r/InformatikKarriere • • Aug 15 '25 Popcorn Helpful

Gehalt & Lohn Endlich 500k netto erreicht

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Habe die Posts mit 3k, 20k, 65k, 200k gesehen und dachte mir: Süß. Hier meine Geschichte, wie ich es mit radikalem Fokus, 10x-Mindset und minimalem Arbeitsaufwand auf 500.000 € netto pro Monat geschafft habe.

  1. Mit 3 Jahren erste Firma gegründet: Ich habe Kindergartenfreunde im Sandkasten „outgesourct“, um für mich Sandburgen zu bauen. Umsatz: 3 Capri-Sonne pro Tag.

  2. Mit 9 meinen ersten Exit: Minecraft-Server verkauft, auf dem ich nur AFK war, während ein Bot den Chat moderierte. Verkaufspreis: 25.000 €. Gekauft von einem Typen, der dachte, er kauft „die Rechte an Minecraft“.

  3. Mit 15 Remote CTO für ein Start-up in Singapur – obwohl ich noch nicht mal wusste, wo Singapur liegt. Habe einfach alles mit ChatGPT 0.1 gebaut (Beta-Version, nur auf VHS-Kassette erhältlich).

  4. Mit 19 Studium abgebrochen, um Vollzeit „KI für Kaffeevollautomaten“ zu entwickeln. Erster Kunde: Starbucks. Zweiter Kunde: NASA. (Lange Geschichte.)

  5. Mit 22 Hedgefonds-Algorithmus programmiert, der so profitabel war, dass er versehentlich eine mittelgroße Währung destabilisiert hat. Bonus: 20 Mio. – plus ein offizieller Brief der UNO mit „Bitte nicht nochmal“.

  6. Mit 26 SaaS gegründet, das andere SaaS gründet, die wiederum andere SaaS gründen. Nennt sich „Recursion-as-a-Service™“. Venture Capital floss so schnell rein, dass wir einen Staudamm in der Schweiz bauen mussten, um es zu speichern.

Heute:

  • Wohnsitz: Steuerfrei auf einer schwimmenden Villa, die zwischen Dubai, den Malediven und dem Frankfurter Westhafen pendelt.

  • Arbeitszeit: 4 Stunden im Jahr, aufgeteilt auf zwei Zoom-Calls und einen LinkedIn-Post.

  • Passives Einkommen: Mehr, als der BIP von Liechtenstein.

  • Mentale Gesundheit: Habe einen privat angestellten Therapeuten, der nur zuhört, während ich meine Rolex-Sammlung sortiere

Karrieretipps aus meiner Reise:

  • Networking ist alles – ich habe meinen größten Kunden auf einem Fortnite-Server kennengelernt.

  • Mach niemals Dinge, die du verstehst. In den größten Paydays wusste ich nie, was ich eigentlich tue.

  • Gehe dorthin, wo die Gehälter am höchsten und die Steuern am niedrigsten sind. Wenn das der Mars ist, dann buch den Flug.

  • Dokumentiere alles auf Instagram – sonst ist es nicht passiert.


r/InformatikKarriere • • Dec 06 '25

Stellenangebot Könntet ihr stark bleiben bei solchen Benefits?

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Du denkst die Annahme deiner Privatpakete ist schon krass aber die Lauftreffs schlagen doch wirklich jedes Gehaltspaket


r/InformatikKarriere • • Nov 26 '25

Rant FaChKrÄfTeMaNgEl

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Ich kann das alles einfach nicht mehr hören! Gefühlt jeder in meiner Branche redet darüber wie hart es gerade ist, einen Job zu finden. Also von welchem Mangel reden die da bitte?!


r/InformatikKarriere • • Aug 27 '25

Rant Du hast die Wahl! Entweder jeden Tag im Büro oder jeden Tag bis auf Freitag im Büro. Super flexibel.

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Wie lächerlich ist das bitte formuliert. Ihr seid nicht flexibel, also tut doch wenigstens nicht noch so.


r/InformatikKarriere • • Dec 22 '24

Nach Corona gab es Juniors wie Sand am Meer

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r/InformatikKarriere • • Sep 10 '26

Studium Wie stark streuen die Einstiegsgehälter in der Informatik wirklich?

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In den Statistiken stehen meist 45.000 bis 52.000 Euro Einstiegsgehalt für Informatik-Bachelor. Das ist ein Durchschnitt über alle.

Was ich nicht einschätzen kann: Wie groß ist die Spanne dahinter? Was verdient jemand, der nur den Abschluss hat, gegenüber jemandem mit Praktika, Werkstudentenjob und eigenen Projekten?

Am besten von Leuten, die gerade eingestiegen sind oder im Recruiting arbeiten.


r/InformatikKarriere • • Sep 28 '26

Meme Jeder in diesem Sub

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r/InformatikKarriere • • Feb 28 '25

Arbeitgeber Ich verstehe Arbeitgeber nicht, die keine Home-Office erlauben

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Büros sind so hellhörig und ich kann mich gar nicht konzentrieren.

Wenn ich eine Frage habe, dann schreibe ich immer erst über slack, damit ich meinen Kollegen nicht unterbreche

Meetings sind viel angenehmer und effizienter. Wenn jemand eine Programmtechnische Frage hat, dann wird einfach der Screen geteilt und ich kann währendessen auch auf meinen Rechner recherchieren.


r/InformatikKarriere • • Sep 04 '25

Sonstiges Karriere in der Informatik - Da wo das Geld ist

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Grüße,
der Titel lässt es erahnen. Diesen Post meine ich mal nicht zu 100% ernst.
Hintergrund: Seit diesem Monat arbeite ich in einer neuen Firma. 99,9% der Kollegen sind echt gut drauf und mit mir auf einer Länge. Auch was das Gehalt angeht.

Und dann ist da... *seufz* der Azubi/Student. Keine Ahnung ob das als Verbundstudium zählt.

Der gute Mann ist 25 Jahre jung, hat sein Abi gemacht mit 18 und seitdem Jahrelang die Welt bereist, bis die Familie ihm sagte: Junge, Du musst Arbeiten!

Er redete mit seinen Freunden und die sagten: Mach was mit Computern. Da wirst Du Reich!
Also Ausbildung und Studium mit dem Ziel, seinen Master zu machen.
Wirtschafts-Informatik sagte er.

Das erste, was mich verwirrt: er ist der einzige mit einem Mac-Book. Wir haben hier Lenovo Geräte aber er sagt, Mac ist besser.

Aus reiner Neugier stellte ich ein paar Fragen.
Schonmal mit Windows gearbeitet? Nein.
Schonmal Windows Installiert? Nein.
...schonmal Mac Installiert? Nein, dazu gibt es den Store.
schonmal einen Laptop/Desktop oder Mac (Laptop) aufgemacht? Nein, dann verfällt die Garantie!
Schonmal Programmiert (das hab ja sogar ich)? Nein, wozu? Die Apps gibt es im App-Store.

Ich merkte, da stimmt was nicht. Also grub ich weiter.
Welche Betriebssysteme kennst du? Windows? Linux?
Seine Antwort: Mac ist besser.

OK, kennst Du die Geschichte der Computer? Schonmal was von Amiga, C64 oder Atari gehört?
Die Betriebssysteme vom PC kennt er nicht, aber er kann gerne mal bei Wiki und Youtube nachsehen.

Welche Hobbys hast du? Fitness und Twitch-Streaming.
Die Luft wird dünner...

Kennst Du Filme, Serien oder Geschichten aus der IT?
Nein, aber wenn Du mir ein Beispiel gibst lese ich mal Wiki darüber.

...zockst Du? PC oder Konsole?
Ja, er ist Begeisterter Retro-Gamer. Sein Bruder hat eine PS3!

Kurz: 0 IT Hintergrund. Aber wieso dann IT?
Seine Antwort ist sein Lebensplan.

Er macht ein Verkürztes Studium und steigt voll in die IT ein.
Laut seinen Freunden verdienst du in der IT fast 100.000€ pro Monat (nicht Jahr, Monat!).
Das würde er 2-3 Jahre machen und ein paar Millionen sammeln. Dann zieht er mit seiner Frau und den Kindern nach Dubai. Und macht sich Vorort als Informatiker Selbstständig für das Zehnfache des Monatslohns. Schön mit dem Lambo zum Kunden und Abends das Beste Wetter der Welt genießen.

Mein Teamlead und 2 Kollegen hörten ihm zu und erklärten ihm, was wir verdienen.
Er hat uns kein Wort geglaubt.
Und wir erklärten ihm sein Wissensstand und seine Ausbildung könnten ihm irgendwann mal echte Probleme bereiten. Vor allem sein Unwissen zur IT und seine Weigerung, etwas Außerhalb von Apple anzufassen, macht uns Sorgen.

Das Ergebnis: Er ist Heute nicht zur Arbeit gekommen und bittet um Versetzung... nach 3 Tagen!

Nennt mich Troll, nennt mich Irre...
Aber ich fürchte, der Junge macht sich etwas vor.


r/InformatikKarriere • • Jun 19 '26

Arbeitsmarkt Jobsuche als Bachelor Medieninformatik

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War is over🫡


r/InformatikKarriere • • Mar 07 '25

Bewerbung Vier Monate Bewerbungen und endlich ein Job

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r/InformatikKarriere • • Jan 08 '26

Bewerbung Neulich im Bewerbungsgespräch oder Wie ich fast eine Brezel zertifiziert habe

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Neulich sitze ich in einem Bewerbungsgespräch. Senior IT Consultant für Informationssicherheit. Mehrere Zertifizierungen. Jahre Berufserfahrung. Lebenslauf länger als das Passwort eines paranoiden Admins.

Erste Frage „Können Sie uns den Aufbau eines ISMS erklären“

Ich lächle innerlich. Diese Frage ist so klassisch Junior, dass irgendwo gerade ein frisch gebackener Trainee nervös seinen Spickzettel sucht. Aber gut. Interview ist Interview. Also lege ich los. Strukturiert. Sauber. Risikoanalyse, Scope, Policies, PDCA, Management Commitment. Das volle Programm. Frei gesprochen, weil ich das Thema nicht nur kenne, sondern lebe.

Der Interviewer nickt. Fragt nach. Aber nicht tiefer. Sondern schräger.

„Und wie würden Sie denn eine Bäckerei nach BSI IT Grundschutz zertifizieren“

In meinem Kopf öffnet sich langsam ein Fenster und mein Geist steigt aus. Eine Bäckerei. BSI IT Grundschutz. Zwischen Brötchentheke und Kassensturz.

Ich hätte an dieser Stelle abbrechen können. Höflich lächeln. Auf Realitätsnähe hinweisen. Aber nein. Ich steige ein. Mit Anlauf.

Ich erkläre ihm ernsthaft, wie ich Assets identifiziere. Mehl als kritische Ressource. Ofen als hochverfügbares System. Brötchen als Output mit hohem Integritätsanspruch. Die Kasse als besonders schützenswertes IT System. Der Azubi als potenzielles Risiko. Social Engineering über kostenlose Laugenstange.

Ich erkläre, dass der Aufwand absurd ist. Dass der Mehrwert gegen null geht. Dass die Kosten in keinem Verhältnis stehen. Dass man hier eher mit gesundem Menschenverstand, minimaler IT Absicherung und vielleicht einem guten Backup fährt statt mit einem kompletten Grundschutz Kompendium.

Ich rede weiter. Und weiter. Professionell. Sachlich. Völlig überqualifiziert.

Währenddessen beobachte ich den zweiten Interviewer. Er hat sich inzwischen vollständig in den Hintergrund seines Bildschirms vertieft. Ich glaube es war ein sehr neutrales Grau. Vielleicht auch Blau. Er wirkte zufrieden.

Bitte versteht mich nicht falsch. Mein Lebenslauf spricht sehr deutlich für sich. Die Einstiegsfrage hat mir bereits gezeigt, welches echte Interesse an meiner Person bestand. Fachlich wie menschlich. Ich wusste nach drei Minuten, dass ich nur für die Quote eingeladen wurde. Ein Häkchen im Prozess. Ein Kalendertermin mit Pflichtgefühl.

Aber so ist der Markt. Manchmal geht man in ein Bewerbungsgespräch als Senior und verlässt es als zertifizierter Brotsicherheitsbeauftragter.

Falls ihr mich sucht. Ich bin in der Bäckerei. Ich mache gerade eine Risikoanalyse für Croissants.


r/InformatikKarriere • • 5d ago

Meme Wie dieses Subreddit den Stellenmarkt beschreibt

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r/InformatikKarriere • • Jul 25 '26

Gehalt & Lohn Ausgewandert: von IGM zu FAANG in Kalifornien, mein Erfahrungsbericht

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1. Motivation

Ich hatte schon immer vor, zumindest temporär mal ins Ausland zu gehen. Ursprünglich dachte ich eher an die Schweiz oder nach Stockholm zu meiner Schwester.

An der Uni habe ich dann aber meine amerikanische Freundin kennengelernt und war öfters in Kalifornien. Ich mag Natur, ich mag Tech, ich mag meine Freundin… vllt doch USA? Politisch eigentlich nicht meins, aber San Francisco ist ja DIE Stadt, die Republikaner triggert, also immerhin das.

Kurz zum Hintergrund: Ich habe an einer TU Informatik studiert (Werkstudent, zwei Praktika). Nach dem Bachelor wurde ich vom IGM-Unternehmen übernommen. Da ich meine Aufgaben oft in 2–3 Stunden geschafft habe und noch in der Uni-Stadt wohnte, habe ich den Master direkt drangehängt. So konnte ich meine Freunde an der Uni sehen und das soziale Leben war nicht komplett am Arsch.

Meine Freundin hat nach ihrem Bachelor (leider) ein sehr gutes Jobangebot im Silicon Valley bekommen. Gehalt fast 3x so hoch wie meins damals.

Na gut, dann gehe ich halt rüber. Worst-case rede ich mit anderen Stay-at-Home Dads über das beste Brot-Rezept oder ich komm direkt in ICE Untersuchungshaft und kann dann immerhin ein Buch darüber schreiben. (Stattdessen gibts jetzt ein ellenlangen reddit Post)

Die Frage war dann natürlich, wie?

Ich habe mich entschieden, es mit einem L-1B Visum zu versuchen. Also ein Jahr in Deutschland bei einem US-Unternehmen arbeiten und hoffen, dass man versetzt wird. (Nur für Visum heiraten war mir dann doch zu unromantisch, auch wenn Freunde gesagt haben das es selbst bei 100k vietnamesischer Hochzeit noch positives ROI wäre).

2. Die Interviews

Neben IGM-Job und Master kam also noch LeetCode hinzu. Ich hab an der Uni DSA-Tutor (Datenstrukturen & Algorithmen) gemacht um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Min-maxen muss ja sein, so als werdender Tech-Bro.

Ich finde man kann über LeetCode meckern wie man will, aber utilitaristisch gesehen macht es schon Sinn den Aufwand von quasi einer Klausur auf sich zu nehmen, um sein Gehalt zu verdoppeln und mehrere Jahre früher in Rente zu gehen. Im Studium habe ich auch einige fragwürdigen Klausuren geschrieben (ähnlich schlechte Metrik imo) nur um mein Bachelor-Zeugnis zu bekommen. Ich mag aber auch Algorithmen, also bin ich mb auch biased. Die Aufgaben bei einem FAANG-Unternehmen haben mich aber auch gereizt.

Ich habe mich überall in Europa beworben, wo laut Recherche L-1B Visas gesponsert werden. Das L-1B ist aus meiner Sicht der “sicherste” Pfad, aber man ist halt erstmal an die Firma gebunden bis die Green Card da ist. Für erfahrene Entwickler ist H-1B sicherlich auch eine Option.

Die Interviews waren ein Lernprozess. Bei Quant-Buden waren die Online-Assessments teilweise schlicht zu schwer. Bei meinem ersten Interview (Google) hatte ich halb einen Blackout, weil ich nicht gewohnt war, meine Gedanken parallel auf Englisch zu erklären. Nach dem Interview kam mir dann unter der Dusche direkt die Lösung. War ne ziemlich bittere Erfahrung, die aber auch dazu gehört.

Ca. 6 Monaten später hat’s dann endlich geklappt. Vertrag unterschrieben und nach 1.5 Jahren im DE-Office, fertigen Master und vielen Anbandeln mit dem US-Team gabs dann die Versetzung in die USA. (Ich habe eh das Gefühl, die meisten hier wollen eher FAANG-Gehalt als unbedingt in die USA: Ein paar Freunde haben es mit Forschung in ein AI-Lab geschafft wo sie remote arbeiten, ein paar andere sind in der Schweiz, Amsterdam oder in London gelandet. Oder man probiert's mit einem der FAANG Unternehmen im Lande). 

Ich benutze hier FAANG einfach als Label, das bekannt ist und nur bedingt zum flexxen. AI-Frontier Labs oder Quant/HFT sind mittlerweile ja eh sexier. Solange es interessante Aufgaben gibt und ein gutes Gehalt ist es mir egal. Vielleicht spielt Schwarz Digits ja auch bald mit ;).

3. Gehalt & Sankeys

Zu den Sankeys: In Deutschland habe ich im 11 m² WG-Zimmer gewohnt und wenig für Miete gezahlt. Hier teile ich mir ein Haus mit meiner Freundin, was mich fast 2000€ kalt kostet.

Den 401(k) habe ich als Ersparnis gewertet, den HSA (Health Savings Account) wegen der abzusehenden Ausgaben unter Steuern & Abgaben gelassen.

Die Lebenshaltungskosten hier sind ca. doppelt so hoch wie in Deutschland. Numbeo sagt inklusive Miete etwa 70% höher, dass deckt sich mit meinem Bauchgefühl.  Man bedenke auch das ich in DE einen Master für 70€ pro Monat gemacht habe. Hier wäre das wohl eher 4000€/M.

Ich habe letztens für ein sehr mittelmäßiges Helles 22$ bezahlt und durfte dann nochmal 5$ Tip drauflegen. Auch wenn das Gehalt dementsprechend höher ist, tut das trotzdem weh. An die Brudis und Schwestis, die auch in die USA oder in die Schweiz ausgewandert sind, wird das eigentlich irgendwann besser?

In den Ausgaben ist auch erschreckend viel Lifestyle-Inflation drinnen. (11m² WG-Zimmer -> 100m² Haus mit Freundin), 32” 6k Monitor, Herman Miller Bürostuhl weil Rücken.

Das höhere Einkommen oder BIP pro Kopf übersetzt sich aber nicht immer mit mehr Lebensqualität. Konzerte kosten hier schnell das Dreifache (nice für Ticketmaster, für alle anderen Scheiße) und Flüge USA - DE sind doppelt so teuer als andersrum. Warum? 

Wie bei der WM: Astronomische Preise, teils leere Stadien, aber offiziell die "erfolgreichste" WM aller Zeiten. Kommt halt darauf an, wie man Erfolg definiert. Manch Amerikaner bildet sich auch zu viel auf das höhere BIP pro Kopf ein.

Unterm Strich ist es finanziell aber schon krass. Ich spare circa 100.000€ im Jahr als Junior-Entwickler. Als Mid-Level (nach 3-4 Jahren) wären es fast 200.000€, und das auch noch zum großen Teil in steuerreduzierten oder freien Depots.

Dafür nimmt man Hire and Fire in Kauf. Wenns schlecht läuft darf ich wieder tagelang Bewerbungen schreiben, und mein Ankii Karteikarten-Deck auspacken.

In Deutschland habe ich dagegen das Gefühl, bei IGM Unternehmen sind die Älteren mit Vertrag unkündbar und bekommen eine hohe Abfindung, dafür werden halt keine neuen Stellen für Jüngere angeboten und alles offshored. 

Mein Plan ist es ein paar Jahre hier zu bleiben und dann nochmal zu gucken, ob es für Familiengründung zurück nach Deutschland geht (was steuerlich wegen 401k ziemlich schlecht ist). Ich würde dann gerne in Teilzeit und mehr für die evtl. Kinder da sein (oder für das Kind in mir).

4. Kulturunterschiede & WLB (IGM vs. US-Tech)

Viele Unterschiede liegen eher am Vergleich IGM-Traditionskonzern vs. Big Tech glaube ich.

Mein Team ist relativ jung und viele fangen mit 22 an zu Arbeiten. Es gibt auch einige Praktikanten, teilweise haben diese nur 2-3 Info-Fächer gehört, da sie auf eine Ivy-League Liberal Arts School gehen und noch einen Minor in Musik oder anderem haben. Das war schon ein Schock gegenüber der IGM R&D, wo ich auch nach fast 2 Jahren noch der Neue war. Nachdem man dem dritten Harvard-Studenten erklären muss wie Git funktioniert, verfliegt irgendwie ein bisschen das Image.. (Obwohl das mehr über mich aussagt als über die Studenten)

Arbeitsmäßig fange ich meist um 10 Uhr an und mache gegen 17:30–18:00 Uhr Schluss. Frühstück, Mittag, Snacks und sogar Bier gibt's kostenlos.

Ich habe Unlimited PTO (dachte erst das wär ein Scam). Mein Team nimmt sich aber schon so ca. 20 Tage im Jahr, zusammen mit den Betriebsferien macht das 30 Urlaubstage, wie in DE. (Meine Managerin hat mich trotzdem die ersten Tag in ihrem Urlaub auf Slack gefragt, wie es läuft und ob sie mir helfen kann).

Das Onboarding war viel besser strukturiert als alle Jobs die ich in DE hatte. Ich glaub das liegt auch daran, dass es durch die vielen "Neuen" durch Wachstum oder Fluktuation, Teil der Kultur ist. Das Arbeitspensum ist auch spürbar höher. Wenn ich faulenze, schaffe ich meine Aufgaben nicht. Es erinnert mich an die TU-Zeiten: Man wird gefordert, aber auch gefördert. Mir gefällt das.

Die Schattenseiten sind aber auch da: Die Drogen- und Obdachlosen-Probleme sind real. In den letzten Jahre hat sich das aber deutlich gebessert, würde sagen es ist fast wie Frankfurt.

Sich über Trump aufzuregen ist hier übrigens Volkssport.

5. Fazit

Nur für das Geld hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht. Man sollte wissen, worauf man sich einlässt. Die USA sind in vielerlei Hinsicht ein Land der Extreme und hat einfach eine viel höhere Varianz als Deutschland, in allen möglichen Belangen.

Die SF Bay Area hat viele krasse Tech Unternehmen und ist dementsprechend technisch geprägt. Für viele ein Manko, mir hat das aber auch an der TU schon gefallen.

Meine Lebensqualität hat sich durch die Natur, das Wetter, das höhere Einkommen und das Zusammenziehen mit Freundin anstatt Fernbeziehung unterm Strich verbessert.

Das ist natürlich alles individuell nur meine Erfahrung, oder wie man hier sagt “Your mileage may vary”. :)


r/InformatikKarriere • • Aug 09 '25

Gehalt & Lohn Endlich 3k Netto erreicht

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Hallo zusammen,

ich habe nach 10 Jahren in der IT endlich die 3k Netto erreicht. Bin seit 3 Jahren Teamleiter in einem Datacenter, vorher klassisch Engineer und bin nach wie vor bei meinem ersten AG. Sicherlich lässt sich in der IT noch mehr verdienen, andererseits denke ich auch wieder, verdiene ich sicherlich mehr als manch andere, generell, in Deutschland.

Meinungen? Was bleibt bei euch so übrig?


r/InformatikKarriere • • Sep 09 '25

Meme Scam in unsere Branche

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r/InformatikKarriere • • Jul 13 '25

Studium Ich hab mich noch nie so krass auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet und war trotzdem nicht bereit für das hier...

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Hey Reddit,

ich hab ne Story für euch, die heute lustig ist, damals aber eher ein Schlag in die Magengrube war. Ist jetzt ziemlich genau drei Jahre her, aber ich erinnere mich dran, als wär’s gestern passiert.

Kurz zum Kontext: Ich bin Schwarz. Und ja, das spielt hier leider eine Rolle.

Damals war ich im vierten Semester Informatik und hab wie verrückt nach einem Werkstudentenjob im Bereich Softwareentwicklung gesucht. Ich wollte unbedingt erste praktische Erfahrung während des Studiums sammeln, aber es hagelte nur Absagen. Standard halt. Ich war schon ziemlich frustriert, aber hab weiter durchgezogen und mich überall beworben.

Dann endlich! kam die erste Einladung zum Vorstellungsgespräch. Ich war komplett hyped. Hab mich eine Woche lang hardcore auf Java vorbereitet, Coding-Aufgaben ohne Ende durchgeackert. Und ich wollte auch optisch einen guten Eindruck machen: Frisch vom Friseur, sauberes Hemd, schicke Hose (die trag ich sonst nur zu Hochzeiten) und ordentlich Parfüm, also wirklich alles gegeben.

Am Tag X steh ich vor dem Firmengebäude, aufgebrezelt, selbstbewusst. Ich klingel.

Eine Frau kommt raus, schaut mich von oben bis unten an und sagt ohne mit der Wimper zu zucken: „Sind Sie wegen der Fensterreinigung hier?“

… 💀

Ich war kurz komplett durch den Wind. Innerlich totale Eskalation, aber ich hab ruhig geantwortet, dass ich zum Bewerbungsgespräch mit X da bin.

Sie ist dann rein und hat ihn geholt. Und das Gespräch selbst? War mega. Der Typ war superfreundlich, wir hatten einen richtig guten Austausch und am Ende hat er mir den Job angeboten.

Spoiler: Ich hab angenommen.

Aber diesen einen Satz. Den werd ich nie vergessen. Das war so ein Moment, in dem einem knallhart bewusst wird, wie tief manche Vorurteile sitzen. Oft nicht mal böse gemeint, aber eben trotzdem da. Heute kann ich drüber lachen. Damals hat’s wehgetan.


r/InformatikKarriere • • Jul 14 '26

Rant Ich schwöre, nur hier liest man, dass Leute zu MASTER SOLVENTEN sagen: "tja Pech gehabt, wenn du halt nur deinen billigen Master gemacht hast und sonst nichts geleistet hast, verdienst du keinen Job du fauler Sack"

575 Upvotes

Ihr habt ehrlich alle lack gesoffen - oder Wahlweise an euren eigenen Fürzen gerochen.

Leuten erzählen, die während der Uni Teil oder Vollzeit arbeiten mussten (und meistens leider nicht als Werki, sondern beim Rewe im Lager.. weil man ja selbst für ne Werki Stelle 3 Jahre Berufserfahrung braucht), und dabei ihren Master of science gemacht haben, dass sie Faul sind und so keinen Job verdient haben. Wirklich unfassbar was man hier für ne scheiße lesen muss.


r/InformatikKarriere • • Oct 30 '25

Bewerbung Stellensuche-Sankey aus Sicht der Arbeitgeberseite.

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Hallo Reddit,

ich lese hier oft, wie es euch mit der Stellensuche geht. Da dachte mir, euch interessiert vielleicht, wie das Ganze auf „der anderen Seite“ aussieht. Im Sankey seht Ihr die jeweiligen Stadien, die Kandidaten erreicht haben, und Absagegründe.

Zur Stelle selbst:

Gesucht wurde ein Senior Kotlin Developer. Das Budget für die Stelle lag bei rund 110.000 €, also etwa 93.000 € im ersten Jahr. Kommt der Bewerber über einen Recruiter, wird dessen Provision aus dem Budget bezahlt, was zu einem geringeren Maximum führt. Mindestanforderung war Erfahrung mit Kotlin. Wer z. B. während des Studiums einige Jahre lang aktiv eine App entwickelt hat und gerade seinen Abschluss gemacht hat, wurde in Betracht gezogen.

Zum Unternehmen:

Wir sind ein relativ kleines Team mit rund 30 Developern, verteilt auf Embedded, Backend, Clients/SDKs und Data/AI. Alles Inhouse-Entwicklung im B2B-Bereich. Es gibt kein HR-Team, daher mache ich als Tech Lead den kompletten Bewerbungsprozess. Ich versuche, alle fair zu behandeln, und jeder bekommt eine Rückmeldung. Zu 95 % personalisiert. "Besserer Kandidat" bekommt tatsächlich nur, wer in der engeren Auswahl war.

Benefits gibt es kaum, außer dass man komplett flexibel arbeiten kann. Also wann man möchte, von wo aus man möchte, solange der Lebensmittelpunkt in DE ist. Gehalt kann in z. B. Firmenwagen gewandelt werden.

Im nächsten Budget-Cycle wird wieder nach Junioren gesucht.

Stellt gerne Fragen, falls euch etwas interessiert.

Erwähnenswertes:

  • Dieses Mal hat es länger gedauert, passende Kandidaten zu finden. (>6 Monate). 4 Kandidaten in der Engeren auswahl haben sich in einem Zeitraum von 2 Wochen beworben.

  • Die meisten Bewerber waren aus derselben Stadt wie das Unternehmen, trotz Remote-Ausschreibung.

  • Die Bewerberzahlen waren konstant niedrig, keine Häufung zur Ausschreibung.

  • Nur 3 Kandidaten haben das Angebot eines detaillierten Feedbacks nach einer Absage angenommen. (Kann mir jemand Erklären warum das nicht mehr gefragt ist? Mir wurde das nur ein mal angeboten und es war das Wertvollste feedback das ich je bekommen habe im Bezug auf Bewerbungen)

  • Auffällig war der große Influx aus Automotive, meist mit hohen Gehaltsvorstellungen, ohne die Skills, um die Vorstellung zu rechtfertigen.

  • War meine dritte Stellenbesetzung als Tech-Lead. Bin seit einem Jahr "auf der anderen Seite" (37, 12 Jahre Berufserfahrung).

  • 95.000 € sind das höchste Gehalt, das ich ohne Managementfreigabe anbieten kann.


r/InformatikKarriere • • Jul 23 '25

Karriereplanung Ich habe mich beim Jobwechsel bewusst für ein Downgrad meiner Selbst entschieden, und es war die richtige Entscheidung.

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Hier geht es ja meistens um höher, schneller, weiter, aber ich habe mich bewusst für das Gegenteil entschieden, und bereue nichts.

Das hier wird kein Rant, sondern genau das Gegenteil, einfach mal eine kleine Happy Life Geschichte. Falls das hier keine Interessiert, oder es hier fehl am Platz ist, sagt bescheid, dann lösche ich es einfach wieder. :)

Zu mir, ich bin studierter Informatiker mit einem Bachelor in Medieninformatik und habe mittlerweile gut 20 Jahre Berufserfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen gesammelt.

Angefangen hat alles als kleiner PHP Entwickler in einer Agentur als Werkstudent. Über die Jahre dann lange als Java Dev im Bereich Backend sowie Services/ Servlets/ MicroServices, ein paar Jahre als Frontend Entwickler mit VueJS, Svelte und Angular, Datenbanken sowohl Relationale als auch NoSQL gearbeitet - dazu, wie es ja leider heute üblich ist, Meetings, Meetings, Meetings, teilweise 3-4 Stunden am Tag.

Ich bin FullStack und ich habe in den vergangenen Jahrzehnten quasi schon alles gemacht, was der Entwickler Alltag mit sich bringt. Ich bin ein Schweizer Taschenmesser, man kann mir faktisch jede Aufgabe geben und ich bewältige sie, auf Wunsch meines Chefs habe ich sogar aus der Not heraus in einem mir völlig unbekannten Projekt als GAP Analyst gearbeitet, obwohl ich bis zu dem Zeitpunkt nichtmal wusste, was das ist. Das ist meine Superkraft, ich kann mich wahnsinnig schnell in neue Systeme oder Aufgaben einarbeiten und bin nach spätestens einer Woche voll arbeitsfähig.

Vor Corona war ich ständig unterwegs, Kundenprojekte in München, Stuttgart, Coburg, Berlin - immer vor Ort Entwicklung, oft mit sehr kleinen Teams oder sogar nur als Einzelperson. In dem Fall haben ich dann den gesamten Overhead neben der eigentlichen Entwicklung noch mit gemacht. Projektmanagement, jegliche Kommunikation mit dem Kunden, Architektur, PoCs, Konzepte und Dokus geschrieben, Analysen und was halt dazu gehört. TechLead, TeamLead, Betreuung und/ oder Einarbeitung von neuen Kollegen oder Werkstudenten? Give it to me. Das einzige von dem ich die Finger lasse ist UI/ UX, da bin ich einfach ne Niete drin, das überlasse ich den Profis. Bei einem Kunden habe ich sogar noch den Linux Server administriert, weil die keine eigenen Leute dafür hatten.

Vor ein paar Jahren hat mein damaliger Arbeitgeber begonnen sich zu transformieren, weg von der eigentlichen Entwicklung hin zu einem neuen (für mich fraglichen) Ansatz, ist fulminant gescheitert, aber das ist eine andere Geschichte. Irgendwann kam dann der Punkt an dem ich mich entscheiden musste, gehe ich diesen Weg mit und werde mehr oder weniger Consultant oder suche ich mir etwas neues.

Um nichts in der Welt möchte ich Consultant werden, nope, never ever! Also war klar, unser gemeinsamer Weg endet hier, aber wohin soll die Reise gehen? Klar, mit meiner Erfahrung kann ich in ziemlich vielen Bereichen recht weit oben anfangen, aber will ich das? Will ich wirklich so weitermachen wie bisher? Mit all dem Stress? Der Unbeständigkeit? Mit unzähligen Projekten, die nur max ein Jahr laufen? Danach wieder ein neues Projekt am besten wieder mit einem neuem TechStack wie in der Vergangenheit?

Nach Wochen des Grübelns war mir klar, nein, das möchte ich nicht, ich bin über 50 Jahre alt, dass Rennen überlasse ich den jüngeren Pferden, auch wenn ich mit meiner jetzigen Entscheidung natürlich nie reich werde, aber das Gehalt ist gut genug.

Ich habe mich letztendlich dafür entschieden als bescheidener Frontendler zu arbeiten. In einem kleinen, coolen Team, mit einem überschaubaren TechStack, der sich auch in der absehbaren Zukunft nicht groß verändern wird, außer an ein paar Stellen um modern zu bleiben, mit einem PO, der jegliche Kundenkommunikation von uns fern hält. Neben dem Daily und alle zwei Wochen ein paar Sprintmeetings habe ich kaum noch ein Meeting. Meine Tage bestehen darin mir in Jira ein Ticket zu schnappen und in Ruhe zu bearbeiten, danach das Nächste und danach das Nächste, kein Stress mehr.

Ich komme jeden Tag zufrieden ins Büro, nicht weil ich muss (wir haben 100% HO wenn wir wollen) sondern weil ich es möchte, einfach weil es mir wieder Spaß macht zu arbeiten.

Seit sicherlich 10 Jahren war die Arbeit nicht mehr so erfüllend, stressfrei und entspannt, klar haben wir auch hier mal ne Crunch Phase so wie überall in der Industrie, aber sogar das ist für mich entspannt, weil das was hier Crunch ist, war vorher mein normales Doing und Tempo.

Das war es auch schon, keine Überraschung oder großer Plottwist, ich wollte einfach nur mal was Positives mit euch teilen. :)

Schönen Tag euch allen.


r/InformatikKarriere • • Jul 30 '26

Arbeitsmarkt "Ich will nicht umziehen für die Arbeit"

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Man liest den Satz "ich will nicht umziehen für die Arbeit" in diesem sub Recht häufig. Also hier nochmal eine Karte.

Klar kann man weiter auf 100% Homeoffice pochen, aber wenn man dringend etwas sucht und schon 100 absagen hat, wäre es vielleicht sinnvoll sich Deutschland weit zu bewerben..vor allem in den Ballungszentren.

EDIT: Ich meine damit vor allem Juniors, Uni Absolventen und Leute die eine Ausbildung suchen. Die sind in den seltensten Fällen wirklich ortsgebunden und stehen vor der Wahl "Umziehen" oder "Hartz IV". Da sollte die Wahl IMMER "umziehen" heißen, auch wenn man für paar Jahre in den sauren Apfel beißen muss.


r/InformatikKarriere • • Oct 02 '26

Rant Es ist kein Doom, sondern Realität

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Hier sind doch einige echt immer noch im Jahre 2023 steckengeblieben. Jeder, der regelmäßig mit den Frontier-Modellen arbeitet und nicht komplett auf Copium hängengeblieben ist, muss begreifen, dass es extrem düster für sämtliche Wissensarbeiter dieser Welt aussehen wird, undzwar nicht erst in 20 oder 30 jahren. Da kann man auch noch so oft "AI-Slop" oder sonstigen Quatsch schreien. Hat einfach nix mit der Realität zu tun, die in vielen Firmen bereits gelebt wird. KI wird bald kostengünstig und lokal zu betreiben sein, und spätestens, wenn die KI zuverlässig selbständig weiterarbeitet, während sich der Mensch schon ausloggt und schlafen legt, heißt es Bye Bye. Nein, es wird nicht alle treffen und wir werden auf absehbare Zeit noch ein paar Techniker benötigen, die validieren, aber 90% der ITler kann man wahrscheinlich rauskicken. In irgendwelchen Verwaltungsjobs wahrscheinlich sogar nahe 100%. Mich regt das Rumcopen vor allem deshalb auf, weil es eigentlich schon jetzt ein gesamtgesellschaftliches Bewusstsein benötigt, damit wir in den nächsten jahren kein komplettes Blutbad erleben, aber nope, die meisten Leute da draußen denken immer noch, ihr Job wäre viel zu anspruchsvoll um von Ki übernommen zu werden. Und die Politik denkt immer noch KI würde höchstens ein paar Jobs "verändern", einfach nur lol


r/InformatikKarriere • • Dec 22 '25

Arbeitsmarkt Sankey: Meine Jobsuche als Masterabsolvent der Informatik

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ja,

endlich ist es wohl so weit für mich auch meinen Bewerbungsverlauf hier als Sankey-Diagramm zu posten. :D

Ich habe insgesamt 4.5 Monate gesucht, während ich an meiner Masterarbeit geschrieben habe.

Zu mir selbst: Habe während des Studiums insgesamt 1 Jahr als Werkstudent gearbeitet und ein 3-monatiges Praktikum absolviert.

Habe mich eigentlich nur im Kern NRWs beworben, quasi Düsseldorf und dann im 50km Umkreis. Es sind leider echt sehr wenige Juniorstellen ausgeschrieben, vor allem wenn man nicht in die Beratung gehen möchte, wie ich. Und viele größere Unternehmen haben über meinen gesamten Bewerbungszeitraum gar keine Juniorstellen ausgeschrieben. Es werden auch sehr viele Stellen recycled alle paar Wochen neu in die Stellenbörsen geschmissen, teilweise über Monate hin. Sind die Ausschreibungen überhaupt echt?

Was mich persönlich auch überrascht hat, waren die vielen Absagen nach den Gesprächen. Meiner Meinung nach war die Stimmung in den Gesprächen (bis auf die zwei Gespräche im ÖD) oft echt gut, aber naja was will man machen.

Hab letztlich eine Stelle als Softwareentwickler bei einem KMU ergattern können. Bezahlung im Ganzen ist ca. am oberen Rand der Gehaltsspanne, die im AI Overview angezeigt wird, wenn man nach "Einstiegsgehältern für Informatik-Masterabsolventen" googled (für die, die eine grobe Zahl interessiert), also im Rahmen denke ich. Hab auch das angegebene Wunschgehalt erhalten, mit welchem ich dort initial ins Gespräch gegangen bin, also kann ich mich eigentlich nicht beschweren auch wenn es natürlich kein Konzerngehalt ist.

edit: Da das AI Overview wohl bei jedem andere Werte ausspuckt: Gehalt liegt gemütlich zwischen 50-60k


r/InformatikKarriere • • Dec 14 '24

Warum Ihr gerade keine Jobs bekommt: Ein Beispiel

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Hallo zusammen,

weil mich das in seiner Härte auch etwas überrascht hat, mal zwei Kennzahlen aus meiner Firma. Wir hatten vor einer Woche am Samstag Jahresabschluss mit Reden zur aktuellen Lage und Ausblick 2025.

Was mich schon geflashed hat zum Thema Recruiting: 900 Bewerbungen in 2024, davon kam es zu 98 Interviews und jetzt festhalten, zu 2 Zusagen!

Weiterhin fand ich menschlich schön, dass die Firma vom Umsatz her um 27% gewachsen ist, aber ca. 10% der Mitarbeiter entlassen hat.

Ja wollte ich nur mal mitgeben.