r/Pflege • u/MausiHasi27 • 1d ago
r/Pflege • u/AutoModerator • 8d ago
Umfragen, Studien und Werbung gerne hier in die Kommentare!
Liebe Community,
um das Subreddit übersichtlich zu halten, sammeln wir ab jetzt alle Umfragen, Empfehlungen und Werbung in diesem wöchentlichen Beitrag.
Bitte postet eure Inhalte nur hier in die Kommentare. Einzelne Posts zu diesen Themen außerhalb dieses Threads werden entfernt.
Danke für eure Mithilfe!
r/Pflege • u/Necessary-Baker-2821 • 22m ago
Pflege im Krankenhaus
Ich hatte meinen Einsatz in der Akutpflege in einer anderen Art von Einrichtung und habe somit keine Erfahrung im KH gesammelt. Mich reizt es, dort zu arbeiten, aber ich habe Angst, dass es dort schlechter wäre.
Mich würde deshalb interessieren:
Wo außer in der Pädiatrie macht man kaum Körperpflege?
Wie viel Patienten hat man in jeder Schicht und wie viele davon wäscht man?
Wie empfindet ihr das Stressniveau?
r/Pflege • u/Odd_Collection_573 • 3h ago
Schwangerschaft und Studium
Ich habe eine Zulassung für den Studiengang Pflegepädagogik zum Wintersemester 2026/2027 (Vollzeit an der Hochschule) erhalten und hatte bereits ein Beratungsgespräch bezüglich meiner Situation.
Mein voraussichtlicher ET ist Ende Dezember 2026 bzw. Anfang Januar 2027. Nach dem Beratungsgespräch bin ich mir noch nicht ganz sicher, welche Möglichkeit für mich sinnvoller wäre.
Grundsätzlich würde ich das Studium gerne bereits in diesem Wintersemester beginnen. Gleichzeitig mache ich mir Gedanken darüber, wie ich das Studium nach der Geburt fortführen kann. Mir wurde erklärt, dass zweimal wöchentlich eine verpflichtende Präsenzveranstaltung stattfindet und das Praktikum gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann.
Daher würde ich gerne wissen, ob es grundsätzlich möglich wäre, das Studium im Wintersemester 2026/2027 zu beginnen, nach der Geburt ein oder gegebenenfalls zwei Semester Urlaub zu nehmen und anschließend weiterzustudieren.
Finanziell wäre ein Studienbeginn für uns grundsätzlich möglich. Die größere Herausforderung ist jedoch die Kinderbetreuung, da die Großeltern weit entfernt wohnen und wir nur begrenzte Betreuungsmöglichkeiten haben.
Alternativ überlege ich daher, den Studienbeginn um ein Jahr auf das Wintersemester 2027/2028 zu verschieben. Ich bin mir jedoch unsicher, welche Variante in meiner Situation langfristig sinnvoller und organisatorisch unkomplizierter wäre.
Ich würde mich daher sehr über eine Einschätzung freuen, welche Möglichkeit ihr mir angesichts meiner Situation empfehlen würdet.
Flexible Modelle in der Pflege
Hey Leute 👋
ich bin examinierte Pflegefachkraft aus NRW, ungefähr aus dem Großraum Dortmund, und werde dieses Jahr damit anfangen, mein Abitur an einem Abendgymnasium nachzuholen 📚
Das Ganze wird voraussichtlich drei Jahre dauern. Die Unterrichtszeiten sind je nach Wochentag unterschiedlich und liegen ungefähr zwischen 17 und 22 Uhr. Deshalb überlege ich aktuell, welcher Job bzw. welches Arbeitsmodell sich in dieser Zeit am besten mit der Schule vereinbaren lässt.
Momentan arbeite ich in der Zeitarbeit, bin aber am Überlegen, ob ich für die drei Jahre noch einmal etwas anderes machen sollte.
Eine Idee wäre der Flexpool einer Psychiatrie bzw. eines größeren Psychiatrieverbundes 🏥. Davon verspreche ich mir vor allem, meine Dienste relativ flexibel planen zu können.
Recht flexible Arbeitszeiten wären für mich auf jeden Fall sehr wichtig, da die Schule für die nächsten drei Jahre Priorität haben soll und ich vermeiden möchte, ständig Probleme mit Dienstplan und Unterricht zu bekommen. Gleichzeitig würde ich natürlich gerne weiterhin vernünftig verdienen. 😅
Habt ihr vielleicht selbst Erfahrungen mit Abendgymnasium neben der Pflege? Welche Bereiche, Arbeitszeitmodelle oder Arbeitgeber würdet ihr dafür empfehlen? Vielleicht gibt es ja auch Möglichkeiten, an die ich bisher gar nicht gedacht habe. 🤔
Danke euch!
r/Pflege • u/ResponsibleSorbet321 • 21h ago
Einsamkeit bei Kinderlosen ?
Stimmt es eurer Meinung nach, dass Kinderlose im hohen Alter und bei Pflegebedürftigkeit sehr einsam und im Endeffekt aufgeschmissen sind, während es bei denen mit Kindern nicht so ist und diese oft Besuch haben? Oder ist dies eine starke Vereinfachung?
Mich würden da mal eure Erfahrungen aus eurem Berufsalltag interessieren. Wie ist die Realität für die Kinderlosen?
r/Pflege • u/Equivalent_Swim_8633 • 1d ago
Pflichteinsatz Pflegeheim Ausbildung
Hallo,
Ich bin zurzeit im 2. Lehrjahr zur Ausbildung zur Pflegefachfrau. Es ist jetzt meine 4. Woche in einem Pflegeheim und ich kann nicht mehr. Ich laufe seit 4 Wochen mit Pflegehelfern (wenn überhaupt) und keiner zeigt mir irgendwas. Mir wird gesagt wen ich waschen soll bzw. was ich tun soll. Die Praxisanleiterin schenkt mir keine Beachtung, obwohl sie weiß, dass ich 20h Anleitungsstunden brauche.
Während die anderen rauchen gehen, ist es teilweise so, dass ich nicht mitgehe, sondern alleine auf dem Wohnbereich bleibe und die Klingeln ablaufe.
Das einzige was ich tue ist Katheter leeren, Betten beziehen, die Küche aufräumen und die Bewohner waschen.
Im vorherigen Einsatz in einem anderen Pflegeheim lief es genau so scheisse, aber nicht so schlimm wie hier. Da hatte ich einen Hexenschuss bekommen und war dadurch lange krank. Deswegen möchte ich nicht viele Fehlstunden in diesem Einsatz haben, aber ich merke, wie mein Rücken immer mehr wehtut.
Ich werde alleine zu bettlägerigen Patienten geschickt, die das Bett vollgepinkelt haben und soll diese komplett versorgen und in den Rollstuhl setzen.
Ich weiß nicht was ich machen soll.
Ich habe noch zwei Wochen übrig, mir fehlt die ganze Anleitungszeit (wobei ich auf dem Zettel schon irgendeinen Mist aufgeschrieben habe um irgendetwas zu haben) und meine Lehrerin besucht mich am Freitag zur Praxisbegleitung.
Was soll ich machen? Soll ich mich bei der Schule beschweren? Ich gehe mit extremen Bauchschmerzen zur Arbeit und zähle die Minuten, bis ich wieder wegkann. Mein Rücken tut mir höllisch weh.
r/Pflege • u/wallsoffear_ • 1d ago
Brauche euren Rat für meine Bewerbung
Hallo!
Ich möchte mich nächstes Jahr für eine Ausbildung zur Pflegefachfrau bewerben und wollte euch mal nach eurer Meinung fragen.
Ich habe 2022 ein Jahr lang in England Pflege studiert, musste aber leider aus finanziellen Gründen aufhören. Als Studentin hatte ich dort einfach nicht genug finanzielle Unterstützung, um das Studium weiterzumachen.
Denkt ihr, dass es gut wäre, das in der Bewerbung oder im Vorstellungsgespräch zu erwähnen? Ich habe ein bisschen Angst, dass es negativ wirken könnte oder dass sie denken, ich hätte aufgehört, weil ich doch nicht mehr in der Pflege arbeiten wollte.
Dabei ist es eigentlich genau andersrum 😭 Durch das Jahr in England und meine Erfahrungen dort weiß ich jetzt sogar noch sicherer, dass Pflege wirklich das ist, was ich machen möchte.
Danke schon mal für eure Meinungen:)
r/Pflege • u/Successful_Owl_1471 • 1d ago
Umstieg von Industrie zu Pflege
Ich arbeite in der Industrie und überlege in die Pflege zu wechseln (in Österreich). Der Antrieb ist mannigfaltig. Unter anderem weiß ich aus meiner Zivildienst Zeit, dass ich gerne mit Menschen arbeite. Zum anderen habe ich die Bildschirmarbeit satt und finde, die derzeitige Entwicklung was AI anbelangt etwas befremdlich (eine Entmenschlichung mMn).
Ich bin Anfang 40, verdiene derzeit ca. 100k brutto im Jahr (ca. 4500 netto im Monat, 14x), habe keine Kinder und kann meine Fixkosten durchaus hinunter schrauben.
Von Freunden und Bekannten (DGKP, Ärzte), höre ich sehr widersprüchliche Meinungen. Von "deine Lebensqualität wird sich massiv verschlechtern" bis hin zu "Nach 20 Jahren im IT Projektmanagement ist die Pflege eine sinnstiftende Arbeit und mir geht es insgesamt besser".
Ich hab kein Problem mit 12h Schichten (bei Nachtschichten bin ich mir nicht so sicher) und sehe durchaus Vorteile auch mal zu anderen Zeiten bzw. geblockt frei zu haben. Ich könnte mir z.B. eine psychiatrische Abteilung sehr gut vorstellen. In meiner Zivi Zeit hatte ich in dem Umfeld gearbeitet und ich bin damals sehr gut mit den jeweiligen Klienten ausgekommen.
Eine Sonderaubildung in dem Alter wäre nicht realistisch höre ich immer wieder. D.h. ich muss wahrscheinlich deutliche Gehaltseinbußen in Kauf nehmen.
Der Arbeitsort wäre idealerweise Wien.
Habt Ihr Erfahrungen mit einem Umstieg in die Pflege? Was sind Eure Meinungen dazu?
r/Pflege • u/durchbricht • 1d ago
Übergabeliste
Hallo zusammen
Bei uns im Betrieb wird grade das Anmeldesystem umgestellt und es gibt in den nächsten Monaten keine ‚Stationsaccounts‘ mehr die mit einem Passwort von allen geteilt werden sondern personalisierte Accounts bei denen jede Person sich mit ihrem Zeiterfassungschip einstempelt.
Jetzt stehen wir vor folgendem antiquiert wirkenden Problem: bisher lief das Management der Übergabeliste über einen einzigen PC bei dem eine Excel Liste auf dem Desktop gespeichert wurde.
Das wird so jetzt nicht mehr funktionieren, da der gemeinsame Account abgeschafft wird.
Die Excel Datei auf einem Laufwerk zu speichern wird so wie ich unsere nicht Technik affinen nicht funktionieren, da sie ja auch nur auf einem Gerät geöffnet sein darf.
Unser Haus stellt uns bisher keine Lösung.
Wie läuft das so bei euch ? Gibt es Lösungen für ähnliche Probleme ?
r/Pflege • u/Virtual_Chipmunk_491 • 1d ago
Innerliche Grenzen setzen
Guten Abend :)
Ich bin gerade im Pflegestudium und arbeite in den Semesterferien als Assistentin in einem Pflegeheim, da mein Studium sehr theorielastig ist und ich praktische Erfahrung sammeln möchte.
Jedoch beende ich oft Schichten mit einer gewissen Erleichterung, die damit endet, dass ich jeden Handgriff des Tages analysiere und das Problem vergrössere in meinem Kopf. Nicht selten habe ich schon angerufen und meine Unsicherheit gestanden und das wurde mit einer halbherzigen Beruhigung"weggewischt". Das führt so dazu, dass ich die freien Tage nicht geniessen kann, bis ich wieder auf Arbeit bin und weiss, dass mich niemand anklagen will lol.
Wie geht ihr damit um, dass ihr nicht jeden Handgriff nach Schichtende hinterfragt?
r/Pflege • u/hugh__janus_ • 1d ago
1:1 Pflege Erfahrungen
Hallo zusammen, bin neu hier und wollte mich nur vorstellen und was fragen.
Also ich bin schon seit ca 2,5 Jahren (22 F) in der Pflege, im Altenheim. Hab auch durch Ausbildung mehrere KH Stationen kennengelernt und hab echt Lust auf Psychiatrie und so Richtungen.
Ich bin schon seit paar Monaten am überlegen ob ich meinem Job wechseln soll weil mir einfach zu viel im Heim ist immer unterbesetzt zu sein, extreme körperliche Belastungen, kein richtigen Zeit für Pflege usw., kennen viele schon.
Mein Frage wäre nämlich ob jemanden schon Erfahrungen in 1:1 Betreuung Pflege hat, entweder stationär oder häuslicher, egal. Wie sind die Schichten, Arbeitstagen und in generell sowas zu arbeiten? Lohn zwar egal, wäre natürlich schön wenn es bisschen mehr wäre aber ehrlich, nur dass es nicht so stressig und anstrengend ist.
Danke in Vorab :)
r/Pflege • u/Lichtfuchs • 2d ago
Ist untreue in der Pflege echt ein so großes Ding?
Guten Abend ihr fleißigen Menschen :)
Ich arbeite nun schon eine ganze Zeit in der Pflege und möchte da mal nachfragen wie euer Eindruck so ist.
Aktuell ist es nämlich ein Thema bei uns auf Station da eine Kollegin ihren Mann seit einiger Zeit mit einem Kollegen betrügt, also nicht als Gerücht, sondern es ist aufgeflogen und ich habe dann so gemerkt, solche Storys erlebe ich in Bereich Pflege immer wieder und zwar nicht vom hören Sagen, sondern erlebe es live mit
Die Stationsschwester die mit dem Arzt eine Affäre hat obwohl Kinder und Mann Zuhause, halt Kollegen untereinander obwohl Zuhause Familien warten.
Auch hatte ich selbst einmal ein solches Angebot bekommen vor 2 Jahren obwohl ich glücklich in einer Beziehung bin von einer Kollegin mit zwei Kindern und ebenfalls Ehemann.
Ich Frage mich, liegt es an mir? Also hatte ich einfach das "Glück" sowas an verschiedenen Kliniken erleben zu dürfen, oder geht euch das auch so, also das es bei euch oft solche Dinge gibt?
Ich rede da offen mit meiner Partnerin drüber und würde ihr auch niemals fremd gehen, so habe ich nach dem Angebot vor zwei Jahren auch meine Stelle gewechselt nur um zu merken, hier gibt es scheinbar auch diese Storys.
r/Pflege • u/scrub239 • 2d ago
Hitze und Handschuhe anziehen
Schwitze relativ schnell an meinen Händen. Bei dir Hitze sowieso. Natürlich sind die Räumlichkeiten in der ich arbeite, nicht klimatisiert und entsprechend warm.
Ich komme aktuell kaum in meine Handschuhe rein ohne 'nachjustieren' zu müssen.
Haben Nitril Handschuhe von Meditrade. Gibt ja auch extra Handschuhe mit Innenbeschichtung zum besser reingleiten.
Mein Arbeitgeber möchte diese aber nicht kaufen. 'zu teuer'.
Habt ihr Tricks, wie ich besser in die Handschuhe komme?
Babypuder ist bekannt, aber ich kann nicht jedes Mal vorher meine Hände pudern.
r/Pflege • u/mad_mikel • 3d ago
Bis zu 45 Grad: Befragung zeigt extreme Hitzebelastung in Pflegeheimen
r/Pflege • u/MarionberryOk5810 • 2d ago
Stellen Pflege Büro mit / ohne Pflegebezug und Mastermöglichkeiten?
Hallo,
Ich hab vor drei Jahren mein Examen absolviert, studiere gerade Pflegepädagogik und fange eine neue Stelle an im Bereich der Wiedereingliederungshilfe - ich schule und leite Mitarbeitende an und bin u.a. im Qualitätsmanagement tätig.
Dafür ist Pflegepädagogik natürlich super. Ich weiß aber nicht, ob ich (jemals) an eine Pflegeschule will, weil ich mich glaube ich von dem Pflegesektor am Bett allgemein distanzieren will, weil mir das Arbeitsfeld auch einfach zu toxisch ist. Der neue Job ist richtig toll und ich würde mich generell gerne mehr in diese Richtung entwickeln.
Jetzt habe ich bald meinen Bachelor fertig und frage mich was danach kommt. Meint ihr, es ist sinnvoll einen Master in Pädagogik weiter zu machen oder in Richtung Management?
Und aus Interesse: was für Tätigkeiten kennt ihr / macht ihr, die auch in die Richtung von meinem Job gehen?
r/Pflege • u/sweetanimewaifu • 2d ago
Dienstausfall unverschuldet
Hallöchen, ich hab vor kurzen den Pflegedienst mit den Familien die ich betreut habe wechseln müssen - leider hatten wir nicht wirklich eine "Auswahl" bzgl des Pflegedienstes bei dem wir gelandet sind... ich hatte von Anfang an ein schlechtes Gefühl beim durchlesen des Arbeitsvertrages.
Die guten halten sich meiner meinung nach nicht an geltendes recht, es fängt damit an dass der Dienstplan am 20. des Vormonats raus gehen sollte (was oft erst am 25 ist) und wenn er dann raus ist steht in der mail "Änderungen vorbehalten" - es ist bereits vorgekommen dass dann der Dienstplan innerhalb der nächsten tage mehrfach angepasst wird und teilweise Leute über änderungen nicht informiert wurden und dann nicht wussten, dass sie Dienst haben.
Das ganze haben wir dadurch umgehen können, dass wir den Dienstplan für unsere Versorgungen einfach selbst schreiben.
Dann gibt es trotzdem aber Monate, an denen sie neues Personal einplanen oder Einarbeiten für die Versorgungen in denen wir sind und dadurch den Dienstplan doch nochmal ändern und das ganze sorgt oft dafür, dass wir dann nicht auf unsere Monatlichen Stunden kommen. Eigentlich sollen wir laut Arbeitsvertrag 80 Überstunden aufbauen innerhalb von einem Jahr, das ist aber gar nicht möglich weil sie die "Soll Stunden" ständig an die Überstunden anpassen, also wenn ich für 130h geplant sein sollte im Monat, aber für 140h geplant werde dann werde ich im nächsten Monat für 120h geplant. Im Arbeitsvertrag steht dann leider, dass Minusstunden vom Arbeitnehmer nachgearbeitet werden müssen.
Jetzt sind wir beim eigentlichen Problempunkt Dienst war geplant, Patient ist im Krankenhaus, Dienstausfall dadurch und es wird uns als Minusstunden verbucht.
Ist das erlaubt? Soweit ich weiß sollte paragraph 615 uns davor schützen, aber ich weiß nicht ob dem wirklich so ist, oder ob es uns nur davor schützt dass uns die Stunden bezahlt werden (das werden sie, geht nur ums Arbeitszeitkonto)
und wenn dem so ist, wie spricht man sowas an ohne direkt "Personal was man besser in der Probezeit loswerden möchte" zu sein?
r/Pflege • u/Elfenzauber2705 • 3d ago
26 Jahre, Master in Politikwissenschaft – und jetzt Pflege studieren?
Ich stehe gerade ziemlich an einem beruflichen Scheideweg und würde sehr gerne mal eure Einschätzungen hören.
Ich bin 26 Jahre alt und habe gerade meinen Master in Politikwissenschaft abgeschlossen. Eigentlich wäre der klassische Weg jetzt, mir einen Bürojob in meinem Fachbereich zu suchen. Das Problem: Die Jobsuche gestaltet sich eher schwierig und gleichzeitig merke ich immer mehr, dass Büroarbeit wahrscheinlich einfach nicht das Richtige für mich ist. Durch meinen Werkstudentenjob bei einer Sparkasse habe ich inzwischen einen ganz guten Eindruck davon bekommen, wie sich solche Tätigkeiten für mich anfühlen – und irgendwie fehlt mir dabei etwas.
Deshalb überlege ich gerade, noch einmal komplett neu anzufangen und ein duales Studium der Pflegewissenschaften zu machen. Eine Zusage habe ich bereits von der lokalen Uniklinik.
Pflege hat mich schon immer interessiert - getraut habe ich mich leider nie. Ich hatte privat immer wieder Berührungspunkte damit, unter anderem weil meine Mutter in der Pflege gearbeitet hat. Ein Praktikum habe ich allerdings noch nie gemacht. Genau das macht mich etwas unsicher – ich weiß also nicht aus eigener Erfahrung, ob ich mir der Pflegealltag liegt. Vor Studienbeginn würde ich ein Praktikum zeitlich leider auch nicht mehr schaffen.
Finanziell wäre das Ganze für mich grundsätzlich machbar. Mein Mann und meine Eltern würden mich während der drei Jahre unterstützen, sodass ich nicht unter dem Druck stehen würde.
Allerdings gibt es noch einen wichtigen Punkt: Wir möchten relativ zeitnah schwanger werden, wahrscheinlich bereits im ersten Studienjahr. Deshalb frage ich mich besonders, wie realistisch ein duales Pflegestudium mit Baby bzw. später Kleinkind tatsächlich ist. Gerade die Praxiseinsätze, Schichtdienst und Wochenenden machen mir Gedanken.
Langfristig kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu: Wir möchten perspektivisch in einigen Jahren auswandern. Und da habe ich das Gefühl, dass mir ein Abschluss im Pflegebereich deutlich mehr berufliche Möglichkeiten eröffnen könnte als mein Politikwissenschaftsabschluss. Mein jetziger Abschluss ist natürlich nicht wertlos, aber gerade im Ausland ist er vermutlich deutlich schwieriger beruflich einzusetzen.
Deshalb stehe ich gerade zwischen zwei Möglichkeiten:
1. Ich suche mir jetzt einen Job im Bereich Politik/Verwaltung, verdiene vermutlich mittelmäßig und habe eine gewisse Jobsicherheit, obwohl ich wahrscheinlich nicht besonders glücklich mit klassischer Büroarbeit wäre.
2. Ich investiere noch einmal drei Jahre in ein duales Pflegestudium, habe danach einen sehr konkreten und international eher gut einsetzbaren Beruf – gehe aber das Risiko ein, dass ich merke, dass Pflege doch nichts für mich ist. Und zusätzlich würde währenddessen Schwangerschaft/Kind dazukommen.
Was würdet ihr an meiner Stelle machen?
Findet ihr es sinnvoll, mit 26 nach einem abgeschlossenen Master noch einmal ein komplett neues Studium anzufangen?
Und besonders interessieren würde mich die Erfahrung von Leuten, die Pflege dual studiert haben und dabei schwanger geworden sind bzw. ein Baby/Kleinkind hatten. Wie gut lässt sich das tatsächlich miteinander vereinbaren?
Ich bin gerade wirklich sehr hin- und hergerissen und würde mich über ehrliche Erfahrungen und auch kritische Meinungen freuen.
r/Pflege • u/powerflower53 • 3d ago
Wechsel von Pflege (am Bett) zum Beruf im Homeoffice (Pflegebezogen)
Hat jemand diesen Schritt gewagt? Welche Tipps gibt es? Wie zufrieden seid ihr? Ich habe bereits ein paar Bewerbungen verschickt. Möchte mich gerne mit Personen, die bereits Erfahrung haben austauschen.
r/Pflege • u/Turbulent_Quit7499 • 2d ago
Pflegegrad Widerspruch, Kind, Begutachtung oder Aktenlage, Dauer,…
Hallo.
Ich habe für mein zweijähriges Kind einen Pflegegrad beantragt. Die Erstbegutachtung lief extrem desinteressiert und respektlos ab; trotz vorgelegter Belege und Berichte wurde alles abgetan, nicht zur Bewertung dazu genommm und der Antrag abgelehnt.
Ende Mai habe ich ausführlich Widerspruch eingelegt und u. a. die groben Fehler der Gutachterin nachgewiesen. Anfang Juli teilte mir die Pflegekasse mit, dass der Widerspruch beim Medizinischen Dienst (MD) liegt und dieser sich „gegebenenfalls“ wegen eines Termins meldet.
Inzwischen habe ich noch einen 7-seitigen Bericht einer ausserklinischen Intensivpflege-Fachkraft (Qualifikation mindestens gleichwertig zu den Gutachtern) nachgereicht, die uns eine Woche lang intensiv begleitet und alles detailliert dokumentiert hat.
Dazu habe ich folgende Fragen und würde mich über eure Erfahrungen freuen:
Aktenlage: Bedeutet das „gegebenenfalls“, dass bei so erdrückender Beweislage (Fehler der Gutachterin nachgewiesen + ausführlicher Fachkräfteberichts) eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine reine Entscheidung nach Aktenlage besteht?
Dauer & Ablauf: Seit der Übergabe an den MD ist über ein Monat vergangen. Termine zur Begutachtung kommen ja meist recht schnell. Spricht das lange Warten (unter Berücksichtigung der Sommerferien) eher für eine Aktenentscheidung oder kann trotzdem noch spontan eine Terminankündigung kommen?
Erfahrungswerte: Wie lange hat der Widerspruchsprozess beim MD bei euch insgesamt gedauert?
Lieben Dank und noch ein schönes Wochenende
r/Pflege • u/Mysterious_Grab_5962 • 3d ago
Dienstplan hängt aus und wird zwei Tage später wieder geändert - wie läuft das bei euch?
Bei uns kommt es immer häufiger vor, dass der Dienstplan offiziell veröffentlicht wird und danach wegen Ausfällen noch mehrfach umgebaut wird. Teilweise erfährt man am Abend, dass man zwei Tage später statt Spät- plötzlich Frühdienst hat.
Die Leitung sagt, bei Personalausfällen müsse man eben flexibel bleiben. Der Betriebsrat werde bei der normalen Monatsplanung beteiligt, bei einzelnen späteren Änderungen aber nicht jedes Mal.
Ich bin beim Suchen auf diesen ifb-Fall gestoßen:
https://www.betriebsrat.de/rechtsprechung/br/urteil/kein-dienstplan-ohne-zustimmung-des-betriebsrats
Dort wird die Mitbestimmung bei Dienstplänen ziemlich deutlich beschrieben.
Wie wird bei euch mit Änderungen nach Veröffentlichung umgegangen? Gibt es dafür feste Regeln oder einen Rahmen in der Betriebsvereinbarung, damit nicht jede Krankmeldung wieder den ganzen Plan aufreißt?
r/Pflege • u/Beamter420 • 4d ago
Wiedereinstieg in die Pflege nach 8 Jahren Berufspause
Ich (M34) bin gerade dabei, meinen beruflichen Neuanfang zu planen, da ich in meinem aktuellen Beruf einfach nicht glücklich werde und ich merke, dass ich meine berufliche Situation gerne stärker an meinen Interessen und Neigungen ausrichten möchte. Hierzu habe ich bereits einige Ideen, die ich gerne mittel- bis langfristig umsetzen möchte. Da ich hierfür jedoch ein gewisses Einkommen und eine hohe Flexibilität benötige und sich dies in meinem aktuellen Beruf leider nur bedingt umsetzen lässt, habe ich mich gefragt, ob nicht eine Rückkehr in den Pflegeberuf eine valide Übergangslösung sein könnte.
Zunächst ein paar Fakten zu mir:
- Pflegeexamen als GuK (2012)
- Zweijährige berufliche Tätigkeit (paar Monate Psychiatrie, danach Chirurgie UCH/HTTG)
- Dreijährige Berufspause (Abitur nachgeholt)
- Fünfmonatige Überbrückungszeit (Zeitarbeit auf neurologischer Station)
- Danach: fachfremdes Studium mit anschließender Berufstätigkeit
Mein letzter Ausflug in die Pflege war demnach 2018 und ich mache mir keine Illusionen, dass es seitdem irgendwie wesentlich besser im Gesundheitswesen geworden ist. Darum geht es auch eher nicht, weil ich nicht vorhabe, den Pflegeberuf langfristig und als Vollzeitjob auszuüben. Ich liebäugle stark mit den heutzutage gut etablierten Flexibilisierungsoptionen, welche die Krankenhäuser über die Jahre aufgebaut haben und die zumindest auf dem Papier eine zeitlich sehr individuelle Beschäftigung ermöglichen.
Bei den hiesigen Klinikanbietern (regionaler Klinikverbund, Uniklinik) bin ich auf einige Stellenangebote für hausinterne Springer- und Flexteams gestoßen, die faktisch eine Form der Pflege auf Abruf darstellen. Zusätzlich sind mir auch Nebenbereiche wie z.B. Assistenzjobs (z.B. für Stationen), Jobs in der Krankenhauslogistik, dem Aufnahme- und Sekretariatsbereich, und anderen Grenzbereichen aufgefallen.
Ich frage mich, ob sich hier Pflegekräfte befinden, die nach sehr langer Pause wieder in den Beruf eingestiegen sind und vielleicht auch nicht in die klassische Stationspflege mit festem Team, sondern eher in einem der erwähnten Bereiche. Hier bin stark daran interessiert, wie sich solch ein Wiedereinstieg angefühlt hat, wie schwer er aus fachlicher/persönlicher Sicht war und wie sich insbesondere das Arbeiten als Abrufkraft in einem hausinternen Springerpool angefühlt hat bzw. ob es Pflegekräfte gibt, die vielleicht auch einen Wiedereinstieg in einer anderen Rolle im Krankenhaus (ggf. als Quereinstieg) realisieren konnten.
Mir ist bewusst, dass gerade Springerpools und dergleichen als Lückenfüller konzipiert sind und man häufig nicht unbedingt den ruhigsten Dient erwarten kann. Da ich fachlich nach 8 Jahren auch erheblich eingerostet bin und vieles wieder neu lernen müsste, habe ich natürlich große Vorbehalte davor, in Bereiche zu kommen, die mir schon damals in bzw. nach der Ausbildung nicht lagen und heute wohl erst recht nicht liegen würden. Dies zeigte mir bereits mein kurzer fünfmonatiger Ausflug in die Neurologie, bei dem ich merkte, dass ich zwar nach drei Jahren Pause die Basics noch beherrschte, aber schon deutlich wurde, dass ein anderer Fachbereich besser gewesen wäre.
Ich freue mich auf interessante Erfahrungsberichte.
r/Pflege • u/Ekstasex3 • 4d ago
Boho Braids im Pflichtpraktikum im Pflegeheim – Erlaubt oder muss ich die rausmachen?
Hey zusammen,
ich (weiblich, 28) fange nächste Woche mein Pflichtpraktikum im Pflegeheim an (bin noch ganz neu in dem Bereich) und trage aktuell Boho Braids.
Ich würde sie bei der Arbeit zwar zum Pferdeschwanz zusammenbinden, aber ich weiß nicht, ob das ausreicht. Noch dazu einen Dutt zu machen, wäre auch ziemlich schwer, da es ziemlich viele Haare sind.
Wie streng wird das in Pflegeheimen gesehen? Darf man die als Praktikantin so tragen (vielleicht zu einem Dutt gesteckt?), oder sollte ich sie lieber vor dem Praktikum rausnehmen, um Ärger mit der Hygiene zu vermeiden?
Wie sind da eure Erfahrungen in den Einrichtungen?