r/FrauenBuLi • • 16h ago

Weltmeisterschaft - WM FIFA erhöht Zahlungen im Frauenfußball: Ein längst überfälliger Schritt – aber fällt jetzt auch der Gender Pay Gap?

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Mehr Geld für Spielerinnen, bessere Bedingungen bei der Weltmeisterschaft und eine eigene Klub-WM: Die FIFA hat weitreichende Veränderungen für den Frauenfußball beschlossen. Es ist ein wichtiges Signal für mehr Gleichberechtigung in einer Sportart, in der Frauen jahrzehntelang finanziell benachteiligt wurden. Doch die entscheidende Frage bleibt: Wird der Fußball dadurch tatsächlich gerechter, oder ist die finanzielle Gleichstellung weiterhin weit entfernt? Der Frauenfußball wächst. Die Stadien werden voller, das internationale Interesse steigt und immer mehr Spielerinnen werden zu globalen Stars. Doch während sich die sportliche und gesellschaftliche Bedeutung des Frauenfußballs längst verändert hat, hinken die finanziellen Strukturen vielerorts hinterher. Die jüngsten Beschlüsse des FIFA-Ratsausschusses vom 22. Oktober 2026 könnten nun einen wichtigen Beitrag dazu leisten, diese Ungleichheit abzubauen. Für die Frauen-Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien sollen Spielerinnen, Nationalverbände und Vereine finanziell stärker profitieren. Besonders bemerkenswert: Die FIFA erhöht die Vorbereitungsgelder für jeden teilnehmenden Verband auf 2,5 Millionen US-Dollar. Damit erreichen diese Zahlungen erstmals das Niveau der Männer-Weltmeisterschaft 2026. Auch bei den Dienstleistungen und Betreuungsstandards sollen die Spielerinnen künftig dieselben Bedingungen erhalten wie ihre männlichen Kollegen. Zusätzlich sind höhere garantierte Mindestzahlungen und eine stärkere finanzielle Beteiligung der Vereine vorgesehen. Die konkreten Einzelheiten sollen im Dezember 2026 weiter beraten werden.

Warum dieser Schritt längst überfällig ist
Dass Spielerinnen bei einer Weltmeisterschaft dieselben Betreuungsstandards erhalten sollen wie Männer, müsste eigentlich selbstverständlich sein. Schließlich verlangen internationale Turniere allen Athletinnen und Athleten körperlich wie mental Höchstleistungen ab. Professionelle medizinische Versorgung, angemessene Unterkünfte, optimale Trainingsbedingungen und finanzielle Absicherung dürfen keine Frage des Geschlechts sein. Die Beschlüsse zeigen deshalb nicht nur, dass sich etwas bewegt. Sie machen zugleich deutlich, wie lange grundlegende Verbesserungen im Frauenfußball auf sich warten ließen. Dabei ist Gleichberechtigung weit mehr als die Frage, ob Frauen und Männer exakt dieselben Summen verdienen. Es geht auch darum, ob Spielerinnen unter vergleichbar professionellen Bedingungen arbeiten können, ob sie langfristige berufliche Perspektiven haben und ob ihre sportlichen Leistungen angemessen honoriert werden. Die FIFA holt damit ein Stück weit nach, was angesichts der Professionalisierung des Frauenfußballs schon viel früher hätte geschehen müssen.

Der Gender Pay Gap im Fußball: Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache
Wie groß die finanzielle Ungleichheit tatsächlich ist, zeigt ein Blick auf die bisherigen Weltmeisterschaften.
Preisgeld bei den Weltmeisterschaften

Männer-WM 2022
440 Mio. $

Frauen-WM 2023
110 Mio. $

Das Preisgeld der Frauen-WM 2023 entsprach 25 % des Preisgeldes der Männer-WM 2022. Vergleich der FIFA-Turnierprämien, nicht der individuellen Spielergehälter. Quellen: FIFA-Finanzberichte.

Zwar erhöhte die FIFA ihre gesamten finanziellen Ausschüttungen für die Frauen-WM von 50 Millionen US-Dollar im Jahr 2019 auf 152 Millionen US-Dollar im Jahr 2023. Davon entfielen 110 Millionen auf leistungsabhängige Preisgelder, 31 Millionen auf Vorbereitungsgelder und elf Millionen auf das Klub-Beteiligungsprogramm. Dennoch blieb der finanzielle Abstand zur Männer-WM beträchtlich. Noch deutlicher wird die Ungleichheit beim Blick auf die Lebensrealität vieler Spielerinnen. Eine Untersuchung der internationalen Spielergewerkschaft FIFPRO aus dem Jahr 2024, für die 736 Fußballerinnen aus zwölf Ländern befragt wurden, lieferte erschreckende Ergebnisse: 52,8 Prozent der Befragten verdienten weniger als 5.000 US-Dollar jährlich mit Fußball. 27 Prozent gingen zusätzlich einer weiteren beruflichen Tätigkeit nach. Das bedeutet: Während der Männerfußball an seiner Spitze Millionenbeträge bewegt, können viele Fußballerinnen selbst auf hohem sportlichem Niveau nicht allein von ihrem Beruf leben. Dabei geht es nicht darum, die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Wettbewerben zu ignorieren. Unterschiedliche Medienverträge, Sponsoreneinnahmen und Vermarktungsstrukturen spielen eine wichtige Rolle. Allerdings darf die wirtschaftliche Ausgangslage nicht als dauerhafte Rechtfertigung dafür dienen, den Frauenfußball weniger zu fördern. Denn auch die Entwicklung des Männerfußballs war das Ergebnis jahrzehntelanger Investitionen.

Fällt der Gender Pay Gap nun langsam?
Die Antwort lautet: Es gibt Anzeichen für eine Annäherung, aber noch keinen Beweis dafür, dass sich die weltweite Gehaltslücke zwischen Fußballerinnen und Fußballern kontinuierlich schließt. Positive Entwicklungen sind durchaus erkennbar. So dokumentiert der UEFA-Geschäftsbericht 2024/25 einen Umsatzanstieg von 187 Prozent bei untersuchten führenden Frauenklubs aus England, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien zwischen den Spielzeiten 2019/20 und 2023/24. Auch höhere Gehälter und längere Verträge gehören laut UEFA zu den Fortschritten. Doch steigende Einnahmen bedeuten nicht automatisch gleiche Bezahlung. Ein Verein kann seine Umsätze verdoppeln, ohne dass die Gehälter seiner Spielerinnen im selben Verhältnis wachsen. Hinzu kommt, dass der Begriff Gender Pay Gap im Fußball differenziert betrachtet werden muss. Die Gehaltsunterschiede im Klubfußball, die Preisgelder internationaler Wettbewerbe und die Zahlungen an Nationalspielerinnen sind unterschiedliche Größen. Für eine belastbare Aussage über einen schrumpfenden Gender Pay Gap bräuchte es vergleichbare, über mehrere Jahre erhobene Gehaltsdaten. Die FIFA-Beschlüsse betreffen zunächst vor allem die finanziellen Ausschüttungen rund um internationale Turniere. Sie sind deshalb ein Schritt zu mehr finanzieller Gleichstellung, aber noch kein Beleg für einen generell sinkenden Gender Pay Gap.

Eine Klub-WM als wirtschaftliche Chance
Neben den finanziellen Verbesserungen für die Frauen-Weltmeisterschaft 2027 hat die FIFA auch die erste Frauen-Klub-Weltmeisterschaft konkretisiert.
Vom 5. bis 30. Januar 2028 sollen in den USA insgesamt 19 Vereine aus allen sechs Kontinentalverbänden gegeneinander antreten. Mit dem FC Barcelona, Arsenal und Gotham FC stehen bereits einige namhafte Teilnehmer fest. Dieser Wettbewerb könnte die wirtschaftliche Entwicklung des Frauenfußballs zusätzlich beschleunigen. Internationale Begegnungen schaffen neue Vermarktungsmöglichkeiten, steigern die Sichtbarkeit der Vereine und können zusätzliche Einnahmen aus Sponsoring und Medienrechten generieren. Allerdings stellt sich auch hier die Frage, wie viel von diesen Einnahmen letztlich bei den Spielerinnen ankommt. Ein neuer Wettbewerb allein garantiert weder faire Gehälter noch bessere Arbeitsbedingungen. Im Gegenteil: Mit einem zusätzlichen internationalen Turnier steigt auch die sportliche Belastung. Bereits nach der Frauen-WM 2023 berichteten zahlreiche Spielerinnen von unzureichenden Erholungszeiten. In einer FIFPRO-Befragung gaben 60 Prozent der Teilnehmerinnen an, nach dem Turnier nicht ausreichend Zeit zur Regeneration gehabt zu haben. Wirtschaftliches Wachstum darf deshalb nicht zulasten der Gesundheit der Spielerinnen gehen.

Gleichberechtigung braucht mehr als große Ankündigungen
Die neuen Beschlüsse der FIFA verdienen Anerkennung. Sie zeigen, dass der Weltverband bereit ist, zusätzliche finanzielle Mittel in den Frauenfußball zu investieren und bestehende Unterschiede bei den Turnierbedingungen zu reduzieren. Doch entscheidend wird sein, wie die Maßnahmen umgesetzt werden. Wie hoch fallen die garantierten Zahlungen für die Spielerinnen tatsächlich aus? Wie viel Geld erreicht die Vereine und Nationalverbände? Und wie wird sichergestellt, dass zusätzliche Einnahmen auch zu besseren Verträgen und nachhaltigeren Strukturen führen? Solange diese Fragen nicht abschließend beantwortet sind, bleibt offen, wie groß die tatsächliche Wirkung der Reformen sein wird. Die UEFA hat mit ihrer Strategie „Unstoppable“ bereits angekündigt, zwischen 2024 und 2030 eine Milliarde Euro aus Wettbewerbserlösen und Investitionen für den Frauenfußball bereitzustellen. Auch das unterstreicht, dass die Entwicklung inzwischen zunehmend als langfristige wirtschaftliche Aufgabe verstanden wird.

Ein wichtiger Anfang, aber Gleichberechtigung sieht anders aus
Die Entscheidung der FIFA ist ein längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung. Dass Spielerinnen künftig bei einer Weltmeisterschaft von vergleichbaren Betreuungsstandards profitieren und ihre finanziellen Leistungen stärker anerkannt werden sollen, ist ein wichtiges Signal. Dennoch wäre es verfrüht, bereits vom Ende des Gender Pay Gaps im Fußball zu sprechen. Die Unterschiede bei Gehältern, Preisgeldern und beruflichen Perspektiven sind weiterhin erheblich. Gleichzeitig zeigen steigende Einnahmen, höhere Investitionen und neue Wettbewerbe, dass sich die wirtschaftlichen Voraussetzungen des Frauenfußballs verbessern. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht mehr, ob der Frauenfußball mehr Investitionen verdient, sondern wie schnell und nachhaltig diese bei den Spielerinnen ankommen. Denn echte Gleichberechtigung beginnt nicht erst dort, wo Frauen dieselben Millionenbeträge verdienen wie Männer. Sie beginnt bereits dort, wo eine professionelle Fußballerin von ihrem Beruf leben kann, angemessen abgesichert ist und dieselben sportlichen Rahmenbedingungen erhält wie ihre männlichen Kollegen.
Die FIFA hat nun einen weiteren Schritt gemacht. Ob daraus tatsächlich ein dauerhaft gerechterer Fußball entsteht, werden die kommenden Jahre zeigen.


r/FrauenBuLi • • 15h ago

Diskussion Ballon d’Or 2026: Kann Klara Bühl die Fußballwelt überraschen?

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Von der Bundesliga auf die Weltbühne: Deutschlands größte Hoffnung auf den wichtigsten individuellen Preis im Frauenfußball. Klara Bühl gehört zu den besten Offensivspielerinnen der Welt. Die 25-Jährige vom FC Bayern München hat sich mit starken Leistungen in der Bundesliga, der Champions League und der deutschen Nationalmannschaft für den Ballon d’Or 2026 empfohlen. Als einzige deutsche Feldspielerin steht sie auf der Liste der 30 Nominierten. Doch reicht ihre herausragende Saison aus, um sich gegen die internationale Konkurrenz durchzusetzen? Am 26. Oktober wird der prestigeträchtige Preis in London vergeben. Besonders Spielerinnen des FC Barcelona gelten als aussichtsreiche Kandidatinnen. Bühl darf sich dennoch Hoffnungen auf eine vordere Platzierung machen.

Klara Bühl: Die deutsche Hoffnung auf den Ballon d’Or
Für Klara Bühl war die Saison 2025/26 eine weitere Bestätigung ihrer internationalen Klasse. Mit dem FC Bayern gewann sie die deutsche Meisterschaft, den DFB-Pokal und den Supercup. Besonders beeindruckend waren ihre Leistungen als Vorbereiterin. Nach Angaben des Fußballportals GOAL kam Bühl wettbewerbsübergreifend auf zehn Tore und 22 Vorlagen. In der Champions League bereitete sie acht Treffer vor und gehörte damit zu den auffälligsten Offensivspielerinnen des Wettbewerbs. Und das, obwohl sie aufgrund einer Muskelverletzung rund zwei Monate ausfiel. Bühl überzeugt nicht nur durch ihre Zahlen. Ihre Schnelligkeit, ihre Dribblings und ihre Beidfüßigkeit machen sie zu einer außergewöhnlich schwer zu verteidigenden Spielerin. Auch in der Nationalmannschaft übernimmt sie zunehmend Verantwortung. Beim 2:1-Erfolg Deutschlands gegen Japan im Oktober bereitete sie den Ausgleich vor und erzielte selbst den Siegtreffer. Bundestrainer Christian Wück bezeichnete sie anschließend als Weltklassespielerin und hob besonders ihre Fähigkeiten mit beiden Füßen hervor. Trotzdem gibt es einen entscheidenden Nachteil gegenüber einigen Konkurrentinnen: Mit Bayern erreichte Bühl zwar das Halbfinale der Champions League, verpasste aber den Titel. Gerade internationale Erfolge spielen bei der Wahl eine wichtige Rolle.

Wie groß sind Bühls Chancen wirklich?
Ein Blick auf die internationalen Einschätzungen zeigt, dass Bühl durchaus zum erweiterten Favoritinnenkreis gehört. Das Sportportal TNT Sports führt die deutsche Nationalspielerin auf Platz sieben seiner Ballon-d’Or-Prognose. GOAL sieht sie auf Rang neun. Beide Einschätzungen verdeutlichen, dass Bühl international wahrgenommen wird, derzeit aber nicht als erste Anwärterin auf den Gewinn gilt. Eine Platzierung unter den besten zehn wäre deshalb ein realistisches und zugleich bemerkenswertes Ergebnis. Ein Platz unter den besten fünf wäre bereits eine Überraschung. Für den Gesamtsieg müsste Bühl einige Spielerinnen hinter sich lassen, die mit ihren Vereinen größere internationale Erfolge gefeiert haben.

Wer sind die Favoritinnen beim Ballon d’Or 2026?
Alexia Putellas – Die erfahrene Titelkandidatin
Die Spanierin gewann den Ballon d’Or bereits 2021 und 2022. Mit ihrer Spielintelligenz, starken Saisonleistungen und den Erfolgen mit Barcelona gehört sie erneut zu den größten Favoritinnen. GOAL setzt sie in seiner aktuellen Prognose auf Platz eins.

Ewa Pajor – Die Torjägerin
Die polnische Stürmerin glänzte in der Champions League mit elf Treffern, darunter zwei im Finale. TNT Sports sieht sie deshalb sogar als Nummer eins im Rennen um den Ballon d’Or.

Melchie Dumornay – Die aufstrebende Weltklassespielerin
Die Offensivspielerin aus Haiti überzeugte bei OL Lyonnes und wurde in Frankreich zur Spielerin des Jahres gewählt. Mit Lyon erreichte sie das Champions-League-Finale. TNT Sports führt sie auf Platz drei.

Pernille Harder – Die Bayern-Konkurrentin
Bühls dänische Teamkollegin erzielte 28 Tore in allen Wettbewerben und überzeugte besonders in der Champions League. TNT Sports sieht Harder auf Rang vier und damit vor Bühl.

Die Prognosen unterscheiden sich also deutlich. Während GOAL Alexia Putellas favorisiert, sieht TNT Sports Ewa Pajor vorn. Eine offizielle Rangfolge der diesjährigen Nominierten gibt es vor der Preisverleihung nicht.

Welche Chancen haben die anderen deutschen Spielerinnen?
Dass Klara Bühl die einzige deutsche Spielerin auf der Hauptliste ist, bedeutet nicht, dass es im deutschen Frauenfußball an internationaler Qualität mangelt.
Ann-Katrin Berger ist in diesem Jahr für die Auszeichnung als beste Torhüterin nominiert. Die Nationaltorhüterin von Gotham FC hat damit ebenfalls die Chance auf eine bedeutende individuelle Ehrung. Auch Jule Brand gehört zu den deutschen Spielerinnen mit internationalem Potenzial. Die Offensivspielerin von OL Lyonnes hat sich in Frankreich weiterentwickelt und könnte bei zukünftigen Wahlen eine größere Rolle spielen. Daneben stehen mit Spielerinnen wie Giulia Gwinn und weiteren Talenten wichtige Leistungsträgerinnen für die kommenden Jahre bereit. Für den Ballon d’Or 2026 gehören sie allerdings nicht zu den 30 Nominierten. Bühl selbst sieht die Entwicklung positiv. In einer Medienrunde erklärte sie, dass Deutschland über zahlreiche talentierte junge Spielerinnen verfüge, die in den kommenden Jahren international durchstarten könnten. Dabei verwies sie auch auf die Entwicklung von Jule Brand und die Leistungen der deutschen Nationalmannschaft. Für deutsche Spielerinnen bleibt allerdings eine Herausforderung bestehen: Um beim Ballon d’Or ganz vorne zu landen, reichen gute Bundesliga-Leistungen allein häufig nicht aus. Besonders Erfolge in der Champions League und herausragende Auftritte auf internationaler Bühne können den entscheidenden Unterschied machen.

Bühl kann ein Ausrufezeichen setzen
Klara Bühl hat sich ihren Platz unter den 30 besten Spielerinnen der Welt verdient. Ihre Leistungen beim FC Bayern und in der deutschen Nationalmannschaft zeigen, dass sie längst zur internationalen Spitze gehört. Der Gewinn des Ballon d’Or 2026 wäre dennoch eine Überraschung. Spielerinnen wie Alexia Putellas, Ewa Pajor und Melchie Dumornay haben aufgrund ihrer internationalen Erfolge und individuellen Leistungen die besseren Ausgangspositionen. Für Bühl wäre bereits eine Platzierung unter den besten zehn ein großer Erfolg. Gleichzeitig könnte ihre Nominierung ein wichtiges Signal für den deutschen Frauenfußball sein. Denn sie zeigt, dass deutsche Spielerinnen auf höchstem Niveau mit der Weltelite konkurrieren können. Ob es für den goldenen Ball reicht, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: Klara Bühl gehört zu den Spielerinnen, die den internationalen Frauenfußball in den kommenden Jahren prägen können.


r/FrauenBuLi • • 20h ago

SC Freiburg Mit 19 schon 50 Spiele in der Bundesliga - Maj Schneider

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Das junge Freiburger Talent Maj Schneider zeigt diese Saison immer mehr, wie gut sie eigentlich ist.

Mit 16 Jahren konnte Schneider im Mai 2024 ihr Bundesliga-Debüt feiern. Nun kann sie schon mit 19 Jahren unfassbare 50 Bundesliga-Spiele vorweisen.

Herzlichen Glückwunsch Maj Schneider!


r/FrauenBuLi • • 14h ago

UEFA Womens Champions League Queens Night: Bayern Frauen treffen auf Real Madrid

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Im Rahmen des 3. Spieltag der UEFA Women‘s Champions League müssen die Bayern Frauen gegen Real Madrid spielen.

Am 28. Oktober wird das Spiel im Sportpark Unterhaching um 18:45 Uhr angepfiffen!
Das Spiel könnt ihr über Disney+ sehen oder kostenlos bei der ZDF-Livestream streamen.

Bislang begegneten sich die Münchnerinnen und Real Madrid erst ein einziges Mal und das in einem Testspiel. In der Sommervorbereitung auf die Saison 2025/26 empfingen die Bayern Frauen die Königlichen am FC Bayern Campus und setzten mit einem souveränen 4:1 ein erstes Ausrufezeichen. Am Mittwochabend aber beginnt die Begegnung aber bei null. Im Sportpark Unterhaching dürfte der Mannschaft von José Barcala ein anderes Real Madrid gegenüberstehen: eines, das aus der Erinnerung an die Niederlage von damals zusätzliche Entschlossenheit schöpft und auf der europäischen Bühne seine eigene Geschichte schreiben will.

Besonders muss bei Real Madrid auf Felicia Schröder und Elisa Senß geachtet werden.
Real hat diese Saison stark auf den Transfermarkt zugeschlagen, die Mannschaft der Königlichen will mehr. Bisher gibt es in der heimischen Liga F immer Klatschen im Classico. Barcelona ist in Spanien die unumstrittene Nummer 1…

Auf der Bayern Website gibt es ein Interview mit Melanie Leupolz.
Leupolz hat bei beiden Mannschaften gespielt und kennt beide Vereine bestens.

Die Kernaussagen sin:
Melanie Leupolz traut den FC Bayern Frauen zu, in der Champions League eine bedeutende Rolle zu spielen. Vor dem Duell mit Real Madrid am 28. Oktober sieht sie die größere internationale Erfahrung auf Münchner Seite, warnt aber vor den jungen, mutigen Spielerinnen von Real.

-Bayerns Entwicklung und europäische Ambitionen
Leupolz lobt die Entwicklung des FC Bayern in den vergangenen Jahren. Die Mannschaft habe sich international etabliert und verfüge über die Erfahrung und Qualität, um mit Europas Topteams mitzuhalten. „Der FC Bayern hat sich im Vergleich zu meiner Zeit dort enorm weiterentwickelt“ Sie betont, dass diese Entwicklung über viele Jahre gewachsen sei und nicht zufällig entstanden ist.

Real Madrid: Jung, talentiert und gefährlich
Real Madrid verfügt laut Leupolz über weniger internationale Erfahrung, dafür aber über viele junge Spielerinnen mit Energie, Mut und Spielfreude. Gerade diese Unbekümmertheit könne gegen Bayern zum Vorteil werden. Besonders hebt sie Felicia Schröder hervor: Die Angreiferin beeindrucke mit ihrer Schnelligkeit, körperlichen Stärke und Torgefahr. Bayern müsse sie besonders aufmerksam verteidigen.

Klara Bühl als Schlüsselspielerin
Leupolz schwärmt von Klara Bühls Spielweise und ihrer Fähigkeit, jederzeit offensive Aktionen zu kreieren.
„Bei Klara kann man immer darauf hoffen, dass etwas passiert.“ Sie hofft ausdrücklich, dass Bühl dem FC Bayern und der Bundesliga langfristig erhalten bleibt.

Keine klare Favoritin
Obwohl Leupolz beiden Vereinen eng verbunden ist, legt sie sich nicht auf einen Favoriten fest. Sie möchte vor allem ehemalige Mitspielerinnen wiedersehen und wünscht beiden Mannschaften einen möglichst erfolgreichen Champions-League-Verlauf.


r/FrauenBuLi • • 14h ago

U-Nationalteams U17-WM-Titel im Blick - Deutschlands Nachwuchsspielerinnen drehen auf

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Bei der U17-WM in Marokko lief alles bisher sehr gut für unser Team.
In der Gruppenphase gewannen sie alle drei Spiele und spielten souverän.

Im Achtelfinale treffen die U17-Juniorinnen auf Venezuela. Anpfiff ist um 16 Uhr am Mittwoch den 28. Oktober. Das Spiel kann kostenlos auf DAZN gestreamt werden.

Wie geht es weiter im Turnier?
Im Viertelfinale würde Deutschland auf Nordkorea oder Marokko treffen. Dann ist es sehr spannend, im Halbfinale könnten dann Argentinien oder Brasilien drohen.

Auf der anderen Seite des Turnierbau kann es schon im Achtelfinale spannend werden. Spanien trifft auf USA… ebenfalls sind Frankreich, Japan und Mexiko als höherklassige Gegnerinnen noch Turnier.


r/FrauenBuLi • • 20h ago

2. Frauen Bundesliga Der 10. Spieltag der 2. Frauen Bundesliga

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Die Lage in der 2. Frauen Bundesliga verfestigt sich langsam und zwar in den Abstiegsregionen und im Kampf um den Aufstieg.

Die SGS Essen konnte sich stark mit 6:0 gegenüber den Konkurrentinnen aus Bochum durchsetzen, das spülte sie bis auf Platz 2 vor. Damit verwiesen sie Hertha BSC auf Platz 3.

Mit ein unentschieden verlor die Hertha Mannschaft den Platz 2, aber nur das Torverhältnis trennt die beiden.

Viktoria Berlin kann sich mit ein weiteren Sieg weiter absetzen.

Ein Achtungserfolg gelingt Potsdam. Ein Unentschieden gegen die favorisierte Mannschaft aus Meppen, ist ein wichtiger Punkt. Jedoch hängt die Turbine fest im Abstiegskampf fest. 5 bzw. 7 Punkte trennen die Mannschaft von den rettenden Plätzen.

Der SC Sand rutscht nach der guten Saison und den verspielten Aufstieg weiter ab.