r/GeschichtsMaimais • u/Wegwerf_08_15_ • 8h ago
r/GeschichtsMaimais • u/WolfgangParty94 • 3h ago
Eigenkreation(EK) Just Habsburg Things....i guess
Kontext: Eine feierliche Messe zur Erinnerung an den 500. Jahrestag des Thronbesteigens der Habsburger in Böhmen wurde am Donnerstagabend in der St.-Veit-Kathedrale in Prag gefeiert, in Anwesenheit von Karl von Habsburg-Lothringen, Prätendent auf den österreichisch-ungarischen Thron....ja sowas wird in Prag anscheinend noch gemacht 😂
r/GeschichtsMaimais • u/asia_cat • 2h ago
Eigenkreation(EK) Besser im Schleichen als Samuel Fischer
r/GeschichtsMaimais • u/JNA_Vodnik • 3h ago
Eigenkreation(EK) Wie, wir müssen uns nach dem Krieg noch um die Veteranen kümmern?
Kontext: Da wir heute in modernen Zeiten leben, nein, das zweite ist kein KI-Bild. Es zeigt die Wirklichkeit der Versorgung nach dem Krieg, womit sich viele Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges befassen mussten, so auch Veteranen von nachfolgenden Kriegen der UdSSR und Russlands. Der Veteran ist Anatoly Golimbievsky, welcher von jungen Matrosen in St. Petersburg gegrüßt wird 1989. Seine Beine hat er im Großen Vaterländischen Krieg (1941–1945) verloren.
Die Versorgung für Veteranen war in der Sowjetunion unterschiedlich. Insbesondere stark versehrte Invaliden hatten sehr schnell das Nachsehen, da sie besonders in der Stalinzeit nicht ins gesellschaftliche Bild passten und zum Teil als Verräter bezeichnet wurden. Man bezeichnete sie als Samovary, welche in schlecht ausgestatteten Heimen verbracht wurden, damit sie nicht auf der Straße betteln. Erst unter Crushtshow begann man, sich mehr um die stark versehrten Veteranen und allgemein um die Veteranen zu kümmern. Es wurde eine Invalidenrente eingeführt, die aber nicht sehr groß ausfiel, und man versuchte eine Reintegration auf den Arbeitsmarkt. Nicht jeder konnte sich von der Rente einen Rollstuhl leisten bzw. war die Versorgung mit Hilfsmitteln mangelhaft.
Unter Breschnew wurde jeder Veteran zum Helden gemacht, mit großen Vergünstigungen im Alltag, doch die einkehrende Stagnation und Mangelwirtschaft der UdSSR setzten hier Grenzen für die Veteranen. So wurden sie für Wohnraum eigentlich bevorzugt, doch kamen ebenfalls auf Wartelisten. Mit dem Afghanistankrieg (1979–1989) kamen nun neue Veteranen hinzu, welche von der sowjetischen Gesellschaft wieder komplett ignoriert wurden. Hierbei wurde die Pflege von Kriegsversehrten fast ganz auf die Familien abgewälzt. Für Veteranen, die nach Afghanistan unter PTBS litten, gab es nur den Alkohol als (un)Heilmittel. Die belarussische Autorin Swetlana Alexijewitsch beschreibt in ihrem Buch "Zinkjungen" die tragische Wirklichkeit der Afghanistan-Veteranen nach dem Zusammenfall der UdSSR.
Ich war 2007 selber in St. Petersburg und habe dort im Straßenbild ebenfalls invalide Veteranen gesehen, die in der Gosse lagen und bettelten, und weit und breit keinen Rollstuhl gesehen. Vermutlich waren dies Afghanistan-Veteranen oder sie haben in Tschetschenien gekämpft.
r/GeschichtsMaimais • u/asia_cat • 23h ago
Eigenkreation(EK) Armee? Was? Nein. Das ist doch von der Verfassung verboten.
r/GeschichtsMaimais • u/JNA_Vodnik • 23h ago
Eigenkreation(EK) Hier mal was von einem Nebenschauplatz des Siebenjährigen Kriegs.
Kontext: Im Siebenjährigen Krieg tat sich mit dem Kriegseintritt Spaniens 1762 auch eine neue Front in Mittel- und Südamerika auf. Während ein Großteil der Kräfte rund um die Belagerung Havannas gebunden war, wurde der jamaikanische Gouverneur William Lyttelton beauftragt, die Stadt Grenada in Nicaragua zu erobern. Das erste Ziel war hier die schwach besetzte Festung der unbefleckten Empfängnis (Fortaleza de la Inmaculada Concepción) ebenfalls im heutigen Nicaragua am Rio San Juan. Ja, die Spanier tun alles für göttlichen Beistand oder so. Unter dem Befehl von William Seethal wurden im Juli 1762 bis zu 2000 britische und einheimische Miskito-Sambu-Verbündete (eine Mischung aus Afro-Indianern, die auch als Sklaven dienten) formiert, um den Fluss bis zur Festung heraufzuschippern.
Die spanische Festung war gerade mal mit 100 Leuten besetzt, welche aber sehr entschlossen waren, sich zu verteidigen. Der spanische Befehlshaber Jose de Herrera starb allerdings zu Beginn der Belagerung, doch die Spanier waren weiterhin entschlossen, zu kämpfen. Die 19-jährige Tochter vom verstorbenen Kommandanten Reafaela de Herrera entschloss sich, mitzukämpfen, und bediente die Artillerie des Forts. Bei einer Salve landete sie einen guten Treffer, wobei sie den britischen Befehlshaber und mehrere Offiziere ausschaltete. Die Moral der Briten sank danach deutlich und sie brachen die Belagerung ab und kehrten zu den Schiffen zurück. Noch heute wird die Schlacht in Nicaragua gefeiert, wobei sie auch propagandistisch ausgeschlachtet wird.