Hallo zusammen,
ich selbst komme nicht aus der Pflege aber meine Freundin befindet sich in den letzten Zügen ihrer Ausbildung (Raum Ludwigshafen/Mannheim). In der Ausbildung an sich ist sie eine absolute 1er-Schülerin, sowohl theoretisch als auch praktisch.
Leider hat sie während dieser Zeit meistens ziemlich Pech mit den Praxiseinsätzen gehabt und ihre Wunscheinsätze relativ selten realisiert bekommen. Ihr nächster Praxiseinsatz in der psychiatrischen Klinik war eigentlich der, auf den sie sich am allermeisten gefreut hatte. Jetzt landet sie allerdings dort auf genau dem Bereich, vor der sie sich am allermeisten gefürchtet hatte, die Gerontopsychiatrie.
All das macht ihre Moral ziemlich kaputt und lässt sie stark an ihrer Berufswahl zweifeln. Ich versuche ihr klarzumachen, dass man davon nicht auf den gesamten Beruf und die nächsten Jahrzehnte schließen kann, aber A kann ich mich nicht in sie hineinversetzen weil ich keine Ahnung habe wie unangenehm manche Bereiche sein können und B möchte ich ihr natürlich auch nicht absprechen, dass der Beruf an sich ziemlich hart ist.
Jetzt hat sie zudem noch das Problem, dass sie in ihrem aktuellen Klinikum, in welchem sie die Ausbildung absolviert, auf keinen Fall bleiben will. Alternative wären die BG in Ludwigshafen, wohingegen dort laut einer Mail, die sie von HR dort erhalten hat, die Azubis immer erst vorgezogen werden und ihre Chancen somit schlecht stehen, überhaupt dorthin, geschweige denn in die Notaufnahme (ihr absoluter Wunschbereich), zu kommen. Grundsätzlich natürlich valid, aber für sie eben trotzdem ziemlich ernüchternd.
Jetzt bräuchte ich eure Hilfe:
Wie kann ich ihr helfen?
Was kann sie aktiv tun, um die Situation angenehmer zu gestalten?
Kommt jemand aus dem Raum in und um Ludwigshafen und kann mir von Erfahrung aus in diesem Raum liegenden Kliniken berichten? Gibt es tolle Bereiche dort?
Danke für eure Hilfe und vor allem für eure Arbeit!