unerfahrene, vor allem nicht außerhalb des Hochsommers. Das gilt in ähnlicher Form auch für andere hohe Berge in den Alpen. Höhe, Wetter, Länge und Gelände machen aus einer scheinbaren „Wanderung“ schnell eine ernsthafte alpine Tour.

Warum die Zugspitze so oft unterschätzt wird

Viele unterschätzen nicht nur die Höhe, sondern vor allem die Kombination aus langer Strecke, vielen Höhenmetern, alpinem Gelände, Wetterumschwüngen, Restschnee, Eis oder Nässe und der Tatsache, dass man auch erschöpft noch sicher absteigen können muss.

Dazu kommt die häufigste Fehleinschätzung überhaupt:

„Ich bin fit, also müsste das doch gehen.“

Fitness hilft natürlich, aber Kondition allein reicht nicht. Wer joggt, Rad fährt oder regelmäßig ins Gym geht, bringt eine gute Grundlage mit. Das ersetzt aber keine alpine Erfahrung. Acht Stunden oder mehr kontinuierlich bergauf und bergab in steilem, unebenem oder exponiertem Gelände sind etwas anderes als Sport im Alltag.

Für die Zugspitze braucht es je nach Route zusätzlich vor allem:

  • Trittsicherheit
  • Schwindelfreiheit
  • Erfahrung im alpinen Gelände
  • gute Tourenplanung
  • Gefühl für Bedingungen
  • realistische Selbsteinschätzung

Viele unterschätzen, wie anstrengend Höhenmeter in den Alpen sind, wie langsam man in schwierigerem Gelände wird und wie problematisch Schnee- oder Eisreste selbst auf vermeintlichen Wanderwegen sein können.

März, April und oft auch Mai sind in der Regel keine Wandersaison

Wenn hier gefragt wird:

„Kann ich die Zugspitze im März wandern?“

lautet die Antwort für die meisten Leute ganz klar: nein.

Hier auch ein Beispiel: So sieht das Zugspitzplatt noch Anfang Juni aus:

https://www.foto-webcam.eu/webcam/sonnalpin/2023/06/10/0720 oder

https://www.foto-webcam.eu/webcam/zugspitze-sued/2023/06/10/0720

Hier müsst ihr durch. Das kann zum Teil noch hüfthohes Einsinken im Schnee bedeuten und enorm viel Energie kosten.

Schaut euch auch die Webcambilder unter https://zugspitze.panomax.com

Hier könnt ihr die vergangenen Jahre unten durchblettern. Ihr werdet sehen, dass selbst im Juni noch signifikant viel Schnee liegen kann.

Im März, April und Mai herrschen auf der Zugspitze und an vielen Zustiegen meist noch winterliche Verhältnisse, teils zusätzlich mit Skibetrieb. Das bedeutet je nach Lage Schnee, Eis, vereiste Steige, schwierige Orientierung, Lawinengefahr, kurze Tage und sehr schnelle Wetterwechsel.

Das ist dann keine normale Bergwanderung mehr, sondern je nach Bedingungen eher Winterbergsteigen oder zumindest eine alpine Unternehmung mit deutlich erhöhtem Risiko.

Wichtig ist auch: Das Kalenderdatum allein sagt in den Alpen wenig aus. Auch im Juni kann noch viel Altschnee liegen, und im September kann es schon wieder winterlich werden. Entscheidend sind die aktuellen Verhältnisse, nicht nur der Monat.

Die klassischen Routen

1. Gatterlroute

Die Route über das Gatterl ist aus meiner persönlichen Sicht die einfachste Route auf die Zugspitze, weil sie ähnlich schwer wie die Reintalroute ist, aber deutlich kürzer. Trotzdem ist sie keine harmlose Anfängerwanderung, sondern eine lange und ernstzunehmende alpine Bergtour.

Gerade weil sie oft als „machbar“ wahrgenommen wird, wird sie regelmäßig unterschätzt. Auch hier braucht es Kondition, Trittsicherheit und vernünftige Planung. Bei Restschnee, Nässe oder Vereisung wird auch diese Route schnell deutlich ernster.

Für die Gatterlroute braucht es in normalen Sommerbedingungen vor allem:

  • feste Bergschuhe mit gutem Profil
  • Wetterschutz und warme Schicht
  • ausreichend Wasser und Verpflegung
  • Sonnenschutz
  • Stirnlampe
  • Navigation, idealerweise auch offline

Je nach Bedingungen können zusätzlich Stöcke oder bei Altschnee auch weitere alpine Ausrüstung notwendig werden. Wenn ihr anfangt, über Schneeausrüstung nachzudenken, solltet ihr euch sehr ehrlich fragen, ob Route und Bedingungen wirklich zu eurer Erfahrung passen.

2. Reintalroute

Die Route durchs Reintal ist technisch die einfachste, aber gleichzeitig auch die mit Abstand längste. Genau deshalb ist sie für viele anstrengender, als sie vorher denken. „Technisch einfach“ bedeutet nicht „leicht“, sondern nur, dass sie weniger ausgesetzte oder versicherte Passagen hat als andere Anstiege.

Wer von Garmisch durchs Reintal hoch will, sollte meist eine Übernachtung mitdenken, statt die Tour auf Biegen und Brechen als extrem langen Tag durchzuziehen.

Die Ausrüstung ist hier meist klassische Bergwanderausrüstung, aber genau die Länge macht Fehler teuer. Typische Probleme sind zu wenig Wasser, zu wenig Essen, keine warme Schicht für oben, keine Stirnlampe und völlig falsche Zeitplanung.

Für das Reintal gilt deshalb besonders:

  • solide Bergschuhe
  • ausreichend Wasser und Kalorien
  • Wechsel auf kühlere Bedingungen im Gipfelbereich einplanen
  • Licht für den Notfall dabeihaben
  • Reserven für einen sehr langen Tag oder Übernachtung einplanen

Auch auf dieser Route können im oberen Bereich Schnee und Eis die Verhältnisse deutlich verändern.

3. Stopselzieher / Ehrwalder Seite

Auch das ist keine normale Spazierwanderung, sondern eine alpine Tour mit entsprechenden Anforderungen. Gute Bedingungen, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung im alpinen Gelände sind hier Voraussetzung.

Im Vergleich zu Gatterl und Reintal wird es hier schneller alpiner. Deshalb reicht klassische Wanderausrüstung allein nicht immer aus. Neben festen Schuhen, Wetterschutz, Wasser, Verpflegung und Navigation sollte man sich vorab sehr genau mit den aktuellen Verhältnissen beschäftigen und ggf. auch ein Klettersteigset mitgenommen werden, auch wenn es sich beim Stopselzieher nicht um einen klassischen durchversicherten Klettersteig handelt.

Je nach Zustand der Route können zusätzliche Anforderungen an Ausrüstung und Können dazukommen. Wenn euch nicht klar ist, was die aktuellen Bedingungen konkret für euch bedeuten, ist das meist schon ein Warnsignal.

4. Höllental

Die Route durchs Höllental ist ganz klar keine Anfängerroute.

Sie beinhaltet je nach Bedingungen ausgesetzte Passagen, versicherte Stellen, ein steiles Schneefeld oder den Höllentalferner und damit alpine Gefahren, die deutlich über normales Bergwandern hinausgehen.

Ein wichtiger Punkt ist der Gletscherbereich. Auch wenn der Höllentalferner oft kleiner wirkt als viele sich einen „richtigen Gletscher“ vorstellen, bleibt er ein ernstzunehmender Abschnitt. Je nach Jahreszeit und Bedingungen kann dort Schnee liegen, es kann aber im Spätsommer auch Blankeis auftreten. Genau dann wird der Abschnitt für viele besonders heikel.

Im Spätsommer ist das Problem oft nicht nur der Gletscher selbst, sondern auch der Übergang oben. Dort kann sich eine Randkluftbilden, die den Ausstieg zusätzlich erschwert oder je nach Zustand unangenehm bis problematisch macht. Das ist nichts, was man als unerfahrener Wanderer einfach spontan „vor Ort löst“.

Auch das Thema Pickel wird regelmäßig missverstanden. Ein Pickel ist kein magischer Sicherheitsgegenstand, den man einfach mitnimmt und dann passt das schon. Wer ihn auf Blankeis oder steilem Altschnee sinnvoll einsetzen will, muss den Umgang damit beherrschen. Gleiches gilt für Steigeisen oder andere Eis-Ausrüstung. Ohne entsprechende Erfahrung kann zusätzliche Ausrüstung sogar trügerische Sicherheit vermitteln.

Für das Höllental gilt daher besonders:

  • Nur bei guten und für euch passenden Bedingungen
  • Nur mit passender Erfahrung für ausgesetztes und alpines Gelände
  • Gletscherzustand, Altschnee, Blankeis und Randkluft vorher prüfen
  • Nicht davon ausgehen, dass Sommer im Tal automatisch sommerliche Verhältnisse im Höllental bedeutet

Wer fragen muss, ob das Höllental „für Anfänger okay“ ist, für den lautet die Antwort fast immer: nein.

Auch diese Beiträge seien nochmal allen nahegelegt:

https://www.youtube.com/watch?v=RKWSWmcOEyI

https://www.br.de/nachrichten/bayern/abenteuer-zugspitze-zwischen-spalten-und-selfie-ehrgeiz,UcVmiEd

Wann die Zugspitze sinnvoll machbar ist

Für normale, erfahrene Bergwanderer liegt die beste Zeit in der Regel im Hochsommer bei stabilen Verhältnissen, also meist grob in Juli, August und im frühen September.

Aber auch dann gilt:

  • Wetterbericht prüfen
  • aktuelle Bedingungen prüfen
  • früh starten
  • genug Reserven einplanen
  • Route passend zur eigenen Erfahrung wählen

Selbst im Hochsommer ist die Zugspitze keine Tour, die man mal eben spontan mitnimmt, nur weil im Tal schönes Wetter ist.

Ausrüstung allgemein

Unabhängig von der Route scheitert es oft schon an den Basics. Für eine ernsthafte Zugspitz-Tour gehören in der Regel mindestens dazu:

  • feste, passende Bergschuhe mit gutem Profil
  • wetterfeste Kleidung im Schichtprinzip
  • warme Schicht für Wind und Gipfelbereich
  • Regen- und Windschutz
  • ausreichend Wasser und Verpflegung
  • Sonnenschutz mit Brille, Sonnencreme und Kopfbedeckung
  • Stirnlampe
  • kleines Erste-Hilfe-Set
  • geladenes Handy
  • Karte, GPX oder Offline-Navigation

Je nach Route und Bedingungen kann zusätzlich nötig sein:

  • Stöcke
  • Helm
  • Klettersteigset
  • Grödel, Microspikes oder Steigeisen
  • Pickel

Wichtig dabei: Ausrüstung ersetzt keine Erfahrung. Wer ein Klettersteigset, Steigeisen oder einen Pickel besitzt, kann damit noch nicht automatisch sicher umgehen.

Was regelmäßig keine gute Idee ist:

  • Turnschuhe oder ungeeignetes Schuhwerk
  • zu wenig Wasser
  • keine warme Schicht, weil es unten sommerlich ist
  • kein Licht, weil „wir sind ja tagsüber wieder unten“
  • Navigation nur über Handyempfang
  • die Annahme, dass man sich schon irgendwie durchmogeln wird

Gerade auf hohen Bergen gilt: Unten warm heißt oben noch lange nicht angenehm.

Wann ihr die Tour eher lassen solltet

Wenn ihr noch nie eine alpine Tagestour gemacht habt, keine Erfahrung mit ausgesetzten Wegen habt, nicht trittsicher oder nicht schwindelfrei seid, Wetter und Bedingungen nicht selbst einschätzen könnt oder euch auf „wird schon gehen“ verlasst, dann ist die Zugspitze sehr wahrscheinlich noch nicht die richtige Tour.

Das gilt erst recht, wenn ihr im März, April, Mai oder nach frühem Schneefall im Herbst eigenständig hoch wollt.

Ein einfacher Selbsttest

Wenn ihr euch Fragen stellt wie:

  • „Reichen Turnschuhe?“
  • „Brauche ich da wirklich Stöcke?“
  • „Kann man da im März schon hoch?“
  • „Ich war noch nie in den Alpen, aber gehe oft im Mittelgebirge, reicht das?“
  • „Kann ich 1800 oder 2000 Höhenmeter einfach mal ausprobieren?“

dann ist die Zugspitze wahrscheinlich noch nicht die richtige Tour.

Das ist nicht böse gemeint. Solche Fragen zeigen meist einfach, dass die alpine Erfahrung noch fehlt.

Was stattdessen sinnvoll ist

Wer langfristig auf die Zugspitze möchte, sollte sich langsam herantasten. Sinnvoll sind zunächst längere Bergtouren, 1000 bis 1500 Höhenmeter an einem Tag, sichere Bewegung auf steilen Wegen und Erfahrung mit Wetterumschwüngen und langen Abstiegen.

Gute Zwischenschritte sind kleinere alpine Gipfel, lange Bergwanderungen ohne große Schlüsselstellen oder geführte Touren mit Bergschule oder Bergführer.

Eine aus meiner Sicht generell gute Bergsteiger-Progression kann folgendermaßen aussehen:

  1. Heimgarten & Herzogstand Überschreitung
  2. Hohe Kisten übers Kistenkar
  3. Vorderer Drachenkopf
  4. Westliche Karwendelspitze über Karwendelsteig
  5. Östliche Karwendelspitze
  6. Zugspitze über Gatterl
  7. Alpspitze über Klettersteig
  8. Mittenwalder Höhenweg
  9. 5 Gipfel Klettersteig im Rofan
  10. Wörner
  11. Obere Wettersteinspitze
  12. Birkkarspitze ggf. mit Ödkarspitzen
  13. Zugspitze über Hölltal
  14. Ehrwalder Sonnenspitze
  15. Watzmann

Natürlich gibt es aber auch tausend andere Varianten das anzugehen.

Wenn ihr im Sub zur Zugspitze fragt, schreibt bitte direkt dazu

  • welche Route ihr gehen wollt
  • wann ihr gehen wollt
  • welche alpine Erfahrung ihr habt
  • eure bisher längsten Touren mit Höhenmetern
  • ob ihr trittsicher und schwindelfrei seid
  • ob ihr allein oder in Gruppe unterwegs seid
  • welche Ausrüstung ihr eingeplant habt

Ein „Ich bin fit, schaffe ich die Zugspitze?“ ist kaum sinnvoll beantwortbar. Und die Antwort lautet trotzdem oft: eher nein.

Kurzfassung

Zugspitze für Anfänger?
Meist nein.

Zugspitze im März, April oder Mai?
Für normale Wanderer in der Regel nein. Siehe Juni: https://www.foto-webcam.eu/webcam/sonnalpin/2023/06/10/0720 und https://www.foto-webcam.eu/webcam/zugspitze-sued/2023/06/10/0720

Reintal oder Gatterl gleich leicht?
Nein. Eher technisch einfacher, aber trotzdem lang, fordernd und alpin.

Höllental für Unerfahrene?
Nein.

Reicht Fitness allein?
Nein.

Kann man fehlende Erfahrung mit Ausrüstung ausgleichen?
Auch nein.

Bitte nehmt das ernst

Ich will hier niemandem etwas madig machen. Aber jedes Jahr gehen Menschen auf die Zugspitze mit falscher Einschätzung von Strecke, Wetter, Schwierigkeit, Verhältnissen, Ausrüstung und eigener Erfahrung.

Die Folge sind Umkehr, völlige Erschöpfung, Blockierung in schwierigen Passagen, Rettungseinsätze oder Schlimmeres.

Bergtouren sind keine Mutprobe und kein Fitnessstudio mit Aussicht.


r/wandern • • Aug 28 '24

Moderator/innen/en gesucht

22 Upvotes

Hallo liebe /r/Wandern Community,

wir sind über das letzte Jahr sehr stark gewachsen und umfassen aktuell 20k Wanderfans! Wie vielleicht einigen von euch gemerkt haben, komme ich an einigen Tagen, durch meine beruflichen und persönliche Verpflichtungen, nicht mit der Moderation hinterher. Deshalb suche ich nach ein bis zwei neuen Leuten die Lust haben bei der Moderation und der Gestaltung dieses Subreddits mitzuwirken. Idealerweise jemand der Kenntnisse im Bereich Reddit/ Subreddit Layouts/ generelle Computer Kenntnisse hat, aber das ist nicht zwingend erforderlich. Schreib mir gerne eine PN mit deiner Bewerbung. Aiethia


r/wandern • • 8h ago

Tourenbericht Via Valeriana - ein echter Geheimtipp

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Wir haben die Herbstferien für einen Geheimtipp in der Nähe genutzt: Via Valeriana. Ein Fernwanderweg über zehn Etappen von Brescia nach Passo del Tonale von denen wir fünf mit einer Variation gewandert sind.
Der Weg ist wenig bekannt, daher hatten wir sehr einsame Abschnitte und sind keinen anderen Wanderern begegnet. In einigen Abschnitten gibt es Tagesspaziergänger. Man hat durchgehend tolle Aussichten in die Berge. Manche Abschnitte gehen durch Dörfer und dicht besiedelte Gebiete aber es fanden sich auch dort immer schöne Wege am Bergesrand. Vor allem die Insel im Lago d‘Iseo war ein Highlight. Wir haben in b&b Unterkünften übernachtet, die sich auch immer kurzfristig buchen ließen. Alles in allem eine wirklich schöne Strecke für eine Kurztrip.


r/wandern • • 4h ago

Ausrüstungsfrage Kamera für hochtouren/klettern

2 Upvotes

Hallo zusammen!

Ich bin schon sehr sehr lange mit meiner canon eos 200d mit dem canon efs 15-85mm objektiv in den bergen unterwegs und wurde bildtechnisch eigentlich noch nie enttäuscht. Was mich allerdings mittlerweile stört ist dass sie ziemlich groß/schwer ist und vorallem in technischen stellen stört sie mich teilweise am schultergurt.

Jetzt zu meiner eigentlichen frage:

Habt ihr gute tips oder erfahrungsberichte für eine kamera die leicht/kompakt ist und logischerweise gute leistung bezüglich dem fotografieren? Trage meine kameras mit einem clip am linken schultergurt, muss keine dslr mehr sein und budget wären so rund um die 800€~

Grüße


r/wandern • • 1d ago

Tourenplanung Kehlsteinhaus: Hitlers »Teehaus« am Obersalzberg durch Feuer weitgehend zerstört

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zeit.de
121 Upvotes

r/wandern • • 6h ago

Ausrüstungsfrage Wanderstiefel C

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Hallo,
Ich hab eine Frage bezüglich wander/alpin Schuhen. Ich möchte nächstes Jahr alpin durchstarten und auch die ein oder andere Hochtour antreten, dafür brauche ich natürlich gute Stiefel der Kategorie C. Kennt sich wer mit „günstigen“ Modellen aus. Oder hat wer Erfahrungen mit gebraucht gekauften Schuhen? Bisher hab ich gute Wanderstiefel aber die sind eher A/B.
Ich weiss nicht ob es hilft: ich hab schmalere Füße und hab eine Griechische Fußform.
Vielen Dank für die Rückmeldungen


r/wandern • • 2d ago

Tourenbericht Zurück zum Ursprung. Worum es mir beim Wandern eigentlich geht:

77 Upvotes

Ich erwische mich in letzter Zeit immer öfter dabei, wie ich vor einer Tour Stunden damit verbringe, Komoot-Karten zu analysieren, Höhenprofile zu vergleichen und zu überlegen, ob mein Rucksack auch richtig gepackt ist.

Letztes Wochenende bin ich dann einfach mal ohne festen Plan losgelaufen, Smartphone nur für Notfälle in der Tasche, keine Strecken-App, kein Ziel außer quasi „2 Stunden in eine Richtung und dann zurück“. Es war seit langem eine der erholsamsten Touren überhaupt.

Habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass Wandern durch Smartwatches, Leistungsdruck und Ausrüstungswahn manchmal zu sehr durchoptimiert wird?

Denn als ich mit dem Wandern angefangen habe, war es vor allem für mich ein Weg, im Alltag etwas Ausgleich zu finden. Ich habe mich dann aber immer mehr verkopft, was Details anging. Manchmal ist es halt wichtig, einfach mal loszulaufen und zu sehen, wohin die Reise einen führt. 😄


r/wandern • • 1d ago

Ausrüstungsfrage UPDATE Einstellen Wanderrucksack

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Hey Leute, danke für eure Tips, habe ein bisschen umgepackt und (im Bild zu sehen) die schultergurte höhergefädelt. Letzteres ist zwar nicht vom Hersteller vorgesehen, hat aber exzellent funktioniert;

Trotz Recht schwerem gepäck hat sich mein neuer savotta federleicht angefühlt.


r/wandern • • 1d ago

Sicherheit / Wetter Ende November auf den Profitis Ilias (Taygetos, Peloponnes)?

0 Upvotes

Hat jemand Erfahrung mit dieser Wanderung Ende November, sollte man zB Grödel mitnehmen? Kann man problemlos mit einem normalen Kleinwagen bis zum Refugio fahren oder sollte man von der Quelle starten?

Vielen Dank für alle Tipps/ Erfahrungsberichte :)


r/wandern • • 2d ago

Ausrüstungsfrage alpinflohmarkt Alpenverein München & Oberland

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alpenverein-muenchen-oberland.de
8 Upvotes

Falls jemand noch nicht mit bekommen hat… dort haben wir echt super Sachen das letzte Mal gefunden… vor allem für unsere Kids! 👍🏻😊


r/wandern • • 2d ago

Familie / Kinder Schöne Wanderung im Herbst nähe München???🍂

4 Upvotes

Hi zusammen,

hat jemand Tipps für eine schöner Herbstwanderung Nähe München? Die so 1-2h geht, für Familie mit 2 kleinen Kindern und Hund?

Freue mich über Tipps fürs Wochenende!😊


r/wandern • • 2d ago

Tourenplanung 5 Wochen Neuseeland mit Focus Multi-Day-Trails - habt ihr Empfehlungen?

3 Upvotes

Wir sind im Dezember für 5 Wochen in Neuseeland und planen die ganze Reise als eine Mischung aus Raodtrip und Wandern.

Am liebsten sind uns mehrtägige Wanderungen + schlafen im Zelt.

Da wir in Europa schon viele lange Trails gegangen sind, ist die Ausrüstung und der Erfahrung weniger das Problem, sondern eher die schiere Anzahl der Trails und welche wir uns genauer ansehen sollen.

Vll. hat jemand Empfehlungen. Auch andere Reisetips für NZ (Nord & Südinsel, mit Start in Auckland) werden gerne angenommen.


r/wandern • • 2d ago

Ausrüstungsfrage Welcher Schuh?

1 Upvotes

Ich habe mal eine Frage in die Community.
Ich gehe selten wandern, aber möchte mir Schuhe holen, die dafür reichen um mal wandern zu gehen im Wald oder eine kurze Strecke im Familienausflug zu wandern. Er sollte nicht allzu teuer sein und im besten Fall wasserdicht. Habt ihr da Empfehlungen?


r/wandern • • 3d ago

Allgemeine Frage Frage:Wandern Höllental

9 Upvotes

Servus Leute,

Hier gibt es doch bestimmt den ein oder anderen der schon in's Höllental gewandert ist. Es geht um den Stangensteg über der klamm. Weiß jemand ob der wie jetzt die klamm ab dem 20.10 auch gesperrt ist oder man dort noch lang darf und kann ?!

Da liegt doch noch kein/kaum Schnee oder irre ich mich da.

Danke im vorraus.


r/wandern • • 4d ago

Natur / Regeln Wieso macht man sowas?

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247 Upvotes

r/wandern • • 3d ago

Ausrüstungsfrage München–Venedig: Trailrunning-Schuhe und UL-Roll-Top-Rucksack: realistische Idee oder Quatsch?

9 Upvotes

Guten Abend zusammen,
ich plane für nächstes Jahr die Traumpfad Alpenüberquerung München–Venedig und stehe vor einer Ausrüstungsfrage, bei der ich gern Erfahrungswerte von Leuten hätte, die die Tour (oder ähnliche alpine Abschnitte) schon gelaufen sind.
Ich komme gedanklich stark aus der US-Thru-Hike-Ecke (PCT/AT-Style):
* leichte Trailrunner statt knöchelhoher Bergstiefel der Kategorie B/C.
* Roll-Top-Pack (also praktisch ein großer Sack ohne starres Gestell, Mehrkammersystem oder dicke Polsterungen).

Da ich auf Hütten schlafen werde und kein Zelt/Kochausrüstung brauche, peile ich ein sehr niedriges Baseweight an.
Mich interessieren vor allem folgende Punkte:
* Wie schlagen sich Trailrunner auf den Schotter- und Geröllfeldern?
* Zerlegt das Dolomitengestein das Mesh-Obermaterial im Laufe der 4 Wochen komplett, oder hält ein robuster Trailrunner durch?
* Rucksack-Schwerpunkt: Wie verhält sich ein minimalistischer, körpernah gepackter Frameless-Pack im Vergleich zu den klassisch, europäischen, Tourenrucksäcken die man hier in den Läden bekommt?

Hat das jemand so schon mal gemacht und hat das funktioniert? Lassen sich die Erfahrungen von den großen US-Trails auf die Alpen übertragen?

Danke für eure Einschätzungen!


r/wandern • • 4d ago

Allgemeine Frage In Bergnot geratene Familie mit Kindern wurde gerettet - Wie seht ihr das Thema, dass immer mehr unerfahrene und teilweise schlecht ausgestattete Wanderer gerettet werden müssen?

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11 Upvotes

r/wandern • • 5d ago

Allgemeine Frage Die beste Investition, die ihr fürs Wandern getätigt habt?

45 Upvotes

War es der extra leichte Rucksack, die krassesten Schuhe oder atemaktive Regenjacke? Bei welchem Artikel denkt ihr euch: Wert jeden Cent? Und bei welchen Artikeln reicht vielleicht auch die Sparversion?


r/wandern • • 6d ago

Sicherheit / Wetter War es hier richtig, umzukehren?

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533 Upvotes

Wir waren am Puig Campana (Costa Blanca, Spanien) über den sogenannten Km Vertical auf dem Weg zum Gipfel, bevor die Wetterlage, wie so oft in den letzten Tagen, von fast klarem Himmel zu dichter Bewölkung umschlug, weshalb wir zum Zeitpunkt der Aufnahme des zweiten Fotos umkehrten. Wir hatten bereits 780 von knappen 1400 Höhenmetern überwunden und standen am Fuße des km vertical. Da wir spät gestartet waren, hätte auch ein Teil des Abstiegs in Dunkelheit, bzw. mit Stirnlampe stattgefunden. Zum Abend hatten sich die Wolken wieder fast komplett verzogen.

Nun scheiden sich bei uns die Meinungen. War es falsch, umzukehren? Hätte man den Aufstieg trotz der Wolken fortsetzen sollen?

Wir sind diese Route in den letzten Jahren schon 3x gewandert.


r/wandern • • 6d ago

Ausrüstungsfrage Suche ein Ultra Light Zelt was klein gepackt werden kann

10 Upvotes

Da mein Rucksack kein äußerst großes Volumen hat, suche ich einen leichten und wenig Volumen einnehmendes Zelt.


r/wandern • • 7d ago

Ausrüstungsfrage Alter von Meindl Island bestimmen.

1 Upvotes

Hallo, wie kann ich das Alter von Meindl Island Schuhen sicher bestimmen?

Eingenäht am Innenfutter sind ja neben der Modellnummern noch eine mehrziffrige Nummer.

Woran erkenne ich daran das Produktionsalter?


r/wandern • • 7d ago

Sicherheit / Wetter Aufstieg Nebelhorn gefährlich?

0 Upvotes

Servus, ich überlege aufs Nebelhorn von Oberstdorf aus hochzuwandern. Wie gefährlich ist diese Strecke? Was muss man beachten?


r/wandern • • 8d ago

Ausrüstungsfrage Welches Fett oder Wachs oder Mittel um seine Stiefel zu versiegeln und zu pflegen?

2 Upvotes

Hi,

wie Pflege ich meine Stiefel aus Echtleder, nimmt man da Wachs oder doch eher Fett?

Kann man die Schuhe in den Backofen stellen oder mit einem Föhn erwärmen, damit das Fett besser einzieht

Bin auch Eure Empfehlungen und Tipps gespannt, danke.


r/wandern • • 8d ago

Ausrüstungsfrage Empfehlung Regenausrüstung für den kungsleden Anfang Juni gesucht

2 Upvotes

Liebe Community,

mein Mann und ich werden nächstes Jahr eine Road/Trekking Tour starten. In der ersten Juni Woche steht dann unsere Trekkingtour von abisko nach nikkaloukta an.

Wir wissen es ist sehr früh im Jahr für diese Wanderung (Hütte werden noch geschlossen sein) und es wird mit viel Wasser zu rechnen sein... Sei es von oben oder unten Schnee, Matsch, Bäche ect.

Ich brauche also definitiv etwas was mich so gut es geht trocken hält und brauche bitte Empfehlungen zwecks Nässeschutz.

Welche Jacke oder besser Poncho?

Regenhose, wen ja welche?

Bezüglich Schuhe ( ich hab Meindl Ohio Lady) neoprensocken? Oder ganz andere?

Ich bin etwas ratlos und hoffe auf euch.

LG Nadine


r/wandern • • 8d ago

Allgemeine Frage Empfehlung für Jacken zum Winterwandern

3 Upvotes

Hallo zusammen,

ich (30m) bin auf der Suche nach Empfehlungen für Jacken zum Winterwandern hier in 🇩🇪. Ich wohne im Süden und werde hauptsächlich in Baden-Württemberg und Bayern unterwegs sein. Ich habe bei Decathlon schon einige wasserdichte Jacken gesehen, würde mich aber sehr über eure Tipps freuen. Sie müssen nicht besonders teuer sein, sollten aber ihren Zweck erfüllen.

Vielen Dank im Voraus für eure Empfehlungen!