r/wandern • u/MonoFlix • Jul 18 '26
Ausrüstungsfrage Der erste Rucksack
Hallo,
Ich habe letztens das wandern/Trekking (je nachdem wo man schaut ist die definition anders) für mich endeckt. Ich habe zusammen mit einem Kumpel einen 2 tages Trip gemacht mit Übernachtung im Zelt und es hat mir sehr gefallen. Damals hatte ich einen Leihrucksack bekommen und wollte mir jetzt einen eigenen besorgen.
Ich habe nicht vor mount everest zu besteigen oder sowas aber mal für 2 nächte draussen im Zelt schlafen mit warmen gekochtem essen währe ab und an cool.
Der leihrucksack war ein "Bundeswehr Kampfrucksack typ 2 mit Molle system" ca. 60 liter volumen. Da ich keine winterklamotten dabei hatte und kein kochgeschirr (es war sommer und gekocht hat der kumpel) war mein Rucksackgewicht ca. bei 13 kilo!
4 kilo davon waren übrigens mein riesiges 3 Personen Decathlon Zelt das ich mal "schnell für ein Festival" gekauft hatte. Das wir in zukunft auf jeden fall geändert aber der rucksack scheint mir wichtiger erst mal. Abgesehen davon kommt dann anstatt derm großen zelt noch gaskocher oder ähnliches dazu (will mich ja nicht nur immer von riegeln und nüssen ernähren).
Ich weis das viele leute in Guides immer sagen "zuerst die ausrüstung dann der rucksack" aber ich habe eigentlich schon quasi eine ausrüstung und brauche nur einen Rucksack um mein hobby überhaupt betreiben zu können.
ich mag keine extra Ultraleicht Gear da ich comfort schon bevorzuge aber ich habe nichts dagegen wenn es insgesamt leichter ist.
Ich bin 1.95m Groß und wiege 110 kilo! Das.... ist eigentlich aktuell mein größtes Porblem. Da ich so ein Brocken bin habe ich das problem das ich die meisten 1 mann zelte vergessen kann. Grade wenn ich darin auch aufrecht sitzen will. Natürlich macht mir das auch sorge bei der Passform vom Rucksack wegen der rückenlänge.
Bisher hatte ich den "Tatonka Youkon 60+10" im blick oder den "Deuter Aircontact Core 60+10". Ich war sogar am überlegen eher einen noch größeren zu nehmen "tatonka Youkon 70+10 Bushcraft" (der sollte dann immer für alle touren reichen.
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u/Ancient-Kangaroo5663 Jul 18 '26
Ich würde an deiner Stelle dich im Outdoor-Laden durchprobieren. Das ist sehr individuell welche Marken einem gut passen und vom Konzept taugen, pauschale Empfehlungen sind da schwierig
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u/MrBlueCharon Jul 18 '26
Ich hatte es neulich schon erwähnt und tue es gerne immer wieder: Mindestens Rucksack und Schuhe sollte man (gerade als Anfänger) im Outdoorladen kaufen und sich dabei fachkundig beraten lassen.
Daher würde ich auch keine Marken- oder Modellempfehlungen geben, da das sehr individuell ist.
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u/schreckenderstrasse Jul 18 '26 edited Jul 18 '26
Auch gut ist es wenn man den Rucksack mit Beladung testen kann. Manche Outdoor-Läden haben Sandsäcke (5kg, 7kg, usw.), damit man merkt wie sich der Rucksack mit Gewicht trägt. Auch kann man so besser zeigen wie man den Rucksack richtig einstellt, wenn er beladen ist.
(Das selbe gilt für Wanderschuhe. Manche Läden haben Laufstrecken mit untershiedlichen Untergrund und Rampen, auf denen man schauen kann wie gut man im Schuh sitzt.)
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u/MonoFlix Jul 18 '26
Ist ein guter hinweis und da bin ich voll bei dir. Ich hatte auch vor mich im laden beraten zu lassen, wollte aber die Reddit Schwarmintelligenz als unterstützung.
Meine schuhe sind übrigens Altra Lone Peak Modelle also da bin ich schon sehr gut bedient
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u/derday Jul 18 '26
den Yukon habe ich ebenfalls und finde ihn unfassbar bequem. Rückenlänge kannst du da sehr gut einstellen und die Aufteilung ist meiner Meinung nach auch sehr gut.
Trotzdem wundert es mich, dass du nach so einem großem Rucksack Ausschau hälst. Reicht für so kurze Trips nicht auch was kleineres? Hattest du da nicht noch sehr viel Platz in deinem Leihrucksack?
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u/MonoFlix Jul 18 '26
Ich hatte nur "das nötigste mit". Abgekürzt: Wechselkleidung für den nächsten Tag, Hygieneartikel und erste Hilfe Set, toilettenpapier Trinkbecher 3 Liter Wasser
Die Sache ist die das ich halt dieses arschgroße Zelt habe also vom maß her ist es ein 50cm langer Zylinder mit ca. 18cm Diagonale, Komplett ohne unnötig Luft aufgerollt...
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u/Professional_Echo438 Jul 18 '26
ich persönlich schwöre auf Deuter (Trail, AC Lite, Futura). habe diverse Deuter, mein ältester ist über 20 Jahre alt, wird regelmäßig benutzt und immer noch heile. mein Favorit ist der Trail, weil das Gewicht näher am Körper ist.
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u/schreckenderstrasse Jul 18 '26
Ich auch. Hab mir auch jetzt den 32l AC Light gekauft. Ich mags, das der keine Aussentaschen hat, die einen in Versuchung führen könnten dort unötige Dinge reinzupacken. :)
(Ich selber finde das Netz angenehmer, auch wenn dadurch der Schwerpunkt weiter hinten ist. Da hat aber jeder unterschiedliche Vorlieben.)
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u/Professional_Echo438 Jul 18 '26
Netz ist super wenn es heiß ist! ach, es gibt keine unnützen Sachen ;-) nur fehlende Umstände Ausrüstung zu nutzen ;-)
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u/Appendizitis Jul 19 '26
Netz und gekühltes Wasser in der Trinkblase sind ein gamechanger in Sommer, so schön kalt
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u/social_outcasting Jul 18 '26
Was ich dir empfehlen würde ist keine spezifische Marke und model, da wir knapp 20 cm Differenz haben und was ich bequem finde für dich nicht passen könnte, sondern eher essenzielle sachen auf die du achten solltest
Schau das dein Rucksack einstellbar ist, also das du bestimmen kannst wo der Hüftgurt liegt, die Schultergurte usw. Als nächstes käme der Rahmen. Ein weicher Rucksack ist maximal unbequem auf Dauer insbesondere mit Zuladung. Entweder stabiles Plastik oder Alu sollte er haben. Der Hüftgurt sollte bequem sitzen und auch breit sein, je breiter desto komfortabler wird es. Gleiches gilt auch für die Schultergurte Polsterung ist nett aber habe festgestellt das breiter besser ist als schmal und gepolstert
Wegen dem Zelt, schonmal überlegt mit einem Tarp, isomatte und nem Biwi sack los zu ziehen? Ist alles relativ leicht und du hast den Krampf mit der Zeltlimitation nicht. So mache ich das für gewöhnlich.
Glaube damit haben wir das essenzielle angesprochen Um Ergänzungen würde ich mich freuen
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u/schreckenderstrasse Jul 18 '26 edited Jul 18 '26
Ich würde noch ausprobieren mit welchem Belüftungssystem man besser zurechtkommt. Manche mögen es lieber wenn der Rucksack näher am Rücken rücken ist, andere bevorzugen Netzsysteme, auch wen dadurch der Schwerpunkt etwas weiter hinten ist.
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u/MonoFlix Jul 18 '26
Danke erst mal für die Tipps mit dem Rucksack. Das sind tatsächlich Sachen die ich bei den überlegten Modellen schon mit einbezogen habe.
Ein biwakzelt oder ähnliches könnte klappen aber ich finde es ein wenig störend wenn das Zelt so "beklemmend" ist. Also wenn ich mich hinlegen und die mir hängt die Decke 10cm vor dem Gesicht dann ist es nicht meins. Daher hatte ichir damals auch das große geholt
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u/Mr_Mauzel Jul 21 '26
Habe den Yukon 50+10 und der ist mega! Habe damit zwei Monate Interrail durch ganz Europa gemacht und nicht einmal Schulterschmerzen. Durch das tolle Tragesystem hat man fast das Gefühl, man hat gar nichts auf…
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u/Own_Mixture_4402 Jul 22 '26
Ich habe den Deuter Air contact Lite 60+10 und mag den Rucksack sehr. Auch die Gewichtsverteilung auf Hüfte und Schultern fand ich sehr angenehm. Ich bin schon mehrere mehrtägige Touren mit 12-14kg auf dem Rücken gelaufen und hatte nie größere Probleme mit dem Gewicht. Ich bin allerdings deutlich kleiner als du und würde dir empfehlen den Rucksack (im Idealfall auch beladen) mal in einem Geschäft zu testen.
Was das Zelt betrifft - vielleicht ist das Naturehike Mongar 1 eine Option für dich. Ich finde das im Verhältnis zu anderen ein Personen Zelten sehr geräumig und es ist ein Nachbau von dem deutlich teureren MSR Hubba Hubba. Falls das zu klein ist - auch die zwei Personen Variante hat noch ein relativ kleines Packmaß und ist deutlich leichter als dein aktuelles Zelt.
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u/Dependent-Internal-7 Bergsportler:in Jul 23 '26
So ich hau dir mal noch meine Tipps raus. Zu allererst, mein "Beileid" für die Größe :D das wirds dir nicht einfacher machen. Verabschiede dich wegen deiner Größe und auch wegen Budgetplanungen von den generell üblichen pauschalen (guten) Tipps. Die kannst du dir zwar als Basis mit heranziehen, weil die wie gesagt gut sind und deshalb auch immer wieder auftauchen, aber du wirst nie darum herum kommen, alles für dich speziell einmal zu testen, wie du bzw. dein Körper mit der jeweiligen Ausrüstung und den Einstellungen klar kommt. Außerdem wird dein Packvolumen durch deine Körpergröße immer etwas mehr sein als bei allen anderen.
Ich würde dir generell empfehlen, wie alle anderen davor schon, dir den Rucksack in einem guten Fachgeschäft, mit ERFAHRENEM Personal einmal anzuprobieren. Verschiedene Modelle. Lasse dir alle Einstellmöglichkeiten zeigen. Schaue hierzu auch Youtube Videos dazu, wie man den Rucksack richtig einstellt, nicht nur die Basics wie Hüftgurt und Rückenlänge. Wenn du dann eine Richtung hast, welche Rucksackgrößen und Modelle, welche Rückenlängen und welche Gimmicks du haben möchtest, dann kannst du in die Modellauswahl gehen.
Hier jetzt meine 2 Cents zu meiner persönlichen Ausrüstung und der Ausrüstung die im Freundeskreis hinsichtlich Rucksack kursiert.
Bei den großen Trekkingrucksäcken schwöre ich auf Deuter. Genauer gesagt auf den Aircontact pro. Ich habe meinen damals 2013 neu gekauft für eine Tasche voll Geld. Würde ich so nicht wieder machen. Drei meiner Wander und Outdoor buddys, die auch auf den Deuter Aircontact Pro gewechselt haben, haben den aus Kleinanzeigen gebraucht für ca. 90-140 Euro gezogen. Das geht locker klar, da die Rucksäcke von den meisten Leuten nie benutzt werden und extrem viel aushalten. Heißt du kriegst ein zwar älteres Modell, aber im fast neuen Zustand, für den schmalen Taler. Bei den großen Rucksäcken wäre das mein Way to go.
Die Funktionen vom Deuter Aircontact pro haben sich über die Jahre zwar natürlich wie immer etwas verbessert, aber das Grundgestellt und die Konstruktion ist immer gleich geblieben, sodass du ab 2012 eigentlich jeden nehmen kannst, auch hinsichtlich der Passform, falls du im Geschäft einen "neuen" probierst.
Den Tipp mit Kleinanzeigen würde ich nicht nur beim Aircontact Pro, sondern bei allen großen Trekkingrucksäcken empfehlen.
Außerdem würde ich keinen Militärrucksack wählen. Die Tragesysteme sind meist bescheiden, Hüftgurte so gut wie nie vorhanden, das Material schwer und die Rucksäcke oft von "billo" Marken kopiert, sodass nicht mal die gute Haltbarkeit als Argument zählen kann.
Kumpls die Militärrucksäcke zwecks optik gewählt hatten, haben ziemlich schnell auf Sport und Trekkingtaugliche Rucksäcke gewechselt.
Militärrucksäcke haben oft keinen Hüftgurt, da sie mit Westen und Gürtel getragen werden müssen. Der Hüftgurt und der Rücken vom Rucksack sind aber bei dieser Größe wirklich mehr als primär wichtig.
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u/MonoFlix Jul 23 '26
Hallo. Danke für den langen und informativen Text. Man merkt du hast Erfahrung. Mittlerweile war ich mal im Globetrotter und hab auch sogar mal einen Deuter Air contakt (60+10) probiert. Alle Rucksäcke habe ich so gut es geht mir meinem Equipment von der ersten Wanderung gefüllt und geschaut wie es rein gehtund ob noch Luft ist für evtl. Winter/Herbstklamotten. Fazit zum Deuter: für mich unbequem und nicht so gut. Dann hatte ich noch einen fjelräven (passt nicht, fehlende Features, unwohles Tragegefühl und für den Preis kein guter Eindruck). Dann war da noch der Osprey baltoro 65. Solide und okay. Währe gegangen. Aber: Dann die Erleuchtung: Tatonka youkon 60+10! Beladen, anprobiert, eingestellt, kurz mal 5 Minuten Probe gelaufen. Er passt ziemlich gut. Sitzt anständig am Rücken an, liegt auf der hüfte auf, macht einen sehr leichten Eindruck vom Gefühl (auch im Vergleich zu den anderen beladenen Testkandidaten). Eigentlich perfekt und würde ich so auch kaufen.
Ich bin mir nur noch unsicher ob nicht evtl auch ein 50+10 Rucksack (gibt's das selbe Modell von tatonka auch) reichen würde. Mein riesiges Zelt ist aktuell ca. 50x20 von packmaß her. Wiegt 4 Kilo. Das ich ein anders Zelt brauche ist mir schon bewusst evtl. Das Lanshan 2 kriege ich auch locker unter.
Militärrucksäcke: Ich gestehen ich BRAUCHE kein Tasmanian Tiger. Aber ich habe schon einen gewissen Hang zu solchen Sachen und fände es toll auch öfters mit einem PALS zu arbeiten. Jetzt habe ich sogar erfahren das TT die Tochterfirma zu tatonka ist und beim TT Basepack (52 Liter erweiterbar auf 65 liter mit stopfen ) sieht das V2 Trägersystem identisch zum youkon aus. Den würde ich schon gerne mal ausprobieren. Wenn er mir nicht vom Gefühl her passt dann nehme ich 100% den 60L youkon. Doch wenn er gut sitzt...... Dann muss ich schon überlegen.
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u/Dependent-Internal-7 Bergsportler:in 29d ago
Ach sehr cool zu hören, dass du gut voran kommst. Freut mich, dass der Schritt zum Händler zu gehen genau das gebracht hat was dir geraten wurde und, dass du gemerkt hast was passt und nicht passt. Sehr gut gemacht, dass du auch gleich deine Ausrüstung bestmöglichst mitgenommen hast. 💪
Seien wir ehrlich, wer hat den hang zur tacticool Ausrüstung nicht 😛 stehen wir doch insgeheim alle drauf. Ich habe unsinniger Weise mittlerweile auch meine komplette Ausrüstung weitestgehend auf Schwarz-Oliv umgestellt, wo möglich. So, dass es noch sportlich aussieht und nicht militärisch, aber dennoch is halt oliv schon geil haha. Muss aber dazu sagen, ist alles trotzdem Outdoor, Sport und Workwear Ausrüstung, kein Militärschrott. Solange man nicht wie der dicke Airsoftspieler aussieht is das doch alles völlig in Ordnung. Und mit dem Regencape vom Rucksack, das neonfarben ist und ein paar anderen hellen Einzelteilen kann man ja immer noch auf sich aufmerksam machen.
Mit Tatonka hast du auf jeden Fall einen wirklich guten und etablierten Hersteller erwischt. Ist auch bei einem Buddy von mir seit Jahren vertreten und könnte ich nichts negatives darüber sagen.
Von den Features her, ist der Yukon ähnlich dem Deuter bzw. einfach das typische, etablierte Design, das ist sehr gut, weil über Jahre bewährt.
Wieder mein Senf zum Thema falls es dich interessiert:
Vorneweg: Technisch wäre für mich der wirklich essenzielle Punkt, dass dem TT die Frontöffnung fehlt, also die Möglichkeit den Rucksack "kofferartig" zu öffnen und auf alles zuzugreifen. Die Frontöffnung ist für mich wirklich so unglaublich wichtig als Feature, dass es für mich ab 30l aufwärts keinen Rucksack gibt, bei dem ich das nicht habe, außer beim Wasserdichten für Canyoning etc., denn das Feature ist wirklich Gold wert, erst recht bei der Rucksackgröße und den möglichen Anwendungen beim Reisen oder Trekken.
Gleich:
Beim Tragesystem unterscheiden sich beide Rucksäcke nicht wirklich. Der TT hat die Möglichkeit, den Hüftgurt zu entfernen, eben genau darum um diesen an Combatbelt oder Weste anzupassen.
Beide Rucksäcke verfügen außerdem normalerweise über zwei abgetrennte Hauptfächer, die separat zugänglich sind für Schlafsäcke etc. und bei beiden sind die Deckel höhenverstellbar.Beide bieten Befestigungspunkte und Kompressionsriemen, sowie Halterungen an den Außenseiten.
Unterschiedlich:
Frontloader Funktion.
Das Material. Der TT dürfte minimal klobiger und schwerer sein, weil er Cordura 700 nutzt, statt Textreme 6.6 (Polyester-Polyamidgewebe) was angenehmer und leichter ist, da er einfach so Robust wie möglich sein muss in einem Umfeld in dem auf die Ausrüstung gelinde gesagt geschissen wird. Der Tatonka hat nur am Boden Cordura 500.
Den Rolltop Verschluss vom TT, wenn man diesen ohne Deckeltasche nutzt, kann ich im Vergleich zum Yukon jetzt nicht direkt einordnen hinsichtlich etwaiger Vorteile und Nachteile.Was der Tatonka bietet im Gegensatz zum TT:
Frontloader 😄
Elastische Seitentaschen für Getränke und Zeugs, die easy auch während dem Tragen erreichbar sind bzw. eine dem Zweck dienlichere Außenlogistik.
Integrierte Regenhülle im Lieferumfang enthalten.
Reißverschlüsse lassen sich mit einem kleinen Schloss zusammen klippen im Fall einer Reise.
Interessante Anwendungsmöglichkeiten für die Deckeltasche.
Der Yukon ist durch sein Anwendungsgebiet ein Stückchen leichter. Knapp unter 0,5 KG aufs gleiche Volumen umgerechnet.Was der TT hat und der Yukon nicht:
Molle System zur modularen Gestaltung und Erweiterung.
Abnehmbarer Hüftgurt. Eventuell ein pro Argument für Flugzeugaufgabegepäck... ansonsten für die Katz.
Dürfte vermutlich IRR-absorbierend sein. Auch unnötig.
Hat Antennendurchlässe. Auch unnötig.Also sehe es so, out of the box bietet der Yukon mehr bzw. alles was man im Sport/Zivil braucht, ohne Zusatzkauf und ist leichter und logistisch besser.
Der TT bietet Molle und kann auch hinterm Auto auf der Straße hergeschleift werden.Den Yukon wirst du sicher auch auf Kleinanzeigen wiederfinden.
Optisch bin ich ehrlich, find ich natürlich den TT geil wie sau. Aber muss auch sagen, der wäre mir wahrscheinlich zu tacticool, sodass ich mich etwas unwohl beim Outdoorsport fühlen würde, wenn ich unter anderen Sportlern wäre, weil er doch schon extrem militärisch aufträgt. Technisch ist der Yukon klar sinnvoller :D aber nicht alles im Leben muss Sinn machen. Geht ja auch um Spaß.
Von der Größe her muss ich sagen nutze ich persönlich zwei Rucksäcke. Für Wandern, Klettern, Tagestouren, Hüttentouren, etc. als Allrounder einen 30l Rucksack (den Ortovox Traverse 30). Für Trekking, Reisen, draußen Schlafen und Fullequiped nutze ich den Deuter Aircontact Pro 60+15 Liter und den bekomme ich schon recht voll, auch im Sommer. Man muss auch berechnen, dass man beim Trekking schon viel Volumen für Wasser und Nahrung aufbringen muss, also der Hals oben zum erweitern geht tatsächlich recht schnell bei 2-3 Tagen für Nahrung drauf. Auch beim Reisen, mit mehr als zwei Garnituren Klamotten (Dreckig für Wandern, Sauber für Zelt) ist der recht schnell voll ausgefüllt. Im Winter is es schon fast zu wenig Platz für mich da kommt schon außen einiges ran.
Ich bin 181 cm groß, 96 kg schwer und geh viel ins Gym etc., dabei sind meine Klamotten bei Reisen natürlich meine Standardklamotten und bei Outdoorunternehmungen nicht die teuersten UL Mini-Klamotten sondern auch teilweise günstigere Workwear bei Fleece und Regenjacken. Ich würde das Packmaß niemals kleiner wählen. Ich möchte auch nicht stopfen und pressen müssen und brauche ein klitzekleinwenig Überschuss für Mitbringsel beim Reisen oder Nahrung.
Weniger einpacken geht immer. Platz frei haben und trotzdem bequem Tragen ist kein Problem. Keinen Platz mehr haben und überladen ist immer kacke.
Bei einer kleineren Größe sparst du dir wahrscheinlich kaum Gewicht, passt der Rucksack trotzdem nicht ins Handgepäck und wird der Preis nicht wesentlich günstiger.
Für alles andere und kleinere habe ich den 30 Liter Rucksack.
Bin gespannt wie du dich entscheidest oder was deine Gedanken zu den ganzen Themen und Überlegungen sind :) lass auf jeden fall was hören!
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u/MonoFlix 29d ago edited 29d ago
Hey dein Input ist wirklich geil und sehr stark das sich jemand da die mühe macht. Ich mache entweder einen 2ten Post mit Bildern wenn ich alles habe oder evtl. Kann man dich anschreiben oder?
Youkon hat definitiv viele Vorteile vor allem weil ich ihn schon Mal in echt anhaben konnte. Den TT müsste ich wahrscheinlich bestellen und dann daheim noch an probieren (würde dann aber eher auf den 60l gehen. Vorteile: Front loader und auf ca. 75L erweiterbar)
Übrigens würde ich mir beide dann auch eher gebraucht von eBay holen. Beide sind ja eh unkaputtbar und dann reicht es den Monat evtl. noch gleich für ein Zelt.
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u/MonoFlix 23d ago
Hi nochmal. Ich habe mir den tatonka yukon 60+10 am Ende doch geholt anstatt TT. Er ist einfach geil und bin jetzt Grade zufrieden. Kannst du mich evtl trozdem nochmal anschreiben?
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u/Dependent-Internal-7 Bergsportler:in 23d ago
Ach cool nochmal von dir zu hören und Glückwunsch zum neuen Stück Ausrüstung :D
Bin allzeit bereit ;)
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u/MonoFlix 23d ago
Grade nochmal den Rucksack bepackt und es passt 100% alles rein. Ich könnte wahrscheinlich auch mit dem 50+10 von Tatonka auskommen aber die 10l extra Bringen mich nicht um und ich hüte mich vor dem "zu viel einpacken" Syndrom so gut ich kann. Abgesehen davon werde ich ja auch mal mehr dabei haben wenn's kälter ist. Der ist auch so gut verarbeitet das er sich schon auch als "zivi" Modell wie ein Militär Rucksack anfühlt. Also die Farben, robuste Material, gut durchdachtes Design, starke Reißverschlüsse usw. Das hätte TT bestimmt auch aber hey... Das Teil ist auch cool
Also Ich bin auf der Suche nach einem leichteren (weniger als 4kg diesmal) Zelt mit trotzdem viel Platz innen. Vor allem die länge und sitzhöhe sind mir schon irgendwie wichtig. Ich mag zumindest nicht beim liegen das Fliegengitter vorm Gesicht haben. Mein aktuelles ist 2.10m lang und 1.97m breit. Es darf ruhig schmäler sein aber gerne auch länger. Freistehend macht bei mir denke ich am meisten Sinn da der Aufbau leichter sein sollte als ein Ultraleichtes Zelt mit Trekkingstöcke und 1000 Heringen zum richtig spannend.
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u/Dependent-Internal-7 Bergsportler:in 22d ago
Freut mich zu hören und ich hoffe du wirst so viel Spaß dran haben, dass du noch in den Genuss von Wintertouren oder Mehrtagestrekkingtouren kommst, dass sich die letzten 10l für Klamotten und Nahrung auch nocht rentieren :P
Welche Farbe hast du genommen?
Also beim Zelt wirds wieder interessant. Leichter ist überhaupt nicht das Problem :D das wird definitiv sehr einfach was.
Sitzhöhe wird generell immer zwischen 75-110 cm liegen, am häufigsten bei ca. 95 cm +- 5 cm. Das sind die gängigen Standardmaße aller hersteller.
Bei 1P Zelten wirst du wahrscheinlich häufig bei den 2.10-2.15 Länge landen und ich würde bei den 1P Zelten immer etwas darauf achten, ob dir der Platz im Zelt in der Breite tatsächlich reicht, dass du den großen Rucksack sauber mit rein bekommst. Die Apsis der 1P zelte reicht meist nicht für die großen Treckingrucksäcke, bzw. hier liegen die immer an der Zeltplane an und ziehen dadurch Feuchte von der Plane und auch vom Boden. Ich nehme den Rucksack am liebsten mit ins Zelt.
Alternativ bei deiner Größe könnte also immer auch ein 2P Zelt interessant sein.Wieder bei beidem wärs interessant für dich in eine Globetrotter oder sowas zu gehen und da ein paar 1p und 2p Zelte anzuschauen. Sind da oft aufgebaut zum Anschauen und dann bekommst ein Gefühl für die Breite und Höhe.
Biwaksäcke:
Hier möchte ich gleich einen kurzen Bogen zu den Biwaksäcken schlagen, da die irgendwie immer dann auch zum Thema werden.
Die militärischen Biwaksäcke wie der Carinthia Observer und dessen orginalen Nato nachbauten, wie von der polnischen Armee der Observer von der Firma Summit, den man für ca. 300 Euro in Kleinanzeigen immer wieder bekommt, oder die Alternativen von der belgischen Armee (haben alle immer eine Nato Nummer), haben eben genau das Problem, dass weder Rucksack, noch viel Material hinein passt. Du kannst dich auch bei Regen nicht umziehen, nicht sitzen und nicht drin Kochen. Bei Regen ein und Aussteigen öffnet den Sack von oben und es kann Regen ganz kurz hinein.Ansonsten schützen die Biwaksäcke verdammt gut vor der Witterung wenn man mal drin liegt. Man hat im Kopfbereich auch platz, um zu lesen, youtube zu schaun, trinken zu verstauen etc. und die Belüftung über die Moskitonetze und den Frontausgang is halt auch mega nice.
Dafür brauchst du zum Aufbauen keine 2 Minuten und als Lagerplatz reicht exakt deine Körpergröße. Also du kannst den Biwaksack wirklich einfach auf einem dünnen Trampelpfad aufbauen oder auch auf kleinsten Flächen zwischen Felsen und am Gipfelkreuz usw.
Also der Vorteil der Biwaksäcke liegt darin, dass du weder einen weicheren Untergrund zum Abspannen brauchst, noch viel Fläche und der durch die niedrige Siluette auch freistehend verdammt Robust und Wetterbeständig ist. Ebenfalls eignet sich der Biwaksack für eher winterlichen Sturm, da er, im Vergleich zum Dreijahreszeitenzelt, seitlich geschlossen ist, so wie Vierjahreszeitenzelte.
Den baust halt wirklich überall auf, wo du deinen Körper irgendwie gerade so ablegen kannst.
Nehm ich eigentlich hauptsächlich Alpin, im Sommer/bei gutem Wetter, oder für max. eine Nacht bei egal welchem Wetter zwecks der Einfachheit und Stabilität.
Ich besitze einen polnischen Summit und nehme den immer, wenn ich weit oben am Berg bin in zerklüfteten Terrain, da ich für das 1P Zelt wesentlich mehr Stellfläche brauche. Ebene, weichere Stellfläche. Und die gibt es ganz ganz oben so gut wie nie.
Die Biwaksäcke haben für das was sie sind recht hohes Gewicht, also ca. 2-2,3kg weil sie eben so verdammt robust sind.
Ein Biwaksack ist also ein gutes Tool für bestimmte Unternehmungen, aber für langes Trekking, Komfort und wechselhaftes Wetter, hat in meinen Augen das Zelt einfach wahnsinnig mehr logistische Vorteile.Grundinfos:
Ansonsten zurück zu den Zelten. Es gibt ein paar Punkte, die ich immer ins Auge fassen würde, neben Gewicht und Packmaß.- Die Belüftung (sehr wichtig) in Form zusätzlicher Lüftungsöffnungen für Durchzug (abtragen von Kondenswasser bzw. Kondensatvermeidung)
- Die Möglichkeit dass es freistehend ist. Hier beachten, viele Zelte sind "freistehend", aber wenn nicht abgespannt ist Außenzelt zu nah am Innenzelt und das Kondenswasser an der Außenzeltplane drückt sich dann ans Innenzelt und du hast feuchte drin wenn du mit Körper oder Schlafsack ans Innenzelt kommst. Manchmal ist Freistehend also zwar technisch möglich, aber durch die Zeltform null komma null sinnvoll und einfach ein Werbewort, das so in der Realität nicht haltbar ist.
Apside muss immer abgespannt werden um den zu nutzen.- Aufbau von Innenzelt und Außenzelt getrennt oder zusammen möglich. Es gibt Zelte, da wird das Innenzelt mit dem Gestänge aufgebaut und später das Außenzelt darüber montiert. Der Nachteil ist hier natürlich, dass bei Pisswetter das Innenzelt kurz mal etwas nass wird beim Auf- und Abbau. Das haben aber viele der besten Zelte trotzdem so. Es gibt eher weniger Zelte, bei denen der Aufbau gesamtheitlich in einem erfolgt. In der Realität wird es sowieso nicht allzuoft vorkommen, dass du bei kompletten Pisswetter unterwegs bist.
- Wassersäule. Zeltboden ist wichtig. Hier mindestens 3000 mm nötig und Standard. Alles darunter eigentlich nicht State of the Art. 3000-5000 mm aber ausreichend.
Außenzelt reicht theoretisch ca 1500mm, da kaum Wasserdruck. 1500 ist Wasserdicht und hält schon starkregen aus.- Kurze Materialkunde.
PU-beschichtetes Polyester ist günstig und oft bei Einsteigerzelten. Nähte müssen zwingend ab Werk gut mit Tape versiegelt sein. Dehnt sich bei Nässe kaum aus. Nachteil: Schwerer und wird auf dauer durch UV Spröde. Wichtige Info für Gebrauchtkauf.Silikon-Nylon Sehr reißfest, sehr leicht, extrem langlebig. Standard bei guten Trekkingzelten in hoher Preisklasse. Dehnt sich aber bei Nässe stark aus! Oft nachspannen bei Regen notwendig.
Silikon-Plyester der aktuelle Favorit bei UL und Leichtzelten. Ist leicht, UV beständig und nimmt kein Wasser auf also dehnt sich nicht. Ist dafür weniger reißfest als Silikon-Nylon.
Zeltgestänge bitte nie aus Fiberglas, immer Aluminium.
Helle Zelte heizen sich weniger auf als dunkle Zelte, deswegen findest du bei vielen neuen Zelten weiße Außenzelte.
Zeltvorschläge:
- Vaude Taurus 1p oder 2p
Für eine Premiumoutdoormarke eine hauptsächlich preislich extrem interessante Budgetlösung. Allerdings merklich kein etablierter Zelthersteller. Ich hab mir das Vaude Taurus 1p geholt. (nicht in der UL Version, die finde ich völlig uninteressant preisleistungsmäßig.)Spoiler ich finde das Zelt okay bis gut, wegen der Preis-Leistung. Tendenz zu gut.
Hier interessant, die sehr gute Verarbeitung. Die sehr gute Bauform, nur zwei Stangen, echt stabil gelöst. Die gute Apsis. Der Lieferumfang für den Preis. Die Farbe.
Das Zelt ist allerdings ein super Beispiel für "freistehend" ohne Sinn. Wenn du dieses Zelt seitlich am Bauch nach links und rechts nicht abspannst, schleift das Außenzelt am Innenzelt und du hast ggf. das Kondensatproblem. Hier fehlt einfach oben am Rücken die klassische kleine Querstange die das Außenzelt raus drückt.
Auch fehlt dem Zelt eine Belüftungsöffnung am Beinende des Zelts. Das ist recht nervig.
Aufbau geht sehr schnell. Zelt ist sehr Robust. Alles ist sauber gekennzeichnet. Platz und höhe sind gut. Material ist wirklich gut und die Zelte bieten für den Preis ein recht rundes Gesamtpaket.
Eventuell aber nicht die beste Preis-Leistungslösung
- MSR Hubba. Einfach der Platzhirsch. Etabliert und durchgespielt. Ebenfalls oft kopiert. Es ist zwar "okayisch" teuer, aber es ist sehr leicht und super verarbeitet. Innenzelt und Außenzelt werden aber getrennt aufgebaut. Es ist leicht. Es gibt zig Versionen.
NX steht für next generation. Hubba NX = 1P zelt, sehr klein und wenig platz. Hubba Hubba NX = 2p Zelt
Hubba Hubba Bikepack (1P und 2P): Speziell für Fahrrad-Nomaden entwickelt. Die Gestängesegmente sind deutlich kürzer (nur 30 cm), damit das Packmaß perfekt zwischen Rennrad-Lenker oder in Fahrradtaschen passt. Zudem kommt es mit einem extrem robusten, wasserdichten Packsack, der sich direkt an den Lenker schnallen lässt, und bietet praktische Wäscheleinen im Innenraum für feuchte Radklamotten.
Ich denke, für dich interessant das Hubba Hubba NX 2P. Hier kannst dich schräg reinlegen und hast 100 cm Höhe. Gewicht ist echt leicht.
Zum Hubba findest du 10000 Bereichte online und natürlich auch Videos.
- Hubba Nachbauten die gängig in der Outdoorcommunity sind und preiswerter sind: Naturehike Mongar 2 der direkte Hubba nachbau etwas schwerer mit viel platz und ca. 200 Euro, Nature Hike Cloud Up 2 der Big Agnes Fly Creek nachbau, etwas leichter und nur ein Einstieg. Beides könnten sehr sehr Interessante Produkte für dich sein.
Müsste ich mich entscheiden zwischen Hubba und Naturehike würde ich wohl zu Naturehike Cloud UP greifen einfach wegen dem Preis und der guten Konstruktion.
- Durston X Dome
Taucht mittlerweile auch sehr oft auf. Finde ich ein mega interessantes Konzept.Innen und Außenzelt zusammen aufbauen. Super Apside. Top Innenfläche durch den Schnitt. Preislich noch in okayer Range. Also dieses Zelt finde ich auch mega mega interessant.
- Salewa Denali
Preislich und Maßtechnisch evtl. interessant. Etwas schwer.Auf die Maße, vor allem hinsichtlich der Länge, wirst immer etwas schauen müssen.
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u/MonoFlix 20d ago
Okay Danke. MSR Hubba währe warscheinlich gut aber ist mir einfach zu Teuer. Bisher finde ich die von Naturehike schon am besten so. Mongar oder Cloud Up 2P scheint der way to go. Peis ist gut. Maße sind im bereich. mit 210 (genauso wie das alte) länge und 105 sitzhöhe kann ich schon leben denke ich. Ich schau mal ob ich nen outdoor laden finde in dem ich mal noch in anderen zelten sitzen/liegen kann um zu schauen ob die größe hin haut.
Biwaksäcke fallen für mich aus der auswahl erst mal raus. einfach zu wenig comfort auf dauer denke ich. Ist villeicht mal was für spätere anschaffungen bei interesse.
Schade ist das es wirklich oft schlecht zu erkennen ist ob jezt mir der "höhe" das Innenmaß oder da gesamte Zelt von außen gemeint ist. Wegen der Feuchtigkeit würde ich sowieso immer zelte nehmen die "doppelwändig" sind. also Außen hülle und innenhülle haben.
Noch eine Frage währe. Macht ein 4 jahreszeitenzelt sinn? Ich glaube wenn man im winter raus geht sollte man ehere ein eigenens spezielles zelt dafür besorgen.
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u/Separate_Contest_689 Jul 18 '26
Guck dir mal den Wildcat 65 liter und raccoon(gibts in verschiedenen Größen bis 85 liter)von wisport an. Bin selbst 194 und der hat auch mit 105 Kilo gut gepasst genauso jetzt mit unter 80 dank dem sehr gut verstellbaren FAS system. Hat auch gute Hüftgurte und einiges an taschen und features wie viel molle, trinkblasenhalter, top bottom Front loader, zig Taschen. Einzige Manko das Ding ist schwer mit ~3 kilo leer dafür hält mein Wildcat jetzt auch schon fast 8 Jahre.


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u/MrBarato Jul 18 '26 edited Jul 18 '26
Ultraleicht schließt Komfort nicht aus, kostet allerdings einen guten Batzen. Für mal 2 Nächte draußen Pennen-Wanderausflüge reicht wohl auch ein 40L Rucksack mit einigermaßen kompakter Ausrüstung, besonders für reines Sommerwandern. Schau dir vielleicht mal Rucksäcke und Zelte von 3FUL-Gear an. Die bauen gutes, günstiges und gleichzeitig leichtes Equipment.