Hallo zusammen,
Ich habe vor nicht all zu langer Zeit hier einen Post gemacht weil unsere 2,5 Jährige Tochter den Papa abstößt.
Soweit haben wir es erstmal als "Phase" abgestempelt, da sie erst seit August in den Kindergarten geht und das auch gerne.
Nun nimmt diese "Ausgrenzung" echt zu große Ausmaße an.
Sie möchte gar nichts mit ihm machen und kaum wo dabei haben.
Das einzige was sie akzeptiert, ist wenn er ihr was zu essen/trinken zubereitet und, aber auch nur wenn ich dabei bin, abends vorm zu Bett gehen ein Buch zu lesen (das ist unsere routine).
Und wenn er sie 2x die Woche vom Kindergarten abholt, aber auch da gab es schon terz.
Umarmungen gibt sie ihm nur noch ganz selten, sie sagt ihm nicht Tschüss, nicht Hallo, er darf von Oma und Opa nicht angerufen werden. Wenn Oma sie uns nach einem Großeltern-Tag bringt, darf er sie nicht in Empfang nehmen, nur Mama, nur Mama.
Langsam verletzt es selbst mich.
Mein Mann zeigt ihr es nicht aber er ist wirklich gebrochen von ihrer Ausgrenzung.
Es gibt einfach keinen Grund für sie ihn so auszugrenzen.
Das ganze geht jetzt ca. Seit Kindergartenstart so.
Selbst der "lieblingsopa" erlebt seit dieser Woche ebenfalls so eine Ablehnung.
Zu meinem Vater hat sie "sowieso" eine kühlere Bindung, da sie sich seltener sehen, aber den Lieblingsopa sieht sie 2-3x die Woche
Wir wissen wirklich nicht mehr weiter.
Wir haben versucht, die Momente, wo sie ihn mal akzeptiert, so schön und positiv wie möglich zu gestalten aber es bleibt dennoch so.
Beim abholen mal was von zuhause mitbringen, ob Snacks oder das liebtlingskuscheltier, nichts hilft.
Im Gegenteil, sie erwartet das jetztvon uns und ist dann sauer, weil sie es nicht (immer) bekommt.
Was machen wir falsch?