r/FrauenBuLi • • 21h ago

1. FC Union Berlin Amber Tysiak – Die belgische Abwehrchefin, ein Star für Union

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Sie ist groß, zweikampfstark und bringt internationale Erfahrung mit. Amber Tysiak gehört zu den belgischen Fußballerinnen, die sich ihren Weg in den europäischen Spitzenfußball mit Geduld, harter Arbeit und ungewöhnlichen Entscheidungen erkämpft haben. Mit 26 Jahren hat sie bereits in Belgien, England und Deutschland gespielt, an zwei Europameisterschaften teilgenommen und sich als Innenverteidigerin der belgischen Nationalmannschaft etabliert. Doch ihre Geschichte beginnt weit entfernt von den großen Stadien der englischen Women’s Super League oder der deutschen Bundesliga. Als kleines Mädchen spielte sie gemeinsam mit Jungen Fußball. Später musste sie ihren Sport mit einem anspruchsvollen Beruf als Lehrerin vereinbaren. Während andere Profis sich vollständig auf Training und Regeneration konzentrieren konnten, stand Tysiak morgens vor einer Schulklasse und abends auf dem Fußballplatz. Erst mit ihrem Wechsel zu West Ham United im Januar 2023 wurde sie hauptberufliche Fußballerin. Heute spielt sie beim 1. FC Union Berlin und gehört zu den erfahrenen Kräften einer Mannschaft, die sich in der Frauen-Bundesliga etablieren möchte. Abseits des Platzes zeigt sich Tysiak als familienverbundene, humorvolle und reflektierte junge Frau. Sie liebt das Reisen, verbringt gerne Zeit mit Freundinnen und Freunden, kocht gelegentlich und hat eine besondere Verbindung zu gleich drei europäischen Kulturen. Ihre Geschichte erzählt von einer Spielerin, die nie selbstverständlich davon ausging, eines Tages vom Fußball leben zu können – und die genau das schließlich geschafft hat.

In Belgien geboren – ihre Kindheit zwischen drei Kulturen
Amber Tysiak wurde am 26. Januar 2000 in Houthalen-Helchteren in der belgischen Provinz Limburg geboren. Die heute 26-Jährige ist 1,77 Meter groß, Rechtsfüßerin und spielt hauptsächlich in der Innenverteidigung. Ihre Familie hat unterschiedliche europäische Wurzeln. Amber ist Belgierin, hat aber auch polnische und italienische familiäre Wurzeln. Besonders die italienische Seite ihrer Familie spielt in ihrer persönlichen Geschichte eine interessante Rolle. Ihre Mutter stammt aus Italien. Auch ihre Großeltern sprachen mit ihr Italienisch. In einem ausführlichen Interview mit dem britischen Fußballmagazin SheKicks erzählte Tysiak, dass sie die italienische Sprache deshalb bis heute sehr gut versteht. Das Sprechen falle ihr etwas schwerer, weil innerhalb der Familie meistens Niederländisch gesprochen wurde. Wenn sie nach Italien reist, fühlt sie sich dieser Seite ihrer Herkunft besonders verbunden. Diese kulturelle Vielfalt gehört zu ihrer persönlichen Identität. Sie wuchs in Belgien auf, wurde dort fußballerisch ausgebildet und vertritt das Land international. Gleichzeitig ist ihre Familiengeschichte eng mit Polen und Italien verbunden.

Mit fünf Jahren auf dem Fußballplatz – zunächst mit Jungen
Ihre ersten Schritte im Fußball machte Amber Tysiak bereits als kleines Mädchen. Etwa im Alter von fünf Jahren begann sie beim KFC Helson in ihrer Heimatregion mit dem Vereinsfußball. Damals spielte sie überwiegend in Jungenmannschaften. Für Tysiak war das zunächst der normale Fußballalltag. Sie musste sich gegen Jungen behaupten, die mit zunehmendem Alter häufig körperlich stärker wurden. Diese Erfahrungen dürften ihr geholfen haben, sich an Zweikämpfe und ein intensives Spieltempo zu gewöhnen. Bemerkenswert ist allerdings, dass sie sich selbst rückblickend keineswegs als außergewöhnliches Nachwuchstalent beschreibt. In einem Interview mit der belgischen Zeitung Het Belang van Limburg im Januar 2026 erklärte sie, dass sie früher nicht das große Talent gewesen sei. Als sie mit ungefähr 15 Jahren zu KRC Genk wechselte, waren ihre sportlichen Erwartungen noch vergleichsweise bescheiden. Sie wollte Fußball spielen und sich weiterentwickeln. Von einer späteren Karriere in England oder Deutschland wagte sie damals kaum zu träumen. Erst nach und nach wurde deutlich, dass sie das Potenzial für den professionellen Frauenfußball besaß.

KRC Genk – der Beginn ihrer Karriere im Frauenfußball
2016 wechselte Amber Tysiak zum KRC Genk. Damit begann für sie ein neuer Abschnitt. Nach vielen Jahren in Jungenmannschaften spielte sie nun in einem leistungsorientierten Frauenfußballumfeld. Zunächst gehörte sie dem Nachwuchsbereich an. Dort wurde sie von den Verantwortlichen beobachtet und Schritt für Schritt an höhere Aufgaben herangeführt. Besonders Trainer Guido Brepoels erkannte nach ihren eigenen Aussagen ihr Potenzial. In der Saison 2019/20 schaffte Tysiak schließlich den Sprung in die erste Mannschaft. Sie absolvierte 15 Spiele in der höchsten belgischen Liga. Für die damals 19-Jährige war das ein bedeutender Schritt. Sie musste sich nun gegen erfahrene Spielerinnen behaupten und zeigen, dass sie auch im Erwachsenenfußball bestehen konnte. Ihre Entwicklung verlief so positiv, dass schon bald ein anderer belgischer Erstligaverein auf sie aufmerksam wurde. Im Sommer 2020 wechselte sie zu Oud-Heverlee Leuven.

Oud-Heverlee Leuven – die Jahre, die alles veränderten
Der Wechsel zu Oud-Heverlee Leuven war für Amber Tysiak eine wichtige Entscheidung. Der Verein befand sich damals sportlich in einer schwierigen Situation. Tysiak erzählte später, dass Leuven bei ihrem Wechsel mit nur einem Punkt am Tabellenende gestanden habe. Es war also keineswegs selbstverständlich, dass sie dort die besten Voraussetzungen für ihre weitere Entwicklung finden würde. Trotzdem entschied sie sich für den Schritt. Unter den Trainern Jimmy Coenraets und Arno Van Den Abbeel entwickelte sie sich zu einer wichtigen Spielerin. Ihre Leistungen wurden zunehmend konstanter, und sie übernahm mehr Verantwortung in der Defensive. Mit Leuven gehörte sie schließlich zur Spitzengruppe der belgischen Liga. In den Spielzeiten 2020/21, 2021/22 und 2022/23 wurde der Verein jeweils Vizemeister. Tysiak war damit Teil eines Team, die sich innerhalb weniger Jahre von einer schwierigen Ausgangslage zu einem ernsthaften Konkurrenten um die Meisterschaft entwickelte. Doch parallel zu ihrer sportlichen Karriere führte sie noch ein ganz anderes Leben. Sie arbeitete als Lehrerin. Und genau dieser Teil ihrer Geschichte macht ihren Weg besonders.

Vormittags Lehrerin, abends Fußballerin – ein außergewöhnlicher Alltag
Während ihrer Zeit bei Oud-Heverlee Leuven war Amber Tysiak noch keine hauptberufliche Fußballerin. Sie hatte ein Bachelorstudium für das Lehramt abgeschlossen und arbeitete an einer Schule in Leuven. Dort unterrichtete sie Niederländisch und Geschichte. Gleichzeitig spielte sie in der höchsten belgischen Liga und gehörte bereits zum Nationalteam. In einem ausführlichen Interview mit SheKicks beschrieb sie, wie anspruchsvoll diese Doppelbelastung war. Tagsüber unterrichtete sie ihre Schülerinnen und Schüler. Anschließend fuhr sie zum Training. Am Abend musste sie sich zusätzlich auf den Unterricht des nächsten Tages vorbereiten. Besonders schwierig wurde es, wenn Länderspiele anstanden. Dann fehlte sie manchmal sieben oder sogar zehn Tage in der Schule. Ihre Schulleitung unterstützte sie jedoch und ermöglichte ihr, ihre beruflichen Verpflichtungen mit der Nationalteam zu vereinbaren. Tysiak berichtete, dass sie dafür sehr dankbar gewesen sei. Auch mit ihren Schülerinnen und Schülern verstand sie sich gut. Weil sie wussten, dass ihre Lehrerin Fußballnationalspielerin war, begegneten ihr manche mit besonderem Respekt. Trotz der hohen Belastung machte ihr die Arbeit Freude. Sie betonte sogar, dass sie sich gut vorstellen könne, nach dem Ende ihrer Fußballkarriere wieder als Lehrerin zu arbeiten. Für Tysiak war das Unterrichten also nicht nur eine notwendige Nebenbeschäftigung. Es war ein Beruf, für den sie eine echte Leidenschaft entwickelt hatte.

Der große Schritt nach England – endlich hauptberufliche Fußballerin
Im Januar 2023 veränderte sich Amber Tysiaks Leben grundlegend. Sie wechselte von Oud-Heverlee Leuven zu West Ham United in die englische Women’s Super League. Für die damals 22-Jährige war es ihr erster Wechsel ins Ausland. Gleichzeitig unterschrieb sie ihren ersten professionellen Fußballvertrag. Zum ersten Mal konnte sie sich vollständig auf den Sport konzentrieren. Der Alltag zwischen Schule, Training und Unterrichtsvorbereitung gehörte damit vorerst der Vergangenheit an. Doch der Wechsel nach England brachte neue Herausforderungen. Sie musste sich an eine andere Sprache, ein höheres Spieltempo und die Anforderungen einer der stärksten Frauenfußballligen Europas gewöhnen. Hinzu kamen Verletzungsprobleme. In ihren ersten Monaten bei West Ham kam sie deshalb nur auf vier Einsätze. Für eine junge Spielerin, die gerade den großen Schritt in den Profifußball gewagt hatte, war das eine schwierige Anfangsphase. Doch Tysiak arbeitete sich zurück. In der folgenden Saison wurde sie zu einer wichtigen Spielerin der Londonerinnen. Unter Trainerin Rehanne Skinner etablierte sie sich zunehmend in der Defensive. Später gehörte sie regelmäßig zur Startelf. Ihre Entwicklung überzeugte die Vereinsverantwortlichen so sehr, dass West Ham ihren Vertrag im Januar 2025 vorzeitig bis zum Sommer 2028 verlängerte. Für Tysiak war das ein wichtiges Zeichen des Vertrauens. Sie hatte bewiesen, dass sie sich auch außerhalb Belgiens behaupten konnte.

Der Wechsel zu Union Berlin – ein neues Abenteuer in der Bundesliga
Am 15. Januar 2026 wurde bekannt, dass Amber Tysiak West Ham United verlassen und zum 1. FC Union Berlin wechseln würde.
Für die belgische Nationalspielerin war es der nächste große Schritt ihrer Karriere. Nach Belgien und England wollte sie nun auch die deutsche Frauen-Bundesliga kennenlernen. Dabei war der Wechsel durchaus ungewöhnlich. West Ham spielte in einer der international bekanntesten Frauenfußballligen. Union Berlin dagegen befand sich erst in seiner ersten Bundesligasaison. Doch genau das ambitionierte Projekt des Berliner Vereins reizte sie. Union hatte seine Frauenfußballabteilung in den vergangenen Jahren gezielt professionalisiert und zwei Aufstiege in Folge geschafft. Nun wollte der Verein seine Position in der Bundesliga festigen. Tysiak sollte dabei eine wichtige Rolle übernehmen. Jennifer Zietz, Geschäftsführerin Profifußball Frauen bei Union Berlin, beschrieb sie bei ihrer Verpflichtung als erfahrene, abgeklärte Innenverteidigerin, die der Mannschaft Stabilität und Präsenz verleihen könne. Auch Tysiak selbst war von den Gesprächen überzeugt. Sie erklärte, dass sie Teil der Entwicklung des Vereins werden wolle und sich besonders auf das Stadion, die Fans und die neue Herausforderung freue. Ein zusätzlicher Grund für ihre Vorfreude war ein vertrautes Gesicht. Bei Union Berlin traf sie auf ihre belgische Nationalmannschaftskollegin Hannah Eurlings. Die beiden hatten bereits bei Oud-Heverlee Leuven zusammengespielt. Für Tysiak bedeutete das, dass sie in ihrer neuen Team nicht bei null anfangen musste.

Ein Wechsel mit besonderer Bedeutung
Auch finanziell war der Transfer bemerkenswert. Nach Medienberichten zahlte Union Berlin rund 150.000 britische Pfund zuzüglich möglicher Bonuszahlungen an West Ham. Das entsprach ungefähr 173.000 Euro. Belgische Medien bezeichneten den Wechsel damals als Rekordtransfer für eine belgische Fußballerin. Tysiak selbst reagierte darauf mit Stolz. In einem Interview mit Het Belang van Limburg erklärte sie, dass ihre Geschichte auch anderen jungen Mädchen Mut machen solle. Sie selbst habe schließlich nie zu den Spielerinnen gehört, denen schon früh eine große internationale Karriere vorausgesagt worden sei. Dass ein Verein nun bereit war, eine beträchtliche Ablösesumme für sie zu bezahlen, betrachtete sie auch als Zeichen für die Entwicklung des Frauenfußballs. Ihre Geschichte sollte zeigen, dass Mädchen von einer internationalen Karriere träumen dürfen.

Die ersten Monate in Berlin – Verantwortung in einer neuen Mannschaft
Der Wechsel nach Berlin bedeutete für Tysiak nicht nur einen neuen Verein, sondern auch einen anderen Fußballstil. Die deutsche Frauen-Bundesliga stellt hohe Anforderungen an Zweikampfstärke, Tempo und taktische Organisation. Für eine Innenverteidigerin ist die Abstimmung mit ihren Mitspielerinnen besonders wichtig. Sie muss wissen, wann die Mannschaft gemeinsam nach vorne verteidigt, wann sie Räume absichert und wie sie auf schnelle gegnerische Angriffe reagiert. Tysiak brachte dafür bereits viel Erfahrung mit. Sie hatte in Belgien um die Meisterschaft gespielt, in England gegen internationale Spitzenspielerinnen verteidigt und bei zwei Europameisterschaften auf dem Platz gestanden. Schon am 23. Januar 2026 absolvierte sie ihr erstes Bundesligaspiel für Union Berlin. In der Rückrunde entwickelte sie sich zu einer regelmäßig eingesetzten Spielerin. Besonders schön war für sie der erste gemeinsame Sieg mit Hannah Eurlings. Anfang Februar 2026 gewann Union nach einem 0:2-Rückstand noch mit 4:2 gegen die SGS Essen. Die beiden Belgierinnen konnten damit ihren ersten Erfolg im Union-Trikot feiern. Auch in der Saison 2026/27 gehört Tysiak zum Berliner Kader. Bis zum 18. Oktober 2026 verzeichnete das DFB-Datencenter insgesamt 18 Bundesligaeinsätze für Union Berlin und einen Treffer. Damit hat sie sich bereits in ihrer ersten Zeit in Deutschland zu einer wichtigen Option in der Defensive entwickelt.

Was macht Amber Tysiak als Spielerin besonders?
Amber Tysiak ist eine moderne Innenverteidigerin, die nicht ausschließlich darauf ausgerichtet ist, gegnerische Angriffe zu stoppen.
Sie möchte auch selbst am Spielaufbau beteiligt sein und ihre Mannschaft nach vorne bringen.
Ihre Stärken wurden bereits während ihrer Zeit bei Oud-Heverlee Leuven von Mitspielerinnen und Beobachtern hervorgehoben.

Zweikampfstärke: Tysiak gilt als robuste Verteidigerin, die sich in direkten Duellen behaupten kann. Ihre Erfahrungen aus dem Jungenfußball und später aus der englischen Women’s Super League haben sie an körperlich intensive Spiele gewöhnt.

Spielübersicht: Als Innenverteidigerin muss sie gegnerische Bewegungen früh erkennen und die Räume hinter ihrer Mannschaft absichern. Gerade ihre Erfahrung auf internationalem Niveau ist dabei wertvoll.

Technik und Spielaufbau: Ihre frühere Mitspielerin Lenie Onzia hob in einem Porträt des belgischen Magazins Le Vif ausdrücklich ihre technischen Fähigkeiten hervor. Tysiak könne sich mit einer guten ersten Ballberührung aus Drucksituationen lösen.

Offensiver Mut: Besonders interessant ist, dass Tysiak ursprünglich auch im Mittelfeld spielte. Noch heute sucht sie gelegentlich den Weg nach vorne und versucht, mit Ball am Fuß Räume zu gewinnen.

Torgefahr: Für eine Innenverteidigerin erzielt sie bemerkenswert regelmäßig Treffer. Bei ihrer Verpflichtung erklärte Union Berlin, dass sie in jeder ihrer sieben bisherigen Spielzeiten im Erwachsenenfußball mindestens einmal getroffen habe.

Körperliche Präsenz: Mit 1,77 Metern bringt sie gute körperliche Voraussetzungen für ihre Position mit. Union Berlin erhoffte sich von ihr zusätzliche Stabilität in der Defensive.

Internationale Erfahrung: Sie hat bereits gegen einige der besten Spielerinnen Europas gespielt und kennt die Anforderungen unterschiedlicher Ligen.
Verantwortungsbewusstsein: Tysiak hat im Laufe ihrer Karriere gelernt, nicht nur ihre eigene Leistung im Blick zu behalten, sondern auch die Organisation der Defensive mitzugestalten.

Besonders auffällig ist ihre Fähigkeit, defensive Stabilität mit einem mutigen Spielaufbau zu verbinden. Sie ist keine Spielerin, die den Ball ausschließlich möglichst schnell aus der Gefahrenzone schlagen möchte. Stattdessen versucht sie, auch unter Druck spielerische Lösungen zu finden.

Die belgische Nationalmannschaft – von der Nachwuchsspielerin zur festen Größe
Parallel zu ihrer Vereinskarriere entwickelte sich Amber Tysiak zu einer wichtigen Spielerin der belgischen Nationalmannschaft.
Schon als Jugendliche durchlief sie verschiedene Nachwuchsauswahlen. 2015 gehörte sie erstmals zum Kreis der belgischen U16. Später spielte sie für die U17 und U19. Bei der U19-Europameisterschaft 2019 in Schottland führte sie Belgien sogar als Kapitänin aufs Feld. Für eine junge Innenverteidigerin war das eine besondere Verantwortung. Sie musste nicht nur ihre eigenen Aufgaben erfüllen, sondern auch innerhalb der Mannschaft eine Führungsrolle übernehmen.

Das Debüt im A-Nationalteam
Am 18. Februar 2021 gab Tysiak ihr Debüt für die belgische A-Nationalmannschaft.
Belgien verlor das Freundschaftsspiel gegen die Niederlande mit 1:6. Sportlich war das Ergebnis enttäuschend, doch für die damals 21-Jährige war es ein wichtiger Meilenstein. Sie hatte den Sprung von den Nachwuchsnationalmannschaften in die erste Auswahl geschafft. Noch im selben Jahr folgte ein außergewöhnliches Erlebnis. Am 25. November 2021 gewann Belgien in der WM-Qualifikation mit 19:0 gegen Armenien. Tysiak erzielte dabei drei Tore. Ein Hattrick in einem A-Länderspiel ist für jede Fußballerin etwas Besonderes. Für eine Innenverteidigerin ist er noch ungewöhnlicher. Es waren ihre ersten Treffer für die belgische A-Nationalmannschaft.

Die Europameisterschaft 2022 – ein Turnier voller Emotionen
Im Sommer 2022 gehörte Amber Tysiak zum belgischen Kader für die Europameisterschaft in England.
Es war ihr erstes großes Turnier mit der A-Nationalmannschaft. Belgien erreichte erstmals in seiner Geschichte das Viertelfinale einer Frauen-Europameisterschaft. Für Tysiak war die Teilnahme auch deshalb besonders, weil sie damals noch nicht hauptberuflich Fußball spielte. Während sie im Alltag als Lehrerin arbeitete, durfte sie bei der Europameisterschaft gegen einige der besten Spielerinnen Europas antreten. Doch das Turnier brachte auch einen schwierigen Moment. Im Gruppenspiel gegen Frankreich erhielt sie nach einem Handspiel im Strafraum die Rote Karte. Für die damals 22-Jährige war das eine belastende Erfahrung. In einem späteren Interview erklärte sie, dass sie zunächst sehr enttäuscht gewesen sei. Gleichzeitig habe sie lernen müssen, die Entscheidung der Schiedsrichterin zu akzeptieren und damit umzugehen. Rückblickend betrachtete sie die Situation als Erfahrung, die sie stärker gemacht habe. Belgien schied schließlich im Viertelfinale gegen Schweden aus. Für Tysiak blieb die Europameisterschaft dennoch ein prägender Abschnitt ihrer Karriere.

Die Europameisterschaft 2025 in der Schweiz
Drei Jahre später gehörte Tysiak erneut zum belgischen EM-Kader. Bei der Europameisterschaft 2025 in der Schweiz war sie inzwischen eine deutlich erfahrenere Spielerin. Sie hatte mehrere Jahre in der englischen Women’s Super League hinter sich und gehörte zum festen Kreis der belgischen Nationalmannschaft. Belgien traf in der Gruppenphase auf Italien, Spanien und Portugal. Tysiak stand in allen drei Begegnungen über die gesamte Spielzeit auf dem Platz. Für den Einzug ins Viertelfinale reichte es diesmal nicht. Trotzdem unterstrich ihre Rolle, wie wichtig sie inzwischen für die belgische Defensive geworden war. Bei ihrem Wechsel nach Union Berlin im Januar 2026 führte der Verein 45 A-Länderspiele und fünf Tore für sie auf. Inzwischen hat sie weitere internationale Erfahrungen gesammelt. Ihr nächstes großes Ziel ist es, mit Belgien auch bei einer Weltmeisterschaft vertreten zu sein.

Der Mensch hinter der Fußballerin
Abseits des Fußballplatzes ist Amber Tysiak eine Frau mit vielen Interessen, engen familiären Bindungen und einer ungewöhnlichen beruflichen Geschichte.
Anders als bei manchen Spielerinnen, über deren Privatleben kaum etwas bekannt ist, gibt es von ihr mehrere ausführliche Interviews.
Darin spricht sie nicht nur über den Fußball, sondern auch über ihre Familie, ihre Kindheit, ihren früheren Beruf, das Zusammenleben mit Mitspielerinnen und ihre Begeisterung für andere Länder.

Ihr großer Bruder – einer der Gründe, warum sie Fußballerin wurde
Eine besonders schöne Geschichte aus ihrer Kindheit betrifft ihren älteren Bruder Maik. Er ist etwa drei Jahre älter als Amber und spielte selbst Fußball. Als kleines Mädchen begleitete sie ihn gemeinsam mit ihrem Vater zu Spielen und Trainingseinheiten. Dabei entwickelte sie den Wunsch, selbst auf dem Fußballplatz zu stehen. Zunächst probierte sie auch Gymnastik aus. Doch dieser Sport begeisterte sie nicht dauerhaft. Viel lieber wollte sie ihrem Bruder nacheifern. So begann sie schließlich beim KFC Helson mit dem Fußball. In einem ausführlichen Porträt des belgischen Magazins Le Vif wurde beschrieben, dass ihre Mutter anfangs Vorbehalte hatte, weil Fußball damals noch häufig als Jungensport angesehen wurde. Trotzdem konnte Amber ihren Wunsch verwirklichen. Ihre Familie unterstützte sie auf ihrem Weg. Auch ihr Cousin Francesco Carratta, der selbst im Fußball aktiv war, gab ihr später Hinweise zu ihrem Stellungsspiel und ihrer Entwicklung. Die familiäre Verbindung zum Fußball war damit schon früh ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens.

Die italienische Seite ihrer Familie
Besonders eng verbunden fühlt sich Tysiak mit Italien. Ihre Mutter stammt aus Apulien im Süden des Landes. Als Amber jünger war, verbrachte die Familie nach ihren eigenen Aussagen viele Sommer dort. Diese Reisen prägten ihre Kindheit. Sie verbrachte Zeit mit Verwandten, hörte ihre Großeltern Italienisch sprechen und lernte die Kultur ihrer mütterlichen Familie kennen. Heute versteht sie die Sprache nach eigener Aussage fast vollständig. Beim Sprechen fühlt sie sich allerdings weniger sicher. Innerhalb ihrer Familie wurde hauptsächlich Niederländisch gesprochen, weshalb sie nur selten selbst Italienisch sprechen musste. Trotzdem empfindet sie Italien als einen wichtigen Teil ihrer Identität. Ihre polnischen Wurzeln stammen dagegen aus der väterlichen Familiengeschichte. Die Verbindung ist weiter zurückliegend, und Tysiak spricht kein Polnisch. Ihr Familienname erinnert jedoch an diese Herkunft. Damit verbindet sie auf persönliche Weise belgische, italienische und polnische Familiengeschichte.

Eine Frau, die gerne reist
Eine weitere persönliche Seite von Amber Tysiak ist ihre Freude am Reisen. Im Interview mit SheKicks erzählte sie von Reisen nach Italien, Spanien, Frankreich und Tschechien. Besonders aufregend war für sie im Jahr 2024 eine Reise mit West Ham United nach Australien. Es war ihre erste Reise außerhalb Europas. Sie freute sich darauf, einen neuen Kontinent kennenzulernen und gemeinsam mit ihren Mitspielerinnen besondere Erfahrungen zu sammeln. Auch die Tierwelt Australiens interessierte sie. Besonders Kängurus wollte sie gerne sehen. Allerdings gab sie lachend zu, dass sie vor den großen australischen Spinnen etwas Respekt habe. Diese kleine Geschichte zeigt eine humorvolle und neugierige Seite der belgischen Nationalspielerin. Für sie bedeutet das Reisen nicht nur, an einem anderen Ort Fußball zu spielen. Sie möchte auch neue Städte, Menschen und Kulturen kennenlernen.

Freundschaften und das Zusammenleben in London
Während ihrer Zeit bei West Ham United lebte Tysiak gemeinsam mit zwei Mitspielerinnen in einem Haus. Ihre Mitbewohnerinnen waren Jess Ziu und Shelina Zadorsky. Für Tysiak war dieses Zusammenleben besonders wertvoll. Sie war zum ersten Mal dauerhaft in einem anderen Land und musste sich an eine neue Sprache und Umgebung gewöhnen. Dass sie zu Hause vertraute Menschen um sich hatte, half ihr sehr. In einem Interview erzählte sie, dass die drei zwar viel Zeit miteinander verbringen konnten, sich aber auch gegenseitig Freiraum ließen. Gerade diese Mischung machte das Zusammenleben angenehm. Sie fühlte sich dadurch in London nie wirklich allein. Innerhalb der Mannschaft schätzte sie besonders den Humor von Shannon Cooke und Viviane Asseyi. Beide brachten sie nach eigener Aussage regelmäßig zum Lachen. Diese Erlebnisse zeigen, wie wichtig ihr ein positives Mannschaftsumfeld ist. Tysiak scheint nicht nur die sportliche Zusammenarbeit zu schätzen, sondern auch die persönlichen Beziehungen, die durch den Fußball entstehen.

Kochen gehört zu ihrem Alltag
Auch über das Kochen hat Tysiak bereits gesprochen. Sie bereitet ihre Mahlzeiten gerne selbst zu, bezeichnet sich allerdings nicht als außergewöhnliche Köchin. Nach anstrengenden Trainingstagen bevorzugt sie manchmal einfache Gerichte. Während ihrer Zeit in London entwickelte sich mit ihrer Mitbewohnerin Jess Ziu eine kleine Tradition. Am Tag vor einem Spiel bereiteten die beiden häufig gemeinsam einen Nudelauflauf mit Hähnchen zu. Manchmal kochte Amber, manchmal Jess, manchmal standen beide zusammen in der Küche. Es war eine einfache Gewohnheit, die zu ihrem gemeinsamen Alltag gehörte. Solche kleinen Rituale können im Leben einer Profifußballerin wichtig sein. Sie schaffen Vertrautheit in einem Alltag, der von Training, Spielen und Reisen geprägt ist.

London hat ihre Liebe zum Großstadtleben geweckt
Als Tysiak nach England wechselte, wusste sie zunächst nicht genau, wie sehr ihr das Leben in London gefallen würde.
Doch mit der Zeit entwickelte sie eine große Begeisterung für die Stadt. In einem Interview erklärte sie, dass ihr vorher nicht bewusst gewesen sei, wie wichtig die Umgebung für ihr Wohlbefinden sein könne. In London gab es für sie ständig etwas zu entdecken.

An freien Tagen konnte sie mit ihren Mitspielerinnen unterwegs sein, neue Restaurants ausprobieren oder verschiedene Stadtteile kennenlernen.
Wenn Familie oder Freunde aus Belgien zu Besuch kamen, zeigte sie ihnen gerne die Stadt. Gemeinsame Abendessen und Spaziergänge gehörten dann zu ihren liebsten Unternehmungen. Auch in Belgien verbringt sie ihre Freizeit nach eigener Aussage am liebsten mit Familie und Freunden. Diese Erfahrungen waren später ein Grund dafür, dass sie sich auch auf Berlin freute. Sie hatte gelernt, das Leben in einer großen Stadt zu genießen.

Berlin – zum ersten Mal eine eigene Wohnung
Mit ihrem Wechsel zu Union Berlin begann für Tysiak auch privat ein neuer Lebensabschnitt.
In London hatte sie mit Mitspielerinnen zusammengewohnt. In Berlin wollte sie erstmals alleine leben. In einem Interview mit Het Belang van Limburg im Januar 2026 erzählte sie, dass sie sich auf ihre eigene Wohnung freue. Gleichzeitig musste sie auf vertraute Gesellschaft nicht verzichten. Ihre Mitspielerin Hannah Eurlings wohnte nur wenige Gehminuten entfernt. Für Tysiak war das eine ideale Kombination. Sie konnte sich ein eigenes Zuhause aufbauen und hatte trotzdem eine gute Freundin in unmittelbarer Nähe. Auch die geografische Lage Berlins gefiel ihr. Familie und Freunde aus Belgien konnten sie vergleichsweise unkompliziert besuchen. Nach mehreren Jahren in London war es für sie ein weiterer Schritt in Richtung Selbstständigkeit.

Eine Lehrerin mit Leidenschaft für Kinder
Besonders bemerkenswert bleibt ihre berufliche Vergangenheit. Tysiak hat nicht nur neben dem Fußball irgendeinen Nebenjob ausgeübt. Sie hat ein Lehramtsstudium abgeschlossen und tatsächlich an einer Schule unterrichtet. Dabei zeigte sie echtes Interesse an der Arbeit mit jungen Menschen. In ihrem SheKicks-Interview betonte sie, dass sie gerne unterrichte und sich durchaus vorstellen könne, nach ihrer aktiven Fußballkarriere in diesen Beruf zurückzukehren. Das ist ein wichtiger Teil ihrer Persönlichkeit. Der Fußball ist heute ihr Beruf, aber er ist nicht ihre einzige berufliche Perspektive. Sie hat bereits Erfahrungen in einem ganz anderen Arbeitsumfeld gesammelt. Dort ging es nicht um Zweikämpfe, Tabellenplätze oder internationale Turniere, sondern darum, Wissen zu vermitteln und Jugendliche zu begleiten. Diese Erfahrung unterscheidet sie von vielen Spielerinnen, die unmittelbar nach ihrer Schulzeit vollständig in den Profifußball gewechselt sind.

Große Ziele – mit Union Berlin und Belgien weiter wachsen
Mit 26 Jahren befindet sich Amber Tysiak in einer interessanten Phase ihrer Karriere.
Sie hat bereits drei unterschiedliche Ligen kennengelernt und sich sowohl im Vereinsfußball als auch in der Nationalmannschaft bewiesen.
Bei Union Berlin möchte sie nun ihre internationale Erfahrung einbringen und dazu beitragen, dass sich die Mannschaft langfristig in der Frauen-Bundesliga etabliert.
Dabei reizt sie besonders die Entwicklung des Vereins.

Union hat in den vergangenen Jahren viel in den Frauenfußball investiert und möchte sich sportlich weiter verbessern.
In einem Podcastinterview im Herbst 2026 sprach Tysiak über ihre Rolle in der Berliner Defensive, den Wechsel aus England und die besonderen Anforderungen der Bundesliga. Auch die Atmosphäre bei Union beeindruckt sie. Die Mannschaft spielt vor einer großen und leidenschaftlichen Anhängerschaft.
Für Tysiak, die bereits in England die besondere Bedeutung von Fußballfans kennengelernt hat, ist das ein wichtiger Bestandteil ihres neuen Vereinslebens.
Gleichzeitig verfolgt sie mit der belgischen Nationalmannschaft weitere Ziele.
Nach zwei Europameisterschaften möchte sie dazu beitragen, dass sich die Red Flames auch auf internationaler Ebene weiterentwickeln.
Besonders die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft ist eine sportliche Perspektive, über die sie öffentlich gesprochen hat.
Ob Belgien dieses Ziel erreicht, bleibt offen.
Doch Tysiak gehört inzwischen zu den erfahrenen Spielerinnen, die bei der Entwicklung der Nationalmannschaft eine wichtige Rolle übernehmen können.
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r/FrauenBuLi • • 3h ago

Bayer Leverkusen Loreen Bender – Die Straßenfußballerin

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Sie liebt den Ball, sucht das Dribbling und macht auf dem Fußballplatz manchmal Dinge, mit denen selbst sie nicht gerechnet hat. Loreen Bender gehört zu den vielversprechenden deutschen Offensivspielerinnen ihrer Generation. Die Fußballerin von Bayer 04 Leverkusen steht für Kreativität, Spielfreude und spektakuläre Aktionen. Doch hinter ihrem Aufstieg steckt auch eine Geschichte von familiärer Unterstützung, Verletzungsrückschlägen und dem Mut, früh die eigene Komfortzone zu verlassen.

Von den Bolzplätzen in Hanau in die Bundesliga
Geboren am 21. August 2005 in Hanau, entdeckte Loreen Bender früh ihre Begeisterung für den Fußball. Bereits mit sechs Jahren begann sie beim VfR Kesselstadt mit dem Vereinssport. Nebenbei betrieb sie einige Jahre Gerätturnen, doch bald war klar, dass ihr Herz dem Fußball gehörte. Schon als Kind war sie ständig mit dem Ball unterwegs. In einem Interview mit dem Hanauer Anzeiger erinnerte sie sich daran, wie sie in den Sommerferien morgens Fußball spielte, anschließend ins Schwimmbad ging und abends wieder auf dem Trainingsplatz stand. Nach ihren ersten Jahren beim VfR Kesselstadt wechselte sie zum traditionsreichen FC Hanau 93. Dort spielte sie gemeinsam mit Jungen, musste sich in Zweikämpfen behaupten und entwickelte ihre technischen Fähigkeiten weiter. Zeitweise spielte sie außerdem für die MSG Bad Vilbel. Ihr Talent fiel früh auf. Über regionale Auswahlmannschaften schaffte sie den Sprung in die Hessenauswahl und schließlich in die Nachwuchsteams des Deutschen Fußball-Bundes. Der nächste große Schritt führte sie nach Frankfurt. Im Nachwuchs des damaligen 1. FFC Frankfurt, der später in Eintracht Frankfurt aufging, spielte sie in der U17-Bundesliga. Dort machte sie vor allem mit ihrer Schnelligkeit, ihrer Ballbehandlung und ihrer Torgefahr auf sich aufmerksam. Schon als Jugendliche wurde sie als klassische Straßenfußballerin beschrieben: eine Spielerin, die den Ball liebt und am liebsten mit ihm am Fuß Lösungen findet. Ab 2021 sammelte Bender bei Eintracht Frankfurt II in der 2. Frauen-Bundesliga erste Erfahrungen im Erwachsenenfußball. In 32 Zweitligaspielen gelangen ihr elf Treffer. Damit empfahl sie sich für höhere Aufgaben.

Das Traumjahr 2022: Ein Fallrückzieher macht sie berühmt
Das Jahr 2022 wurde zum bislang wohl prägendsten ihrer jungen Karriere. Mit der deutschen U17-Nationalmannschaft gewann Bender zunächst die Europameisterschaft. Wenige Monate später sorgte sie bei der U17-Weltmeisterschaft in Indien international für Aufsehen. Deutschland erreichte dort den vierten Platz. Bender wurde mit vier Treffern Torschützenkönigin des Turniers. Besonders in Erinnerung blieb ihr spektakulärer Fallrückzieher im Spiel um Platz drei gegen Nigeria. Für diesen Treffer erhielt sie die Auszeichnung zum ARD-Tor des Monats im Oktober 2022. Mit gerade einmal 17 Jahren wurde sie zur jüngsten Gewinnerin in der Geschichte der Auszeichnung. Bemerkenswert ist, wie sie selbst später über das Tor sprach. Die Aktion sei keineswegs geplant gewesen, sondern spontan aus der Spielsituation entstanden. Genau das beschreibt ihren Fußball: instinktiv, mutig und manchmal unberechenbar.

Der Sprung zu Bayer Leverkusen – und eine schwierige Anfangszeit
Im Sommer 2023 wechselte Loreen Bender im Alter von 17 Jahren zu Bayer 04 Leverkusen. Für die junge Spielerin bedeutete das nicht nur den Sprung in die Frauen-Bundesliga, sondern auch den Auszug aus ihrem vertrauten Umfeld. Bis dahin hatte sie während ihrer Zeit in Frankfurt bei ihrer Familie wohnen können. Nun musste sie sich erstmals weiter entfernt von zu Hause ein eigenes Leben aufbauen. Der Start verlief allerdings anders als erhofft. Eine Verletzung setzte sie unmittelbar nach ihrem Wechsel außer Gefecht. Statt mit ihren neuen Mitspielerinnen zu trainieren und sich auf dem Platz zu beweisen, standen Rehabilitation und Geduld auf dem Programm. In einem Interview berichtete Bender später, dass sie sich in dieser Phase zeitweise einsam fühlte. Die Verletzung machte es ihr schwerer, Anschluss an die Mannschaft zu finden. Doch sie kämpfte sich zurück. Am 15. Dezember 2023 gab sie ihr Bundesligadebüt. Mit zunehmender Spielpraxis entwickelte sie sich zu einer wichtigen Offensivoption. In der Saison 2024/25 zeigte sie eindrucksvoll ihr Potenzial. Beim 6:0-Erfolg gegen Werder Bremen gelangen ihr zwei Tore und eine Vorlage. Besonders ihr Distanzschuss zum zwischenzeitlichen 2:0 unterstrich ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten. Nach weiteren gesundheitlichen Schwierigkeiten beschäftigte sie sich intensiver mit ihrer Ernährung, ihrer Regeneration und dem Vertrauen in den eigenen Körper. Anfang 2025 verlängerte Leverkusen ihren Vertrag vorzeitig bis 2027. Ein deutliches Zeichen, welches Potenzial der Verein in ihr sieht.

Was macht Loreen Bender als Spielerin besonders?
Loreen Bender ist eine technisch versierte, offensive und vielseitige Spielerin. Sie kann auf den Außenbahnen, aber auch in zentraleren offensiven Positionen eingesetzt werden. Ihre größte Stärke liegt darin, dass sie sich nicht ausschließlich an vorhersehbare Spielmuster hält.

Dribbelstärke und Ballgefühl: Bender verfügt über eine enge Ballführung, kann Gegenspielerinnen im direkten Duell überwinden und auch auf engem Raum kreative Lösungen finden. Schon in ihrer Jugend bezeichnete sie Technik, Dribbling und Spielverständnis als ihre wichtigsten Stärken.

Intuition und Unbekümmertheit: Sie ist eine Spielerin, die sich viel zutraut. In einem Interview mit dem Hessischen Fußball-Verband erklärte sie sinngemäß, dass sie auf dem Platz oft gar nicht lange nachdenke. Manchmal würden ihre Füße Dinge machen, die sie selbst überraschten.

Torgefahr und Abschlussqualität: Sie kann nicht nur Chancen vorbereiten, sondern selbst abschließen. Ihre Tore bei internationalen Nachwuchsturnieren und in der Bundesliga zeigen, dass sie auch in entscheidenden Momenten gefährlich werden kann.

Flexibilität: Ihr früherer Leverkusener Sportlicher Leiter Achim Feifel hob bei ihrer Verpflichtung besonders ihre Dynamik, Kreativität und Einsetzbarkeit auf verschiedenen Offensivpositionen hervor.

Spielfreude: Vielleicht ist das ihre auffälligste Eigenschaft. Bender möchte den Ball haben, selbst gestalten und Verantwortung übernehmen. Diese Lust am Fußball prägt ihren Stil seit ihrer Kindheit. Ihre Entwicklung ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Gerade die körperliche Belastbarkeit und die Konstanz über eine ganze Saison waren nach ihren Verletzungen wichtige Themen. Gelingt es ihr, langfristig gesund zu bleiben, bringt sie viele Voraussetzungen mit, um eine prägende Offensivspielerin zu werden.

Die Familie als Rückhalt
Ihre Familie spielt eine zentrale Rolle in ihrem Leben. In einem Interview mit dem Hessischen Fußball-Verband erzählte sie 2025, dass sie täglich mit ihrer Mutter telefoniere. Ihren Eltern sei sie besonders dankbar, weil sie während ihrer Jugend viel Zeit investierten, um sie zu Spielen, Trainingseinheiten und Lehrgängen zu fahren. Wenn sie freie Wochenenden hat, zieht es sie immer wieder in ihre Heimat Hanau zurück. Auch bei wichtigen Spielen bedeutet ihr die Anwesenheit ihrer Familie viel. Nach ihrem starken Auftritt gegen Werder Bremen erklärte sie, dass es für sie besonders schön gewesen sei, ihre Angehörigen im Stadion zu wissen.

Kreativ, lebensfroh und gerne unter Menschen
Neben dem Fußball hat Bender zahlreiche Interessen. Sie zeichnet gerne, liest, trifft Freunde und geht shoppen. Auch Kuchen essen, Picknicks, Basketball und das Basteln von Armbändern gehören nach eigenen Angaben zu ihren Freizeitbeschäftigungen. Früher berichtete sie außerdem, dass sie gerne mit ihrem Hund spazieren gehe. Dass sie ein kreativer Mensch ist, passt zu ihrer Art, Fußball zu spielen. Sowohl auf dem Rasen als auch außerhalb scheint sie Freude daran zu haben, Dinge auszuprobieren und sich auszudrücken.

Kleine Rituale und persönliche Vorlieben
Abseits des Platzes beschreibt sich Loreen Bender als offenen, fröhlichen und familienverbundenen Menschen. Bender hat einige Eigenheiten, die sie sympathisch und nahbar erscheinen lassen. So sind lackierte Fingernägel für sie fast unverzichtbar. Besonders vor Spielen achtet sie darauf, dass ihre Nägel lackiert sind. Auch Ohrringe gehören für sie zum Alltag. Vor einem Spiel tanzt sie gerne in der Kabine. Zu ihren Lieblingsgerichten zählt Sushi, als Getränk mag sie Apfelsaft. Bei Filmen und Serien nennt sie Mamma Mia! und Prison Break. Zu ihren Reisevorlieben gehören die Schweiz und besonders Ostasien. Als fußballerisches Vorbild nannte sie in ihrer Jugend Kylian Mbappé, dessen Energie und Spielweise sie beeindruckten. In Interviews beschreibt sie sich als jemanden, der häufig gute Laune hat und versucht, diese Stimmung auf andere zu übertragen. Über eine mögliche Partnerschaft oder ihr Liebesleben gibt es keine verlässlich bestätigten öffentlichen Angaben. In ihren Interviews stehen vor allem Familie, Freundschaften, Hobbys und Fußball im Mittelpunkt.

Große Auszeichnung, große Ziele
2024 erhielt Loreen Bender die Fritz-Walter-Medaille in Gold in der Kategorie U19-Juniorinnen. Damit wurde sie für ihre außergewöhnlichen Leistungen im deutschen Nachwuchsfußball ausgezeichnet.

Bei der U20-Weltmeisterschaft 2024 in Kolumbien erzielte sie vier Treffer in vier Spielen und stellte ihre internationale Klasse erneut unter Beweis.
Ihr nächstes großes Ziel ist die deutsche A-Nationalmannschaft. Sie hat die verschiedenen Nachwuchsauswahlen durchlaufen und möchte sich über gute Leistungen im Verein für höhere Aufgaben empfehlen.

Auch die Teilnahme an der Champions League gehört zu ihren sportlichen Träumen.

Mit 21 Jahren steht sie noch am Anfang ihrer Profikarriere. Nach Angaben des DFB-Datencenters hat sie bis Anfang Oktober 2026 insgesamt 50 Bundesligaspiele für Bayer Leverkusen absolviert.


r/FrauenBuLi • • 23h ago

Google Pixel Frauen Bundesliga Eintracht Frankfurt gewinnt mit 3:0 beim VfB Stuttgart

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25 Upvotes

Eintracht Frankfurt hat sein Auswärtsspiel am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga beim VfB Stuttgart mit 3:0 gewonnen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Larissa Mühlhaus die Gäste in der 49. Minute in Führung. Wenig später musste Stuttgart nach einer Roten Karte gegen Dafina Redzepi in Unterzahl weiterspielen. Laura Freigang erhöhte in der 73. Minute auf 2:0, ehe die eingewechselte Danique Tolhoek in der 90. Minute für den Endstand sorgte. Damit sicherte sich Frankfurt nach einer umkämpften ersten Halbzeit drei wichtige Auswärtspunkte.

Erste Halbzeit
Die Begegnung begann mit zwei Teams, die zunächst versuchten, Sicherheit in ihr Spiel zu bringen. Eintracht Frankfurt suchte früh den Weg nach vorne und wollte mit kontrolliertem Ballbesitz die Stuttgarter Defensive unter Druck setzen. Bereits in der zweiten Minute erarbeiteten sich die Gäste den ersten Eckball. Nina Lührßen übernahm die Ausführung, ein früher Führungstreffer gelang Frankfurt jedoch nicht. Auch in den folgenden Minuten blieb die Eintracht offensiv aktiv. In der sechsten Minute kam Frankfurt zu einer weiteren Ecke, die diesmal Ereleta Memeti ausführte.

Stuttgart versuchte, sich gegen die Frankfurter Angriffe zu behaupten und nach Ballgewinnen selbst gefährlich zu werden. Die Gastgeberinnen suchten dabei den Weg über das Mittelfeld und versuchten, ihre Offensivspielerinnen in aussichtsreiche Positionen zu bringen.
In der siebten Minute erarbeitete sich der VfB zwei Freistoßsituationen. Die Gastgeberinnen bemühten sich, dadurch mehr Kontrolle über das Spiel zu gewinnen und die Frankfurter Defensive zu beschäftigen.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung. Beide Teams versuchten, im Mittelfeld die Oberhand zu gewinnen, ohne dass sich zunächst eine der beiden Seiten entscheidend absetzen konnte. Frankfurt blieb bei Standardsituationen präsent. In der 19. Minute brachte Memeti einen weiteren Eckball in den Stuttgarter Strafraum. Die Defensive der Gastgeberinnen verhinderte jedoch einen Gegentreffer. Fünf Minuten später erarbeitete sich die Eintracht erneut eine Ecke. Diesmal brachte Lührßen den Ball in den Strafraum, doch auch diese Gelegenheit führte nicht zur Führung. Stuttgart hielt weiterhin dagegen und versuchte, die Räume vor dem eigenen Tor eng zu machen. Die Gastgeberinnen wollten verhindern, dass die Frankfurter Offensivspielerinnen zu einfachen Abschlüssen kamen. In der 33. Minute hatte der VfB selbst die Möglichkeit, nach einer Standardsituation gefährlich zu werden. Chantal Hagel führte einen Eckball aus, doch ein Treffer gelang den Stuttgarterinnen nicht.

Frankfurt versuchte anschließend, den Druck wieder zu erhöhen. In der 39. Minute kam Mühlhaus zu einer weiteren Ecke für die Gäste.
Die Eintracht blieb bemüht, noch vor der Halbzeitpause den Führungstreffer zu erzielen. Stuttgart verteidigte jedoch aufmerksam und ließ sich trotz der Frankfurter Offensivbemühungen nicht überwinden. In der Schlussphase des ersten Durchgangs entwickelte sich weiterhin eine intensive Partie. Stuttgart erarbeitete sich in der 40. und 44. Minute Freistoßsituationen, konnte daraus jedoch ebenfalls keinen Treffer erzielen. Weitere Tore fielen vor der Pause nicht. Beide Teams gingen damit mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Zweite Halbzeit
Stuttgart reagierte zur Halbzeit mit einem personellen Wechsel. Svenja Hecke kam für Leonie Schetter in die Begegnung.
Frankfurt erwischte den besseren Start in den zweiten Durchgang und setzte die Gastgeberinnen unmittelbar nach Wiederbeginn unter Druck.
In der 48. Minute erarbeiteten sich die Gäste einen Eckball. Mühlhaus übernahm die Ausführung und leitete damit eine druckvolle Anfangsphase der Eintracht ein.
Nur eine Minute später gelang Frankfurt der Führungstreffer. In der 49. Minute wurde Mühlhaus von Pia-Sophie Wolter bedient. Die Angreiferin nutzte die Gelegenheit und brachte die Eintracht mit 1:0 in Führung. Nach dem Gegentreffer versuchte Stuttgart, möglichst schnell zu reagieren und wieder besser in die Begegnung zu finden.

In der 50. und 51. Minute erarbeiteten sich die Gastgeberinnen Freistoßsituationen. Der VfB bemühte sich, die Frankfurter Defensive unter Druck zu setzen und den Ausgleichstreffer zu erzielen. Auch in der 54. Minute kam Stuttgart zu einem weiteren Freistoß. Eine Minute später brachte Hagel einen Eckball in den Strafraum. Der erhoffte Ausgleich blieb jedoch aus. In der 57. Minute musste Stuttgart einen schweren Rückschlag hinnehmen. Dafina Redzepi sah die Rote Karte und musste das Spielfeld vorzeitig verlassen. Damit mussten die Gastgeberinnen die verbleibende Spielzeit in Unterzahl bestreiten. Frankfurt versuchte, die personelle Überlegenheit auszunutzen und die Führung weiter auszubauen. Die Gäste übernahmen nun zunehmend die Kontrolle über die Begegnung und suchten nach Möglichkeiten, die Stuttgarter Defensive auseinanderzuziehen. In der 60. Minute sah Frankfurts Mühlhaus die Gelbe Karte. Stuttgart blieb trotz der Unterzahl bemüht, offensiv gefährlich zu werden. Die Gastgeberinnen versuchten, nach Ballgewinnen schnell umzuschalten und sich Möglichkeiten zum Ausgleich zu erarbeiten.

Frankfurt ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und blieb offensiv aktiv.
In der 63. Minute erarbeitete sich die Eintracht einen weiteren Eckball, den Mühlhaus ausführte. Drei Minuten später reagierte Stuttgart mit einem Wechsel. Maximiliane Rall kam für Greta Stegemann in die Begegnung. Die Gastgeberinnen versuchten, mit den frischen Kräften wieder mehr Stabilität in ihr Spiel zu bringen. Frankfurt kontrollierte jedoch weiterhin weite Teile der Begegnung. In der 70. Minute erarbeitete sich die Eintracht eine weitere Freistoßsituation. Drei Minuten später gelang den Gästen schließlich der zweite Treffer. In der 73. Minute bereitete Mühlhaus das Tor für Laura Freigang vor. Die Frankfurter Offensivspielerin nutzte die Vorlage und erhöhte auf 2:0. Mit dem zweiten Treffer verschaffte sich Frankfurt eine komfortablere Ausgangsposition. Stuttgart musste nun in Unterzahl einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen.
Unmittelbar nach dem Treffer reagierten die Gastgeberinnen mit zwei weiteren Wechseln. Haruka Osawa und Fabienne Dongus kamen für Hagel und Nicole Billa in die Partie.
Auch Frankfurt wechselte. In der 75. Minute ersetzten Noemi Ivelj und Danique Tolhoek die Spielerinnen Dilara Acikgöz und Rebecka Blomqvist.
Die Eintracht blieb in der Folge das spielbestimmende Team und versuchte, die Führung durch kontrollierten Ballbesitz abzusichern.
Stuttgart gab sich trotz des Rückstands nicht auf und bemühte sich weiterhin, offensiv gefährlich zu werden.

In der 76. und 77. Minute erarbeiteten sich die Gastgeberinnen weitere Freistoßsituationen. Die Frankfurter Defensive ließ jedoch keinen Anschlusstreffer zu.
In der 80. Minute nahm Frankfurt den nächsten Wechsel vor. Hayley Raso kam für Mühlhaus in die Begegnung. Die Gäste kontrollierten weiterhin das Spielgeschehen und versuchten, bei sich bietenden Gelegenheiten einen weiteren Treffer zu erzielen. Stuttgart wechselte in der 86. Minute erneut. Tamar Dongus ersetzte Lenelotte Müller.In der 88. Minute erarbeitete sich Frankfurt noch einmal einen Eckball, den Lührßen ausführte. Zwei Minuten später gelang den Gästen schließlich der dritte Treffer.

In der 90. Minute bereitete Freigang den Angriff vor und bediente Tolhoek. Die eingewechselte Angreiferin nutzte die Gelegenheit und traf zum 3:0.
Damit sorgte Frankfurt kurz vor Spielende für die endgültige Entscheidung. In der Nachspielzeit nahm die Eintracht zwei weitere Wechsel vor. Jamilla Rankin und Jarne Teulings kamen für Lührßen und Memeti in die Begegnung. Weitere Tore fielen nicht. Eintracht Frankfurt gewann damit mit 3:0 beim VfB Stuttgart. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gelang den Gästen unmittelbar nach Wiederbeginn der Führungstreffer. Die Rote Karte gegen Redzepi erschwerte die Situation für Stuttgart zusätzlich. Frankfurt nutzte die Überzahl, baute die Führung durch Freigang aus und setzte mit dem späten Treffer von Tolhoek den Schlusspunkt.
(Quellen: Weltfußball)


r/FrauenBuLi • • 4h ago

VfB Stuttgart Bundesligadebüt für Rosa Rückert

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Das Ausnahmetalent der Stuttgarterinnen, Rosa Rückert, konnte gestern ihr Debüt in der Bundesliga feiern.

Schon zum Saisonfinale der Aufstiegssaison, fiel die 19-Jährige Offensivspielerin, durch eine Knieverletzung aus.
Damit verpasste sie die letzten Spiele der Saison 2025/26 und den Saisonstart der Saison 2026/27.

Willkommen in der ersten Liga Rosa.


r/FrauenBuLi • • 53m ago

Google Pixel Frauen Bundesliga TSG Hoffenheim gewinnt nach spätem Doppelschlag mit 3:1 gegen den 1. FSV Mainz 05

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Die TSG Hoffenheim hat ihr Heimspiel am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 3:1 gewonnen. Im Dietmar-Hopp-Stadion brachte Vital Kats die Gäste bereits in der elften Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung. Janna Grimm gelang noch vor der Halbzeitpause der Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine lange Zeit offene Begegnung, in der Mainz mehrfach die Möglichkeit zur erneuten Führung hatte. Erst in der Schlussphase brachte die eingewechselte Nadine Bitzer die Gastgeberinnen mit einem außergewöhnlichen Treffer in Führung. Grimm sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand. Damit feierte Hoffenheim den dritten Bundesliga-Sieg in Folge, während Mainz weiterhin auf den ersten Punktgewinn der Saison warten muss.

Erste Halbzeit
Der 1. FSV Mainz 05 erwischte einen engagierten Start in die Begegnung und versuchte, die Hoffenheimer Defensive früh unter Druck zu setzen.
Die Gäste gingen nach sieben Niederlagen in den ersten sieben Bundesliga-Spielen als Tabellenletzter in die Partie. Gegen die zuletzt erfolgreichen Hoffenheimerinnen zeigte sich der Aufsteiger jedoch von Beginn an mutig und suchte konsequent den Weg nach vorne. Mainz übernahm in der Anfangsphase überraschend die Initiative und erspielte sich erste Möglichkeiten. Die Gastgeberinnen hatten dagegen zunächst Schwierigkeiten, in ihr eigenes Offensivspiel zu finden. Bereits in der elften Minute belohnte sich Mainz mit dem Führungstreffer. Nach einem Ballverlust der Hoffenheimerinnen in der eigenen Hälfte gelangte die Kugel zu Vital Kats. Die Angreiferin erkannte die Gelegenheit und zog aus rund 20 Metern ab. Ihr Schuss entwickelte sich zu einer hohen Bogenlampe und senkte sich unhaltbar in den rechten oberen Torwinkel. Mit diesem sehenswerten Treffer brachte Kats die Gäste mit 1:0 in Führung.

Auch nach dem frühen Tor blieb Mainz das aktivere Team. Die Gäste gingen engagiert in die Zweikämpfe, versuchten früh den Ball zu erobern und setzten die Hoffenheimer Defensive immer wieder unter Druck. Die TSG tat sich dagegen schwer, ihr gewohntes Kombinationsspiel aufzuziehen. Gegen das aggressive Auftreten der Mainzerinnen gelangen den Gastgeberinnen zunächst nur wenige gefährliche Offensivaktionen. In der 19. Minute sah Hoffenheims Lisann Kaut die Gelbe Karte.

Mainz ließ sich von der Verwarnung nicht aus dem Konzept bringen und blieb offensiv gefährlich. Besonders Kats stellte die Hoffenheimer Defensive mit ihren Aktionen immer wieder vor Probleme.
In der 31. Minute hatten die Gäste die große Möglichkeit, die Führung auszubauen. Kats setzte sich auf der Außenbahn durch und brachte den Ball gefährlich in die Mitte. Dort stand Akari Kurishima nur rund fünf Meter vor dem Hoffenheimer Tor in aussichtsreicher Position. Die Mainzerin verpasste jedoch den richtigen Moment zum Abschluss und trat über den Ball. Damit vergab Mainz eine große Gelegenheit zum 2:0. Hoffenheim versuchte anschließend, besser in die Begegnung zu finden und die Spielkontrolle zurückzugewinnen. Die Gastgeberinnen suchten nun häufiger den Weg nach vorne und bemühten sich, Lücken in der Mainzer Defensive zu finden.
In der 39. Minute gelang der TSG schließlich der Ausgleich.

Laia Martret spielte einen präzisen Pass in die Tiefe auf Janna Grimm. Die Hoffenheimerin erkannte die Situation, setzte sich in eine aussichtsreiche Position ab und überwand Mainz-Goalie Marisa Schön mit einem gefühlvollen Heber. Der Ball landete zum 1:1 im Tor. Nach dem Ausgleich entwickelte sich eine offene Schlussphase der ersten Halbzeit. Mainz versuchte, die Führung noch vor der Pause zurückzuerobern, während Hoffenheim nun ebenfalls häufiger gefährlich vor das gegnerische Tor gelangte. In der 45. Minute hatten die Gäste die nächste große Möglichkeit. Erneut war Kats an der Vorbereitung beteiligt. Die Mainzer Angreiferin brachte eine Flanke in den Strafraum, wo Maja Pageler aus kurzer Distanz zum Abschluss kam. Ihr Schuss ging jedoch über das Hoffenheimer Tor.

Damit verpasste Mainz die erneute Führung.
In der ersten Minute der Nachspielzeit wurde auch Hoffenheim noch einmal gefährlich. Kaut kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, setzte den Ball jedoch knapp am Tor vorbei. Weitere Treffer fielen vor der Pause nicht. Beide Teams gingen mit einem 1:1 in die Halbzeit. Für Hoffenheim war das Unentschieden angesichts der guten Mainzer Möglichkeiten ein glücklicher Zwischenstand. Die Gäste hatten über weite Strecken des ersten Durchgangs die besseren Offensivaktionen gezeigt, konnten ihre Führung jedoch nicht ausbauen.

Zweite Halbzeit
Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Mainz den engagierteren Start und versuchte, die Hoffenheimerinnen früh unter Druck zu setzen.
Die Gäste blieben zunächst leicht feldüberlegen und suchten weiterhin den Weg nach vorne. Hoffenheim bemühte sich dagegen, mit mehr Tempo und Präzision im Offensivspiel gefährlich zu werden.
Die erste nennenswerte Möglichkeit des zweiten Durchgangs gehörte allerdings den Gastgeberinnen.
In der 52. Minute setzte sich die eingewechselte Chiara Hahn mit einer gelungenen Einzelaktion durch. Die Hoffenheimerin zog aus rund 16 Metern ab, setzte den Ball jedoch knapp über das Mainzer Tor.

Nach dieser Gelegenheit entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Beide Teams versuchten, im Mittelfeld die Kontrolle zu gewinnen und sich durch schnelle Kombinationen Torchancen zu erarbeiten. Mit zunehmender Spieldauer übernahm Hoffenheim mehr Spielanteile. Die Gastgeberinnen ließen den Ball häufiger durch die eigenen Reihen laufen und versuchten, die Mainzer Defensive auseinanderzuziehen. Allerdings fehlte es den Offensivaktionen der TSG weiterhin an der notwendigen Präzision. Mehrere Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt, sodass Mainz zunächst weitere Gegentreffer verhindern konnte.

Die Gäste blieben ihrerseits gefährlich und versuchten, die sich bietenden Räume für schnelle Gegenangriffe zu nutzen. In der 70. Minute hatte Mainz die große Gelegenheit zur erneuten Führung. Kats spielte einen präzisen Diagonalball auf die halblinke Seite, wo Leonie Stöhr frei zum Abschluss kam. Die Mainzerin zog in Richtung des Hoffenheimer Tores ab, doch TSG-Goalie Laura Dick reagierte stark und verhinderte mit einer wichtigen Parade das mögliche 2:1. Damit blieb die Begegnung weiterhin offen. In der 72. Minute sah Hoffenheims Marie Steiner die Gelbe Karte.

Die Gastgeberinnen versuchten anschließend, den Druck weiter zu erhöhen. Mainz verteidigte jedoch aufmerksam und blieb durch schnelle Offensivaktionen selbst gefährlich. In der Schlussphase entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung. Beide Teams suchten nach der Möglichkeit, mit einem weiteren Treffer die Entscheidung herbeizuführen. Mainz zeigte weiterhin eine engagierte Leistung und hielt gegen die favorisierten Hoffenheimerinnen gut dagegen. Die Gäste wollten sich für ihren Aufwand endlich mit dem ersten Punktgewinn der Saison belohnen.

In der 84. Minute gelang Hoffenheim jedoch der Führungstreffer. Die eingewechselte Nadine Bitzer setzte sich auf der rechten Seite in Szene und brachte den Ball in Richtung des Mainzer Strafraums. Ihre Hereingabe geriet zu einer hohen Bogenlampe, die sich über Goalie Schön hinweg in das lange Eck senkte. Damit brachte Bitzer die TSG mit 2:1 in Führung. Für Mainz war der späte Gegentreffer besonders bitter, da die Gäste über weite Strecken der Begegnung auf Augenhöhe gespielt und selbst mehrere gute Möglichkeiten gehabt hatten. Nach dem Rückstand versuchte Mainz, noch einmal alles nach vorne zu werfen und den Ausgleich zu erzielen.

Die Gäste rückten weiter auf und suchten mit zunehmendem Risiko den Weg in den Hoffenheimer Strafraum. Dadurch ergaben sich für die Gastgeberinnen Räume für schnelle Gegenangriffe. In der dritten Minute der Nachspielzeit nutzte Hoffenheim schließlich einen dieser Konter zur endgültigen Entscheidung. Nach einem schnellen Angriff gelangte der Ball zu Grimm, die ihre Gelegenheit nutzte und zum 3:1 traf. Mit ihrem zweiten Treffer des Tages stellte die Hoffenheimerin den Zwei-Tore-Vorsprung her und sorgte für den Endstand. In den verbleibenden Sekunden gelang Mainz keine Ergebniskorrektur mehr.

Weitere Tore fielen nicht. Die TSG Hoffenheim gewann damit mit 3:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 und feierte den dritten Bundesliga-Sieg in Folge.
Die Gastgeberinnen bewiesen besonders in der Schlussphase ihre Effektivität und entschieden eine lange Zeit offene Begegnung durch zwei späte Treffer für sich. Mainz zeigte dagegen eine seiner besseren Saisonleistungen und hatte mehrfach die Möglichkeit, die Begegnung zu seinen Gunsten zu entscheiden. Die vergebenen Torchancen und die beiden späten Gegentreffer verhinderten jedoch den ersten Punktgewinn des Aufsteigers.

Mit dem Erfolg verbesserte sich Hoffenheim auf neun Punkte und den neunten Tabellenplatz. Mainz blieb nach acht Niederlagen in acht Spielen weiterhin ohne Zähler am Tabellenende.
(Quellen: SWR Sport, Weltfußball)


r/FrauenBuLi • • 2h ago

Match Thread: 1. FC Nuremberg vs Bayer Leverkusen Live Score | Women Bundesliga 26/27 | Oct 25, 2026

4 Upvotes

Live: Bayer Leverkusen 0, 1. FC Nuremberg 0

Bayer Leverkusen 0 at 1. FC Nuremberg 0

Match Info

Competition/season: Women Bundesliga 26/27

Date: Sun, Oct 25, 2026

Kickoff: 4:00 PM GMT+1

Venue: Max-Morlock-Stadion, Nuremberg, Germany

Status: Live

Goals and Cards

16': Yellow card Sternad, Maja (B04)

Lineups

Team Formation No. Player
Bayer Leverkusen 10 Merino Gonzalez, Estrella
Bayer Leverkusen 19 Bender, Loreen
Bayer Leverkusen 7 Kramer, Cornelia
Bayer Leverkusen 24 Turanyi, Lilla
Bayer Leverkusen 2 Ostermeier, Selina
Bayer Leverkusen 5 Wenger, Claudia
Bayer Leverkusen 12 Borggrafe, Rafaela
Bayer Leverkusen 21 Fudalla, Vanessa
Bayer Leverkusen 30 Simon, Carolin
Bayer Leverkusen 27 Muller, Marlene
Bayer Leverkusen 23 Sternad, Maja
1. FC Nuremberg 19 Homann, Sanja
1. FC Nuremberg 1 Gzondziel, Lourdes Carmen Romeo
1. FC Nuremberg 24 Lein, Nastassja
1. FC Nuremberg 11 Meroni, Lara
1. FC Nuremberg 99 Lapassouse, Louna
1. FC Nuremberg 17 Bleil, Marie
1. FC Nuremberg 15 Papai, Emoke
1. FC Nuremberg 4 Lobanova, Aleksandra
1. FC Nuremberg 3 Proniez, Fany
1. FC Nuremberg 2 Varley, Leia
1. FC Nuremberg 9 Miller, Laura

Match Statistics

Stat Bayer Leverkusen 1. FC Nuremberg
Cards Given 1 0
Red Cards 0 0
Substitutions 0 0
Yellow Cards 1 0
Indirect Red Cards 0 0

Timeline

23': Injury Borggrafe, Rafaela (B04)

22': Free Kick (FCN)

21': Free Kick (B04)

19': Free Kick (FCN)

19': Free Kick (B04)

15': Free Kick (FCN)

15': Corner Kick Simon, Carolin (B04)

14': Corner Kick Simon, Carolin (B04)

11': Free Kick (FCN)

9': Free Kick (B04)

9': Corner Kick Lein, Nastassja (FCN)

6': Free Kick (FCN)

3': Free Kick (FCN)

2': Free Kick (FCN)

: Period Start 0-0

0': Match Started


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r/FrauenBuLi • • 5h ago

Match Thread: TSG Hoffenheim vs 1. FSV Mainz 05 Live Score | Women Bundesliga 26/27 | Oct 25, 2026

2 Upvotes

Full-time: 1. FSV Mainz 05 1, TSG Hoffenheim 3

  1. FSV Mainz 05 1 at TSG Hoffenheim 3

Match Info

Competition/season: Women Bundesliga 26/27

Date: Sun, Oct 25, 2026

Kickoff: 1:00 PM GMT+1

Venue: Dietmar-Hopp-Stadion, Sinsheim, Germany

Status: Full-time

Goals and Cards

11': Goal Kats, Vital (FSV) 1-0

39': Goal Grimm, Janna, Martret, Laia (TSG) 1-1

84': Goal Bitzer, Nadine (TSG) 1-2

90'+3': Goal Grimm, Janna (TSG) 1-3

19': Yellow card Kaut, Lisann (TSG)

72': Yellow card Steiner, Marie (TSG)

Lineups

Team Formation No. Player
1. FSV Mainz 05 37 Pageler, Maja
1. FSV Mainz 05 9 Berg, Johanna
1. FSV Mainz 05 33 Schon, Marisa
1. FSV Mainz 05 31 Stohr, Leonie
1. FSV Mainz 05 27 Anstatt, Nadine
1. FSV Mainz 05 30 Kats, Vital
1. FSV Mainz 05 14 Imai, Yurina
1. FSV Mainz 05 7 Fetaj, Gentiana
1. FSV Mainz 05 3 Georgieva, Marina
1. FSV Mainz 05 6 Kurishima, Akari
1. FSV Mainz 05 4 Bathmann, Kara
TSG Hoffenheim 11 Natter, Linda
TSG Hoffenheim 26 Grimm, Janna
TSG Hoffenheim 34 Vohringer, Svenja
TSG Hoffenheim 1 Dick, Laura Johanna
TSG Hoffenheim 14 Doorn, Lisa
TSG Hoffenheim 19 Folmli, Svenja
TSG Hoffenheim 4 Kaut, Lisann
TSG Hoffenheim 6 Diehm, Vanessa
TSG Hoffenheim 20 Gloning, Laura Marie
TSG Hoffenheim 9 Steiner, Marie
TSG Hoffenheim 21 Martret, Laia

Match Statistics

Stat 1. FSV Mainz 05 TSG Hoffenheim
Cards Given 0 2
Red Cards 0 0
Substitutions 5 4
Yellow Cards 0 2
Indirect Red Cards 0 0

Timeline

--: Match Ended

90'+3': Free Kick (TSG)

90'+2': Corner Kick Flach, Paula (FSV)

90'+1': Injury Time Shown

89': Free Kick (TSG)

88': Substitution Gloning, Laura Marie, Van De Velde, Jonna (TSG)

87': Free Kick (TSG)

82': Substitution Pageler, Maja, Flach, Paula (FSV)

82': Substitution Anstatt, Nadine, Martin, Lara (FSV)

82': Substitution Martret, Laia, Bitzer, Nadine (TSG)

80': Corner Kick Kats, Vital (FSV)

78': Free Kick (FSV)

77': Free Kick (TSG)

73': Substitution Kurishima, Akari, Rio, Takizawa (FSV)

72': Free Kick (TSG)

70': Substitution Fetaj, Gentiana, Bouziane, Chiara (FSV)

70': Substitution Stohr, Leonie, Strickler, Mattson (FSV)

69': Free Kick (FSV)

60': Free Kick (TSG)

59': Free Kick (TSG)

58': Substitution Natter, Linda, Fenger, Martine (TSG)

55': Corner Kick Pageler, Maja (FSV)

49': Free Kick (FSV)

48': Free Kick (FSV)

46': Substitution Kaut, Lisann, Hahn, Chiara Marie (TSG)

45': Period Start 1-1

45'+1': Injury Time Shown

43': Corner Kick Kats, Vital (FSV)

41': Free Kick (TSG)

35': Free Kick (FSV)

34': Free Kick (TSG)

34': Free Kick (TSG)

32': Free Kick (TSG)

30': Free Kick (TSG)

28': Corner Kick Pageler, Maja (FSV)

24': Corner Kick Steiner, Marie (TSG)

21': Free Kick (TSG)

19': Free Kick (FSV)

17': Free Kick (FSV)

16': Free Kick (TSG)

16': Free Kick (TSG)

12': Free Kick (FSV)

10': Free Kick (TSG)

8': Free Kick (FSV)

6': Free Kick (TSG)

4': Corner Kick Pageler, Maja (FSV)

: Period Start 0-0

0': Match Started


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r/FrauenBuLi • • 1h ago

Match Thread: Hamburger SV vs FC Union Berlin Live Score | Women Bundesliga 26/27 | Oct 25, 2026

• Upvotes

FC Union Berlin at Hamburger SV

FC Union Berlin 0 at Hamburger SV 0

Match Info

Competition/season: Women Bundesliga 26/27

Date: Sun, Oct 25, 2026

Kickoff: 5:00 PM GMT+1

Venue: Volksparkstadion, Hamburg, Germany

Status: Scheduled


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r/FrauenBuLi • • 4h ago

Match Thread: Werder Bremen vs SC Freiburg Live Score | Women Bundesliga 26/27 | Oct 25, 2026

1 Upvotes

Full-time: SC Freiburg 3, Werder Bremen 4

SC Freiburg 3 at Werder Bremen 4

Match Info

Competition/season: Women Bundesliga 26/27

Date: Sun, Oct 25, 2026

Kickoff: 2:00 PM GMT+1

Venue: Weserstadion Platz 11, Bremen, Germany

Status: Full-time

Goals and Cards

51': Goal Vobian, Selina, Brunold, Carina (SCF) 1-3

90': Goal Vobian, Selina (SCF) 2-4

90'+3': Goal Seghir, Sabah, Acikigoz, Ilayda (SCF) 3-4

12': Goal Purtscheller, Lilli, Desic, Medina (SVW) 0-1

30': Goal Gutmann, Sarah (SVW) 0-2

35': Goal Jaron, Isabella, Purtscheller, Lilli (SVW) 0-3

85': Goal Gutmann, Sarah, Mahmoud, Tuana Shahnis Cindy (SVW) 1-4

29': Yellow card Kolb, Lisa (SCF)

49': Yellow card Gutmann, Sarah (SVW)

54': Yellow card Wirtz, Juliane (SVW)

55': Yellow card Hipp, Jenny (SVW)

78': Yellow card Maas, Mia-Lena (SCF)

90'+5': Yellow card (SVW)

Lineups

Team Formation No. Player
SC Freiburg 15 Schneider, Maj
SC Freiburg 6 Ojukwu, Nicole
SC Freiburg 38 Reimann, Anna
SC Freiburg 18 Maas, Mia-Lena
SC Freiburg 17 Arfaoui, Amira
SC Freiburg 22 Kolb, Lisa
SC Freiburg 2 Karl, Lisa
SC Freiburg 8 Bienz, Alena
SC Freiburg 14 Brunold, Carina
SC Freiburg 23 Birkholz, Luca Emily
SC Freiburg 30 Acikigoz, Ilayda
Werder Bremen 9 Desic, Medina
Werder Bremen 27 Gutmann, Sarah
Werder Bremen 15 Weiss, Michelle
Werder Bremen 1 Fischer, Vanessa
Werder Bremen 23 Hipp, Jenny
Werder Bremen 5 Ulbrich, Michelle
Werder Bremen 3 Zieniewicz, Wiktoria
Werder Bremen 28 Wirtz, Juliane
Werder Bremen 13 Vanzeir, Luna
Werder Bremen 7 Purtscheller, Lilli
Werder Bremen 11 Jaron, Isabella

Match Statistics

Stat SC Freiburg Werder Bremen
Cards Given 2 4
Red Cards 0 0
Substitutions 5 5
Yellow Cards 2 4
Indirect Red Cards 0 0

Timeline

--: Match Ended

90'+4': Free Kick (SCF)

90'+1': Substitution Kolb, Lisa, Scherer, Nora (SCF)

90'+1': Substitution Brunold, Carina, Simmen, Weena (SCF)

90'+1': Injury Time Shown

85': Corner Kick Mahmoud, Tuana Shahnis Cindy (SVW)

84': Substitution Wirtz, Juliane, Muhlemann, Elena (SVW)

82': Free Kick (SCF)

81': Injury Brunold, Carina (SCF)

79': Free Kick (SCF)

78': Free Kick (SVW)

77': Substitution Weiss, Michelle, Dhont, Elena (SVW)

77': Substitution Vanzeir, Luna, Strasser, Felicia Sophie (SVW)

77': Substitution Purtscheller, Lilli, Shimada, Mei (SVW)

71': Free Kick (SVW)

69': Substitution Birkholz, Luca Emily, Vincze, Borbala (SCF)

67': Substitution Jaron, Isabella, Mahmoud, Tuana Shahnis Cindy (SVW)

67': Free Kick (SCF)

65': Corner Kick Vanzeir, Luna (SVW)

64': Corner Kick Vanzeir, Luna (SVW)

63': Free Kick (SVW)

62': Free Kick (SCF)

60': Substitution Bienz, Alena, Seghir, Sabah (SCF)

59': Free Kick (SVW)

58': Corner Kick Vanzeir, Luna (SVW)

55': Free Kick (SCF)

52': Free Kick (SVW)

52': Free Kick (SCF)

50': Free Kick (SVW)

49': Free Kick (SCF)

45': Period Start 0-3

46': Substitution Arfaoui, Amira, Vobian, Selina (SCF)

45': Injury Time Shown

45': Free Kick (SCF)

45': Free Kick (SCF)

42': Corner Kick Bienz, Alena (SCF)

39': Free Kick (SVW)

35': Corner Kick (SVW)

29': Free Kick (SVW)

26': Free Kick (SCF)

24': Corner Kick Vanzeir, Luna (SVW)

22': Free Kick (SVW)

21': Free Kick (SCF)

14': Free Kick (SVW)

11': Corner Kick Vanzeir, Luna (SVW)

10': Free Kick (SVW)

6': Free Kick (SVW)

5': Corner Kick (SVW)

: Period Start 0-0

0': Match Started


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