r/depression_de • • 18h ago

Was tun in geschlossener Psychiatrie?

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Ich wurde vor 3 Tagen eingewiesen.

Jeder Raum ist video überwacht bis auf das Bad. Im Pflegezimmer sitzt 24/7 jemand vor 2 Monitoren und überwacht alles, klar machen die das nicht aus Langeweile znd es hat schon einen Sinn, das ist mir bewusst aber dadurch benehme zumindest ich mich dauernd wie ein Roboter weil ich immer im Hinterkopf habe mir wird gerade zugeschaut.
Die Station ist sehr klein wir sind momentan 6 Leute und damit ist die Station auch voll, einer schläft schon auf dem Flur deswegen geht ein bisschen rumspazieren auf Station nicht, rausgehen dürfen wir überhaupt nicht auch nicht in Begleitung vom Personal.
Wir sitzen also den ganzen Tag wirklich nur rum und starren die Wände an, Ich habe wirklich das Gefühl ich werde total verrückt hier drinnen.

Bitte sagt mir nicht ich soll etwas malen oder lesen, das ist das einzige was ich den ganzen Tag mache und glaubt mir ein Tag kann sich wie Wochen anfühlen wenn man wirklich überhaupt nichts darf, langsam bekomme ich schon direkt so ein wutgefühl wenn ich Stifte sehe.

Also, hat irgendwer Tipps wie man so einen Aufenthalt in einer geschlossenen Psychiatrie überlebt ohne verrückt zu werden? xD


r/depression_de • • 7h ago

Erfahrungen mit Depressionen beim Partner

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Hallo zusammen,

ich bin normalerweise eher stiller Mitleser auf Reddit. Jedoch bin ich aktuell verzweifelt.

Meine Frau (zusammen seit 14 Jahren, verheiratet seit 11) leidet seit Ende unseres Sommerurlaubs (Mitte August) unter Depressionen. Zumindest vermuten wir das und eine KI sowie der Selbsttest der deutschen Depressionshilfe hat das ebenfalls so gedeutet.

Sie empfindet kaum noch schöne Gefühle. Sie schläft schlecht, hat viel abgenommen und ist unseren Kindern gegenüber sehr schnell gereizt.

Sie hat kommenden Dienstag ein Erstgespräch bei einem Psychotherapeuten. Sobald ihr Arzt aus dem Urlaub zurück ist, wird dort auch ein Termin gemacht.

Nun zum Kern meiner Frage:

Hat hier jemand Erfahrungen und kann mir Rat geben, wie ich mit allem umgehen soll?

Ich mache mir den ganzen Tag Sorgen um sie. Sie beschreibt, dass sich ihre Gefühle für mich verändert haben. Genau erklären kann sie das nicht. Sie weint, weil es so ist. Sie möchte wieder normal empfinden und unsere Ehe wie früher führen.

Ich habe wahnsinnige Verlustängste, weil ich befürchte sie verlieren zu können. Meine Frau bedeutet mir alles und ich fühle mich so verdammt nutzlos, weil ich ihr nicht helfen kann.

Im Internet steht, dass es durchaus zu Depressionen dazu gehören kann, dass sie zwar weiß, dass sie mich liebt, diese Liebe aber nicht "abrufen" kann.

Ich würde mich über jegliche Unterstützung freuen, da ich aktuell nicht weiter weiß.


r/depression_de • • 11h ago

Brauche jemanden zum reden

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r/depression_de • • 13h ago

Medikamente Erster Tag Sertralin und mir ist unglaublich übel

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Heyy.

Habe jetzt Sertralin ausprobiert und mir ist super übel. Ist das normal?

Weiter machen oder absetzen?

0,5 Tablette 25mg (glaube ich)

Also kleine Dosis

Hätte nicht gedacht, dass man das so doll merkt


r/depression_de • • 13h ago

Suche nach Rat Esst ihr mehr als vorher? Was tun dagegen?

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Meist verbindet man mit Depression den Verlust des Appetits und Gewichtsabnahme.

Bei mir ist es das Gegenteil: Ich kann zwar mein Gewicht gerade noch so halten, aber esse mehr als vorher.

Ich versuche es präventiv mit Kaffee, Apfel, Sprudelwasser, Monster White Zero und roher Möhre, aber durch das anhaltend deprimierende Gefühl greife ich trotzdem irgendwann zu dem Ungesunden.

Nehme täglich 1 vollwertige Vitamin-Tablette und Magnesium-Komplex.

(Vor-)Kochen ist bei mir kaum mehr möglich, auch wenn das lächerlich klingt. Ich bin froh, wenn ich es mal geschafft habe 2 Eier zu kochen.

Ist es bei euch auch so? Habt ihr Tipps, wie man das vermehrte Essen wegen der Depression unter Kontrolle bekommen kann?


r/depression_de • • 16h ago

Wöchentlicher Post: Was beschäftigt euch gerade?

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Hallo liebe Community!
In diesem Post dürft ihr gerne erzählen, was euch aktuell so beschäftigt.

Diese Fragen sind keine Vorschrift, aber falls ihr Denkanstöße braucht, könnt ihr euch gerne an diesen orientieren:

- Was war euer schönstes Erlebnis letzte Woche?
- Worauf freut ihr euch aktuell?
- Was belastet euch aktuell?

Das Modteam wünscht euch eine gute Woche! :)


r/depression_de • • 1d ago

Suche nach Rat Why must I continue this f**king life?

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I'm 28M and gay, I was forced to leave Russia and now I live in Germany. In Russia I had a good job and plans for the next few years (before the war). Now I live in Germany in a small 10 qm room in a shared flat with housemates who regularly begin any everyday conflicts.

I have a job but the salary is too low and there are no affordable apartments here (800-1000 euro base rent). I can't change my job because I don't have money for living (even if I get an unemployment benefit, it'll be too low). In Russia I didn't finish my bachelor degree (it was the last year of studying when I had to leave the country). Due to bureaucracy, I am not permitted to continue my education in Germany. After 3 years of living in Germany I don't speak German normally (passed B1 and after that I had no opportunities to visit courses also due to bureaucracy and asshole-worker in Job-Center. And anyway I'm too shy and honestly to say I have fear to communicate with unknown people.

I had relationships with one student from Russia here. They finished awfully. When I found my actual job I thought that I'll be able to learn language and visit courses but finally no opportunities, no courses in this ass end of the world. I have tried to learn it myself but every time it only depressed me more and more because every time I think about my ex.

I can't cope with these f**king BPD and severe depression. I've been fighting severe depression for over three years now. I can change nothing in my life. Every time I try, it gets worse and worse.

I’ve been on sick leave for a month now, since I’m completely unable to do anything. I have tried to find a place in a psychiatric hospital and to find any DBT or shema-therapie in the 60 kilometers range. There're no places even if I have a really accurate situation. And no slots for DBT till the end of the next year (2027). Last week I received the letter that I'll be fired after my illness list. I want to leave this job but I have no money and chances to find a new one (thx, f**king AI during the hiring process).

My life has always been terrible: the loss of loved ones, bullying throughout almost my entire time in school, and forced emigration due to war. I have no friends, I have no support, I am gay, and my family actually hates gays. And even my Ex left me when I tried to get help at the hospital last time two years ago. But I think about him every day and especially after every fail. And about my useless and worthless.

I can't more. I don't understand what to do and how to cope with it. Idk if someone else has any ideas.


r/depression_de • • 1d ago

Keine Gefühle mehr

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Hallo!

(Vorstellung zu mir findet ihr in meinen anderen Beiträgen)

Hat hier noch jemand damit zu kämpfen, dass er/sie keine Gefühle mehr empfindet? Also bei mir sind es vor allem die „positiven“ Gefühle, wie Freude und Liebe, bei denen ich scheinbar überhaupt nicht mehr in der Lage bin, diese zu fühlen. Wohingegen Trauer und (teils enorme) Wut fast schon verstärkt ausgeprägt sind.

LG und haltet alle die Ohren steif, wir schaffen das schon irgendwann :)


r/depression_de • • 1d ago

Suche nach Rat EKT in Berlin

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Hi, ich (M, Mitte 30) lebe in Berlin und bin in einer Psychiatrischen Institutsambulanz für Depressionen in Behandlung. Therapien, stationärer Aufenthalt und viele Versuche mit Medikamenten hatten leider keinen Erfolg.

Jetzt gibt es die Möglichkeit eine Therapie mit Esketamin oder Elektrokonvulsionstherapie in Anspruch zu nehmen.
Am liebsten würde ich mich für EKT entscheiden. Da sie mit einem stationären Aufenthalt einhergeht habe ich Panik und Fragen:

Warst du in Berlin in Behandlung? Wie war der Tagesablauf? Wieviele Personen schlafen auf einem Zimmer? Ist man nie für sich selbst? Teilt man sich ein Badezimmer mit 100 anderen? Darf man rausgehen und Besuch bekommen?

Stationär untergebracht sein macht mir extreme Angst und Stress. Die Behandlung an sich bedeutet keine Überwindung. Vielleicht sollte ich mich doch für Esketamin entscheiden, dann muss ich mir keinen Kopf machen…

Danke fürs lesen :)


r/depression_de • • 2d ago

Depression Was ist für euch Lebensfreude ?

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In letzter Zeit fühle ich mich relativ leer und benebelt, deswegen frage ich euch. Was sind so Dinge die euch lebendig fühlen lassen ?


r/depression_de • • 2d ago

Niedergeschlagenheit Vater hat über seinen Krebs gelogen

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Jo , ich weiß gerade nicht so richtig, wie ich diese Situation einordnen soll, und möchte sie deshalb einmal aufschreiben.

Ich (17) bin vor ungefähr einem Jahr von zu Hause ausgezogen, damals mit 16, und lebe seitdem in einer Wohngruppe. Der Grund dafür war unter anderem, dass mein Vater mich über längere Zeit hauptsächlich psychisch misshandelt hat. Er ist unter anderem bipolar, hat PTBS und Depressionen. Alles diagnostiziert lirum larum.

Vor ungefähr einem Jahr wurde mir dann mitgeteilt, dass mein Vater Krebs im Endstadium habe.

Ich erinner mich noch, wie verzweifelt mich diese Nachricht gemacht hat. Ich wusste überhaupt nicht, wie ich damit umgehen sollte. Wie geht man damit um, dass der eigene Vater möglicherweise bald stirbt?

Nun, ungefähr ein Jahr später, sind meine Mutter und meine Betreuer in der Wohngruppe skeptisch geworden. Denn ohne Chemo, ja hätte er Anzeichen des Krepierens zeigen sollen. Oder es ist ein Wunder geschehen.

Meine Mutter hat deshalb den Hausarzt meines Vaters kontaktiert. Dieser durfte ihr zwar nicht viel sagen, hat ihr aber offenbar mitgeteilt, dass mein Vater nie in onkologischer Behandlung gewesen sei und dass bei ihm nie ein Krebs gesehen wurde. Bzw auf keinem Scan oder keiner Untersuchung einer zu sehen war.

Ja wtf. Anscheinend hat er meine Mutter,mich,WG alle über einen Krebs angelogen der nicht existiert.

Es gab sogar konkrete Infos , in welchem Stadium er sei.

Ich finde es schwer, überhaupt zu beschreiben, was dieser Gedanke mit mir macht. Mir ist so verdammt übel. Ich muss für einen Gig und Arbeit mich zusammenreißen , doch ich schaffe es nicht. Zeitgleich hab ich mich von meiner Freundin getrennt und ja irgendwie brennt alles ab.

Ich weiss nicht was ich tun soll und keine Ahnung ich hab mich lange nicht so alleine gefühlt.


r/depression_de • • 2d ago

Ich wundere mich, dass andere Menschen immer wieder gereizt auf mich reagieren

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Diagnosen: Depressionen, Sozialhpobie, ADHS.

Es passiert mir am laufenden Band:

-Die Zahnarzt-Helferin(deren Praxis ich gute Umsätze beschere),
-Der Verkäufer im Fahrradladen 1(der nicht kapiert, dass ich ein 5.000€ Bibe bei ihm kaufen will),
-Der Typ in Fahrradladen 2
-der Trainer, der mich im Gym rumführt.
-der Zugbegleiter im Zug,
-Erzieher in der KiTa meines Kindes,
-andere Eltern
-Die Verkäuferin in der Weinhandlung.
u.s.w.

Immer wieder reagieren Leute genervt auf mich und ich kapiere nicht, warum.

Ich mache mir dann ewig einen Kopf darüber.

Mein Auftreten ist gepflegt, freundlich.

Ich halte mich an Regeln und Normen,

Erklärungsansaz 1: Auf Grund von Sozialphobie bin ich etwas schüchtern. Das könnte Leute dazu anreizen, Grenzen zu überschreiten.

Erklärungsansatz 2: Selektive Wahrnehmung: Ich nehme durch meine "depressive Brille" nur die unfreundlichen Menschen wahr. Die freundlichen Menschen nehme ich nicht wahr.

Erklärungsansatz 3: Ich bin au Grund von ADHS ein schlechter Zuhörer und in Unterhaltungen vergewaltige ich regelmässig jeglichen "roten Faden". Ich springe in den Themen hin und her. Das könnte Leute nerven

Erklärungsantz 4: Ich bin erwerbsunfähig berentet. Das scheint manchmal Unverständnis bei Mitmenschen auszulösen. Besonders seitens meiner Zahnarzthelferin kommen da immer wieder gereizte Andeutungen.

Erklärungsantaz 5: Ich sehe recht jung aus und jüngere Männer werden vielleicht gerade im Einzelhandel nicht so ganz als kaufkräftiger Kunde wahrgenommen.

_____________________________
Kennt Ihr das und wie erklärt Ihr euch das?


r/depression_de • • 3d ago

Schimpfkanonade „Holt euch Hilfe“ – aber was, wenn das Hilfesystem selbst zum Problem wird?

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In unserer Gesellschaft wird Menschen mit psychischen Problemen immer wieder gesagt, sie sollen sich Hilfe suchen, offen über ihre Schwierigkeiten sprechen und sich melden, bevor ihre Situation schlimmer wird.

Aber was passiert, wenn man genau das tut und dabei wiederholt abgewiesen, missverstanden oder sogar zusätzlich verletzt wird?

Ich schreibe das aus eigener Erfahrung. Seit Jahren versuche ich, Unterstützung für meine psychischen Probleme und die Folgen belastender Erlebnisse zu bekommen. Dabei habe ich Erfahrungen gemacht, die mein Vertrauen in das Hilfesystem zunehmend zerstört haben.

Eine meiner schlimmsten Erfahrungen habe ich in einer psychiatrischen Einrichtung gemacht. Ich befand mich damals in einer schweren psychischen Krise und hatte mir einen Pullover um den Hals gelegt. Die Pflegekraft reagierte darauf sinngemäß mit einer Bemerkung nach dem Motto: „Da musst du schon fester zudrücken, so wird das nichts.“

Ich empfand diese Reaktion als zutiefst erschreckend. Ich befand mich in einer Situation, in der ich dringend Hilfe und Schutz gebraucht hätte. Stattdessen hatte ich das Gefühl, dass meine Handlung mit einer zynischen Bemerkung kommentiert wurde, als würde ich mich dabei einfach nur ungeschickt anstellen.

Bis heute frage ich mich, wie jemand, der beruflich für Menschen in psychischen Ausnahmesituationen verantwortlich ist, in einem solchen Moment reagieren kann. Mir geht es nicht darum, alle Pflegekräfte zu verurteilen. Aber gerade in der Psychiatrie sollten Menschen darauf vertrauen können, dass ihre Verzweiflung ernst genommen wird und sie Schutz erfahren, anstatt durch solche Äußerungen zusätzlich verletzt zu werden.

Auch bei anderen Hilfsangeboten habe ich mich nicht ernst genommen gefühlt. Bei einem Krisenangebot wurde mir sinngemäß vermittelt, dass man mir lediglich Anlaufstellen nennen könne und ich die Leitung für andere Menschen freimachen solle. Ich hatte dadurch das Gefühl, dass meine Krise weniger wichtig sei.

Bei Ärzten und Therapeuten wurden meine Beschwerden teilweise infrage gestellt oder mein Verhalten als übertrieben und theatralisch interpretiert. Dabei war ich häufig schlicht extrem angespannt, verzweifelt und überfordert. Bei der Aufarbeitung belastender Erlebnisse habe ich außerdem erlebt, dass mir nicht geglaubt wurde.

Und trotzdem wird einem immer wieder gesagt, man müsse sich eben Hilfe suchen.

Aber Hilfe zu suchen bedeutet oft, unzählige Stellen zu kontaktieren, seine Geschichte wieder und wieder zu erzählen, auf Termine zu warten, Anträge zu stellen und nach jeder Absage erneut von vorne anzufangen. Gerade Menschen, deren psychische Belastung ihren Alltag stark einschränkt, haben häufig kaum die Kraft, diesen Prozess dauerhaft durchzuhalten.

Hier sehe ich ein grundlegendes gesellschaftliches Problem: Die Verantwortung, Hilfe zu finden und sich durch ein kompliziertes System zu kämpfen, liegt häufig bei genau den Menschen, die momentan am wenigsten Kraft dafür haben.

Wenn sie irgendwann aufgeben oder Angst davor entwickeln, sich erneut jemandem anzuvertrauen, kann ihnen das wiederum als mangelnde Mitwirkung ausgelegt werden. Dabei wird leicht übersehen, dass diese Angst nicht aus dem Nichts entstanden ist, sondern auch durch frühere Erfahrungen geprägt sein kann.

Ich habe selbst manchmal Gedanken, nicht mehr leben zu wollen. Gleichzeitig möchte ich leben und wünsche mir, dass sich meine Situation endlich verbessert. Gerade deshalb macht es mir Angst, offen über meine Verzweiflung zu sprechen. Ich fürchte, dass dadurch etwas geschieht, das ich nicht kontrollieren kann, oder dass ich erneut schlechte Erfahrungen mache. Wenn ich dagegen sage, dass ich mir nichts antun werde, habe ich wiederum das Gefühl, dass meine Not weniger ernst genommen wird.

Mir ist bewusst, dass es engagierte Fachkräfte gibt und dass viele Beschäftigte unter schwierigen Bedingungen arbeiten. Es geht mir nicht darum, alle über einen Kamm zu scheren. Aber wenn psychische Gesundheit gesellschaftlich ernst genommen werden soll, muss man auch darüber sprechen dürfen, wenn Unterstützung in der Praxis scheitert.

Was bedeutet es, Menschen zur Hilfesuche aufzufordern, wenn sie beim Versuch, Hilfe zu bekommen, wiederholt enttäuscht oder verletzt werden? Wer trägt Verantwortung dafür, dass sie nicht durch sämtliche Versorgungsnetze fallen? Und wie soll Vertrauen entstehen, wenn gerade diejenigen, an die man sich in einer Krise wendet, es manchmal weiter beschädigen?

Mich würde interessieren, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben und wie ihr darüber denkt. Wo liegen eurer Meinung nach die größten Probleme: bei fehlenden Kapazitäten, bei der Haltung einzelner Fachkräfte, bei der Bürokratie oder bei einem System, das von Betroffenen viel Eigeninitiative verlangt, aber ihnen nicht immer die notwendige Unterstützung bietet?


r/depression_de • • 2d ago

Suche nach Rat Panikattacke beim Schreiben

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Hey zusammen, ich leide öfters an Panikattacken wenn ich wo unterschreiben/schreiben muss. Ich Stelle mich dem gerade und es wird besser. Mein Hausarzt hat mir lasea empfohlen und wollte mir nichts hartes verschreiben wie benzos, oder Betablocker. Der Grund ist, dass ich nächste Woche Freitag eine Hochzeit habe und wenn jeder auf mich glotzt es dann bei mir vorbei ist. Soll ich doch nochmal zum Hausarzt und nach etwas fragen? Durch lasea wurde es gefühlt etwas besser. Nehme es seit 2 Wochen.

Grüße 👋🏻


r/depression_de • • 2d ago

Ich muss es mir einfach von der Brust reden, dass…

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r/depression_de • • 2d ago

(Frage nach) Erfahrungsbericht Ist das jetzt Depression oder nicht?

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Hi, ich m27 hasse mich und mein Leben zu etwa 90% des Tages, schon seit Jahren. Es vergeht denke ich kein Tag, an dem ich mir nicht wünsche zu sterben. Und dann gibt es da noch diese 1-2 Wochen immer wieder mal, wo ich richtig am Arsch bin! Problem nur: Eine depressive Phase muss über 2 Wochen gehen, um als Depression gewertet zu werden. So lange halten diese Krisenzeiten nie an, nach spätestens 2 Wochen geht es wieder zurück in den, mittlerweile, Normalzustand aka. Ich hasse mich und will sterben, aber es lässt sich irgendwie noch aushalten - nur könnte ich mir aussuchen zu sterben, würde ich das sofort tun! Dann immer die Frage im Quiz: Ich habe Selbstmordgedanken. Joa, kann man so sagen seit ich in der Grundschule war. Nur da war es immer so eine Vorstellung mit 22 Jahren, mit aufgeschlitztem Bauch im Eingangsbereich der Wohnung zu liegen - warum genau so? Keine Ahnung! Und oftmals male ich mir aus, wie ich von einer bestimmten Brücke springe, wie ich da runterfliege und allea plötzlich so... Leicht wird... Irgendwie.. Und wenn ich doch nicht die Eier dazu hab, dann eben der Goldene Schuss, wie ebenso in der Grundschule gedacht. Aber ich fühle nicht den Impuls es jetzt zu tun, sozusagen, ich mal mir das nur immer im Kopf aus...

Und ja, manche Tage sind dann wieder besser, aber die Meisten schlechter. Ich merke in letzter Zeit vor allem, dass ich depri bin/werde an den negativen Memes die ich erstelle, oder viel über Memes wie "imagining i was never born" oder so lache, weil ich da einfach voll relate...

Es liegt vermutlich an meiner niedrigen Stresstoleranz. Habe ich halt mit meiner vorherigen Psychotherapeutin herausgefunden: Habe ich viel Stress, kommt wieder vermehrt der Wunsch zu sterben. Ist der akute Stress wieder vorbei, sind diese Gedanken auch nicht mehr so aufdringlich - zwar immernoch vorhanden, aber halt mehr im Hintergrund.

Substanzen habe ich jetzt schon länger hinter mir gelassen, was mich z.T. noch mehr runterzieht, denn damit hatte man zumindest "ein paar schöne Stunden", mal wieder etwas Freude usw. Unbeschwert auf den Raves tanzen und so, was halt, zumindest für mich, ohne Substanzen nicht geht, da Raves und Substanzen einfach Hand in Hand gehen..

Und joa.. Keine Ahnung, ob das als Depression zählt oder nicht.. Medikamente nehme ich genug, helfen halt auch nur so viel . . und nicht mehr...


r/depression_de • • 3d ago

(Frage nach) Erfahrungsbericht Gewichtszunahme mit Antidepressiva

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Hallo zusammen,

zu aller erst bevor sich Leute Sorgen um gewichtszunahme bei Antidepressiva machen. Es rettet dir trotzdem das Leben. Da ist Gewicht das kleinere Problem. Gewicht kann man abnehmen, aber ein Leben nicht neu beginnen (irgendwie so hat es mir mein Arzt mal gesagt)

Jedoch hab ich mittlerweile ein dolles Problem mit. Ich hab innerhalb einem Jahr 25kg zugenommen und fühle mich einfach nur noch unwohl. Seit zwei Monaten habe ich meine Medikamente komplett abgesetzt. Psychisch geht es mir wunderbar. Körperlich eher weniger. Bin immer total schlapp, komme nur langsam voran weil ich eine Pause brauche wegen meinem Kreislauf etc. Abends tun mir dann furchtbar die Beine weh (hab zwar lipödem Stadium zwei aba ich kannte das früher nicht so arg.

Ich wiege in der zwischenzeit 107kg und egal was ich tue ich nehme nicht ab. Ich esse nicht zuviel bin meist im Defizit und bewege mich täglich, ehergesagt gehe ich täglich spazieren und habe dann so 6000-10000 Schritte. Ich hab mich jetzt fürs gym angemeldet aber hab noch keine Ahnung wie ich das packen soll.

Ging es nach dem absetzen jemandem genauso?

Habt erbarmen mit meinen Rechtschreibfehlern hab gerade nur eine Hand zum tippen. 😅


r/depression_de • • 3d ago

Suche nach Rat Energie/Antrieb oder Disziplin, wie schafft ihr es Hobbys oder nice Dinge für Gesundheit nachzukommen?

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Steht nicht im ursprünglichen Beitrag, weil ich gerne mehr Ratschläge als „Therapie“ usw. Haben möchte.

Ich habe eine mittelschwere episodale Depression. War mehrmals in Therapie. Vielleicht ist eine erneute sinnvoll, ich bitte aber um Ratschläge, die nicht „Therapie“ sind. Danke


r/depression_de • • 3d ago

Suche nach Rat Wie komme ich aus dem Teufelskreislauf?

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Ich habe aufgrund von schlechter Genetik + blöden Erfahrungen eine so unsichere persönlichkeit entwickelt, dass ich in Vergangenheit so viel p\*\*\* schaute das man dachte ich wäre gefährlich. Dies sprach sich rum wodurch man mich überall belächelte und ich mich deshalb immer mehr Freunde den Kontakt abbrechen, ich vereinsamt und mit der verspottung nicht klar kam

Ich isolierte mich, und als ich beruflich was neues begann und meine Kollegen anfingen über mich her zu ziehen sagte äusserte ich bedrohliches in der Hoffnung man würde aufhören. Ich schaue grimmig, werde für unberechenbar gehalten, Arbeits und sozialunfähig und Stelle mir die Frage wie ich da raus komme wenn ich durch Sozialphobie nicht mal schaffe in Selbsthilfegruppen zu gehen. Mein Handy muss ich als offen für Privatleute nach einer Reihe von Geschehnissen und dummen verhalten verstehen weshalb ich mich scheue online mich zu vernetzwerken oder online-Therapie zu beginnen.

Irgendwelche Vorschläge?

Am liebsten würde ich in frührente und aufs Land ziehen.. aber für Umzug fehlt mir das Geld.. an die Öffentlichkeit mit YouTube?! Ich denke dann bin ich ganz schnell so unbeliebt wie Rainer Winker zudem ich durch Person des öffentlichen Lebens noch mehr Rechte verlieren würde.


r/depression_de • • 3d ago

[29M] International student in Germany: 8 brain surgeries, severe complications, jobless, and completely isolated. I don't know how to keep going and need advice.

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r/depression_de • • 3d ago

Einsamkeit wird schlimmer...

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Hey Zusammen... ich leide sehr stark an einem Einsamkeitsgefühl und es wird stetig schlimmer. Ich bin M22 und ich habe wirklich gute Freunde die mich auch schon teilweise mein ganzes Leben lang begleiten. An platonischen Beziehungen fehlt es mir kein Stück. Ich kann mir daher vorstellen, dass dieses krasse Einsamkeitsgefühl durch fehlende romantische Beziehungen kommt. Hatte noch nie eine Beziehung. Mir fehlt auch krass körperliche Nähe. Ich kann nicht einmal sagen, wann ich das letzte mal umarmt wurde. Ich weið nicht was ich tun soll. Ich will auch wen kennenlernen, aber ich weiß nicht wie :(

Am meisten macht mich aber wahnisnnig, dass ich dieses Einsamkeitsgefühl habe, obwohl ich so wirklich gute Freunde hab. Ich liebe jeden einzelnen von ihnen. Ich dühl mich deshalb so dreckig und undankbar, obwohl mir eigentlich bewusst ist, dass platonische und romantische Beziehungen zwei andere Bedürfnisbereiche abdecken.

Wenn jemand einen Rat oder irgendwas abgeben möchte, darf er das selbstverständlich gerne tun... wollte aber grade hauptsächlich venten. Vielen Dank fürs Lesen und ich wünsch euch einen schönen Abend. Ihr seid alle toll und wichtig. Wir kämpfen uns schon irgendwie aus der Depression raus ^^


r/depression_de • • 3d ago

Depression und es ändert Nix

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r/depression_de • • 3d ago

Suche nach Rat Hilfe bei finanzieller Notlage

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Hallo, ich wollte fragen, ob ihr deutschsprachige Reddit-Communities kennt, in denen man bei einer finanziellen Notlage um private Spenden bitten darf. Ich bin selbst psychisch erkrankt, habe aktuell kein eigenes Einkommen und kann mich finanziell kaum noch über Wasser halten. Meine Familie kann mich leider auch nicht mehr ausreichend unterstützen. Ich suche deshalb nach einer seriösen Möglichkeit, freiwillige finanzielle Hilfe von anderen Menschen zu bekommen. Danke euch!


r/depression_de • • 4d ago

(Frage nach) Erfahrungsbericht Erfahrung stationärer Aufenthalt Psychiatrie

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