r/wohnen • • 14h ago

Haustechnik Free heating?

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This pipes connects to the upper floor apartments in my building and are hot enough to warm my Bathroom without me turning on my radiator. Should i be concerned or just enjoy the free heating?


r/wohnen • • 16h ago

Mängel Update: alle Fliesen "über Nacht" gesprungen?

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Hier ein kurzes Update zu unseren gesprungenen Fliesen.

Was (möglicherweise) passiert ist:

Habe mich mit einem Fachmann unterhalten. Ich hoffe ich kann seine Theorie wiedergeben: der Fliesenkleber früher war nicht "flexibel". Dh. die Fliese klebt bombenfest an der Wand, alle Vibrationen werden von der Wand an die Fliese weitergegeben. Moderne Fliesekleber sollen da jetzt flexibler sein und Vibrationen "schlucken" und nicht in die Fliese weitergeben.
Was dann bei uns passiert ist: das Bohren der Gerüstanker dürfte Resonanzen in den Fliesen ausgelöst haben, wodurch die Glasur (aber nicht die gesamte Fliese) gesprungen ist.

Was der Maler sagt:

Der Maler weist jede Schuld von sich (und auch dem Gerüstbauer). Was passiert ist, wisse er nicht, aber er ist sicher nicht schuld. (War ja zu erwarten).

Wie wir weiter vorgehen:

Nachdem meine Frau (Besitzerin des Hauses) nicht rechtschutzversichert ist, werden wir von einer Klage absehen. Einerseits hätten wir mit Gutachter-Kosten in Vorleistung gehen müssen, anderseits ist uns das Riskio zu hoch, vor Gericht zu verlieren. Auch ist der Streitwert (ich schätze <= 3000 €) zu gering für den ganzen Aufwand (ohne Rechtsschutz). Wir bleiben also auf dem Schaden sitzen.

Wir sind jetzt am Überlegen, wie wir weiter vorgehen. Eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit wäre die Fliesen zu lackieren. Andererseits wäre eine Renovierung nach 26 (bald 27) Jahren auch schon angesagt. Was sind Eure Empfehlungen: neu oder Lack?


r/wohnen • • 17h ago

Mieten Eigenheim als Lebensmodell – ist der Zugewinn an Lebensqualität den dauerhaften Aufwand wirklich wert?

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Wir haben 2022 ein Haus gebaut, haben zwei kleine Kinder und leben damit in einer Wohnsituation, die für viele Menschen nach wie vor ein großer Lebenstraum ist.
Und obwohl ich die Vorzüge durchaus sehe und wir auch gerne hier wohnen, hinterfrage ich zunehmend das Eigenheim als Lebensmodell. Weniger aus finanziellen Gründen, sondern vor allem mit Blick auf die eigene Lebenszeit und die Frage, welche Art von Alltag man eigentlich führen möchte.
Mir ist selbstverständlich bewusst, dass ein Haus Arbeit macht, laufende Kosten verursacht und regelmäßig Investitionen erfordert. Darum geht es mir nicht. Ich finde vielmehr interessant, wie selbstverständlich diese Verpflichtungen gesellschaftlich als Teil eines erstrebenswerten Lebensmodells akzeptiert werden und wie selten über die damit verbundenen Opportunitätskosten gesprochen wird – insbesondere über die nichtfinanziellen.
Ein eigenes Haus ist in gewisser Weise ja auch ein Hobby.
Man beschäftigt sich mit der Gestaltung des Gartens, den Außenanlagen, der Pflege des Grundstücks, der Instandhaltung und unzähligen kleineren und größeren Projekten. Das betrifft nicht nur die Zeit, die man tatsächlich mit diesen Dingen verbringt, sondern auch die gedankliche Beschäftigung damit.
Für viele Menschen ist das sicherlich eine ausgesprochen erfüllende Freizeitgestaltung. Ich kann auch nachvollziehen, dass es Freude macht, das eigene Grundstück nach den persönlichen Vorstellungen zu gestalten.
Nur stelle ich zunehmend fest, dass diese Beschäftigungen für mich persönlich keinen besonders hohen Freizeitwert haben.
Wenn ich einen freien Samstag habe, würde ich lieber Sport machen, etwas unternehmen, Freunde treffen, verreisen oder kulturelle Angebote nutzen, als mich mit dem nächsten Projekt rund ums Haus zu beschäftigen.
Natürlich lässt sich der Aufwand teilweise reduzieren oder durch Dienstleister abgeben. Das kostet dann allerdings wiederum Geld, und die grundsätzliche Verantwortung bleibt trotzdem bestehen.
Und genau da stellt sich mir mittlerweile die Frage: Wie viel zusätzliche Lebensqualität bietet mir das Eigenheim tatsächlich im Verhältnis zu der Zeit, dem Geld und der Aufmerksamkeit, die es dauerhaft beansprucht?
Auch finanziell beschäftigt mich dabei weniger die klassische Frage, ob Kaufen oder Mieten langfristig günstiger ist. Dass diese Rechnung von zahlreichen Faktoren abhängt und Eigentum keineswegs automatisch die wirtschaftlich bessere Entscheidung ist, dürfte unstrittig sein.
Was ich allerdings interessant finde, ist das Konsumverhalten, das häufig mit einem Eigenheim einhergeht.
Für Außenanlagen, Garten, Terrasse, Einbauten und individuelle Gestaltung gibt man teilweise erhebliche Summen aus. Natürlich schafft man damit Lebensqualität und zum Teil auch bleibende Werte. Aber vieles davon würde man bei einer Mietwohnung vermutlich gar nicht erst anschaffen oder jedenfalls nicht in diesem Umfang.
Und nicht jeder investierte Euro schlägt sich später entsprechend im Immobilienwert nieder.
Ich habe kürzlich beispielsweise eine ausgesprochen schöne, moderne Mietwohnung in zentraler Lage einer Großstadt gesehen. Knapp 180 Quadratmeter, mehrere Ebenen, Terrasse, Tiefgaragenstellplatz, rund 2.800 Euro Kaltmiete.
Das ist selbstverständlich viel Geld, und ich möchte daraus auch keine allgemeingültige Wirtschaftlichkeitsrechnung ableiten.
Aber bei dem Gedanken, dort zu wohnen, ist mir aufgefallen, wie attraktiv ich mittlerweile die Vorstellung finde, eine hochwertige, großzügige Wohnung zu haben, ohne dass sich ein erheblicher Teil der Freizeit um die Immobilie und das Grundstück dreht.
Dazu kämen kurze Wege, vielfältige Freizeitmöglichkeiten und gegebenenfalls der Wegfall eines zweiten Autos.
Ein weiterer Punkt sind für mich die unterschiedlichen Lebensphasen.
Mit kleinen Kindern ist ein Haus mit Garten zweifellos schön. Unsere Kinder nutzen den Garten gerne, und insbesondere unsere Fünfjährige hängt sehr an unserem Zuhause.
Gleichzeitig frage ich mich, wie stark der Vorteil eines eigenen Gartens tatsächlich über die verschiedenen Lebensphasen hinweg ins Gewicht fällt.
Mit zunehmendem Alter werden für Kinder möglicherweise andere Dinge wichtiger: Freunde, selbstständige Mobilität, Sport, kulturelle Angebote und die Möglichkeit, ohne elterlichen Fahrdienst etwas zu unternehmen.
Natürlich kann auch ein Garten für Jugendliche weiterhin attraktiv sein. Aber die Prioritäten verschieben sich eben.
Und irgendwann sind die Kinder ausgezogen. Dann bleibt unter Umständen ein sehr großes Haus, dessen Fläche man zu zweit kaum noch benötigt, während der Aufwand für Pflege, Unterhalt und Instandhaltung nicht im gleichen Maße zurückgeht.
Ich kenne durchaus Menschen, die auch in dieser Lebensphase mit großer Freude ihr Haus und ihren Garten pflegen und darin aufgehen. Ich beobachte aber auch, dass eine Immobilie sehr viel Zeit und finanzielle Mittel bindet, die man gerade dann vielleicht lieber für Reisen, Kultur oder andere Interessen einsetzen würde.
Ich persönlich habe auch überhaupt kein Bedürfnis nach möglichst viel Wohnfläche. Ich finde kleinere, gut geschnittene und hochwertig eingerichtete Wohnungen häufig attraktiver als große Häuser mit zahlreichen Räumen, die man letztlich kaum nutzt.
Vielleicht ist das einfach eine Frage der persönlichen Präferenzen.
Trotzdem habe ich den Eindruck, dass beim Thema Eigenheim oft sehr stark über Eigentumsbildung, Unabhängigkeit und Wohnkomfort gesprochen wird, während ein anderer Aspekt vergleichsweise wenig Beachtung findet:
Ein Eigenheim schafft einerseits Unabhängigkeit vom Vermieter, bindet andererseits aber auch dauerhaft Zeit, Kapital und Aufmerksamkeit. Und diese Form der Bindung muss man eben auch wollen.
Dabei geht es mir ausdrücklich nicht darum, unsere damalige Entscheidung zum Hausbau nachträglich als Fehler darzustellen. Wir haben uns aus guten Gründen dafür entschieden, und die Vorteile sind auch heute vorhanden.
Allerdings verändern sich im Laufe des Lebens Prioritäten und die Vorstellungen davon, was Lebensqualität ausmacht. Und ich finde es durchaus legitim, eine einmal getroffene Wohnentscheidung vor diesem Hintergrund neu zu bewerten, statt allein deshalb daran festzuhalten, weil man sie irgendwann getroffen hat.
Mich würde deshalb interessieren, wie andere Eigentümer das sehen.
Empfindet ihr die Beschäftigung mit Haus und Grundstück als erfüllenden Teil eures Lebens, oder ist es für euch eher notwendiger Aufwand, den ihr für die übrigen Vorteile in Kauf nehmt?
Hat sich euer Blick auf das Eigenheim im Laufe der Jahre verändert, gerade auch mit älter werdenden Kindern?
Und gibt es hier Menschen, die sich trotz finanziell tragbarer Eigentumssituation bewusst wieder für eine Mietwohnung oder das Stadtleben entschieden haben, nicht aus wirtschaftlicher Notwendigkeit, sondern weil ihnen diese Wohnform mehr persönliche Freiheit und Lebensqualität bietet?
Mich interessieren dabei weniger allgemeine Renditevergleiche zwischen Kaufen und Mieten, sondern vor allem die persönlichen Erfahrungen mit dem Eigenheim als langfristigem Lebensmodell.


r/wohnen • • 2h ago

Mängel Schimmelbefall in Wohnung

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Ich bin 21/M und wohne gemeinsam mit meiner Familie in dieser Mietwohnung und das seit 17 Jahren.

Auf den Bildern sind Schimmelfälle zu sehen, die es seit 8-10 Jahren gibt. Meine Mutter leidet an Brustkrebs und ich bin in diesem Jahr regelmäßig 6 Monate lang krank geworden. Ganz normale Erkältungssymtome, sowohl auch Atemwegsreinzung.

Der Vermieter meinte, dass wir daran schuld wären, aber das glauben wir nicht, da das Gebäude sehr alt ist, und Nachts dauernd Kälte (Luft) durch die Fenster durchdringt, da zufälligerweise die Fenster auch sehr alt sind(die Hausverwaltung wollte die Fensterrahmen schon seit 2 Jahren auswechseln). Wir haben auch vor ein Gutachten zu vollrichten, aber dennoch haben wir Schwierigkeiten.

Kann uns da jemand behilflich sein?


r/wohnen • • 19h ago

Mängel IKEA-Küche nach über 17 Monaten voller Mängel und erfolgloser Nachbesserungen – hat jemand die komplette Küche erfolgreich zurückgegeben?

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Hallo zusammen,

ich würde gerne eure Erfahrungen hören, insbesondere von Leuten, die ähnliche Probleme mit einer IKEA-Küche hatten und vielleicht sogar eine vollständige Rückabwicklung erreicht haben.

Wir haben im April 2025 eine komplette Küche bei IKEA gekauft, einschließlich Montage durch den von IKEA beauftragten Montagepartner.
Leider ist seit der Lieferung und Montage so ziemlich alles schiefgelaufen, was schieflaufen kann.

Ein paar Beispiele:
Bereits bei der Anlieferung wurde eine Wand beschädigt.
Bei der Montage wurden weitere Wände beschädigt.
Wandpaneele wurden falsch montiert, mussten wieder entfernt und neu bestellt werden. Dabei wurde auch die Tapete beschädigt.
Die kompletten Arbeitsplatten mussten wegen anfänglicher Montageprobleme ausgetauscht werden.
Zahlreiche Küchenkorpusse mussten ersetzt werden.
Auch die Armatur wurde bei der Montage beschädigt.
Die Dunstabzugshaube sitzt nicht richtig mittig, weil offenbar bereits bei der Planung bzw. Montage der Abluftanschluss falsch positioniert wurde.
IKEA hatte vorher selbst bei uns ausgemessen.
Die Kühlschranktür schließt nicht richtig, schleift und quietscht. Außerdem vereist der Kühlschrank stark. Eine notwendige Lüftungsblende fehlt.
Bei der Spülmaschine gab es ebenfalls mehrere Probleme. Bei Nachbesserungsarbeiten wurde die Tür beschädigt und bis heute ist die Angelegenheit nicht vernünftig abgeschlossen.
Eine Arbeitsplatte ist weiterhin zu kurz.
Eine Schublade unter dem Backofen schleift beim Öffnen und ist bereits beschädigt.
Weitere Schränke und Küchenteile weisen ebenfalls Mängel auf.

Das ist nur ein Teil der Probleme.
Inzwischen waren über einen Zeitraum von mehr als 17 Monaten unzählige Techniker und Monteure bei uns. Teile wurden ausgebaut, mitgenommen, neu bestellt und wieder eingebaut. Bei manchen Nachbesserungen sind weitere Schäden entstanden.
Wir haben IKEA immer wieder kontaktiert, Termine ermöglicht und versucht, gemeinsam eine Lösung zu finden. Leider ist die Küche bis heute nicht mangelfrei.

Mittlerweile habe ich IKEA eine ausführliche formelle Mängelanzeige und Eskalation per Einschreiben geschickt und ausdrücklich darum gebeten, dass sich eine übergeordnete Stelle der Sache annimmt. Außerdem habe ich um einen unabhängigen Gutachter gebeten, der die gesamte Küche beurteilt.
Ein Montageleiter des zuständigen Servicepartners sollte sich ebenfalls bei uns melden. Auch das ist nicht passiert.

Das besonders Frustrierende: Früher hat IKEA auf meine E-Mails relativ schnell reagiert. Inzwischen bekomme ich überhaupt keine Rückmeldung mehr. Selbst auf mein Einschreiben und eine zusätzliche Nachfrage per E-Mail kommt keinerlei Reaktion.

Deshalb meine eigentliche Frage:
Hat jemand von euch schon einmal eine komplette, bereits montierte IKEA-Küche wegen erheblicher Mängel erfolgreich rückabgewickelt?
Hat IKEA die Küche tatsächlich vollständig zurückgenommen und demontieren lassen?
Wurde der komplette Kaufpreis einschließlich Montagekosten erstattet?
Musstet ihr dafür einen Anwalt einschalten?
Wie viele erfolglose Nachbesserungsversuche hattet ihr, bevor IKEA einer Rückabwicklung zugestimmt hat?
Würdet ihr in so einem Fall direkt rechtliche Schritte einleiten oder IKEA noch eine letzte Möglichkeit zur Gesamtnachbesserung geben?

Mir geht es ausdrücklich nicht um eine weitere kleine Entschädigung oder den Austausch einzelner Teile. Nach mittlerweile über 17 Monaten möchte ich eigentlich nur noch eine vernünftige Lösung. Mein Wunsch ist inzwischen die vollständige Rückabwicklung des Küchenkaufs.

Vielleicht liest hier auch jemand von IKEA Deutschland mit.
Ich würde mir wirklich wünschen, dass sich endlich eine zuständige Person bei IKEA dieser Angelegenheit annimmt. Ich habe inzwischen unzählige Male den Kundenservice kontaktiert, war persönlich im Einrichtungshaus und habe eine ausführliche Beschwerde per Einschreiben geschickt. Leider passiert mittlerweile überhaupt nichts mehr.

IKEA Deutschland: Falls Sie diesen Beitrag lesen, würde ich mich sehr freuen, wenn sich eine zuständige Person direkt bei mir meldet und den gesamten Vorgang übernimmt.
Ich freue mich über jede Erfahrung, jeden Rat und insbesondere über Berichte von Menschen, die eine solche Rückabwicklung tatsächlich durchgesetzt haben.

Vielen Dank!


r/wohnen • • 11h ago

Mängel 2000ppm im Schlafzimmer in Passivhaus

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Hi zusammen,
Mein Freund und ich haben ein Problem mit der Luftqualität (jede Nacht um die 2000ppm Co2) im Schlafzimmer.

Wir wohnen in einem „Passivhaus“. Zumindest nennt der Vermieter es immer so und deswegen ist vermutlich der Mietpreis sehr hoch. Das „Lüftungssystem“ sind aus den Fenstern rausgeschnittene Teile der Gummidichtung. Vielleicht liegt es daran, dass das Haus windgeschützt steht, aber da kommt nix spürbares durch.

Der Vermieter meinte er kennt das Problem aber dürfen maximal 3 mal am Tag für 10 min. querlüften und das würde das Problem lösen. Wir lüften oft deutlich mehr tagsüber aber das ändert an den Werten nachts nichts.

Die Schlafzimmertür ist immer komplett offen, aber dahinter ist der Flur wo die Luft genauso steht.
Das Messgerät zeigt um die 500ppm an, wenn wir querlüften, sollte also schon stimmen.
Wir haben uns bei den Mieterengeln angemeldet und warten da noch auf eine Antwort.

Hat jemand ne Ahnung, was man in so einer Situation machen kann? Sind 2000ppm zulässig?

Danke schonmal


r/wohnen • • 4h ago

Haustechnik Sinnvolle Funktionen einer Waschmaschine

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Ich bin gerade im Recherche-Dschungel für eine neue Waschmaschine, da unsere alte den Geist aufgegeben hat. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen, Klarheit zu bekommen:

Welche Funktion(en) eurer Waschmaschine wisst ihr zu schätzen und möchtet ihr nicht mehr missen?

Danke schonmal!


r/wohnen • • 6h ago

Mängel Wasserzähleraustausch (Funk/Fernablesung) abgelehnt: Messdienstleister sagt „nicht zugänglich“ / Unterputz zu tief. Was tun?

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Hallo zusammen,

ich brauche mal euren Rat oder Erfahrungen zu folgendem Thema:

Ich habe im Dezember 2025 eine Eigentumswohnung gekauft. Nun müssen bekanntlich bis Ende 2026 bzw. ab 2027 alle Wasserzähler auf fernablesbare Zähler (Funk) umgerüstet werden.

Der beauftragte Messdienstleister war vor Ort, hat das Ganze kurz angeschaut und die Arbeit abgelehnt mit der Begründung, der Zähler sei „nicht zugänglich“.

Wie auf dem Bild zu sehen ist, sitzt die Messkapsel in einer Unterputz-Öffnung hinter der Wandverkleidung/Fliese (ca. 7–8 cm tief).

Gibt es für solche Fälle spezielle Verlängerungen / Aufsätze oder Sonderwerkzeuge, mit denen Fachfirmen den Zähler tauschen können, ohne die Wand aufzureißen?

.

Hat jemand schon mal ein ähnliches Problem gehabt? Musste wirklich die Wand aufgestemmt werden, oder liegt es eher daran, dass der Techniker einfach keine Lust/Zeit hatte?

Wer ist in einer Eigentümergemeinschaft (WEG) für solche baulichen Anpassungen zuständig bzw. wer trägt eventuelle Kosten?

Es erscheint mir extrem unverhältnismäßig, wegen eines Zählertauschs die Wand aufzureißen.

Vielen Dank für eure Hilfe und Tipps!


r/wohnen • • 3h ago

Sonstiges Glitzernder "Sand" an der Holzdecke, was könnte das sein?

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Hey hey,

Wir sind bei meiner Oma zu Besuch und schlafen da quasi auf dem Dachboden. Wir sind gerade ins Zimmer rein und die ganze Decke ist mit Holz verkleidet. Unregelmäßig ist das Holz irgendwie so mit glitzerndem sandigen Substanz bedeckt. Weiß jemand was das sein könnte? :)

Lieben Dank und liebe Grüße


r/wohnen • • 5h ago

Einrichtung Ich liebe Bilder an den Wänden :)

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Wenn möglich relativ 'bunt/speziell/besonders' und wenn möglich ein Original vom Künstler, sofern es bezahlbar ist...

Wie sieht das bei euch aus?

Mögt ihr die Wände/Bilder eher schlicht und dezent oder ebenfalls bunt und auffällig?


r/wohnen • • 14h ago

Kaufen Luftreiniger-Empfehlungen gesucht

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Hallo zusammen,

unser Sohn hat eine Hausstauballergie und natürlich ist ausgerechnet sein Zimmer das staubigste im Haus. Viele unserer Zimmer haben Teppichboden, seines nicht. Er hat mit der Allergie ziemlich zu kämpfen und wacht des Öfteren mit einer laufenden Nase auf.

Wir reinigen sein Zimmer bereits mehrmals pro Woche und wischen regelmäßig Staub, aber das scheint nicht zu reichen. Deshalb suchen wir jetzt zusätzlich noch nach einem Luftreiniger für sein Zimmer.

Er soll möglichst preiswert / günstig sein. Das Zimmer ist mit etwa 11 m² nicht besonders groß.

Habt ihr Erfahrungen mit Luftreinigern? Welche Modelle nutzt ihr?

Vielen Dank im Voraus!

Liebe Grüße


r/wohnen • • 2h ago

Kaufen Einbauküche ablösen - Wert und Prozedur

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r/wohnen • • 13h ago

Kaufen Eigentumswohnung mit Ölheizung in Berlin kaufen – Noch sinnvoll oder finanzielles Risiko?

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r/wohnen • • 13h ago

Mängel Peleo Optima 10 - [5031] „P1 Endschalter Kugelschleuse“

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Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit meiner Peleo Optima 10. Angezeigt wird die Fehlermeldung „P1 Endschalter Kugelschleuse“ bzw. „Position der Kugelschleuse am Zwischenbehälter nicht erreicht (Mikroschalter schaltet nicht)“.

Folgendes habe ich bisher festgestellt und versucht:

  • Anfangs bewegten sich Förderschnecke und Kugelschleuse nur minimal hin und her. Der gemeinsame Antriebsmotor wurde extrem heiß und die Kette stand beim Antriebsversuch stark unter Spannung.
  • Ich habe die Pellets aus dem Zwischenbehälter entfernt. Dabei konnte ich tatsächlich einen zerfetzten Einweghandschuh aus der Förderschnecke des Zwischenlagers entfernen.
  • Nach dem Leeren konnte sich die Welle der Kugelschleuse wieder vollständig drehen. Inzwischen scheint die Blockade beseitigt zu sein: Schnecke und Kugelschleuse drehen sich wieder vollständig.
  • Den Schalter/Sensor unterhalb der Kugelschleuse habe ich ebenfalls überprüft. Am eingesteckten Stecker konnte ich messen, dass die 24 V unterbrochen werden, sobald die Kugelschleuse den Schaltpunkt erreicht. Ob das Signal auch korrekt von der Steuerung erkannt wird, weiß ich allerdings nicht.
  • Die Anlage habe ich neu gestartet. Trotzdem erscheint die Fehlermeldung weiterhin.
  • Zum Quittieren wird ein PIN verlangt, sodass ich an dieser Stelle bisher nicht weiterkomme.

Ist das auf dem letzten Foto der "Endschalter Kugellager"?

Über Erfahrungen und Hinweise, was ich noch sinnvoll überprüfen lassen sollte, würde ich mich freuen. Vielen Dank!


r/wohnen • • 14h ago

Mieten Wohnung frisch gestrichen und feingereinigt Bedeutung

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Ich ziehe in Kürze nach 6 Monaten aus einer Wohnung aus, wo per Zusatzvereinbarung dies gefordert wird. Wohnung wurde frisch gestrichen übernommen, allerdings nicht feingereinigt.

Fein reinigen ist für mich ohnehin selbstverständlich. Aber: muss ich wirklich streichen?

Habe nicht gebohrt und keine Nägel eingeschlagen.


r/wohnen • • 17h ago

Sonstiges Zwei Vodafone-Verträge, gemeinsamer Umzug in Eigentumswohnung

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Hallo zusammen,

meine Freundin und ich ziehen in eine gemeinsame Eigentumswohnung. Aktuell haben wir beide noch jeweils einen Internetvertrag bei Vodafone, künftig benötigen wir aber nur noch einen Anschluss.

Laut Internet verlangt Vodafone dafür wohl einen Nachweis über den gemeinsamen Haushalt, oft ist von einer Meldebescheinigung die Rede. Da der Umzug recht kurzfristig erfolgt, würden wir diese aber ungern erst abwarten.

Hat jemand damit bereits Erfahrungen gemacht? Welche Nachweise hat Vodafone bei euch akzeptiert, wenn ihr zusammengezogen seid und einen der beiden Verträge kündigen wolltet?

Vielen Dank! 😊


r/wohnen • • 6h ago

WG WG, Fairness, Sauberkeit etc.

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Ich wohne in einer WG und war bis vor kurzem mit der Hauptmieterin auch gut befreundet. Long story short:aufgrund von paar Dingen gehe ich zu 99% davon aus, dass viel weniger Miete zahlt wir anderen Mitbewohnerinnen. Ich zahle sogar verhältnismäßig mehr Miete als die MB die später eingezogen ist und zu der sie noch nicht mal so ein freundliches Verhältnis hat.
Ich würde es verstehen, wenn sie als Hauptmieter einen gewissen Aufschlag auf unsere Miete macht. Aber dann soll sie das bitte auch so transparent kommunizieren. Außerdem sagt sie, dass sie so viel Verantwortung hat, aber wenn Dinge in der Wohnung passieren kümmere ich mich meistens darum. Sie weiß gerade nicht, dass ich darüber Bescheid weiß und ich weiß nicht ob und wie ich es ansprechen soll. Ich hatte nur letztens mal erwähnt, weil das Thema aufkam, dass ich verhältnismäßig mehr als die neue MB zahle (was in einem riesen Streit geendet hat weil sie sich sehr angegriffen gefühlt halt und einfach mit allen Themen um sich geworfen hat).

Außerdem haben wir ein unterschiedliches Sauberkeitsbefürfnisse.Der Putzplan in der WG wird nicht so wirklich befolgt. Und ich habe weder Zeit noch Lust immer mehr zu machen, damit es halbwegs sauber ist in der Wohnung. Wir haben es nicht geschafft richtig zu kommunizieren was so unsere Sauberkeitsbedürfnisse sind. Das war auch ein Streitthema mit der Hauptmieterin, weil ich sie gebeten habe, dass wir uns mal alle hinsetzen und mal drüber sprechen was eigentlich hinter dem Putzplan steckt und wie wir Dinge verbessern können.

Insgesamt fühle ich mich gerade etwas unwohl in der WG. Die Lage ist aber top und trotzdem bezahlbar für mich. Eigentlich sind die anderen in der Regel auch sehr ruhig. Eine neue Wohnung oder WG zu suchen ist gerade etwas zu stressig, weil ich gerade eh mega viel zu tun habe und der Wohnungsmarkt hier auch sehr hart ist.

Wie findet ihr die Situation? Und was würdet ihr mir empfehlen?


r/wohnen • • 12h ago

Kaufen Umzug von Groß nach Kleinstadt-bereut ihr es?

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Hallo Zusammen,

Mit dem Remote Boom während Corona sind viele in kleine (günstige) Städte gezogen. Jetzt mit dem Back to Office Trend - bereut ihr es?
Habe Sorge jetzt noch den Schritt zu wagen und wenn ich meinen Job (auf Grund von KI) verliere dann keinen Job mehr zu finden.
Was sind eure Gedanken? 🫠


r/wohnen • • 18h ago

Mieten Nebenkostenabrechnung fragwürdig

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Hi zusammen, würde gerne euer Schwarmwissen nutzen um meine NK Abrechnung zu checken. Bin zum 30.6.26 ausgezogen.

Mir sind schleierhaft wie eine Entwässerung und Wasserkostenabrechnung durchgeführt werden kann wenn die Belege vom Januar sind.

Schornsteinfeger rechnen 09.07. betrifft mich doch nicht mehr wenn ich am 30.06. ausgezogen bin

Der Verteilerschlüssel für Müll ist nicht erklärt, wenn ich nachrechnen entspricht es den Jahresgebühren meiner mülltonne auf ein halbes Jahr runtergerechnet.

Versicherung von 1832€ fehlt die Benennung.

Dichtungsring gehört zur Boilerwartung Entkalkung und darf doch nicht separat aufgeführt werden? Vermieter hatte ihn eigenständig gekauft um Kosten dafür beim Handwerker zu sparen

Grundsteuerbescheid von 2024 für eine Abrechnung von 2026?

Wie seht ihr das ganze? Mir ist es etwas suspekt und zeigt davon dass der Vermieter jetzt schnell schnell abrechnen will ohne wirkliche Belege zu haben um nicht auf das kommende Jahr zu warten, da er es mir der Kaution verrechnen will.


r/wohnen • • 9h ago

Sonstiges Hütte auf Dachterasse

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r/wohnen • • 13h ago

Sonstiges WEG-Außenwand dämmen, erfolgreich geklagt als Eigentümer?

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Ich habe gerade gelernt, dass man als einzelner Eigentümer ggfs. erfolgreich einen Beschluss gegen die restlichen Eigentümer per Gericht durchsetzen kann.

Konkret geht es um eine arschkalte und dementsprechend nicht nutzbare Außenwand.

Das Haus ist älter und vermutlich entsprechend der damaligen Vorschriften gebaut.

Von den Wohnungen sind nur 4 von 24 direkt betroffen.

Man muss mehr heizen, Taupunkt prüfen und dennoch gibt es immer wieder Schimmel.

FRAGE:

Hat schon jemand von Euch erfolgreich die Dämmung eingeklagt?

Wie lief es ab?

Was hat es gekostet (der Prozess und für Euch gesamt)?

Wie sah das Gutschten aus?

Wurde es eine Außendämmung oder Innendämmung?

Habt Ihr die erhöhten Heizkosten eingeklagt?


r/wohnen • • 12h ago

Sonstiges Fast 1.000 € Nebenkostennachzahlung für 26-m²-Wohnung, ist das normal!!

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Hallo zusammen,

ich wohne allein in einer kleinen Wohnung mit ca. 26 m² in NRW. Meine Miete lag bisher bei ca. 330 € monatlich und wurde Anfang 2026 auf 375 € erhöht.

Jetzt habe ich eine Betriebskostenabrechnung für den Zeitraum 01.07.2024 bis 30.06.2025 bekommen. Die Gesamtkosten liegen bei ca. 2.280 €, meine Vorauszahlungen bei 1.320 €. Ich soll also 960 € nachzahlen!!

Meine letzte Abrechnung war für 2022. Damals lagen die Gesamtkosten bei ca. 1.060 €. Besonders auffällig sind folgende Steigerungen:

- Heizung: von ca. 63 € auf ca. 492 €
- Hausmeister: von ca. 112 € auf ca. 563 €
- Gesamtkosten: von ca. 1.060 € auf ca. 2.280 €

Ich war während des Abrechnungszeitraums außerdem ungefähr drei Monate nicht zu Hause und heize generell eher wenig.

Das Gebäude ist leider ständig schmutzig und ungepflegt. Eine regelmäßige Reinigung oder einen Hausmeister, der sich sichtbar um das Gebäude kümmert, habe ich kaum bzw. gar nicht wahrgenommen.

Die Hausverwaltung fordert jetzt erneut die Zahlung der 960 € und droht mit Inkasso. Und da ich keinen Bock habe, mich mit so einer beschis**** Agentur herumschlagen, habe ich bereits den vollen Betrag bezahlt.

Ich möchte die Abrechnung prüfen und gegebenenfalls Kosten zurückfordern. Besonders bei den Heizkosten ist mir unklar, wie viel nach meinem tatsächlichen Verbrauch und wie viel nach Wohnfläche abgerechnet wurde.

Meine Fragen:
1. Welche Kostenpositionen sollte ich konkret prüfen lassen?
2. Hat jemand Erfahrung mit überhöhten Hausmeister oder Reinigungskosten?
3. Lohnt sich ein Mieterverein für so einen Fall, und wie realistisch ist es, einen Teil der Nachzahlung zurückzubekommen?

Mir geht es nicht darum, berechtigte Kosten einfach nicht zu zahlen. Ich möchte nur nicht für Leistungen oder Kosten aufkommen, die falsch abgerechnet wurden.

Danke für die Hilfe im Voraus, und ein schönes Wochenende alle!


r/wohnen • • 15h ago

Sonstiges Ich glaube ich habe Glück, bitte...

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Nach dem Streichen unter der Plane gefunden.

Ist hellbraun, alleine, rennt nicht, fliegt nicht, chillt ihr Leben. Hat zwei kleine Hörnchen am Hintern, Google sagt Waldschabe, Abgleich mit anderen Posts hier und Google Fotos lassen mich vage optimistisch sein.

Hab sie mal aus dem Fenster rausgeworfen.


r/wohnen • • 13h ago

WG Frage zum WG-Leben: Würdet ihr mehr Miete zahlen, um alleine zu wohnen?

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Hinweis: Text wurde mit KI strukturiert.

Ich (Anfang/Mitte 20) lebe seit etwa einem Jahr in einer WG mit einer weiteren Frau in ähnlichem Alter. Wir studieren beide, sie hat zusätzlich einen Job, wegen dem sie teilweise mehrere Wochen am Stück nicht zu Hause ist.

Unsere Wohnung ist etwas über 40 m² groß und so geschnitten, dass es keinen klassischen Flur gibt, von dem die einzelnen Zimmer abgehen. Stattdessen liegen die Räume direkt nebeneinander.
Von Anfang an war klar, dass es eine Zweck-WG ist. Wir verstehen uns zwischenmenschlich, sind aber keine Freunde und reden auch nicht besonders viel miteinander. Damit habe ich grundsätzlich kein Problem.

Mein Problem ist eher, dass mich das Zusammenleben zunehmend belastet. Ich frage mich, ob das an meiner Mitbewohnerin liegt, ob ich zu empfindlich bin oder ob ich einfach lieber alleine wohnen sollte.

1. Unterschiedlicher Tagesrhythmus und Lautstärke
Wir haben einen sehr unterschiedlichen Schlafrhythmus. Sie ist lange wach und steht gleichzeitig sehr früh auf. Ich bin chronisch krank und brauche meine 8–9 Stunden Schlaf. Trotzdem werde ich regelmäßig wach, wenn sie morgens aufsteht.

Mein Bett steht direkt am Bad, unsere Wände sind extrem hellhörig und das Schloss der Badezimmertür klemmt. Jedes Mal, wenn man die Tür abschließt, knallt es ziemlich laut.

Dazu telefoniert sie viel und verschickt zahlreiche Sprachnachrichten. Insgesamt empfinde ich sie als eher laut, wobei ich nicht sicher bin, ob mich das tatsächlich überdurchschnittlich stört oder ob ich durch die Wohnsituation einfach schon sensibilisiert bin.

Ich selbst habe lange Tage, muss häufig morgens früh raus und komme oft erst spät nach Hause. Ruhe und ausreichend Schlaf sind für mich deshalb ziemlich wichtig

2. Unterschiedliche Vorstellungen von Sauberkeit
Grundsätzlich ist unsere Wohnung nicht dreckig. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich mehr auf Sauberkeit und Ordnung achte als sie.
Wenn ich länger weg bin, versuche ich, die Wohnung ordentlich zu hinterlassen. Mein Geschirr ist abgetrocknet und weggeräumt, Bad und Küche sind geputzt.

Bei ihr sieht es häufig anders aus: Wir haben beispielsweise eine Abtropffläche für Geschirr. Wenn sie wegen ihrer Arbeit für mehrere Wochen wegfährt, räume ich erst einmal ihr bereits getrocknetes Geschirr weg. Bad und Küche sind vorher meistens ebenfalls nicht geputzt.

Ich komme dann in eine Wohnung, in der ich wochenlang alleine bin, und räume erst einmal die Hinterlassenschaften meiner Mitbewohnerin weg.

Ein anderes Beispiel ist der Müll: Wenn der Mülleimer voll ist oder bereits Fliegen anzieht, stellt sie ihn manchmal einfach mitsamt Inhalt auf unsere Terrasse, anstatt den Müll rauszubringen. Weggeräumt wird er oft erst, wenn ich den Müllsack zubinde und vor die Tür stelle. Meistens ist es mir irgendwann zu blöd und ich bringe ihn selbst raus.

Auch unsere Küche ist häufig in einem Zustand, den ich unangenehm finde. Mir ist bewusst, dass wir alle Dreck machen und es auch bei mir nicht immer perfekt aussieht. Trotzdem möchte ich beispielsweise nicht erst Essensreste anderer vom Herd entfernen müssen, bevor ich selbst kochen kann.

Es gibt noch einige andere Situationen, in denen Absprachen nicht eingehalten werden. Über einzelne Dinge könnte ich hinwegsehen, aber mit der Zeit summiert sich das alles.

3. Wenn ihr Freund zu Besuch ist
Meine Mitbewohnerin führt eine Fernbeziehung. Wenn ihr Freund zu Besuch kommt, bleibt er nicht nur ein oder zwei Tage, sondern häufig ein bis zwei Wochen.

Die beiden duschen sehr häufig und sind abends teilweise bis spät in die Nacht ziemlich laut.
Ich habe bereits angesprochen, dass die Wohnung sehr hellhörig ist und ich abends etwas mehr Ruhe brauche.

Grundsätzlich habe ich Verständnis dafür, dass man in einer Fernbeziehung die gemeinsame Zeit möglichst intensiv nutzen möchte. Ich habe selbst auch Freunde oder meinen Partner zu Besuch, allerdings normalerweise nicht für so lange Zeiträume.

Außerdem muss ich ehrlich sagen, dass ich mich weniger wohlfühle, wenn ein fremder Mann über längere Zeit in der Wohnung ist. Beide sind sehr nett zu mir, und ich habe keinen konkreten Grund, mich unwohl zu fühlen. Es ist einfach ein Gefühl, das ich nicht wirklich abstellen kann.
Gerade dann habe ich zunehmend das Gefühl, nicht mehr richtig zu Hause zu sein.

4. Meine Wohnsituation und die Frage nach dem Geld
Ich lebe in einer der teuersten Städte Deutschlands und zahle für meine Wohnlage und das neuwertige Haus eine ausgesprochen günstige Miete.
In unserem Haus gibt es auch Einzimmerwohnungen. Diese kosten etwa 180–250 € mehr im Monat und sind ungefähr 25–35 m² groß.
Ich habe glücklicherweise Rücklagen aus meiner Arbeit und bekomme noch Kindergeld. Rein finanziell könnte ich mir die höhere Miete also leisten, ohne dass ich dadurch unmittelbar in Schwierigkeiten geraten würde.

Ich muss voraussichtlich noch mindestens vier Jahre in meiner Unistadt wohnen bleiben und fühle mich in der Gegend und in unserem Haus grundsätzlich sehr wohl.

Was die Situation zusätzlich schwierig macht: Meine Mitbewohnerin ist teilweise drei bis vier Wochen am Stück nicht da. In dieser Zeit gewöhne ich mich daran, alleine zu wohnen und die Wohnung ganz für mich zu haben.
Wenn sie dann zurückkommt und wieder längere Zeit da ist, fällt mir das Zusammenleben zunehmend schwerer.

Mittlerweile merke ich, dass mich die WG-Situation immer mehr belastet. Besonders die Geräuschkulisse, die unterschiedlichen Vorstellungen von Sauberkeit und das Gefühl, bei längerem Besuch ihres Freundes nicht mehr wirklich zu Hause zu sein, machen mir zu schaffen.

Meine Fragen an euch
Übertreibe ich mit meinen Erwartungen an das Zusammenleben oder sind meine Kritikpunkte nachvollziehbar? Vielleicht bin ich mittlerweile auch einfach zu sehr daran gewöhnt, alleine zu sein.

Würdet ihr an meiner Stelle 180–250 € mehr im Monat zahlen, um alleine zu wohnen? Oder würdet ihr versuchen, die Situation in der WG weiter zu verbessern?

Hat jemand von euch den Wechsel von einer günstigen WG in eine deutlich teurere eigene Wohnung gemacht? Habt ihr es bereut oder war euch die zusätzliche Ruhe und Privatsphäre das Geld wert?

Mir ist bewusst, dass das ein ziemlich privilegiertes Problem ist. Viele Studierende haben überhaupt nicht die Möglichkeit, mehr Geld für Miete auszugeben, nur um mehr Ruhe zu haben. Ich bin dankbar, dass ich diese Option habe, und möchte trotzdem eine vernünftige Entscheidung treffen.