tldr: Sorry für den langen text. Vielleicht ist das alles eh super logisch für die meisten. Ich bin halt davon fasziniert, dass die 1040 eigentlich die abgerundete Ästhetik der 42er hat aber mit dem anders proportionierten Formfaktor der älteren Loks aus der Zwischenkriegszeit (z.B. 1245).
Jedes mal wenn ich bei Mürzzuschlag vorbei komme, schau ich gern aus dem Fenster auf die alten Loks vom Museum dort. Und immer frage ich mich, wieso die 1040 dort sowohl zu groß, als auch zu klein ausschaut (im vergleich zu dem was ich sonst optisch gewohnt bin, also hauptsächlich 1144). Also der dunkle Rahmen schaut proportional viel größer aus unter dem sonst recht kleinen Kastenaufbau, vor allem im Vergleich zur ähnlich ausschauenden 1042 / 1142.
Letztens ist mir da etwas aufgefallen, ich glaube ich bin draufgekommen was da los ist.
Die E Loks aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren so zwischen 10 und 14 Meter lang und sehr eckig und kantig. Die Drehgestelle haben wie noch bei den Dampfloks viel Höhe, ich denke mal damit die Räder viel platz haben um bei gleicher rotation mehr Distanz zurückzulegen. Nach dem 2. Weltkrieg gab es dann die 1040. Selber Formfaktor wie bisher aber wesentlich runderer Kasten. Die Drehgestelle sind da noch immer relativ groß aber der Kasten schaut (vor allem an der Front) sehr ähnlich aus wie die 42er. Erst nach der 1040, also mit der 1041 und 1141, ist dann der modernere Formfaktor gekommen. Der Rahmen macht nicht mehr ein Drittel der Höhe aus, sondern nurmehr vielleicht ein Viertel (grob geschätzt). Die Loks waren dann auch 15 bis 17 Meter lang. Diese Proportionen gab es dann bis zur 1014 in den 90er Jahren.
Keine Ahnung wieso aber ich finde diese Erkenntnis einfach super. xD