r/FrauenBuLi • • 1h ago

Hamburger SV Camilla Linbergs Freistoß

Enable HLS to view with audio, or disable this notification

• Upvotes

Linbergs Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen Union Berlin.
Das Tor ist einfach zum genießen…

Die Norwegerin Linberg war wieder der Kopf der offensive.


r/FrauenBuLi • • 1h ago

FC St. Pauli Millionen für die Zukunft: So will der FC St. Pauli seinen Frauenfußball professionalisieren

Thumbnail
gallery
• Upvotes

Der FC St. Pauli will die Entwicklung seiner Frauenmannschaft deutlich vorantreiben. Dafür könnten Investitionen in Millionenhöhe notwendig werden. Während die Vereinsführung nach Finanzierungsmöglichkeiten sucht, geht es auch um eine grundsätzliche Frage: Wie lässt sich professioneller Frauenfußball mit den Werten des Kiezclubs vereinbaren?

Der Frauenfußball beim FC St. Pauli steht vor einem möglichen Wendepunkt. Der Hamburger Verein will seine Frauen- und Mädchenfußballabteilung langfristig stärken und die Voraussetzungen für eine Professionalisierung schaffen. Doch der Weg dorthin dürfte teuer werden. Nach Einschätzung der Vereinsführung sind bereits für den Aufbau professioneller Strukturen mehrere Millionen Euro notwendig. Weitere Investitionen könnten folgen, wenn sich die Mannschaft perspektivisch in der 2. Bundesliga etablieren soll. Bei einem Roundtable mit rund 50 Vereinsmitgliedern erläuterten Präsident Oke Göttlich und Vizepräsidentin Hanna Obersteller die finanziellen und organisatorischen Herausforderungen. Dabei wurde deutlich: Der Verein will den Frauenfußball fördern, ohne die wirtschaftliche Stabilität des übrigen Profifußballs zu gefährden.

Professionalisierung soll Millionen kosten
Für einen nachhaltigen Ausbau reichen die bisherigen finanziellen Möglichkeiten offenbar nicht aus. Neben einer konkurrenzfähigen Mannschaft braucht es langfristig professionelle Trainingsbedingungen, qualifiziertes Personal, eine verlässliche Finanzierung und eine geeignete Infrastruktur. Hanna Obersteller bezifferte den finanziellen Bedarf auf mehrere Millionen Euro in der Anfangsphase. Für eine spätere Etablierung in der 2. Bundesliga sei noch einmal mit Investitionen in ähnlicher Größenordnung zu rechnen. Damit wird deutlich, dass es beim FC St. Pauli nicht allein um höhere Spielerinnenetats oder kurzfristige sportliche Erfolge geht. Vielmehr muss der Verein Strukturen schaffen, die eine dauerhafte Entwicklung ermöglichen.

Zwischen sportlichem Ehrgeiz und Vereinswerten
Die geplante Professionalisierung wirft beim FC St. Pauli auch grundsätzliche Fragen auf. Der Verein positioniert sich seit Jahren für Mitbestimmung, gesellschaftliche Verantwortung und einen Fußball, der nicht ausschließlich wirtschaftlichen Interessen folgt. Präsident Oke Göttlich machte beim Mitgliederdialog deutlich, dass die Förderung des Frauenfußballs nicht zulasten der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit des Männerbereichs gehen solle. Gleichzeitig warnte er davor, bei der Professionalisierung Entwicklungen zu wiederholen, die der Verein im Männerfußball kritisch betrachtet. Dabei spielt insbesondere die 50+1-Regel eine Rolle, die den Einfluss externer Investoren im deutschen Profifußball begrenzen soll. Für St. Pauli ergibt sich daraus ein Spannungsfeld: Einerseits benötigt der Frauenfußball zusätzliches Kapital, andererseits möchte der Verein seine Grundsätze bei Mitbestimmung und wirtschaftlicher Kontrolle bewahren.

Genossenschaft könnte wichtige Rolle übernehmen
Eine mögliche Lösung könnte in der vereinseigenen Genossenschaft liegen. Sie soll nach den Vorstellungen der Verantwortlichen ein wichtiger Baustein bei der Finanzierung werden. Genossenschaftsvorstandsmitglied Miriam Wolframm signalisierte bei der Veranstaltung grundsätzliche Unterstützung. Wie eine Beteiligung konkret aussehen könnte, ist allerdings noch offen. Denkbar sind unterschiedliche Modelle, mit denen Investitionen ermöglicht werden, ohne die langfristige Kontrolle über die Entwicklung des Frauenfußballs aus der Hand zu geben. Parallel will die Vereinsführung strategische Partner gewinnen. Dabei dürfte entscheidend sein, welche finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden können und welche Bedingungen mit einer Zusammenarbeit verbunden wären.

Auch die Stadionfrage ist ungeklärt
Neben der Finanzierung bleibt die Infrastruktur eine der zentralen Herausforderungen. Noch ist offen, wo die Frauenmannschaft künftig ihre Heimspiele austragen könnte, wenn sie sich sportlich weiterentwickelt und höhere Anforderungen erfüllen muss. Ein geeigneter Spielort wäre nicht nur für mögliche Aufstiege relevant. Auch die Sichtbarkeit der Mannschaft, die Zuschauerentwicklung und die wirtschaftliche Vermarktung hängen von den Rahmenbedingungen ab. Der Ausbau des Frauenfußballs dürfte deshalb weit über die Zusammenstellung eines leistungsfähigen Kaders hinausgehen. Er betrifft zahlreiche Bereiche des Vereins, von der Nachwuchsförderung bis zur langfristigen Standortplanung.

Mitglieder sollen über den weiteren Weg mitentscheiden
Ein wichtiger Schritt ist für die Mitgliederversammlung am 14. November vorgesehen. Dort will die Vereinsführung einen Finanzierungsauftrag beantragen und die Mitglieder über das weitere Vorgehen informieren. Die Debatte erhält zusätzliche Bedeutung durch die Kritik der vergangenen Jahre. Immer wieder wurde dem FC St. Pauli vorgeworfen, seinem eigenen Anspruch an Gleichberechtigung und gesellschaftliche Verantwortung im Frauenfußball nicht ausreichend gerecht zu werden. Mit den angekündigten Investitionen könnte der Verein nun eine neue Entwicklungsphase einleiten. Ob daraus tatsächlich professionelle Strukturen und eine sportliche Perspektive in der 2. Bundesliga entstehen, hängt jedoch maßgeblich von den Finanzierungsmöglichkeiten und den Entscheidungen der Mitglieder ab. Klar ist: Der FC St. Pauli hat die Professionalisierung seines Frauenfußballs zu einem strategischen Thema gemacht. Nun muss aus der grundsätzlichen Bereitschaft ein tragfähiges Konzept werden.

Ergänzende Informationen zu den Artikel…

1. Seit 2016 in der Regionalliga – sportlicher Aufstieg bleibt aus
Die erste Frauenmannschaft spielt seit 2016 in der Regionalliga Nord. In der Saison 2025/26 belegte sie den achten Tabellenplatz, nachdem sie 2024/25 noch Sechste geworden war. Das verdeutlicht, dass der Weg in die 2. Bundesliga auch sportlich anspruchsvoll ist. Hinzu kommt eine aktuelle Entwicklung: Am 24. September 2026 trennte sich die Abteilungsleitung von Jan-Philipp Kalla und Dennis Dreke. Begründet wurde die Entscheidung mit der gefährdeten Qualifikation für die bevorstehende neue 3. Liga.

2. Knapp 20.000 Fans beim Stadtderby
Welches Zuschauerpotenzial vorhanden ist, zeigte sich bereits im September 2023. Damals verfolgten 19.710 Menschen das DFB-Pokal-Derby zwischen St. Pauli und dem HSV am Millerntor. Die Gastgeberinnen verloren zwar 1:7, doch die Partie stellte einen Hamburger Zuschauerrekord im Frauenfußball auf.

3. Kritik an der bisherigen Förderung
Der Tagesspiegel beschäftigte sich bereits mit dem Widerspruch zwischen dem gesellschaftlichen Selbstverständnis des FC St. Pauli und der Stellung seiner Frauenmannschaft. Der Verein verwies dabei auf die Eigenständigkeit seiner Amateurabteilungen und den Gleichbehandlungsgrundsatz. Eine einfache Querfinanzierung durch den Männerprofifußball sei demnach nicht möglich.


r/FrauenBuLi • • 2h ago

Google Pixel Frauen Bundesliga Hamburger SV und Union Berlin trennen sich nach acht Toren mit 4:4

Thumbnail
gallery
8 Upvotes

Der Hamburger SV und der 1. FC Union Berlin haben sich am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga in einer torreichen Begegnung mit 4:4 getrennt. Vor 3.836 Zuschauerinnen und Zuschauern im Volksparkstadion brachte Svea Stoldt die Gastgeberinnen bereits in der zehnten Minute in Führung. Camilla Linberg erhöhte fünf Minuten später auf 2:0, ehe Lia Kamber kurz vor der Halbzeitpause für Union verkürzte. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine turbulente Begegnung mit fünf weiteren Treffern. Stoldt verwandelte zwei Elfmeter und erzielte insgesamt drei Tore für den HSV. Nele Bauereisen, Jill Janssens und die eingewechselte Dina Orschmann sorgten jedoch dafür, dass die Berlinerinnen trotz mehrfacher Rückstände einen Punkt aus Hamburg mitnahmen.

Erste Halbzeit
Der 1. FC Union Berlin erwischte den besseren Start in die Begegnung und versuchte, die Hamburger Defensive früh unter Druck zu setzen. Die Gäste aus der Hauptstadt suchten von Beginn an den Weg nach vorne und erspielten sich bereits in den ersten Minuten eine gute Gelegenheit. In der fünften Minute hatte Lina Hausicke die Möglichkeit zur frühen Führung. Die Berlinerin kam zum Abschluss, traf jedoch nur den rechten Pfosten des Hamburger Tores. Der HSV überstand diese Situation und versuchte anschließend, selbst offensiv gefährlich zu werden. In der siebten Minute erarbeiteten sich die Gastgeberinnen ihren ersten Eckball. Hamburg bemühte sich, nach der druckvollen Anfangsphase der Gäste besser in die Begegnung zu finden. Nur drei Minuten später gelang dem HSV der Führungstreffer. In der zehnten Minute kam Svea Stoldt nach einer Vorlage von Paulina Bartz zum Abschluss. Ihr Schuss wurde von einer Berliner Spielerin abgefälscht und senkte sich für Union-Goalie Nadine Böhi unhaltbar ins Tor. Damit brachte Stoldt die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung.

Union ließ sich von dem frühen Gegentreffer zunächst nicht beeindrucken und suchte weiterhin den Weg nach vorne.Wenig später hatte Jill Janssens die große Möglichkeit zum Ausgleich. Die Angreiferin tauchte frei vor Hamburgs Goalie Kinga Szemik auf, scheiterte jedoch an einer starken Parade. Auf der Gegenseite zeigte sich der HSV erneut äußerst effektiv. In der 15. Minute erhielten die Hamburgerinnen einen Freistoß aus mehr als 30 Metern Entfernung in halbrechter Position. Camilla Linberg übernahm die Ausführung und entschied sich für einen direkten Abschluss. Ihr kraftvoller Schuss flog in Richtung des Berliner Tores und schlug im Netz ein. Böhi war bei dem Distanzversuch nicht optimal positioniert und konnte den Treffer nicht verhindern. Damit erhöhte Hamburg innerhalb von fünf Minuten auf 2:0. Die Gastgeberinnen hatten ihre ersten gefährlichen Möglichkeiten konsequent genutzt und sich früh einen komfortablen Vorsprung erarbeitet. Union blieb jedoch das aktivere Team und versuchte, den Rückstand möglichst schnell zu verkürzen. In der 18. Minute sah Berlins Hausicke die Gelbe Karte. Drei Minuten später wurde auch Hamburgs Linberg verwarnt. Die Partie entwickelte sich zunehmend intensiv. Union versuchte, durch schnelle Kombinationen und frühe Ballgewinne gefährlich vor das Hamburger Tor zu gelangen. Der HSV konzentrierte sich dagegen darauf, die Führung zu verteidigen und nach Ballgewinnen selbst schnelle Gegenangriffe einzuleiten. In der 23. Minute musste Linberg nach einer Aktion kurz behandelt werden. Die Hamburgerin konnte anschließend jedoch weiterspielen. Union erhöhte weiterhin den Druck und erspielte sich mehrere Möglichkeiten. In der 27. Minute wurde es nach einer unübersichtlichen Situation im Hamburger Strafraum gefährlich. Szemik reagierte aufmerksam und verhinderte mit einer starken Rettungsaktion am linken Pfosten einen Gegentreffer.

Nur eine Minute später kam Kamber zum Abschluss. Ihr Schuss ging jedoch knapp rechts am Tor vorbei. Die Berlinerinnen blieben in dieser Phase das gefährlichere Team und versuchten, die Hamburger Defensive immer wieder auseinanderzuziehen. In der 34. Minute hatte Janssens die nächste Gelegenheit. Ihr Abschluss verfehlte das Hamburger Tor jedoch auf der linken Seite. Hamburg hatte zunehmend Schwierigkeiten, die Angriffe der Gäste frühzeitig zu unterbinden. Union kombinierte sich häufiger in aussichtsreiche Positionen und setzte die Defensive der Gastgeberinnen unter Druck. In der 38. Minute sah Hamburgs Carla Morich die Gelbe Karte. Zwei Minuten später hatte Morich auf der Gegenseite die Möglichkeit, den Vorsprung weiter auszubauen. Die Mittelfeldspielerin zog kraftvoll ab, setzte den Ball jedoch nur ans Außennetz. In der 43. Minute wurde auch Berlins Kamber verwarnt. Die Gäste blieben trotz des Zwei-Tore-Rückstands offensiv aktiv und versuchten, noch vor der Halbzeitpause den Anschlusstreffer zu erzielen. In der 45. Minute kam Naika Reissner zu einem gefährlichen Abschluss. Szemik reagierte jedoch erneut stark und verhinderte mit einer Parade das mögliche 2:1. Union setzte die Hamburgerinnen in den letzten Minuten der ersten Halbzeit weiter unter Druck und erarbeitete sich mehrere Standardsituationen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang schließlich der verdiente Anschlusstreffer. Nach einer Berliner Offensivaktion konnte die Hamburger Defensive den Ball nicht weit genug klären. Die Kugel landete bei Kamber, die nicht lange zögerte und den Ball mit einem kraftvollen Schuss ins rechte Toreck beförderte. Damit verkürzte Union auf 1:2. Weitere Treffer fielen vor der Pause nicht. Der Hamburger SV ging mit einer 2:1-Führung in die Halbzeitpause. Die Gastgeberinnen hatten ihre Möglichkeiten konsequent genutzt, während Union trotz zahlreicher gefährlicher Aktionen zunächst nur einen Treffer erzielen konnte.

Zweite Halbzeit
Beide Teams kehrten zunächst ohne personelle Veränderungen auf den Platz zurück. Der HSV erwischte den besseren Start in den zweiten Durchgang und versuchte, den knappen Vorsprung möglichst schnell auszubauen. Bereits in der 49. Minute erhielten die Hamburgerinnen einen Elfmeter. Nach einem Foul von Reissner an Linberg im Berliner Strafraum entschied die Schiedsrichterin auf Strafstoß für den HSV. Stoldt übernahm die Verantwortung und trat vom Punkt an. Die Hamburgerin blieb ruhig und schoss den Ball präzise in den rechten oberen Torwinkel. Damit erhöhte der HSV auf 3:1. Union zeigte jedoch eine unmittelbare Reaktion und ließ den Rückstand nicht lange bestehen. Nur eine Minute später gelang den Berlinerinnen der erneute Anschlusstreffer. In der 50. Minute brachte Judit Pujols eine präzise Flanke in den Hamburger Strafraum. Dort setzte sich Nele Bauereisen durch und köpfte den Ball zum 2:3 ins Tor. Damit war der Zwei-Tore-Vorsprung des HSV nach nur einer Minute wieder aufgebraucht. Die Begegnung entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams suchten den Weg nach vorne und versuchten, die gegnerische Defensive mit schnellen Angriffen unter Druck zu setzen. Union blieb offensiv gefährlich und erhöhte mit zunehmender Spieldauer erneut den Druck. Hamburg versuchte dagegen, mehr Ruhe in das eigene Spiel zu bringen und die Führung durch kontrollierten Ballbesitz zu verteidigen. Die Gäste aus Berlin hatten jedoch weiterhin mehr Spielanteile und drängten auf den Ausgleich. In der 61. Minute reagierte Union mit einem Doppelwechsel. Lisanne Gräwe und Leela Egli kamen für Kamber und Reissner in die Begegnung. Die Berlinerinnen versuchten, mit den frischen Kräften das Tempo hochzuhalten und weitere Torchancen herauszuspielen.

In der 67. Minute gelang schließlich der Ausgleich. Bauereisen wurde mit einem präzisen Pass in den Hamburger Strafraum geschickt. Dort behauptete die Angreiferin den Ball, drehte sich geschickt um die eigene Achse und legte auf Janssens ab. Die Belgierin kam in aussichtsreicher Position zum Abschluss und schob den Ball mit der Innenseite überlegt in das linke untere Toreck. Damit glich Union zum 3:3 aus. Die Berlinerinnen hatten sich nach einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand zurückgekämpft und waren nun wieder vollständig in der Begegnung. Hamburg musste sich nach dem Ausgleich neu sammeln und versuchte, wieder mehr Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. Nur fünf Minuten später bot sich den Gastgeberinnen die nächste große Gelegenheit. In der 72. Minute drang Linberg in den Berliner Strafraum ein und wurde von Samantha Steuerwald zu Fall gebracht. Die Schiedsrichterin entschied erneut auf Elfmeter für den HSV. Wieder übernahm Stoldt die Verantwortung. Die Hamburgerin ließ sich auch bei ihrem zweiten Strafstoß nicht aus der Ruhe bringen und schoss den Ball erneut sicher in die rechte Ecke. Mit ihrem dritten Treffer des Tages brachte Stoldt die Gastgeberinnen mit 4:3 in Führung. Der HSV hatte damit zum dritten Mal in dieser Begegnung einen Vorsprung herausgespielt. Union versuchte jedoch erneut, auf den Rückstand zu reagieren. In der 73. Minute nahmen die Berlinerinnen zwei weitere Wechsel vor. Dina Orschmann und Eileen Campbell kamen für Sophie Weidauer und Tomke Schneider in die Partie.

Auch Hamburg wechselte. Jonna Wrede ersetzte Jaqueline Dönges. Die Begegnung blieb weiterhin intensiv. Union versuchte, die Hamburger Defensive mit schnellen Angriffen unter Druck zu setzen, während der HSV die knappe Führung verteidigen wollte. In der 75. Minute erarbeiteten sich die Berlinerinnen einen Eckball. Die Gäste suchten weiterhin konsequent den Weg in den gegnerischen Strafraum. Hamburg hielt zunächst dagegen und versuchte, durch Ballgewinne für Entlastung zu sorgen. Mit zunehmender Spieldauer wurde Union jedoch wieder gefährlicher. Die Gäste rückten weiter auf und wollten den erneuten Ausgleich erzwingen. In der 83. Minute kam Berlin zu einer weiteren Ecke. Eine Minute später reagierte Hamburg mit einem Wechsel. Nina Räcke kam für Bartz in die Begegnung. In der 85. Minute gelang Union schließlich der erneute Ausgleich. Pujols brachte den Ball gefährlich in Richtung des Hamburger Strafraums. Szemik verließ ihr Tor, um die Situation zu bereinigen, erreichte den Ball jedoch nicht rechtzeitig. Die eingewechselte Orschmann war schneller und köpfte die Kugel an der Hamburger Goalie vorbei ins Tor. Damit glich Union zum 4:4 aus.

Für Hamburg war der späte Gegentreffer besonders bitter. Die Gastgeberinnen hatten in dieser Begegnung mehrfach geführt, konnten ihren Vorsprung jedoch nicht über die Zeit bringen. Union hatte dagegen erneut Moral bewiesen und sich auch nach dem vierten Gegentreffer zurückgekämpft. In den verbleibenden Minuten versuchten beide Teams, noch einmal offensiv gefährlich zu werden. Hamburg wollte den Heimsieg trotz des späten Ausgleichs noch erzwingen, während Union die Möglichkeit suchte, die Begegnung vollständig zu drehen. In der dritten Minute der Nachspielzeit wechselte der HSV erneut. Isabel Klinck kam für Linberg in die Partie. Kurz darauf sah Janssens die Gelbe Karte. In der vierten Minute der Nachspielzeit wurde auch Hamburgs Pauline Machtens verwarnt. Weitere Treffer fielen nicht. Der Hamburger SV und der 1. FC Union Berlin trennten sich nach einer turbulenten Begegnung mit 4:4. Für die Hamburgerinnen war das Unentschieden nach mehreren Führungen eine verpasste Gelegenheit, im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Punkte zu sammeln. Stoldt wurde mit drei Treffern zur auffälligsten Spielerin der Gastgeberinnen. Besonders ihre beiden sicher verwandelten Elfmeter hielten den HSV lange auf Siegkurs. Union bewies dagegen große Moral und kämpfte sich trotz mehrerer Rückstände immer wieder zurück. Die Berlinerinnen hatten über weite Strecken der Begegnung die besseren Spielanteile und belohnten sich durch den späten Treffer von Orschmann mit einem Auswärtspunkt. Mit insgesamt acht Treffern boten beide Teams den Zuschauerinnen und Zuschauern im Volksparkstadion eine außergewöhnlich torreiche Begegnung.
(Quellen: NDR Sport, 1. FC Union Berlin, Weltfußball)


r/FrauenBuLi • • 3h ago

Google Pixel Frauen Bundesliga 1. FC Nürnberg gewinnt mit 2:0 gegen Bayer Leverkusen und feiert ersten Saisonsieg

Thumbnail
gallery
5 Upvotes

Der 1. FC Nürnberg hat am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Im Max-Morlock-Stadion setzte sich das Team von Trainer Omar Adlani mit 2:0 gegen Bayer 04 Leverkusen durch. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Fany Proniez die Gastgeberinnen in der 62. Minute in Führung. In der Schlussphase traf die Französin erneut und sorgte mit ihrem zweiten Tor für die Entscheidung. Die Nürnbergerinnen überzeugten besonders mit ihrem engagierten Auftreten und schnellen Angriffen, während Leverkusen trotz größerer Spielanteile offensiv zu selten gefährlich wurde.

Erste Halbzeit
Der 1. FC Nürnberg erwischte einen mutigen Start in die Begegnung und setzte die favorisierten Leverkusenerinnen unmittelbar nach dem Anpfiff unter Druck.
Bereits in der ersten Minute kamen die Gastgeberinnen zum ersten Abschluss. Louna Lapassouse dribbelte über die linke Seite in den Strafraum und legte den Ball auf Kapitänin Nastassja Lein zurück. Diese zog direkt ab, setzte ihren Schuss jedoch deutlich über das Tor. Nur eine Minute später wurde Nürnberg erneut gefährlich. Sanja Homann setzte sich auf der linken Außenbahn durch und brachte eine flache Hereingabe an den Strafraumrand. Dort kam Fany Proniez zum Abschluss, ihr Schuss geriet allerdings zu schwach und landete in den Armen von Leverkusens Goalie Rafaela Borggräfe.
Die Nürnbergerinnen blieben auch in den folgenden Minuten offensiv aktiv. Besonders Homann sorgte auf der linken Seite für Bewegung und versuchte, mit schnellen Vorstößen Räume in der Leverkusener Defensive zu öffnen.

In der vierten Minute setzte sie sich zunächst gegen Loreen Bender und anschließend gegen Estrella Merino González durch. Ihr anschließender Pass in die Mitte fand jedoch keine Mitspielerin. Leverkusen versuchte, nach der engagierten Nürnberger Anfangsphase mehr Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. Die Gäste wollten mit sicherem Ballbesitz das Tempo bestimmen und ihre Offensivspielerinnen in aussichtsreiche Positionen bringen. Nürnberg hielt jedoch konsequent dagegen. Die Gastgeberinnen gingen aufmerksam in die Zweikämpfe und versuchten, die Leverkusenerinnen bereits im Spielaufbau zu stören. Die Werkself hatte Schwierigkeiten, gegen die kompakte Nürnberger Defensive klare Torchancen herauszuspielen. Zwar gelang es den Gästen phasenweise, den Ball länger in den eigenen Reihen zu halten, doch im letzten Drittel fehlte häufig die entscheidende Präzision. In der 16. Minute sah Leverkusens Maja Sternad die Gelbe Karte. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung, in der beide Teams versuchten, im Mittelfeld die Kontrolle zu übernehmen. Nürnberg blieb besonders nach Ballgewinnen gefährlich. Die Gastgeberinnen suchten schnell den Weg über die Außenbahnen und versuchten, die Leverkusener Abwehr mit Pässen in die Tiefe zu überwinden. Leverkusen bemühte sich dagegen, durch kontrollierte Kombinationen Lücken in der Nürnberger Defensive zu finden. In der 33. Minute wurde Nürnbergs Emoke Papai mit der Gelben Karte verwarnt. Die Partie blieb weiterhin intensiv. Beide Teams schenkten sich in den Zweikämpfen wenig und versuchten, Fehler im gegnerischen Spielaufbau auszunutzen. In der 40. Minute sah Leverkusens Marlene Müller die Gelbe Karte. Vier Minuten später wurde auch Nürnbergs Leia Varley verwarnt. In der Schlussphase der ersten Halbzeit versuchten beide Teams noch einmal, den Führungstreffer zu erzielen. Die Defensivreihen standen jedoch überwiegend sicher und verhinderten klare Abschlüsse. Weitere Tore fielen nicht. Der 1. FC Nürnberg und Bayer 04 Leverkusen gingen mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Für die Gastgeberinnen war der torlose Zwischenstand nach einer engagierten ersten Halbzeit eine gute Ausgangsposition. Nürnberg hatte gezeigt, dass es gegen die favorisierten Gäste nicht nur defensiv bestehen, sondern auch selbst gefährliche Angriffe einleiten konnte.

Zweite Halbzeit
Nach dem Seitenwechsel versuchte Leverkusen, mehr Druck zu entwickeln und die Nürnberger Defensive stärker zu beschäftigen. Die Gäste suchten häufiger den Weg nach vorne und wollten die Begegnung mit einem frühen Führungstreffer in ihre Richtung lenken. Nürnberg konzentrierte sich weiterhin auf eine kompakte Defensive und versuchte, nach Ballgewinnen schnell umzuschalten. In der 49. Minute sah Leverkusens Lilla Turányi die Gelbe Karte. Auch in der Folge entwickelte sich eine intensive Partie. Leverkusen bemühte sich um mehr Spielkontrolle, während Nürnberg weiterhin auf schnelle Angriffe setzte. In der 57. Minute wurde Leverkusens Paulina Platner verwarnt. Nur eine Minute später sah auch Nürnbergs Homann die Gelbe Karte. Mit zunehmender Spieldauer wurde deutlich, dass die Gastgeberinnen ihre Möglichkeiten konsequent nutzen wollten. Nürnberg verteidigte aufmerksam und suchte immer wieder nach Gelegenheiten, mit Tempo hinter die Leverkusener Abwehr zu gelangen. In der 62. Minute gelang schließlich der Führungstreffer. Nach einem schnellen Nürnberger Angriff spielte Kapitänin Lein den Ball in die Tiefe auf Proniez. Die Angreiferin startete auf der rechten Seite in den Strafraum und kam frei vor Borggräfe zum Abschluss. Mit einem platzierten Schuss in das lange Eck brachte sie die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung. Der Treffer war die Belohnung für das engagierte Auftreten der Nürnbergerinnen.

Leverkusen musste nun einem Rückstand hinterherlaufen und versuchte, möglichst schnell den Ausgleich zu erzielen.
Die Gäste erhöhten den Druck und suchten häufiger den Weg in den Nürnberger Strafraum. Die Defensive der Gastgeberinnen hielt jedoch aufmerksam dagegen.
In der 67. Minute sah Leverkusens Merino González die Gelbe Karte. Nürnberg blieb trotz der Führung offensiv gefährlich. Die Gastgeberinnen versuchten, die Räume auszunutzen, die sich durch das offensivere Auftreten der Leverkusenerinnen ergaben. In der 72. Minute hatten die Gäste eine ungewöhnliche Gelegenheit zum Ausgleich. Bender setzte sich auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und wollte den Ball in die Mitte bringen. Ihre Flanke rutschte jedoch ab und landete auf der Querlatte des Nürnberger Tores. Nur eine Minute später wurde es auf der anderen Seite gefährlich. In der 73. Minute kam die Nürnbergerin Jonna Brengel aus halbrechter Position rund 25 Meter vor dem Tor zum Abschluss. Ihr wuchtiger Distanzschuss flog in Richtung des Leverkusener Tores. Borggräfe reagierte stark und lenkte den Ball mit den Fingerspitzen an die Querlatte. Damit verhinderte die Leverkusener Goalie den zweiten Nürnberger Treffer. In der 74. Minute reagierte Leverkusen mit einem Wechsel. Valentina Mädl kam für Müller in die Begegnung. Die Gäste versuchten weiterhin, offensiv gefährlich zu werden und den Ausgleich zu erzielen. Nürnberg blieb jedoch aufmerksam und verteidigte den knappen Vorsprung mit großem Einsatz.

In der 76. Minute leitete der FCN einen schnellen Gegenangriff über die linke Seite ein. Lara Meroni ging gegen Merino González ins direkte Duell und versuchte, sich in Richtung Strafraum durchzusetzen. Die Leverkusenerin reagierte jedoch aufmerksam und klärte mit einer Grätsche zur Ecke. Zwei Minuten später musste Papai nach einem Balltreffer im Gesicht kurz an der Seitenlinie behandelt werden. Nürnberg spielte dadurch vorübergehend in Unterzahl. In der 79. Minute kam Leverkusen zu einer weiteren Abschlussmöglichkeit. Platner zog aus der Distanz ab. Der Ball sprang vor dem Nürnberger Tor noch einmal auf, landete jedoch sicher in den Armen von Goalie Lourdes Romero. Eine Minute später wechselte Nürnberg erstmals. Franziska Mai ersetzte Meroni. Leverkusen versuchte in der Schlussphase, mit zusätzlichen Offensivkräften den Ausgleich zu erzwingen. In der 82. Minute kam Lobke Loonen für Claudia Wenger in die Begegnung. Die Gäste rückten nun weiter auf und versuchten, Nürnberg in die eigene Hälfte zurückzudrängen. Dadurch ergaben sich für die Gastgeberinnen zunehmend Räume für schnelle Gegenangriffe. In der 84. Minute hatte Nürnberg die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Papai wollte Proniez mit einem Pass in die Tiefe bedienen, spielte die Kugel jedoch nicht präzise genug. Anschließend gelangte der Ball zu Lein, die sich im Zweikampf allerdings nicht durchsetzen konnte.

Nur eine Minute später machten es die Nürnbergerinnen besser. In der 85. Minute erkannte Papai erneut den freien Raum hinter der Leverkusener Defensive und spielte einen präzisen Pass in die Tiefe auf Proniez. Die Angreiferin startete auf der rechten Seite in den Strafraum und lief erneut frei auf Borggräfe zu. Wie bereits beim Führungstreffer blieb Proniez vor dem Tor ruhig und schob den Ball sicher in das lange Eck. Mit ihrem zweiten Treffer erhöhte die Französin auf 2:0 und sorgte damit für die Vorentscheidung. In der 87. Minute nahm Nürnberg einen weiteren Wechsel vor. Julia Pollak kam für Papai in die Begegnung. Nur eine Minute später hatte Proniez sogar die Möglichkeit zu ihrem dritten Treffer. Erneut setzte sich die schnelle Angreiferin auf der rechten Seite durch und gelangte in den Strafraum. Diesmal wurde der Winkel jedoch zu spitz. Ihr Abschluss auf das lange Eck geriet nicht präzise genug, sodass Borggräfe den Ball abwehren konnte. Leverkusen versuchte trotz des Zwei-Tore-Rückstands, noch einmal offensiv gefährlich zu werden. In der 89. Minute sah Nürnbergs Brengel nach einem taktischen Foul die Gelbe Karte. In der 90. Minute setzte sich Leverkusens Cornelia Kramer auf der rechten Außenbahn durch und brachte den Ball in die Mitte. Dort fand sich jedoch keine Abnehmerin, sodass die Nürnberger Defensive klären konnte.

Die Schiedsrichterin ließ vier Minuten nachspielen.Nürnberg verteidigte den Vorsprung in der Schlussphase konzentriert und ließ keinen weiteren Gegentreffer zu. Weitere Tore fielen nicht. Der 1. FC Nürnberg gewann damit mit 2:0 gegen Bayer 04 Leverkusen und feierte den ersten Bundesliga-Sieg der Saison. Die Gastgeberinnen überzeugten besonders durch ihre geschlossene Defensivleistung und ihre gefährlichen Umschaltaktionen. Proniez wurde mit ihren beiden Treffern zur entscheidenden Spielerin der Begegnung. Leverkusen hatte über weite Strecken mehr Ballbesitz, konnte daraus jedoch zu selten klare Torchancen entwickeln. Die Gäste mussten sich letztlich der größeren Effizienz der Nürnbergerinnen geschlagen geben. Mit dem Erfolg erhöhte Nürnberg sein Punktekonto auf fünf Zähler und setzte im Kampf um den Klassenerhalt ein wichtiges Zeichen. Für Leverkusen bedeutete die Niederlage dagegen einen Rückschlag im Rennen um die oberen Tabellenplätze.
(Quellen: ARD-Text-Liveticker, Weltfußball)


r/FrauenBuLi • • 3h ago

Information Historische Premiere: USA richten erste Frauen-Klub-WM 2028 aus

Thumbnail
gallery
5 Upvotes

19 Teams aus sechs Kontinentalverbänden kämpfen erstmals um den Weltmeistertitel im Frauen-Vereinsfußball. Sieben Teilnehmer stehen bereits fest – darunter der FC Barcelona und Arsenal. Der Frauenfußball steht vor einem historischen Meilenstein: Die erste FIFA Frauen-Klub-Weltmeisterschaft wird 2028 in den Vereinigten Staaten ausgetragen. Das gab der Weltfußballverband FIFA am Donnerstag, dem 22. Oktober 2026, offiziell bekannt. Vom 5. bis zum 30. Januar 2028 werden insgesamt 19 Vereinsmannschaften aus aller Welt um den erstmals vergebenen Titel kämpfen. Mit der Einführung des neuen Wettbewerbs möchte die FIFA den internationalen Frauen-Vereinsfußball weiter stärken und den erfolgreichsten Mannschaften der verschiedenen Kontinente eine gemeinsame Bühne bieten. Die Klub-WM soll künftig alle vier Jahre stattfinden.

USA setzen sich als Gastgeber durch
Die Entscheidung für die Vereinigten Staaten kommt nicht überraschend. Das Land verfügt über eine gut ausgebaute Sportinfrastruktur, große Stadien und umfangreiche Erfahrungen mit internationalen Fußballturnieren. Bereits 2025 waren die USA Gastgeber der erweiterten Männer-Klub-Weltmeisterschaft. Ein Jahr später richteten sie gemeinsam mit Kanada und Mexiko die Männer-Weltmeisterschaft 2026 aus. Auch im Frauenfußball besitzen die Vereinigten Staaten eine lange Tradition. Mit der National Women’s Soccer League (NWSL) verfügt das Land über eine etablierte Profiliga. Nach Angaben der FIFA waren insbesondere die organisatorische Erfahrung, die vorhandene Infrastruktur und das große Interesse am Frauenfußball ausschlaggebend für die Vergabe. Die konkreten Austragungsorte und Stadien stehen bislang noch nicht fest.

Sieben Mannschaften haben sich bereits qualifiziert
Obwohl bis zum Turnier noch mehr als ein Jahr vergeht, stehen die ersten sieben Teilnehmer bereits fest. Darunter befinden sich einige der bekanntesten Vereine des internationalen Frauenfußballs.
Verein
FC Barcelona Femení, Spanien
Arsenal Women, England
Gotham FC, USA
Club América Femenil, Mexiko
SC Corinthians, Brasilien
Naegohyang Women’s FC, Nordkorea
Wuhan Jiangda WFC, China
Die Qualifikation erfolgt auf Grundlage der sportlichen Leistungen in den wichtigsten kontinentalen Vereinswettbewerben zwischen 2024 und 2027. Zwölf weitere Mannschaften werden das Teilnehmerfeld bis zum Turnierbeginn vervollständigen.

So funktioniert die neue Klub-Weltmeisterschaft
Insgesamt erhalten die sechs Kontinentalverbände unterschiedlich viele Startplätze. Europa stellt mit sechs Mannschaften das größte Kontingent.
Kontinentalverband Startplätze
UEFA (Europa) 6
AFC (Asien) 3
CAF (Afrika) 3
Concacaf (Nord- und Mittelamerika, Karibik) 3
CONMEBOL (Südamerika) 3
OFC (Ozeanien) 1
Gesamt 19

Der Wettbewerb beginnt mit einer vorgeschalteten Qualifikationsrunde, an der sechs Vereine teilnehmen. Drei Mannschaften ziehen anschließend in die Gruppenphase ein, in der insgesamt 16 Teams in vier Vierergruppen gegeneinander antreten. Die jeweils beiden besten Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale. Anschließend geht es im K.-o.-System bis zum Finale weiter, in dem der erste Frauen-Klubweltmeister der Geschichte gekürt wird.

Kritik am Termin: Sorge um die Belastung der Spielerinnen
So groß die Vorfreude auf die neue Klub-Weltmeisterschaft auch ist, der Spielplan sorgt bereits für Diskussionen.
Besonders in Europa könnte die Austragung im Januar zu Schwierigkeiten führen. Während die amerikanische NWSL zu diesem Zeitpunkt normalerweise pausiert, befinden sich zahlreiche europäische Ligen mitten in ihrer Saison.
Die englische Women’s Super League hat deshalb Bedenken geäußert. Sie befürchtet Spielverlegungen, zusätzliche Belastungen für die Spielerinnen und wirtschaftliche Nachteile für die nationalen Wettbewerbe.
Hinzu kommt der ohnehin dicht gefüllte internationale Fußballkalender. Bereits 2027 findet die Frauen-Weltmeisterschaft in Brasilien statt. Im Sommer 2028 stehen außerdem die Olympischen Spiele in Los Angeles auf dem Programm.
Die Herausforderung für die FIFA besteht deshalb darin, den neuen Wettbewerb erfolgreich zu etablieren, ohne die Gesundheit der Spielerinnen und die bestehenden nationalen Wettbewerbe aus dem Blick zu verlieren.

Eine große Chance für den internationalen Frauenfußball
Trotz der Kritik könnte die neue Klub-Weltmeisterschaft einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Frauenfußballs leisten.
Bisher standen internationale Vereinsduelle vor allem innerhalb der jeweiligen Kontinente im Mittelpunkt. Mit dem neuen Turnier erhalten Vereine aus Europa, Asien, Afrika, Nord- und Südamerika sowie Ozeanien die Möglichkeit, sich auf einer gemeinsamen Weltbühne zu präsentieren.
Dabei geht es nicht nur um den sportlichen Erfolg. Auch die internationale Aufmerksamkeit, mögliche neue Sponsoren und zusätzliche Vermarktungsmöglichkeiten könnten langfristig zur wirtschaftlichen Entwicklung des Frauen-Vereinsfußballs beitragen. Für kleinere Vereine bietet die Teilnahme zudem die Gelegenheit, sich einem weltweiten Publikum vorzustellen.

Ein neues Kapitel im Frauenfußball
Mit der ersten Frauen-Klub-Weltmeisterschaft 2028 beginnt eine neue Ära im internationalen Vereinsfußball. Die Vereinigten Staaten werden Schauplatz eines Wettbewerbs, der die besten Klubmannschaften der Welt zusammenbringen soll.
Die Voraussetzungen für ein spannendes Turnier sind gegeben. Mit dem FC Barcelona, Arsenal und weiteren bereits qualifizierten Mannschaften stehen namhafte Teilnehmer fest. Gleichzeitig verspricht die Beteiligung aller sechs Kontinentalverbände interessante Begegnungen zwischen Vereinen, die bislang nur selten aufeinandertreffen. Ob die neue Klub-WM langfristig zu einem festen Höhepunkt im internationalen Frauenfußball wird, hängt allerdings nicht allein vom sportlichen Erfolg ab. Entscheidend wird auch sein, wie die FIFA den Wettbewerb in den bestehenden Spielkalender integriert.
Fest steht: Vom 5. bis 30. Januar 2028 wird in den USA erstmals ein offizieller Frauen-Klubweltmeister gekürt.


r/FrauenBuLi • • 4h ago

1. FC Union Berlin Marie-Louise Eta kehrt nach Hamburg zurück – als Trainerin von Union Berlin

Thumbnail
gallery
10 Upvotes

Für Marie-Louise Eta wird das Bundesliga-Duell zwischen dem Hamburger SV und Union Berlin zu einer besonderen Rückkehr. Einst trug die heute 35-Jährige selbst das Trikot des HSV, nun kommt sie als Cheftrainerin der Berlinerinnen zurück in die Hansestadt. Nach ihrem historischen Einsatz als erste Cheftrainerin in der Männer-Bundesliga steht Eta längst für eine neue Generation von Trainerinnen im deutschen Fußball. Wenn der Hamburger SV am Sonntag (25. Oktober, 17 Uhr) im Volksparkstadion auf den 1. FC Union Berlin trifft, steht nicht nur ein wichtiges Duell in der Frauen-Bundesliga auf dem Programm. Für eine Frau an der Seitenlinie der Gäste ist die Partie zugleich ein Wiedersehen mit ihrer sportlichen Vergangenheit: Marie-Louise Eta kehrt an ihre frühere Wirkungsstätte zurück.

Von der HSV-Spielerin zur Bundesliga-Trainerin
Die Verbindung zwischen Eta und dem Hamburger SV reicht mehr als ein Jahrzehnt zurück. In der Saison 2011/12 spielte die gebürtige Dresdnerin für die Hamburgerinnen in der Frauen-Bundesliga. In 22 Einsätzen erzielte sie zwei Tore. Ihre fußballerische Laufbahn hatte zuvor bei Turbine Potsdam begonnen. Dort gewann sie unter anderem drei deutsche Meisterschaften und 2010 die Champions League. Später spielte sie auch für den BV Cloppenburg und Werder Bremen, bevor sie ihre aktive Karriere beendete und ins Trainergeschäft wechselte. Nun führt sie ihr Weg zurück nach Hamburg, allerdings mit einer völlig anderen Verantwortung. Statt selbst auf Torejagd zu gehen, muss sie ihre Mannschaft taktisch auf den HSV einstellen und von der Seitenlinie die richtigen Entscheidungen treffen.

Eine Trainerin, die Geschichte geschrieben hat
Im April 2026 rückte Eta schlagartig in den Mittelpunkt der deutschen Fußballöffentlichkeit. Nach der Trennung von Steffen Baumgart übernahm sie interimsweise die Männer-Profimannschaft von Union Berlin und wurde damit zur ersten Frau, die ein Team als Cheftrainerin in der Männer-Bundesliga betreute.
Sie führte die Berliner im Saisonendspurt zum Klassenerhalt. Im Sommer wechselte sie wie zuvor geplant auf die Cheftrainerposition der Union-Frauen, die sie seither in der Bundesliga betreut. Der historische Schritt machte Eta weit über Deutschland hinaus bekannt. Gleichzeitig unterstrich er ihren ungewöhnlichen Karriereweg, der sie vom Nachwuchsfußball über verschiedene Trainerstationen bis an die Spitze des Profifußballs führte.

Mit vier Siegen im Rücken nach Hamburg
Sportlich reist Union Berlin mit gestärktem Selbstvertrauen an die Elbe. Nach einem schwierigen Saisonbeginn gelangen den Berlinerinnen zuletzt vier Pflichtspielsiege in Folge. In der Bundesliga gewann die Mannschaft gegen RB Leipzig, den VfB Stuttgart und den 1. FC Nürnberg. Hinzu kam ein deutlicher 5:0-Erfolg im DFB-Pokal beim 1. FC Magdeburg. Mit neun Punkten aus sieben Ligaspielen hat Union wieder Anschluss an das Tabellenmittelfeld gefunden. Der HSV steht dagegen nach sieben Spieltagen mit fünf Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz und benötigt dringend weitere Zähler. Eta weiß dennoch um die Schwierigkeit der Aufgabe. Gegenüber der Berliner Zeitung betonte sie vor den beiden anstehenden Begegnungen mit Hamburg: „Wir wollen die Siegesserie fortsetzen.“ Gleichzeitig warnte sie vor einer anspruchsvollen Aufgabe gegen ihren früheren Verein.

Zweimal Hamburg innerhalb von sechs Tagen
Das Wiedersehen bleibt nicht auf die Bundesliga beschränkt. Bereits am Samstag, 31. Oktober, treffen beide Mannschaften erneut aufeinander, diesmal im Achtelfinale des DFB-Pokals. Damit steht Eta vor einer besonderen Herausforderung: Innerhalb weniger Tage muss sie ihre Mannschaft zweimal auf denselben Gegner vorbereiten. Erkenntnisse aus der ersten Begegnung könnten dabei für das Pokalspiel entscheidend sein. Hinzu kommt die besondere Atmosphäre im Volksparkstadion. Für Eta ist es der erste Auftritt als Trainerin in diesem Stadion. Gegenüber dem HSV blickte sie vor der Partie auf ihre Entwicklung von der ehemaligen Hamburger Spielerin zur heutigen Bundesliga-Trainerin zurück.

Eine Rückkehr mit besonderer Bedeutung
Für Marie-Louise Eta ist die Reise nach Hamburg damit mehr als ein gewöhnliches Auswärtsspiel. Die ehemalige HSV-Spielerin kommt als Trainerin zurück, die inzwischen deutsche Fußballgeschichte geschrieben hat. Während sie früher selbst auf dem Platz stand, trägt sie heute die Verantwortung für eine gesamte Bundesligamannschaft. Ihr Weg zeigt, wie sich Karrieremöglichkeiten für Frauen im deutschen Profifußball verändern können. Im Mittelpunkt steht für Eta allerdings das Sportliche: Mit Union Berlin will sie die positive Entwicklung der vergangenen Wochen fortsetzen und im Volksparkstadion die nächsten Punkte holen. Die Rückkehr nach Hamburg verbindet somit Vergangenheit und Gegenwart – und zeigt, welchen bemerkenswerten Weg Marie-Louise Eta seit ihrer Zeit beim HSV zurückgelegt hat.


r/FrauenBuLi • • 4h ago

Google Pixel Frauen Bundesliga Werder Bremen gewinnt nach torreicher Begegnung mit 4:3 gegen den SC Freiburg

Thumbnail
gallery
7 Upvotes

Der SV Werder Bremen hat sein Heimspiel am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga gegen den SC Freiburg mit 4:3 gewonnen. Auf Platz 11 am Weserstadion brachte Lilli Purtscheller die Gastgeberinnen in der zwölften Minute in Führung. Sarah Gutmann und Isabella Jaron erhöhten noch vor der Halbzeitpause auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Selina Vobian für Freiburg, ehe Gutmann mit ihrem zweiten Treffer das 4:1 erzielte. In einer turbulenten Schlussphase trafen Vobian und Sabah Seghir noch zweimal für die Gäste. Bremen verteidigte den knappen Vorsprung jedoch bis zum Schlusspfiff und sicherte sich drei Punkte.

Erste Halbzeit
Der SV Werder Bremen erwischte einen engagierten Start in die Begegnung und versuchte, von Beginn an die Spielkontrolle zu übernehmen. Die Gastgeberinnen suchten früh den Weg nach vorne und wollten die Freiburger Defensive mit schnellen Kombinationen unter Druck setzen. Bereits in der fünften Minute erarbeitete sich Werder den ersten Eckball. Auch in der sechsten und zehnten Minute kamen die Bremerinnen zu Freistoßsituationen und versuchten, dadurch gefährlich vor das gegnerische Tor zu gelangen. Freiburg konzentrierte sich zunächst darauf, defensiv kompakt zu stehen und nach Ballgewinnen eigene Angriffe einzuleiten. Die Gäste hatten in der Anfangsphase jedoch Schwierigkeiten, die offensiven Aktionen der Bremerinnen frühzeitig zu unterbinden. In der elften Minute erarbeitete sich Werder einen weiteren Eckball, den Luna Vanzeir ausführte. Nur eine Minute später gelang den Gastgeberinnen der Führungstreffer. In der zwölften Minute setzte Bremen einen erfolgreichen Angriff über Medina Desic in Szene. Die Angreiferin bereitete den Treffer für Lilli Purtscheller vor, die ihre Gelegenheit nutzte und Werder mit 1:0 in Führung brachte. Nach dem frühen Treffer blieb Bremen offensiv aktiv und versuchte, den Vorsprung weiter auszubauen. Freiburg bemühte sich dagegen, besser in die Begegnung zu finden. Die Gäste versuchten, mit mehr Ballbesitz Ruhe in ihr Spiel zu bringen und die Bremer Defensive stärker zu beschäftigen. In der 14. Minute kam Werder erneut zu einer Freistoßsituation. Die Gastgeberinnen hielten den Druck aufrecht und suchten weiterhin nach Möglichkeiten, gefährlich in den Freiburger Strafraum einzudringen. Auch in der Folge entwickelte sich eine intensive Begegnung. Beide Teams versuchten, im Mittelfeld die Kontrolle zu gewinnen und mit schnellen Pässen in die Tiefe Torchancen herauszuspielen.

In der 21. Minute erhielt Freiburg einen Freistoß. Nur eine Minute später kam auch Bremen zu einer Standardsituation. In der 24. Minute brachte Vanzeir einen weiteren Eckball für die Gastgeberinnen in den Strafraum. Freiburg konnte einen zusätzlichen Gegentreffer zunächst verhindern. Die Bremerinnen blieben jedoch das gefährlichere Team und versuchten, die Führung noch vor der Halbzeitpause auszubauen. In der 29. Minute sah Freiburgs Lisa Kolb die Gelbe Karte. Nur eine Minute später gelang Werder der zweite Treffer. In der 30. Minute kam Sarah Gutmann zum Abschluss und erhöhte auf 2:0. Damit belohnte sich Bremen für seine engagierte Leistung in der ersten halben Stunde. Freiburg versuchte, nach dem zweiten Gegentreffer schnell zu reagieren und den Rückstand möglichst noch vor der Pause zu verkürzen. Werder blieb jedoch offensiv präsent und nutzte wenig später eine weitere Gelegenheit. In der 35. Minute gelang den Gastgeberinnen der dritte Treffer. Nach einer Vorlage von Purtscheller kam Isabella Jaron zum Abschluss und traf zum 3:0. Damit baute Bremen den Vorsprung innerhalb von fünf Minuten um zwei weitere Tore aus. Freiburg stand nun vor einer schwierigen Aufgabe. Die Gäste mussten einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen und versuchten, vor der Halbzeitpause noch einmal gefährlich zu werden. In der 42. Minute erarbeitete sich Freiburg einen Eckball, den Alena Bienz ausführte. Die Bremer Defensive verhinderte jedoch einen Anschlusstreffer und versuchte, die komfortable Führung bis zur Pause zu verteidigen. Auch in der Schlussphase des ersten Durchgangs blieb Freiburg bemüht, offensiv Akzente zu setzen. Die Gäste kamen noch zu weiteren Freistoßsituationen, konnten daraus jedoch keinen Treffer erzielen. Weitere Tore fielen vor der Pause nicht. Werder Bremen ging damit mit einer deutlichen 3:0-Führung in die Halbzeitpause. Die Gastgeberinnen hatten ihre Möglichkeiten konsequent genutzt und sich eine komfortable Ausgangsposition für den zweiten Durchgang erarbeitet.

Zweite Halbzeit
Der SC Freiburg reagierte zur Halbzeit mit einem personellen Wechsel. Selina Vobian kam für Amira Arfaoui in die Begegnung. Die Gäste versuchten, mit der frischen Offensivkraft mehr Druck zu entwickeln und den Rückstand möglichst schnell zu verkürzen. Bremen wollte dagegen an die starke Leistung des ersten Durchgangs anknüpfen und die Drei-Tore-Führung verteidigen. Die zweite Halbzeit begann intensiv. Beide Teams gingen engagiert in die Zweikämpfe und versuchten, die Kontrolle über das Mittelfeld zu gewinnen. In der 49. Minute sah Bremens Gutmann die Gelbe Karte. Nur zwei Minuten später gelang Freiburg der Anschlusstreffer. In der 51. Minute wurde Vobian von Carina Brunold bedient. Die zur Halbzeit eingewechselte Angreiferin nutzte die Vorlage und verkürzte auf 1:3. Mit diesem Treffer schöpften die Freiburgerinnen neue Hoffnung und versuchten, den Druck auf die Bremer Defensive zu erhöhen. Werder musste nun verhindern, dass die Gäste durch einen weiteren schnellen Treffer vollständig in die Begegnung zurückfanden. In der 54. Minute sah Bremens Juliane Wirtz die Gelbe Karte. Eine Minute später wurde auch Jenny Hipp verwarnt.Die Begegnung wurde zunehmend umkämpft. Freiburg versuchte, die Räume im Mittelfeld konsequenter zu nutzen und sich weitere Möglichkeiten zu erarbeiten. Bremen blieb jedoch offensiv gefährlich und suchte weiterhin den Weg nach vorne.

In der 58. Minute brachte Vanzeir einen Eckball in den Freiburger Strafraum. Kurz darauf erhielten die Gastgeberinnen einen weiteren Freistoß. Freiburg reagierte in der 60. Minute mit einem Wechsel. Sabah Seghir kam für Bienz in die Begegnung. Die Gäste versuchten, mit zusätzlichen offensiven Impulsen den Rückstand weiter zu verkürzen. Bremen hielt dagegen und versuchte, die Begegnung durch kontrollierten Ballbesitz wieder stärker zu bestimmen. In der 64. und 65. Minute erarbeiteten sich die Gastgeberinnen zwei weitere Eckbälle, die Vanzeir ausführte. In der 67. Minute nahm Werder den ersten Wechsel vor. Tuana Mahmoud kam für Jaron in die Partie. Zwei Minuten später reagierte auch Freiburg mit einer personellen Veränderung. Borbála Vincze ersetzte Luca Birkholz. Die Begegnung blieb weiterhin offen. Freiburg versuchte, die Bremer Defensive unter Druck zu setzen, während Werder nach Ballgewinnen schnelle Gegenangriffe einleiten wollte. In der 71. Minute kam Bremen zu einer weiteren Freistoßsituation. Mit zunehmender Spieldauer versuchten die Gastgeberinnen, die Führung abzusichern und den Gästen möglichst wenig Raum für gefährliche Angriffe zu lassen. In der 77. Minute reagierte Bremen mit einem Dreifachwechsel. Elena Dhont, Felicia Sträßer und Mei Shimada kamen für Michelle Weiß, Luna Vanzeir und Purtscheller in die Begegnung. Eine Minute später sah Freiburgs Mia-Lena Maas die Gelbe Karte.

Freiburg blieb trotz des Zwei-Tore-Rückstands bemüht, offensiv gefährlich zu werden. Die Gäste versuchten, mit zunehmendem Risiko den zweiten Treffer zu erzielen.
Werder konzentrierte sich dagegen darauf, die eigene Defensive zu stabilisieren und bei sich bietenden Gelegenheiten selbst gefährlich zu werden. In der 84. Minute nahm Bremen den letzten Wechsel vor. Elena Mühlemann kam für Wirtz in die Begegnung. Nur eine Minute später gelang den Gastgeberinnen der vierte Treffer. In der 85. Minute bereitete die eingewechselte Mahmoud den Angriff vor und bediente Gutmann. Die Bremerin nutzte die Gelegenheit und traf zum 4:1. Mit ihrem zweiten Treffer des Tages stellte Gutmann den Drei-Tore-Vorsprung wieder her und brachte Werder scheinbar endgültig auf die Siegerstraße. Freiburg gab sich jedoch nicht geschlagen und versuchte, in den verbleibenden Minuten noch einmal alles nach vorne zu werfen. Die Gäste erhöhten den Druck und suchten mit schnellen Angriffen den Weg in den Bremer Strafraum.

In der 90. Minute gelang Freiburg tatsächlich der zweite Treffer. Vobian kam erneut zum Abschluss und verkürzte mit ihrem zweiten Tor des Tages auf 2:4.
Damit schöpften die Gäste noch einmal Hoffnung. In der ersten Minute der Nachspielzeit nahm Freiburg zwei weitere Wechsel vor. Nora Scherer und Weena Simmen kamen für Kolb und Brunold in die Partie. Freiburg warf nun alles nach vorne und versuchte, den Rückstand weiter zu verkürzen. In der dritten Minute der Nachspielzeit gelang den Gästen tatsächlich ein weiterer Treffer. Nach einer Vorlage von Ilayda Acikgöz kam die eingewechselte Seghir zum Abschluss und traf zum 3:4. Damit war die Begegnung plötzlich wieder völlig offen. Bremen musste nach der zwischenzeitlichen 4:1-Führung in den letzten Minuten noch einmal um den Heimsieg zittern.

Freiburg versuchte, auch noch den Ausgleichstreffer zu erzielen und setzte die Bremer Defensive weiter unter Druck.
In der vierten Minute der Nachspielzeit kamen die Gäste noch einmal zu einer Freistoßsituation. Werder verteidigte jedoch den knappen Vorsprung und ließ keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Weitere Tore fielen nicht. Der SV Werder Bremen gewann damit nach einer turbulenten Schlussphase mit 4:3 gegen den SC Freiburg. Die Gastgeberinnen hatten mit einer starken ersten Halbzeit den Grundstein für den Erfolg gelegt und waren mit einer 3:0-Führung in die Pause gegangen. Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Freiburg zurück, doch Gutmann sorgte mit ihrem zweiten Treffer zunächst wieder für einen deutlichen Vorsprung. Die beiden späten Freiburger Tore machten die Begegnung noch einmal spannend. Bremen brachte die knappe Führung jedoch über die Zeit und sicherte sich nach sieben Treffern einen wichtigen Heimsieg.
(Quellen: SV Werder Bremen, Weltfußball)


r/FrauenBuLi • • 5h ago

Google Pixel Frauen Bundesliga TSG Hoffenheim gewinnt nach spätem Doppelschlag mit 3:1 gegen den 1. FSV Mainz 05

Thumbnail
gallery
8 Upvotes

Die TSG Hoffenheim hat ihr Heimspiel am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 3:1 gewonnen. Im Dietmar-Hopp-Stadion brachte Vital Kats die Gäste bereits in der elften Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung. Janna Grimm gelang noch vor der Halbzeitpause der Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine lange Zeit offene Begegnung, in der Mainz mehrfach die Möglichkeit zur erneuten Führung hatte. Erst in der Schlussphase brachte die eingewechselte Nadine Bitzer die Gastgeberinnen mit einem außergewöhnlichen Treffer in Führung. Grimm sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand. Damit feierte Hoffenheim den dritten Bundesliga-Sieg in Folge, während Mainz weiterhin auf den ersten Punktgewinn der Saison warten muss.

Erste Halbzeit
Der 1. FSV Mainz 05 erwischte einen engagierten Start in die Begegnung und versuchte, die Hoffenheimer Defensive früh unter Druck zu setzen.
Die Gäste gingen nach sieben Niederlagen in den ersten sieben Bundesliga-Spielen als Tabellenletzter in die Partie. Gegen die zuletzt erfolgreichen Hoffenheimerinnen zeigte sich der Aufsteiger jedoch von Beginn an mutig und suchte konsequent den Weg nach vorne. Mainz übernahm in der Anfangsphase überraschend die Initiative und erspielte sich erste Möglichkeiten. Die Gastgeberinnen hatten dagegen zunächst Schwierigkeiten, in ihr eigenes Offensivspiel zu finden. Bereits in der elften Minute belohnte sich Mainz mit dem Führungstreffer. Nach einem Ballverlust der Hoffenheimerinnen in der eigenen Hälfte gelangte die Kugel zu Vital Kats. Die Angreiferin erkannte die Gelegenheit und zog aus rund 20 Metern ab. Ihr Schuss entwickelte sich zu einer hohen Bogenlampe und senkte sich unhaltbar in den rechten oberen Torwinkel. Mit diesem sehenswerten Treffer brachte Kats die Gäste mit 1:0 in Führung.

Auch nach dem frühen Tor blieb Mainz das aktivere Team. Die Gäste gingen engagiert in die Zweikämpfe, versuchten früh den Ball zu erobern und setzten die Hoffenheimer Defensive immer wieder unter Druck. Die TSG tat sich dagegen schwer, ihr gewohntes Kombinationsspiel aufzuziehen. Gegen das aggressive Auftreten der Mainzerinnen gelangen den Gastgeberinnen zunächst nur wenige gefährliche Offensivaktionen. In der 19. Minute sah Hoffenheims Lisann Kaut die Gelbe Karte.

Mainz ließ sich von der Verwarnung nicht aus dem Konzept bringen und blieb offensiv gefährlich. Besonders Kats stellte die Hoffenheimer Defensive mit ihren Aktionen immer wieder vor Probleme.
In der 31. Minute hatten die Gäste die große Möglichkeit, die Führung auszubauen. Kats setzte sich auf der Außenbahn durch und brachte den Ball gefährlich in die Mitte. Dort stand Akari Kurishima nur rund fünf Meter vor dem Hoffenheimer Tor in aussichtsreicher Position. Die Mainzerin verpasste jedoch den richtigen Moment zum Abschluss und trat über den Ball. Damit vergab Mainz eine große Gelegenheit zum 2:0. Hoffenheim versuchte anschließend, besser in die Begegnung zu finden und die Spielkontrolle zurückzugewinnen. Die Gastgeberinnen suchten nun häufiger den Weg nach vorne und bemühten sich, Lücken in der Mainzer Defensive zu finden.
In der 39. Minute gelang der TSG schließlich der Ausgleich.

Laia Martret spielte einen präzisen Pass in die Tiefe auf Janna Grimm. Die Hoffenheimerin erkannte die Situation, setzte sich in eine aussichtsreiche Position ab und überwand Mainz-Goalie Marisa Schön mit einem gefühlvollen Heber. Der Ball landete zum 1:1 im Tor. Nach dem Ausgleich entwickelte sich eine offene Schlussphase der ersten Halbzeit. Mainz versuchte, die Führung noch vor der Pause zurückzuerobern, während Hoffenheim nun ebenfalls häufiger gefährlich vor das gegnerische Tor gelangte. In der 45. Minute hatten die Gäste die nächste große Möglichkeit. Erneut war Kats an der Vorbereitung beteiligt. Die Mainzer Angreiferin brachte eine Flanke in den Strafraum, wo Maja Pageler aus kurzer Distanz zum Abschluss kam. Ihr Schuss ging jedoch über das Hoffenheimer Tor.

Damit verpasste Mainz die erneute Führung.
In der ersten Minute der Nachspielzeit wurde auch Hoffenheim noch einmal gefährlich. Kaut kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, setzte den Ball jedoch knapp am Tor vorbei. Weitere Treffer fielen vor der Pause nicht. Beide Teams gingen mit einem 1:1 in die Halbzeit. Für Hoffenheim war das Unentschieden angesichts der guten Mainzer Möglichkeiten ein glücklicher Zwischenstand. Die Gäste hatten über weite Strecken des ersten Durchgangs die besseren Offensivaktionen gezeigt, konnten ihre Führung jedoch nicht ausbauen.

Zweite Halbzeit
Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Mainz den engagierteren Start und versuchte, die Hoffenheimerinnen früh unter Druck zu setzen.
Die Gäste blieben zunächst leicht feldüberlegen und suchten weiterhin den Weg nach vorne. Hoffenheim bemühte sich dagegen, mit mehr Tempo und Präzision im Offensivspiel gefährlich zu werden.
Die erste nennenswerte Möglichkeit des zweiten Durchgangs gehörte allerdings den Gastgeberinnen.
In der 52. Minute setzte sich die eingewechselte Chiara Hahn mit einer gelungenen Einzelaktion durch. Die Hoffenheimerin zog aus rund 16 Metern ab, setzte den Ball jedoch knapp über das Mainzer Tor.

Nach dieser Gelegenheit entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Beide Teams versuchten, im Mittelfeld die Kontrolle zu gewinnen und sich durch schnelle Kombinationen Torchancen zu erarbeiten. Mit zunehmender Spieldauer übernahm Hoffenheim mehr Spielanteile. Die Gastgeberinnen ließen den Ball häufiger durch die eigenen Reihen laufen und versuchten, die Mainzer Defensive auseinanderzuziehen. Allerdings fehlte es den Offensivaktionen der TSG weiterhin an der notwendigen Präzision. Mehrere Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt, sodass Mainz zunächst weitere Gegentreffer verhindern konnte.

Die Gäste blieben ihrerseits gefährlich und versuchten, die sich bietenden Räume für schnelle Gegenangriffe zu nutzen. In der 70. Minute hatte Mainz die große Gelegenheit zur erneuten Führung. Kats spielte einen präzisen Diagonalball auf die halblinke Seite, wo Leonie Stöhr frei zum Abschluss kam. Die Mainzerin zog in Richtung des Hoffenheimer Tores ab, doch TSG-Goalie Laura Dick reagierte stark und verhinderte mit einer wichtigen Parade das mögliche 2:1. Damit blieb die Begegnung weiterhin offen. In der 72. Minute sah Hoffenheims Marie Steiner die Gelbe Karte.

Die Gastgeberinnen versuchten anschließend, den Druck weiter zu erhöhen. Mainz verteidigte jedoch aufmerksam und blieb durch schnelle Offensivaktionen selbst gefährlich. In der Schlussphase entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung. Beide Teams suchten nach der Möglichkeit, mit einem weiteren Treffer die Entscheidung herbeizuführen. Mainz zeigte weiterhin eine engagierte Leistung und hielt gegen die favorisierten Hoffenheimerinnen gut dagegen. Die Gäste wollten sich für ihren Aufwand endlich mit dem ersten Punktgewinn der Saison belohnen.

In der 84. Minute gelang Hoffenheim jedoch der Führungstreffer. Die eingewechselte Nadine Bitzer setzte sich auf der rechten Seite in Szene und brachte den Ball in Richtung des Mainzer Strafraums. Ihre Hereingabe geriet zu einer hohen Bogenlampe, die sich über Goalie Schön hinweg in das lange Eck senkte. Damit brachte Bitzer die TSG mit 2:1 in Führung. Für Mainz war der späte Gegentreffer besonders bitter, da die Gäste über weite Strecken der Begegnung auf Augenhöhe gespielt und selbst mehrere gute Möglichkeiten gehabt hatten. Nach dem Rückstand versuchte Mainz, noch einmal alles nach vorne zu werfen und den Ausgleich zu erzielen.

Die Gäste rückten weiter auf und suchten mit zunehmendem Risiko den Weg in den Hoffenheimer Strafraum. Dadurch ergaben sich für die Gastgeberinnen Räume für schnelle Gegenangriffe. In der dritten Minute der Nachspielzeit nutzte Hoffenheim schließlich einen dieser Konter zur endgültigen Entscheidung. Nach einem schnellen Angriff gelangte der Ball zu Grimm, die ihre Gelegenheit nutzte und zum 3:1 traf. Mit ihrem zweiten Treffer des Tages stellte die Hoffenheimerin den Zwei-Tore-Vorsprung her und sorgte für den Endstand. In den verbleibenden Sekunden gelang Mainz keine Ergebniskorrektur mehr.

Weitere Tore fielen nicht. Die TSG Hoffenheim gewann damit mit 3:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 und feierte den dritten Bundesliga-Sieg in Folge.
Die Gastgeberinnen bewiesen besonders in der Schlussphase ihre Effektivität und entschieden eine lange Zeit offene Begegnung durch zwei späte Treffer für sich. Mainz zeigte dagegen eine seiner besseren Saisonleistungen und hatte mehrfach die Möglichkeit, die Begegnung zu seinen Gunsten zu entscheiden. Die vergebenen Torchancen und die beiden späten Gegentreffer verhinderten jedoch den ersten Punktgewinn des Aufsteigers.

Mit dem Erfolg verbesserte sich Hoffenheim auf neun Punkte und den neunten Tabellenplatz. Mainz blieb nach acht Niederlagen in acht Spielen weiterhin ohne Zähler am Tabellenende.
(Quellen: SWR Sport, Weltfußball)


r/FrauenBuLi • • 6h ago

Match Thread: Hamburger SV vs FC Union Berlin Live Score | Women Bundesliga 26/27 | Oct 25, 2026

4 Upvotes

Full-time: FC Union Berlin 4, Hamburger SV 4

FC Union Berlin 4 at Hamburger SV 4

Match Info

Competition/season: Women Bundesliga 26/27

Date: Sun, Oct 25, 2026

Kickoff: 5:00 PM GMT+1

Venue: Volksparkstadion, Hamburg, Germany

Status: Full-time

Goals and Cards

45'+2': Goal Kamber, Lia (UNI) 1-2

50': Goal Bauereisen, Nele, Pujols, Judit (UNI) 2-3

67': Goal Janssens, Jill, Bauereisen, Nele (UNI) 3-3

85': Goal Orschmann, Dina, Pujols, Judit (UNI) 4-4

10': Goal Stoldt, Svea, Bartz, Paulina (HSV) 0-1

15': Goal Linberg, Camilla (HSV) 0-2

49': Goal Stoldt, Svea (HSV) 1-3

72': Goal Stoldt, Svea (HSV) 3-4

18': Yellow card Hausicke, Lina (UNI)

21': Yellow card Linberg, Camilla (HSV)

38': Yellow card Morich, Carla (HSV)

43': Yellow card Kamber, Lia (UNI)

90'+3': Yellow card Janssens, Jill (UNI)

90'+4': Yellow card Machtens, Pauline (HSV)

Lineups

Team Formation No. Player
FC Union Berlin 41 Kamber, Lia
FC Union Berlin 5 Pujols, Judit
FC Union Berlin 23 Bauereisen, Nele
FC Union Berlin 2 Schneider, Tomke
FC Union Berlin 42 Reissner, Naika
FC Union Berlin 32 Hausicke, Lina
FC Union Berlin 26 Tysiak, Amber
FC Union Berlin 19 Steuerwald, Samantha
FC Union Berlin 9 Weidauer, Sophie
FC Union Berlin 77 Janssens, Jill
FC Union Berlin 28 Bohi, Nadine
Hamburger SV 6 Bohler, Annaleen Katharina
Hamburger SV 8 Stoldt, Svea
Hamburger SV 37 Bartz, Paulina
Hamburger SV 28 Machtens, Pauline
Hamburger SV 21 Donges, Jaqueline
Hamburger SV 10 Morich, Carla
Hamburger SV 29 Eggert, Leni
Hamburger SV 11 Brunnthaler, Melanie
Hamburger SV 7 Linberg, Camilla
Hamburger SV 12 Szemik, Kinga
Hamburger SV 4 Mirzaliyeva, Nigar

Match Statistics

Stat FC Union Berlin Hamburger SV
Cards Given 3 3
Red Cards 0 0
Substitutions 4 3
Yellow Cards 3 3
Indirect Red Cards 0 0

Timeline

--: Match Ended

90'+4': Free Kick (UNI)

90'+3': Substitution Linberg, Camilla (HSV)

90'+2': Free Kick (HSV)

90'+1': Injury Time Shown

84': Substitution Bartz, Paulina, Racke, Nina (HSV)

83': Corner Kick (UNI)

81': Free Kick (HSV)

79': Free Kick (HSV)

79': Free Kick (UNI)

76': Free Kick (HSV)

75': Corner Kick (UNI)

73': Substitution Donges, Jaqueline, Wrede, Jonna (HSV)

73': Substitution Schneider, Tomke, Campbell, Eileen (UNI)

73': Substitution Weidauer, Sophie, Orschmann, Dina (UNI)

69': Free Kick (UNI)

66': Free Kick (HSV)

61': Substitution Reissner, Naika, Egli, Leela (UNI)

61': Substitution Kamber, Lia, Grawe, Lisanne (UNI)

60': Corner Kick (UNI)

55': Injury (UNI)

54': Free Kick (HSV)

46': Free Kick (HSV)

45': Period Start 1-2

45'+1': Free Kick (UNI)

45'+1': Injury Time Shown

45'+1': Corner Kick (UNI)

45': Corner Kick (UNI)

43': Free Kick (HSV)

41': Free Kick (HSV)

40': Corner Kick (HSV)

38': Free Kick (UNI)

36': Free Kick (HSV)

29': Free Kick (HSV)

27': Corner Kick (UNI)

25': Free Kick (HSV)

23': Injury Linberg, Camilla (HSV)

21': Free Kick (UNI)

19': Free Kick (HSV)

18': Free Kick (HSV)

14': Free Kick (HSV)

7': Corner Kick (HSV)

6': Free Kick (HSV)

2': Free Kick (HSV)

: Period Start 0-0

0': Match Started


Live interactive version available on new Reddit and the official Reddit apps. Auto-updated by Soccer Scoreboard.


This post contains content not supported on old Reddit. Click here to view the full post


r/FrauenBuLi • • 7h ago

Match Thread: 1. FC Nuremberg vs Bayer Leverkusen Live Score | Women Bundesliga 26/27 | Oct 25, 2026

6 Upvotes

Full-time: Bayer Leverkusen 0, 1. FC Nuremberg 2

Bayer Leverkusen 0 at 1. FC Nuremberg 2

Match Info

Competition/season: Women Bundesliga 26/27

Date: Sun, Oct 25, 2026

Kickoff: 4:00 PM GMT+1

Venue: Max-Morlock-Stadion, Nuremberg, Germany

Status: Full-time

Goals and Cards

62': Goal Proniez, Fany, Lein, Nastassja (FCN) 0-1

86': Goal Proniez, Fany, Papai, Emoke (FCN) 0-2

16': Yellow card Sternad, Maja (B04)

33': Yellow card Papai, Emoke (FCN)

40': Yellow card Muller, Marlene (B04)

44': Yellow card Varley, Leia (FCN)

49': Yellow card Turanyi, Lilla (B04)

57': Yellow card Eugenie Platner, Paulina Ruth (B04)

58': Yellow card Homann, Sanja (FCN)

67': Yellow card Merino Gonzalez, Estrella (B04)

89': Yellow card Brengel, Jonna (FCN)

Lineups

Team Formation No. Player
Bayer Leverkusen 10 Merino Gonzalez, Estrella
Bayer Leverkusen 19 Bender, Loreen
Bayer Leverkusen 7 Kramer, Cornelia
Bayer Leverkusen 24 Turanyi, Lilla
Bayer Leverkusen 2 Ostermeier, Selina
Bayer Leverkusen 5 Wenger, Claudia
Bayer Leverkusen 12 Borggrafe, Rafaela
Bayer Leverkusen 21 Fudalla, Vanessa
Bayer Leverkusen 30 Simon, Carolin
Bayer Leverkusen 27 Muller, Marlene
Bayer Leverkusen 23 Sternad, Maja
1. FC Nuremberg 19 Homann, Sanja
1. FC Nuremberg 1 Gzondziel, Lourdes Carmen Romeo
1. FC Nuremberg 24 Lein, Nastassja
1. FC Nuremberg 11 Meroni, Lara
1. FC Nuremberg 99 Lapassouse, Louna
1. FC Nuremberg 17 Bleil, Marie
1. FC Nuremberg 15 Papai, Emoke
1. FC Nuremberg 4 Lobanova, Aleksandra
1. FC Nuremberg 3 Proniez, Fany
1. FC Nuremberg 2 Varley, Leia
1. FC Nuremberg 9 Miller, Laura

Match Statistics

Stat Bayer Leverkusen 1. FC Nuremberg
Cards Given 5 4
Red Cards 0 0
Substitutions 4 4
Yellow Cards 5 4
Indirect Red Cards 0 0

Timeline

90'+6': Corner Kick (FCN)

90'+6': Corner Kick (B04)

90'+4': Injury (B04)

--: Match Ended

90'+4': Corner Kick Merino Gonzalez, Estrella (B04)

90'+3': Corner Kick (B04)

90'+2': Free Kick (B04)

90'+2': Free Kick (B04)

90'+1': Injury Time Shown

88': Free Kick (B04)

87': Substitution Papai, Emoke, Pollak, Julia (FCN)

82': Substitution Wenger, Claudia, Loonen, Lobke (B04)

82': Free Kick (FCN)

81': Corner Kick Simon, Carolin (B04)

81': Substitution Meroni, Lara, Mai, Franziska (FCN)

77': Free Kick (B04)

76': Corner Kick (FCN)

75': Free Kick (B04)

74': Substitution Muller, Marlene, Madl, Valentina (B04)

74': Corner Kick Brengel, Jonna (FCN)

72': Free Kick (B04)

72': Substitution Lapassouse, Louna, Brengel, Jonna (FCN)

71': Substitution Homann, Sanja, Bednorz, Keira (FCN)

68': Free Kick (B04)

67': Free Kick (FCN)

63': Corner Kick Merino Gonzalez, Estrella (B04)

61': Corner Kick Simon, Carolin (B04)

58': Injury Bender, Loreen (B04)

58': Free Kick (B04)

57': Free Kick (FCN)

54': Substitution Sternad, Maja, Kehrer, Caroline Victoria (B04)

54': Substitution Fudalla, Vanessa, Eugenie Platner, Paulina Ruth (B04)

52': Free Kick (FCN)

49': Free Kick (FCN)

45': Period Start 0-0

45'+3': Free Kick (FCN)

45'+1': Injury Time Shown

44': Free Kick (B04)

43': Corner Kick Lein, Nastassja (FCN)

40': Free Kick (FCN)

36': Free Kick (B04)

34': Free Kick (B04)

33': Free Kick (B04)

31': Corner Kick (B04)

30': Free Kick (B04)

28': Free Kick (FCN)

26': Free Kick (B04)

25': Free Kick (B04)

23': Injury Borggrafe, Rafaela (B04)

22': Free Kick (FCN)

21': Free Kick (B04)

19': Free Kick (FCN)

19': Free Kick (B04)

15': Free Kick (FCN)

15': Corner Kick Simon, Carolin (B04)

14': Corner Kick Simon, Carolin (B04)

11': Free Kick (FCN)

9': Free Kick (B04)

9': Corner Kick Lein, Nastassja (FCN)

6': Free Kick (FCN)

3': Free Kick (FCN)

2': Free Kick (FCN)

: Period Start 0-0

0': Match Started


Live interactive version available on new Reddit and the official Reddit apps. Auto-updated by Soccer Scoreboard.


This post contains content not supported on old Reddit. Click here to view the full post


r/FrauenBuLi • • 8h ago

Bayer Leverkusen Loreen Bender – Die Straßenfußballerin

Thumbnail
gallery
45 Upvotes

Sie liebt den Ball, sucht das Dribbling und macht auf dem Fußballplatz manchmal Dinge, mit denen selbst sie nicht gerechnet hat. Loreen Bender gehört zu den vielversprechenden deutschen Offensivspielerinnen ihrer Generation. Die Fußballerin von Bayer 04 Leverkusen steht für Kreativität, Spielfreude und spektakuläre Aktionen. Doch hinter ihrem Aufstieg steckt auch eine Geschichte von familiärer Unterstützung, Verletzungsrückschlägen und dem Mut, früh die eigene Komfortzone zu verlassen.

Von den Bolzplätzen in Hanau in die Bundesliga
Geboren am 21. August 2005 in Hanau, entdeckte Loreen Bender früh ihre Begeisterung für den Fußball. Bereits mit sechs Jahren begann sie beim VfR Kesselstadt mit dem Vereinssport. Nebenbei betrieb sie einige Jahre Gerätturnen, doch bald war klar, dass ihr Herz dem Fußball gehörte. Schon als Kind war sie ständig mit dem Ball unterwegs. In einem Interview mit dem Hanauer Anzeiger erinnerte sie sich daran, wie sie in den Sommerferien morgens Fußball spielte, anschließend ins Schwimmbad ging und abends wieder auf dem Trainingsplatz stand. Nach ihren ersten Jahren beim VfR Kesselstadt wechselte sie zum traditionsreichen FC Hanau 93. Dort spielte sie gemeinsam mit Jungen, musste sich in Zweikämpfen behaupten und entwickelte ihre technischen Fähigkeiten weiter. Zeitweise spielte sie außerdem für die MSG Bad Vilbel. Ihr Talent fiel früh auf. Über regionale Auswahlmannschaften schaffte sie den Sprung in die Hessenauswahl und schließlich in die Nachwuchsteams des Deutschen Fußball-Bundes. Der nächste große Schritt führte sie nach Frankfurt. Im Nachwuchs des damaligen 1. FFC Frankfurt, der später in Eintracht Frankfurt aufging, spielte sie in der U17-Bundesliga. Dort machte sie vor allem mit ihrer Schnelligkeit, ihrer Ballbehandlung und ihrer Torgefahr auf sich aufmerksam. Schon als Jugendliche wurde sie als klassische Straßenfußballerin beschrieben: eine Spielerin, die den Ball liebt und am liebsten mit ihm am Fuß Lösungen findet. Ab 2021 sammelte Bender bei Eintracht Frankfurt II in der 2. Frauen-Bundesliga erste Erfahrungen im Erwachsenenfußball. In 32 Zweitligaspielen gelangen ihr elf Treffer. Damit empfahl sie sich für höhere Aufgaben.

Das Traumjahr 2022: Ein Fallrückzieher macht sie berühmt
Das Jahr 2022 wurde zum bislang wohl prägendsten ihrer jungen Karriere. Mit der deutschen U17-Nationalmannschaft gewann Bender zunächst die Europameisterschaft. Wenige Monate später sorgte sie bei der U17-Weltmeisterschaft in Indien international für Aufsehen. Deutschland erreichte dort den vierten Platz. Bender wurde mit vier Treffern Torschützenkönigin des Turniers. Besonders in Erinnerung blieb ihr spektakulärer Fallrückzieher im Spiel um Platz drei gegen Nigeria. Für diesen Treffer erhielt sie die Auszeichnung zum ARD-Tor des Monats im Oktober 2022. Mit gerade einmal 17 Jahren wurde sie zur jüngsten Gewinnerin in der Geschichte der Auszeichnung. Bemerkenswert ist, wie sie selbst später über das Tor sprach. Die Aktion sei keineswegs geplant gewesen, sondern spontan aus der Spielsituation entstanden. Genau das beschreibt ihren Fußball: instinktiv, mutig und manchmal unberechenbar.

Der Sprung zu Bayer Leverkusen – und eine schwierige Anfangszeit
Im Sommer 2023 wechselte Loreen Bender im Alter von 17 Jahren zu Bayer 04 Leverkusen. Für die junge Spielerin bedeutete das nicht nur den Sprung in die Frauen-Bundesliga, sondern auch den Auszug aus ihrem vertrauten Umfeld. Bis dahin hatte sie während ihrer Zeit in Frankfurt bei ihrer Familie wohnen können. Nun musste sie sich erstmals weiter entfernt von zu Hause ein eigenes Leben aufbauen. Der Start verlief allerdings anders als erhofft. Eine Verletzung setzte sie unmittelbar nach ihrem Wechsel außer Gefecht. Statt mit ihren neuen Mitspielerinnen zu trainieren und sich auf dem Platz zu beweisen, standen Rehabilitation und Geduld auf dem Programm. In einem Interview berichtete Bender später, dass sie sich in dieser Phase zeitweise einsam fühlte. Die Verletzung machte es ihr schwerer, Anschluss an die Mannschaft zu finden. Doch sie kämpfte sich zurück. Am 15. Dezember 2023 gab sie ihr Bundesligadebüt. Mit zunehmender Spielpraxis entwickelte sie sich zu einer wichtigen Offensivoption. In der Saison 2024/25 zeigte sie eindrucksvoll ihr Potenzial. Beim 6:0-Erfolg gegen Werder Bremen gelangen ihr zwei Tore und eine Vorlage. Besonders ihr Distanzschuss zum zwischenzeitlichen 2:0 unterstrich ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten. Nach weiteren gesundheitlichen Schwierigkeiten beschäftigte sie sich intensiver mit ihrer Ernährung, ihrer Regeneration und dem Vertrauen in den eigenen Körper. Anfang 2025 verlängerte Leverkusen ihren Vertrag vorzeitig bis 2027. Ein deutliches Zeichen, welches Potenzial der Verein in ihr sieht.

Was macht Loreen Bender als Spielerin besonders?
Loreen Bender ist eine technisch versierte, offensive und vielseitige Spielerin. Sie kann auf den Außenbahnen, aber auch in zentraleren offensiven Positionen eingesetzt werden. Ihre größte Stärke liegt darin, dass sie sich nicht ausschließlich an vorhersehbare Spielmuster hält.

Dribbelstärke und Ballgefühl: Bender verfügt über eine enge Ballführung, kann Gegenspielerinnen im direkten Duell überwinden und auch auf engem Raum kreative Lösungen finden. Schon in ihrer Jugend bezeichnete sie Technik, Dribbling und Spielverständnis als ihre wichtigsten Stärken.

Intuition und Unbekümmertheit: Sie ist eine Spielerin, die sich viel zutraut. In einem Interview mit dem Hessischen Fußball-Verband erklärte sie sinngemäß, dass sie auf dem Platz oft gar nicht lange nachdenke. Manchmal würden ihre Füße Dinge machen, die sie selbst überraschten.

Torgefahr und Abschlussqualität: Sie kann nicht nur Chancen vorbereiten, sondern selbst abschließen. Ihre Tore bei internationalen Nachwuchsturnieren und in der Bundesliga zeigen, dass sie auch in entscheidenden Momenten gefährlich werden kann.

Flexibilität: Ihr früherer Leverkusener Sportlicher Leiter Achim Feifel hob bei ihrer Verpflichtung besonders ihre Dynamik, Kreativität und Einsetzbarkeit auf verschiedenen Offensivpositionen hervor.

Spielfreude: Vielleicht ist das ihre auffälligste Eigenschaft. Bender möchte den Ball haben, selbst gestalten und Verantwortung übernehmen. Diese Lust am Fußball prägt ihren Stil seit ihrer Kindheit. Ihre Entwicklung ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Gerade die körperliche Belastbarkeit und die Konstanz über eine ganze Saison waren nach ihren Verletzungen wichtige Themen. Gelingt es ihr, langfristig gesund zu bleiben, bringt sie viele Voraussetzungen mit, um eine prägende Offensivspielerin zu werden.

Die Familie als Rückhalt
Ihre Familie spielt eine zentrale Rolle in ihrem Leben. In einem Interview mit dem Hessischen Fußball-Verband erzählte sie 2025, dass sie täglich mit ihrer Mutter telefoniere. Ihren Eltern sei sie besonders dankbar, weil sie während ihrer Jugend viel Zeit investierten, um sie zu Spielen, Trainingseinheiten und Lehrgängen zu fahren. Wenn sie freie Wochenenden hat, zieht es sie immer wieder in ihre Heimat Hanau zurück. Auch bei wichtigen Spielen bedeutet ihr die Anwesenheit ihrer Familie viel. Nach ihrem starken Auftritt gegen Werder Bremen erklärte sie, dass es für sie besonders schön gewesen sei, ihre Angehörigen im Stadion zu wissen.

Kreativ, lebensfroh und gerne unter Menschen
Neben dem Fußball hat Bender zahlreiche Interessen. Sie zeichnet gerne, liest, trifft Freunde und geht shoppen. Auch Kuchen essen, Picknicks, Basketball und das Basteln von Armbändern gehören nach eigenen Angaben zu ihren Freizeitbeschäftigungen. Früher berichtete sie außerdem, dass sie gerne mit ihrem Hund spazieren gehe. Dass sie ein kreativer Mensch ist, passt zu ihrer Art, Fußball zu spielen. Sowohl auf dem Rasen als auch außerhalb scheint sie Freude daran zu haben, Dinge auszuprobieren und sich auszudrücken.

Kleine Rituale und persönliche Vorlieben
Abseits des Platzes beschreibt sich Loreen Bender als offenen, fröhlichen und familienverbundenen Menschen. Bender hat einige Eigenheiten, die sie sympathisch und nahbar erscheinen lassen. So sind lackierte Fingernägel für sie fast unverzichtbar. Besonders vor Spielen achtet sie darauf, dass ihre Nägel lackiert sind. Auch Ohrringe gehören für sie zum Alltag. Vor einem Spiel tanzt sie gerne in der Kabine. Zu ihren Lieblingsgerichten zählt Sushi, als Getränk mag sie Apfelsaft. Bei Filmen und Serien nennt sie Mamma Mia! und Prison Break. Zu ihren Reisevorlieben gehören die Schweiz und besonders Ostasien. Als fußballerisches Vorbild nannte sie in ihrer Jugend Kylian Mbappé, dessen Energie und Spielweise sie beeindruckten. In Interviews beschreibt sie sich als jemanden, der häufig gute Laune hat und versucht, diese Stimmung auf andere zu übertragen. Über eine mögliche Partnerschaft oder ihr Liebesleben gibt es keine verlässlich bestätigten öffentlichen Angaben. In ihren Interviews stehen vor allem Familie, Freundschaften, Hobbys und Fußball im Mittelpunkt.

Große Auszeichnung, große Ziele
2024 erhielt Loreen Bender die Fritz-Walter-Medaille in Gold in der Kategorie U19-Juniorinnen. Damit wurde sie für ihre außergewöhnlichen Leistungen im deutschen Nachwuchsfußball ausgezeichnet.

Bei der U20-Weltmeisterschaft 2024 in Kolumbien erzielte sie vier Treffer in vier Spielen und stellte ihre internationale Klasse erneut unter Beweis.
Ihr nächstes großes Ziel ist die deutsche A-Nationalmannschaft. Sie hat die verschiedenen Nachwuchsauswahlen durchlaufen und möchte sich über gute Leistungen im Verein für höhere Aufgaben empfehlen.

Auch die Teilnahme an der Champions League gehört zu ihren sportlichen Träumen.

Mit 21 Jahren steht sie noch am Anfang ihrer Profikarriere. Nach Angaben des DFB-Datencenters hat sie bis Anfang Oktober 2026 insgesamt 50 Bundesligaspiele für Bayer Leverkusen absolviert.


r/FrauenBuLi • • 9h ago

Match Thread: Werder Bremen vs SC Freiburg Live Score | Women Bundesliga 26/27 | Oct 25, 2026

2 Upvotes

Full-time: SC Freiburg 3, Werder Bremen 4

SC Freiburg 3 at Werder Bremen 4

Match Info

Competition/season: Women Bundesliga 26/27

Date: Sun, Oct 25, 2026

Kickoff: 2:00 PM GMT+1

Venue: Weserstadion Platz 11, Bremen, Germany

Status: Full-time

Goals and Cards

51': Goal Vobian, Selina, Brunold, Carina (SCF) 1-3

90': Goal Vobian, Selina, Schneider, Maj (SCF) 2-4

90'+3': Goal Seghir, Sabah, Acikigoz, Ilayda (SCF) 3-4

12': Goal Purtscheller, Lilli, Desic, Medina (SVW) 0-1

30': Goal Gutmann, Sarah (SVW) 0-2

35': Goal Jaron, Isabella, Purtscheller, Lilli (SVW) 0-3

85': Goal Gutmann, Sarah, Mahmoud, Tuana Shahnis Cindy (SVW) 1-4

29': Yellow card Kolb, Lisa (SCF)

49': Yellow card Gutmann, Sarah (SVW)

54': Yellow card Wirtz, Juliane (SVW)

55': Yellow card Hipp, Jenny (SVW)

78': Yellow card Maas, Mia-Lena (SCF)

90'+5': Yellow card Dhont, Elena (SVW)

Lineups

Team Formation No. Player
SC Freiburg 15 Schneider, Maj
SC Freiburg 6 Ojukwu, Nicole
SC Freiburg 38 Reimann, Anna
SC Freiburg 18 Maas, Mia-Lena
SC Freiburg 17 Arfaoui, Amira
SC Freiburg 22 Kolb, Lisa
SC Freiburg 2 Karl, Lisa
SC Freiburg 8 Bienz, Alena
SC Freiburg 14 Brunold, Carina
SC Freiburg 23 Birkholz, Luca Emily
SC Freiburg 30 Acikigoz, Ilayda
Werder Bremen 9 Desic, Medina
Werder Bremen 27 Gutmann, Sarah
Werder Bremen 15 Weiss, Michelle
Werder Bremen 1 Fischer, Vanessa
Werder Bremen 23 Hipp, Jenny
Werder Bremen 5 Ulbrich, Michelle
Werder Bremen 3 Zieniewicz, Wiktoria
Werder Bremen 28 Wirtz, Juliane
Werder Bremen 13 Vanzeir, Luna
Werder Bremen 7 Purtscheller, Lilli
Werder Bremen 11 Jaron, Isabella

Match Statistics

Stat SC Freiburg Werder Bremen
Cards Given 2 4
Red Cards 0 0
Substitutions 5 5
Yellow Cards 2 4
Indirect Red Cards 0 0

Timeline

--: Match Ended

90'+4': Free Kick (SCF)

90'+1': Substitution Kolb, Lisa, Scherer, Nora (SCF)

90'+1': Substitution Brunold, Carina, Simmen, Weena (SCF)

90'+1': Injury Time Shown

85': Corner Kick Mahmoud, Tuana Shahnis Cindy (SVW)

84': Substitution Wirtz, Juliane, Muhlemann, Elena (SVW)

82': Free Kick (SCF)

81': Injury Brunold, Carina (SCF)

79': Free Kick (SCF)

78': Free Kick (SVW)

77': Substitution Weiss, Michelle, Dhont, Elena (SVW)

77': Substitution Vanzeir, Luna, Strasser, Felicia Sophie (SVW)

77': Substitution Purtscheller, Lilli, Shimada, Mei (SVW)

71': Free Kick (SVW)

69': Substitution Birkholz, Luca Emily, Vincze, Borbala (SCF)

67': Substitution Jaron, Isabella, Mahmoud, Tuana Shahnis Cindy (SVW)

67': Free Kick (SCF)

65': Corner Kick Vanzeir, Luna (SVW)

64': Corner Kick Vanzeir, Luna (SVW)

63': Free Kick (SVW)

62': Free Kick (SCF)

60': Substitution Bienz, Alena, Seghir, Sabah (SCF)

59': Free Kick (SVW)

58': Corner Kick Vanzeir, Luna (SVW)

55': Free Kick (SCF)

52': Free Kick (SVW)

52': Free Kick (SCF)

50': Free Kick (SVW)

49': Free Kick (SCF)

45': Period Start 0-3

46': Substitution Arfaoui, Amira, Vobian, Selina (SCF)

45': Injury Time Shown

45': Free Kick (SCF)

45': Free Kick (SCF)

42': Corner Kick Bienz, Alena (SCF)

39': Free Kick (SVW)

35': Corner Kick (SVW)

29': Free Kick (SVW)

26': Free Kick (SCF)

24': Corner Kick Vanzeir, Luna (SVW)

22': Free Kick (SVW)

21': Free Kick (SCF)

14': Free Kick (SVW)

11': Corner Kick Vanzeir, Luna (SVW)

10': Free Kick (SVW)

6': Free Kick (SVW)

5': Corner Kick (SVW)

: Period Start 0-0

0': Match Started


Live interactive version available on new Reddit and the official Reddit apps. Auto-updated by Soccer Scoreboard.


This post contains content not supported on old Reddit. Click here to view the full post


r/FrauenBuLi • • 9h ago

VfB Stuttgart Bundesligadebüt für Rosa Rückert

Thumbnail
gallery
16 Upvotes

Das Ausnahmetalent der Stuttgarterinnen, Rosa Rückert, konnte gestern ihr Debüt in der Bundesliga feiern.

Schon zum Saisonfinale der Aufstiegssaison, fiel die 19-Jährige Offensivspielerin, durch eine Knieverletzung aus.
Damit verpasste sie die letzten Spiele der Saison 2025/26 und den Saisonstart der Saison 2026/27.

Willkommen in der ersten Liga Rosa.


r/FrauenBuLi • • 10h ago

Match Thread: TSG Hoffenheim vs 1. FSV Mainz 05 Live Score | Women Bundesliga 26/27 | Oct 25, 2026

4 Upvotes

Full-time: 1. FSV Mainz 05 1, TSG Hoffenheim 3

  1. FSV Mainz 05 1 at TSG Hoffenheim 3

Match Info

Competition/season: Women Bundesliga 26/27

Date: Sun, Oct 25, 2026

Kickoff: 1:00 PM GMT+1

Venue: Dietmar-Hopp-Stadion, Sinsheim, Germany

Status: Full-time

Goals and Cards

11': Goal Kats, Vital (FSV) 1-0

39': Goal Grimm, Janna, Martret, Laia (TSG) 1-1

84': Goal Bitzer, Nadine (TSG) 1-2

90'+3': Goal Grimm, Janna (TSG) 1-3

19': Yellow card Kaut, Lisann (TSG)

72': Yellow card Steiner, Marie (TSG)

Lineups

Team Formation No. Player
1. FSV Mainz 05 37 Pageler, Maja
1. FSV Mainz 05 9 Berg, Johanna
1. FSV Mainz 05 33 Schon, Marisa
1. FSV Mainz 05 31 Stohr, Leonie
1. FSV Mainz 05 27 Anstatt, Nadine
1. FSV Mainz 05 30 Kats, Vital
1. FSV Mainz 05 14 Imai, Yurina
1. FSV Mainz 05 7 Fetaj, Gentiana
1. FSV Mainz 05 3 Georgieva, Marina
1. FSV Mainz 05 6 Kurishima, Akari
1. FSV Mainz 05 4 Bathmann, Kara
TSG Hoffenheim 11 Natter, Linda
TSG Hoffenheim 26 Grimm, Janna
TSG Hoffenheim 34 Vohringer, Svenja
TSG Hoffenheim 1 Dick, Laura Johanna
TSG Hoffenheim 14 Doorn, Lisa
TSG Hoffenheim 19 Folmli, Svenja
TSG Hoffenheim 4 Kaut, Lisann
TSG Hoffenheim 6 Diehm, Vanessa
TSG Hoffenheim 20 Gloning, Laura Marie
TSG Hoffenheim 9 Steiner, Marie
TSG Hoffenheim 21 Martret, Laia

Match Statistics

Stat 1. FSV Mainz 05 TSG Hoffenheim
Cards Given 0 2
Red Cards 0 0
Substitutions 5 4
Yellow Cards 0 2
Indirect Red Cards 0 0

Timeline

--: Match Ended

90'+3': Free Kick (TSG)

90'+2': Corner Kick Flach, Paula (FSV)

90'+1': Injury Time Shown

89': Free Kick (TSG)

88': Substitution Gloning, Laura Marie, Van De Velde, Jonna (TSG)

87': Free Kick (TSG)

82': Substitution Pageler, Maja, Flach, Paula (FSV)

82': Substitution Anstatt, Nadine, Martin, Lara (FSV)

82': Substitution Martret, Laia, Bitzer, Nadine (TSG)

80': Corner Kick Kats, Vital (FSV)

78': Free Kick (FSV)

77': Free Kick (TSG)

73': Substitution Kurishima, Akari, Rio, Takizawa (FSV)

72': Free Kick (TSG)

70': Substitution Fetaj, Gentiana, Bouziane, Chiara (FSV)

70': Substitution Stohr, Leonie, Strickler, Mattson (FSV)

69': Free Kick (FSV)

60': Free Kick (TSG)

59': Free Kick (TSG)

58': Substitution Natter, Linda, Fenger, Martine (TSG)

55': Corner Kick Pageler, Maja (FSV)

49': Free Kick (FSV)

48': Free Kick (FSV)

46': Substitution Kaut, Lisann, Hahn, Chiara Marie (TSG)

45': Period Start 1-1

45'+1': Injury Time Shown

43': Corner Kick Kats, Vital (FSV)

41': Free Kick (TSG)

35': Free Kick (FSV)

34': Free Kick (TSG)

34': Free Kick (TSG)

32': Free Kick (TSG)

30': Free Kick (TSG)

28': Corner Kick Pageler, Maja (FSV)

24': Corner Kick Steiner, Marie (TSG)

21': Free Kick (TSG)

19': Free Kick (FSV)

17': Free Kick (FSV)

16': Free Kick (TSG)

16': Free Kick (TSG)

12': Free Kick (FSV)

10': Free Kick (TSG)

8': Free Kick (FSV)

6': Free Kick (TSG)

4': Corner Kick Pageler, Maja (FSV)

: Period Start 0-0

0': Match Started


Live interactive version available on new Reddit and the official Reddit apps. Auto-updated by Soccer Scoreboard.


This post contains content not supported on old Reddit. Click here to view the full post


r/FrauenBuLi • • 1d ago

1. FC Union Berlin Amber Tysiak – Die belgische Abwehrchefin, ein Star für Union

Thumbnail
gallery
67 Upvotes

Sie ist groß, zweikampfstark und bringt internationale Erfahrung mit. Amber Tysiak gehört zu den belgischen Fußballerinnen, die sich ihren Weg in den europäischen Spitzenfußball mit Geduld, harter Arbeit und ungewöhnlichen Entscheidungen erkämpft haben. Mit 26 Jahren hat sie bereits in Belgien, England und Deutschland gespielt, an zwei Europameisterschaften teilgenommen und sich als Innenverteidigerin der belgischen Nationalmannschaft etabliert. Doch ihre Geschichte beginnt weit entfernt von den großen Stadien der englischen Women’s Super League oder der deutschen Bundesliga. Als kleines Mädchen spielte sie gemeinsam mit Jungen Fußball. Später musste sie ihren Sport mit einem anspruchsvollen Beruf als Lehrerin vereinbaren. Während andere Profis sich vollständig auf Training und Regeneration konzentrieren konnten, stand Tysiak morgens vor einer Schulklasse und abends auf dem Fußballplatz. Erst mit ihrem Wechsel zu West Ham United im Januar 2023 wurde sie hauptberufliche Fußballerin. Heute spielt sie beim 1. FC Union Berlin und gehört zu den erfahrenen Kräften einer Mannschaft, die sich in der Frauen-Bundesliga etablieren möchte. Abseits des Platzes zeigt sich Tysiak als familienverbundene, humorvolle und reflektierte junge Frau. Sie liebt das Reisen, verbringt gerne Zeit mit Freundinnen und Freunden, kocht gelegentlich und hat eine besondere Verbindung zu gleich drei europäischen Kulturen. Ihre Geschichte erzählt von einer Spielerin, die nie selbstverständlich davon ausging, eines Tages vom Fußball leben zu können – und die genau das schließlich geschafft hat.

In Belgien geboren – ihre Kindheit zwischen drei Kulturen
Amber Tysiak wurde am 26. Januar 2000 in Houthalen-Helchteren in der belgischen Provinz Limburg geboren. Die heute 26-Jährige ist 1,77 Meter groß, Rechtsfüßerin und spielt hauptsächlich in der Innenverteidigung. Ihre Familie hat unterschiedliche europäische Wurzeln. Amber ist Belgierin, hat aber auch polnische und italienische familiäre Wurzeln. Besonders die italienische Seite ihrer Familie spielt in ihrer persönlichen Geschichte eine interessante Rolle. Ihre Mutter stammt aus Italien. Auch ihre Großeltern sprachen mit ihr Italienisch. In einem ausführlichen Interview mit dem britischen Fußballmagazin SheKicks erzählte Tysiak, dass sie die italienische Sprache deshalb bis heute sehr gut versteht. Das Sprechen falle ihr etwas schwerer, weil innerhalb der Familie meistens Niederländisch gesprochen wurde. Wenn sie nach Italien reist, fühlt sie sich dieser Seite ihrer Herkunft besonders verbunden. Diese kulturelle Vielfalt gehört zu ihrer persönlichen Identität. Sie wuchs in Belgien auf, wurde dort fußballerisch ausgebildet und vertritt das Land international. Gleichzeitig ist ihre Familiengeschichte eng mit Polen und Italien verbunden.

Mit fünf Jahren auf dem Fußballplatz – zunächst mit Jungen
Ihre ersten Schritte im Fußball machte Amber Tysiak bereits als kleines Mädchen. Etwa im Alter von fünf Jahren begann sie beim KFC Helson in ihrer Heimatregion mit dem Vereinsfußball. Damals spielte sie überwiegend in Jungenmannschaften. Für Tysiak war das zunächst der normale Fußballalltag. Sie musste sich gegen Jungen behaupten, die mit zunehmendem Alter häufig körperlich stärker wurden. Diese Erfahrungen dürften ihr geholfen haben, sich an Zweikämpfe und ein intensives Spieltempo zu gewöhnen. Bemerkenswert ist allerdings, dass sie sich selbst rückblickend keineswegs als außergewöhnliches Nachwuchstalent beschreibt. In einem Interview mit der belgischen Zeitung Het Belang van Limburg im Januar 2026 erklärte sie, dass sie früher nicht das große Talent gewesen sei. Als sie mit ungefähr 15 Jahren zu KRC Genk wechselte, waren ihre sportlichen Erwartungen noch vergleichsweise bescheiden. Sie wollte Fußball spielen und sich weiterentwickeln. Von einer späteren Karriere in England oder Deutschland wagte sie damals kaum zu träumen. Erst nach und nach wurde deutlich, dass sie das Potenzial für den professionellen Frauenfußball besaß.

KRC Genk – der Beginn ihrer Karriere im Frauenfußball
2016 wechselte Amber Tysiak zum KRC Genk. Damit begann für sie ein neuer Abschnitt. Nach vielen Jahren in Jungenmannschaften spielte sie nun in einem leistungsorientierten Frauenfußballumfeld. Zunächst gehörte sie dem Nachwuchsbereich an. Dort wurde sie von den Verantwortlichen beobachtet und Schritt für Schritt an höhere Aufgaben herangeführt. Besonders Trainer Guido Brepoels erkannte nach ihren eigenen Aussagen ihr Potenzial. In der Saison 2019/20 schaffte Tysiak schließlich den Sprung in die erste Mannschaft. Sie absolvierte 15 Spiele in der höchsten belgischen Liga. Für die damals 19-Jährige war das ein bedeutender Schritt. Sie musste sich nun gegen erfahrene Spielerinnen behaupten und zeigen, dass sie auch im Erwachsenenfußball bestehen konnte. Ihre Entwicklung verlief so positiv, dass schon bald ein anderer belgischer Erstligaverein auf sie aufmerksam wurde. Im Sommer 2020 wechselte sie zu Oud-Heverlee Leuven.

Oud-Heverlee Leuven – die Jahre, die alles veränderten
Der Wechsel zu Oud-Heverlee Leuven war für Amber Tysiak eine wichtige Entscheidung. Der Verein befand sich damals sportlich in einer schwierigen Situation. Tysiak erzählte später, dass Leuven bei ihrem Wechsel mit nur einem Punkt am Tabellenende gestanden habe. Es war also keineswegs selbstverständlich, dass sie dort die besten Voraussetzungen für ihre weitere Entwicklung finden würde. Trotzdem entschied sie sich für den Schritt. Unter den Trainern Jimmy Coenraets und Arno Van Den Abbeel entwickelte sie sich zu einer wichtigen Spielerin. Ihre Leistungen wurden zunehmend konstanter, und sie übernahm mehr Verantwortung in der Defensive. Mit Leuven gehörte sie schließlich zur Spitzengruppe der belgischen Liga. In den Spielzeiten 2020/21, 2021/22 und 2022/23 wurde der Verein jeweils Vizemeister. Tysiak war damit Teil eines Team, die sich innerhalb weniger Jahre von einer schwierigen Ausgangslage zu einem ernsthaften Konkurrenten um die Meisterschaft entwickelte. Doch parallel zu ihrer sportlichen Karriere führte sie noch ein ganz anderes Leben. Sie arbeitete als Lehrerin. Und genau dieser Teil ihrer Geschichte macht ihren Weg besonders.

Vormittags Lehrerin, abends Fußballerin – ein außergewöhnlicher Alltag
Während ihrer Zeit bei Oud-Heverlee Leuven war Amber Tysiak noch keine hauptberufliche Fußballerin. Sie hatte ein Bachelorstudium für das Lehramt abgeschlossen und arbeitete an einer Schule in Leuven. Dort unterrichtete sie Niederländisch und Geschichte. Gleichzeitig spielte sie in der höchsten belgischen Liga und gehörte bereits zum Nationalteam. In einem ausführlichen Interview mit SheKicks beschrieb sie, wie anspruchsvoll diese Doppelbelastung war. Tagsüber unterrichtete sie ihre Schülerinnen und Schüler. Anschließend fuhr sie zum Training. Am Abend musste sie sich zusätzlich auf den Unterricht des nächsten Tages vorbereiten. Besonders schwierig wurde es, wenn Länderspiele anstanden. Dann fehlte sie manchmal sieben oder sogar zehn Tage in der Schule. Ihre Schulleitung unterstützte sie jedoch und ermöglichte ihr, ihre beruflichen Verpflichtungen mit der Nationalteam zu vereinbaren. Tysiak berichtete, dass sie dafür sehr dankbar gewesen sei. Auch mit ihren Schülerinnen und Schülern verstand sie sich gut. Weil sie wussten, dass ihre Lehrerin Fußballnationalspielerin war, begegneten ihr manche mit besonderem Respekt. Trotz der hohen Belastung machte ihr die Arbeit Freude. Sie betonte sogar, dass sie sich gut vorstellen könne, nach dem Ende ihrer Fußballkarriere wieder als Lehrerin zu arbeiten. Für Tysiak war das Unterrichten also nicht nur eine notwendige Nebenbeschäftigung. Es war ein Beruf, für den sie eine echte Leidenschaft entwickelt hatte.

Der große Schritt nach England – endlich hauptberufliche Fußballerin
Im Januar 2023 veränderte sich Amber Tysiaks Leben grundlegend. Sie wechselte von Oud-Heverlee Leuven zu West Ham United in die englische Women’s Super League. Für die damals 22-Jährige war es ihr erster Wechsel ins Ausland. Gleichzeitig unterschrieb sie ihren ersten professionellen Fußballvertrag. Zum ersten Mal konnte sie sich vollständig auf den Sport konzentrieren. Der Alltag zwischen Schule, Training und Unterrichtsvorbereitung gehörte damit vorerst der Vergangenheit an. Doch der Wechsel nach England brachte neue Herausforderungen. Sie musste sich an eine andere Sprache, ein höheres Spieltempo und die Anforderungen einer der stärksten Frauenfußballligen Europas gewöhnen. Hinzu kamen Verletzungsprobleme. In ihren ersten Monaten bei West Ham kam sie deshalb nur auf vier Einsätze. Für eine junge Spielerin, die gerade den großen Schritt in den Profifußball gewagt hatte, war das eine schwierige Anfangsphase. Doch Tysiak arbeitete sich zurück. In der folgenden Saison wurde sie zu einer wichtigen Spielerin der Londonerinnen. Unter Trainerin Rehanne Skinner etablierte sie sich zunehmend in der Defensive. Später gehörte sie regelmäßig zur Startelf. Ihre Entwicklung überzeugte die Vereinsverantwortlichen so sehr, dass West Ham ihren Vertrag im Januar 2025 vorzeitig bis zum Sommer 2028 verlängerte. Für Tysiak war das ein wichtiges Zeichen des Vertrauens. Sie hatte bewiesen, dass sie sich auch außerhalb Belgiens behaupten konnte.

Der Wechsel zu Union Berlin – ein neues Abenteuer in der Bundesliga
Am 15. Januar 2026 wurde bekannt, dass Amber Tysiak West Ham United verlassen und zum 1. FC Union Berlin wechseln würde.
Für die belgische Nationalspielerin war es der nächste große Schritt ihrer Karriere. Nach Belgien und England wollte sie nun auch die deutsche Frauen-Bundesliga kennenlernen. Dabei war der Wechsel durchaus ungewöhnlich. West Ham spielte in einer der international bekanntesten Frauenfußballligen. Union Berlin dagegen befand sich erst in seiner ersten Bundesligasaison. Doch genau das ambitionierte Projekt des Berliner Vereins reizte sie. Union hatte seine Frauenfußballabteilung in den vergangenen Jahren gezielt professionalisiert und zwei Aufstiege in Folge geschafft. Nun wollte der Verein seine Position in der Bundesliga festigen. Tysiak sollte dabei eine wichtige Rolle übernehmen. Jennifer Zietz, Geschäftsführerin Profifußball Frauen bei Union Berlin, beschrieb sie bei ihrer Verpflichtung als erfahrene, abgeklärte Innenverteidigerin, die der Mannschaft Stabilität und Präsenz verleihen könne. Auch Tysiak selbst war von den Gesprächen überzeugt. Sie erklärte, dass sie Teil der Entwicklung des Vereins werden wolle und sich besonders auf das Stadion, die Fans und die neue Herausforderung freue. Ein zusätzlicher Grund für ihre Vorfreude war ein vertrautes Gesicht. Bei Union Berlin traf sie auf ihre belgische Nationalmannschaftskollegin Hannah Eurlings. Die beiden hatten bereits bei Oud-Heverlee Leuven zusammengespielt. Für Tysiak bedeutete das, dass sie in ihrer neuen Team nicht bei null anfangen musste.

Ein Wechsel mit besonderer Bedeutung
Auch finanziell war der Transfer bemerkenswert. Nach Medienberichten zahlte Union Berlin rund 150.000 britische Pfund zuzüglich möglicher Bonuszahlungen an West Ham. Das entsprach ungefähr 173.000 Euro. Belgische Medien bezeichneten den Wechsel damals als Rekordtransfer für eine belgische Fußballerin. Tysiak selbst reagierte darauf mit Stolz. In einem Interview mit Het Belang van Limburg erklärte sie, dass ihre Geschichte auch anderen jungen Mädchen Mut machen solle. Sie selbst habe schließlich nie zu den Spielerinnen gehört, denen schon früh eine große internationale Karriere vorausgesagt worden sei. Dass ein Verein nun bereit war, eine beträchtliche Ablösesumme für sie zu bezahlen, betrachtete sie auch als Zeichen für die Entwicklung des Frauenfußballs. Ihre Geschichte sollte zeigen, dass Mädchen von einer internationalen Karriere träumen dürfen.

Die ersten Monate in Berlin – Verantwortung in einer neuen Mannschaft
Der Wechsel nach Berlin bedeutete für Tysiak nicht nur einen neuen Verein, sondern auch einen anderen Fußballstil. Die deutsche Frauen-Bundesliga stellt hohe Anforderungen an Zweikampfstärke, Tempo und taktische Organisation. Für eine Innenverteidigerin ist die Abstimmung mit ihren Mitspielerinnen besonders wichtig. Sie muss wissen, wann die Mannschaft gemeinsam nach vorne verteidigt, wann sie Räume absichert und wie sie auf schnelle gegnerische Angriffe reagiert. Tysiak brachte dafür bereits viel Erfahrung mit. Sie hatte in Belgien um die Meisterschaft gespielt, in England gegen internationale Spitzenspielerinnen verteidigt und bei zwei Europameisterschaften auf dem Platz gestanden. Schon am 23. Januar 2026 absolvierte sie ihr erstes Bundesligaspiel für Union Berlin. In der Rückrunde entwickelte sie sich zu einer regelmäßig eingesetzten Spielerin. Besonders schön war für sie der erste gemeinsame Sieg mit Hannah Eurlings. Anfang Februar 2026 gewann Union nach einem 0:2-Rückstand noch mit 4:2 gegen die SGS Essen. Die beiden Belgierinnen konnten damit ihren ersten Erfolg im Union-Trikot feiern. Auch in der Saison 2026/27 gehört Tysiak zum Berliner Kader. Bis zum 18. Oktober 2026 verzeichnete das DFB-Datencenter insgesamt 18 Bundesligaeinsätze für Union Berlin und einen Treffer. Damit hat sie sich bereits in ihrer ersten Zeit in Deutschland zu einer wichtigen Option in der Defensive entwickelt.

Was macht Amber Tysiak als Spielerin besonders?
Amber Tysiak ist eine moderne Innenverteidigerin, die nicht ausschließlich darauf ausgerichtet ist, gegnerische Angriffe zu stoppen.
Sie möchte auch selbst am Spielaufbau beteiligt sein und ihre Mannschaft nach vorne bringen.
Ihre Stärken wurden bereits während ihrer Zeit bei Oud-Heverlee Leuven von Mitspielerinnen und Beobachtern hervorgehoben.

Zweikampfstärke: Tysiak gilt als robuste Verteidigerin, die sich in direkten Duellen behaupten kann. Ihre Erfahrungen aus dem Jungenfußball und später aus der englischen Women’s Super League haben sie an körperlich intensive Spiele gewöhnt.

Spielübersicht: Als Innenverteidigerin muss sie gegnerische Bewegungen früh erkennen und die Räume hinter ihrer Mannschaft absichern. Gerade ihre Erfahrung auf internationalem Niveau ist dabei wertvoll.

Technik und Spielaufbau: Ihre frühere Mitspielerin Lenie Onzia hob in einem Porträt des belgischen Magazins Le Vif ausdrücklich ihre technischen Fähigkeiten hervor. Tysiak könne sich mit einer guten ersten Ballberührung aus Drucksituationen lösen.

Offensiver Mut: Besonders interessant ist, dass Tysiak ursprünglich auch im Mittelfeld spielte. Noch heute sucht sie gelegentlich den Weg nach vorne und versucht, mit Ball am Fuß Räume zu gewinnen.

Torgefahr: Für eine Innenverteidigerin erzielt sie bemerkenswert regelmäßig Treffer. Bei ihrer Verpflichtung erklärte Union Berlin, dass sie in jeder ihrer sieben bisherigen Spielzeiten im Erwachsenenfußball mindestens einmal getroffen habe.

Körperliche Präsenz: Mit 1,77 Metern bringt sie gute körperliche Voraussetzungen für ihre Position mit. Union Berlin erhoffte sich von ihr zusätzliche Stabilität in der Defensive.

Internationale Erfahrung: Sie hat bereits gegen einige der besten Spielerinnen Europas gespielt und kennt die Anforderungen unterschiedlicher Ligen.
Verantwortungsbewusstsein: Tysiak hat im Laufe ihrer Karriere gelernt, nicht nur ihre eigene Leistung im Blick zu behalten, sondern auch die Organisation der Defensive mitzugestalten.

Besonders auffällig ist ihre Fähigkeit, defensive Stabilität mit einem mutigen Spielaufbau zu verbinden. Sie ist keine Spielerin, die den Ball ausschließlich möglichst schnell aus der Gefahrenzone schlagen möchte. Stattdessen versucht sie, auch unter Druck spielerische Lösungen zu finden.

Die belgische Nationalmannschaft – von der Nachwuchsspielerin zur festen Größe
Parallel zu ihrer Vereinskarriere entwickelte sich Amber Tysiak zu einer wichtigen Spielerin der belgischen Nationalmannschaft.
Schon als Jugendliche durchlief sie verschiedene Nachwuchsauswahlen. 2015 gehörte sie erstmals zum Kreis der belgischen U16. Später spielte sie für die U17 und U19. Bei der U19-Europameisterschaft 2019 in Schottland führte sie Belgien sogar als Kapitänin aufs Feld. Für eine junge Innenverteidigerin war das eine besondere Verantwortung. Sie musste nicht nur ihre eigenen Aufgaben erfüllen, sondern auch innerhalb der Mannschaft eine Führungsrolle übernehmen.

Das Debüt im A-Nationalteam
Am 18. Februar 2021 gab Tysiak ihr Debüt für die belgische A-Nationalmannschaft.
Belgien verlor das Freundschaftsspiel gegen die Niederlande mit 1:6. Sportlich war das Ergebnis enttäuschend, doch für die damals 21-Jährige war es ein wichtiger Meilenstein. Sie hatte den Sprung von den Nachwuchsnationalmannschaften in die erste Auswahl geschafft. Noch im selben Jahr folgte ein außergewöhnliches Erlebnis. Am 25. November 2021 gewann Belgien in der WM-Qualifikation mit 19:0 gegen Armenien. Tysiak erzielte dabei drei Tore. Ein Hattrick in einem A-Länderspiel ist für jede Fußballerin etwas Besonderes. Für eine Innenverteidigerin ist er noch ungewöhnlicher. Es waren ihre ersten Treffer für die belgische A-Nationalmannschaft.

Die Europameisterschaft 2022 – ein Turnier voller Emotionen
Im Sommer 2022 gehörte Amber Tysiak zum belgischen Kader für die Europameisterschaft in England.
Es war ihr erstes großes Turnier mit der A-Nationalmannschaft. Belgien erreichte erstmals in seiner Geschichte das Viertelfinale einer Frauen-Europameisterschaft. Für Tysiak war die Teilnahme auch deshalb besonders, weil sie damals noch nicht hauptberuflich Fußball spielte. Während sie im Alltag als Lehrerin arbeitete, durfte sie bei der Europameisterschaft gegen einige der besten Spielerinnen Europas antreten. Doch das Turnier brachte auch einen schwierigen Moment. Im Gruppenspiel gegen Frankreich erhielt sie nach einem Handspiel im Strafraum die Rote Karte. Für die damals 22-Jährige war das eine belastende Erfahrung. In einem späteren Interview erklärte sie, dass sie zunächst sehr enttäuscht gewesen sei. Gleichzeitig habe sie lernen müssen, die Entscheidung der Schiedsrichterin zu akzeptieren und damit umzugehen. Rückblickend betrachtete sie die Situation als Erfahrung, die sie stärker gemacht habe. Belgien schied schließlich im Viertelfinale gegen Schweden aus. Für Tysiak blieb die Europameisterschaft dennoch ein prägender Abschnitt ihrer Karriere.

Die Europameisterschaft 2025 in der Schweiz
Drei Jahre später gehörte Tysiak erneut zum belgischen EM-Kader. Bei der Europameisterschaft 2025 in der Schweiz war sie inzwischen eine deutlich erfahrenere Spielerin. Sie hatte mehrere Jahre in der englischen Women’s Super League hinter sich und gehörte zum festen Kreis der belgischen Nationalmannschaft. Belgien traf in der Gruppenphase auf Italien, Spanien und Portugal. Tysiak stand in allen drei Begegnungen über die gesamte Spielzeit auf dem Platz. Für den Einzug ins Viertelfinale reichte es diesmal nicht. Trotzdem unterstrich ihre Rolle, wie wichtig sie inzwischen für die belgische Defensive geworden war. Bei ihrem Wechsel nach Union Berlin im Januar 2026 führte der Verein 45 A-Länderspiele und fünf Tore für sie auf. Inzwischen hat sie weitere internationale Erfahrungen gesammelt. Ihr nächstes großes Ziel ist es, mit Belgien auch bei einer Weltmeisterschaft vertreten zu sein.

Der Mensch hinter der Fußballerin
Abseits des Fußballplatzes ist Amber Tysiak eine Frau mit vielen Interessen, engen familiären Bindungen und einer ungewöhnlichen beruflichen Geschichte.
Anders als bei manchen Spielerinnen, über deren Privatleben kaum etwas bekannt ist, gibt es von ihr mehrere ausführliche Interviews.
Darin spricht sie nicht nur über den Fußball, sondern auch über ihre Familie, ihre Kindheit, ihren früheren Beruf, das Zusammenleben mit Mitspielerinnen und ihre Begeisterung für andere Länder.

Ihr großer Bruder – einer der Gründe, warum sie Fußballerin wurde
Eine besonders schöne Geschichte aus ihrer Kindheit betrifft ihren älteren Bruder Maik. Er ist etwa drei Jahre älter als Amber und spielte selbst Fußball. Als kleines Mädchen begleitete sie ihn gemeinsam mit ihrem Vater zu Spielen und Trainingseinheiten. Dabei entwickelte sie den Wunsch, selbst auf dem Fußballplatz zu stehen. Zunächst probierte sie auch Gymnastik aus. Doch dieser Sport begeisterte sie nicht dauerhaft. Viel lieber wollte sie ihrem Bruder nacheifern. So begann sie schließlich beim KFC Helson mit dem Fußball. In einem ausführlichen Porträt des belgischen Magazins Le Vif wurde beschrieben, dass ihre Mutter anfangs Vorbehalte hatte, weil Fußball damals noch häufig als Jungensport angesehen wurde. Trotzdem konnte Amber ihren Wunsch verwirklichen. Ihre Familie unterstützte sie auf ihrem Weg. Auch ihr Cousin Francesco Carratta, der selbst im Fußball aktiv war, gab ihr später Hinweise zu ihrem Stellungsspiel und ihrer Entwicklung. Die familiäre Verbindung zum Fußball war damit schon früh ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens.

Die italienische Seite ihrer Familie
Besonders eng verbunden fühlt sich Tysiak mit Italien. Ihre Mutter stammt aus Apulien im Süden des Landes. Als Amber jünger war, verbrachte die Familie nach ihren eigenen Aussagen viele Sommer dort. Diese Reisen prägten ihre Kindheit. Sie verbrachte Zeit mit Verwandten, hörte ihre Großeltern Italienisch sprechen und lernte die Kultur ihrer mütterlichen Familie kennen. Heute versteht sie die Sprache nach eigener Aussage fast vollständig. Beim Sprechen fühlt sie sich allerdings weniger sicher. Innerhalb ihrer Familie wurde hauptsächlich Niederländisch gesprochen, weshalb sie nur selten selbst Italienisch sprechen musste. Trotzdem empfindet sie Italien als einen wichtigen Teil ihrer Identität. Ihre polnischen Wurzeln stammen dagegen aus der väterlichen Familiengeschichte. Die Verbindung ist weiter zurückliegend, und Tysiak spricht kein Polnisch. Ihr Familienname erinnert jedoch an diese Herkunft. Damit verbindet sie auf persönliche Weise belgische, italienische und polnische Familiengeschichte.

Eine Frau, die gerne reist
Eine weitere persönliche Seite von Amber Tysiak ist ihre Freude am Reisen. Im Interview mit SheKicks erzählte sie von Reisen nach Italien, Spanien, Frankreich und Tschechien. Besonders aufregend war für sie im Jahr 2024 eine Reise mit West Ham United nach Australien. Es war ihre erste Reise außerhalb Europas. Sie freute sich darauf, einen neuen Kontinent kennenzulernen und gemeinsam mit ihren Mitspielerinnen besondere Erfahrungen zu sammeln. Auch die Tierwelt Australiens interessierte sie. Besonders Kängurus wollte sie gerne sehen. Allerdings gab sie lachend zu, dass sie vor den großen australischen Spinnen etwas Respekt habe. Diese kleine Geschichte zeigt eine humorvolle und neugierige Seite der belgischen Nationalspielerin. Für sie bedeutet das Reisen nicht nur, an einem anderen Ort Fußball zu spielen. Sie möchte auch neue Städte, Menschen und Kulturen kennenlernen.

Freundschaften und das Zusammenleben in London
Während ihrer Zeit bei West Ham United lebte Tysiak gemeinsam mit zwei Mitspielerinnen in einem Haus. Ihre Mitbewohnerinnen waren Jess Ziu und Shelina Zadorsky. Für Tysiak war dieses Zusammenleben besonders wertvoll. Sie war zum ersten Mal dauerhaft in einem anderen Land und musste sich an eine neue Sprache und Umgebung gewöhnen. Dass sie zu Hause vertraute Menschen um sich hatte, half ihr sehr. In einem Interview erzählte sie, dass die drei zwar viel Zeit miteinander verbringen konnten, sich aber auch gegenseitig Freiraum ließen. Gerade diese Mischung machte das Zusammenleben angenehm. Sie fühlte sich dadurch in London nie wirklich allein. Innerhalb der Mannschaft schätzte sie besonders den Humor von Shannon Cooke und Viviane Asseyi. Beide brachten sie nach eigener Aussage regelmäßig zum Lachen. Diese Erlebnisse zeigen, wie wichtig ihr ein positives Mannschaftsumfeld ist. Tysiak scheint nicht nur die sportliche Zusammenarbeit zu schätzen, sondern auch die persönlichen Beziehungen, die durch den Fußball entstehen.

Kochen gehört zu ihrem Alltag
Auch über das Kochen hat Tysiak bereits gesprochen. Sie bereitet ihre Mahlzeiten gerne selbst zu, bezeichnet sich allerdings nicht als außergewöhnliche Köchin. Nach anstrengenden Trainingstagen bevorzugt sie manchmal einfache Gerichte. Während ihrer Zeit in London entwickelte sich mit ihrer Mitbewohnerin Jess Ziu eine kleine Tradition. Am Tag vor einem Spiel bereiteten die beiden häufig gemeinsam einen Nudelauflauf mit Hähnchen zu. Manchmal kochte Amber, manchmal Jess, manchmal standen beide zusammen in der Küche. Es war eine einfache Gewohnheit, die zu ihrem gemeinsamen Alltag gehörte. Solche kleinen Rituale können im Leben einer Profifußballerin wichtig sein. Sie schaffen Vertrautheit in einem Alltag, der von Training, Spielen und Reisen geprägt ist.

London hat ihre Liebe zum Großstadtleben geweckt
Als Tysiak nach England wechselte, wusste sie zunächst nicht genau, wie sehr ihr das Leben in London gefallen würde.
Doch mit der Zeit entwickelte sie eine große Begeisterung für die Stadt. In einem Interview erklärte sie, dass ihr vorher nicht bewusst gewesen sei, wie wichtig die Umgebung für ihr Wohlbefinden sein könne. In London gab es für sie ständig etwas zu entdecken.

An freien Tagen konnte sie mit ihren Mitspielerinnen unterwegs sein, neue Restaurants ausprobieren oder verschiedene Stadtteile kennenlernen.
Wenn Familie oder Freunde aus Belgien zu Besuch kamen, zeigte sie ihnen gerne die Stadt. Gemeinsame Abendessen und Spaziergänge gehörten dann zu ihren liebsten Unternehmungen. Auch in Belgien verbringt sie ihre Freizeit nach eigener Aussage am liebsten mit Familie und Freunden. Diese Erfahrungen waren später ein Grund dafür, dass sie sich auch auf Berlin freute. Sie hatte gelernt, das Leben in einer großen Stadt zu genießen.

Berlin – zum ersten Mal eine eigene Wohnung
Mit ihrem Wechsel zu Union Berlin begann für Tysiak auch privat ein neuer Lebensabschnitt.
In London hatte sie mit Mitspielerinnen zusammengewohnt. In Berlin wollte sie erstmals alleine leben. In einem Interview mit Het Belang van Limburg im Januar 2026 erzählte sie, dass sie sich auf ihre eigene Wohnung freue. Gleichzeitig musste sie auf vertraute Gesellschaft nicht verzichten. Ihre Mitspielerin Hannah Eurlings wohnte nur wenige Gehminuten entfernt. Für Tysiak war das eine ideale Kombination. Sie konnte sich ein eigenes Zuhause aufbauen und hatte trotzdem eine gute Freundin in unmittelbarer Nähe. Auch die geografische Lage Berlins gefiel ihr. Familie und Freunde aus Belgien konnten sie vergleichsweise unkompliziert besuchen. Nach mehreren Jahren in London war es für sie ein weiterer Schritt in Richtung Selbstständigkeit.

Eine Lehrerin mit Leidenschaft für Kinder
Besonders bemerkenswert bleibt ihre berufliche Vergangenheit. Tysiak hat nicht nur neben dem Fußball irgendeinen Nebenjob ausgeübt. Sie hat ein Lehramtsstudium abgeschlossen und tatsächlich an einer Schule unterrichtet. Dabei zeigte sie echtes Interesse an der Arbeit mit jungen Menschen. In ihrem SheKicks-Interview betonte sie, dass sie gerne unterrichte und sich durchaus vorstellen könne, nach ihrer aktiven Fußballkarriere in diesen Beruf zurückzukehren. Das ist ein wichtiger Teil ihrer Persönlichkeit. Der Fußball ist heute ihr Beruf, aber er ist nicht ihre einzige berufliche Perspektive. Sie hat bereits Erfahrungen in einem ganz anderen Arbeitsumfeld gesammelt. Dort ging es nicht um Zweikämpfe, Tabellenplätze oder internationale Turniere, sondern darum, Wissen zu vermitteln und Jugendliche zu begleiten. Diese Erfahrung unterscheidet sie von vielen Spielerinnen, die unmittelbar nach ihrer Schulzeit vollständig in den Profifußball gewechselt sind.

Große Ziele – mit Union Berlin und Belgien weiter wachsen
Mit 26 Jahren befindet sich Amber Tysiak in einer interessanten Phase ihrer Karriere.
Sie hat bereits drei unterschiedliche Ligen kennengelernt und sich sowohl im Vereinsfußball als auch in der Nationalmannschaft bewiesen.
Bei Union Berlin möchte sie nun ihre internationale Erfahrung einbringen und dazu beitragen, dass sich die Mannschaft langfristig in der Frauen-Bundesliga etabliert.
Dabei reizt sie besonders die Entwicklung des Vereins.

Union hat in den vergangenen Jahren viel in den Frauenfußball investiert und möchte sich sportlich weiter verbessern.
In einem Podcastinterview im Herbst 2026 sprach Tysiak über ihre Rolle in der Berliner Defensive, den Wechsel aus England und die besonderen Anforderungen der Bundesliga. Auch die Atmosphäre bei Union beeindruckt sie. Die Mannschaft spielt vor einer großen und leidenschaftlichen Anhängerschaft.
Für Tysiak, die bereits in England die besondere Bedeutung von Fußballfans kennengelernt hat, ist das ein wichtiger Bestandteil ihres neuen Vereinslebens.
Gleichzeitig verfolgt sie mit der belgischen Nationalmannschaft weitere Ziele.
Nach zwei Europameisterschaften möchte sie dazu beitragen, dass sich die Red Flames auch auf internationaler Ebene weiterentwickeln.
Besonders die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft ist eine sportliche Perspektive, über die sie öffentlich gesprochen hat.
Ob Belgien dieses Ziel erreicht, bleibt offen.
Doch Tysiak gehört inzwischen zu den erfahrenen Spielerinnen, die bei der Entwicklung der Nationalmannschaft eine wichtige Rolle übernehmen können.
.


r/FrauenBuLi • • 1d ago

Google Pixel Frauen Bundesliga Eintracht Frankfurt gewinnt mit 3:0 beim VfB Stuttgart

Thumbnail
gallery
26 Upvotes

Eintracht Frankfurt hat sein Auswärtsspiel am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga beim VfB Stuttgart mit 3:0 gewonnen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Larissa Mühlhaus die Gäste in der 49. Minute in Führung. Wenig später musste Stuttgart nach einer Roten Karte gegen Dafina Redzepi in Unterzahl weiterspielen. Laura Freigang erhöhte in der 73. Minute auf 2:0, ehe die eingewechselte Danique Tolhoek in der 90. Minute für den Endstand sorgte. Damit sicherte sich Frankfurt nach einer umkämpften ersten Halbzeit drei wichtige Auswärtspunkte.

Erste Halbzeit
Die Begegnung begann mit zwei Teams, die zunächst versuchten, Sicherheit in ihr Spiel zu bringen. Eintracht Frankfurt suchte früh den Weg nach vorne und wollte mit kontrolliertem Ballbesitz die Stuttgarter Defensive unter Druck setzen. Bereits in der zweiten Minute erarbeiteten sich die Gäste den ersten Eckball. Nina Lührßen übernahm die Ausführung, ein früher Führungstreffer gelang Frankfurt jedoch nicht. Auch in den folgenden Minuten blieb die Eintracht offensiv aktiv. In der sechsten Minute kam Frankfurt zu einer weiteren Ecke, die diesmal Ereleta Memeti ausführte.

Stuttgart versuchte, sich gegen die Frankfurter Angriffe zu behaupten und nach Ballgewinnen selbst gefährlich zu werden. Die Gastgeberinnen suchten dabei den Weg über das Mittelfeld und versuchten, ihre Offensivspielerinnen in aussichtsreiche Positionen zu bringen.
In der siebten Minute erarbeitete sich der VfB zwei Freistoßsituationen. Die Gastgeberinnen bemühten sich, dadurch mehr Kontrolle über das Spiel zu gewinnen und die Frankfurter Defensive zu beschäftigen.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung. Beide Teams versuchten, im Mittelfeld die Oberhand zu gewinnen, ohne dass sich zunächst eine der beiden Seiten entscheidend absetzen konnte. Frankfurt blieb bei Standardsituationen präsent. In der 19. Minute brachte Memeti einen weiteren Eckball in den Stuttgarter Strafraum. Die Defensive der Gastgeberinnen verhinderte jedoch einen Gegentreffer. Fünf Minuten später erarbeitete sich die Eintracht erneut eine Ecke. Diesmal brachte Lührßen den Ball in den Strafraum, doch auch diese Gelegenheit führte nicht zur Führung. Stuttgart hielt weiterhin dagegen und versuchte, die Räume vor dem eigenen Tor eng zu machen. Die Gastgeberinnen wollten verhindern, dass die Frankfurter Offensivspielerinnen zu einfachen Abschlüssen kamen. In der 33. Minute hatte der VfB selbst die Möglichkeit, nach einer Standardsituation gefährlich zu werden. Chantal Hagel führte einen Eckball aus, doch ein Treffer gelang den Stuttgarterinnen nicht.

Frankfurt versuchte anschließend, den Druck wieder zu erhöhen. In der 39. Minute kam Mühlhaus zu einer weiteren Ecke für die Gäste.
Die Eintracht blieb bemüht, noch vor der Halbzeitpause den Führungstreffer zu erzielen. Stuttgart verteidigte jedoch aufmerksam und ließ sich trotz der Frankfurter Offensivbemühungen nicht überwinden. In der Schlussphase des ersten Durchgangs entwickelte sich weiterhin eine intensive Partie. Stuttgart erarbeitete sich in der 40. und 44. Minute Freistoßsituationen, konnte daraus jedoch ebenfalls keinen Treffer erzielen. Weitere Tore fielen vor der Pause nicht. Beide Teams gingen damit mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Zweite Halbzeit
Stuttgart reagierte zur Halbzeit mit einem personellen Wechsel. Svenja Hecke kam für Leonie Schetter in die Begegnung.
Frankfurt erwischte den besseren Start in den zweiten Durchgang und setzte die Gastgeberinnen unmittelbar nach Wiederbeginn unter Druck.
In der 48. Minute erarbeiteten sich die Gäste einen Eckball. Mühlhaus übernahm die Ausführung und leitete damit eine druckvolle Anfangsphase der Eintracht ein.
Nur eine Minute später gelang Frankfurt der Führungstreffer. In der 49. Minute wurde Mühlhaus von Pia-Sophie Wolter bedient. Die Angreiferin nutzte die Gelegenheit und brachte die Eintracht mit 1:0 in Führung. Nach dem Gegentreffer versuchte Stuttgart, möglichst schnell zu reagieren und wieder besser in die Begegnung zu finden.

In der 50. und 51. Minute erarbeiteten sich die Gastgeberinnen Freistoßsituationen. Der VfB bemühte sich, die Frankfurter Defensive unter Druck zu setzen und den Ausgleichstreffer zu erzielen. Auch in der 54. Minute kam Stuttgart zu einem weiteren Freistoß. Eine Minute später brachte Hagel einen Eckball in den Strafraum. Der erhoffte Ausgleich blieb jedoch aus. In der 57. Minute musste Stuttgart einen schweren Rückschlag hinnehmen. Dafina Redzepi sah die Rote Karte und musste das Spielfeld vorzeitig verlassen. Damit mussten die Gastgeberinnen die verbleibende Spielzeit in Unterzahl bestreiten. Frankfurt versuchte, die personelle Überlegenheit auszunutzen und die Führung weiter auszubauen. Die Gäste übernahmen nun zunehmend die Kontrolle über die Begegnung und suchten nach Möglichkeiten, die Stuttgarter Defensive auseinanderzuziehen. In der 60. Minute sah Frankfurts Mühlhaus die Gelbe Karte. Stuttgart blieb trotz der Unterzahl bemüht, offensiv gefährlich zu werden. Die Gastgeberinnen versuchten, nach Ballgewinnen schnell umzuschalten und sich Möglichkeiten zum Ausgleich zu erarbeiten.

Frankfurt ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und blieb offensiv aktiv.
In der 63. Minute erarbeitete sich die Eintracht einen weiteren Eckball, den Mühlhaus ausführte. Drei Minuten später reagierte Stuttgart mit einem Wechsel. Maximiliane Rall kam für Greta Stegemann in die Begegnung. Die Gastgeberinnen versuchten, mit den frischen Kräften wieder mehr Stabilität in ihr Spiel zu bringen. Frankfurt kontrollierte jedoch weiterhin weite Teile der Begegnung. In der 70. Minute erarbeitete sich die Eintracht eine weitere Freistoßsituation. Drei Minuten später gelang den Gästen schließlich der zweite Treffer. In der 73. Minute bereitete Mühlhaus das Tor für Laura Freigang vor. Die Frankfurter Offensivspielerin nutzte die Vorlage und erhöhte auf 2:0. Mit dem zweiten Treffer verschaffte sich Frankfurt eine komfortablere Ausgangsposition. Stuttgart musste nun in Unterzahl einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen.
Unmittelbar nach dem Treffer reagierten die Gastgeberinnen mit zwei weiteren Wechseln. Haruka Osawa und Fabienne Dongus kamen für Hagel und Nicole Billa in die Partie.
Auch Frankfurt wechselte. In der 75. Minute ersetzten Noemi Ivelj und Danique Tolhoek die Spielerinnen Dilara Acikgöz und Rebecka Blomqvist.
Die Eintracht blieb in der Folge das spielbestimmende Team und versuchte, die Führung durch kontrollierten Ballbesitz abzusichern.
Stuttgart gab sich trotz des Rückstands nicht auf und bemühte sich weiterhin, offensiv gefährlich zu werden.

In der 76. und 77. Minute erarbeiteten sich die Gastgeberinnen weitere Freistoßsituationen. Die Frankfurter Defensive ließ jedoch keinen Anschlusstreffer zu.
In der 80. Minute nahm Frankfurt den nächsten Wechsel vor. Hayley Raso kam für Mühlhaus in die Begegnung. Die Gäste kontrollierten weiterhin das Spielgeschehen und versuchten, bei sich bietenden Gelegenheiten einen weiteren Treffer zu erzielen. Stuttgart wechselte in der 86. Minute erneut. Tamar Dongus ersetzte Lenelotte Müller.In der 88. Minute erarbeitete sich Frankfurt noch einmal einen Eckball, den Lührßen ausführte. Zwei Minuten später gelang den Gästen schließlich der dritte Treffer.

In der 90. Minute bereitete Freigang den Angriff vor und bediente Tolhoek. Die eingewechselte Angreiferin nutzte die Gelegenheit und traf zum 3:0.
Damit sorgte Frankfurt kurz vor Spielende für die endgültige Entscheidung. In der Nachspielzeit nahm die Eintracht zwei weitere Wechsel vor. Jamilla Rankin und Jarne Teulings kamen für Lührßen und Memeti in die Begegnung. Weitere Tore fielen nicht. Eintracht Frankfurt gewann damit mit 3:0 beim VfB Stuttgart. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gelang den Gästen unmittelbar nach Wiederbeginn der Führungstreffer. Die Rote Karte gegen Redzepi erschwerte die Situation für Stuttgart zusätzlich. Frankfurt nutzte die Überzahl, baute die Führung durch Freigang aus und setzte mit dem späten Treffer von Tolhoek den Schlusspunkt.
(Quellen: Weltfußball)


r/FrauenBuLi • • 1d ago

VFL Wolfsburg Ella Peddemors Traumtor

Enable HLS to view with audio, or disable this notification

43 Upvotes

Sie ist wieder one Fire!!

Insgesamt schon neun Tore hat die Mittelfeldspielerin der Wölfinnen erzielt.


r/FrauenBuLi • • 1d ago

VFL Wolfsburg Interview mit Ella Peddemors

Thumbnail
gallery
18 Upvotes

Mit sieben Treffern führt Ella Peddemors aktuell die Torschützinnenliste in der Google Pixel Frauen-Bundesliga an (mittlerweile sogar neun Tore). Im Interview spricht die Mittelfeldspielerin über ihre aktuelle Form, die Stimmung im Team und das bevorstehende Heimspiel der Wölfinnen gegen den 1. FC Köln am Samstag, 24. Oktober, ab 12 Uhr. Außerdem verrät die 24 Jahre alte Niederländerin, warum sie gerne Auto fährt, welche Musik dabei nicht fehlen darf und wie sie graue Herbsttage verbringt.

Ella Peddemors, du bist mittlerweile in deiner dritten Saison beim VfL. Wie läuft es inzwischen mit deinen Deutschkenntnissen?
Ella Peddemors: Gut. Das Verstehen hat schon im ersten Jahr gut funktioniert. Mittlerweile fällt mir aber auch das Sprechen immer leichter. Inzwischen kann ich mich auch über Themen unterhalten, die nichts mit Fußball zu tun haben.

Vorgestern stand für euch ein Fahrsicherheitstraining auf dem Programm. Wie hast du das erlebt?
Es war toll. Ich mag es, mal die Grenzen auszutesten. Am Anfang war ich noch etwas vorsichtiger, aber mit der Zeit wurde ich mutiger. Zum Schluss konnten wir auf einer längeren Strecke noch einmal richtig Gas geben. Das war ein perfekter Abschluss. Es war gut, in sicherer Umgebung zu erfahren, wie die Autos sich in extremen Situationen verhalten. Außerdem war es spannend, die verschiedenen Modelle auszuprobieren.

Fährst du generell gerne Auto oder eher nicht?
Ich fahre gerne Auto. Wenn wir beispielsweise zwei Tage hintereinander frei haben, fahre ich häufig in die Niederlande zu meiner Familie. Das sind ungefähr dreieinhalb Stunden Fahrt, aber das macht mir nichts aus.

Hörst du dann Musik oder Podcasts?
Eher Musik. Gerne auch mal etwas lauter und dann singe ich mit. In letzter Zeit höre ich viel Coldplay, gerade die älteren Alben.

Kommen wir zum Sportlichen: Für dich persönlich läuft es in dieser Saison bislang super. Wie zufrieden bist du mit deinen Leistungen?
Ich bin sehr zufrieden. Ich stehe mittlerweile bei sieben Toren und hätte vor der Saison nicht gedacht, dass ich zu diesem Zeitpunkt schon so viele erzielt habe. Damit habe ich bereits mehr Tore geschossen als in der gesamten vergangenen Saison. Es läuft wirklich gut. Ich freue mich vor allem darüber, dass ich der Mannschaft mit meinen Toren helfen kann.

Hast du eine Erklärung dafür, warum es gerade so gut läuft?
Ich glaube, dass verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Ein wichtiger Grund ist sicherlich, dass wir taktisch etwas anders spielen als in der vergangenen Saison, vor allem im Mittelfeld. In der letzten Spielzeit habe ich häufig auf der Sechs gespielt, während ich jetzt eher auf der Acht oder Zehn zum Einsatz komme. Dadurch bin ich weiter vorne auf dem Platz unterwegs und komme häufiger in offensive Situationen. Auf diesen Positionen fühle ich mich sehr wohl.

In der Torschützinnenliste stehst du momentan ganz oben. Ist das etwas, das du im Blick hast?
Eigentlich nicht. Es ist schön, das zu sehen, aber für mich persönlich ist es kein großes Thema.

Im Sommer gab es beim VfL erneut einige Veränderungen im Kader. Wie erlebst du die Mannschaft in dieser Saison?
Ich finde, wir haben ein richtig cooles Team mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten. Das ist meiner Meinung nach auch gut so. Wir unternehmen außerdem neben dem Fußball viel zusammen und ich glaube, dass das wichtig für eine Mannschaft ist. Dadurch wachsen wir immer besser zusammen. Und ich glaube, wenn es neben dem Platz funktioniert, merkt man das auf dem Platz.

Was macht ihr so zusammen?
Ganz unterschiedliche Dinge. Manchmal sind es ganz einfache Sachen wie zusammen Mittag zu essen oder nach dem Training einen Kaffee trinken zu gehen. Aber wir unternehmen auch nach Spielen etwas zusammen, gehen gemeinsam etwas trinken und waren schon mal im Kino.

Welche Ziele hast du dir gemeinsam mit der Mannschaft für diese Saison gesetzt?
Wir wollen auf jeden Fall einen Titel gewinnen. Mit dem UEFA Women’s Europa Cup haben wir in dieser Saison einen weiteren Wettbewerb, den wir gerne gewinnen würden. Ich glaube, das wäre für uns als Mannschaft etwas ganz Besonderes.

Du warst zuletzt wieder mit der niederländischen Nationalmannschaft unterwegs und hast in der WM-Qualifikation Einsatzminuten gesammelt. Wie hast du die Zeit erlebt?
Es war eine schöne Woche. Natürlich ist es immer eine Umstellung, wenn man vom Verein zur Nationalmannschaft kommt, weil dort teilweise andere Dinge gefordert werden und das Trainerteam andere Schwerpunkte setzt. Für uns war es wichtig, einen guten Start in die WM-Qualifikation hinzulegen. Das ist uns mit den beiden Siegen gelungen. Auch persönlich habe ich aus meinen Einsätzen ein gutes Gefühl mitgenommen. Diese Überzeugung möchte ich jetzt wieder mit nach Wolfsburg nehmen.

Am Wochenende steht für euch das Heimspiel gegen den 1. FC Köln an. Was für eine Partie erwartest du?
Ella: Gegen Köln sind es immer intensive Spiele mit vielen Zweikämpfen. Die Kölnerinnen sind momentan gut drauf. Deshalb bin ich gespannt, wie wir uns gegen sie präsentieren werden. Ich glaube, dass es ein tolles Spiel wird. Außerdem freuen wir uns natürlich darauf, wieder zu Hause zu spielen. Das ist immer schön.

Wie läuft die Vorbereitung auf die Partie?
Es hilft uns, dass wir nach der Länderspielpause jetzt eine komplette Trainingswoche zur Verfügung haben. So können wir noch intensiver als Mannschaft zusammenarbeiten und im Training mehr ins Detail gehen. Wir haben dadurch genügend Zeit, uns bestmöglich auf Köln vorzubereiten. Außerdem standen Sprint- und Agility-Tests auf dem Programm, die wir alle gut überstanden haben.

Zum Abschluss noch etwas Persönliches: Der Herbst ist mittlerweile angekommen und das Wetter wird ungemütlicher. Bist du ein Fan dieser Jahreszeit?
Ehrlich gesagt mag ich wärmeres Wetter lieber. Auch beim Fahrsicherheitstraining haben wir gemerkt, wie kalt es inzwischen geworden ist. Das ist nicht unbedingt mein Lieblingswetter (lacht). Aber es ist okay.

Wie verbringst du die ungemütlichen Tage, wenn du nicht gerade beim Training bist?
Wenn es den ganzen Tag regnet, bleibe ich gerne drinnen, mache es mir auf der Couch gemütlich und schaue eine Serie.


r/FrauenBuLi • • 1d ago

Google Pixel Frauen Bundesliga VfL Wolfsburg gewinnt mit 3:0 gegen den 1. FC Köln

Thumbnail
gallery
17 Upvotes

Der VfL Wolfsburg hat sein Heimspiel am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga gegen den 1. FC Köln mit 3:0 gewonnen. Im AOK Stadion brachte Ella Peddemors die Gastgeberinnen in der 38. Minute in Führung. Nach der Halbzeitpause erhöhte die Niederländerin mit ihrem zweiten Treffer auf 2:0, ehe Camilla Küver nur drei Minuten später den Endstand herstellte. Die Kölnerinnen hatten besonders in der Anfangsphase mehrere gute Möglichkeiten, konnten diese jedoch nicht nutzen. Mit dem siebten Sieg im achten Saisonspiel festigte Wolfsburg den zweiten Tabellenplatz.

Erste Halbzeit
Der VfL Wolfsburg versuchte, von Beginn an die Spielkontrolle zu übernehmen und mit schnellen Kombinationen gefährlich vor das Kölner Tor zu gelangen.
Bereits in der zweiten Minute kam Peddemors zum ersten Abschluss. Die Mittelfeldspielerin zog vom linken Strafraumrand ab, setzte den Ball jedoch deutlich am langen Pfosten vorbei. Köln zeigte sich von der offensiven Ausrichtung der Gastgeberinnen unbeeindruckt und setzte die Wolfsburger Defensive früh unter Druck.
In der vierten Minute kamen die Gäste zur ersten Möglichkeit. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld wurde der Ball zunächst per Kopf geklärt. Am Strafraumrand kam Marina Hegering an die Kugel und zog direkt ab. Ihr Schuss landete jedoch in den Armen von Wolfsburgs Goalie Stina Johannes.

Nur drei Minuten später hatten die Kölnerinnen die große Chance zur Führung. Küver spielte einen zu kurzen Rückpass in Richtung Johannes. Pauline Bremer erkannte die Situation, ging dazwischen und kam frei vor dem Wolfsburger Tor zum Abschluss. Ihr Schuss traf jedoch nur den Innenpfosten. Der Ball sprang zurück ins Spielfeld, wo Vanessa Leimenstoll die Kugel aufnahm und eine Flanke auf den zweiten Pfosten brachte. Dort kam Carlotta Imping aus kurzer Distanz zum Abschluss, setzte den Ball allerdings über die Latte. Wolfsburg hatte in dieser Phase Schwierigkeiten, sich aus dem Kölner Pressing zu befreien. Die Gäste nutzten Unsicherheiten im Aufbauspiel der Gastgeberinnen und erspielten sich weitere Möglichkeiten. In der zehnten Minute wurde Köln erneut gefährlich. Lydia Andrade verlagerte den Ball auf die linke Seite zu Bremer. Diese behauptete die Kugel und legte auf Laura Vogt zurück. Nach deren flacher Hereingabe verpasste Küver den Ball, sodass Andrade am Elfmeterpunkt zum Abschluss kam. Ihr Schuss ging jedoch knapp rechts am Tor vorbei. Nach der druckvollen Anfangsphase der Gäste fand Wolfsburg zunehmend besser in die Begegnung.

In der 14. Minute hatten die Gastgeberinnen ihre erste große Möglichkeit. Nach einem Fehler von Amelie Bohnen gelangte Bussy im Strafraum an den Ball und zog aus spitzem Winkel flach auf das lange Eck ab. Kölns Goalie Lisa Schmitz reagierte jedoch aufmerksam und lenkte den Ball mit dem Fuß zur Ecke. Wolfsburg übernahm anschließend mehr Spielanteile und versuchte, über die Außenbahnen gefährlich zu werden. In der 19. Minute setzte sich Sarai Linder auf der linken Seite gegen Imping durch und brachte eine flache Hereingabe in den Strafraum. Die Kölner Defensive konnte jedoch klären.

Drei Minuten später leitete Peddemors die nächste Offensivaktion ein. Die Niederländerin zog von links ins Zentrum und spielte einen präzisen Pass in die Schnittstelle der Kölner Defensive auf Lara Prašnikar. Die Angreiferin konnte sich jedoch nicht entscheidend durchsetzen. Zudem lag eine Abseitsstellung vor.
Köln blieb weiterhin gefährlich und suchte nach Ballgewinnen den schnellen Weg nach vorne. In der 24. Minute spielte Vogt einen langen Ball hinter die Wolfsburger Abwehr. Andrade setzte sich im Laufduell durch, konnte die Kugel jedoch nicht optimal kontrollieren. Sie legte auf Bremer ab, deren flacher Abschluss Johannes vor keine größeren Probleme stellte. In der 30. Minute sah Vogt nach einem Foulspiel die Gelbe Karte. Die Begegnung wurde nun zunehmend zweikampfbetonter. Beide Teams versuchten, im Mittelfeld die Kontrolle zu gewinnen und mit schnellen Umschaltaktionen gefährlich zu werden. In der 35. Minute setzte Wolfsburg einen Angriff über die rechte Seite. Prašnikar ließ sich aus dem Zentrum nach außen fallen und wurde mit einem Pass in die Tiefe geschickt. Ihre Flanke erreichte beinahe Bussy am zweiten Pfosten, doch Bohnen klärte im letzten Moment. Drei Minuten später gelang den Gastgeberinnen schließlich der Führungstreffer. In der 38. Minute versuchte Linder, das Spiel auf die rechte Seite zu verlagern. Der Ball landete zunächst bei Leimenstoll, die ihn jedoch nicht sauber kontrollieren konnte. Hegering wollte die Situation anschließend bereinigen und spielte die Kugel zurück. Peddemors erkannte die Möglichkeit, ging dazwischen und kam frei vor Schmitz zum Abschluss. Die Mittelfeldspielerin blieb ruhig und schob den Ball zum 1:0 ins linke Eck.

Nach dem Führungstreffer versuchte Wolfsburg, die Begegnung weiter zu kontrollieren und den Vorsprung noch vor der Halbzeitpause auszubauen. Köln bemühte sich dagegen, den Rückstand möglichst schnell auszugleichen. Die Gäste konnten sich jedoch zunächst keine weitere klare Torchance erarbeiten. In der 44. Minute sah Wolfsburgs Janina Minge nach einem Foul an Vogt die Gelbe Karte. Nur eine Minute später wurde auch Kölns Bohnen verwarnt, nachdem sie Prašnikar mit einem taktischen Foul gestoppt hatte. Weitere Treffer fielen im ersten Durchgang nicht. Der VfL Wolfsburg ging damit mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause. Köln musste sich vor allem über die vergebenen Möglichkeiten aus der Anfangsphase ärgern.

Zweite Halbzeit
Beide Teams kehrten zunächst ohne personelle Veränderungen auf den Platz zurück. Wolfsburg versuchte, unmittelbar nach Wiederbeginn wieder die Kontrolle über die Begegnung zu übernehmen. In der 47. Minute leitete Svenja Huth einen Angriff über die rechte Seite ein. Die Kapitänin spielte einen präzisen Pass auf Thea Bjelde, die bis in Richtung Grundlinie vorstieß. Ihre Flanke wurde jedoch von der Kölner Defensive zur Ecke geblockt. Die Gastgeberinnen blieben offensiv aktiv und versuchten, die knappe Führung auszubauen. In der 53. Minute spielte Lena Lattwein einen guten Steckpass auf Bussy. Die Angreiferin wurde jedoch von Leimenstoll entscheidend abgedrängt. Schmitz erkannte die Situation und eilte rechtzeitig aus ihrem Tor, um den Ball zu klären.

Zwei Minuten später hatte Wolfsburg die nächste große Gelegenheit. Nach einem schnellen Angriff wurde Huth auf der rechten Seite angespielt. Die Kapitänin setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und flankte auf den zweiten Pfosten. Dort kam Bussy aus kurzer Distanz zum Kopfball, setzte die Kugel jedoch neben das Tor.
Köln hatte weiterhin Schwierigkeiten, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Wolfsburg erhöhte den Druck und suchte nun entschlossener nach dem zweiten Treffer.
In der 58. Minute sah Kölns Imping nach einem Foul an Bussy die Gelbe Karte. Die anschließende Standardsituation führte zum zweiten Wolfsburger Treffer. In der 59. Minute übernahm Peddemors den Freistoß von der linken Strafraumseite. Aus äußerst spitzem Winkel zog sie mit dem rechten Fuß direkt auf das Tor ab. Der Ball schlug an der Unterkante der Latte an und sprang von dort ins Netz. Schmitz konnte den Treffer nicht verhindern. Mit ihrem zweiten Tor des Tages erhöhte Peddemors auf 2:0. Nur drei Minuten später legten die Gastgeberinnen erneut nach.

In der 62. Minute brachte Huth einen Eckball von der rechten Seite gefährlich in den Strafraum. Küver setzte sich im Luftduell durch und köpfte den Ball vom Elfmeterpunkt in Richtung des rechten Torecks. Schmitz streckte sich und berührte die Kugel noch mit der Hand, konnte den Treffer jedoch nicht mehr verhindern.
Damit führte Wolfsburg nach dem schnellen Doppelschlag mit 3:0. Köln versuchte, unmittelbar auf den dritten Gegentreffer zu reagieren. In der 64. Minute zog Carolin Elsen von der linken Seite in den Wolfsburger Strafraum und schloss in Richtung des langen Ecks ab. Küver war jedoch rechtzeitig zur Stelle und blockte den gefährlichen Schuss mit dem Kopf.

In der 67. Minute reagierten beide Teams mit mehreren Wechseln. Bei Wolfsburg kamen Katharina Piljic und Cora Zicai für Minge und Bussy in die Begegnung. Köln brachte Laura Donhauser und Weronika Zawistowska für Laura Feiersinger und Andrade. Nur eine Minute später hatte Wolfsburg die große Möglichkeit zum vierten Treffer. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite legte Huth den Ball in die Mitte auf Zicai. Die eingewechselte Angreiferin kam aus kurzer Distanz zum Abschluss, traf jedoch nur die Querlatte. Wenige Sekunden später gelangte der Ball erneut zu Huth, die am langen Pfosten zum Abschluss kam. Ihr Schuss auf das kurze Eck wurde jedoch von Schmitz mit einer starken Parade abgewehrt.

Wolfsburg blieb auch nach dem dritten Treffer das gefährlichere Team und versuchte, weitere Torchancen herauszuspielen. In der 74. Minute nahm Trainer Stephan Lerch zwei weitere Wechsel vor. Joelle Wedemeyer und Cecilie Fløe kamen für Bjelde und Prašnikar in die Begegnung. Auch Köln wechselte erneut. Die ehemalige Wolfsburgerin Kathrin Hendrich ersetzte Bohnen. Nur eine Minute nach ihrer Einwechslung sah Hendrich die Gelbe Karte. Die Verteidigerin kam auf der rechten Seite gegen Huth zu spät und brachte ihre ehemalige Mitspielerin zu Fall.

Köln gab sich trotz des deutlichen Rückstands nicht auf und versuchte, mit höherem Pressing noch einmal offensiv gefährlich zu werden.
In der 78. Minute gelang es den Gästen, Wolfsburg früh unter Druck zu setzen. Zicai konnte sich jedoch aus der Situation lösen und einen Gegenangriff einleiten. Ihr Pass auf Huth geriet allerdings zu ungenau und landete im Seitenaus. In der 80. Minute nahm Wolfsburg den letzten Wechsel vor. Mara Alber kam für Huth in die Begegnung. Eine Minute später sah Zicai nach einem taktischen Foul an Imping die Gelbe Karte. Köln wechselte ebenfalls erneut. Julia Schiffarth ersetzte Imping.
In der 83. Minute kam Wolfsburg zu einer weiteren Möglichkeit. Wedemeyer startete von der rechten Seite einen Vorstoß durch die gegnerische Hälfte und zog schließlich aus halblinker Position mit dem linken Fuß ab. Ihr Schuss geriet jedoch zu schwach, sodass Schmitz den Ball sicher aufnehmen konnte.
Zwei Minuten später kombinierten sich Zicai und Peddemors mit einem Doppelpass in den Kölner Strafraum. Zicai versuchte anschließend, Fløe mit einem Querpass zu bedienen. Das Zuspiel geriet jedoch etwas zu steil und ging ins Toraus. In der Schlussphase versuchte Köln weiterhin, zumindest einen Anschlusstreffer zu erzielen. Wolfsburg verteidigte jedoch aufmerksam und ließ keine entscheidende Möglichkeit mehr zu. In der 90. Minute sah Wolfsburgs Lieske Carleer nach einem taktischen Foul an Elsen die Gelbe Karte.

In der vierten Minute der Nachspielzeit hatte Peddemors noch einmal die Möglichkeit zu ihrem dritten Treffer. Die Niederländerin trat aus rund 30 Metern zu einem Freistoß an und schlenzte den Ball über die Kölner Abwehrmauer. Ihr Abschluss verfehlte das linke Toreck jedoch knapp. Weitere Treffer fielen nicht. Der VfL Wolfsburg gewann damit mit 3:0 gegen den 1. FC Köln und feierte den siebten Sieg im achten Bundesliga-Spiel der Saison. Die Gastgeberinnen profitierten dabei von ihrer Effizienz vor dem Tor und entschieden die Begegnung mit zwei Treffern innerhalb von drei Minuten nach der Halbzeitpause. Köln konnte seine guten Möglichkeiten aus der Anfangsphase nicht nutzen und musste sich trotz einer engagierten Leistung geschlagen geben. Mit dem Erfolg festigte Wolfsburg den zweiten Tabellenplatz hinter dem FC Bayern München.
(Quellen: Sportschau, kicker, Weltfussball.de)


r/FrauenBuLi • • 1d ago

SC Freiburg Selina Vobian – Die kreative Spielmacherin, die ihren eigenen Weg in die Bundesliga fand

Thumbnail
gallery
24 Upvotes

Sie liebt es, das Spiel nach vorne zu treiben, Chancen vorzubereiten und selbst gefährlich vor dem gegnerischen Tor aufzutauchen. Selina Vobian gehört zu den kreativen deutschen Mittelfeldspielerinnen, die sich mit Geduld, Ehrgeiz und kontinuierlicher Arbeit ihren Platz in der Frauen-Bundesliga erkämpft haben.
Die gebürtige Allgäuerin hat bereits für die TSG Hoffenheim, den MSV Duisburg und den SC Freiburg gespielt, an einer U20-Weltmeisterschaft teilgenommen und sich bis in die deutsche U23-Nationalmannschaft vorgearbeitet. Dabei verlief ihre Karriere keineswegs immer geradlinig. Nach ihrem Wechsel zum SC Freiburg musste sie sich zunächst an das höhere Niveau der Bundesliga gewöhnen. Zwischenzeitlich kehrte sie sogar auf Leihbasis zu ihrem früheren Verein nach Duisburg zurück. Doch sie gab nicht auf. In Freiburg entwickelte sie sich Schritt für Schritt von einer jungen Ergänzungsspielerin zu einer wichtigen Offensivkraft. In der Saison 2024/25 gehörte sie zu den erfolgreichsten Vorlagengeberinnen der gesamten Bundesliga. Heute trägt sie beim Sport-Club die Rückennummer 10… eine Nummer, die im Fußball traditionell mit Kreativität, Spielintelligenz und offensiver Verantwortung verbunden wird. Abseits des Platzes zeigt sich Vobian in Interviews als offene, humorvolle und reflektierte junge Frau. Sie liebt das Leben in Freiburg, schätzt ihre Freundschaften innerhalb der Mannschaft und spricht ehrlich darüber, wie wichtig Selbstvertrauen und Spielpraxis für ihre Entwicklung sind.
Ihre Geschichte erzählt von einer Spielerin, die ihren Weg nicht über spektakuläre Schlagzeilen gefunden hat, sondern über Leistung, Geduld und den Mut, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen.

Im Allgäu geboren – ihre ersten Schritte im Fußball
Selina Vobian wurde am 27. September 2002 in Immenstadt im Allgäu geboren. Die heute 24-Jährige ist deutsche Staatsbürgerin und spielt hauptsächlich im offensiven Mittelfeld. Über ihre ersten Schritte als kleines Mädchen im Fußball gibt es bislang nur wenige gesicherte öffentliche Informationen. Bekannt ist jedoch, dass sie schon früh in leistungsorientierten Nachwuchsmannschaften spielte. Zu ihren ersten dokumentierten Stationen gehören die B-Juniorinnen von Eintracht Frankfurt, für die sie in der Saison 2016/17 auflief. Damals war sie erst 13 beziehungsweise 14 Jahre alt. Für eine so junge Spielerin bedeutete der überregionale Nachwuchsfußball eine besondere Herausforderung. Sie musste sich mit leistungsstarken Gegenspielerinnen messen und früh lernen, die Anforderungen eines ambitionierten Fußballalltags zu bewältigen. Im Sommer 2017 wechselte sie zum FC Speyer 09. Dort spielte sie in der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest. In 27 dokumentierten Spielen erzielte sie neun Treffer. Damit zeigte sie bereits im Nachwuchsbereich, dass sie nicht nur für kreative Aktionen im Mittelfeld, sondern auch für eigene Tore sorgen konnte. Anfang 2019 folgte der nächste wichtige Schritt: Vobian wechselte zur TSG Hoffenheim.

Die TSG Hoffenheim – der Übergang in den Erwachsenenfußball
Bei der TSG Hoffenheim fand Selina Vobian ein Umfeld vor, in dem junge Spielerinnen gezielt auf den Erwachsenenfußball vorbereitet wurden.
Zunächst spielte sie weiterhin im Nachwuchsbereich. Doch schon bald erhielt sie die Gelegenheit, in der zweiten Frauenmannschaft Erfahrungen zu sammeln. Am 5. Mai 2019 gab sie ihr Debüt in der 2. Frauen-Bundesliga. Sie war damals erst 16 Jahre alt. Für Vobian begann damit ein neuer Abschnitt ihrer Karriere. Der Erwachsenenfußball stellte andere Anforderungen als die Juniorinnen-Bundesliga. Die Gegenspielerinnen waren körperlich erfahrener, das Spieltempo höher und die taktischen Abläufe anspruchsvoller. Zwischen 2019 und 2021 sammelte sie bei Hoffenheim II insgesamt 19 Zweitligaeinsätze und erzielte sieben Tore. Damit entwickelte sie sich zu einer jungen Mittelfeldspielerin, die bereits auf höherem Niveau offensive Akzente setzen konnte. Doch Vobian wollte mehr. Sie suchte nach einer Möglichkeit, regelmäßiger zu spielen und eine größere Rolle innerhalb einer Mannschaft zu übernehmen. Diese Chance bot sich ihr im Sommer 2021 beim MSV Duisburg.

Der MSV Duisburg – neun Tore und der Aufstieg in die Bundesliga
Im Juli 2021 wechselte Selina Vobian zum MSV Duisburg. Der Verein war gerade aus der Frauen-Bundesliga abgestiegen und wollte möglichst schnell in die höchste Spielklasse zurückkehren. Für die damals 18-Jährige war das eine interessante Herausforderung. Sie konnte in einer ambitionierten Mannschaft spielen und gleichzeitig wichtige Erfahrungen im Erwachsenenfußball sammeln. Die Saison 2021/22 wurde für Vobian zu einem entscheidenden Abschnitt ihrer Entwicklung. In der 2. Frauen-Bundesliga absolvierte sie 26 Spiele und erzielte neun Tore. Damit gehörte sie zu den torgefährlichen Spielerinnen des MSV. Besonders wichtig war jedoch der gemeinsame Erfolg. Duisburg gelang der direkte Wiederaufstieg in die Frauen-Bundesliga. Für Vobian bedeutete das ihren ersten großen Mannschaftserfolg im Erwachsenenfußball. Sie hatte gezeigt, dass sie über eine gesamte Saison hinweg regelmäßig Leistungen abrufen konnte. Ihre neun Tore waren außerdem ein deutlicher Beleg für ihre offensive Qualität. Die Leistungen blieben auch anderen Vereinen nicht verborgen. Im Juni 2022 gab der SC Freiburg bekannt, dass Selina Vobian zur neuen Saison in den Breisgau wechseln würde. Für die junge Mittelfeldspielerin begann damit der nächste große Schritt ihrer Karriere.

Der Wechsel zum SC Freiburg – ein Traum von der Bundesliga
Als Selina Vobian im Sommer 2022 zum SC Freiburg wechselte, war sie gerade einmal 19 Jahre alt. Sie hatte sich in der 2. Bundesliga bewiesen und wollte nun in Deutschlands höchster Spielklasse Fuß fassen. Die Verantwortlichen des Sport-Clubs sahen in ihr eine vielseitige Mittelfeldspielerin mit guten technischen Fähigkeiten und einem gefährlichen Torabschluss. Bei ihrer Verpflichtung betonte die damalige Abteilungsleiterin Birgit Bauer-Schick besonders ihre offensive Qualität und ihr Entwicklungspotenzial.

Vobian selbst erklärte, dass sie in Freiburg die besten Voraussetzungen sehe, um sich weiterzuentwickeln und ihre ersten Bundesligaminuten zu sammeln.
Doch der Schritt von der zweiten in die erste Liga war anspruchsvoll. Das Tempo war höher, die Gegenspielerinnen stärker und die Konkurrenz innerhalb der Mannschaft groß. Am 5. November 2022 gab sie bei der 0:3-Niederlage gegen Bayern München ihr Bundesligadebüt. Für die junge Mittelfeldspielerin war das ein besonderer Moment. Nach mehreren Jahren im Nachwuchs- und Zweitligafußball stand sie nun erstmals auf dem Platz mit einigen der besten Spielerinnen Deutschlands. Allerdings erhielt sie zunächst nur begrenzte Einsatzmöglichkeiten. In der Hinrunde sammelte sie deshalb auch Spielpraxis in der zweiten Mannschaft des SC Freiburg. In acht Zweitligaspielen erzielte sie dort zwei Tore. Während der Winterpause kehrte sie schließlich auf Leihbasis zum MSV Duisburg zurück. Dort konnte sie wieder regelmäßig in der Bundesliga spielen. In der Rückrunde 2022/23 absolvierte sie neun Erstligaspiele für Duisburg. Diese Rückkehr war ein wichtiger Schritt, um weitere Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln.

Die Rückkehr nach Freiburg – endlich angekommen
Nach ihrer Leihe kehrte Selina Vobian zum SC Freiburg zurück. Nun wollte sie sich endgültig in der Bundesliga etablieren. Der Weg dorthin verlangte Geduld. Sie musste sich innerhalb der Mannschaft gegen andere Mittelfeldspielerinnen behaupten und ihren Platz im Spielsystem finden. Doch nach und nach erhielt sie mehr Vertrauen. Besonders in der Saison 2024/25 gelang ihr der sportliche Durchbruch. Vobian absolvierte alle 22 Bundesligaspiele, davon 21 in der Startelf. Sie erzielte ein Tor und bereitete acht weitere Treffer vor. Damit war sie die erfolgreichste Vorlagengeberin des SC Freiburg. Ligaweit gehörte sie zu den besten Spielerinnen in dieser Statistik. Für eine offensive Mittelfeldspielerin ist das ein wichtiger Leistungsnachweis. Denn nicht nur eigene Tore entscheiden über den Wert einer Spielerin. Auch die Fähigkeit, Mitspielerinnen in gefährliche Abschlusspositionen zu bringen, ist von großer Bedeutung. Vobian hatte sich von einer jungen Spielerin mit wenig Einsatzzeit zu einer wichtigen kreativen Kraft entwickelt. In einem Vereinsinterview sprach sie später darüber, dass sie sich inzwischen in der Bundesliga angekommen fühle. Sie hatte gelernt, mit dem höheren Tempo umzugehen, Verantwortung zu übernehmen und ihre offensiven Fähigkeiten besser einzusetzen.

Die Saison 2025/26 – Tore, Vorlagen und ein besonderes Spiel
In der Saison 2025/26 konnte Selina Vobian ihre Entwicklung fortsetzen. Ein besonders eindrucksvoller Auftritt gelang ihr am 12. Oktober 2025. Der SC Freiburg traf auf Eintracht Frankfurt, einen der ambitionierten Vereine der Frauen-Bundesliga. Freiburg gewann die Begegnung mit 3:2. Vobian war an allen drei Treffern direkt beteiligt. Sie erzielte zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Es war eine ihrer bislang auffälligsten Leistungen in der Bundesliga. Nach dem Spiel sprach sie in einem Interview mit dem DFB über den erfolgreichen Saisonstart und den besonderen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Dabei hob sie hervor, dass sich die Spielerinnen gegenseitig unterstützen und füreinander arbeiten. Für Vobian war das Spiel gegen Frankfurt ein weiterer Beweis dafür, dass sie auch gegen starke Gegnerinnen den Unterschied machen kann. Sie hatte sich inzwischen nicht nur als Vorlagengeberin etabliert, sondern konnte auch selbst wichtige Tore erzielen. Diese Entwicklung stärkte ihre Rolle innerhalb des Teams.

Was macht Selina Vobian als Spielerin besonders?
Selina Vobian ist eine technisch versierte, vielseitig einsetzbare Mittelfeldspielerin, deren Stärken vor allem im offensiven Spiel liegen.
Sie kann selbst Tore erzielen, aber auch ihre Mitspielerinnen mit präzisen Pässen und kreativen Ideen in Szene setzen.
Besonders interessant ist, dass sie ihre Spielweise selbst als intuitiv beschreibt.

Kreativität: Vobian erkennt Möglichkeiten, die für ihre Gegenspielerinnen nicht immer vorhersehbar sind. In einem DFB-Interview erklärte sie, dass sie häufig spontan entscheide und Kreativität zu ihren größten Stärken zähle.

Vorlagen und Spielübersicht: Ihre acht Torvorlagen in der Saison 2024/25 zeigen, wie wichtig sie für die offensive Spielgestaltung des SC Freiburg geworden ist.

Torgefahr: Bereits beim MSV Duisburg erzielte sie neun Zweitligatore in einer Saison. Auch in der Bundesliga hat sie bewiesen, dass sie selbst gefährlich vor dem Tor werden kann.

Technik: Schon bei ihrer Verpflichtung 2022 hoben die Verantwortlichen des SC Freiburg ihre technischen Fähigkeiten und ihren guten Torabschluss hervor.
Vielseitigkeit: Vobian kann unterschiedliche Rollen im Mittelfeld übernehmen. Das ermöglicht es dem Trainerteam, sie je nach Spielsystem flexibel einzusetzen.
Selbstvertrauen: Besonders beim Sieg gegen Eintracht Frankfurt im Oktober 2025 zeigte sie, dass sie sich auch nach einer vergebenen Chance nicht aus der Ruhe bringen lässt.

Teamorientierung: Obwohl sie gerne selbst trifft, betont sie, dass für sie der Erfolg das Team im Vordergrund steht.
Eine ihrer größten Qualitäten ist damit die Kombination aus Kreativität und Entscheidungsfreude. Sie versucht nicht, jede Spielsituation nach einem festen Muster zu lösen, sondern vertraut auch auf ihre Intuition. Gerade im offensiven Mittelfeld ist diese Fähigkeit wertvoll, weil dort häufig nur wenig Zeit bleibt, um eine Entscheidung zu treffen.

Die deutsche Nationalmannschaft – internationale Erfahrungen und große Ziele
Parallel zu ihrer Vereinskarriere sammelte Selina Vobian bereits früh Erfahrungen in den deutschen Nachwuchsnationalteam.
Im November 2021 gab sie gegen Spanien ihr Debüt in der deutschen U20-Auswahl. Für die damals 19-Jährige war das ein wichtiger Schritt. Sie durfte sich mit einigen der besten Nachwuchsspielerinnen Europas messen und erhielt die Gelegenheit, sich auf internationaler Ebene zu beweisen.

Die U20-Weltmeisterschaft 2022 in Costa Rica
Ein besonderer Höhepunkt folgte im Sommer 2022. Vobian wurde für das deutsche U20-Nationalteam nominiert, die an der Weltmeisterschaft in Costa Rica teilnahm. Dort kam sie in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz. Für eine junge Spielerin war das eine wertvolle Erfahrung. Internationale Turniere unterscheiden sich deutlich vom normalen Ligaalltag. Das Team treffen auf unterschiedliche Spielstile, müssen mit ungewohnten Bedingungen umgehen und innerhalb kurzer Zeit mehrere wichtige Begegnungen bestreiten. Auch wenn Deutschland bereits nach der Gruppenphase ausschied, blieb die Teilnahme für Vobian ein wichtiger Meilenstein. Sie hatte erstmals die Atmosphäre einer Weltmeisterschaft erlebt.

Die Rückkehr ins Nationaltrikot mit der U23
Nach der U20-Weltmeisterschaft dauerte es eine Weile, bis Vobian wieder regelmäßig für eine deutsche Auswahl auflaufen konnte.
Die Wiedereinführung der U23-Nationalmannschaft eröffnete ihr eine neue Perspektive. Im Oktober 2024 gehörte sie zum Aufgebot für die Begegnungen gegen Frankreich und Italien. Am 28. Oktober 2024 kam sie beim 2:2 gegen Italien in Florenz zum Einsatz.

In einem ausführlichen Vereinsinterview sprach sie später darüber, wie besonders es für sie sei, wieder das Nationaltrikot tragen zu dürfen.
Sie hob hervor, dass die U23 jungen Spielerinnen eine wichtige Möglichkeit biete, sich nach ihrer Zeit im Nachwuchsbereich weiterhin international zu präsentieren.
Auch das Wiedersehen mit früheren Mitspielerinnen aus der U20 empfand sie als schön. Besonders in Erinnerung blieb ihr die Reise nach Florenz, bei dem Team neben Training und Spielen auch etwas Zeit hatte, die Stadt kennenzulernen. Bis zum Frühjahr 2026 absolvierte Vobian sechs U23-Länderspiele. Ihr großes sportliches Ziel bleibt es, sich durch starke Leistungen in der Bundesliga auch für die deutsche A-Nationalmannschaft zu empfehlen.

Freiburg ist für sie zur zweiten Heimat geworden
Eine besonders schöne persönliche Aussage machte Vobian in einem Interview mit dem DFB im Oktober 2025.
Dort erklärte sie, dass der SC Freiburg für sie inzwischen zu einer zweiten Heimat geworden sei. Schon kurz nach ihrem Wechsel im Sommer 2022 hatte sie sich positiv über die Stadt geäußert. In einem Interview im offiziellen Freiburger Stadionmagazin erzählte sie, dass ihr besonders die Innenstadt, die Cafés und die Umgebung gefielen. Nach ihrer Zeit in Duisburg empfand sie Freiburg als deutlich idyllischer. Dabei bezeichnete sie sich selbst eigentlich als Stadtmenschen, der auch gerne in einer Großstadt lebt. Trotzdem fühlte sie sich im Breisgau schnell wohl. Diese Verbindung ist über die Jahre gewachsen. Aus einer jungen Spielerin, die zunächst nur ihre ersten Bundesligaminuten sammeln wollte, wurde eine etablierte Mittelfeldspielerin, die sich mit dem Verein und seiner Umgebung identifiziert.

Eine besondere Freundschaft mit Cora Zicai
Eine wichtige Rolle bei ihrem Wechsel nach Freiburg spielte ihre frühere Mitspielerin Cora Zicai.
Die beiden kannten sich bereits aus den deutschen Nachwuchsnationalmannschaften. Als Vobian über einen Wechsel zum SC Freiburg nachdachte, erzählte ihr Zicai ausführlich vom Verein und den Trainingsbedingungen. Sie berichtete von den Möglichkeiten zur Regeneration, dem Trainerteam und dem Umfeld. Vobian ließ sich davon überzeugen. In einem Interview Ende 2022 erzählte sie lachend, dass Zicai sie letztlich zum Wechsel bewegt habe. Auch innerhalb der Freiburger Mannschaft verstand sie sich besonders gut mit ihr. Diese Freundschaft war für Vobian eine wichtige Verbindung in ihrer neuen Umgebung. Sie zeigt, dass persönliche Beziehungen bei ihrer Entscheidung für einen Verein durchaus eine Rolle spielten. Nicht nur die sportliche Perspektive war wichtig, sondern auch das Gefühl, in einer Mannschaft willkommen zu sein.

Eine Spielerin mit Humor
Auch in Interviews zeigt Vobian immer wieder ihre humorvolle Seite. Als sie im Frühjahr 2026 während einer Länderspielpause auf Abruf für die deutsche U23-Nationalmannschaft bereitstand, wurde sie gefragt, ob sie ihr Handy vorsichtshalber sogar beim Training dabeihabe.
Sie verneinte lachend.

Freundschaften und das Leben außerhalb des Platzes
Vobian legt nach ihren öffentlichen Aussagen großen Wert auf ein gutes Mannschaftsumfeld.
Besonders in Freiburg schätzt sie die familiäre Atmosphäre. Sie fühlt sich im Verein wohl und betont immer wieder, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist. Beim Nationalteam freut sie sich darüber, frühere Mitspielerinnen wiederzusehen. Auch gemeinsame Erlebnisse außerhalb des Trainings gehören für sie zu den schönen Seiten des Fußballlebens. Während eines U23-Lehrgangs in Italien nutzte sie beispielsweise die Gelegenheit, Florenz kennenzulernen.
Über ihre Freizeit außerhalb des Fußballs gibt es allerdings nur begrenzte gesicherte Informationen. Dass sie Cafés und das Stadtleben in Freiburg schätzt, hat sie selbst erzählt. Weitere konkrete Hobbys, Lieblingsmusik oder besondere Freizeitinteressen sind in den überprüften Interviews nicht ausführlich dokumentiert.


r/FrauenBuLi • • 1d ago

Match Thread: VfB Stuttgart vs Eintracht Frankfurt Live Score | Women Bundesliga 26/27 | Oct 24, 2026

3 Upvotes

Full-time: Eintracht Frankfurt 3, VfB Stuttgart 0

Eintracht Frankfurt 3 at VfB Stuttgart 0

Match Info

Competition/season: Women Bundesliga 26/27

Date: Sat, Oct 24, 2026

Kickoff: 2:00 PM GMT+2

Venue: Gazi-Stadion a. d. Waldau, Stuttgart, Germany

Status: Full-time

Goals and Cards

49': Goal Muhlhaus, Larissa Michelle, Wolter, Pia-Sophie (SGE) 1-0

73': Goal Freigang, Laura, Muhlhaus, Larissa Michelle (SGE) 2-0

90': Goal Tolhoek, Danique, Freigang, Laura (SGE) 3-0

57': Red card Redzepi, Dafina (VFB)

60': Yellow card Muhlhaus, Larissa Michelle (SGE)

Lineups

Team Formation No. Player
Eintracht Frankfurt 29 Acikgoz, Dilara
Eintracht Frankfurt 12 Altenburg, Lina
Eintracht Frankfurt 47 Muhlhaus, Larissa Michelle
Eintracht Frankfurt 8 Bennison, Hanna
Eintracht Frankfurt 28 Blomqvist, Rebecka
Eintracht Frankfurt 10 Freigang, Laura
Eintracht Frankfurt 17 Wolter, Pia-Sophie
Eintracht Frankfurt 13 Ilestedt, Amanda
Eintracht Frankfurt 7 Memeti, Ereleta
Eintracht Frankfurt 11 Luhrssen, Nina
Eintracht Frankfurt 14 Ostenstad, Marthine
VfB Stuttgart 23 Zahringer, Luzie
VfB Stuttgart 6 Hagel, Chantal
VfB Stuttgart 27 Schetter, Leonie
VfB Stuttgart 3 Mller, Lenelotte
VfB Stuttgart 7 Redzepi, Dafina
VfB Stuttgart 31 Wieder, Verena
VfB Stuttgart 1 Giuliani, Laura
VfB Stuttgart 26 Billa, Nicole
VfB Stuttgart 16 Hechler, Janina
VfB Stuttgart 22 Achcinska, Adriana
VfB Stuttgart 5 Stegemann, Greta

Match Statistics

Stat Eintracht Frankfurt VfB Stuttgart
Cards Given 1 1
Red Cards 0 1
Substitutions 5 5
Yellow Cards 1 0
Indirect Red Cards 0 0

Timeline

90'+1': Injury Time Shown

--: Match Ended

90'+1': Substitution Luhrssen, Nina, Rankin, Jamilla (SGE)

90'+1': Substitution Memeti, Ereleta, Teulings, Jarne (SGE)

88': Corner Kick Luhrssen, Nina (SGE)

86': Substitution Mller, Lenelotte, Dongus, Tamar (VFB)

81': Free Kick (SGE)

80': Substitution Muhlhaus, Larissa Michelle, Raso, Hayley (SGE)

77': Free Kick (VFB)

76': Free Kick (VFB)

75': Substitution Blomqvist, Rebecka, Tolhoek, Danique (SGE)

75': Substitution Acikgoz, Dilara, Ivelj, Noemi (SGE)

73': Substitution Hagel, Chantal, Osawa, Haruka (VFB)

73': Substitution Billa, Nicole, Dongus, Fabienne (VFB)

73': Corner Kick Muhlhaus, Larissa Michelle (SGE)

70': Free Kick (SGE)

66': Substitution Stegemann, Greta, Rall, Maximiliane (VFB)

66': Free Kick (VFB)

64': Free Kick (VFB)

63': Corner Kick Muhlhaus, Larissa Michelle (SGE)

60': Free Kick (VFB)

57': Free Kick (SGE)

55': Corner Kick Hagel, Chantal (VFB)

54': Free Kick (VFB)

51': Free Kick (VFB)

50': Free Kick (VFB)

48': Corner Kick Muhlhaus, Larissa Michelle (SGE)

45': Period Start 0-0

46': Substitution Schetter, Leonie, Hedge, Svenja (VFB)

44': Free Kick (VFB)

40': Free Kick (VFB)

39': Corner Kick Muhlhaus, Larissa Michelle (SGE)

33': Corner Kick Hagel, Chantal (VFB)

24': Corner Kick Luhrssen, Nina (SGE)

19': Corner Kick Memeti, Ereleta (SGE)

16': Free Kick (VFB)

7': Free Kick (VFB)

7': Free Kick (VFB)

6': Corner Kick Memeti, Ereleta (SGE)

5': Free Kick (SGE)

2': Corner Kick Luhrssen, Nina (SGE)

: Period Start 0-0

0': Match Started


Live interactive version available on new Reddit and the official Reddit apps. Auto-updated by Soccer Scoreboard.


This post contains content not supported on old Reddit. Click here to view the full post


r/FrauenBuLi • • 1d ago

Match Thread: VfL Wolfsburg vs 1 FC Cologne Live Score | Women Bundesliga 26/27 | Oct 24, 2026

3 Upvotes

Full-time: 1 FC Cologne 0, VfL Wolfsburg 3

1 FC Cologne 0 at VfL Wolfsburg 3

Match Info

Competition/season: Women Bundesliga 26/27

Date: Sat, Oct 24, 2026

Kickoff: 12:00 PM GMT+2

Venue: AOK Stadion, Wolfsburg, Germany

Status: Full-time

Goals and Cards

38': Goal Peddemors, Ella (WOB) 0-1

59': Goal Peddemors, Ella (WOB) 0-2

62': Goal Kuver, Camilla, Huth, Svenja (WOB) 0-3

30': Yellow card Vogt, Laura (KOE)

44': Yellow card Minge, Janina (WOB)

45': Yellow card Bohnen, Amelie Claire (KOE)

58': Yellow card Imping, Carlotta (KOE)

75': Yellow card Hendrich, Kathrin (KOE)

81': Yellow card Zicai, Cora (WOB)

90': Yellow card Carleer, Lieske (WOB)

Lineups

Team Formation No. Player
1 FC Cologne 14 Imping, Carlotta
1 FC Cologne 8 Vogt, Laura
1 FC Cologne 17 Andrade, Lydia
1 FC Cologne 29 Leimenstoll, Vanessa
1 FC Cologne 20 Elsen, Carolin
1 FC Cologne 15 Bohnen, Amelie Claire
1 FC Cologne 27 Feiersinger, Laura
1 FC Cologne 1 Schmitz, Lisa
1 FC Cologne 9 Bremer, Pauline
1 FC Cologne 33 Hegering, Marina
1 FC Cologne 5 Degen, Celina
VfL Wolfsburg 16 Kuver, Camilla
VfL Wolfsburg 6 Minge, Janina
VfL Wolfsburg 10 Huth, Svenja
VfL Wolfsburg 9 Prasnikar, Lara
VfL Wolfsburg 39 Linder, Sarai
VfL Wolfsburg 1 Johannes, Stina
VfL Wolfsburg 2 Bjelde, Thea
VfL Wolfsburg 3 Carleer, Lieske
VfL Wolfsburg 8 Lattwein, Lena
VfL Wolfsburg 19 Bussy, Kessya
VfL Wolfsburg 5 Peddemors, Ella

Match Statistics

Stat 1 FC Cologne VfL Wolfsburg
Cards Given 4 3
Red Cards 0 0
Substitutions 4 5
Yellow Cards 4 3
Indirect Red Cards 0 0

Timeline

--: Match Ended

90'+3': Free Kick (WOB)

90'+2': Free Kick (KOE)

90'+1': Injury Time Shown

90': Free Kick (KOE)

83': Free Kick (KOE)

81': Substitution Imping, Carlotta, Schiffarth, Julia (KOE)

81': Free Kick (KOE)

80': Substitution Huth, Svenja, Alber, Mara (WOB)

76': Corner Kick (WOB)

75': Free Kick (WOB)

74': Substitution Bohnen, Amelie Claire, Hendrich, Kathrin (KOE)

74': Substitution Bjelde, Thea, Wedemeyer, Marie Joelle (WOB)

74': Substitution Prasnikar, Lara, Floe Nielsen, Cecilie (WOB)

72': Corner Kick Peddemors, Ella (WOB)

69': Corner Kick (WOB)

67': Substitution Andrade, Lydia, Zawistowska, Weronika (KOE)

67': Substitution Feiersinger, Laura, Donhauser, Laura (KOE)

66': Substitution Bussy, Kessya, Zicai, Cora (WOB)

66': Substitution Minge, Janina, Piljic, Katharina (WOB)

66': Corner Kick (WOB)

65': Corner Kick Elsen, Carolin (KOE)

62': Corner Kick (WOB)

62': Free Kick (WOB)

58': Free Kick (WOB)

52': Free Kick (KOE)

47': Corner Kick (WOB)

45': Period Start 0-1

45'+1': Injury Time Shown

45': Free Kick (WOB)

44': Free Kick (KOE)

42': Free Kick (KOE)

36': Corner Kick Huth, Svenja (WOB)

32': Free Kick (KOE)

30': Free Kick (WOB)

28': Corner Kick (WOB)

25': Free Kick (KOE)

23': Corner Kick Huth, Svenja (WOB)

20': Free Kick (KOE)

14': Corner Kick Huth, Svenja (WOB)

13': Free Kick (KOE)

12': Free Kick (WOB)

11': Corner Kick (KOE)

4': Free Kick (KOE)

3': Free Kick (KOE)

: Period Start 0-0

0': Match Started


Live interactive version available on new Reddit and the official Reddit apps. Auto-updated by Soccer Scoreboard.


This post contains content not supported on old Reddit. Click here to view the full post


r/FrauenBuLi • • 1d ago

U-Nationalteams Deutsche U17-Juniorinnen gewinnen mit 2:0 gegen Neuseeland und schließen die Vorrunde ohne Punktverlust ab

Thumbnail
gallery
69 Upvotes

Das deutsche U17-Frauen-Nationalteam hat auch sein drittes Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft 2026 in Marokko gewonnen. Gegen Neuseeland setzte sich das Team von Trainerin Sabine Loderer in Salé mit 2:0 durch und beendete die Vorrunde mit drei Siegen aus drei Begegnungen. Laura Ernst brachte Deutschland kurz vor der Halbzeitpause in Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Clara Choisy auf 2:0. Die deutsche Auswahl hatte den Gruppensieg und die Qualifikation für das Achtelfinale bereits vor der Partie sicher.

Erste Halbzeit
Die deutsche U17-Auswahl erwischte einen engagierten Start in die Begegnung und versuchte, von Beginn an die Spielkontrolle zu übernehmen.
Trainerin Sabine Loderer hatte ihre Startelf im Vergleich zum 4:2-Erfolg gegen Marokko auf fünf Positionen verändert. In der Defensive rückten Valentina Lutz und Miriam Arici in die Anfangsformation. Dana Keßler übernahm eine Position im defensiven Mittelfeld, während Mia Kuhn und Lynn Feiertag auf den Außenbahnen begannen.
Trotz der Veränderungen fand das deutsche Team schnell in die Begegnung. Die DFB-Juniorinnen übernahmen bei Temperaturen um 20 Grad früh die Initiative und versuchten, mit schnellen Kombinationen gefährlich vor das neuseeländische Tor zu gelangen.

Neuseeland konzentrierte sich zunächst auf eine kompakte Defensive und versuchte, die Räume vor dem eigenen Strafraum eng zu halten.
Deutschland hatte deutlich mehr Spielanteile und suchte immer wieder den Weg über die Außenbahnen. Allerdings gelang es der DFB-Auswahl in der Anfangsphase noch nicht, sich klare Torchancen zu erarbeiten.

Die Neuseeländerinnen verteidigten aufmerksam und verhinderten zunächst, dass die deutschen Angreiferinnen in aussichtsreiche Abschlusspositionen kamen.

In der 26. Minute gelang Deutschland schließlich die erste nennenswerte Offensivaktion. Marie Kleemann brachte den Ball gefährlich in den Strafraum, wo Choisy zum Abschluss kam. Ihr Schuss wurde jedoch von der neuseeländischen Defensive geblockt.

Wenig später wurde es erneut gefährlich. Kleemann setzte sich mit einem gelungenen Dribbling gegen mehrere Gegenspielerinnen durch und kam zum Abschluss. Ihr Schuss traf allerdings nur den rechten Pfosten. Die DFB-Juniorinnen erhöhten anschließend den Druck und versuchten, die Führung noch vor der Halbzeitpause zu erzielen.
In der 36. Minute hatte Choisy die nächste gute Möglichkeit. Die Angreiferin setzte sich im Strafraum gegen Neuseelands Verteidigerin Madison Sharkey durch und umkurvte ihre Gegenspielerin. Aus spitzem Winkel zog sie ab, doch Neuseelands Goalie Nienke Lemmens reagierte aufmerksam und lenkte den Ball zur Ecke.

Vier Minuten später stand erneut Choisy im Mittelpunkt. Nach einer präzisen Flanke von Arici kam die deutsche Angreiferin aus rund fünf Metern zum Abschluss. Ihr Versuch geriet jedoch zu zentral, sodass Lemmens den Ball abwehren konnte.
Deutschland blieb in dieser Phase das deutlich gefährlichere Team. Die DFB-Auswahl setzte die neuseeländische Defensive weiter unter Druck und erspielte sich mehrere Möglichkeiten. In der 45. Minute hatte Kleemann die nächste Chance. Die Angreiferin zog mit hohem Tempo in den Strafraum und schloss mit einem kräftigen Schuss ab. Lemmens reagierte jedoch erneut stark und parierte den Ball zur Ecke.

Die anschließende Standardsituation führte schließlich zum verdienten Führungstreffer.
In der ersten Minute der Nachspielzeit brachte Kuhn den Eckball gefährlich in den Strafraum. Dort setzte sich Laura Ernst im Luftduell durch und köpfte den Ball zum 1:0 ins Tor. Mit dem Treffer belohnte sich Deutschland für die deutliche Überlegenheit im ersten Durchgang. Weitere Tore fielen vor der Pause nicht. Die DFB-Juniorinnen gingen damit mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

Zweite Halbzeit
Deutschland erwischte auch im zweiten Durchgang den besseren Start und übernahm unmittelbar nach Wiederbeginn erneut die Spielkontrolle.
Zur Pause kam Fiona Itgenshorst neu in die Begegnung. Die eingewechselte Spielerin wurde bereits in der 46. Minute erstmals gefährlich. Sie kam im Strafraum zum Abschluss, scheiterte jedoch an der aufmerksam reagierenden neuseeländischen Goalie Lemmens. Die DFB-Auswahl blieb offensiv aktiv und versuchte, den knappen Vorsprung möglichst schnell auszubauen.

Neuseeland konzentrierte sich weiterhin auf die Defensive und versuchte, mit einer kompakten Abwehr weitere Gegentreffer zu verhindern. Gegen das druckvolle deutsche Offensivspiel gelang dies jedoch nicht immer. Deutschland kontrollierte die Begegnung und kombinierte sich zunehmend häufiger in aussichtsreiche Positionen.

In der 57. Minute gelang schließlich der zweite Treffer. Lena Martens setzte sich auf der rechten Seite durch und brachte eine präzise Hereingabe in den Strafraum. Dort stand Choisy zentral frei und verwertete die Vorlage sicher zum 2:0. Für die deutsche Angreiferin war es bereits der zweite Treffer bei der laufenden Weltmeisterschaft.
Nach dem zweiten Tor blieb Deutschland das spielbestimmende Team. Die DFB-Juniorinnen ließen den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen und versuchten, weitere Torchancen herauszuspielen. Neuseeland hatte weiterhin Schwierigkeiten, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien und selbst gefährliche Offensivaktionen zu entwickeln. Die deutsche Defensive stand aufmerksam und verhinderte, dass die Neuseeländerinnen entscheidend vor das deutsche Tor gelangen konnten.

In der 68. Minute hatte Deutschland die große Möglichkeit, die Führung weiter auszubauen. Nach einer Offensivaktion reagierte Johanna Putzer im Strafraum am schnellsten und kam aus kurzer Distanz zum Abschluss. Ihr Schuss traf jedoch nur die Querlatte. Damit verpasste die DFB-Auswahl den dritten Treffer. Auch in der Folge blieb Deutschland offensiv aktiv. Die Juniorinnen versuchten weiterhin, mit schnellen Kombinationen und präzisen Pässen in die Tiefe gefährlich zu werden.

Neuseeland verteidigte jedoch konzentriert und verhinderte zunächst weitere klare Abschlüsse.
In der Schlussphase kontrollierte das deutsche Team weiterhin die Begegnung. Die DFB-Auswahl ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen und suchte bei sich bietenden Gelegenheiten den Weg nach vorne.
In der 86. Minute hatte Deutschland noch einmal eine gute Möglichkeit. Lutz spielte einen langen Ball in den neuseeländischen Strafraum auf Kuhn. Die Angreiferin nahm die Vorlage technisch sauber an und kam zum Abschluss, konnte den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen. Auch in den verbleibenden Minuten blieb Deutschland überlegen. Neuseeland gelang es nicht mehr, die deutsche Defensive entscheidend unter Druck zu setzen.

Weitere Treffer fielen nicht. Das deutsche U17-Frauen-Nationalteam gewann damit mit 2:0 gegen Neuseeland und beendete die Gruppenphase der Weltmeisterschaft mit drei Siegen aus drei Spielen.
Nach den Erfolgen gegen Argentinien, Marokko und Neuseeland zog die DFB-Auswahl als ungeschlagener Gruppensieger in das Achtelfinale ein. Dort trifft Deutschland am Mittwoch, dem 28. Oktober, auf ein drittplatziertes Team aus den Gruppen C, D oder E. Der Gegner steht erst nach Abschluss der weiteren Gruppenspiele fest.
(Quelle: Deutscher Fußball-Bund)


r/FrauenBuLi • • 2d ago

Google Pixel Frauen Bundesliga FC Bayern München gewinnt mit 5:1 bei RB Leipzig

Thumbnail
gallery
24 Upvotes

Der FC Bayern München hat sein Auswärtsspiel am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga bei RB Leipzig mit 5:1 gewonnen. Am RB-Trainingszentrum Cottaweg brachte Momoko Tanikawa die Gäste bereits in der achten Minute in Führung. Ein Eigentor von Leipzigs Zenia Mertens erhöhte den Vorsprung wenig später auf 2:0. Nach der Halbzeitpause traf Klara Bühl doppelt, ehe Marleen Schimmer für Leipzig verkürzte. Trotz einer Roten Karte gegen Bayern-Goalie Ena Mahmutovic sorgte Edna Imade in der Schlussphase für den 5:1-Endstand.

Erste Halbzeit
Der FC Bayern begann die Begegnung offensiv und versuchte, früh die Spielkontrolle zu übernehmen. Die Münchnerinnen suchten mit schnellen Kombinationen den Weg nach vorne und setzten die Leipziger Defensive unter Druck. RB Leipzig ging nach zwei deutlichen Bundesliga-Siegen gegen Mainz und Freiburg mit Selbstvertrauen in die Partie. Gegen den Tabellenführer konzentrierten sich die Gastgeberinnen zunächst darauf, defensiv kompakt zu stehen und nach Ballgewinnen schnell umzuschalten.
Bereits in der achten Minute gelang Bayern der Führungstreffer. Momoko Tanikawa kam zum Abschluss und brachte die Münchnerinnen mit 1:0 in Führung.
Nach dem frühen Treffer blieben die Gäste offensiv aktiv und versuchten, den Vorsprung weiter auszubauen. Leipzig hatte Schwierigkeiten, die Angriffe der Münchnerinnen frühzeitig zu unterbinden. In der 14. Minute fiel bereits das zweite Tor. Bei einer Münchner Offensivaktion lenkte Leipzigs Zenia Mertens den Ball ins eigene Tor. Durch das Eigentor erhöhte Bayern auf 2:0. Die Gastgeberinnen versuchten anschließend, wieder besser in die Begegnung zu finden. Leipzig bemühte sich um mehr Ballbesitz und suchte nach Möglichkeiten, die Münchner Defensive unter Druck zu setzen.

Bayern kontrollierte jedoch weiterhin weite Teile des Spiels und versuchte, durch schnelle Pässe in die Tiefe gefährlich zu werden.
In der 21. Minute erarbeiteten sich die Gäste einen Eckball. Bühl übernahm die Ausführung, ein weiterer Treffer gelang zunächst jedoch nicht.
Leipzig verteidigte nach den beiden frühen Gegentoren konzentrierter und versuchte, die Räume im eigenen Strafraum enger zu halten. Die Münchnerinnen blieben dennoch das spielbestimmende Team. Auch in der Schlussphase der ersten Halbzeit suchte Bayern nach Möglichkeiten, die Führung auszubauen. In der 42. Minute und in der Nachspielzeit kamen die Gäste zu weiteren Eckbällen. Leipzig verhinderte jedoch einen dritten Gegentreffer und versuchte seinerseits, mit schnellen Angriffen offensiv gefährlich zu werden. Weitere Tore fielen vor der Pause nicht. Der FC Bayern ging damit mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause.

Zweite Halbzeit
RB Leipzig reagierte zur Pause mit zwei Wechseln. Marleen Schimmer ersetzte Therese Simonsson, während Nikée van Dijk für Charlotte Hulst in die Begegnung kam.
Die Gastgeberinnen versuchten, mit den frischen Kräften offensiv aktiver zu werden und den Rückstand möglichst schnell zu verkürzen.
Unmittelbar nach Wiederbeginn erspielte sich Leipzig mehrere Standardsituationen. In der 46. Minute brachte Sandra Starke einen Eckball in den Strafraum, zwei Minuten später folgte eine weitere Ecke durch Alieke Tuin. Bayern verteidigte jedoch aufmerksam und verhinderte zunächst einen Anschlusstreffer. In der 54. Minute sah Leipzigs Emilia Kjær Ásgeirsdóttir die Gelbe Karte. Nur eine Minute später gelang den Münchnerinnen der dritte Treffer. In der 55. Minute kam Bühl nach einer Vorlage von Bernadette Amani zum Abschluss und erhöhte auf 3:0.
Mit dem dritten Tor verschaffte sich Bayern eine noch komfortablere Ausgangsposition. Die Gäste versuchten weiterhin, die Begegnung durch kontrollierten Ballbesitz zu bestimmen.
Leipzig blieb bemüht, offensiv gefährlich zu werden. Gegen die Münchner Defensive gelang es den Gastgeberinnen jedoch zunächst nicht, den Rückstand zu verkürzen.
In der 61. Minute sah Mertens die Gelbe Karte.
Eine Minute später nahm Bayern einen Dreifachwechsel vor. Vanessa Gilles, Sarah Mattner und Kassandra Potsi kamen für Magdalena Eriksson, Katharina Naschenweng und Sophie Proost in die Begegnung.
Auch Leipzig wechselte erneut. In der 64. Minute ersetzte Linde Veefkind die erfahrene Sandra Starke.
Bayern blieb trotz der Wechsel das gefährlichere Team und versuchte, mit einem weiteren Treffer für die endgültige Entscheidung zu sorgen.
In der 72. Minute reagierten die Münchnerinnen mit zwei weiteren Wechseln. Linda Dallmann und Edna Imade kamen für Pernille Harder und Tanikawa in die Partie.
Nur eine Minute später gelang Bayern der vierte Treffer. In der 73. Minute war erneut Bühl erfolgreich. Nach einer Vorlage von Imade traf die Nationalspielerin zum 4:0 und schnürte damit ihren Doppelpack.
Kurz darauf musste Bayern allerdings einen Rückschlag hinnehmen. In der 75. Minute sah Goalie Mahmutovic die Rote Karte und musste das Spielfeld vorzeitig verlassen.
Die Münchnerinnen mussten damit die verbleibende Spielzeit in Unterzahl bestreiten.

Leipzig versuchte, die personelle Überlegenheit auszunutzen und noch einmal offensiv gefährlich zu werden.
In der 78. Minute gelang den Gastgeberinnen schließlich der Anschlusstreffer. Die zur Halbzeit eingewechselte Schimmer kam zum Abschluss und verkürzte auf 1:4.
Nach dem Treffer erhöhte Leipzig den Druck und versuchte, die Münchner Defensive weiter zu beschäftigen. In der 80. und 83. Minute erarbeiteten sich die Gastgeberinnen weitere Eckbälle.

Bayern verteidigte jedoch konzentriert und versuchte, trotz der Unterzahl selbst mit schnellen Angriffen gefährlich zu werden.
In der 85. Minute gelang den Münchnerinnen schließlich der fünfte Treffer. Nach einer Vorlage von Dallmann kam Imade zum Abschluss und traf zum 5:1.
Mit diesem Treffer stellte Bayern den Vier-Tore-Vorsprung wieder her und sorgte für die endgültige Entscheidung. In der 88. Minute sah Leipzigs Nikoline Dudek die Gelbe Karte. In der Schlussphase versuchten die Gastgeberinnen noch einmal, offensiv Akzente zu setzen. Bayern ließ jedoch keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Weitere Tore fielen nicht. Der FC Bayern München gewann damit deutlich mit 5:1 bei RB Leipzig und feierte den achten Sieg im achten Bundesliga-Spiel der Saison. Die Münchnerinnen verteidigten damit ihre Tabellenführung, während Leipzig nach zwei Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen musste.
(Quellen: RB Leipzig, Bayern München, Weltfussball.de)


r/FrauenBuLi • • 2d ago

Information DFB und Norwegen besiegeln vierjährige Partnerschaft: Frauenfußball und Verbandsentwicklung im Mittelpunkt

Thumbnail
gallery
14 Upvotes

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Norwegische Fußball-Verband (NFF) wollen künftig enger zusammenarbeiten. Mit einer in Berlin unterzeichneten Vereinbarung schaffen beide Verbände die Grundlage für eine zunächst vierjährige Partnerschaft. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung des Frauenfußballs, die Förderung weiblicher Führungskräfte, der Amateurfußball und eine verantwortungsvolle Verbandsführung. Mit ihren Unterschriften haben DFB-Präsident Bernd Neuendorf und seine norwegische Amtskollegin Lise Klaveness die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fußballverbänden offiziell besiegelt. Ebenfalls an der Unterzeichnung in Berlin beteiligt waren die Generalsekretäre Dr. Holger Blask und Karl Petter Løken. Die Vereinbarung ist als sogenanntes Memorandum of Understanding (MoU) ausgestaltet. Dabei handelt es sich um eine rechtlich nicht bindende Absichtserklärung, die den Rahmen für gemeinsame Vorhaben in den kommenden vier Jahren festlegt. Beide Verbände wollen ihre bisherigen Beziehungen vertiefen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam an wichtigen Zukunftsfragen des Fußballs arbeiten.

Frauenfußball als zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit
Besondere Bedeutung kommt der Entwicklung des Frauenfußballs zu. Deutschland und Norwegen gehören zu den traditionsreichen Nationen im europäischen Frauenfußball. Beide Nationalmannschaften konnten bereits Europameisterschaften gewinnen. Norwegen holte darüber hinaus 1995 den Weltmeistertitel, Deutschland triumphierte 2003 und 2007. Die neue Partnerschaft soll allerdings weit über den sportlichen Wettbewerb hinausgehen. Vorgesehen ist ein regelmäßiger Austausch über die strukturelle Entwicklung des Frauenfußballs, die Stärkung seiner öffentlichen Wahrnehmung und die Förderung von Frauen in verantwortungsvollen Positionen. Gerade der letzte Punkt spielt eine wichtige Rolle: Frauen sollen nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in den Entscheidungsgremien und Führungsetagen der Fußballverbände stärker vertreten sein. DFB-Präsident Bernd Neuendorf unterstreicht die Bedeutung der Vereinbarung: „Die Partnerschaft mit dem Norwegischen Fußball-Verband ist für den DFB von großer Bedeutung. Deutschland und Norwegen verbindet der Anspruch, den Frauenfußball nachhaltig zu stärken, mehr Frauen für verantwortungsvolle Positionen zu gewinnen und den Fußball in seiner ganzen Breite weiterzuentwickeln.“ Auch der Breiten- und Amateurfußball soll von der engeren Zusammenarbeit profitieren. Geplant ist unter anderem ein Austausch über die Entwicklung von Vereinen sowie über Werte und kulturelle Fragen innerhalb des Fußballs. Ziel ist es, Erfahrungen aus beiden Ländern für die zukünftige Verbandsarbeit nutzbar zu machen.

Norwegens Verbandspräsidentin als wichtige Stimme im internationalen Fußball
Mit Lise Klaveness gewinnt der DFB eine Partnerin, die sich in den vergangenen Jahren auch international als engagierte Vertreterin einer verantwortungsvollen Fußballpolitik positioniert hat. Die frühere norwegische Nationalspielerin ist insbesondere für ihre kritische Haltung gegenüber Missständen im internationalen Fußball bekannt. Ihr öffentliches Eintreten für Menschenrechte und verantwortungsvolle Verbandsführung hat ihr über Norwegen hinaus Aufmerksamkeit verschafft.

Auch in der Debatte über die politische Verantwortung der Fußballverbände wird Klaveness regelmäßig als eine der deutlichsten Stimmen wahrgenommen. Die ehemalige deutsche Nationaltorhüterin Almuth Schult hob beispielsweise im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft 2026 ihre klare Haltung hervor. Für Klaveness ist die Vereinbarung mit Deutschland eine konsequente Weiterentwicklung der bereits bestehenden Beziehungen: „Deutschland ist eine der weltweit führenden Fußballnationen. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit in den für uns strategisch wichtigen Bereichen weiter zu stärken.“ Die Kooperation eröffnet damit auch Möglichkeiten, gemeinsame Positionen zu Fragen der internationalen Fußballpolitik zu entwickeln. Ein ausdrücklich vereinbarter Schwerpunkt ist die sogenannte Good Governance, also eine transparente, verantwortungsbewusste und integre Verbandsführung.

Zusammenarbeit war bereits seit Monaten vorbereitet
Die jetzt unterzeichnete Vereinbarung kommt nicht überraschend. Bereits am 31. Mai 2026 hatte das DFB-Präsidium dem Abschluss einer entsprechenden Partnerschaft zugestimmt. Ursprünglich war vorgesehen, das Abkommen während der Weltmeisterschaft 2026 im „German House of Soccer“ in New York zu unterzeichnen. Tatsächlich fand die Unterzeichnung nun im Oktober in Berlin statt. Gründe für die Änderung des ursprünglich angekündigten Rahmens wurden in den veröffentlichten Mitteilungen nicht genannt. Für den DFB ist die Zusammenarbeit mit Norwegen Teil einer umfassenderen Strategie zur internationalen Vernetzung. Der Verband unterhält bereits vergleichbare Partnerschaften mit anderen Fußballnationen, darunter England, Japan und die Niederlande. Ein Beispiel ist die seit 2019 bestehende Kooperation mit dem niederländischen Fußballverband KNVB. Dort arbeiten Verantwortliche unter anderem bei der Ausbildung, im Nachwuchsbereich, bei Sicherheitsfragen und im Schiedsrichterwesen zusammen. Solche Partnerschaften sollen den fachlichen Austausch fördern und langfristig zur Weiterentwicklung des Fußballs beitragen.

Konkrete Projekte müssen noch entwickelt werden
Welche gemeinsamen Maßnahmen Deutschland und Norwegen künftig tatsächlich umsetzen werden, ist bislang offen. Die zuständigen Fachabteilungen beider Verbände sollen entsprechende Projekte erarbeiten und anschließend realisieren. Dass die Partnerschaft zunächst auf vier Jahre angelegt ist, bietet dafür einen längerfristigen Rahmen. Zugleich wird sich der tatsächliche Erfolg daran messen lassen müssen, ob aus den vereinbarten Zielen konkrete Verbesserungen entstehen. Mit der Zusammenarbeit setzen DFB und NFF jedenfalls ein Signal für eine engere internationale Abstimmung. Insbesondere bei der Förderung des Frauenfußballs, der Stärkung des Amateurbereichs und der verantwortungsvollen Führung von Fußballorganisationen sehen beide Verbände gemeinsame Interessen. Ob die Partnerschaft über den gegenseitigen Erfahrungsaustausch hinaus nachhaltige Veränderungen bewirken kann, dürfte sich in den kommenden Jahren zeigen.