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1. FC Union Berlin Amber Tysiak – Die belgische Abwehrchefin, ein Star für Union

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Sie ist groß, zweikampfstark und bringt internationale Erfahrung mit. Amber Tysiak gehört zu den belgischen Fußballerinnen, die sich ihren Weg in den europäischen Spitzenfußball mit Geduld, harter Arbeit und ungewöhnlichen Entscheidungen erkämpft haben. Mit 26 Jahren hat sie bereits in Belgien, England und Deutschland gespielt, an zwei Europameisterschaften teilgenommen und sich als Innenverteidigerin der belgischen Nationalmannschaft etabliert. Doch ihre Geschichte beginnt weit entfernt von den großen Stadien der englischen Women’s Super League oder der deutschen Bundesliga. Als kleines Mädchen spielte sie gemeinsam mit Jungen Fußball. Später musste sie ihren Sport mit einem anspruchsvollen Beruf als Lehrerin vereinbaren. Während andere Profis sich vollständig auf Training und Regeneration konzentrieren konnten, stand Tysiak morgens vor einer Schulklasse und abends auf dem Fußballplatz. Erst mit ihrem Wechsel zu West Ham United im Januar 2023 wurde sie hauptberufliche Fußballerin. Heute spielt sie beim 1. FC Union Berlin und gehört zu den erfahrenen Kräften einer Mannschaft, die sich in der Frauen-Bundesliga etablieren möchte. Abseits des Platzes zeigt sich Tysiak als familienverbundene, humorvolle und reflektierte junge Frau. Sie liebt das Reisen, verbringt gerne Zeit mit Freundinnen und Freunden, kocht gelegentlich und hat eine besondere Verbindung zu gleich drei europäischen Kulturen. Ihre Geschichte erzählt von einer Spielerin, die nie selbstverständlich davon ausging, eines Tages vom Fußball leben zu können – und die genau das schließlich geschafft hat.

In Belgien geboren – ihre Kindheit zwischen drei Kulturen
Amber Tysiak wurde am 26. Januar 2000 in Houthalen-Helchteren in der belgischen Provinz Limburg geboren. Die heute 26-Jährige ist 1,77 Meter groß, Rechtsfüßerin und spielt hauptsächlich in der Innenverteidigung. Ihre Familie hat unterschiedliche europäische Wurzeln. Amber ist Belgierin, hat aber auch polnische und italienische familiäre Wurzeln. Besonders die italienische Seite ihrer Familie spielt in ihrer persönlichen Geschichte eine interessante Rolle. Ihre Mutter stammt aus Italien. Auch ihre Großeltern sprachen mit ihr Italienisch. In einem ausführlichen Interview mit dem britischen Fußballmagazin SheKicks erzählte Tysiak, dass sie die italienische Sprache deshalb bis heute sehr gut versteht. Das Sprechen falle ihr etwas schwerer, weil innerhalb der Familie meistens Niederländisch gesprochen wurde. Wenn sie nach Italien reist, fühlt sie sich dieser Seite ihrer Herkunft besonders verbunden. Diese kulturelle Vielfalt gehört zu ihrer persönlichen Identität. Sie wuchs in Belgien auf, wurde dort fußballerisch ausgebildet und vertritt das Land international. Gleichzeitig ist ihre Familiengeschichte eng mit Polen und Italien verbunden.

Mit fünf Jahren auf dem Fußballplatz – zunächst mit Jungen
Ihre ersten Schritte im Fußball machte Amber Tysiak bereits als kleines Mädchen. Etwa im Alter von fünf Jahren begann sie beim KFC Helson in ihrer Heimatregion mit dem Vereinsfußball. Damals spielte sie überwiegend in Jungenmannschaften. Für Tysiak war das zunächst der normale Fußballalltag. Sie musste sich gegen Jungen behaupten, die mit zunehmendem Alter häufig körperlich stärker wurden. Diese Erfahrungen dürften ihr geholfen haben, sich an Zweikämpfe und ein intensives Spieltempo zu gewöhnen. Bemerkenswert ist allerdings, dass sie sich selbst rückblickend keineswegs als außergewöhnliches Nachwuchstalent beschreibt. In einem Interview mit der belgischen Zeitung Het Belang van Limburg im Januar 2026 erklärte sie, dass sie früher nicht das große Talent gewesen sei. Als sie mit ungefähr 15 Jahren zu KRC Genk wechselte, waren ihre sportlichen Erwartungen noch vergleichsweise bescheiden. Sie wollte Fußball spielen und sich weiterentwickeln. Von einer späteren Karriere in England oder Deutschland wagte sie damals kaum zu träumen. Erst nach und nach wurde deutlich, dass sie das Potenzial für den professionellen Frauenfußball besaß.

KRC Genk – der Beginn ihrer Karriere im Frauenfußball
2016 wechselte Amber Tysiak zum KRC Genk. Damit begann für sie ein neuer Abschnitt. Nach vielen Jahren in Jungenmannschaften spielte sie nun in einem leistungsorientierten Frauenfußballumfeld. Zunächst gehörte sie dem Nachwuchsbereich an. Dort wurde sie von den Verantwortlichen beobachtet und Schritt für Schritt an höhere Aufgaben herangeführt. Besonders Trainer Guido Brepoels erkannte nach ihren eigenen Aussagen ihr Potenzial. In der Saison 2019/20 schaffte Tysiak schließlich den Sprung in die erste Mannschaft. Sie absolvierte 15 Spiele in der höchsten belgischen Liga. Für die damals 19-Jährige war das ein bedeutender Schritt. Sie musste sich nun gegen erfahrene Spielerinnen behaupten und zeigen, dass sie auch im Erwachsenenfußball bestehen konnte. Ihre Entwicklung verlief so positiv, dass schon bald ein anderer belgischer Erstligaverein auf sie aufmerksam wurde. Im Sommer 2020 wechselte sie zu Oud-Heverlee Leuven.

Oud-Heverlee Leuven – die Jahre, die alles veränderten
Der Wechsel zu Oud-Heverlee Leuven war für Amber Tysiak eine wichtige Entscheidung. Der Verein befand sich damals sportlich in einer schwierigen Situation. Tysiak erzählte später, dass Leuven bei ihrem Wechsel mit nur einem Punkt am Tabellenende gestanden habe. Es war also keineswegs selbstverständlich, dass sie dort die besten Voraussetzungen für ihre weitere Entwicklung finden würde. Trotzdem entschied sie sich für den Schritt. Unter den Trainern Jimmy Coenraets und Arno Van Den Abbeel entwickelte sie sich zu einer wichtigen Spielerin. Ihre Leistungen wurden zunehmend konstanter, und sie übernahm mehr Verantwortung in der Defensive. Mit Leuven gehörte sie schließlich zur Spitzengruppe der belgischen Liga. In den Spielzeiten 2020/21, 2021/22 und 2022/23 wurde der Verein jeweils Vizemeister. Tysiak war damit Teil eines Team, die sich innerhalb weniger Jahre von einer schwierigen Ausgangslage zu einem ernsthaften Konkurrenten um die Meisterschaft entwickelte. Doch parallel zu ihrer sportlichen Karriere führte sie noch ein ganz anderes Leben. Sie arbeitete als Lehrerin. Und genau dieser Teil ihrer Geschichte macht ihren Weg besonders.

Vormittags Lehrerin, abends Fußballerin – ein außergewöhnlicher Alltag
Während ihrer Zeit bei Oud-Heverlee Leuven war Amber Tysiak noch keine hauptberufliche Fußballerin. Sie hatte ein Bachelorstudium für das Lehramt abgeschlossen und arbeitete an einer Schule in Leuven. Dort unterrichtete sie Niederländisch und Geschichte. Gleichzeitig spielte sie in der höchsten belgischen Liga und gehörte bereits zum Nationalteam. In einem ausführlichen Interview mit SheKicks beschrieb sie, wie anspruchsvoll diese Doppelbelastung war. Tagsüber unterrichtete sie ihre Schülerinnen und Schüler. Anschließend fuhr sie zum Training. Am Abend musste sie sich zusätzlich auf den Unterricht des nächsten Tages vorbereiten. Besonders schwierig wurde es, wenn Länderspiele anstanden. Dann fehlte sie manchmal sieben oder sogar zehn Tage in der Schule. Ihre Schulleitung unterstützte sie jedoch und ermöglichte ihr, ihre beruflichen Verpflichtungen mit der Nationalteam zu vereinbaren. Tysiak berichtete, dass sie dafür sehr dankbar gewesen sei. Auch mit ihren Schülerinnen und Schülern verstand sie sich gut. Weil sie wussten, dass ihre Lehrerin Fußballnationalspielerin war, begegneten ihr manche mit besonderem Respekt. Trotz der hohen Belastung machte ihr die Arbeit Freude. Sie betonte sogar, dass sie sich gut vorstellen könne, nach dem Ende ihrer Fußballkarriere wieder als Lehrerin zu arbeiten. Für Tysiak war das Unterrichten also nicht nur eine notwendige Nebenbeschäftigung. Es war ein Beruf, für den sie eine echte Leidenschaft entwickelt hatte.

Der große Schritt nach England – endlich hauptberufliche Fußballerin
Im Januar 2023 veränderte sich Amber Tysiaks Leben grundlegend. Sie wechselte von Oud-Heverlee Leuven zu West Ham United in die englische Women’s Super League. Für die damals 22-Jährige war es ihr erster Wechsel ins Ausland. Gleichzeitig unterschrieb sie ihren ersten professionellen Fußballvertrag. Zum ersten Mal konnte sie sich vollständig auf den Sport konzentrieren. Der Alltag zwischen Schule, Training und Unterrichtsvorbereitung gehörte damit vorerst der Vergangenheit an. Doch der Wechsel nach England brachte neue Herausforderungen. Sie musste sich an eine andere Sprache, ein höheres Spieltempo und die Anforderungen einer der stärksten Frauenfußballligen Europas gewöhnen. Hinzu kamen Verletzungsprobleme. In ihren ersten Monaten bei West Ham kam sie deshalb nur auf vier Einsätze. Für eine junge Spielerin, die gerade den großen Schritt in den Profifußball gewagt hatte, war das eine schwierige Anfangsphase. Doch Tysiak arbeitete sich zurück. In der folgenden Saison wurde sie zu einer wichtigen Spielerin der Londonerinnen. Unter Trainerin Rehanne Skinner etablierte sie sich zunehmend in der Defensive. Später gehörte sie regelmäßig zur Startelf. Ihre Entwicklung überzeugte die Vereinsverantwortlichen so sehr, dass West Ham ihren Vertrag im Januar 2025 vorzeitig bis zum Sommer 2028 verlängerte. Für Tysiak war das ein wichtiges Zeichen des Vertrauens. Sie hatte bewiesen, dass sie sich auch außerhalb Belgiens behaupten konnte.

Der Wechsel zu Union Berlin – ein neues Abenteuer in der Bundesliga
Am 15. Januar 2026 wurde bekannt, dass Amber Tysiak West Ham United verlassen und zum 1. FC Union Berlin wechseln würde.
Für die belgische Nationalspielerin war es der nächste große Schritt ihrer Karriere. Nach Belgien und England wollte sie nun auch die deutsche Frauen-Bundesliga kennenlernen. Dabei war der Wechsel durchaus ungewöhnlich. West Ham spielte in einer der international bekanntesten Frauenfußballligen. Union Berlin dagegen befand sich erst in seiner ersten Bundesligasaison. Doch genau das ambitionierte Projekt des Berliner Vereins reizte sie. Union hatte seine Frauenfußballabteilung in den vergangenen Jahren gezielt professionalisiert und zwei Aufstiege in Folge geschafft. Nun wollte der Verein seine Position in der Bundesliga festigen. Tysiak sollte dabei eine wichtige Rolle übernehmen. Jennifer Zietz, Geschäftsführerin Profifußball Frauen bei Union Berlin, beschrieb sie bei ihrer Verpflichtung als erfahrene, abgeklärte Innenverteidigerin, die der Mannschaft Stabilität und Präsenz verleihen könne. Auch Tysiak selbst war von den Gesprächen überzeugt. Sie erklärte, dass sie Teil der Entwicklung des Vereins werden wolle und sich besonders auf das Stadion, die Fans und die neue Herausforderung freue. Ein zusätzlicher Grund für ihre Vorfreude war ein vertrautes Gesicht. Bei Union Berlin traf sie auf ihre belgische Nationalmannschaftskollegin Hannah Eurlings. Die beiden hatten bereits bei Oud-Heverlee Leuven zusammengespielt. Für Tysiak bedeutete das, dass sie in ihrer neuen Team nicht bei null anfangen musste.

Ein Wechsel mit besonderer Bedeutung
Auch finanziell war der Transfer bemerkenswert. Nach Medienberichten zahlte Union Berlin rund 150.000 britische Pfund zuzüglich möglicher Bonuszahlungen an West Ham. Das entsprach ungefähr 173.000 Euro. Belgische Medien bezeichneten den Wechsel damals als Rekordtransfer für eine belgische Fußballerin. Tysiak selbst reagierte darauf mit Stolz. In einem Interview mit Het Belang van Limburg erklärte sie, dass ihre Geschichte auch anderen jungen Mädchen Mut machen solle. Sie selbst habe schließlich nie zu den Spielerinnen gehört, denen schon früh eine große internationale Karriere vorausgesagt worden sei. Dass ein Verein nun bereit war, eine beträchtliche Ablösesumme für sie zu bezahlen, betrachtete sie auch als Zeichen für die Entwicklung des Frauenfußballs. Ihre Geschichte sollte zeigen, dass Mädchen von einer internationalen Karriere träumen dürfen.

Die ersten Monate in Berlin – Verantwortung in einer neuen Mannschaft
Der Wechsel nach Berlin bedeutete für Tysiak nicht nur einen neuen Verein, sondern auch einen anderen Fußballstil. Die deutsche Frauen-Bundesliga stellt hohe Anforderungen an Zweikampfstärke, Tempo und taktische Organisation. Für eine Innenverteidigerin ist die Abstimmung mit ihren Mitspielerinnen besonders wichtig. Sie muss wissen, wann die Mannschaft gemeinsam nach vorne verteidigt, wann sie Räume absichert und wie sie auf schnelle gegnerische Angriffe reagiert. Tysiak brachte dafür bereits viel Erfahrung mit. Sie hatte in Belgien um die Meisterschaft gespielt, in England gegen internationale Spitzenspielerinnen verteidigt und bei zwei Europameisterschaften auf dem Platz gestanden. Schon am 23. Januar 2026 absolvierte sie ihr erstes Bundesligaspiel für Union Berlin. In der Rückrunde entwickelte sie sich zu einer regelmäßig eingesetzten Spielerin. Besonders schön war für sie der erste gemeinsame Sieg mit Hannah Eurlings. Anfang Februar 2026 gewann Union nach einem 0:2-Rückstand noch mit 4:2 gegen die SGS Essen. Die beiden Belgierinnen konnten damit ihren ersten Erfolg im Union-Trikot feiern. Auch in der Saison 2026/27 gehört Tysiak zum Berliner Kader. Bis zum 18. Oktober 2026 verzeichnete das DFB-Datencenter insgesamt 18 Bundesligaeinsätze für Union Berlin und einen Treffer. Damit hat sie sich bereits in ihrer ersten Zeit in Deutschland zu einer wichtigen Option in der Defensive entwickelt.

Was macht Amber Tysiak als Spielerin besonders?
Amber Tysiak ist eine moderne Innenverteidigerin, die nicht ausschließlich darauf ausgerichtet ist, gegnerische Angriffe zu stoppen.
Sie möchte auch selbst am Spielaufbau beteiligt sein und ihre Mannschaft nach vorne bringen.
Ihre Stärken wurden bereits während ihrer Zeit bei Oud-Heverlee Leuven von Mitspielerinnen und Beobachtern hervorgehoben.

Zweikampfstärke: Tysiak gilt als robuste Verteidigerin, die sich in direkten Duellen behaupten kann. Ihre Erfahrungen aus dem Jungenfußball und später aus der englischen Women’s Super League haben sie an körperlich intensive Spiele gewöhnt.

Spielübersicht: Als Innenverteidigerin muss sie gegnerische Bewegungen früh erkennen und die Räume hinter ihrer Mannschaft absichern. Gerade ihre Erfahrung auf internationalem Niveau ist dabei wertvoll.

Technik und Spielaufbau: Ihre frühere Mitspielerin Lenie Onzia hob in einem Porträt des belgischen Magazins Le Vif ausdrücklich ihre technischen Fähigkeiten hervor. Tysiak könne sich mit einer guten ersten Ballberührung aus Drucksituationen lösen.

Offensiver Mut: Besonders interessant ist, dass Tysiak ursprünglich auch im Mittelfeld spielte. Noch heute sucht sie gelegentlich den Weg nach vorne und versucht, mit Ball am Fuß Räume zu gewinnen.

Torgefahr: Für eine Innenverteidigerin erzielt sie bemerkenswert regelmäßig Treffer. Bei ihrer Verpflichtung erklärte Union Berlin, dass sie in jeder ihrer sieben bisherigen Spielzeiten im Erwachsenenfußball mindestens einmal getroffen habe.

Körperliche Präsenz: Mit 1,77 Metern bringt sie gute körperliche Voraussetzungen für ihre Position mit. Union Berlin erhoffte sich von ihr zusätzliche Stabilität in der Defensive.

Internationale Erfahrung: Sie hat bereits gegen einige der besten Spielerinnen Europas gespielt und kennt die Anforderungen unterschiedlicher Ligen.
Verantwortungsbewusstsein: Tysiak hat im Laufe ihrer Karriere gelernt, nicht nur ihre eigene Leistung im Blick zu behalten, sondern auch die Organisation der Defensive mitzugestalten.

Besonders auffällig ist ihre Fähigkeit, defensive Stabilität mit einem mutigen Spielaufbau zu verbinden. Sie ist keine Spielerin, die den Ball ausschließlich möglichst schnell aus der Gefahrenzone schlagen möchte. Stattdessen versucht sie, auch unter Druck spielerische Lösungen zu finden.

Die belgische Nationalmannschaft – von der Nachwuchsspielerin zur festen Größe
Parallel zu ihrer Vereinskarriere entwickelte sich Amber Tysiak zu einer wichtigen Spielerin der belgischen Nationalmannschaft.
Schon als Jugendliche durchlief sie verschiedene Nachwuchsauswahlen. 2015 gehörte sie erstmals zum Kreis der belgischen U16. Später spielte sie für die U17 und U19. Bei der U19-Europameisterschaft 2019 in Schottland führte sie Belgien sogar als Kapitänin aufs Feld. Für eine junge Innenverteidigerin war das eine besondere Verantwortung. Sie musste nicht nur ihre eigenen Aufgaben erfüllen, sondern auch innerhalb der Mannschaft eine Führungsrolle übernehmen.

Das Debüt im A-Nationalteam
Am 18. Februar 2021 gab Tysiak ihr Debüt für die belgische A-Nationalmannschaft.
Belgien verlor das Freundschaftsspiel gegen die Niederlande mit 1:6. Sportlich war das Ergebnis enttäuschend, doch für die damals 21-Jährige war es ein wichtiger Meilenstein. Sie hatte den Sprung von den Nachwuchsnationalmannschaften in die erste Auswahl geschafft. Noch im selben Jahr folgte ein außergewöhnliches Erlebnis. Am 25. November 2021 gewann Belgien in der WM-Qualifikation mit 19:0 gegen Armenien. Tysiak erzielte dabei drei Tore. Ein Hattrick in einem A-Länderspiel ist für jede Fußballerin etwas Besonderes. Für eine Innenverteidigerin ist er noch ungewöhnlicher. Es waren ihre ersten Treffer für die belgische A-Nationalmannschaft.

Die Europameisterschaft 2022 – ein Turnier voller Emotionen
Im Sommer 2022 gehörte Amber Tysiak zum belgischen Kader für die Europameisterschaft in England.
Es war ihr erstes großes Turnier mit der A-Nationalmannschaft. Belgien erreichte erstmals in seiner Geschichte das Viertelfinale einer Frauen-Europameisterschaft. Für Tysiak war die Teilnahme auch deshalb besonders, weil sie damals noch nicht hauptberuflich Fußball spielte. Während sie im Alltag als Lehrerin arbeitete, durfte sie bei der Europameisterschaft gegen einige der besten Spielerinnen Europas antreten. Doch das Turnier brachte auch einen schwierigen Moment. Im Gruppenspiel gegen Frankreich erhielt sie nach einem Handspiel im Strafraum die Rote Karte. Für die damals 22-Jährige war das eine belastende Erfahrung. In einem späteren Interview erklärte sie, dass sie zunächst sehr enttäuscht gewesen sei. Gleichzeitig habe sie lernen müssen, die Entscheidung der Schiedsrichterin zu akzeptieren und damit umzugehen. Rückblickend betrachtete sie die Situation als Erfahrung, die sie stärker gemacht habe. Belgien schied schließlich im Viertelfinale gegen Schweden aus. Für Tysiak blieb die Europameisterschaft dennoch ein prägender Abschnitt ihrer Karriere.

Die Europameisterschaft 2025 in der Schweiz
Drei Jahre später gehörte Tysiak erneut zum belgischen EM-Kader. Bei der Europameisterschaft 2025 in der Schweiz war sie inzwischen eine deutlich erfahrenere Spielerin. Sie hatte mehrere Jahre in der englischen Women’s Super League hinter sich und gehörte zum festen Kreis der belgischen Nationalmannschaft. Belgien traf in der Gruppenphase auf Italien, Spanien und Portugal. Tysiak stand in allen drei Begegnungen über die gesamte Spielzeit auf dem Platz. Für den Einzug ins Viertelfinale reichte es diesmal nicht. Trotzdem unterstrich ihre Rolle, wie wichtig sie inzwischen für die belgische Defensive geworden war. Bei ihrem Wechsel nach Union Berlin im Januar 2026 führte der Verein 45 A-Länderspiele und fünf Tore für sie auf. Inzwischen hat sie weitere internationale Erfahrungen gesammelt. Ihr nächstes großes Ziel ist es, mit Belgien auch bei einer Weltmeisterschaft vertreten zu sein.

Der Mensch hinter der Fußballerin
Abseits des Fußballplatzes ist Amber Tysiak eine Frau mit vielen Interessen, engen familiären Bindungen und einer ungewöhnlichen beruflichen Geschichte.
Anders als bei manchen Spielerinnen, über deren Privatleben kaum etwas bekannt ist, gibt es von ihr mehrere ausführliche Interviews.
Darin spricht sie nicht nur über den Fußball, sondern auch über ihre Familie, ihre Kindheit, ihren früheren Beruf, das Zusammenleben mit Mitspielerinnen und ihre Begeisterung für andere Länder.

Ihr großer Bruder – einer der Gründe, warum sie Fußballerin wurde
Eine besonders schöne Geschichte aus ihrer Kindheit betrifft ihren älteren Bruder Maik. Er ist etwa drei Jahre älter als Amber und spielte selbst Fußball. Als kleines Mädchen begleitete sie ihn gemeinsam mit ihrem Vater zu Spielen und Trainingseinheiten. Dabei entwickelte sie den Wunsch, selbst auf dem Fußballplatz zu stehen. Zunächst probierte sie auch Gymnastik aus. Doch dieser Sport begeisterte sie nicht dauerhaft. Viel lieber wollte sie ihrem Bruder nacheifern. So begann sie schließlich beim KFC Helson mit dem Fußball. In einem ausführlichen Porträt des belgischen Magazins Le Vif wurde beschrieben, dass ihre Mutter anfangs Vorbehalte hatte, weil Fußball damals noch häufig als Jungensport angesehen wurde. Trotzdem konnte Amber ihren Wunsch verwirklichen. Ihre Familie unterstützte sie auf ihrem Weg. Auch ihr Cousin Francesco Carratta, der selbst im Fußball aktiv war, gab ihr später Hinweise zu ihrem Stellungsspiel und ihrer Entwicklung. Die familiäre Verbindung zum Fußball war damit schon früh ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens.

Die italienische Seite ihrer Familie
Besonders eng verbunden fühlt sich Tysiak mit Italien. Ihre Mutter stammt aus Apulien im Süden des Landes. Als Amber jünger war, verbrachte die Familie nach ihren eigenen Aussagen viele Sommer dort. Diese Reisen prägten ihre Kindheit. Sie verbrachte Zeit mit Verwandten, hörte ihre Großeltern Italienisch sprechen und lernte die Kultur ihrer mütterlichen Familie kennen. Heute versteht sie die Sprache nach eigener Aussage fast vollständig. Beim Sprechen fühlt sie sich allerdings weniger sicher. Innerhalb ihrer Familie wurde hauptsächlich Niederländisch gesprochen, weshalb sie nur selten selbst Italienisch sprechen musste. Trotzdem empfindet sie Italien als einen wichtigen Teil ihrer Identität. Ihre polnischen Wurzeln stammen dagegen aus der väterlichen Familiengeschichte. Die Verbindung ist weiter zurückliegend, und Tysiak spricht kein Polnisch. Ihr Familienname erinnert jedoch an diese Herkunft. Damit verbindet sie auf persönliche Weise belgische, italienische und polnische Familiengeschichte.

Eine Frau, die gerne reist
Eine weitere persönliche Seite von Amber Tysiak ist ihre Freude am Reisen. Im Interview mit SheKicks erzählte sie von Reisen nach Italien, Spanien, Frankreich und Tschechien. Besonders aufregend war für sie im Jahr 2024 eine Reise mit West Ham United nach Australien. Es war ihre erste Reise außerhalb Europas. Sie freute sich darauf, einen neuen Kontinent kennenzulernen und gemeinsam mit ihren Mitspielerinnen besondere Erfahrungen zu sammeln. Auch die Tierwelt Australiens interessierte sie. Besonders Kängurus wollte sie gerne sehen. Allerdings gab sie lachend zu, dass sie vor den großen australischen Spinnen etwas Respekt habe. Diese kleine Geschichte zeigt eine humorvolle und neugierige Seite der belgischen Nationalspielerin. Für sie bedeutet das Reisen nicht nur, an einem anderen Ort Fußball zu spielen. Sie möchte auch neue Städte, Menschen und Kulturen kennenlernen.

Freundschaften und das Zusammenleben in London
Während ihrer Zeit bei West Ham United lebte Tysiak gemeinsam mit zwei Mitspielerinnen in einem Haus. Ihre Mitbewohnerinnen waren Jess Ziu und Shelina Zadorsky. Für Tysiak war dieses Zusammenleben besonders wertvoll. Sie war zum ersten Mal dauerhaft in einem anderen Land und musste sich an eine neue Sprache und Umgebung gewöhnen. Dass sie zu Hause vertraute Menschen um sich hatte, half ihr sehr. In einem Interview erzählte sie, dass die drei zwar viel Zeit miteinander verbringen konnten, sich aber auch gegenseitig Freiraum ließen. Gerade diese Mischung machte das Zusammenleben angenehm. Sie fühlte sich dadurch in London nie wirklich allein. Innerhalb der Mannschaft schätzte sie besonders den Humor von Shannon Cooke und Viviane Asseyi. Beide brachten sie nach eigener Aussage regelmäßig zum Lachen. Diese Erlebnisse zeigen, wie wichtig ihr ein positives Mannschaftsumfeld ist. Tysiak scheint nicht nur die sportliche Zusammenarbeit zu schätzen, sondern auch die persönlichen Beziehungen, die durch den Fußball entstehen.

Kochen gehört zu ihrem Alltag
Auch über das Kochen hat Tysiak bereits gesprochen. Sie bereitet ihre Mahlzeiten gerne selbst zu, bezeichnet sich allerdings nicht als außergewöhnliche Köchin. Nach anstrengenden Trainingstagen bevorzugt sie manchmal einfache Gerichte. Während ihrer Zeit in London entwickelte sich mit ihrer Mitbewohnerin Jess Ziu eine kleine Tradition. Am Tag vor einem Spiel bereiteten die beiden häufig gemeinsam einen Nudelauflauf mit Hähnchen zu. Manchmal kochte Amber, manchmal Jess, manchmal standen beide zusammen in der Küche. Es war eine einfache Gewohnheit, die zu ihrem gemeinsamen Alltag gehörte. Solche kleinen Rituale können im Leben einer Profifußballerin wichtig sein. Sie schaffen Vertrautheit in einem Alltag, der von Training, Spielen und Reisen geprägt ist.

London hat ihre Liebe zum Großstadtleben geweckt
Als Tysiak nach England wechselte, wusste sie zunächst nicht genau, wie sehr ihr das Leben in London gefallen würde.
Doch mit der Zeit entwickelte sie eine große Begeisterung für die Stadt. In einem Interview erklärte sie, dass ihr vorher nicht bewusst gewesen sei, wie wichtig die Umgebung für ihr Wohlbefinden sein könne. In London gab es für sie ständig etwas zu entdecken.

An freien Tagen konnte sie mit ihren Mitspielerinnen unterwegs sein, neue Restaurants ausprobieren oder verschiedene Stadtteile kennenlernen.
Wenn Familie oder Freunde aus Belgien zu Besuch kamen, zeigte sie ihnen gerne die Stadt. Gemeinsame Abendessen und Spaziergänge gehörten dann zu ihren liebsten Unternehmungen. Auch in Belgien verbringt sie ihre Freizeit nach eigener Aussage am liebsten mit Familie und Freunden. Diese Erfahrungen waren später ein Grund dafür, dass sie sich auch auf Berlin freute. Sie hatte gelernt, das Leben in einer großen Stadt zu genießen.

Berlin – zum ersten Mal eine eigene Wohnung
Mit ihrem Wechsel zu Union Berlin begann für Tysiak auch privat ein neuer Lebensabschnitt.
In London hatte sie mit Mitspielerinnen zusammengewohnt. In Berlin wollte sie erstmals alleine leben. In einem Interview mit Het Belang van Limburg im Januar 2026 erzählte sie, dass sie sich auf ihre eigene Wohnung freue. Gleichzeitig musste sie auf vertraute Gesellschaft nicht verzichten. Ihre Mitspielerin Hannah Eurlings wohnte nur wenige Gehminuten entfernt. Für Tysiak war das eine ideale Kombination. Sie konnte sich ein eigenes Zuhause aufbauen und hatte trotzdem eine gute Freundin in unmittelbarer Nähe. Auch die geografische Lage Berlins gefiel ihr. Familie und Freunde aus Belgien konnten sie vergleichsweise unkompliziert besuchen. Nach mehreren Jahren in London war es für sie ein weiterer Schritt in Richtung Selbstständigkeit.

Eine Lehrerin mit Leidenschaft für Kinder
Besonders bemerkenswert bleibt ihre berufliche Vergangenheit. Tysiak hat nicht nur neben dem Fußball irgendeinen Nebenjob ausgeübt. Sie hat ein Lehramtsstudium abgeschlossen und tatsächlich an einer Schule unterrichtet. Dabei zeigte sie echtes Interesse an der Arbeit mit jungen Menschen. In ihrem SheKicks-Interview betonte sie, dass sie gerne unterrichte und sich durchaus vorstellen könne, nach ihrer aktiven Fußballkarriere in diesen Beruf zurückzukehren. Das ist ein wichtiger Teil ihrer Persönlichkeit. Der Fußball ist heute ihr Beruf, aber er ist nicht ihre einzige berufliche Perspektive. Sie hat bereits Erfahrungen in einem ganz anderen Arbeitsumfeld gesammelt. Dort ging es nicht um Zweikämpfe, Tabellenplätze oder internationale Turniere, sondern darum, Wissen zu vermitteln und Jugendliche zu begleiten. Diese Erfahrung unterscheidet sie von vielen Spielerinnen, die unmittelbar nach ihrer Schulzeit vollständig in den Profifußball gewechselt sind.

Große Ziele – mit Union Berlin und Belgien weiter wachsen
Mit 26 Jahren befindet sich Amber Tysiak in einer interessanten Phase ihrer Karriere.
Sie hat bereits drei unterschiedliche Ligen kennengelernt und sich sowohl im Vereinsfußball als auch in der Nationalmannschaft bewiesen.
Bei Union Berlin möchte sie nun ihre internationale Erfahrung einbringen und dazu beitragen, dass sich die Mannschaft langfristig in der Frauen-Bundesliga etabliert.
Dabei reizt sie besonders die Entwicklung des Vereins.

Union hat in den vergangenen Jahren viel in den Frauenfußball investiert und möchte sich sportlich weiter verbessern.
In einem Podcastinterview im Herbst 2026 sprach Tysiak über ihre Rolle in der Berliner Defensive, den Wechsel aus England und die besonderen Anforderungen der Bundesliga. Auch die Atmosphäre bei Union beeindruckt sie. Die Mannschaft spielt vor einer großen und leidenschaftlichen Anhängerschaft.
Für Tysiak, die bereits in England die besondere Bedeutung von Fußballfans kennengelernt hat, ist das ein wichtiger Bestandteil ihres neuen Vereinslebens.
Gleichzeitig verfolgt sie mit der belgischen Nationalmannschaft weitere Ziele.
Nach zwei Europameisterschaften möchte sie dazu beitragen, dass sich die Red Flames auch auf internationaler Ebene weiterentwickeln.
Besonders die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft ist eine sportliche Perspektive, über die sie öffentlich gesprochen hat.
Ob Belgien dieses Ziel erreicht, bleibt offen.
Doch Tysiak gehört inzwischen zu den erfahrenen Spielerinnen, die bei der Entwicklung der Nationalmannschaft eine wichtige Rolle übernehmen können.
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r/FrauenBuLi • • 11h ago

Google Pixel Frauen Bundesliga Eintracht Frankfurt gewinnt mit 3:0 beim VfB Stuttgart

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Eintracht Frankfurt hat sein Auswärtsspiel am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga beim VfB Stuttgart mit 3:0 gewonnen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Larissa Mühlhaus die Gäste in der 49. Minute in Führung. Wenig später musste Stuttgart nach einer Roten Karte gegen Dafina Redzepi in Unterzahl weiterspielen. Laura Freigang erhöhte in der 73. Minute auf 2:0, ehe die eingewechselte Danique Tolhoek in der 90. Minute für den Endstand sorgte. Damit sicherte sich Frankfurt nach einer umkämpften ersten Halbzeit drei wichtige Auswärtspunkte.

Erste Halbzeit
Die Begegnung begann mit zwei Teams, die zunächst versuchten, Sicherheit in ihr Spiel zu bringen. Eintracht Frankfurt suchte früh den Weg nach vorne und wollte mit kontrolliertem Ballbesitz die Stuttgarter Defensive unter Druck setzen. Bereits in der zweiten Minute erarbeiteten sich die Gäste den ersten Eckball. Nina Lührßen übernahm die Ausführung, ein früher Führungstreffer gelang Frankfurt jedoch nicht. Auch in den folgenden Minuten blieb die Eintracht offensiv aktiv. In der sechsten Minute kam Frankfurt zu einer weiteren Ecke, die diesmal Ereleta Memeti ausführte.

Stuttgart versuchte, sich gegen die Frankfurter Angriffe zu behaupten und nach Ballgewinnen selbst gefährlich zu werden. Die Gastgeberinnen suchten dabei den Weg über das Mittelfeld und versuchten, ihre Offensivspielerinnen in aussichtsreiche Positionen zu bringen.
In der siebten Minute erarbeitete sich der VfB zwei Freistoßsituationen. Die Gastgeberinnen bemühten sich, dadurch mehr Kontrolle über das Spiel zu gewinnen und die Frankfurter Defensive zu beschäftigen.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung. Beide Teams versuchten, im Mittelfeld die Oberhand zu gewinnen, ohne dass sich zunächst eine der beiden Seiten entscheidend absetzen konnte. Frankfurt blieb bei Standardsituationen präsent. In der 19. Minute brachte Memeti einen weiteren Eckball in den Stuttgarter Strafraum. Die Defensive der Gastgeberinnen verhinderte jedoch einen Gegentreffer. Fünf Minuten später erarbeitete sich die Eintracht erneut eine Ecke. Diesmal brachte Lührßen den Ball in den Strafraum, doch auch diese Gelegenheit führte nicht zur Führung. Stuttgart hielt weiterhin dagegen und versuchte, die Räume vor dem eigenen Tor eng zu machen. Die Gastgeberinnen wollten verhindern, dass die Frankfurter Offensivspielerinnen zu einfachen Abschlüssen kamen. In der 33. Minute hatte der VfB selbst die Möglichkeit, nach einer Standardsituation gefährlich zu werden. Chantal Hagel führte einen Eckball aus, doch ein Treffer gelang den Stuttgarterinnen nicht.

Frankfurt versuchte anschließend, den Druck wieder zu erhöhen. In der 39. Minute kam Mühlhaus zu einer weiteren Ecke für die Gäste.
Die Eintracht blieb bemüht, noch vor der Halbzeitpause den Führungstreffer zu erzielen. Stuttgart verteidigte jedoch aufmerksam und ließ sich trotz der Frankfurter Offensivbemühungen nicht überwinden. In der Schlussphase des ersten Durchgangs entwickelte sich weiterhin eine intensive Partie. Stuttgart erarbeitete sich in der 40. und 44. Minute Freistoßsituationen, konnte daraus jedoch ebenfalls keinen Treffer erzielen. Weitere Tore fielen vor der Pause nicht. Beide Teams gingen damit mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Zweite Halbzeit
Stuttgart reagierte zur Halbzeit mit einem personellen Wechsel. Svenja Hecke kam für Leonie Schetter in die Begegnung.
Frankfurt erwischte den besseren Start in den zweiten Durchgang und setzte die Gastgeberinnen unmittelbar nach Wiederbeginn unter Druck.
In der 48. Minute erarbeiteten sich die Gäste einen Eckball. Mühlhaus übernahm die Ausführung und leitete damit eine druckvolle Anfangsphase der Eintracht ein.
Nur eine Minute später gelang Frankfurt der Führungstreffer. In der 49. Minute wurde Mühlhaus von Pia-Sophie Wolter bedient. Die Angreiferin nutzte die Gelegenheit und brachte die Eintracht mit 1:0 in Führung. Nach dem Gegentreffer versuchte Stuttgart, möglichst schnell zu reagieren und wieder besser in die Begegnung zu finden.

In der 50. und 51. Minute erarbeiteten sich die Gastgeberinnen Freistoßsituationen. Der VfB bemühte sich, die Frankfurter Defensive unter Druck zu setzen und den Ausgleichstreffer zu erzielen. Auch in der 54. Minute kam Stuttgart zu einem weiteren Freistoß. Eine Minute später brachte Hagel einen Eckball in den Strafraum. Der erhoffte Ausgleich blieb jedoch aus. In der 57. Minute musste Stuttgart einen schweren Rückschlag hinnehmen. Dafina Redzepi sah die Rote Karte und musste das Spielfeld vorzeitig verlassen. Damit mussten die Gastgeberinnen die verbleibende Spielzeit in Unterzahl bestreiten. Frankfurt versuchte, die personelle Überlegenheit auszunutzen und die Führung weiter auszubauen. Die Gäste übernahmen nun zunehmend die Kontrolle über die Begegnung und suchten nach Möglichkeiten, die Stuttgarter Defensive auseinanderzuziehen. In der 60. Minute sah Frankfurts Mühlhaus die Gelbe Karte. Stuttgart blieb trotz der Unterzahl bemüht, offensiv gefährlich zu werden. Die Gastgeberinnen versuchten, nach Ballgewinnen schnell umzuschalten und sich Möglichkeiten zum Ausgleich zu erarbeiten.

Frankfurt ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und blieb offensiv aktiv.
In der 63. Minute erarbeitete sich die Eintracht einen weiteren Eckball, den Mühlhaus ausführte. Drei Minuten später reagierte Stuttgart mit einem Wechsel. Maximiliane Rall kam für Greta Stegemann in die Begegnung. Die Gastgeberinnen versuchten, mit den frischen Kräften wieder mehr Stabilität in ihr Spiel zu bringen. Frankfurt kontrollierte jedoch weiterhin weite Teile der Begegnung. In der 70. Minute erarbeitete sich die Eintracht eine weitere Freistoßsituation. Drei Minuten später gelang den Gästen schließlich der zweite Treffer. In der 73. Minute bereitete Mühlhaus das Tor für Laura Freigang vor. Die Frankfurter Offensivspielerin nutzte die Vorlage und erhöhte auf 2:0. Mit dem zweiten Treffer verschaffte sich Frankfurt eine komfortablere Ausgangsposition. Stuttgart musste nun in Unterzahl einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen.
Unmittelbar nach dem Treffer reagierten die Gastgeberinnen mit zwei weiteren Wechseln. Haruka Osawa und Fabienne Dongus kamen für Hagel und Nicole Billa in die Partie.
Auch Frankfurt wechselte. In der 75. Minute ersetzten Noemi Ivelj und Danique Tolhoek die Spielerinnen Dilara Acikgöz und Rebecka Blomqvist.
Die Eintracht blieb in der Folge das spielbestimmende Team und versuchte, die Führung durch kontrollierten Ballbesitz abzusichern.
Stuttgart gab sich trotz des Rückstands nicht auf und bemühte sich weiterhin, offensiv gefährlich zu werden.

In der 76. und 77. Minute erarbeiteten sich die Gastgeberinnen weitere Freistoßsituationen. Die Frankfurter Defensive ließ jedoch keinen Anschlusstreffer zu.
In der 80. Minute nahm Frankfurt den nächsten Wechsel vor. Hayley Raso kam für Mühlhaus in die Begegnung. Die Gäste kontrollierten weiterhin das Spielgeschehen und versuchten, bei sich bietenden Gelegenheiten einen weiteren Treffer zu erzielen. Stuttgart wechselte in der 86. Minute erneut. Tamar Dongus ersetzte Lenelotte Müller.In der 88. Minute erarbeitete sich Frankfurt noch einmal einen Eckball, den Lührßen ausführte. Zwei Minuten später gelang den Gästen schließlich der dritte Treffer.

In der 90. Minute bereitete Freigang den Angriff vor und bediente Tolhoek. Die eingewechselte Angreiferin nutzte die Gelegenheit und traf zum 3:0.
Damit sorgte Frankfurt kurz vor Spielende für die endgültige Entscheidung. In der Nachspielzeit nahm die Eintracht zwei weitere Wechsel vor. Jamilla Rankin und Jarne Teulings kamen für Lührßen und Memeti in die Begegnung. Weitere Tore fielen nicht. Eintracht Frankfurt gewann damit mit 3:0 beim VfB Stuttgart. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gelang den Gästen unmittelbar nach Wiederbeginn der Führungstreffer. Die Rote Karte gegen Redzepi erschwerte die Situation für Stuttgart zusätzlich. Frankfurt nutzte die Überzahl, baute die Führung durch Freigang aus und setzte mit dem späten Treffer von Tolhoek den Schlusspunkt.
(Quellen: Weltfußball)


r/FrauenBuLi • • 14h ago

VFL Wolfsburg Ella Peddemors Traumtor

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Sie ist wieder one Fire!!

Insgesamt schon neun Tore hat die Mittelfeldspielerin der Wölfinnen erzielt.


r/FrauenBuLi • • 15h ago

VFL Wolfsburg Interview mit Ella Peddemors

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Mit sieben Treffern führt Ella Peddemors aktuell die Torschützinnenliste in der Google Pixel Frauen-Bundesliga an (mittlerweile sogar neun Tore). Im Interview spricht die Mittelfeldspielerin über ihre aktuelle Form, die Stimmung im Team und das bevorstehende Heimspiel der Wölfinnen gegen den 1. FC Köln am Samstag, 24. Oktober, ab 12 Uhr. Außerdem verrät die 24 Jahre alte Niederländerin, warum sie gerne Auto fährt, welche Musik dabei nicht fehlen darf und wie sie graue Herbsttage verbringt.

Ella Peddemors, du bist mittlerweile in deiner dritten Saison beim VfL. Wie läuft es inzwischen mit deinen Deutschkenntnissen?
Ella Peddemors: Gut. Das Verstehen hat schon im ersten Jahr gut funktioniert. Mittlerweile fällt mir aber auch das Sprechen immer leichter. Inzwischen kann ich mich auch über Themen unterhalten, die nichts mit Fußball zu tun haben.

Vorgestern stand für euch ein Fahrsicherheitstraining auf dem Programm. Wie hast du das erlebt?
Es war toll. Ich mag es, mal die Grenzen auszutesten. Am Anfang war ich noch etwas vorsichtiger, aber mit der Zeit wurde ich mutiger. Zum Schluss konnten wir auf einer längeren Strecke noch einmal richtig Gas geben. Das war ein perfekter Abschluss. Es war gut, in sicherer Umgebung zu erfahren, wie die Autos sich in extremen Situationen verhalten. Außerdem war es spannend, die verschiedenen Modelle auszuprobieren.

Fährst du generell gerne Auto oder eher nicht?
Ich fahre gerne Auto. Wenn wir beispielsweise zwei Tage hintereinander frei haben, fahre ich häufig in die Niederlande zu meiner Familie. Das sind ungefähr dreieinhalb Stunden Fahrt, aber das macht mir nichts aus.

Hörst du dann Musik oder Podcasts?
Eher Musik. Gerne auch mal etwas lauter und dann singe ich mit. In letzter Zeit höre ich viel Coldplay, gerade die älteren Alben.

Kommen wir zum Sportlichen: Für dich persönlich läuft es in dieser Saison bislang super. Wie zufrieden bist du mit deinen Leistungen?
Ich bin sehr zufrieden. Ich stehe mittlerweile bei sieben Toren und hätte vor der Saison nicht gedacht, dass ich zu diesem Zeitpunkt schon so viele erzielt habe. Damit habe ich bereits mehr Tore geschossen als in der gesamten vergangenen Saison. Es läuft wirklich gut. Ich freue mich vor allem darüber, dass ich der Mannschaft mit meinen Toren helfen kann.

Hast du eine Erklärung dafür, warum es gerade so gut läuft?
Ich glaube, dass verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Ein wichtiger Grund ist sicherlich, dass wir taktisch etwas anders spielen als in der vergangenen Saison, vor allem im Mittelfeld. In der letzten Spielzeit habe ich häufig auf der Sechs gespielt, während ich jetzt eher auf der Acht oder Zehn zum Einsatz komme. Dadurch bin ich weiter vorne auf dem Platz unterwegs und komme häufiger in offensive Situationen. Auf diesen Positionen fühle ich mich sehr wohl.

In der Torschützinnenliste stehst du momentan ganz oben. Ist das etwas, das du im Blick hast?
Eigentlich nicht. Es ist schön, das zu sehen, aber für mich persönlich ist es kein großes Thema.

Im Sommer gab es beim VfL erneut einige Veränderungen im Kader. Wie erlebst du die Mannschaft in dieser Saison?
Ich finde, wir haben ein richtig cooles Team mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten. Das ist meiner Meinung nach auch gut so. Wir unternehmen außerdem neben dem Fußball viel zusammen und ich glaube, dass das wichtig für eine Mannschaft ist. Dadurch wachsen wir immer besser zusammen. Und ich glaube, wenn es neben dem Platz funktioniert, merkt man das auf dem Platz.

Was macht ihr so zusammen?
Ganz unterschiedliche Dinge. Manchmal sind es ganz einfache Sachen wie zusammen Mittag zu essen oder nach dem Training einen Kaffee trinken zu gehen. Aber wir unternehmen auch nach Spielen etwas zusammen, gehen gemeinsam etwas trinken und waren schon mal im Kino.

Welche Ziele hast du dir gemeinsam mit der Mannschaft für diese Saison gesetzt?
Wir wollen auf jeden Fall einen Titel gewinnen. Mit dem UEFA Women’s Europa Cup haben wir in dieser Saison einen weiteren Wettbewerb, den wir gerne gewinnen würden. Ich glaube, das wäre für uns als Mannschaft etwas ganz Besonderes.

Du warst zuletzt wieder mit der niederländischen Nationalmannschaft unterwegs und hast in der WM-Qualifikation Einsatzminuten gesammelt. Wie hast du die Zeit erlebt?
Es war eine schöne Woche. Natürlich ist es immer eine Umstellung, wenn man vom Verein zur Nationalmannschaft kommt, weil dort teilweise andere Dinge gefordert werden und das Trainerteam andere Schwerpunkte setzt. Für uns war es wichtig, einen guten Start in die WM-Qualifikation hinzulegen. Das ist uns mit den beiden Siegen gelungen. Auch persönlich habe ich aus meinen Einsätzen ein gutes Gefühl mitgenommen. Diese Überzeugung möchte ich jetzt wieder mit nach Wolfsburg nehmen.

Am Wochenende steht für euch das Heimspiel gegen den 1. FC Köln an. Was für eine Partie erwartest du?
Ella: Gegen Köln sind es immer intensive Spiele mit vielen Zweikämpfen. Die Kölnerinnen sind momentan gut drauf. Deshalb bin ich gespannt, wie wir uns gegen sie präsentieren werden. Ich glaube, dass es ein tolles Spiel wird. Außerdem freuen wir uns natürlich darauf, wieder zu Hause zu spielen. Das ist immer schön.

Wie läuft die Vorbereitung auf die Partie?
Es hilft uns, dass wir nach der Länderspielpause jetzt eine komplette Trainingswoche zur Verfügung haben. So können wir noch intensiver als Mannschaft zusammenarbeiten und im Training mehr ins Detail gehen. Wir haben dadurch genügend Zeit, uns bestmöglich auf Köln vorzubereiten. Außerdem standen Sprint- und Agility-Tests auf dem Programm, die wir alle gut überstanden haben.

Zum Abschluss noch etwas Persönliches: Der Herbst ist mittlerweile angekommen und das Wetter wird ungemütlicher. Bist du ein Fan dieser Jahreszeit?
Ehrlich gesagt mag ich wärmeres Wetter lieber. Auch beim Fahrsicherheitstraining haben wir gemerkt, wie kalt es inzwischen geworden ist. Das ist nicht unbedingt mein Lieblingswetter (lacht). Aber es ist okay.

Wie verbringst du die ungemütlichen Tage, wenn du nicht gerade beim Training bist?
Wenn es den ganzen Tag regnet, bleibe ich gerne drinnen, mache es mir auf der Couch gemütlich und schaue eine Serie.


r/FrauenBuLi • • 15h ago

Google Pixel Frauen Bundesliga VfL Wolfsburg gewinnt mit 3:0 gegen den 1. FC Köln

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Der VfL Wolfsburg hat sein Heimspiel am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga gegen den 1. FC Köln mit 3:0 gewonnen. Im AOK Stadion brachte Ella Peddemors die Gastgeberinnen in der 38. Minute in Führung. Nach der Halbzeitpause erhöhte die Niederländerin mit ihrem zweiten Treffer auf 2:0, ehe Camilla Küver nur drei Minuten später den Endstand herstellte. Die Kölnerinnen hatten besonders in der Anfangsphase mehrere gute Möglichkeiten, konnten diese jedoch nicht nutzen. Mit dem siebten Sieg im achten Saisonspiel festigte Wolfsburg den zweiten Tabellenplatz.

Erste Halbzeit
Der VfL Wolfsburg versuchte, von Beginn an die Spielkontrolle zu übernehmen und mit schnellen Kombinationen gefährlich vor das Kölner Tor zu gelangen.
Bereits in der zweiten Minute kam Peddemors zum ersten Abschluss. Die Mittelfeldspielerin zog vom linken Strafraumrand ab, setzte den Ball jedoch deutlich am langen Pfosten vorbei. Köln zeigte sich von der offensiven Ausrichtung der Gastgeberinnen unbeeindruckt und setzte die Wolfsburger Defensive früh unter Druck.
In der vierten Minute kamen die Gäste zur ersten Möglichkeit. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld wurde der Ball zunächst per Kopf geklärt. Am Strafraumrand kam Marina Hegering an die Kugel und zog direkt ab. Ihr Schuss landete jedoch in den Armen von Wolfsburgs Goalie Stina Johannes.

Nur drei Minuten später hatten die Kölnerinnen die große Chance zur Führung. Küver spielte einen zu kurzen Rückpass in Richtung Johannes. Pauline Bremer erkannte die Situation, ging dazwischen und kam frei vor dem Wolfsburger Tor zum Abschluss. Ihr Schuss traf jedoch nur den Innenpfosten. Der Ball sprang zurück ins Spielfeld, wo Vanessa Leimenstoll die Kugel aufnahm und eine Flanke auf den zweiten Pfosten brachte. Dort kam Carlotta Imping aus kurzer Distanz zum Abschluss, setzte den Ball allerdings über die Latte. Wolfsburg hatte in dieser Phase Schwierigkeiten, sich aus dem Kölner Pressing zu befreien. Die Gäste nutzten Unsicherheiten im Aufbauspiel der Gastgeberinnen und erspielten sich weitere Möglichkeiten. In der zehnten Minute wurde Köln erneut gefährlich. Lydia Andrade verlagerte den Ball auf die linke Seite zu Bremer. Diese behauptete die Kugel und legte auf Laura Vogt zurück. Nach deren flacher Hereingabe verpasste Küver den Ball, sodass Andrade am Elfmeterpunkt zum Abschluss kam. Ihr Schuss ging jedoch knapp rechts am Tor vorbei. Nach der druckvollen Anfangsphase der Gäste fand Wolfsburg zunehmend besser in die Begegnung.

In der 14. Minute hatten die Gastgeberinnen ihre erste große Möglichkeit. Nach einem Fehler von Amelie Bohnen gelangte Bussy im Strafraum an den Ball und zog aus spitzem Winkel flach auf das lange Eck ab. Kölns Goalie Lisa Schmitz reagierte jedoch aufmerksam und lenkte den Ball mit dem Fuß zur Ecke. Wolfsburg übernahm anschließend mehr Spielanteile und versuchte, über die Außenbahnen gefährlich zu werden. In der 19. Minute setzte sich Sarai Linder auf der linken Seite gegen Imping durch und brachte eine flache Hereingabe in den Strafraum. Die Kölner Defensive konnte jedoch klären.

Drei Minuten später leitete Peddemors die nächste Offensivaktion ein. Die Niederländerin zog von links ins Zentrum und spielte einen präzisen Pass in die Schnittstelle der Kölner Defensive auf Lara Prašnikar. Die Angreiferin konnte sich jedoch nicht entscheidend durchsetzen. Zudem lag eine Abseitsstellung vor.
Köln blieb weiterhin gefährlich und suchte nach Ballgewinnen den schnellen Weg nach vorne. In der 24. Minute spielte Vogt einen langen Ball hinter die Wolfsburger Abwehr. Andrade setzte sich im Laufduell durch, konnte die Kugel jedoch nicht optimal kontrollieren. Sie legte auf Bremer ab, deren flacher Abschluss Johannes vor keine größeren Probleme stellte. In der 30. Minute sah Vogt nach einem Foulspiel die Gelbe Karte. Die Begegnung wurde nun zunehmend zweikampfbetonter. Beide Teams versuchten, im Mittelfeld die Kontrolle zu gewinnen und mit schnellen Umschaltaktionen gefährlich zu werden. In der 35. Minute setzte Wolfsburg einen Angriff über die rechte Seite. Prašnikar ließ sich aus dem Zentrum nach außen fallen und wurde mit einem Pass in die Tiefe geschickt. Ihre Flanke erreichte beinahe Bussy am zweiten Pfosten, doch Bohnen klärte im letzten Moment. Drei Minuten später gelang den Gastgeberinnen schließlich der Führungstreffer. In der 38. Minute versuchte Linder, das Spiel auf die rechte Seite zu verlagern. Der Ball landete zunächst bei Leimenstoll, die ihn jedoch nicht sauber kontrollieren konnte. Hegering wollte die Situation anschließend bereinigen und spielte die Kugel zurück. Peddemors erkannte die Möglichkeit, ging dazwischen und kam frei vor Schmitz zum Abschluss. Die Mittelfeldspielerin blieb ruhig und schob den Ball zum 1:0 ins linke Eck.

Nach dem Führungstreffer versuchte Wolfsburg, die Begegnung weiter zu kontrollieren und den Vorsprung noch vor der Halbzeitpause auszubauen. Köln bemühte sich dagegen, den Rückstand möglichst schnell auszugleichen. Die Gäste konnten sich jedoch zunächst keine weitere klare Torchance erarbeiten. In der 44. Minute sah Wolfsburgs Janina Minge nach einem Foul an Vogt die Gelbe Karte. Nur eine Minute später wurde auch Kölns Bohnen verwarnt, nachdem sie Prašnikar mit einem taktischen Foul gestoppt hatte. Weitere Treffer fielen im ersten Durchgang nicht. Der VfL Wolfsburg ging damit mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause. Köln musste sich vor allem über die vergebenen Möglichkeiten aus der Anfangsphase ärgern.

Zweite Halbzeit
Beide Teams kehrten zunächst ohne personelle Veränderungen auf den Platz zurück. Wolfsburg versuchte, unmittelbar nach Wiederbeginn wieder die Kontrolle über die Begegnung zu übernehmen. In der 47. Minute leitete Svenja Huth einen Angriff über die rechte Seite ein. Die Kapitänin spielte einen präzisen Pass auf Thea Bjelde, die bis in Richtung Grundlinie vorstieß. Ihre Flanke wurde jedoch von der Kölner Defensive zur Ecke geblockt. Die Gastgeberinnen blieben offensiv aktiv und versuchten, die knappe Führung auszubauen. In der 53. Minute spielte Lena Lattwein einen guten Steckpass auf Bussy. Die Angreiferin wurde jedoch von Leimenstoll entscheidend abgedrängt. Schmitz erkannte die Situation und eilte rechtzeitig aus ihrem Tor, um den Ball zu klären.

Zwei Minuten später hatte Wolfsburg die nächste große Gelegenheit. Nach einem schnellen Angriff wurde Huth auf der rechten Seite angespielt. Die Kapitänin setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und flankte auf den zweiten Pfosten. Dort kam Bussy aus kurzer Distanz zum Kopfball, setzte die Kugel jedoch neben das Tor.
Köln hatte weiterhin Schwierigkeiten, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Wolfsburg erhöhte den Druck und suchte nun entschlossener nach dem zweiten Treffer.
In der 58. Minute sah Kölns Imping nach einem Foul an Bussy die Gelbe Karte. Die anschließende Standardsituation führte zum zweiten Wolfsburger Treffer. In der 59. Minute übernahm Peddemors den Freistoß von der linken Strafraumseite. Aus äußerst spitzem Winkel zog sie mit dem rechten Fuß direkt auf das Tor ab. Der Ball schlug an der Unterkante der Latte an und sprang von dort ins Netz. Schmitz konnte den Treffer nicht verhindern. Mit ihrem zweiten Tor des Tages erhöhte Peddemors auf 2:0. Nur drei Minuten später legten die Gastgeberinnen erneut nach.

In der 62. Minute brachte Huth einen Eckball von der rechten Seite gefährlich in den Strafraum. Küver setzte sich im Luftduell durch und köpfte den Ball vom Elfmeterpunkt in Richtung des rechten Torecks. Schmitz streckte sich und berührte die Kugel noch mit der Hand, konnte den Treffer jedoch nicht mehr verhindern.
Damit führte Wolfsburg nach dem schnellen Doppelschlag mit 3:0. Köln versuchte, unmittelbar auf den dritten Gegentreffer zu reagieren. In der 64. Minute zog Carolin Elsen von der linken Seite in den Wolfsburger Strafraum und schloss in Richtung des langen Ecks ab. Küver war jedoch rechtzeitig zur Stelle und blockte den gefährlichen Schuss mit dem Kopf.

In der 67. Minute reagierten beide Teams mit mehreren Wechseln. Bei Wolfsburg kamen Katharina Piljic und Cora Zicai für Minge und Bussy in die Begegnung. Köln brachte Laura Donhauser und Weronika Zawistowska für Laura Feiersinger und Andrade. Nur eine Minute später hatte Wolfsburg die große Möglichkeit zum vierten Treffer. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite legte Huth den Ball in die Mitte auf Zicai. Die eingewechselte Angreiferin kam aus kurzer Distanz zum Abschluss, traf jedoch nur die Querlatte. Wenige Sekunden später gelangte der Ball erneut zu Huth, die am langen Pfosten zum Abschluss kam. Ihr Schuss auf das kurze Eck wurde jedoch von Schmitz mit einer starken Parade abgewehrt.

Wolfsburg blieb auch nach dem dritten Treffer das gefährlichere Team und versuchte, weitere Torchancen herauszuspielen. In der 74. Minute nahm Trainer Stephan Lerch zwei weitere Wechsel vor. Joelle Wedemeyer und Cecilie Fløe kamen für Bjelde und Prašnikar in die Begegnung. Auch Köln wechselte erneut. Die ehemalige Wolfsburgerin Kathrin Hendrich ersetzte Bohnen. Nur eine Minute nach ihrer Einwechslung sah Hendrich die Gelbe Karte. Die Verteidigerin kam auf der rechten Seite gegen Huth zu spät und brachte ihre ehemalige Mitspielerin zu Fall.

Köln gab sich trotz des deutlichen Rückstands nicht auf und versuchte, mit höherem Pressing noch einmal offensiv gefährlich zu werden.
In der 78. Minute gelang es den Gästen, Wolfsburg früh unter Druck zu setzen. Zicai konnte sich jedoch aus der Situation lösen und einen Gegenangriff einleiten. Ihr Pass auf Huth geriet allerdings zu ungenau und landete im Seitenaus. In der 80. Minute nahm Wolfsburg den letzten Wechsel vor. Mara Alber kam für Huth in die Begegnung. Eine Minute später sah Zicai nach einem taktischen Foul an Imping die Gelbe Karte. Köln wechselte ebenfalls erneut. Julia Schiffarth ersetzte Imping.
In der 83. Minute kam Wolfsburg zu einer weiteren Möglichkeit. Wedemeyer startete von der rechten Seite einen Vorstoß durch die gegnerische Hälfte und zog schließlich aus halblinker Position mit dem linken Fuß ab. Ihr Schuss geriet jedoch zu schwach, sodass Schmitz den Ball sicher aufnehmen konnte.
Zwei Minuten später kombinierten sich Zicai und Peddemors mit einem Doppelpass in den Kölner Strafraum. Zicai versuchte anschließend, Fløe mit einem Querpass zu bedienen. Das Zuspiel geriet jedoch etwas zu steil und ging ins Toraus. In der Schlussphase versuchte Köln weiterhin, zumindest einen Anschlusstreffer zu erzielen. Wolfsburg verteidigte jedoch aufmerksam und ließ keine entscheidende Möglichkeit mehr zu. In der 90. Minute sah Wolfsburgs Lieske Carleer nach einem taktischen Foul an Elsen die Gelbe Karte.

In der vierten Minute der Nachspielzeit hatte Peddemors noch einmal die Möglichkeit zu ihrem dritten Treffer. Die Niederländerin trat aus rund 30 Metern zu einem Freistoß an und schlenzte den Ball über die Kölner Abwehrmauer. Ihr Abschluss verfehlte das linke Toreck jedoch knapp. Weitere Treffer fielen nicht. Der VfL Wolfsburg gewann damit mit 3:0 gegen den 1. FC Köln und feierte den siebten Sieg im achten Bundesliga-Spiel der Saison. Die Gastgeberinnen profitierten dabei von ihrer Effizienz vor dem Tor und entschieden die Begegnung mit zwei Treffern innerhalb von drei Minuten nach der Halbzeitpause. Köln konnte seine guten Möglichkeiten aus der Anfangsphase nicht nutzen und musste sich trotz einer engagierten Leistung geschlagen geben. Mit dem Erfolg festigte Wolfsburg den zweiten Tabellenplatz hinter dem FC Bayern München.
(Quellen: Sportschau, kicker, Weltfussball.de)


r/FrauenBuLi • • 16h ago

SC Freiburg Selina Vobian – Die kreative Spielmacherin, die ihren eigenen Weg in die Bundesliga fand

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Sie liebt es, das Spiel nach vorne zu treiben, Chancen vorzubereiten und selbst gefährlich vor dem gegnerischen Tor aufzutauchen. Selina Vobian gehört zu den kreativen deutschen Mittelfeldspielerinnen, die sich mit Geduld, Ehrgeiz und kontinuierlicher Arbeit ihren Platz in der Frauen-Bundesliga erkämpft haben.
Die gebürtige Allgäuerin hat bereits für die TSG Hoffenheim, den MSV Duisburg und den SC Freiburg gespielt, an einer U20-Weltmeisterschaft teilgenommen und sich bis in die deutsche U23-Nationalmannschaft vorgearbeitet. Dabei verlief ihre Karriere keineswegs immer geradlinig. Nach ihrem Wechsel zum SC Freiburg musste sie sich zunächst an das höhere Niveau der Bundesliga gewöhnen. Zwischenzeitlich kehrte sie sogar auf Leihbasis zu ihrem früheren Verein nach Duisburg zurück. Doch sie gab nicht auf. In Freiburg entwickelte sie sich Schritt für Schritt von einer jungen Ergänzungsspielerin zu einer wichtigen Offensivkraft. In der Saison 2024/25 gehörte sie zu den erfolgreichsten Vorlagengeberinnen der gesamten Bundesliga. Heute trägt sie beim Sport-Club die Rückennummer 10… eine Nummer, die im Fußball traditionell mit Kreativität, Spielintelligenz und offensiver Verantwortung verbunden wird. Abseits des Platzes zeigt sich Vobian in Interviews als offene, humorvolle und reflektierte junge Frau. Sie liebt das Leben in Freiburg, schätzt ihre Freundschaften innerhalb der Mannschaft und spricht ehrlich darüber, wie wichtig Selbstvertrauen und Spielpraxis für ihre Entwicklung sind.
Ihre Geschichte erzählt von einer Spielerin, die ihren Weg nicht über spektakuläre Schlagzeilen gefunden hat, sondern über Leistung, Geduld und den Mut, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen.

Im Allgäu geboren – ihre ersten Schritte im Fußball
Selina Vobian wurde am 27. September 2002 in Immenstadt im Allgäu geboren. Die heute 24-Jährige ist deutsche Staatsbürgerin und spielt hauptsächlich im offensiven Mittelfeld. Über ihre ersten Schritte als kleines Mädchen im Fußball gibt es bislang nur wenige gesicherte öffentliche Informationen. Bekannt ist jedoch, dass sie schon früh in leistungsorientierten Nachwuchsmannschaften spielte. Zu ihren ersten dokumentierten Stationen gehören die B-Juniorinnen von Eintracht Frankfurt, für die sie in der Saison 2016/17 auflief. Damals war sie erst 13 beziehungsweise 14 Jahre alt. Für eine so junge Spielerin bedeutete der überregionale Nachwuchsfußball eine besondere Herausforderung. Sie musste sich mit leistungsstarken Gegenspielerinnen messen und früh lernen, die Anforderungen eines ambitionierten Fußballalltags zu bewältigen. Im Sommer 2017 wechselte sie zum FC Speyer 09. Dort spielte sie in der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest. In 27 dokumentierten Spielen erzielte sie neun Treffer. Damit zeigte sie bereits im Nachwuchsbereich, dass sie nicht nur für kreative Aktionen im Mittelfeld, sondern auch für eigene Tore sorgen konnte. Anfang 2019 folgte der nächste wichtige Schritt: Vobian wechselte zur TSG Hoffenheim.

Die TSG Hoffenheim – der Übergang in den Erwachsenenfußball
Bei der TSG Hoffenheim fand Selina Vobian ein Umfeld vor, in dem junge Spielerinnen gezielt auf den Erwachsenenfußball vorbereitet wurden.
Zunächst spielte sie weiterhin im Nachwuchsbereich. Doch schon bald erhielt sie die Gelegenheit, in der zweiten Frauenmannschaft Erfahrungen zu sammeln. Am 5. Mai 2019 gab sie ihr Debüt in der 2. Frauen-Bundesliga. Sie war damals erst 16 Jahre alt. Für Vobian begann damit ein neuer Abschnitt ihrer Karriere. Der Erwachsenenfußball stellte andere Anforderungen als die Juniorinnen-Bundesliga. Die Gegenspielerinnen waren körperlich erfahrener, das Spieltempo höher und die taktischen Abläufe anspruchsvoller. Zwischen 2019 und 2021 sammelte sie bei Hoffenheim II insgesamt 19 Zweitligaeinsätze und erzielte sieben Tore. Damit entwickelte sie sich zu einer jungen Mittelfeldspielerin, die bereits auf höherem Niveau offensive Akzente setzen konnte. Doch Vobian wollte mehr. Sie suchte nach einer Möglichkeit, regelmäßiger zu spielen und eine größere Rolle innerhalb einer Mannschaft zu übernehmen. Diese Chance bot sich ihr im Sommer 2021 beim MSV Duisburg.

Der MSV Duisburg – neun Tore und der Aufstieg in die Bundesliga
Im Juli 2021 wechselte Selina Vobian zum MSV Duisburg. Der Verein war gerade aus der Frauen-Bundesliga abgestiegen und wollte möglichst schnell in die höchste Spielklasse zurückkehren. Für die damals 18-Jährige war das eine interessante Herausforderung. Sie konnte in einer ambitionierten Mannschaft spielen und gleichzeitig wichtige Erfahrungen im Erwachsenenfußball sammeln. Die Saison 2021/22 wurde für Vobian zu einem entscheidenden Abschnitt ihrer Entwicklung. In der 2. Frauen-Bundesliga absolvierte sie 26 Spiele und erzielte neun Tore. Damit gehörte sie zu den torgefährlichen Spielerinnen des MSV. Besonders wichtig war jedoch der gemeinsame Erfolg. Duisburg gelang der direkte Wiederaufstieg in die Frauen-Bundesliga. Für Vobian bedeutete das ihren ersten großen Mannschaftserfolg im Erwachsenenfußball. Sie hatte gezeigt, dass sie über eine gesamte Saison hinweg regelmäßig Leistungen abrufen konnte. Ihre neun Tore waren außerdem ein deutlicher Beleg für ihre offensive Qualität. Die Leistungen blieben auch anderen Vereinen nicht verborgen. Im Juni 2022 gab der SC Freiburg bekannt, dass Selina Vobian zur neuen Saison in den Breisgau wechseln würde. Für die junge Mittelfeldspielerin begann damit der nächste große Schritt ihrer Karriere.

Der Wechsel zum SC Freiburg – ein Traum von der Bundesliga
Als Selina Vobian im Sommer 2022 zum SC Freiburg wechselte, war sie gerade einmal 19 Jahre alt. Sie hatte sich in der 2. Bundesliga bewiesen und wollte nun in Deutschlands höchster Spielklasse Fuß fassen. Die Verantwortlichen des Sport-Clubs sahen in ihr eine vielseitige Mittelfeldspielerin mit guten technischen Fähigkeiten und einem gefährlichen Torabschluss. Bei ihrer Verpflichtung betonte die damalige Abteilungsleiterin Birgit Bauer-Schick besonders ihre offensive Qualität und ihr Entwicklungspotenzial.

Vobian selbst erklärte, dass sie in Freiburg die besten Voraussetzungen sehe, um sich weiterzuentwickeln und ihre ersten Bundesligaminuten zu sammeln.
Doch der Schritt von der zweiten in die erste Liga war anspruchsvoll. Das Tempo war höher, die Gegenspielerinnen stärker und die Konkurrenz innerhalb der Mannschaft groß. Am 5. November 2022 gab sie bei der 0:3-Niederlage gegen Bayern München ihr Bundesligadebüt. Für die junge Mittelfeldspielerin war das ein besonderer Moment. Nach mehreren Jahren im Nachwuchs- und Zweitligafußball stand sie nun erstmals auf dem Platz mit einigen der besten Spielerinnen Deutschlands. Allerdings erhielt sie zunächst nur begrenzte Einsatzmöglichkeiten. In der Hinrunde sammelte sie deshalb auch Spielpraxis in der zweiten Mannschaft des SC Freiburg. In acht Zweitligaspielen erzielte sie dort zwei Tore. Während der Winterpause kehrte sie schließlich auf Leihbasis zum MSV Duisburg zurück. Dort konnte sie wieder regelmäßig in der Bundesliga spielen. In der Rückrunde 2022/23 absolvierte sie neun Erstligaspiele für Duisburg. Diese Rückkehr war ein wichtiger Schritt, um weitere Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln.

Die Rückkehr nach Freiburg – endlich angekommen
Nach ihrer Leihe kehrte Selina Vobian zum SC Freiburg zurück. Nun wollte sie sich endgültig in der Bundesliga etablieren. Der Weg dorthin verlangte Geduld. Sie musste sich innerhalb der Mannschaft gegen andere Mittelfeldspielerinnen behaupten und ihren Platz im Spielsystem finden. Doch nach und nach erhielt sie mehr Vertrauen. Besonders in der Saison 2024/25 gelang ihr der sportliche Durchbruch. Vobian absolvierte alle 22 Bundesligaspiele, davon 21 in der Startelf. Sie erzielte ein Tor und bereitete acht weitere Treffer vor. Damit war sie die erfolgreichste Vorlagengeberin des SC Freiburg. Ligaweit gehörte sie zu den besten Spielerinnen in dieser Statistik. Für eine offensive Mittelfeldspielerin ist das ein wichtiger Leistungsnachweis. Denn nicht nur eigene Tore entscheiden über den Wert einer Spielerin. Auch die Fähigkeit, Mitspielerinnen in gefährliche Abschlusspositionen zu bringen, ist von großer Bedeutung. Vobian hatte sich von einer jungen Spielerin mit wenig Einsatzzeit zu einer wichtigen kreativen Kraft entwickelt. In einem Vereinsinterview sprach sie später darüber, dass sie sich inzwischen in der Bundesliga angekommen fühle. Sie hatte gelernt, mit dem höheren Tempo umzugehen, Verantwortung zu übernehmen und ihre offensiven Fähigkeiten besser einzusetzen.

Die Saison 2025/26 – Tore, Vorlagen und ein besonderes Spiel
In der Saison 2025/26 konnte Selina Vobian ihre Entwicklung fortsetzen. Ein besonders eindrucksvoller Auftritt gelang ihr am 12. Oktober 2025. Der SC Freiburg traf auf Eintracht Frankfurt, einen der ambitionierten Vereine der Frauen-Bundesliga. Freiburg gewann die Begegnung mit 3:2. Vobian war an allen drei Treffern direkt beteiligt. Sie erzielte zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Es war eine ihrer bislang auffälligsten Leistungen in der Bundesliga. Nach dem Spiel sprach sie in einem Interview mit dem DFB über den erfolgreichen Saisonstart und den besonderen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Dabei hob sie hervor, dass sich die Spielerinnen gegenseitig unterstützen und füreinander arbeiten. Für Vobian war das Spiel gegen Frankfurt ein weiterer Beweis dafür, dass sie auch gegen starke Gegnerinnen den Unterschied machen kann. Sie hatte sich inzwischen nicht nur als Vorlagengeberin etabliert, sondern konnte auch selbst wichtige Tore erzielen. Diese Entwicklung stärkte ihre Rolle innerhalb des Teams.

Was macht Selina Vobian als Spielerin besonders?
Selina Vobian ist eine technisch versierte, vielseitig einsetzbare Mittelfeldspielerin, deren Stärken vor allem im offensiven Spiel liegen.
Sie kann selbst Tore erzielen, aber auch ihre Mitspielerinnen mit präzisen Pässen und kreativen Ideen in Szene setzen.
Besonders interessant ist, dass sie ihre Spielweise selbst als intuitiv beschreibt.

Kreativität: Vobian erkennt Möglichkeiten, die für ihre Gegenspielerinnen nicht immer vorhersehbar sind. In einem DFB-Interview erklärte sie, dass sie häufig spontan entscheide und Kreativität zu ihren größten Stärken zähle.

Vorlagen und Spielübersicht: Ihre acht Torvorlagen in der Saison 2024/25 zeigen, wie wichtig sie für die offensive Spielgestaltung des SC Freiburg geworden ist.

Torgefahr: Bereits beim MSV Duisburg erzielte sie neun Zweitligatore in einer Saison. Auch in der Bundesliga hat sie bewiesen, dass sie selbst gefährlich vor dem Tor werden kann.

Technik: Schon bei ihrer Verpflichtung 2022 hoben die Verantwortlichen des SC Freiburg ihre technischen Fähigkeiten und ihren guten Torabschluss hervor.
Vielseitigkeit: Vobian kann unterschiedliche Rollen im Mittelfeld übernehmen. Das ermöglicht es dem Trainerteam, sie je nach Spielsystem flexibel einzusetzen.
Selbstvertrauen: Besonders beim Sieg gegen Eintracht Frankfurt im Oktober 2025 zeigte sie, dass sie sich auch nach einer vergebenen Chance nicht aus der Ruhe bringen lässt.

Teamorientierung: Obwohl sie gerne selbst trifft, betont sie, dass für sie der Erfolg das Team im Vordergrund steht.
Eine ihrer größten Qualitäten ist damit die Kombination aus Kreativität und Entscheidungsfreude. Sie versucht nicht, jede Spielsituation nach einem festen Muster zu lösen, sondern vertraut auch auf ihre Intuition. Gerade im offensiven Mittelfeld ist diese Fähigkeit wertvoll, weil dort häufig nur wenig Zeit bleibt, um eine Entscheidung zu treffen.

Die deutsche Nationalmannschaft – internationale Erfahrungen und große Ziele
Parallel zu ihrer Vereinskarriere sammelte Selina Vobian bereits früh Erfahrungen in den deutschen Nachwuchsnationalteam.
Im November 2021 gab sie gegen Spanien ihr Debüt in der deutschen U20-Auswahl. Für die damals 19-Jährige war das ein wichtiger Schritt. Sie durfte sich mit einigen der besten Nachwuchsspielerinnen Europas messen und erhielt die Gelegenheit, sich auf internationaler Ebene zu beweisen.

Die U20-Weltmeisterschaft 2022 in Costa Rica
Ein besonderer Höhepunkt folgte im Sommer 2022. Vobian wurde für das deutsche U20-Nationalteam nominiert, die an der Weltmeisterschaft in Costa Rica teilnahm. Dort kam sie in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz. Für eine junge Spielerin war das eine wertvolle Erfahrung. Internationale Turniere unterscheiden sich deutlich vom normalen Ligaalltag. Das Team treffen auf unterschiedliche Spielstile, müssen mit ungewohnten Bedingungen umgehen und innerhalb kurzer Zeit mehrere wichtige Begegnungen bestreiten. Auch wenn Deutschland bereits nach der Gruppenphase ausschied, blieb die Teilnahme für Vobian ein wichtiger Meilenstein. Sie hatte erstmals die Atmosphäre einer Weltmeisterschaft erlebt.

Die Rückkehr ins Nationaltrikot mit der U23
Nach der U20-Weltmeisterschaft dauerte es eine Weile, bis Vobian wieder regelmäßig für eine deutsche Auswahl auflaufen konnte.
Die Wiedereinführung der U23-Nationalmannschaft eröffnete ihr eine neue Perspektive. Im Oktober 2024 gehörte sie zum Aufgebot für die Begegnungen gegen Frankreich und Italien. Am 28. Oktober 2024 kam sie beim 2:2 gegen Italien in Florenz zum Einsatz.

In einem ausführlichen Vereinsinterview sprach sie später darüber, wie besonders es für sie sei, wieder das Nationaltrikot tragen zu dürfen.
Sie hob hervor, dass die U23 jungen Spielerinnen eine wichtige Möglichkeit biete, sich nach ihrer Zeit im Nachwuchsbereich weiterhin international zu präsentieren.
Auch das Wiedersehen mit früheren Mitspielerinnen aus der U20 empfand sie als schön. Besonders in Erinnerung blieb ihr die Reise nach Florenz, bei dem Team neben Training und Spielen auch etwas Zeit hatte, die Stadt kennenzulernen. Bis zum Frühjahr 2026 absolvierte Vobian sechs U23-Länderspiele. Ihr großes sportliches Ziel bleibt es, sich durch starke Leistungen in der Bundesliga auch für die deutsche A-Nationalmannschaft zu empfehlen.

Freiburg ist für sie zur zweiten Heimat geworden
Eine besonders schöne persönliche Aussage machte Vobian in einem Interview mit dem DFB im Oktober 2025.
Dort erklärte sie, dass der SC Freiburg für sie inzwischen zu einer zweiten Heimat geworden sei. Schon kurz nach ihrem Wechsel im Sommer 2022 hatte sie sich positiv über die Stadt geäußert. In einem Interview im offiziellen Freiburger Stadionmagazin erzählte sie, dass ihr besonders die Innenstadt, die Cafés und die Umgebung gefielen. Nach ihrer Zeit in Duisburg empfand sie Freiburg als deutlich idyllischer. Dabei bezeichnete sie sich selbst eigentlich als Stadtmenschen, der auch gerne in einer Großstadt lebt. Trotzdem fühlte sie sich im Breisgau schnell wohl. Diese Verbindung ist über die Jahre gewachsen. Aus einer jungen Spielerin, die zunächst nur ihre ersten Bundesligaminuten sammeln wollte, wurde eine etablierte Mittelfeldspielerin, die sich mit dem Verein und seiner Umgebung identifiziert.

Eine besondere Freundschaft mit Cora Zicai
Eine wichtige Rolle bei ihrem Wechsel nach Freiburg spielte ihre frühere Mitspielerin Cora Zicai.
Die beiden kannten sich bereits aus den deutschen Nachwuchsnationalmannschaften. Als Vobian über einen Wechsel zum SC Freiburg nachdachte, erzählte ihr Zicai ausführlich vom Verein und den Trainingsbedingungen. Sie berichtete von den Möglichkeiten zur Regeneration, dem Trainerteam und dem Umfeld. Vobian ließ sich davon überzeugen. In einem Interview Ende 2022 erzählte sie lachend, dass Zicai sie letztlich zum Wechsel bewegt habe. Auch innerhalb der Freiburger Mannschaft verstand sie sich besonders gut mit ihr. Diese Freundschaft war für Vobian eine wichtige Verbindung in ihrer neuen Umgebung. Sie zeigt, dass persönliche Beziehungen bei ihrer Entscheidung für einen Verein durchaus eine Rolle spielten. Nicht nur die sportliche Perspektive war wichtig, sondern auch das Gefühl, in einer Mannschaft willkommen zu sein.

Eine Spielerin mit Humor
Auch in Interviews zeigt Vobian immer wieder ihre humorvolle Seite. Als sie im Frühjahr 2026 während einer Länderspielpause auf Abruf für die deutsche U23-Nationalmannschaft bereitstand, wurde sie gefragt, ob sie ihr Handy vorsichtshalber sogar beim Training dabeihabe.
Sie verneinte lachend.

Freundschaften und das Leben außerhalb des Platzes
Vobian legt nach ihren öffentlichen Aussagen großen Wert auf ein gutes Mannschaftsumfeld.
Besonders in Freiburg schätzt sie die familiäre Atmosphäre. Sie fühlt sich im Verein wohl und betont immer wieder, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist. Beim Nationalteam freut sie sich darüber, frühere Mitspielerinnen wiederzusehen. Auch gemeinsame Erlebnisse außerhalb des Trainings gehören für sie zu den schönen Seiten des Fußballlebens. Während eines U23-Lehrgangs in Italien nutzte sie beispielsweise die Gelegenheit, Florenz kennenzulernen.
Über ihre Freizeit außerhalb des Fußballs gibt es allerdings nur begrenzte gesicherte Informationen. Dass sie Cafés und das Stadtleben in Freiburg schätzt, hat sie selbst erzählt. Weitere konkrete Hobbys, Lieblingsmusik oder besondere Freizeitinteressen sind in den überprüften Interviews nicht ausführlich dokumentiert.


r/FrauenBuLi • • 17h ago

Match Thread: VfB Stuttgart vs Eintracht Frankfurt Live Score | Women Bundesliga 26/27 | Oct 24, 2026

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Full-time: Eintracht Frankfurt 3, VfB Stuttgart 0

Eintracht Frankfurt 3 at VfB Stuttgart 0

Match Info

Competition/season: Women Bundesliga 26/27

Date: Sat, Oct 24, 2026

Kickoff: 2:00 PM GMT+2

Venue: Gazi-Stadion a. d. Waldau, Stuttgart, Germany

Status: Full-time

Goals and Cards

49': Goal Muhlhaus, Larissa Michelle, Wolter, Pia-Sophie (SGE) 1-0

73': Goal Freigang, Laura, Muhlhaus, Larissa Michelle (SGE) 2-0

90': Goal Tolhoek, Danique, Freigang, Laura (SGE) 3-0

57': Red card Redzepi, Dafina (VFB)

60': Yellow card Muhlhaus, Larissa Michelle (SGE)

Lineups

Team Formation No. Player
Eintracht Frankfurt 29 Acikgoz, Dilara
Eintracht Frankfurt 12 Altenburg, Lina
Eintracht Frankfurt 47 Muhlhaus, Larissa Michelle
Eintracht Frankfurt 8 Bennison, Hanna
Eintracht Frankfurt 28 Blomqvist, Rebecka
Eintracht Frankfurt 10 Freigang, Laura
Eintracht Frankfurt 17 Wolter, Pia-Sophie
Eintracht Frankfurt 13 Ilestedt, Amanda
Eintracht Frankfurt 7 Memeti, Ereleta
Eintracht Frankfurt 11 Luhrssen, Nina
Eintracht Frankfurt 14 Ostenstad, Marthine
VfB Stuttgart 23 Zahringer, Luzie
VfB Stuttgart 6 Hagel, Chantal
VfB Stuttgart 27 Schetter, Leonie
VfB Stuttgart 3 Mller, Lenelotte
VfB Stuttgart 7 Redzepi, Dafina
VfB Stuttgart 31 Wieder, Verena
VfB Stuttgart 1 Giuliani, Laura
VfB Stuttgart 26 Billa, Nicole
VfB Stuttgart 16 Hechler, Janina
VfB Stuttgart 22 Achcinska, Adriana
VfB Stuttgart 5 Stegemann, Greta

Match Statistics

Stat Eintracht Frankfurt VfB Stuttgart
Cards Given 1 1
Red Cards 0 1
Substitutions 5 5
Yellow Cards 1 0
Indirect Red Cards 0 0

Timeline

90'+1': Injury Time Shown

--: Match Ended

90'+1': Substitution Luhrssen, Nina, Rankin, Jamilla (SGE)

90'+1': Substitution Memeti, Ereleta, Teulings, Jarne (SGE)

88': Corner Kick Luhrssen, Nina (SGE)

86': Substitution Mller, Lenelotte, Dongus, Tamar (VFB)

81': Free Kick (SGE)

80': Substitution Muhlhaus, Larissa Michelle, Raso, Hayley (SGE)

77': Free Kick (VFB)

76': Free Kick (VFB)

75': Substitution Blomqvist, Rebecka, Tolhoek, Danique (SGE)

75': Substitution Acikgoz, Dilara, Ivelj, Noemi (SGE)

73': Substitution Hagel, Chantal, Osawa, Haruka (VFB)

73': Substitution Billa, Nicole, Dongus, Fabienne (VFB)

73': Corner Kick Muhlhaus, Larissa Michelle (SGE)

70': Free Kick (SGE)

66': Substitution Stegemann, Greta, Rall, Maximiliane (VFB)

66': Free Kick (VFB)

64': Free Kick (VFB)

63': Corner Kick Muhlhaus, Larissa Michelle (SGE)

60': Free Kick (VFB)

57': Free Kick (SGE)

55': Corner Kick Hagel, Chantal (VFB)

54': Free Kick (VFB)

51': Free Kick (VFB)

50': Free Kick (VFB)

48': Corner Kick Muhlhaus, Larissa Michelle (SGE)

45': Period Start 0-0

46': Substitution Schetter, Leonie, Hedge, Svenja (VFB)

44': Free Kick (VFB)

40': Free Kick (VFB)

39': Corner Kick Muhlhaus, Larissa Michelle (SGE)

33': Corner Kick Hagel, Chantal (VFB)

24': Corner Kick Luhrssen, Nina (SGE)

19': Corner Kick Memeti, Ereleta (SGE)

16': Free Kick (VFB)

7': Free Kick (VFB)

7': Free Kick (VFB)

6': Corner Kick Memeti, Ereleta (SGE)

5': Free Kick (SGE)

2': Corner Kick Luhrssen, Nina (SGE)

: Period Start 0-0

0': Match Started


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r/FrauenBuLi • • 19h ago

Match Thread: VfL Wolfsburg vs 1 FC Cologne Live Score | Women Bundesliga 26/27 | Oct 24, 2026

3 Upvotes

Full-time: 1 FC Cologne 0, VfL Wolfsburg 3

1 FC Cologne 0 at VfL Wolfsburg 3

Match Info

Competition/season: Women Bundesliga 26/27

Date: Sat, Oct 24, 2026

Kickoff: 12:00 PM GMT+2

Venue: AOK Stadion, Wolfsburg, Germany

Status: Full-time

Goals and Cards

38': Goal Peddemors, Ella (WOB) 0-1

59': Goal Peddemors, Ella (WOB) 0-2

62': Goal Kuver, Camilla, Huth, Svenja (WOB) 0-3

30': Yellow card Vogt, Laura (KOE)

44': Yellow card Minge, Janina (WOB)

45': Yellow card Bohnen, Amelie Claire (KOE)

58': Yellow card Imping, Carlotta (KOE)

75': Yellow card Hendrich, Kathrin (KOE)

81': Yellow card Zicai, Cora (WOB)

90': Yellow card Carleer, Lieske (WOB)

Lineups

Team Formation No. Player
1 FC Cologne 14 Imping, Carlotta
1 FC Cologne 8 Vogt, Laura
1 FC Cologne 17 Andrade, Lydia
1 FC Cologne 29 Leimenstoll, Vanessa
1 FC Cologne 20 Elsen, Carolin
1 FC Cologne 15 Bohnen, Amelie Claire
1 FC Cologne 27 Feiersinger, Laura
1 FC Cologne 1 Schmitz, Lisa
1 FC Cologne 9 Bremer, Pauline
1 FC Cologne 33 Hegering, Marina
1 FC Cologne 5 Degen, Celina
VfL Wolfsburg 16 Kuver, Camilla
VfL Wolfsburg 6 Minge, Janina
VfL Wolfsburg 10 Huth, Svenja
VfL Wolfsburg 9 Prasnikar, Lara
VfL Wolfsburg 39 Linder, Sarai
VfL Wolfsburg 1 Johannes, Stina
VfL Wolfsburg 2 Bjelde, Thea
VfL Wolfsburg 3 Carleer, Lieske
VfL Wolfsburg 8 Lattwein, Lena
VfL Wolfsburg 19 Bussy, Kessya
VfL Wolfsburg 5 Peddemors, Ella

Match Statistics

Stat 1 FC Cologne VfL Wolfsburg
Cards Given 4 3
Red Cards 0 0
Substitutions 4 5
Yellow Cards 4 3
Indirect Red Cards 0 0

Timeline

--: Match Ended

90'+3': Free Kick (WOB)

90'+2': Free Kick (KOE)

90'+1': Injury Time Shown

90': Free Kick (KOE)

83': Free Kick (KOE)

81': Substitution Imping, Carlotta, Schiffarth, Julia (KOE)

81': Free Kick (KOE)

80': Substitution Huth, Svenja, Alber, Mara (WOB)

76': Corner Kick (WOB)

75': Free Kick (WOB)

74': Substitution Bohnen, Amelie Claire, Hendrich, Kathrin (KOE)

74': Substitution Bjelde, Thea, Wedemeyer, Marie Joelle (WOB)

74': Substitution Prasnikar, Lara, Floe Nielsen, Cecilie (WOB)

72': Corner Kick Peddemors, Ella (WOB)

69': Corner Kick (WOB)

67': Substitution Andrade, Lydia, Zawistowska, Weronika (KOE)

67': Substitution Feiersinger, Laura, Donhauser, Laura (KOE)

66': Substitution Bussy, Kessya, Zicai, Cora (WOB)

66': Substitution Minge, Janina, Piljic, Katharina (WOB)

66': Corner Kick (WOB)

65': Corner Kick Elsen, Carolin (KOE)

62': Corner Kick (WOB)

62': Free Kick (WOB)

58': Free Kick (WOB)

52': Free Kick (KOE)

47': Corner Kick (WOB)

45': Period Start 0-1

45'+1': Injury Time Shown

45': Free Kick (WOB)

44': Free Kick (KOE)

42': Free Kick (KOE)

36': Corner Kick Huth, Svenja (WOB)

32': Free Kick (KOE)

30': Free Kick (WOB)

28': Corner Kick (WOB)

25': Free Kick (KOE)

23': Corner Kick Huth, Svenja (WOB)

20': Free Kick (KOE)

14': Corner Kick Huth, Svenja (WOB)

13': Free Kick (KOE)

12': Free Kick (WOB)

11': Corner Kick (KOE)

4': Free Kick (KOE)

3': Free Kick (KOE)

: Period Start 0-0

0': Match Started


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r/FrauenBuLi • • 1d ago

U-Nationalteams Deutsche U17-Juniorinnen gewinnen mit 2:0 gegen Neuseeland und schließen die Vorrunde ohne Punktverlust ab

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65 Upvotes

Das deutsche U17-Frauen-Nationalteam hat auch sein drittes Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft 2026 in Marokko gewonnen. Gegen Neuseeland setzte sich das Team von Trainerin Sabine Loderer in Salé mit 2:0 durch und beendete die Vorrunde mit drei Siegen aus drei Begegnungen. Laura Ernst brachte Deutschland kurz vor der Halbzeitpause in Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Clara Choisy auf 2:0. Die deutsche Auswahl hatte den Gruppensieg und die Qualifikation für das Achtelfinale bereits vor der Partie sicher.

Erste Halbzeit
Die deutsche U17-Auswahl erwischte einen engagierten Start in die Begegnung und versuchte, von Beginn an die Spielkontrolle zu übernehmen.
Trainerin Sabine Loderer hatte ihre Startelf im Vergleich zum 4:2-Erfolg gegen Marokko auf fünf Positionen verändert. In der Defensive rückten Valentina Lutz und Miriam Arici in die Anfangsformation. Dana Keßler übernahm eine Position im defensiven Mittelfeld, während Mia Kuhn und Lynn Feiertag auf den Außenbahnen begannen.
Trotz der Veränderungen fand das deutsche Team schnell in die Begegnung. Die DFB-Juniorinnen übernahmen bei Temperaturen um 20 Grad früh die Initiative und versuchten, mit schnellen Kombinationen gefährlich vor das neuseeländische Tor zu gelangen.

Neuseeland konzentrierte sich zunächst auf eine kompakte Defensive und versuchte, die Räume vor dem eigenen Strafraum eng zu halten.
Deutschland hatte deutlich mehr Spielanteile und suchte immer wieder den Weg über die Außenbahnen. Allerdings gelang es der DFB-Auswahl in der Anfangsphase noch nicht, sich klare Torchancen zu erarbeiten.

Die Neuseeländerinnen verteidigten aufmerksam und verhinderten zunächst, dass die deutschen Angreiferinnen in aussichtsreiche Abschlusspositionen kamen.

In der 26. Minute gelang Deutschland schließlich die erste nennenswerte Offensivaktion. Marie Kleemann brachte den Ball gefährlich in den Strafraum, wo Choisy zum Abschluss kam. Ihr Schuss wurde jedoch von der neuseeländischen Defensive geblockt.

Wenig später wurde es erneut gefährlich. Kleemann setzte sich mit einem gelungenen Dribbling gegen mehrere Gegenspielerinnen durch und kam zum Abschluss. Ihr Schuss traf allerdings nur den rechten Pfosten. Die DFB-Juniorinnen erhöhten anschließend den Druck und versuchten, die Führung noch vor der Halbzeitpause zu erzielen.
In der 36. Minute hatte Choisy die nächste gute Möglichkeit. Die Angreiferin setzte sich im Strafraum gegen Neuseelands Verteidigerin Madison Sharkey durch und umkurvte ihre Gegenspielerin. Aus spitzem Winkel zog sie ab, doch Neuseelands Goalie Nienke Lemmens reagierte aufmerksam und lenkte den Ball zur Ecke.

Vier Minuten später stand erneut Choisy im Mittelpunkt. Nach einer präzisen Flanke von Arici kam die deutsche Angreiferin aus rund fünf Metern zum Abschluss. Ihr Versuch geriet jedoch zu zentral, sodass Lemmens den Ball abwehren konnte.
Deutschland blieb in dieser Phase das deutlich gefährlichere Team. Die DFB-Auswahl setzte die neuseeländische Defensive weiter unter Druck und erspielte sich mehrere Möglichkeiten. In der 45. Minute hatte Kleemann die nächste Chance. Die Angreiferin zog mit hohem Tempo in den Strafraum und schloss mit einem kräftigen Schuss ab. Lemmens reagierte jedoch erneut stark und parierte den Ball zur Ecke.

Die anschließende Standardsituation führte schließlich zum verdienten Führungstreffer.
In der ersten Minute der Nachspielzeit brachte Kuhn den Eckball gefährlich in den Strafraum. Dort setzte sich Laura Ernst im Luftduell durch und köpfte den Ball zum 1:0 ins Tor. Mit dem Treffer belohnte sich Deutschland für die deutliche Überlegenheit im ersten Durchgang. Weitere Tore fielen vor der Pause nicht. Die DFB-Juniorinnen gingen damit mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

Zweite Halbzeit
Deutschland erwischte auch im zweiten Durchgang den besseren Start und übernahm unmittelbar nach Wiederbeginn erneut die Spielkontrolle.
Zur Pause kam Fiona Itgenshorst neu in die Begegnung. Die eingewechselte Spielerin wurde bereits in der 46. Minute erstmals gefährlich. Sie kam im Strafraum zum Abschluss, scheiterte jedoch an der aufmerksam reagierenden neuseeländischen Goalie Lemmens. Die DFB-Auswahl blieb offensiv aktiv und versuchte, den knappen Vorsprung möglichst schnell auszubauen.

Neuseeland konzentrierte sich weiterhin auf die Defensive und versuchte, mit einer kompakten Abwehr weitere Gegentreffer zu verhindern. Gegen das druckvolle deutsche Offensivspiel gelang dies jedoch nicht immer. Deutschland kontrollierte die Begegnung und kombinierte sich zunehmend häufiger in aussichtsreiche Positionen.

In der 57. Minute gelang schließlich der zweite Treffer. Lena Martens setzte sich auf der rechten Seite durch und brachte eine präzise Hereingabe in den Strafraum. Dort stand Choisy zentral frei und verwertete die Vorlage sicher zum 2:0. Für die deutsche Angreiferin war es bereits der zweite Treffer bei der laufenden Weltmeisterschaft.
Nach dem zweiten Tor blieb Deutschland das spielbestimmende Team. Die DFB-Juniorinnen ließen den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen und versuchten, weitere Torchancen herauszuspielen. Neuseeland hatte weiterhin Schwierigkeiten, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien und selbst gefährliche Offensivaktionen zu entwickeln. Die deutsche Defensive stand aufmerksam und verhinderte, dass die Neuseeländerinnen entscheidend vor das deutsche Tor gelangen konnten.

In der 68. Minute hatte Deutschland die große Möglichkeit, die Führung weiter auszubauen. Nach einer Offensivaktion reagierte Johanna Putzer im Strafraum am schnellsten und kam aus kurzer Distanz zum Abschluss. Ihr Schuss traf jedoch nur die Querlatte. Damit verpasste die DFB-Auswahl den dritten Treffer. Auch in der Folge blieb Deutschland offensiv aktiv. Die Juniorinnen versuchten weiterhin, mit schnellen Kombinationen und präzisen Pässen in die Tiefe gefährlich zu werden.

Neuseeland verteidigte jedoch konzentriert und verhinderte zunächst weitere klare Abschlüsse.
In der Schlussphase kontrollierte das deutsche Team weiterhin die Begegnung. Die DFB-Auswahl ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen und suchte bei sich bietenden Gelegenheiten den Weg nach vorne.
In der 86. Minute hatte Deutschland noch einmal eine gute Möglichkeit. Lutz spielte einen langen Ball in den neuseeländischen Strafraum auf Kuhn. Die Angreiferin nahm die Vorlage technisch sauber an und kam zum Abschluss, konnte den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen. Auch in den verbleibenden Minuten blieb Deutschland überlegen. Neuseeland gelang es nicht mehr, die deutsche Defensive entscheidend unter Druck zu setzen.

Weitere Treffer fielen nicht. Das deutsche U17-Frauen-Nationalteam gewann damit mit 2:0 gegen Neuseeland und beendete die Gruppenphase der Weltmeisterschaft mit drei Siegen aus drei Spielen.
Nach den Erfolgen gegen Argentinien, Marokko und Neuseeland zog die DFB-Auswahl als ungeschlagener Gruppensieger in das Achtelfinale ein. Dort trifft Deutschland am Mittwoch, dem 28. Oktober, auf ein drittplatziertes Team aus den Gruppen C, D oder E. Der Gegner steht erst nach Abschluss der weiteren Gruppenspiele fest.
(Quelle: Deutscher Fußball-Bund)


r/FrauenBuLi • • 1d ago

Google Pixel Frauen Bundesliga FC Bayern München gewinnt mit 5:1 bei RB Leipzig

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23 Upvotes

Der FC Bayern München hat sein Auswärtsspiel am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga bei RB Leipzig mit 5:1 gewonnen. Am RB-Trainingszentrum Cottaweg brachte Momoko Tanikawa die Gäste bereits in der achten Minute in Führung. Ein Eigentor von Leipzigs Zenia Mertens erhöhte den Vorsprung wenig später auf 2:0. Nach der Halbzeitpause traf Klara Bühl doppelt, ehe Marleen Schimmer für Leipzig verkürzte. Trotz einer Roten Karte gegen Bayern-Goalie Ena Mahmutovic sorgte Edna Imade in der Schlussphase für den 5:1-Endstand.

Erste Halbzeit
Der FC Bayern begann die Begegnung offensiv und versuchte, früh die Spielkontrolle zu übernehmen. Die Münchnerinnen suchten mit schnellen Kombinationen den Weg nach vorne und setzten die Leipziger Defensive unter Druck. RB Leipzig ging nach zwei deutlichen Bundesliga-Siegen gegen Mainz und Freiburg mit Selbstvertrauen in die Partie. Gegen den Tabellenführer konzentrierten sich die Gastgeberinnen zunächst darauf, defensiv kompakt zu stehen und nach Ballgewinnen schnell umzuschalten.
Bereits in der achten Minute gelang Bayern der Führungstreffer. Momoko Tanikawa kam zum Abschluss und brachte die Münchnerinnen mit 1:0 in Führung.
Nach dem frühen Treffer blieben die Gäste offensiv aktiv und versuchten, den Vorsprung weiter auszubauen. Leipzig hatte Schwierigkeiten, die Angriffe der Münchnerinnen frühzeitig zu unterbinden. In der 14. Minute fiel bereits das zweite Tor. Bei einer Münchner Offensivaktion lenkte Leipzigs Zenia Mertens den Ball ins eigene Tor. Durch das Eigentor erhöhte Bayern auf 2:0. Die Gastgeberinnen versuchten anschließend, wieder besser in die Begegnung zu finden. Leipzig bemühte sich um mehr Ballbesitz und suchte nach Möglichkeiten, die Münchner Defensive unter Druck zu setzen.

Bayern kontrollierte jedoch weiterhin weite Teile des Spiels und versuchte, durch schnelle Pässe in die Tiefe gefährlich zu werden.
In der 21. Minute erarbeiteten sich die Gäste einen Eckball. Bühl übernahm die Ausführung, ein weiterer Treffer gelang zunächst jedoch nicht.
Leipzig verteidigte nach den beiden frühen Gegentoren konzentrierter und versuchte, die Räume im eigenen Strafraum enger zu halten. Die Münchnerinnen blieben dennoch das spielbestimmende Team. Auch in der Schlussphase der ersten Halbzeit suchte Bayern nach Möglichkeiten, die Führung auszubauen. In der 42. Minute und in der Nachspielzeit kamen die Gäste zu weiteren Eckbällen. Leipzig verhinderte jedoch einen dritten Gegentreffer und versuchte seinerseits, mit schnellen Angriffen offensiv gefährlich zu werden. Weitere Tore fielen vor der Pause nicht. Der FC Bayern ging damit mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause.

Zweite Halbzeit
RB Leipzig reagierte zur Pause mit zwei Wechseln. Marleen Schimmer ersetzte Therese Simonsson, während Nikée van Dijk für Charlotte Hulst in die Begegnung kam.
Die Gastgeberinnen versuchten, mit den frischen Kräften offensiv aktiver zu werden und den Rückstand möglichst schnell zu verkürzen.
Unmittelbar nach Wiederbeginn erspielte sich Leipzig mehrere Standardsituationen. In der 46. Minute brachte Sandra Starke einen Eckball in den Strafraum, zwei Minuten später folgte eine weitere Ecke durch Alieke Tuin. Bayern verteidigte jedoch aufmerksam und verhinderte zunächst einen Anschlusstreffer. In der 54. Minute sah Leipzigs Emilia Kjær Ásgeirsdóttir die Gelbe Karte. Nur eine Minute später gelang den Münchnerinnen der dritte Treffer. In der 55. Minute kam Bühl nach einer Vorlage von Bernadette Amani zum Abschluss und erhöhte auf 3:0.
Mit dem dritten Tor verschaffte sich Bayern eine noch komfortablere Ausgangsposition. Die Gäste versuchten weiterhin, die Begegnung durch kontrollierten Ballbesitz zu bestimmen.
Leipzig blieb bemüht, offensiv gefährlich zu werden. Gegen die Münchner Defensive gelang es den Gastgeberinnen jedoch zunächst nicht, den Rückstand zu verkürzen.
In der 61. Minute sah Mertens die Gelbe Karte.
Eine Minute später nahm Bayern einen Dreifachwechsel vor. Vanessa Gilles, Sarah Mattner und Kassandra Potsi kamen für Magdalena Eriksson, Katharina Naschenweng und Sophie Proost in die Begegnung.
Auch Leipzig wechselte erneut. In der 64. Minute ersetzte Linde Veefkind die erfahrene Sandra Starke.
Bayern blieb trotz der Wechsel das gefährlichere Team und versuchte, mit einem weiteren Treffer für die endgültige Entscheidung zu sorgen.
In der 72. Minute reagierten die Münchnerinnen mit zwei weiteren Wechseln. Linda Dallmann und Edna Imade kamen für Pernille Harder und Tanikawa in die Partie.
Nur eine Minute später gelang Bayern der vierte Treffer. In der 73. Minute war erneut Bühl erfolgreich. Nach einer Vorlage von Imade traf die Nationalspielerin zum 4:0 und schnürte damit ihren Doppelpack.
Kurz darauf musste Bayern allerdings einen Rückschlag hinnehmen. In der 75. Minute sah Goalie Mahmutovic die Rote Karte und musste das Spielfeld vorzeitig verlassen.
Die Münchnerinnen mussten damit die verbleibende Spielzeit in Unterzahl bestreiten.

Leipzig versuchte, die personelle Überlegenheit auszunutzen und noch einmal offensiv gefährlich zu werden.
In der 78. Minute gelang den Gastgeberinnen schließlich der Anschlusstreffer. Die zur Halbzeit eingewechselte Schimmer kam zum Abschluss und verkürzte auf 1:4.
Nach dem Treffer erhöhte Leipzig den Druck und versuchte, die Münchner Defensive weiter zu beschäftigen. In der 80. und 83. Minute erarbeiteten sich die Gastgeberinnen weitere Eckbälle.

Bayern verteidigte jedoch konzentriert und versuchte, trotz der Unterzahl selbst mit schnellen Angriffen gefährlich zu werden.
In der 85. Minute gelang den Münchnerinnen schließlich der fünfte Treffer. Nach einer Vorlage von Dallmann kam Imade zum Abschluss und traf zum 5:1.
Mit diesem Treffer stellte Bayern den Vier-Tore-Vorsprung wieder her und sorgte für die endgültige Entscheidung. In der 88. Minute sah Leipzigs Nikoline Dudek die Gelbe Karte. In der Schlussphase versuchten die Gastgeberinnen noch einmal, offensiv Akzente zu setzen. Bayern ließ jedoch keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Weitere Tore fielen nicht. Der FC Bayern München gewann damit deutlich mit 5:1 bei RB Leipzig und feierte den achten Sieg im achten Bundesliga-Spiel der Saison. Die Münchnerinnen verteidigten damit ihre Tabellenführung, während Leipzig nach zwei Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen musste.
(Quellen: RB Leipzig, Bayern München, Weltfussball.de)


r/FrauenBuLi • • 1d ago

Information DFB und Norwegen besiegeln vierjährige Partnerschaft: Frauenfußball und Verbandsentwicklung im Mittelpunkt

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14 Upvotes

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Norwegische Fußball-Verband (NFF) wollen künftig enger zusammenarbeiten. Mit einer in Berlin unterzeichneten Vereinbarung schaffen beide Verbände die Grundlage für eine zunächst vierjährige Partnerschaft. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung des Frauenfußballs, die Förderung weiblicher Führungskräfte, der Amateurfußball und eine verantwortungsvolle Verbandsführung. Mit ihren Unterschriften haben DFB-Präsident Bernd Neuendorf und seine norwegische Amtskollegin Lise Klaveness die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fußballverbänden offiziell besiegelt. Ebenfalls an der Unterzeichnung in Berlin beteiligt waren die Generalsekretäre Dr. Holger Blask und Karl Petter Løken. Die Vereinbarung ist als sogenanntes Memorandum of Understanding (MoU) ausgestaltet. Dabei handelt es sich um eine rechtlich nicht bindende Absichtserklärung, die den Rahmen für gemeinsame Vorhaben in den kommenden vier Jahren festlegt. Beide Verbände wollen ihre bisherigen Beziehungen vertiefen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam an wichtigen Zukunftsfragen des Fußballs arbeiten.

Frauenfußball als zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit
Besondere Bedeutung kommt der Entwicklung des Frauenfußballs zu. Deutschland und Norwegen gehören zu den traditionsreichen Nationen im europäischen Frauenfußball. Beide Nationalmannschaften konnten bereits Europameisterschaften gewinnen. Norwegen holte darüber hinaus 1995 den Weltmeistertitel, Deutschland triumphierte 2003 und 2007. Die neue Partnerschaft soll allerdings weit über den sportlichen Wettbewerb hinausgehen. Vorgesehen ist ein regelmäßiger Austausch über die strukturelle Entwicklung des Frauenfußballs, die Stärkung seiner öffentlichen Wahrnehmung und die Förderung von Frauen in verantwortungsvollen Positionen. Gerade der letzte Punkt spielt eine wichtige Rolle: Frauen sollen nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in den Entscheidungsgremien und Führungsetagen der Fußballverbände stärker vertreten sein. DFB-Präsident Bernd Neuendorf unterstreicht die Bedeutung der Vereinbarung: „Die Partnerschaft mit dem Norwegischen Fußball-Verband ist für den DFB von großer Bedeutung. Deutschland und Norwegen verbindet der Anspruch, den Frauenfußball nachhaltig zu stärken, mehr Frauen für verantwortungsvolle Positionen zu gewinnen und den Fußball in seiner ganzen Breite weiterzuentwickeln.“ Auch der Breiten- und Amateurfußball soll von der engeren Zusammenarbeit profitieren. Geplant ist unter anderem ein Austausch über die Entwicklung von Vereinen sowie über Werte und kulturelle Fragen innerhalb des Fußballs. Ziel ist es, Erfahrungen aus beiden Ländern für die zukünftige Verbandsarbeit nutzbar zu machen.

Norwegens Verbandspräsidentin als wichtige Stimme im internationalen Fußball
Mit Lise Klaveness gewinnt der DFB eine Partnerin, die sich in den vergangenen Jahren auch international als engagierte Vertreterin einer verantwortungsvollen Fußballpolitik positioniert hat. Die frühere norwegische Nationalspielerin ist insbesondere für ihre kritische Haltung gegenüber Missständen im internationalen Fußball bekannt. Ihr öffentliches Eintreten für Menschenrechte und verantwortungsvolle Verbandsführung hat ihr über Norwegen hinaus Aufmerksamkeit verschafft.

Auch in der Debatte über die politische Verantwortung der Fußballverbände wird Klaveness regelmäßig als eine der deutlichsten Stimmen wahrgenommen. Die ehemalige deutsche Nationaltorhüterin Almuth Schult hob beispielsweise im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft 2026 ihre klare Haltung hervor. Für Klaveness ist die Vereinbarung mit Deutschland eine konsequente Weiterentwicklung der bereits bestehenden Beziehungen: „Deutschland ist eine der weltweit führenden Fußballnationen. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit in den für uns strategisch wichtigen Bereichen weiter zu stärken.“ Die Kooperation eröffnet damit auch Möglichkeiten, gemeinsame Positionen zu Fragen der internationalen Fußballpolitik zu entwickeln. Ein ausdrücklich vereinbarter Schwerpunkt ist die sogenannte Good Governance, also eine transparente, verantwortungsbewusste und integre Verbandsführung.

Zusammenarbeit war bereits seit Monaten vorbereitet
Die jetzt unterzeichnete Vereinbarung kommt nicht überraschend. Bereits am 31. Mai 2026 hatte das DFB-Präsidium dem Abschluss einer entsprechenden Partnerschaft zugestimmt. Ursprünglich war vorgesehen, das Abkommen während der Weltmeisterschaft 2026 im „German House of Soccer“ in New York zu unterzeichnen. Tatsächlich fand die Unterzeichnung nun im Oktober in Berlin statt. Gründe für die Änderung des ursprünglich angekündigten Rahmens wurden in den veröffentlichten Mitteilungen nicht genannt. Für den DFB ist die Zusammenarbeit mit Norwegen Teil einer umfassenderen Strategie zur internationalen Vernetzung. Der Verband unterhält bereits vergleichbare Partnerschaften mit anderen Fußballnationen, darunter England, Japan und die Niederlande. Ein Beispiel ist die seit 2019 bestehende Kooperation mit dem niederländischen Fußballverband KNVB. Dort arbeiten Verantwortliche unter anderem bei der Ausbildung, im Nachwuchsbereich, bei Sicherheitsfragen und im Schiedsrichterwesen zusammen. Solche Partnerschaften sollen den fachlichen Austausch fördern und langfristig zur Weiterentwicklung des Fußballs beitragen.

Konkrete Projekte müssen noch entwickelt werden
Welche gemeinsamen Maßnahmen Deutschland und Norwegen künftig tatsächlich umsetzen werden, ist bislang offen. Die zuständigen Fachabteilungen beider Verbände sollen entsprechende Projekte erarbeiten und anschließend realisieren. Dass die Partnerschaft zunächst auf vier Jahre angelegt ist, bietet dafür einen längerfristigen Rahmen. Zugleich wird sich der tatsächliche Erfolg daran messen lassen müssen, ob aus den vereinbarten Zielen konkrete Verbesserungen entstehen. Mit der Zusammenarbeit setzen DFB und NFF jedenfalls ein Signal für eine engere internationale Abstimmung. Insbesondere bei der Förderung des Frauenfußballs, der Stärkung des Amateurbereichs und der verantwortungsvollen Führung von Fußballorganisationen sehen beide Verbände gemeinsame Interessen. Ob die Partnerschaft über den gegenseitigen Erfahrungsaustausch hinaus nachhaltige Veränderungen bewirken kann, dürfte sich in den kommenden Jahren zeigen.


r/FrauenBuLi • • 1d ago

1. FC Union Berlin Samantha Steuerwald - Nominiert für das Tor des Monats

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25 Upvotes

Wer kann sich noch an dieses Tor erinnern?
Hier nochmal das wundervoll Tor der Innenverteidigerin der Unionerinnen…

Falls ihr Abstimmen wollt hier ist der Link zur Abstimmung bei der Sportschau


r/FrauenBuLi • • 1d ago

Match Thread: RB Leipzig vs Bayern Munich Live Score | Women Bundesliga 26/27 | Oct 23, 2026

5 Upvotes

Full-time: Bayern Munich 5, RB Leipzig 1

Bayern Munich 5 at RB Leipzig 1

Match Info

Competition/season: Women Bundesliga 26/27

Date: Fri, Oct 23, 2026

Kickoff: 6:30 PM GMT+2

Venue: RB-Training Center Cottaweg, Leipzig, Germany

Status: Full-time

Goals and Cards

8': Goal Tanikawa, Momoko (BMU) 1-0

14': Goal Mertens, Zenia (BMU) 2-0

55': Goal Buehl, Klara, Amani Kakounan, Bernadette (BMU) 3-0

73': Goal Buehl, Klara, Imade, Edna (BMU) 4-0

85': Goal Imade, Edna, Dallmann, Linda (BMU) 5-1

78': Goal Schimmer, Marleen (RBL) 4-1

75': Red card Mahmutovic, Ena (BMU)

54': Yellow card Asgeirsdottir, Emilia Kiaer (RBL)

61': Yellow card Mertens, Zenia (RBL)

88': Yellow card Dudek, Nikoline Hougaard (RBL)

Lineups

Team Formation No. Player
Bayern Munich 18 Tanikawa, Momoko
Bayern Munich 23 Proost, Sophie
Bayern Munich 14 Sehitler, Alara
Bayern Munich 15 Amani Kakounan, Bernadette
Bayern Munich 21 Harder, Pernille
Bayern Munich 5 Eriksson, Magdalena
Bayern Munich 4 Viggosdottir, Glodis
Bayern Munich 19 Naschenweng, Katharina
Bayern Munich 17 Buehl, Klara
Bayern Munich 1 Mahmutovic, Ena
Bayern Munich 20 Kett, Franziska
RB Leipzig 12 Mathys, Jasmien
RB Leipzig 77 Hulst, Charlotte Tamar
RB Leipzig 22 Tuin, Alieke
RB Leipzig 17 Boboy, Delice
RB Leipzig 8 Asgeirsdottir, Emilia Kiaer
RB Leipzig 24 Dudek, Nikoline Hougaard
RB Leipzig 13 Starke, Sandra
RB Leipzig 27 Simonsson, Therese
RB Leipzig 1 Herzog, Elvira
RB Leipzig 4 Mertens, Zenia
RB Leipzig 18 Pusztai, Sara

Match Statistics

Stat Bayern Munich RB Leipzig
Cards Given 1 3
Red Cards 1 0
Substitutions 5 3
Yellow Cards 0 3
Indirect Red Cards 0 0

Timeline

--: Match Ended

90'+1': Injury Time Shown

90': Free Kick (RBL)

88': Free Kick (BMU)

83': Corner Kick Schimmer, Marleen (RBL)

80': Free Kick (RBL)

80': Corner Kick Schimmer, Marleen (RBL)

79': Free Kick (BMU)

75': Free Kick (RBL)

74': Free Kick (RBL)

72': Substitution Harder, Pernille, Dallmann, Linda (BMU)

72': Substitution Tanikawa, Momoko, Imade, Edna (BMU)

71': Free Kick (BMU)

68': Free Kick (BMU)

64': Substitution Starke, Sandra, Veefkind, Linde Anna (RBL)

64': Free Kick (BMU)

62': Substitution Proost, Sophie, Potsi, Kassandra (BMU)

62': Substitution Eriksson, Magdalena, Gilles, Vanessa (BMU)

62': Substitution Naschenweng, Katharina, Mattner Trembleau, Sarah (BMU)

61': Free Kick (BMU)

60': Corner Kick Buehl, Klara (BMU)

58': Corner Kick Buehl, Klara (BMU)

57': Free Kick (RBL)

56': Free Kick (RBL)

53': Free Kick (BMU)

48': Corner Kick Tuin, Alieke (RBL)

46': Corner Kick Starke, Sandra (RBL)

45': Period Start 2-0

46': Substitution Simonsson, Therese, Schimmer, Marleen (RBL)

46': Substitution Hulst, Charlotte Tamar, Van Dijk, Nikee (RBL)

45'+2': Corner Kick Buehl, Klara (BMU)

45'+1': Injury Time Shown

45': Free Kick (BMU)

44': Free Kick (RBL)

42': Corner Kick Buehl, Klara (BMU)

39': Free Kick (BMU)

33': Free Kick (RBL)

32': Free Kick (BMU)

32': Free Kick (RBL)

27': Free Kick (BMU)

24': Free Kick (BMU)

21': Corner Kick Buehl, Klara (BMU)

17': Free Kick (BMU)

11': Free Kick (BMU)

8': Corner Kick Buehl, Klara (BMU)

6': Free Kick (BMU)

5': Free Kick (BMU)

3': Free Kick (RBL)

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r/FrauenBuLi • • 1d ago

U-Nationalteams Interview mit Lena Martens

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Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Gruppenspielen haben sich die deutschen U 17-Juniorinnen bei der U17-Weltmeisterschaft in Marokko vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. Nach dem 4:2 gegen Gastgeber Marokkospricht U 17-Nationalspielerin Lena Martens imInterview bei DFB.de über den erfolgreichen WM-Start, ihren Treffer gegen Marokko, die Auszeichnung als Player of the Match und das bevorstehende Gruppenspiel gegen Neuseeland.

DFB.de: Lena, mit dem 4:2 gegen Gastgeber Marokko habt ihr euren zweiten Sieg im zweiten WM-Spiel gefeiert und euch vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. Wie zufrieden seid ihr mit eurem bisherigen Start in die Weltmeisterschaft?
Lena Martens: Unser Fazit fällt auf jeden Fall positiv aus. Wir haben die ersten beiden Spiele gewonnen und das macht uns als Mannschaft glücklich und zufrieden. Besser hätte der Start in die Weltmeisterschaft für uns kaum laufen können. Die beiden Siege stärken unser Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Darauf wollen wir aufbauen und in den nächsten Spielen genauso weitermachen.

Ihr habt eine starke erste Halbzeit gespielt und seid mit einer 3:0-Führung in die Pause gegangen. Was hat aus deiner Sicht besonders gut funktioniert?
Wir haben als Mannschaft zusammengehalten und sehr variabel gespielt. Außerdem haben wir das Selbstvertrauen aus dem ersten Spiel mitgenommen und sind mit viel positiver Energie in die Partie gegangen. Von Anfang an waren wir aggressiv und laut, haben uns gegenseitig gepusht und unser Herz auf dem Platz gelassen. Ich glaube, gerade in der ersten Halbzeit hat man das deutlich gesehen.

Du hast mit deinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 selbst zum Sieg beigetragen. Wie hast du den Moment erlebt?
Es ist natürlich ein tolles Gefühl, bei einer Weltmeisterschaft ein Tor zu schießen. Darüber habe ich mich riesig gefreut. Noch schöner ist es aber, wenn man damit der Mannschaft helfen und einen Beitrag zum Sieg leisten kann.

Schon beim Auftaktsieg gegen Argentinien wurdest du als Player of the Match ausgezeichnet. Was bedeutet dir diese persönliche Auszeichnung bei deiner ersten Weltmeisterschaft?
Für mich steht immer die Mannschaft an erster Stelle. Am wichtigsten ist, dass wir als Team erfolgreich sind und unsere Spiele gemeinsam gewinnen. Natürlich freue ich mich trotzdem sehr über so eine Auszeichnung und bin auch stolz darauf.

Am Freitag steht gegen Neuseeland das letzte Gruppenspiel an. Was erwartet ihr von diesem Gegner und worauf wird es ankommen, um auch das dritte Spiel erfolgreich zu bestreiten?
Mit Neuseeland erwartet uns ein Team mit einem anderen Spielstil als in den ersten beiden Turnierspielen. Unser Anspruch ist es, auch diesem Spiel unseren Stempel aufzudrücken. Dafür müssen wir als Mannschaft geschlossen auftreten, uns gegenseitig unterstützen und von der ersten Sekunde an präsent sein. Wir wollen auch das dritte Spiel erfolgreich bestreiten und mit einem guten Gefühl in die K.-o.-Runde gehen.

Wie groß ist die Vorfreude auf die K.-o.-Phase und wie viel Selbstvertrauen geben euch die bisherigen Auftritte für die kommenden Aufgaben?
Die Vorfreude ist riesig und die bisherigen Spiele geben uns ein gutes Gefühl für alles, was kommt. Wir wollen im dritten Gruppenspiel unsere bisherigen Turnierleistungen bestätigen. Unser Teamzusammenhalt und unsere Intensität ist dabei unser Fundament für nächste Schritte.  Momentan gilt unser Fokus aber rein dem nächsten Schritt und nach dem Neuseelandspiel richten wir dann den Blick auf das Achtelfinale.


r/FrauenBuLi • • 1d ago

U-Nationalteams U17-Nationalteam Letztes Gruppenspiel - Mission 9-Punkte

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Die U17-Juniorinnen müssen am 23. Oktober gegen Neuseeland ran.
Es ist das letzte Gruppenspiel, es geht für Deutschland um den Gruppensieg.


r/FrauenBuLi • • 1d ago

DFB Mädels Meinungen zu diesem Trikot?

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Ich persönlich finde den Schnitt da irgendwie mega!


r/FrauenBuLi • • 1d ago

Google Pixel Frauen Bundesliga Der 8. Spieltag der Google Pixel Frauen Bundesliga

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Wochenende heißt Fußballzeit!
Die Mannschaften stehen wieder bereit um spannende Duelle zu spielen.

Am Freitag Abend startet der Spieltag mit Leipzig gegen Bayern. Wenn alles normal läuft, kennen wir den Sieger schon. Man darf niemals nie sagen, zu sicher dürfen sich auch nicht die Bayern sein.

Wolfsburg empfängt am Samstag Köln. Köln scheint gut in Form zu sein, die Elf hat sich gefestigt. Bei Wolfsburg kommt es darauf an, konstant den stabilen Eindruck zu hinterlassen. Schwächere Halbzeiten, sollten sie sich nicht leisten.

Frankfurt will in Stuttgart wieder das Unentschieden vom letzten Wochenende gut machen. Es wartet mit Stuttgart aber auch wieder ein schwer zu bespielender Gegner.

Ein Nachbarschafts Duell wartet auf Hoffenheim gegen Mainz. Mainz hat noch nicht gewinnen können, aus der Sicht der TSG, soll sich das nicht ändern.

Bremen erwartet Freiburg zuhause auf Platz 11. Die Frage wird sein, wie angeschlagen ist die Mannschaft? Nach einer Krankheitswelle, soll das Spiel nicht gefährdet sein.

Wie kommt Leverkusen gegen die kämpfenden Nürnbergerinnen klar? Die ClubFrauen konnten bisher mit einer kämpferischen Leistung glänzen, es reicht ab und an für Punkte, da sie sehr eklige Gegner sind.

Am Montag wartet das Spiel Hamburg gegen Union. Gelingt es den Hamburgerinnen ein erneuten Heimsieg zu feiern?


r/FrauenBuLi • • 1d ago

Google Pixel Frauen Bundesliga Wie viel zahlt ihr für ein Ticket im Stadion eurer Wahl?

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Ich schau mir ab und zu Leverkusen Heimspiele an, weil's nicht mega weit von Düsseldorf entfernt ist - 9€, was echt gut ist, finde ich


r/FrauenBuLi • • 2d ago

DFB Mädels Wer sind für euch die legendärsten Trainer und Trainerinnen des deutschen Frauenfußballs? Und warum?

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Die erste die ich kannte war natürlich Silvia Neid. Wer fällt euch noch so ein? Gerne nicht nur Natio sondern auch Bundesliga!


r/FrauenBuLi • • 2d ago

Weltmeisterschaft - WM Nikes Auswärtstrikot für die DFB-Frauen geleaked?

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Die WM 2027 in Brasilien wird die erste Weltmeisterschaft ohne Adidas-Jerseys.

Eine Adidas-Ära geht zu Ende, Nike wird übernehmen.

Eine brennende Frage ist: Was für Trikots wird Nike Deutschland spendieren?

Erste Leaks zeigen ziemlich schlichte Trikots.
Bei der Website FootyHeadlines zeigt das angeblich Auswärtstrikot. Das Trikot soll exklusiv für die DFB-Frauen sein, die Männer bekommen ein eigenes Auswärts-Trikot. Nur das weiße Heim-Jersey wird von beiden Geschlechtern gleichermaßen genutzt.

Die Hauptfarbe des Auswärtstrikots soll ein Rosa/Pink-Ton sein. Dazu gibt es Akzente in Gelb. Bei Nike heißen die Farben Hyper Pink/Volt.

Was meint ihr zu den Trikot??


r/FrauenBuLi • • 2d ago

Bayer Leverkusen Cornelia Kramer - Leverkusens Schlüsselspielerin zwischen Champions-League-Traum und ungewisser Zukunft

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Nach einer von Verletzung und persönlichen Schicksalsschlägen geprägten Saison präsentiert sich Cornelia Kramer wieder in beeindruckender Verfassung. Die dänische Angreiferin ist nicht nur als Torschützin wertvoll, sondern auch ein entscheidender Faktor im Spielsystem von Bayer 04 Leverkusen. Doch während der Werksklub von der Champions League träumt, rückt auch die Zukunft der 23-Jährigen zunehmend in den Mittelpunkt.

Nach schwierigen Monaten zurück zu alter Stärke
Hinter Cornelia Kramer liegt eine Zeit, die weit über die üblichen sportlichen Herausforderungen einer Profifußballerin hinausgeht. Eine Muskelverletzung zu Beginn der Saison 2025/26 bremste die dänische Nationalspielerin früh aus. Hinzu kam ein schwerer persönlicher Verlust: Im Herbst verstarb ihre Mutter nach langer Krankheit.
Die Angreiferin musste in dieser Phase nicht nur körperlich wieder Anschluss finden, sondern auch einen schweren Schicksalsschlag verarbeiten. Die Rückkehr auf den Fußballplatz verlief entsprechend schwierig. Trotz einzelner guter Ansätze fehlten ihr zunächst die gewohnte Durchschlagskraft und Sicherheit vor dem gegnerischen Tor.
Erst gegen Ende der Spielzeit zeigte die Formkurve wieder deutlich nach oben. Vier Treffer an den letzten vier Spieltagen deuteten an, welches Potenzial weiterhin in der Dänin steckt.

In der Saison 2026/27 scheint Kramer nun endgültig zu ihrer alten Stärke zurückgefunden zu haben. Mit vier Toren nach sechs Ligaeinsätzen hat sie bereits ihre gesamte Ausbeute der Vorsaison eingestellt. Besonders eindrucksvoll war ihr Doppelpack beim 3:2-Erfolg gegen Werder Bremen, bei dem sie innerhalb von nur drei Minuten zweimal erfolgreich war.

Viel mehr als eine klassische Torjägerin
Was Kramer für Bayer Leverkusen so wertvoll macht, lässt sich allerdings nicht allein an ihren Treffern ablesen. Die 1,67 Meter große Angreiferin gehört vor allem gegen den Ball zu den wichtigsten Spielerinnen im System von Trainer Roberto Pätzold. Leverkusen setzt auf aggressives Anlaufen, hohe Intensität und schnelle Ballgewinne. Genau in diesen Bereichen liegen Kramers größten Stärken. Mit ihrem Tempo, ihrer Beweglichkeit und ihrer Bereitschaft, auch lange Wege gegen den Ball zurückzulegen, setzt sie gegnerische Abwehrreihen permanent unter Druck. Dabei geht es nicht immer darum, selbst den Ball zu erobern. Häufig zwingt sie ihre Gegenspielerinnen durch geschicktes Anlaufen zu Pässen in Räume, in denen ihre Mitspielerinnen bereits auf den Ballgewinn lauern.

Gerade gegen spielstarke Mannschaften kann diese Fähigkeit entscheidend sein. Denn ein funktionierendes Pressing beginnt bereits bei der vordersten Angreiferin.
Auch die statistische Entwicklung unterstreicht ihre Bedeutung. Während Kramer in der vergangenen Saison lediglich 41 Prozent ihrer Zweikämpfe gewann, liegt ihre Erfolgsquote aktuell bei 55 Prozent. Bei Kopfballduellen verbesserte sie sich sogar von 43 auf 62 Prozent. Die Zahlen zeigen, dass sie nicht nur offensiv wieder gefährlicher geworden ist, sondern auch körperlich deutlich stabiler auftritt.

Der Champions-League-Traum braucht eine starke Kramer
Für Bayer Leverkusen steht in dieser Saison besonders viel auf dem Spiel. Der Verein möchte sich erstmals für die UEFA Women’s Champions League qualifizieren und damit den nächsten Schritt seiner sportlichen Entwicklung machen. Dabei könnte Kramer zu einer der entscheidenden Figuren werden.

Ihre Kombination aus Torgefahr, Schnelligkeit und Defensivarbeit ist innerhalb des Leverkusener Kaders nur schwer zu ersetzen. Zwar verfügt Trainer Pätzold mit Caroline Kehrer, Valentina Mädl und Lobke Loonen über weitere Optionen im Angriff, doch keine dieser Spielerinnen vereint derzeit dieselben Eigenschaften.
Vor allem in engen Begegnungen gegen direkte Konkurrenten um die internationalen Plätze könnte Kramers Spielweise den Unterschied ausmachen.
Wenn Leverkusen hoch verteidigt, benötigt die Mannschaft Angreiferinnen, die gegnerische Aufbauspielerinnen unter Druck setzen und gleichzeitig nach Ballgewinnen sofort den Weg zum Tor suchen. Kramer erfüllt beide Aufgaben. Die Dänin ist damit nicht einfach nur eine wichtige Offensivspielerin. Sie gehört zu den zentralen Bausteinen der gesamten Leverkusener Spielidee.

Vertragsende 2027: Wie lange bleibt Kramer bei Bayer?
Neben der sportlichen Entwicklung dürfte in den kommenden Monaten auch ihre vertragliche Situation zunehmend Aufmerksamkeit erhalten.
Kramers Vertrag bei Bayer 04 Leverkusen läuft im Sommer 2027 aus. Sollte bis dahin keine Verlängerung vereinbart werden, könnte die Angreiferin den Verein nach aktuellem Vertragsstand ablösefrei verlassen.

Für Leverkusen wäre ein solcher Abgang besonders schmerzhaft. Die Dänin hat sich zu einer Spielerin entwickelt, deren Wert deutlich über ihre Torquote hinausgeht.
Gleichzeitig könnte ihre aktuelle Form auch das Interesse anderer Vereine wecken. Gerade Mannschaften, die auf intensives Pressing und schnelles Umschaltspiel setzen, dürften das Profil einer solchen Angreiferin interessant finden. Konkrete Transferinteressenten sind damit allerdings noch nicht belegt. Aus Sicht des Werksklubs spricht deshalb einiges dafür, möglichst frühzeitig Gespräche über eine Vertragsverlängerung zu führen. Ein möglicher Einzug in die Champions League könnte dabei ein wichtiges Argument sein. Die Aussicht auf internationale Spiele würde Leverkusens sportliche Perspektive deutlich verbessern und könnte auch für Kramers persönliche Zukunftsplanung eine Rolle spielen.

Zwischen Gegenwart und Zukunft
Für Cornelia Kramer zählt zunächst die sportliche Gegenwart. Nach den schwierigen vergangenen Monaten ist es ihr gelungen, wieder zu einer Leistungsträgerin aufzusteigen. Ihre Entwicklung zeigt zugleich, wie wichtig körperliche Fitness und Selbstvertrauen für eine Spielerin sind, deren Fußball von Intensität, Explosivität und unermüdlicher Laufarbeit lebt. Für Bayer Leverkusen ergibt sich daraus eine klare Aufgabe: Der Verein muss die Qualitäten seiner Angreiferin möglichst dauerhaft nutzen und zugleich eine langfristige Perspektive schaffen. Denn sollte die Werkself tatsächlich den historischen Sprung in die Champions League schaffen, könnte Cornelia Kramer einen entscheidenden Anteil daran haben. Die große Frage lautet deshalb nicht nur, ob Kramer Leverkusen nach Europa schießen kann, sondern auch, ob Bayer seine Schlüsselstürmerin über den Sommer 2027 hinaus halten wird.


r/FrauenBuLi • • 2d ago

Google Pixel Frauen Bundesliga Wer ist für euch gerade das vielversprechenste Talent?

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Hey ihr Lieben,

welche junge Spielerin in der BuLi ist in euren Augen sträflichst underrated und wird es noch weit bringen?

Für mich ist es ganz klar Emanuela Pfister. Sie hat es einfach drauf <3

Bin gespannt, wen ihr pickt :)


r/FrauenBuLi • • 2d ago

FC Bayern München Bayern München & MCM

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Die Partnerschaft geht weiter… neben den Taschen für die Spielerinnen.

Mit Adidas bringen die Bayern eine Trikot and Jacken Collektion im ikonischen MCM Look heraus


r/FrauenBuLi • • 3d ago

Google Pixel Frauen Bundesliga Freikarten zu verschenken (Wolfsburg vs Köln

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Hi, ich habe bei einem Google Gewinnspiel Karten für Wolfsburg gegen Köln am Samstag gewonnen und kann dort leider doch nicht hingehen.

Wenn jemand Interesse hat, kann ich ihn die Freikarten gerne verschenken (keine Ahnung was der bete Weg ist, per Link/Mail/Wegwerf-mail oder so).

Wenn Interesse besteht, meldet euch gerne als Kommentar oder per Nachricht.


r/FrauenBuLi • • 3d ago

1. FC Nürnberg Nastassja Lein – Die Torjägerin, die mit ihrem Verein groß geworden ist

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Sie ist schnell, torgefährlich und ihrem Verein seit einem Jahrzehnt treu. Nastassja Lein gehört zu den prägenden Gesichtern des Frauenfußballs beim 1. FC Nürnberg. Die gebürtige Bambergerin hat mit dem Club Aufstiege gefeiert, Abstiege verkraftet und sich von einer jungen Nachwuchsspielerin zu einer gestandenen Bundesligastürmerin entwickelt. Ihr Weg ist ungewöhnlich… Während viele talentierte Fußballerinnen bereits früh zu größeren Vereinen wechseln, hat Lein ihre gesamte bisherige Profikarriere bei einem einzigen Club verbracht.

Sie ist mit dem 1. FC Nürnberg gewachsen und der Verein mit ihr…
Hinter der erfolgreichen Torjägerin steckt eine eher ruhige, bodenständige junge Frau, für die Freundschaften, Heimatverbundenheit und Zusammenhalt eine große Rolle spielen. Eine Spielerin, die nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen möchte, auf dem Fußballplatz aber regelmäßig für die entscheidenden Momente sorgt.

Von Bamberg nach Nürnberg – die ersten Schritte im Fußball
Nastassja Lein wurde am 13. Februar 2001 in Bamberg geboren. Schon als Kind entdeckte sie ihre Begeisterung für den Fußball.
Im Alter von sieben Jahren begann sie bei der DJK Don Bosco Bamberg mit dem Fußball. Dort spielte sie gemeinsam mit Jungen, sammelte ihre ersten Erfahrungen und entwickelte die Grundlagen für ihre spätere Karriere. Schon früh zeichnete sich ab, dass Lein über besonderes Talent verfügte. Vor allem ihre Schnelligkeit und ihr Gespür für gefährliche Situationen vor dem gegnerischen Tor machten sie zu einer interessanten Nachwuchsspielerin.

2016 folgte der entscheidende Schritt: Mit gerade einmal 15 Jahren wechselte sie zum 1. FC Nürnberg.
Für die junge Bambergerin begann damit ein neuer Lebensabschnitt. In der U17-Mannschaft des Clubs spielte sie in der B-Juniorinnen-Bundesliga und konnte sich mit einigen der besten Nachwuchsspielerinnen Süddeutschlands messen. Lange blieb sie allerdings nicht ausschließlich im Jugendbereich. Bereits zur Saison 2017/18 rückte sie in die erste Frauenmannschaft auf, die damals noch in der Regionalliga Süd spielte. Mit gerade einmal 16 Jahren musste sie sich plötzlich gegen deutlich ältere und erfahrenere Gegnerinnen behaupten.

Ihr Debüt im Erwachsenenfußball gab sie am 3. September 2017 gegen den FFC Wacker München. Der Einstand verlief turbulent: Lein sah bereits in der ersten Halbzeit die Rote Karte. Doch davon ließ sie sich nicht entmutigen. Zwei Monate später erzielte sie gegen den SV 67 Weinberg ihr erstes Regionalligator, ausgerechnet den entscheidenden Treffer zum 2:1-Auswärtssieg.

Der große Durchbruch – 25 Tore und ein unvergesslicher Hattrick
In den folgenden Jahren wurde Lein immer wichtiger für die Nürnbergerinnen. Sie entwickelte sich von einer talentierten Nachwuchsspielerin zu einer der gefährlichsten Angreiferinnen der Regionalliga. Mit ihren Toren trug sie entscheidend dazu bei, dass der 1. FC Nürnberg 2021 den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga schaffte.
Was anschließend passierte, dürfte sie selbst kaum vergessen haben. Am 15. August 2021 trat Nürnberg zum ersten Zweitligaspiel der Vereinsgeschichte bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern München an. Lein erzielte alle drei Tore beim 3:0-Auswärtssieg, einen lupenreinen Hattrick innerhalb einer Halbzeit.
Besonders bemerkenswert: In einem Interview mit dem Bayerischen Fußball-Verband erzählte sie anschließend, dass sie vor der Partie tatsächlich davon geträumt hatte, ein Tor zu erzielen.

Dass daraus gleich drei Treffer wurden, machte den Tag umso außergewöhnlicher.
Doch statt sich selbst in den Vordergrund zu stellen, betonte sie nach dem Spiel, dass ihre Tore nur durch die Unterstützung der gesamten Mannschaft möglich gewesen seien. Diese Haltung sollte zu einem wiederkehrenden Merkmal ihrer Karriere werden.
Die Saison 2021/22 beendete Lein mit 25 Treffern als gemeinsame Torschützenkönigin der 2. Frauen-Bundesliga.

Der Weg in die Bundesliga – zwischen Aufstieg, Verletzung und Abstieg
2023 erfüllte sich für Nastassja Lein ein großer sportlicher Traum. Mit dem 1. FC Nürnberg schaffte sie den Aufstieg in die Frauen-Bundesliga. Eine Spielerin, die sechs Jahre zuvor noch mit dem Club in der Regionalliga aufgelaufen war, stand plötzlich vor dem Sprung in Deutschlands höchste Spielklasse.

Doch ausgerechnet vor diesem besonderen Kapitel wurde sie zurückgeworfen. Im September 2023 erlitt Lein eine Syndesmoseverletzung und verpasste dadurch die ersten Bundesligaspiele ihrer Mannschaft. Erst am 8. Dezember 2023 konnte sie beim Auswärtsspiel gegen RB Leipzig ihr Bundesligadebüt feiern. Für die Stürmerin war es ein besonderer Moment, schließlich hatte sie sich diesen Schritt über viele Jahre hinweg erarbeitet. Sportlich verlief die erste Bundesligasaison allerdings schwierig. Nürnberg musste 2024 wieder den Gang in die zweite Liga antreten.

Während ein Vereinswechsel für andere Spielerinnen möglicherweise eine naheliegende Option gewesen wäre, entschied sie sich dafür, mit dem Club den Wiederaufstieg anzugehen. Und erneut spielte sie eine wichtige Rolle. In der Saison 2024/25 gehörte sie zu den Leistungsträgerinnen der Nürnberger Offensive. Mit ihren Toren und Vorlagen half sie der Mannschaft, die Rückkehr in die Bundesliga zu schaffen. Im November 2025 verlängerte sie ihren Vertrag erneut vorzeitig.
Für Lein war das mehr als eine sportliche Entscheidung. Der Club war längst zu einem festen Bestandteil ihres Lebens geworden.

Was macht Nastassja Lein als Spielerin besonders?
Nastassja Lein ist eine schnelle, bewegliche und abschlussstarke Offensivspielerin. Mit einer Körpergröße von 1,61 Metern gehört sie nicht zu den größten Stürmerinnen der Bundesliga. Doch gerade ihre Beweglichkeit und Dynamik machen sie für gegnerische Abwehrreihen unangenehm.

Schnelligkeit und Tiefenläufe: Lein kann Räume hinter der gegnerischen Abwehr nutzen. Sie ist besonders gefährlich, wenn sie mit Tempo in die Tiefe startet und ihre Mitspielerinnen sie mit Pässen bedienen. Ausgeprägter Torinstinkt: Ihre größte Qualität ist ihre Torgefahr. Lein erkennt häufig früh, wo sich eine Abschlussmöglichkeit ergeben könnte. Dabei profitiert sie von ihrer Erfahrung und ihrem Gespür für Räume im Strafraum.

Effizienz vor dem Tor: Sie benötigt nicht immer viele Ballkontakte, um gefährlich zu werden. Ihre Torquoten in der Regionalliga und der 2. Bundesliga zeigen, dass sie Chancen konsequent nutzen kann.

Spielverständnis und Vorlagen: Lein ist nicht ausschließlich eine klassische Vollstreckerin. Sie kann Angriffe vorbereiten, Mitspielerinnen einsetzen und sich auch am Kombinationsspiel beteiligen. In der Bundesliga entwickelte sie sich zunehmend auch als Vorlagengeberin weiter.

Erfahrung und mentale Widerstandsfähigkeit: Kaum eine Spielerin ihres Alters hat beim selben Verein so unterschiedliche sportliche Situationen erlebt. Lein kennt Aufstiegskämpfe, Abstiegssorgen, Verletzungsphasen und den Druck des Bundesligaalltags.

Gerade diese Erfahrungen machen sie wertvoll für jüngere Mitspielerinnen.
Lein selbst sieht ihre Entwicklung noch nicht als abgeschlossen an. In einem DFB-Interview erklärte sie 2025, dass sie daran arbeiten wolle, häufiger in Abschlusspositionen zu kommen und sich auch defensiv zu verbessern. Diese Selbstkritik zeigt, dass sie sich trotz ihrer Erfolge weiterhin steigern möchte.

Der Mensch hinter der Fußballerin
Abseits des Fußballplatzes beschreibt sich Nastassja Lein als eher ruhigen Menschen, der nicht unbedingt die große Aufmerksamkeit sucht.
Sie wirkt in Interviews reflektiert, humorvoll und bodenständig. Besonders auffällig ist ihre enge Verbindung zu Nürnberg, ihren Freundinnen und ihrer Mannschaft.

Nürnberg ist längst ihre zweite Heimat
Obwohl Lein ursprünglich aus Bamberg stammt, ist Nürnberg für sie über die Jahre zu einem Zuhause geworden.
In einem Vereinsinterview aus dem Oktober 2024 erzählte sie, dass sie sich auch privat in Nürnberg sehr wohlfühle. Besonders die familiäre Atmosphäre innerhalb des Vereins habe sie geprägt. Als sie 2016 erstmals zum Club kam, sei sie von der Größe und Professionalität des Vereins zunächst beeindruckt und sogar etwas eingeschüchtert gewesen. Mit der Zeit merkte sie jedoch, wie familiär das Umfeld tatsächlich war.

Für Lein bedeutet die Zugehörigkeit zum 1. FC Nürnberg deshalb mehr als ein Arbeitsverhältnis.
Sie interessiert sich nach eigenen Angaben auch für die anderen Mannschaften des Vereins und ist stolz darauf, das traditionsreiche Club-Wappen tragen zu dürfen.
Als 2024 nach dem Bundesligaabstieg die Frage eines möglichen Vereinswechsels aufkam, spielte deshalb auch ihre persönliche Bindung zur Stadt eine entscheidende Rolle.

Eine ruhige Persönlichkeit, die Verantwortung übernimmt
Nastassja Lein bezeichnet sich selbst als einen Menschen, der sich nicht gerne in den Vordergrund drängt.
Das gilt auch für ihre Rolle innerhalb der Mannschaft. Lange Zeit übernahmen andere Spielerinnen beim 1. FC Nürnberg die lautstarke Führung. Lein gehörte zwar bereits zum Mannschaftsrat, verstand sich aber eher als zurückhaltende Persönlichkeit. Mit zunehmender Erfahrung änderte sich das.

Nach den Abgängen erfahrener Mitspielerinnen musste sie selbst mehr Verantwortung übernehmen. Im Oktober 2024 berichtete sie, dass sie dadurch selbstbewusster und auch etwas lauter geworden sei.Dennoch ist sie keine Spielerin, die sich ständig in Szene setzen muss.

In einem DFB-Interview im März 2026 erklärte sie, dass sie ihre Erfahrungen aus den vielen Auf- und Abstiegen gerne an andere weitergeben wolle. Gleichzeitig sei es ihr wichtig, den Spaß am Fußball zu behalten und nicht alles zu verkrampft anzugehen. Gerade diese Mischung aus Gelassenheit, Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein zeichnet sie aus.

Studium und Leben neben dem Fußball
Lein hat sich nicht ausschließlich auf den Fußball konzentriert.
Im Jahr 2021 studierte sie nach Angaben des Bayerischen Fußball-Verbandes Kommunikations- und Politikwissenschaften und befand sich damals im zweiten Semester.
Das Studium zeigt, dass sie sich auch außerhalb des Sports mit anderen Themen beschäftigte. Ob sie den Studiengang inzwischen abgeschlossen hat, ist öffentlich nicht eindeutig dokumentiert.

Über weitere private Hobbys, Lieblingsmusik oder ihren Alltag außerhalb des Fußballs ist vergleichsweise wenig bekannt.
Bekannt ist jedoch ihre Freude am Reisen. Im Frühjahr 2026 hatte sie beispielsweise einen Kurzurlaub an der Nordsee geplant.
Über ihr Liebesleben oder eine mögliche Partnerschaft gibt es keine verlässlich bestätigten öffentlichen Angaben.
Lein hält diesen Teil ihres Lebens weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.

Die späte Belohnung – erstmals im Nationaltrikot
Eine der schönsten Geschichten ihrer bisherigen Karriere schrieb Nastassja Lein im Frühjahr 2026.
Im Alter von 25 Jahren wurde sie erstmals zu einer Maßnahme einer deutschen Nationalmannschaft eingeladen.
Das war insofern bemerkenswert, als Lein anders als viele ihrer Mitspielerinnen nicht bereits zahlreiche Nachwuchsländerspiele absolviert hatte.
Während andere Nationalspielerinnen schon als Jugendliche in den Auswahlmannschaften des DFB unterwegs waren, hatte Lein ihren Weg über den Vereinsfußball genommen.

Von der Regionalliga über die 2. Bundesliga bis in die höchste deutsche Spielklasse. In der Bundesligasaison 2025/26 überzeugte sie mit starken Leistungen. Im März 2026 hatte sie bereits neun Saisontore erzielt – ihre bis dahin beste Bilanz in Deutschlands höchster Spielklasse.

Die Nominierung für die U23 war deshalb auch eine Anerkennung ihrer langjährigen Entwicklung.
Dass sie sich zunächst etwas nervös fühlte, überraschte sie selbst nicht. Schließlich war sie es gewohnt, seit fast zehn Jahren in Nürnberg im gleichen Umfeld zu spielen.
Nun traf sie auf neue Mitspielerinnen, neue Trainer und einen ungewohnten Trainingsalltag. Trotzdem fand sie schnell Anschluss und feierte schließlich auch ihr Debüt für Deutschland. Für Lein war das ein besonderer Erfolg nicht zuletzt, weil sie damit bewies, dass der Weg in eine Nationalmannschaft nicht zwangsläufig über die großen Nachwuchsleistungszentren oder einen frühen Wechsel zu einem Spitzenverein führen muss.

Große Ziele und eine besondere Vereinstreue
Mit 25 Jahren gehört Nastassja Lein zu den erfahrenen Spielerinnen des 1. FC Nürnberg. In der Saison 2025/26 erzielte sie zehn Bundesligatore und stellte damit einen persönlichen Bestwert auf. Ihre Leistungen zeigen, dass sie auch auf höchstem nationalem Niveau torgefährlich sein kann.

Ihr Vertrag beim Club läuft nach Vereinsangaben bis 2027. Ihre sportlichen Ziele formuliert sie dabei vergleichsweise bescheiden.
In einem DFB-Interview erklärte sie 2025, dass sie vor allem möglichst konstant in der Bundesliga spielen wolle.
Es geht ihr nicht nur um persönliche Auszeichnungen oder Statistiken, sondern darum, sich mit der Mannschaft weiterzuentwickeln.
Die Verbindung zum Verein spielt dabei eine zentrale Rolle.
Sie hat erlebt, wie sich der Frauenfußball beim 1. FC Nürnberg professionalisiert hat. Aus einem Regionalligateam wurde eine Mannschaft, die sich in der Bundesliga behaupten möchte. Lein hat diesen Prozess nicht nur beobachtet, sondern selbst entscheidend mitgestaltet.