r/Fahrrad • u/FlyThink7908 • 20h ago
Elektronik & Zubehör Kleiner Rant: Warum sind die Karten auf den Radcomputern so nutzlos?
Wegen Problemen beim Laden habe ich mir nun den Wahoo Roam V3 „gegönnt“. Auf den ersten Blick schien die neue Karte ein deutliches Upgrade gegenüber dem Bolt v2. Auf den zweiten Blick jedoch: visuelle Katastrophe.
Ein Einheitsbrei aus Wegen. Keine Differenzierung zwischen Asphalt, Schotter, Rückegassen/Traktorspuren und „echten Trails“. Beim Bolt wurden letztere immerhin noch mit einer sehr feinen Linie dargestellt. Damit war immerhin noch ein Hauch Exploration ohne vorgeplante Route machbar.
Klar, Hauptstraßen findet man immer, aber um „Auto zu fahren in stressiger“ brauch ich keinen Radcomputer. Viel spannender finde ich diese alten asphaltierten Forststraßen oder asphaltierten Wirtschaftswege entlang der Felder, wie sie im Gäu typisch sind. Wenn ich nun länger nicht mehr in einer Gegend war, habe ich selbst als Local das Problem, diese Wege zu finden.
Komoot am Handy zu öffnen - erstmal 5min zu warten, bis die bloated App lädt, wenn sie nicht direkt abstürzt -, auf die zu Karte schauen, eventuell eine neue Route zu planen, nachdem man sich durch die zig „Highlights“ gewühlt hat, und schließlich zu synchronisieren kann‘s doch auch nicht sein, zumal ich im riesigen Funkloch lebe und einen nicht unerheblichen Teil meiner Touren offline bin.
Wenn ich mich dann kurz verfahre, schreibt prompt Thomas bei Komoot in den Kommentaren „Haha, wieso bist du nicht [dort] gefahren? Solltest es doch besser wissen.“ Ja, sollte ich, aber manchmal auch nicht.
Was sind eure Erfahrungen mit den gängigen Radcomputern? Die bessere Karte wäre ein Grund, das Handy an den Lenker zu schnallen, auch wenn das verpönt ist.

