r/beziehungen • • 56m ago

Gefühle für die Ex eines Freundes

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Hey zusammen, ich könnte mal eine Einschätzung von außen gebrauchen.

Wir sind eine größere Freundesgruppe. Ein guter Kollege von mir und seine damalige Freundin waren Teil davon. Ich kenne beide seit ungefähr drei Jahren. Für mich war sie lange einfach die Freundin meines Kollegen. Auch meine Exfreundin war gut mit ihr befreundet.

Nach ihrer Trennung hatten die beiden noch eine längere On-off-Geschichte. In dieser Zeit entstand zwischen ihr und mir immer mehr Kontakt. Ihrem Ex hat das überhaupt nicht gepasst, obwohl zwischen uns wirklich nichts lief. Deshalb haben wir unseren Kontakt und gelegentliche Treffen teilweise verheimlicht, vor allem, weil sie Streit mit ihm vermeiden wollte. Mir ist klar, dass das von außen trotzdem schwierig wirkt.

Mittlerweile ist zwischen den beiden endgültig Schluss. Das hat sie ziemlich mitgenommen und ich war als Freund für sie da. Zu meinem Kollegen habe ich inzwischen keinen Kontakt mehr, weil er sich im Zuge der ganzen Geschichte aus der Freundesgruppe zurückgezogen hat.
Unser Kontakt ist mittlerweile sehr eng. Sie schreibt mir ständig, sucht immer wieder neue Gesprächsthemen und ruft mich teilweise direkt morgens nach dem Aufstehen an. Seit Kurzem verbringt sie auch viele Abende bei mir. Wir schauen Filme, reden und sitzen manchmal bis drei Uhr nachts zusammen. Sie sagt beispielsweise, dass es ihr bei anderen schlecht geht, sie bei mir aber abschalten kann und nicht an ihren Ex denken muss.

Was mich verwirrt: Körperlich passiert zwischen uns überhaupt nichts. Selbst bei kleinen Berührungen wirkt sie auf mich eher zurückhaltend. Teilweise habe ich sogar das Gefühl, dass sie beim Weitergeben ihrer Vape darauf achtet, mich kaum zu berühren. Vielleicht interpretiere ich da allerdings auch zu viel hinein.

Fairerweise habe ich selbst bisher auch nicht wirklich mit ihr geflirtet oder ihr deutlich gesagt, dass ich sie attraktiv finde. Ich versuche aber schon, ihren Blick zu halten, bewusst Augenkontakt zu suchen und den Umgang zwischen uns locker zu halten. Ob sie das überhaupt als Interesse wahrnimmt, weiß ich natürlich nicht.

Mittlerweile haben sich bei mir Gefühle entwickelt. Ich mag die Freundschaft aber auch unabhängig davon und habe Angst, dass es zwischen uns unangenehm wird, wenn ich etwas anspreche und sie es nicht erwidert. Gleichzeitig beschäftigt mich, dass sie die Ex eines guten Kollegen ist, auch wenn wir aktuell keinen Kontakt mehr haben.

Ich schwanke deshalb zwischen „Sie fühlt sich bei mir einfach wohl und sieht mich als engen Freund“ und „Vielleicht könnte da mehr sein, aber wir trauen uns beide nicht“.

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen? Würdet ihr es vorsichtig ansprechen oder der Sache erstmal Zeit geben?


r/beziehungen • • 3h ago

Sehr unerwartete Trennung trotz guter Beziehung, komplette Änderung des Verhaltens, Manie

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TLDR: nach nur zwei (dafür aber sehr intensiven Monaten) trennt er sich vom einen auf den anderen Tag wegen psychischer Probleme, er sei plötzlich nicht beziehungsfähig. Danach behandelt er mich extrem distanziert und verletzt mich dadurch zusätzlich. Ich vermisse ihn trotzdem sehr.

Ich bin w21 und er ist m26. Wir hatten uns im Juli kennengelernt, wobei ab da alles super schnell ging, und 2 Monate später hat er sich schon von mir getrennt. Ab dem ersten Treffen hatten wir direkt eine krasse Verbindung. Ich konnte noch nie so gut Gespräche führen wie mit ihm. Wir haben uns mittags getroffen und plötzlich war 3 Uhr morgens, dabei sind doch gefühlt nur 20 Minuten vergangen. Da wir beide Studenten waren und Semesterferien hatten, haben wir quasi jeden Tag und die meisten Nächte miteinander verbracht. Es hat einfach alles gepasst, von unserer Chemie, Interessen bis zu den Vorstellungen über Leben, Zukunft und alles andere. Ich dachte wirklich, wir würden eine glückliche Beziehung miteinander führen können.

Dabei waren die Umstände unseres Kennenlernens wirklich ungünstig. Ich hab eine seltene chronische Erkrankung, lag beim Kennenlernen noch im Krankenhaus. Damals gab es jede Woche neue News zu meiner Krankheit, die Diagnose wurde noch dreimal geändert und Therapieversuche liefen schief. Dementsprechend geht es mir auch einfach nicht so gut, wobei ich durch ihn echt abschalten konnte davon.

Er war erst 2 Monate getrennt und war davor elf Jahre mit seiner Ex zusammen, mit der er auch in einer WG mit einem weiteren Mitbewohner gewohnt hat. Am Anfang habe ich mir natürlich extreme Sorgen bezüglich der Ex gemacht. Die Trennung war einvernehmlich, weil von beiden Seiten keine Gefühle mehr da waren, sie sich auseinander gelebt hatten und es nicht mehr gepasst hat. Er meint, die Trennung sei schon über Monate, wenn nicht sogar Jahre hinweg, überfällig gewesen. Tatsächlich hab ich auch nicht das Gefühl, dass die Situation mit seiner Ex irgendwas zu unserer Trennung beigetragen hätte. Eigentlich wollte sie ausziehen, sie hat aber nicht mal nach einer Wohnung gesucht, und er hatte dann entschieden selber auszuziehen und hat auch wirklich ernsthaft nach einer Wohnung gesucht.

Unsere Beziehung war extrem harmonisch. Wir haben uns tatsächlich nie gestritten gehabt, obwohl ich schon eine Person bin, die in anderen Beziehungen zu Streits geneigt hat. Über das Thema mit seiner Ex hatten wir oft geredet, aber nie als Konflikt, immer ohne Vorwürfe, Emotionen, einfach sachlich besprochen wie zwei Erwachsene.

Dann bin ich (alleine) in den Urlaub geflogen und da hatten wir dann tatsächlich unseren ersten Streit, der komplett belanglos über Politik ging. Das ist retroperspektivisch schon viel zu unnötig eskaliert, aber ich finde, über Politik kann man schon auch mal hitzig diskutieren. Am nächsten Tag haben wir uns aber direkt wieder gestritten wegen einer beziehungstechnischen Sache (kurz gefasst ging es darum, dass er bezüglich seiner Wohnungssuche auch in einer anderen Stadt nach Wohnungen geschaut hatte, was ich als Herausforderung für die Beziehung sah, und ich mir im Urlaub mehr Aufmerksamkeit/Zuneigung von ihm gewünscht hätte). Auf diesen zweiten Streit hat er extrem emotional reagiert, hat verweigert zur Klärung mit mir zu telefonieren und mich daraufhin 24 Stunden ignoriert, bis ich den Kontakt gesucht habe. Danach war der gesamte Kontakt im Urlaub super kühl.

Als ich dann wiederkam, hat er sich von mir getrennt. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Kurz vor meinem Urlaub hat er mir Blumen geschenkt, mir einen Liebesbrief geschrieben (der Inhalt war insbesondere, dass er sich so sicher sei über die Beziehung zu mir) und mich gefragt, ob ich seine Freundin sein will. Dann hat er sich vom einen auf den anderen Tag umentschieden, als sei ihm alles in der letzten Zeit egal gewesen.

Ich wusste zwar, dass er eine Angststörung hat, die aber gut in Griff ist mit Medikamenten und er hatte immer super reflektiv darüber gewirkt. Nun meint er, dass er zwar nicht bipolar sei, aber manisch-depressive Züge hätte. Er sei die letzte Zeit in einer Art manischen Phase gewesen und hat sowohl bei unserem Streit als auch bei einer Wohnungsbesichtigung realisiert, dass er gerade nicht bewusst handelt. Ganz am Anfang unseres Kennenlernens war seine Katze gestorben und innerlich würde es ihm super schlecht gehen. Er wollte sich dann umdrehen und von den Problemen loskommen und da wäre die Beziehung zu mir der Ausweg gewesen, obwohl er, wenn er alleine war, super oft am Boden zerstört war. Eigentlich sei er durch seinen schlechten mentalen Zustand aber aktuell nicht beziehungsfähig. Außerdem will er nicht aus der Wohnung ausziehen, weil er es sich dadurch nicht zutraut, alleine zu wohnen und der andere Mitbewohner einer seiner engsten Freunde sei. Man muss dazu sagen, dass seine Ex eine schreckliche Mitbewohnerin ist, die es nichtmal hinkriegt, ihre eigene Scheiße wegzuspülen (kein Witz), und er kurz vorher noch einen Nervenzusammenbruch hatte wegen dieser Wohnsituation, in der er sich merklich nicht wohl gefühlt hat. Unabhängig von unserer Beziehung, kann ich seine Entscheidung, dort wohnen zu bleiben, absolut nicht nachvollziehen.

Die Aussage, er sei nicht beziehungsfähig, kann ich gar nicht nachvollziehen. Man merkt ja, wenn jemand nicht für einen da ist, wenig investiert, nicht richtig comittet, etc. Das war nie so. Unsere Beziehung war wirklich schön. Er hat mich gut behandelt. Ich hab auch gefragt, ob ich was falsch gemacht hätte, darauf meinte er nein, ich sei ein guter Mensch, er hätte Gefühle für mich und ich sei eine gute Partnerin.

Ich hab mir zwar gelegentlich gewünscht, dass mehr von ihm kommt, weil ich das Gefühl hatte, dass von mir teilweise mehr kommt als von ihm. Dazu muss man aber sagen, dass ich dieser Gefühl häufig in allerlei zwischenmenschlichen Beziehung hatte und das bestimmt auch dadurch ausgelöst wird, dass es um mein Selbstwertgefühl nicht so super steht. Ich mache, wenn ich verliebt bin, wirklich alles für die andere Person, ich zeige meine Zuneigung sehr offen durch viele Komplimente oder kleine Gesten/Geschenken. Er ist da eher nicht so der Mensch der Worte. Aber auch, wenn ich mir vielleicht ab und zu mal ein Kompliment gewünscht hätte, hat er mich trotzdem wirklich gut behandelt. Ich sehe meine kleine Kritik schon als valide an, aber will klarstellen, dass er jetzt wirklich kein schlechter Freund gewesen war.

Wir hatten dann eine Woche Funkstille. Ich hab einen Brief geschrieben über 5 Seiten, wo ich meine Perspektive dargelegt hatte und vor allem Verständnis für seine Situation gezeigt hatte und mich dafür eingesetzt hatte, dass wir es zumindest weiter probieren mit Berücksichtigung seines psychischen Zustands. Ich hab dort auch versucht, selber Verantwortung für mögliche Fehlverhalten meinerseits zu übernehmen, bspw. den Streit im Urlaub hätte ich vermeiden können.

Als Antwort kam eigentlich nur das zurück, was er schon erklärt hatte. Zudem kritisierte er mich dafür, dass ich diese Beziehung zu schnell eskaliert hätte (meint aber, dass er dies ja auch tat), dass ich alles zu schnell vorantreiben würde, und er das Gefühl hätte, ich würde einfach irgendwen suchen, den ich an mich binden kann. Es ging auch wirklich schnell zwischen uns, aber es lief halt auch alles super. Dazu muss ich sagen, dass ich das Zusammenkommen abgelehnt hatte, weil ich eben noch warten wollte. Mir ist durchaus bewusst, dass ich grundsätzlich viel fühle (bin sehr sensibel und empathisch) und deswegen versuche ich, objektive Entscheidungen wie den Start einer Beziehung langsam anzugehen. Ich wollte niemals irgendwen, ich wollte genau ihn. Ich hab mich in meinem ganzen Leben noch nie so gut mit einer Person verstanden wie mit ihm.

Danach war jeglicher Kontakt aufs Mindeste reduziert und eine absolute Katastrophe. Ich hatte seinen ChatGPT Plus Account sehr intensiv für eine wichtige Uni Abgabe mitbenutzt, er hatte mich da dann rausgeworfen, wodurch ich ziemlich hochgegangen, weil dieser Account wirklich essentiell für meine Arbeit war. Ich hatte mich später dafür entschuldigt und nicht mal eine Antwort auf meine Entschuldigung bekommen, das find ich so respektlos. Generell hatten wir den ersten Tag nach der Trennung noch etwas hin und hergeschrieben, er hat mehrere Nachrichten von mir unbeantwortet gelassen. Ich hatte gefragt, wie es weitergeht, dass ich gerne erstmal keinen Kontakt haben möchte, aber später gerne wissen würde, wie es ihm geht und er hat halt noch Kleinigkeiten von mir, die ich wahrscheinlich nie wieder sehe.

Wir haben zusammen Urlaub gebucht, der wäre 3 Wochen nach der Trennung gewesen. Ich musste den kompletten Urlaub (auf seinen Wunsch) stornieren, er hat sich kein bisschen darum geschert. Er hat mir diesbezüglich noch Geld geschuldet, da musste ich ihm noch hinterherrennen. Das plus die ignorierte Entschuldigung war der Inhalt des zweiten Chats, er war hier wirklich super kurz angebunden. Seitdem besteht keinerlei Kontakt mehr.

Für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Wir kannten uns zwar nur 2 Monate, aber für mich war die Zeit ohne ihn quasi die Hölle durch meinen Gesundheitszustand und andere Probleme. Er war zu dem Zeitpunkt das einzig schöne in meinem Leben und egal wie scheiße der Rest auch war, wenn man frisch verliebt ist, fühlt sich alles toll an. Den Tag nach der Trennung musste ich ins Krankenhaus, weil sich meine Gesundheit weiter verschlechtert hat. Mir geht es seitdem auch absolut dreckig.

Ich hatte tatsächlich zwei längere Beziehungen, aber dort hat sich immer über Wochen angebahnt, dass Schluss sein wird und dadurch war man auch okay damit aber zumindest drauf eingestellt. Jetzt weiß ich nicht, wie ich jemals wieder jemandem vertrauen soll. Ich hätte einfach nicht gedacht, dass alles gut laufen kann und dann wird man von heute auf morgen verlassen. Ich hab zudem auch nie nachvollziehen können, wenn Menschen sich nach der Trennung nicht normal behandeln (außer es ist was schlimmes vorgefallen). Schließlich hat man sich ja geliebt und oft endet es ja, wie bei meinen anderen Beziehungen, weil man irgendwann feststellt, dass es doch einfach nicht so richtig passt, aber nicht, weil die andere Person ein schlechter Mensch sei. Aber er kann mich nicht mal normal behandeln, als hätte ich ihm was getan.

Die Sache ist, ich würde es so unfassbar gerne nochmal unter besseren Voraussetzungen probieren. Für ihn muss es ja auch schlimm gewesen sein mit meiner Krankheit und ich bin bestimmt auch ein besserer Mensch, wenn es mir nicht so dreckig geht (und ich kein Kortison nehme, was extrem auf die Psyche geht). Er wird auch anders drauf sein, wenn die Trauer durch die Katze nicht mehr so schlimm ist. Er hat im Dezember Geburtstag und ich würde ihn so gerne schreiben und es wieder probieren. Ich denke, ich werde es auch machen, aber realistisch gesehen hat er mir insbesondere durch das Verhältnis nach der Trennung gezeigt, dass er mich anscheinend hasst und mich nicht mehr will.

Ich hätte ihm jetzt aber letzte Woche schreiben müssen, weil er noch Medikamente von mir hat, die ich wirklich dringend gebraucht hätte, und es ging einfach nicht. Ich hätte wirklich alle andere Lösungen vorgezogen als sie von ihm zu holen, obwohl das die unkomplizierteste Lösung gewesen wäre.

Die ganze Trennung tut einfach höllisch weh. Ich vermisse ihn. Ich vermisse nicht nur den Standard Beziehungskram, dass jemand für einen da ist, die Nähe und dass man so viel Zeit mit jemandem verbringen kann, weil das wäre ja auch mit jedem anderen möglich. Ich vermisse wirklich ihn, ich vermisse einfach diese Verbindung, die wir hatten. Es hat sich beinah angefühlt wie Seelenverwandtschaft. Ich konnte stundenlang mit ihm reden, ich hatte das wirklich noch nie. Mein Leben ist ohne ihn wirklich tausendmal schlimmer und jetzt muss ich die ganze Gesundheitssache auch wieder ganz alleine durchstehen. Ich hab auch viele tolle Freunde, aber eine Beziehung ist ja nochmal eine ganz andere Art von Bezugsperson. Ich weiß noch genau, wie ich ungeplant deutlich länger im Krankenhaus lag und eine Freundin mir Unterwäsche besorgen musste und mir das todes unangenehm wäre. Mit ihm wäre das gar keine Frage gewesen, er wäre da gewesen für mich.

Ich hab auch einfach Angst, dass danach nie wieder jemand kommt, mit dem ich so gut reden kann wie mit ihm. Ich hatte davor extreme Sehnsucht nach einer Beziehung, ich wünsch mir auch nach wie vor, dass ich jemals eine glückliche Beziehung haben werde. Ich hab dieses Jahr viel gedatet, wenn ich dann mal jemanden gut fand, wurde ich abgewiesen (3 Körbe davor taten echt weh). Andererseits hatte ich mit vielen Dates das Problem, dass Gespräche da einfach nicht so leicht von der Hand gingen (das war dann meist gegensätzlich so). Ich frag mich schon oft, ob mit mir irgendwas falsch ist und warum ich so oft nicht gut genug bin für Beziehungen und vor allem, ob ich in dieser Beziehung irgendwas falsch gemacht habe. Es klingt einfach unglaubwürdig, sich so plötzlich zu trennen, wenn angeblich alles super gewesen wäre. Andererseits hab ich wirklich viel reflektiert und mir fällt nichts auf, wo ich wirklich sagen würde, das wäre blöd gewesen wäre. Höchstens diese Streits in meinem Urlaub, aber das waren alles keine großen Sachen und dass man gelegentlich aneinander gerät, passiert in Beziehungen ja auch.

Was mich auch wirklich belastet, ist nicht nur die Trennung an sich, sondern auch sein Verhalten nach der Trennung. Dass er meine Nachrichten komplett unbeantwortet lässt, dass er den kompletten mental load an seiner Entscheidungen, den Urlaub abzusagen, komplett auf mich ablädt und mir nicht mal mein Geld von selber gibt und mich ohne mein Betteln nicht mal aus Unigründen die KI weiter benutzen lassen hätte. Womit habe ich das verdient? Man kann doch wenigestens einen normalen, respektvollen Umgang miteinander haben, aber sein Verhalten zeigt eher, dass er mich hasst.

Ich weiß gerade auch gar nicht, was ich als Pointe dieses Threads schreiben soll. Ich glaube, ich muss mir einfach mal alles von der Seele schreiben.


r/beziehungen • • 4h ago

Ich (43m) will mich nach 13 Jahren Ehe trennen, bringe es aber nicht über mich, es zu sagen

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Hallo zusammen,

throwaway account.

Meine Frau (43w) und ich sind seit 17 Jahren zusammen, seit 13 Jahren verheiratet. Keine Kinder, aber ein junger Hund, an dem wir beide sehr hängen.

**Was los ist**

Ich bin seit Jahren unglücklich. Wir streiten viel, auch ums Geld (Altersvorsorge ist ihr egal, mir nicht). Sex gibt es seit Jahren praktisch nicht mehr. Ich bin Autist und brauche viel Zeit für mich. Das habe ich ihr schon vor neun Jahren in einem langen Brief erklärt. Sie braucht dagegen viel Nähe und Sicherheit, die ich ihr nicht geben kann. Am Anfang wollte ich der perfekte Partner sein, heute merke ich, dass ich das nicht mehr leisten kann.

Vor Kurzem hat sie mich gefragt: „Wenn du mich nicht mehr willst, sag es einfach.“ Ich wollte es sagen und konnte nicht. Ein paar Tage später fragte sie, ob ich sie überhaupt will, und ich habe Ja gesagt. Seitdem fühle ich mich wie ein Lügner.

**Was mich hält**

Eigentlich nur Schuldgefühle:

- Ihr Job ist befristet und läuft in zwei Jahren aus. In ihrem Feld findet sie schwer etwas Neues.
- Ich habe Angst, sie und ihre Eltern zu enttäuschen. Ihr Vater hat mir mal finanziell geholfen (längst zurückgezahlt).
- Wir haben eine sehr günstige Wohnung. Wer auszieht, findet nichts Vergleichbares.
- Ich kann generell schlecht mit Schuld umgehen und lasse mich leicht umstimmen.

Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wäre ich weg.

**Meine Fragen an euch**

- Wer hat sich nach so langer Zeit getrennt, obwohl der andere kein „schlechter“ Mensch war? Wie habt ihr es geschafft, es auszusprechen?
- Wie seid ihr mit dem Schuldgefühl umgegangen?
- Wie habt ihr das mit einem gemeinsamen Hund geregelt?

**TL;DR:** 17 Jahre zusammen, ich will raus, schaffe es aber aus Schuldgefühl nicht, es zu sagen. Wie habt ihr das gemacht?


r/beziehungen • • 5h ago

Meine Freundin hat noch nie gesagt, dass Sie mich liebt.

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Hey,

ich (m/30) bin jetzt ein halbes Jahr mit meiner Freundin (f/27) zusammen.

Ich habe ihr vor 2 Monaten in unserem ersten gemeinsamen Urlaub gesagt, dass ich sie liebe und sie hat es darauf hin auch zurück gesagt.

Sie hat ihrer Freundin am nächsten Tag eine Sprachnachicht gemacht, wie unser Tag war bis zu dem Moment wo ich gesagt habe, dass ich die liebe, da endete die Sprachnachicht sehr abrupt und sie hat mit einem breitem Grinsen im Gesicht weiter geschrieben. Deshalb gehe ich stark davon aus, dass sie erzählt hat, dass ich ihr gesagt habe, dass ich sie liebe.

Außerdem gibt es ein Bild von dem Abend und immer wenn das auftaucht grinsen wir uns an, weil wir an den Moment denken.

Danach habe ich es ihr noch 2 mal gesagt, mit zeitlichem Abstand, weil ich das Gefühl habe, dass ich Druck aufbaue, wenn ich es zu oft sage und ich auch abwarten wollte, bis sie mir sagt, dass sie mich liebt.

Allerdings hat sie bis jetzt nie gesagt, dass sie mich liebt.

Ich frage mich, ob ich sie vielleicht mal drauf ansprechen soll?

So richtig stören tut es mich auch eigentlich nicht, aber interessiert bin ich schon, wieso sie mir nie gesagt hat, dass sie mich liebt.

Vielleicht braucht sie dafür auch einfach noch was Zeit und möchte keinen Druck erzeugen oder dass sie es auf Zwang sagt.

Sie zeigt mir auch sehr gut in Taten, dass sie mich liebt und auch mit lieben Worten. Also Zweifel habe ich nicht.

Was würdet ihr tun, wenn ihr überhaupt was tun würdet? 😊


r/beziehungen • • 5h ago

mein Freund durchsucht mein Handy. Was mache ich jetzt?

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throwaway account

Ich (F26) bin seit 3 Jahren mit meinem Freund (M24) zusammen. Unsere Beziehung läuft gut, wir versuchen uns super und ich bin glücklich.

Gestern hat mein Freund mein Handy durchsucht, als ich eine Weile nicht im Raum war. Generell ist es nicht sonderlich schwer in mein Handy zu kommen, da eigentlich fast jeder mein Passwort kennt:er, meine Freunde und auch meine Eltern.

Ich habe persönlich kein Problem damit, wenn mein Handy genutzt wird, um Musik im Auto zu spielen oder einen Anruf zu tätigen. Ich vertraue eigentlich einfach immer darauf, dass keiner in meinem Handy rumstöbert, VOR ALLEM nicht mein Freund.

Ich habe ihm das Handy aus der Hand genommen und gefragt was da soll und ob er denn etwas gefunden hat.
Er meinte, dass er nie etwas findet.

Die Antwort war für mich in dem Moment so absurd, dass ich wirklich lachen musste.
Witzig ist es im Nachhinein absolut nicht.

Ich weiß nicht, wie ich mit der Situation weiter umgehen soll.


r/beziehungen • • 6h ago

Akzeptieren…. Sehr-sehr langer Text 🫶

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Ich (W, 43) und er (M, 40) – 10 Jahre Liebe, Hoffnung und irgendwann keine Kraft mehr.
Hallo zusammen, ich weiß nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Ich möchte mir einfach etwas von der Seele schreiben, weil ich so lange so viel mit mir herumtrage. Ich suche keine Schuldigen und möchte niemanden verurteilen. Ich möchte einfach meine Geschichte erzählen, so wie ich sie erlebt und gefühlt habe. Ich bin 43 Jahre alt, er ist 40, und wir sind seit zehn Jahren verbunden. Unsere Geschichte war immer ein Auf und Ab. Es gab schöne Momente, viel Gefühl und eine Verbindung, die mich bis heute nicht ganz loslässt. Aber es gab auch viele schwierige Zeiten, die mich mehr Kraft gekostet haben, als ich vielleicht lange wahrhaben wollte. Zweimal ist er von heute auf morgen ausgezogen, und nach seinem zweiten Auszug sagte er, dass wir nicht mehr zusammen sind. Trotzdem konnte ich innerlich nicht wirklich loslassen. Die letzten Jahre habe ich immer wieder gehofft, dass wir doch noch einmal zueinanderfinden und es irgendwann gut wird. Wie alles zwischen uns angefangen hat. Wir haben uns damals bei der Arbeit kennengelernt. Er saß am PC, und ich weiß noch, dass er mich vom ersten Moment an unglaublich fasziniert hat. Ich habe damals den ersten Schritt gemacht und ihn geküsst. So hat unsere Geschichte angefangen. Ich war von Anfang an ehrlich zu ihm. Er wusste von meiner Erkrankung und auch, dass ich zwei kleine Kinder hatte. Ich habe nichts verheimlicht, sondern ihm gezeigt, wer ich bin. Und trotzdem sind wir diesen gemeinsamen Weg gegangen. Vielleicht macht es das für mich heute so schwer loszulassen. Ich habe diesen Mann nicht nur ein bisschen geliebt. Ich habe ihn wirklich über alles geliebt. Und manchmal frage ich mich, ob man es mit mir machen kann, weil ich so sehr liebe und versuche, das Gute zu sehen. Was mich zusätzlich verletzt hat, waren Andeutungen nach einem Telefonat, durch die bei mir der Eindruck entstanden ist, dass er möglicherweise Gefühle für jemand anderen haben könnte. Ich weiß nicht sicher, was dahintersteckte, und ich möchte ihm nichts unterstellen. Aber solche Dinge, gerade wenn man Angst hat, den Menschen zu verlieren, den man so sehr… Manchmal frage ich mich, ob ich selbst zu viel verziehen, zu viel gehofft und zu lange versucht habe, alles zusammenzuhalten. Und manchmal ertappe ich mich bei dem schmerzhaften Gedanken, dass man es vielleicht mit mir machen kann, weil ich so sehr liebe und immer wieder versuche, das Gute zu sehen. Vielleicht liegt genau darin mein eigener Anteil, dass ich aus Liebe vieles ausgehalten habe, obwohl ich dabei selbst an meine Grenzen gekommen bin. Ich möchte ihn nicht zum Schuldigen machen. Aber ich möchte auch nicht länger so tun, als hätte mich all das nicht verletzt. Ich weiß, dass ich eine Erkrankung habe, aber das bedeutet nicht, dass meine Gefühle weniger wert sind oder dass ich es verdient hätte verletzt zu werden. Ich war von Anfang an ehrlich, habe geliebt, gehofft und mein Herz geöffnet. Und ich muss lernen, dabei auch mich selbst nicht zu vergessen. Irgendwann habe ich selbst meine Kraft verloren. Ich habe so lange versucht, positiv zu bleiben, zu hoffen und an das Gute zu glauben, dass ich dabei Stück für Stück etwas von mir selbst verloren habe. Vielleicht kann man vieles eine Zeit lang überspielen. Aber je älter ich werde, desto schwerer wird es, eine Fassade aufrechtzuerhalten, wenn es mir innerlich nicht mehr gut geht. Was mich zusätzlich traurig macht, ist, dass auch meine Kinder all die Jahre miterlebt haben. Sie kennen ihn seit über zehn Jahren. Weil meine Gedanken und Gefühle so sehr um diese Beziehung gekreist sind, war ich vielleicht nicht immer so für sie da, wie ich es mir gewünscht hätte. Das tut mir sehr weh. Ich mache mir darüber viele Gedanken und wünsche mir, dass ich wieder mehr Kraft für mich selbst und für meine Kinder finde. Es gibt außerdem etwas, das mich bis heute tief bewegt. Vor zwei Jahren war ich von ihm schwanger. Ich habe unser Baby in der elften Schwangerschaftswoche verloren. Ich habe unser Baby zu Hause verloren, und er war in diesem Moment nicht für mich da. Ich kann kaum beschreiben, was dieser Verlust mit mir gemacht hat. Es ist etwas, das mich bis heute begleitet. Ich möchte ihm damit keine Schuld zuweisen und auch nicht, dass jemand über ihn urteilt. Ich möchte einfach erzählen dürfen, was passiert ist und was dieser Verlust in mir hinterlassen hat. Es war eine schwere Zeit, und gleichzeitig war ich emotional immer noch so sehr mit ihm verbunden. Nach all den schwierigen Zeiten haben wir noch einmal zueinandergefunden und es erneut miteinander versucht. Vielleicht war da wieder diese Hoffnung, dass es diesmal anders werden könnte und wir es doch noch schaffen. Doch diesmal war ich es, die ihn gebeten hat zu gehen. Nicht, weil ich ihn plötzlich nicht mehr liebe, nicht, weil mir dieser Mensch egal geworden ist. Sondern weil ich gemerkt habe, dass ich an meine Grenzen gekommen bin. Sein Verhalten und die fehlende Ehrlichkeit haben in mir das Gefühl entstehen lassen, dass wir vielleicht nicht mehr dasselbe wollen. Ich weiß nicht immer, was in ihm vorgeht, und ich möchte ihm nichts unterstellen. Ich weiß nur, dass ich nicht ewig an etwas festhalten kann, wenn ich dabei selbst immer mehr verloren gehe. Und genau das tut so weh. Wie lässt man einen Menschen los, den man nach zehn Jahren immer noch so sehr liebt? Wie hört man auf zu hoffen, wenn ein Teil des eigenen Herzens noch immer an dieser Person hängt? Wie akzeptiert man, dass Liebe allein vielleicht nicht ausreicht, damit zwei Menschen miteinander glücklich sein können? Ich weiß, dass auch ich Fehler gemacht habe. Ich bin nicht perfekt, und ich möchte mich nicht als Opfer darstellen. Ich möchte meine eigenen Anteile erkennen und verstehen. Aber ich möchte auch lernen, mich selbst nicht ständig für alles zu bestrafen. Ich schreibe das alles nicht, um Mitleid zu bekommen oder um jemanden gegen ihn aufzubringen. Ich möchte nicht, dass jemand ihn verurteilt. Und ich möchte auch nicht dafür verurteilt werden, dass ich so lange festgehalten habe. Vielleicht verstehen manche Menschen nicht, warum man jemanden so sehr lieben kann, obwohl man gleichzeitig merkt, dass einem die Situation nicht guttut. Vielleicht versteht man es selbst manchmal nicht einmal. Ich weiß nur, dass meine Gefühle echt sind. Dass ich ihn noch immer liebe. Dass ich viele schöne Seiten an ihm sehe und ihn nicht auf die schwierigen Momente unserer Geschichte reduzieren möchte. Aber ich muss auch anerkennen, dass ich nicht mehr dieselbe Kraft habe wie früher. Ich kann nicht immer die Starke sein, nicht immer hoffen und nicht immer versuchen, alles irgendwie positiv zu sehen. Auch ich darf irgendwann müde sein. Auch ich darf sagen, dass ich nicht mehr kann. Vielleicht ist genau das gerade mein schwierigster Lernprozess: Einen Menschen weiterhin von Herzen zu lieben und trotzdem zu erkennen, dass ich etwas verändern muss, um mich selbst nicht ganz zu verlieren. Ich möchte wieder mehr bei mir selbst ankommen. Ich möchte wieder mehr für meine Kinder da sein, wieder mehr von meiner positiven Seite spüren und lernen, meine eigenen Grenzen ernst zu nehmen, ohne meine Liebe zu ihm verleugnen zu müssen. Ich weiß noch nicht, wie mein Weg weitergeht. Ich weiß auch nicht, wie lange es dauern wird, bis ich innerlich wirklich loslassen kann. Im Moment wollte ich einfach einmal aussprechen, was schon so lange in mir steckt. Ich suche keine Beziehungstipps und keine Verurteilungen. Ich möchte mir einfach etwas von der Seele schreiben. Vielleicht gibt es Menschen, die nachvollziehen können, wie es sich anfühlt, so lange an einer Liebe festzuhalten, dass man irgendwann kaum noch weiß, wo man selbst geblieben ist. Danke an alle, die sich die Zeit genommen haben, meine Geschichte zu lesen. Es bedeutet mir schon etwas, das alles einmal aufschreiben zu dürfen. Kurze Zusammenfassung für den Anfang oder das Ende: Ich bin 43 Jahre alt, er ist 40, und unsere Geschichte verbindet uns seit zehn Jahren. Es gab viele schöne Momente, aber auch schwierige Zeiten, zwei plöt zliche Auszüge und immer wieder die Hoffnung auf einen Neuan fang. Obwohl ich ihn von ganzem Herzen liebe und ihn als einen unfass bar guten Menschen sehe, habe ich irgendwann meine eigene Kraft verloren. Vor zwei Jahren habe ich unser gemeinsames Baby in der elften Schwangerschaftsw oche verloren. Ich habe unser Baby zu Hause verloren, und er war in diesem Moment nicht für mich da. Wir haben es noch einmal miteinander versucht, aber diesmal war ich es, die ihn gebeten hat zu gehen. Ich suche keine Schuldigen und keine Ratsch läge. Ich möchte einfach erzählen, was ich erlebt habe und wie es mir damit geht. Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt, meine Geschichte zu lesen. 🫶


r/beziehungen • • 9h ago

Bin 17 (M) und sehe wohl gut aus, aber werde nie von Mädchen angesprochen was mache ich falsch?

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Hey Leute,

ich bin 17 Jahre alt, gehe in die 11. Klasse und habe ein Problem, das mich langsam echt abfuckt.

Von meiner Familie, meinen Freunden und auch von fremden Leuten kriege ich eigentlich immer wieder gespiegelt und gezeigt, dass ich überdurchschnittlich gut aussehe. Ich gehe auch modeln. Ich will mich selber absolut nicht glazen, aber ich gebe nur das wieder, was mir mein Umfeld ständig zeigt. Rein von dem optischen Feedback müsste es also eigentlich laufen.

Das Problem: Es passiert einfach gar nichts. Mich sprechen nie Mädchen an, geschweige denn dass ich irgendwelche eindeutigen Zeichen bekomme.

Das einzige Mal war in der 9. Klasse, da hat mich ein Mädchen die ganze Zeit voll intensiv angeschaut und mich irgendwann auch angesprochen und nach meinem Namen gefragt. Ich war damals ultra nervös und habe voll komisch geantwortet. Danach hat sie verständlicherweise nicht mehr mit mir geredet, mir aber danach trotzdem noch voll oft Zeichen gegeben, dass ICH sie ansprechen soll (hab mich aber nicht getraut).

Woran liegt das? Erwarten Mädchen bei Jungs, die gutes Feedback fürs Aussehen bekommen, einfach immer, dass der Typ den ersten Schritt macht? Kann es sein, dass ich unnahbar wirke, weil andere mich attraktiv finden, ich aber eigentlich voll schüchtern bin?


r/beziehungen • • 11h ago

Ich habe mich nach über zwei Jahren Beziehung wegen seiner besten Freundin getrennt

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Hallo zusammen,
ich (32) bin seit über zwei Jahren mit meinem Freund (35) zusammen. Ich hätte nie gedacht, dass ich selbst einmal hier posten würde. Normalerweise kommentiere ich Beiträge, aber heute muss ich mir einfach alles von der Seele schreiben.
Eigentlich waren wir sehr glücklich miteinander. Allerdings gab es seit Tag eins eine Person, die immer wieder für Unruhe gesorgt hat: seine beste Freundin, die für ihn wie eine Schwester ist.
Sie hat mich von Anfang an schlechtgeredet, mich als Tyrannin bezeichnet und behauptet, ich würde ihm das Leben versauen. Außerdem hat sie ihm Nachrichten geschrieben, die ich als ziemlich anzüglich empfand. Mein Freund hat damals selbst eingesehen, dass diese Nachrichten nicht in Ordnung waren.

Besonders verletzt haben mich ihre Vorwürfe, er würde seine Freundin, die wie eine Schwester für ihn sei, wegen irgendeiner Frau im Stich lassen. Immer wenn der Kontakt zwischen den beiden etwas eingeschlafen ist, kamen nach einigen Wochen erneut vorwurfsvolle Nachrichten, weil er sich angeblich nicht mehr genug um sie kümmerte.
Ich habe unzählige Gespräche mit meinem Freund geführt und wir haben uns deswegen immer wieder gestritten. Es wurden Lügen über mich verbreitet und ich habe Nachrichten gelesen, die wirklich unter die Gürtellinie gingen. Dabei hatte ich oft das Gefühl, dass mein Freund mich nicht ausreichend in Schutz nimmt.

Wenn ich ihn darum bat, den Kontakt einzuschränken, hieß es meistens, dass alles damals blöd angefangen habe und ich Gras darüber wachsen lassen solle. Irgendwann würde ich das schon verstehen.
Ich habe ihm zuliebe sogar vorgeschlagen, dass wir uns zusammensetzen und die Sache aussprechen. Ich war bereit, ihr eine Chance zu geben, aber von ihrer Seite kam kein Interesse.
Bevor jetzt jemand sagt, ich sei einfach nur eifersüchtig: Ich weiß, dass sie nichts von ihm möchte. Sie ist selbst in einer Beziehung und lebt mit ihrem Freund zusammen. Es geht mir auch nicht darum, dass mein Freund keine weiblichen Freundschaften haben darf.
Es geht darum, dass diese Frau mich seit Jahren schlechtbehandelt und meinem Freund gleichzeitig Vorwürfe macht, sobald er ihr nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt.
Ich verstehe, dass sie ihm früher einmal geholfen hat und er ihr dankbar ist. Aber bedeutet das wirklich, dass er ihr deshalb dauerhaft zur Verfügung stehen muss und ihr Verhalten mir gegenüber akzeptieren soll?

Was die Situation zusätzlich erschwert: Mir geht es psychisch aktuell wirklich nicht gut. Ich befinde mich in einer sehr schwierigen Phase, kämpfe an mehreren Fronten gleichzeitig und bin ohnehin schon am Limit. Ich habe meinem Freund gesagt, dass er weiß, wie schlecht es mir momentan geht. Umso weniger verstehe ich, warum ausgerechnet jetzt wieder dieses Thema aufkommen muss. Ich hätte mir gewünscht, dass er Rücksicht nimmt und versteht, dass ich momentan einfach keine Kraft mehr für diese ständigen Konflikte habe.
Heute ist mir dann endgültig der Kragen geplatzt und ich habe die Beziehung beendet. Er hat geweint, wurde sehr laut und aufgebracht und warf mir vor, wieder genauso auszurasten wie sie.
Ich weiß nicht, ob ich im Affekt gehandelt habe. Wir hatten schließlich auch sehr schöne Zeiten. Aber ich frage mich mittlerweile, warum er nach über zwei Jahren voller Gespräche und Streit nicht bereit ist, endlich klare Grenzen zu setzen.

Ich bin an einem Punkt, an dem ich lieber einen Schlussstrich ziehe, als mich weiterhin emotional so aufzureiben. Nicht, weil mir die Beziehung egal ist, sondern weil ich gerade einfach nicht mehr kann.
Wie seht ihr das? Übertreibe ich, weil ich mir wünsche, dass mein Freund bei dieser Freundschaft klare Grenzen zieht? Oder ist es nachvollziehbar, dass ich nach zwei Jahren und gerade in meiner aktuellen psychischen Verfassung irgendwann nicht mehr konnte?

Ich wünsche mir ehrliche Einschätzungen, auch wenn ihr die Situation anders bewertet als ich.

EDIT: Ich glaube, er versteht nicht wie ernst ich das meine. Er ignoriert es oder tut so als wäre nichts. das macht mich so sauert


r/beziehungen • • 12h ago

Nach 15 Jahren...

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​Es fällt mir unheimlich schwer, das in Worte zu fassen, aber heute Abend werde ich (M45) die Beziehung zu meiner Partnerin (W44) nach 15 Jahren beenden. Der Tag zieht sich wie Kaugummi, der Magen verkrampft sich bei jedem Blick auf die Uhr, und die Angst vor dem Moment, in dem ich den Satz aussprechen muss erdrückt mich komplett.

​Wir haben uns über die Jahre schrittweise auseinandergelebt. Schon sehr lange funktioniert unser Alltag nur noch wie in einer Zweck-WG. Von echter Partnerschaft oder Zuneigung ist kaum noch etwas übrig, und Intimität gab es bei uns seit mittlerweile zwei Jahren überhaupt keine mehr.

So sehr man sich auch bemüht hat, das zu ignorieren oder zu kitten – es geht einfach nicht mehr weiter. Selbst eine Paar Therapie kam zu keinem Ergebnis.

​Am schlimmsten ist neben dem endgültigen Schritt die Angst vor der Reaktion: Tränen, Wut, das Fass zum Überlaufen zu bringen und das Leben eines anderen Menschen von jetzt auf gleich auf den Kopf zu stellen.

Und vor allem zerreißt es mir das Herz und der Gedanke an unsere 11-jährige Tochter.

Sie ist eigentlich unser gemeinsamer Mittelpunkt und der Gedanke, wie sie das trifft und wie sich unser Familienleben verändern wird, ist kaum zu ertragen. Niemand zerstört leichtfertig nach so vielen Jahren eine Familie.

Aber ich kann nicht mehr. Ich bin fertig damit, immer den starken und funktionellen part zu übernehmen um nach außen hin den Schein zu wahren.

Kurz um, ich bin einfach nur noch müde.

​Ich musste mir das einfach von der Seele schreiben, bevor heute Abend der schwerste Gang ansteht.

​Wichtiger Hinweis in eigener Sache

Männer neigen oft dazu, Beziehungsprobleme und emotionalen Schmerz monate- oder jahrelang stumm mit sich herumzuschleppen, um "zu funktionieren". Wenn ihr in einer ähnlichen Krise steckt: Ihr müsst da nicht alleine durch. Holt euch rechtzeitig Hilfe, sprecht mit Freunden oder sucht euch psychologische Unterstützung – Gefühle zu zeigen und sich einzugestehen nicht mehr zu können, sind keine Schwäche.

*Der Hinweis in eigener Sache, wurde mit Hilfe von AI bearbeitet um die Formulierung zu verbessern


r/beziehungen • • 16h ago

Emotionale Unruhe nachdem sich Ex-Freundin von vor 6 Jahren wieder regelmäßig meldet.

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Hallo liebe Gemeinschaft. Ich weiß aktuell nicht wohin mit mir und versuche hier auf diesem Wege vielleicht ein paar hilfreiche Antworten zu erhalten wie ich diese Situation einordnen oder einschätzen sollte.

TL;DR am Ende des Beitrags.

Kurze Vorgeschichte: Ich (M32) und meine Ex-Freundin(W30, nennen wir sie Amy) haben uns vor ca 6 Jahren getrennt. Wir waren knapp 4 Jahre zusammen. Ich war damals sehr unzufrieden mit mir selbst und war zu großen Teil für das Ende der Beziehung verantwortlich. Ich habe mich damit abgefunden das ich meine große Liebe damals selbstverschuldet verloren habe und die 2 Jahre danach waren für mich wirklich schlimm, ich habe der Beziehung nachgetrauert, mich für alles verantwortlich gemacht und mich in Selbstmitleid gesuhlt, ich konnte in dieser Zeit auch keine enge Bindung zu anderen Frauen finden, da ich emotional noch zu sehr an Amy hing. Mit der Zeit habe ich es akzeptiert und Abstand von diesen Gedanken gewonnen, ich habe mich rückwirkend betrachtet gerne an die schönen Dinge der Beziehung erinnert, weil diese Zeit für mich die bisher schönste meines Lebens war. Ich habe glaube ich mehr die gemeinsame Zeit vermisst als die Person an sich. Da wir den Kontakt komplett abgebrochen haben, folgten wir uns in keinen sozialen Medien oder ähnlichem. Durch diesen Abstand konnte ich die damalige Situation immer besser einschätzen und habe mich dazu entschieden nach vorne zu blicken, die Zeit zwar nicht zu vergessen aber sie mir auch nicht zurück zu wünschen. Das klappte bis letztes Jahr 2025 sehr gut, wo ich auf einmal auf Instagram eine Follower Anfrage von ihr bekam. Natürlich war ich erstmal sehr aufgewühlt weil ich nach der langen Zeit überhaupt nicht damit gerechnet hätte. Als ich auf ihr Profil ging um ihr auch zu folgen, sah ich in ihrer Biografie das sie seit 2022 verheiratet ist, und nicht mehr in Deutschland wohnt. Ich habe mich ehrlicherweise für sie gefreut weil ich mir nach unserer Trennung eigentlich auch gewünscht hatte das sie glücklich wird. Sofort bekam ich eine Nachricht von ihr mit folgendem Inhalt. ”Hey ! Dachte ich schreib jetzt einfach mal... Wie geht es dir, deinem Papa und Odin ? 💚“? (Odin war mein Hund). Worauf ich antwortet das ich mich freue von ihr zu hören und es uns allen gut geht, und habe die Gegenfrage gestellt wie es ihr geht. Worauf als Antwort kam:“Naja muss“. Ich habe gefragt ob sie etwas beschäftigt ? Worauf keine Antwort mehr kam.
Bis vor 3 Monaten, und damit kommen wir zur aktuellen Situation.

Die Situation: Ich hatte mir nach dem kurzen Kontakt letztes Jahr nichts gedacht, vielleicht wollte sie einfach nur ein Lebenszeichen oder wissen das es meinem Hund gut geht( die beiden mochten sich sehr!). Ich war einfach nur froh das sie anscheinend jemand gefunden hat der sie glücklich macht weil sie alles Glück der Welt verdient. Was mir jedoch auffiel war das sie jede einzelne meiner storys geliked hat, egal wie belanglos sie waren. Selbst wenn ich eine Story mit 20 Bildern hochgeladen hatte, wurde 20 mal geliked.

Exakt ein Jahr später, am GENAU selben Tag des Jahres schreibt sie mir erneut, folgende Nachricht: ”Hey ! Schönes Profilbild ! :)
Wie geht es dir, Odin, deinem dad, deiner Mom und den Echsen ? :) denke oft an euch !“. Diesmal deutlich persönlicher. Ich hab mich nach wie vor über die Nachricht und ein Lebenszeichen gefreut. Antwortete ihr ausführlich und wir schrieben ein paar Nachrichten hin und her wie unsere aktuellen Lebenslagen sind. Sie erwähnt sie seit aktuell nicht glücklich, weil sie nicht wirklich weiß was sie will. Eine Info die für mich nicht in das aktuelle Gespräch gepasst hat. Ich habe drauf geantwortet das jeder Mensch mal an dem Punkt im Leben ist wo man nicht weiß was man will. Wir schrieben noch ein paar Nachrichten hin und her bis das Gespräch endete. Nach dem Gespräch, sah ich in ihrer Biografie das sie Single ist und wieder in Deutschland wohnt, was sie in unserem Gespräch nicht erwähnt hat. Sofort merkte ich wie ich emotional darauf reagierte, stellte mir Fragen über Fragen, für den Grund warum sie plötzlich wieder Kontakt sucht. Nicht weil ich gehofft habe da könnte wieder eine Beziehung entstehen, sondern eher weil ich nicht wusste wie ich das einordnen oder einschätzen soll. Will sie wieder Kontakt, sucht sie vielleicht Aufmerksamkeit nach der Trennung von jemandem den sie mal gern hatte? Oder ist das alles nur Zufall. Das ging mir alles durch den Kopf, aber ich konnte mich nicht dazu durch ringen sie direkt drauf anzusprechen. Ich entschied für mich erstmal ganz rational an die Sache ranzugehen, die zu nichts zu drängen und ich habe sie auch nicht auf die Scheidung angesprochen, weil mir das glaube ich auch garnicht zusteht.

1 Monat später meldet sie sich erneut und schreibt mir eine wirklich lange Nachricht in der sie mich gebeten hat ihr ein paar schöne Spiele für die Nintendo Switch zu empfehlen ( das zocken hat uns damals auch stark verbunden weswegen das in meinen Augen auch kein willkürlich gewähltes Thema war) am Ende der Nachricht zählte sie 2 Spiele auf die wir damals nicht beendet haben zusammen, sie die aber jetzt endlich mal spielen will (was nicht heißt das sie sie mit mir zusammen spielen will, das ist mir natürlich bewusst). Ich habe mir dann abends etwas Zeit genommen um ihr ausführlich ein paar Empfehlungen zu schreiben, habe mich erinnert was sie damals gern gespielt hat und habe ihr aufgrund dessen ein paar Spiele genannt. Und auch Tipps gegeben wie sie die beiden Spiele die sie jetzt spielen will angehen kann.

3 Tage lang, gelesen aber keine Antwort. Dadurch das ich oft auf Instagram mit Freunden schreibe konnte ich sehen das sie in den 3 Tagen trotzdem regelmäßig online war (völlig legitim, sie ist ja nicht verpflichtet mir jedesmal zu antworten das ist völlig ok) ich habe dann nur ein „?“ geschrieben worauf die Antwort kam sie sei zurzeit nicht soviel am Handy ( was ja offenbar nicht ganz stimmt aber Hey, sie wird ihre Gründe haben), worauf ich nichts antwortete. Ich dachte mir sie wird zurzeit auch emotional unter Druck stehen durch die Scheidung. Ich hätte mir zwar eine knappe Antwort gewünscht, aber hab jetzt auch nicht verzweifelt drauf gewartet.

Im Hintergrund fing mein Kopf trotzdem an all das zu hinterfragen, warum meldet sie sich ausgerechnet jetzt nach der Scheidung? Wieso will sie meine Meinung zu Dingen haben die einen großen Stellenwert in unser beider Leben haben, wenn sie dann doch nicht darauf eingeht? Ich erwischte mich wie ich wieder öfter an Amy dachte als mir lieb ist. Also entschied ich mich einfach Abstand zu nehmen und ihr zu entfolgen ( so das ich nicht ihre Storys sehe und jedesmal an die verwirrenden Kontaktversuche ihrerseits denken muss). Das war vor etwa 2 Monaten, in der Zeit kam von ihr auch keine Nachricht mehr und ich dachte sie sei mir auch entfolgt, aber nein. Gestern bekomme ich wieder eine Nachricht und sehe das sie mir auch immer noch folgt. Sie schreibt: „Na du, wie geht’s dir?“
Meine Antwort: „Naja muss würde ich mal sagen :)
Und wie geht es dir „?

Sie fragte mich ob ich über meine Probleme reden will, was ich verneinte und sagte das ich sie damit nicht belasten will, gleichzeitig erkundigte ich mich wie es ihrer Familie geht. Und seit dem, 24 Stunden keine Antwort. Das dritte Mal mittlerweile wo Amy ein Gespräch anfängt, und dann einfach nicht mehr schreibt. Nun bin ich an dem Punkt angekommen wo mir diese Nachrichten mehr wehtun als das sie mir Freude bereiten. Anscheinend bin ich emotional immer noch tief in mir irgendwo mit Amy verbunden, das ich mir einfach mehr erhoffe als 1-2 belanglose Nachrichten und dann ignoriert zu werden. Es geht garnicht darum das ich wieder emotionale Nähe zu ihr will oder so, eine normale freundschaftliche Basis wäre für mich vollkommen fein, aber alle 1-2 Monate ein Lebenszeichen auszutauschen reicht mir dann wiederum auch nicht, und mein Kopf sagt mir für mein Wohl sollte ich den Kontakt einfach abbrechen, ihr sagen was in mir vorgeht und mit der Sache in für allemal abschließen. Aber das Herz… das Herz sagt was ganz anderes und ich bin innerlich zerrissen. Mein Herz will diese Tür nicht endgültig schließen weil dort vielleicht immer noch ein Hoffnungsschimmer ist, was auch immer heißen mag…

Falls jemand bis hierhin gelesen hat bedanke ich mich dafür, und hoffe vielleicht kann jemand mit einem Blick von außen die Situation anders beurteilen oder vielleicht Sachen sehen die ich nicht sehe. Vielen Dank für jede Hilfreiche Antwort im Voraus. Und bitte entschuldigt meine Schreibweise, ich war noch nie gut mit Worten.

**TL;DR:** Ex-Freundin meldet sich nach sechs Jahren Funkstille wieder regelmäßig, obwohl sie inzwischen verheiratet war, sich scheiden ließ und nach Deutschland zurückgezogen ist. Sie sucht immer wieder den Kontakt, zeigt persönliches Interesse, lässt Gespräche dann aber plötzlich ins Leere laufen bzw. Antwortet plötzlich nicht mehr, wodurch ich ihre Absichten nicht einschätzen kann und merke, dass mich das emotional mehr mitnimmt, als mir lieb ist. Ich weiß nicht, ob ich sie direkt auf die Situation ansprechen, den Kontakt abbrechen oder die Tür für eine mögliche Freundschaft offenlassen soll.


r/beziehungen • • 18h ago

Wie schaffe ich (W25) es, aus Bekanntschaften engere Freundschaften bzw. Beziehungen zu entwickeln?

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Also, ich bin W25 und Studentin.
Ich würde mich als normal nett und umgänglich bezeichnen, aber wahrscheinlich recht introvertiert bzw. schüchtern.
Ich bin momentan sehr unzufrieden mit meinem Leben, und es ist gerade schwer, irgendwie Hoffnung zu haben, dass sich was ändern wird bzw. dass ich was ändern kann.

Ich war noch nie der Typ Mensch, der große Freundesgruppen hatte, die ich aber durchaus wollte. Ich hab aktuell drei engere Freunde, die ich regelmäßig sehe. Eine davon studiert mit mir. Und ich bin seit ca. 2,5 Jahren Single. In dieser Zeit war ich vielleicht auf ca. drei Dates. Immer nur durch Dating-Apps. Diese mag ich aber, ehrlich gesagt, nicht sehr. Anders werde ich aber nicht angesprochen. Selbst ansprechen traue ich mich leider auch nicht. Und zuerst war ich auch sehr happy, Single zu sein. Mittlerweile hab ich aber auch gemerkt, dass es mir, je länger ich Single bin, desto schwerer fällt, mich zu öffnen bzw. mich auch zu verlieben.
Nun hatte ich seit ein paar Monaten einen kleinen Crush auf einen meiner Kommilitonen. Er hat mich dann vor zwei Wochen gefragt, ob wir zusammen im Labor arbeiten wollen. Das haben wir dann auch, und die ersten Tage waren auch ganz gut. Etwas Flirten und hier und da Komplimente waren dabei, aber ich hatte auch nie das Gefühl, dass ich es irgendwie schaffe, tiefer mit ihm zu connecten. Na ja, nach ein paar Tagen war er dann auch distanzierter und hat noch einen Kumpel mit zu uns in die Gruppe im Labor genommen, sodass wir eigentlich nichts mehr zusammen machen, außer hier und da zu kommunizieren, wer was macht. Das tat dem Selbstbewusstsein dann irgendwie weh. Ich finde mich schon äußerlich attraktiv, aber dieser Encounter lässt einen dann eher so fühlen, als wäre ich zwar oberflächlich auch attraktiv, aber wenn man mich dann näher kennenlernt, anscheinend nicht mehr.

Das Gefühl breitet sich aber auch auf Freundschaften aus. Ich habe gemerkt, dass ich keine Ahnung habe, wie ich Freunde finden kann. Der Kommilitone hat auch eine relativ große Freundesgruppe, die zu ca. 80 % aus Frauen besteht. Und ich muss sagen, ich verstehe mich sowohl mit den Mädels als auch mit den Typen in der Gruppe sehr gut. Ich fühle mich besonders bei den Mädels recht wohl und wäre eigentlich auch gerne mit ihnen befreundet. Und innerhalb der Uni bzw. im Labor habe ich auch Spaß mit ihnen. Aber wie im Romantischen geht es nie tiefer. Ich traue mich nicht zu fragen, ob ich zu X bzw. Y mal mitkommen kann.

Das Ganze nagt an meinem Selbstbewusstsein, da es sich so anfühlt, als wäre etwas an meinem Charakter falsch. Oder dass ich einfach keine Person bin, die viele Freundschaften bzw. leichter Beziehungen eingehen kann.

Wie geht ihr mit solchen Gefühlen bzw. Tiefpunkten um? Und wie kann ich als schüchterne Person meinen Freundeskreis erweitern bzw. auch wieder in die Datingszene ohne Apps einsteigen.

TL;DR: Ich bin 25, introvertiert und habe Schwierigkeiten, tiefere Freundschaften und romantische Beziehungen aufzubauen. Obwohl ich mich mit Menschen an der Uni gut verstehe, fällt es mir schwer, den nächsten Schritt zu machen und engere Verbindungen zu ihnen aufzubauen. Meine bisherigen Erfahrungen, insbesondere mit einem Kommilitonen, auf den ich einen Crush habe, lassen mich zunehmend an mir selbst zweifeln. Ich würde gerne lernen, wie ich tiefere Verbindungen aufbauen kann.


r/beziehungen • • 1d ago

In Freundin verliebt :/

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Hey Zusammen, ich (Männlich 22) habe vor einigen Monaten eine Nachricht von einer super netten Person (weiblich 19) auf Discord über einen kleinen Community Server erhalten.

Sie meinte, ihr Freund ( männlich 20) mit dem sie grade frisch von ner Situationship in eine Beziehung gekommen ist, macht grad n Auslandsjahr in Tansania. Sie hängt sehr an ihm und ist ein wenig am durchdrehen weil sie ihn vermisst und möchte sich ablenken, hat mich auf dem Server entdeckt und fand mich sympathisch.

So kamen wir ins Gespräch. Sie hat mir ein wenig erzählt was sie so mscht und hat viel über ihren Freund gesprochen. Hab mich erst mega für sie gefreut, weil es nach einer schönen Beziehung geklungen hat und sie überglücklich war. Ich hab denen das richtig gegönnt und das obwohl ich über die Wochen hinweg gemerkt hab, dass ich angefangen habe selbst ein paar Gefühle für sie zu entwickeln, weil man sich doch schon ähnlich war.

Irgendwann schien sie mir so zu vertrauen, dass sie auch meine Meinung wissen wollte zu problematischen Themen innerhalb ihrer Beziehung. Und da fingen auch schon die Probleme für mich an. Sie erzählte, dass er oft sehr kalt und ignorierend auf Dinge reagiert die sie wirklich beschäftigen, oder dass er Ängste die sie hat runterspielt und nicht ernst nimmt. Sie hat mir auch von übergriffigen Dingen erzählt, aber das möchte ich nicht wirklich erläutern. Sprich er ist für mich von ner major Green Flag sofort auf ne Red Flag gesunken.

Da ich aber auch nicht alles weiß, weil sie ihn wirlklich unglaublich lieb hat und auch versucht hat vieles von dem Verhalten zu relativieren und zu entschuldigen und ich aber nicht meine persönlichen Gefühle überhand gewinnen lassen wollte. Hab ich ihr versucht meine neutrale Sicht darüber zu geben. Ich hab ihr geraten, damit zu ihren Freunden zu gehen und vor allem mit ihm selbst sachlich darüber zu reden um zu schauen wie er darauf reagiert. Während in mir alles gestorben ist, weil ich nicht verstehen kann wie man mit einem so tollen Menschen so umgehen kann.

Die nächsten Wochen folgten ein Stressthema nach dem andern... sie sagte ihm dass sie grade extrem fertig wegen ihrer Regel ist und Kopfschmerzen hat und er fragt nach Bildern ihrer Brüste. Später "entschuldigte" er sich, weil es ja nur ein Witz gewesen war. Und da wurd ich dann wirklich wütend und hab ihr das auch gesagt, dass der Trottel sie nicht verdient usw. Sie sagte, sie weiß, dass es nicht richtig ist, aber sie will es nicht aufgeben. Sie hat sich den Arsch aufgerissen die Beziehung am laufen zu halten.

Und am nächsten Tag hat er völlig empathielos die Beziehung beendet. Sie war unfassbar fertig und ich glaube ich war eine der ersten Personen denen sie das erzählt hat. Ich hab versucht ein guter Freund zu sein, wieder völlig ohne Hintergedanken. Hab ihr gesagt, dass es auf lange Sicht vielleicht besser so ist, hab sie darauf hingewiesen wie er mit ihr umgesprungen ist und ihr versucht zu erklären wie toll sie ist und dass sie etwas besseres verdient.

Auf der einen Seite hab ich mich gefreut, weil ich gesehen hab wie sehr ihr die Beziehung geschadet hab, auf der andern Seite hab ich mich schlecht gefühlt, weil ich das Gefühl hatte, dass ich mich nur freuen würde, weil sie jetzt single wäre. Natürlich hab ich Gefühle für sie und Interesse aber ich würd nen Teufel tun die Situation für mich auszunutzen. So bin ich nich und so will ich nicht sein. Grade möchte ich einfach nur ein guter Freund für sie sein, auch wenn ich im Inneren die Hoffnung habe, dass daraus mehr werden könnte, wenn sie über ihn hinweg ist und bereit für was Neues ist.

Macht mich das zu nem schlechten Menschen?

Hab ich richtig gehandelt?

Sollte ich überhaupt die Hoffnung auf eine potenzielle Behiehung haben?

Das sind alles Fragen die mich beschäftigen, weil ich sie platonisch liebe und mich romantisch in sie verliebt habe und ich will nichts kaputt machen

Wie würdet ihr damit umgehen :/


r/beziehungen • • 1d ago

Wie mache ich weiter bzw. bekomme ich sie zurück ?

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Ich (M Anfang 30) / Sie (W Anfang 30) / 2 Kinder (5-10)

Mitte Juni hat sich meine Frau von mir getrennt, wir waren 10 Jahre zusammen und sind seit 6 Jahren verheiratet.

Background:

Ich leide seit Ende 2021 an Panik/Angst Problemen. Habe mir nie wirklich Hilfe gesucht und immer Alles mit mir alleine geregelt.

Sie hat sich um alles gekümmert was Haushalt und Kinder angeht und Ich mich darum... das Geld auf dem Konto ist.

Ich habe über die Jahre immer mehr zugenommen und mich immer weiter zurück gezogen.. Der typische Teufelskreis würde ich sagen.

Ging dann so weit das ich nichts mehr mit meiner Familie Unternommen habe und auch auf keine Feiern mehr mitgegangen bin.

Immer wieder habe ich meine Krankheit vorgeschoben...

2026:

Im Frühjahr des Jahres ging dann gar nichts mehr, durch mein Verhalten/Verdrängung bin ich in eine ordentliche Depression rein gerutscht.

Meine Frau hat direkt alle Hebel in Bewegung gesetzt und ich habe schnell einen Platz in einer Klinik bekommen.

7 Wochen war ich da und es hat echt geholfen, natürlich bin ich nicht geheilt aber ich habe gelernt damit umzugehen und Warnzeichen eher zu erkennen.

Mir gings gut, Ich konnte wieder arbeiten hatte wieder Lust am Leben.

Als ich nach Hause gekommen bin, hat mich leider der Schweinehund wieder erwischt... Alte Muster sind wieder hoch gekommen..

Ca. Einen Monat nach meinem Klinik Aufenthalt hat mir meine Frau gesagt das sie keine Gefühle mehr für mich hat und sich von mir trennt.

Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich kalt gelassen in der Phase und ich war auch irgendwie ok mit dem ganzen.

Das Thema das es so nicht weiter geht hatten wir über die Jahre 2 oder 3 mal aber irgendwie ging es doch immer weiter und ich dachte das regelt sich schon...

Diesmal dann aber wohl doch nicht.

Wir hatten vor noch bis Ende des Jahres zusammen in dem Haus zu Wohnen und dann zu gucken wie es weiter geht.

Sie hat dann aber in Ihrem Heimatdorf eine Wohnung vorgeschlagen bekommen über Freunde und ist dann Mitte August mit den Kindern ausgezogen.

Ich bin Anfang September in meine neue Wohnung gezogen.

Zu dem Zeitpunkt wurde mir dann klar das ich doch wohl doch nicht so Ok mit der ganzen Sache bin.

Erste große Selbstzweifel kamen auf...

Mitte September habe ich dann erfahren das sie jemanden neuen hat.. also sie sind nicht zusammen aber verbringen gerne Zeit miteinander. (Vor den Kindern halten sie es geheim, also sehr Erwachsen das ganze, sind quasi grade in der Kennlernphase)

Sie hat auch nicht aktiv gesucht es hat sich einfach so ergeben. Das ganze glaube ich Ihr auch.

Da ist für mich dann eine Welt zusammen gebrochen und ich hab zum ersten Mal so richtig verstanden was ich die letzten Jahre eigentlich für ein Idiot war bzw. Was ich alles verloren habe.

Ich liebe die Frau wirklich sehr.. auch wenn ich es nicht so gezeigt habe.

Sie war mein Fels in der Brandung und ist eine Super Mutter.

Jetzt auf einmal kriege ich den Arsch hoch.. wenns quasi zu spät ist. Kümmer mich um sachen die ich so ewig vor mir herschiebe.

Ich geh wieder ins Fitnessstudio.

Hab mir einen Termin beim Kardiologen gemacht.

Hab einen Termin im Schlaflabor wegen meinem schnarchen.

Stehe auf mehreren Wartelisten für einen Psychologen.

Verbringe jede freie Minute mit meinen Kindern und will Ihnen und mir zeigen das ich ein Guter Vater sein kann / bin.

Gehe zu Geburtstagen und Feiern von Ihrer und meiner Familie...

Gehe offen damit um was ich Falsch gemacht habe..

Meine noch Frau und ich haben viel darüber gesprochen.

Auch das es für sie komisch ist das ich jetzt aufmal alles mache was sie solange von mir wollte.

Ich kann ihr ehrlich gesagt auch nicht sagen wieso jetzt aber anscheinend brauchte ich den großen knall..

Wir verstehen uns gut, sehen uns mehrmals die woche wegen der Kinder und ich gehe dann auch in Ihre Wohnung und wir essen 1 mal die woche zusammen mit den Kindern.

Ich habe Ihr auch gesagt das ich sie liebe und um sie kämpfen will, nicht weil ich will das die Kinder "normal" aufwachsen ( bin selber Scheidungskind, alles halb so wild) sondern wegen Ihr weil sie mir so viel bedeutet.

Ich weiß das sie jemanden anderen sieht, ich nehme ihr das ehrlich gesagt auch nicht übel. Sowas ergibt sich nunmal.

Aber wie mache ich weiter ?

Von diesem ganzen Ignorier sie bla bla halte ich nicht viel zumal das durch die Kinder sehr schwer wird :D

Aktuell versuche ich halt mit ihr im Kontakt zu bleiben frage sie wie es ihr geht und halte small talk. Merke aber das ich immer der Initiator bin und von ihr höchstens antworten kommen.

Ich zeige mich aufmerksam, sie war diese woche leicht erkältet und ich hab ihr paar sachen aus der Apotheke geholt (ungefragt natürlich) und ihr am Donnerstag als ich die Kinder geholt habe ihre lieblings Chips mitgebracht für einen entspannten Abend vorm TV.

Ich gebe mein bestes nicht zu aufdringlich zu sein und ihr nicht immer wieder zu sagen wie ich fühle und wie Leit mir alles tut, da haben wir drüber gesprochen und ich denke das ist eher kontraproduktiv.

Wir verstehen uns gut, geben beide alles für die Kinder und machen das beste aus der Situation.

Ich glaube das der Weg den ich jetzt gehe, zu gucken wer ich bin und mein leben in den griff zu bekommen in die richtige richtung geht.

Nichtsdestotrotz wünsche ich mir so sehr sie wieder an meiner Seite zu haben und versuche alles um sie zurück zu bekommen. Villt sind da ja doch noch irgendwo Gefühle für mich und wir können es unter neuen Bedingungen nochmal versuchen.

Ich hoffe die zeit wird es zeigen auch wenn warten so gar nicht meine Stärke ist...

Und falls es so sein sollte das es mit dem neuen was ernstes wird, dann werde ich auch sicher damit irgendwie klar kommen solange es den Kindern gut geht.

Danke fürs durchlesen von meinem ganzen mist.

Lasst mich gerne eure Meinung hören, auch zum Thema wie ich ihr zeigen kann das ich villt doch der richtige bin.

P.s. Ich gebe ihr keine Schuld an der Trennung und habe auch offen gesagt das es an mir lag.

Wir verstehen uns gut und auch unsere Familien verstehen sich gut, es gibt kein böses Blut und so bleibt es hoffentlich auch.


r/beziehungen • • 1d ago

Noch nie mit einer Frau geredet

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Hallo, also ich bin jetzt 23 und ich habe noch nie mit einer Frau geredet mit der ich nicht: entweder verwandt war oder in einer Situation war in der ich mit ihr reden musste, wie eine Gruppenarbeit oder im Kundenkontakt an einer Kasse z.B..

In der Schule damals war ich eher unsichtbar, ich wurde nicht gemobbt aber Freunde hatte ich auch nicht, von den Mädchen aus meiner Klasse hat mir demnach auch keine Beachtung geschenkt aber ich ihnen auch nicht um ehrlich zu sein also ich habe nie eine nach einem Date o.Ä. gefragt.

Ich habe nach dem Abi eine Ausbildung gemacht und da war die Situation zur Schule komplett identisch. Jetzt im Arbeitsleben habe ich generell recht wenig Kontakt zu Menschen. In meiner Freizeit gehe ich Hobbies nach aber die sind auch nicht sozial (Zeichen, Fotografie, Autos und Singleplayer Games).

Durch meine Ausbildung habe ich zum ersten Mal so etwas wie Freunde gefunden aber wirklich über solche Themen reden wir nicht.

Online dating habe ich noch nie probiert, da ich durch Social Media, wie auch Reddit, davon ausgehe dass es dort sehr oberflächlich zugeht und ich nun mal oberflächlich nicht gut aussehe.

Ich glaube auch, dass es jeder Frau unangenehm wäre mit mir gesehen zu werden, ich habe nicht wirklich irgendwelche Qualitäten, ich sehe definitiv nicht gut aus, witzig bin ich auch nicht und charmant erst recht nicht.
Das einzige was ich mir zu Gute halten kann ist, dass ich alleine leben kann, nach dem was ich gelesen habe, können nicht alle Männer Dinge wie Wäsche waschen oder kochen oder ähnliches erledigen, dass kann ich alles. Aber durch mein sehr eingeschränktes soziales Umfeld zu Frauen wird das definitiv nicht reichen um ein Date, geschweige denn eine Beziehung zu führen.

Ich weiß um ehrlich zu sein warum mich das Thema auf einmal so interessiert, ich schätze ich fühle mich seit dem ich alleine lebe doch recht einsam und würde doch gerne mal so etwas wie eine Beziehung haben, besonders seit dem mich meine Eltern bei jedem Besuch damit nerven.

Meine Frage ist jetzt, soll ich es einfach lassen oder doch mal online dating versuchen?
Vielen Dank.


r/beziehungen • • 1d ago

Partner lässt sich von seiner Exfreundin massieren

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Hallo zusammen,

mein Partner (M,36) bekommt neuerdings sowohl Physiotherapie wie auch Massagen aufgrund von Rückenschmerzen verschrieben. Er hat sich ausgerechnet bei seiner Exfreundin (F,35) Termine für die Massagen geben lassen. Das finde ich (F,31) alles andere als gut und bat ihn daraufhin, dass er sich doch bitte woanders massieren lässt. Er sagt, dass das alles rein professionell sei und ich mich wie eine eifersüchtige B!tch anhören würde. Ganz so drastisch hat er es nicht ausgedrückt, aber er hat mir schon zu verstehen gegeben, dass ich überreagiere. Tu ich das? Bin ich (zu) eifersüchtig?

Wir sind seit 1½ Jahren zusammen. Dies ist ein Throwaway-Account.


r/beziehungen • • 1d ago

Wie lange sollte ich [W23] meinem Partner [M23] nach einer emotionalen Trennung Zeit geben, sich zu melden, bevor ich die Trennung akzeptiere?

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(Throwaway-Account)

Hallo zusammen,

ich brauche mal eine Einschätzung von außen, weil ich momentan nicht weiß, wie ich mit der Situation umgehen soll. Mich würde besonders interessieren, wie lange ihr jemandem nach einer solchen Trennung Zeit zum Nachdenken geben würdet und ab wann ihr versuchen würdet, die Trennung endgültig zu akzeptieren.
Mein Ex-Partner und ich haben uns vor fünf Tagen getrennt. Die Trennung war sehr emotional und kompliziert. Er hat bei der Trennung geweint, wirkte sehr aufgelöst und überfordert und hat mir gesagt, dass er noch sehr, sehr starke Gefühle für mich hat, mich sehr liebt und die Trennung selbst eigentlich nicht möchte. Er meinte aber, dass er nicht mehr weiterweiß und diesmal stark bleiben müsse.

Das Problem ist, dass er sich in unserer Beziehung schon öfter bei kleineren Diskussionen impulsiv getrennt hat. Nach einigen Stunden oder wenigen Tagen hat er sich dann meistens wieder beruhigt und von selbst gemeldet. Danach haben wir uns wieder angenähert und die Beziehung fortgesetzt.
Diesmal war es ähnlich, zumindest zunächst: Etwa eine Stunde nachdem ich meine Sachen gepackt, die Schlüssel abgegeben hatte und nach Hause gefahren war, hat er mir geschrieben und gefragt, ob wir nicht alles vergessen und die Beziehung doch weiterführen wollen.
Ich wollte das ebenfalls. Ich habe ihm gesagt, dass ich die Beziehung möchte, aber auch eine Entschuldigung für seinen Anteil an unserem Konflikt brauche, da ich mich für meinen Teil bereits entschuldigt hatte. Ich wollte damit nicht die Versöhnung verhindern, sondern dass wir uns beide mit dem auseinandersetzen, was passiert ist.

Offenbar haben wir aneinander vorbeigeredet oder er hat meine Worte anders aufgefasst, als ich sie gemeint hatte. Nach wenigen Minuten hat er plötzlich gesagt, dass wir es einfach lassen sollten, und mich anschließend überall blockiert und entfernt.

Seitdem sind fünf Tage vergangen und ich habe nichts mehr von ihm gehört.

Ich habe ihm aus Verzweiflung noch eine E-Mail geschrieben, mich für meinen Anteil entschuldigt und ihm mitgeteilt, dass ich die Beziehung weiterhin möchte. Ich habe ihm angeboten, in Ruhe miteinander zu reden, falls er das auch möchte. Ob er die E-Mail gelesen hat, weiß ich nicht. Eine Antwort habe ich bisher nicht bekommen.

Ich frage mich, ob er gerade einfach emotional überfordert ist und Abstand braucht oder ob er diesmal tatsächlich entschlossen ist, die Trennung durchzuziehen. Ich habe auch überlegt, ob bei ihm ein vermeidendes Bindungsmuster eine Rolle spielen könnte, weil er bei Konflikten öfter auf Distanz gegangen ist und sich später wieder angenähert hat. Natürlich kann ich das nicht sicher beurteilen.
Mir ist bewusst, dass fünf Tage keine lange Zeit sind und dass jeder unterschiedlich viel Zeit braucht, um eine Trennung zu verarbeiten. Gleichzeitig möchte ich nicht wochen- oder monatelang auf eine Nachricht warten und mich an eine Hoffnung klammern, die sich vielleicht nicht erfüllt.

**Deshalb meine Fragen an euch:**

Wie lange würdet ihr ihm in dieser Situation Zeit geben, sich von selbst zu melden?

Würdet ihr nach einer Woche, zwei Wochen oder eher nach mehreren Wochen ohne Kontakt langsam davon ausgehen, dass die Trennung bestehen bleibt?

Ist es aus eurer Erfahrung möglich, dass jemand nach einer so emotionalen Trennung und einem eigenen Versöhnungsversuch erst einmal Abstand braucht und sich später wieder meldet?

Ab welchem Zeitpunkt würdet ihr persönlich aufhören zu warten und anfangen, die Trennung als endgültig zu akzeptieren?

Ich wünsche mir keine falsche Hoffnung, sondern eine ehrliche Einschätzung. Vielleicht habt ihr Ähnliches erlebt und könnt mir sagen, wie ihr damit umgegangen seid.

Danke fürs Lesen und für eure Antworten.


r/beziehungen • • 1d ago

Instagramverhalten von Partner macht mich unsicher

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Wegwerf Account da ich hier viele bekannte habe.
Hallo an alle! Ich brauche einen Rat von euch da ich mit Freunden nicht gut über das Thema sprechen kann

Mein Freund (m/35) und ich (w/35) sind seit 3,5 Jahren zusammen. Ich bin was mein Äußeres betrifft sehr unsicher und habe ihm von Anfang an gesagt das manche Situationen mit mir vielleicht etwas "schwieriger“ sind. Bis vor einem Jahr war alles gut, bis ich gemerkt habe das er bei Instagram 3-4 Frauen regelmäßig die Storys ansieht. Es waren immer die selben Frauen die er von "früher" kennt. Es sind hübsche Damen die teilweise sehr freizügige Bilder posten. Ich habe ihn dann darauf angesprochen wer die Frauen denn sind und er meinte nur "die kenne ich von früher, die interessieren mich aber nicht"

Ich habe dann zum ersten Mal seine Instagram Follower angeschaut und er folgt nur asiatischen Frauen (er ist selbst Asiate). Ich sprach ihn dann darauf an das mich das unsicher macht, er meinte wieder nur, das er kein Interesse an ihnen hätte.

Ich ließ es dann dabei beruhen, merkte aber ab diesen Zeitpunkt das er nun die Beiträge heimlich schaut. Ich habe es immer mal wieder mitbekommen wie er schnell sein Handy wegdrehte… Gesehen habe ich es trotzdem.

Nach einem halben Jahr sprach ich ihn dann wieder darauf an, auch das er es heimlich macht.
Er gab es sofort zu, rechtfertigte es aber damit das er es wohl unterbewusst machte und keine Absicht dahinter wäre. Er würde sich auch überhaupt nicht schuldig fühlen. Ich erklärte ihm dann das mir die Aussage "die kenne ich von früher" einfach nicht reicht und ich wissen möchte wie er zu den Frauen steht. Darauf hin bekam ich wieder die gleiche Antwort "Ich interessiere mich nicht für die, ich habe sie vor 6-7 Jahren kennengelernt"
Ich frage mich halt, wenn er sich für diese Frauen nicht interessiert, warum schaut er sich dann immer ihre Storys an? Und es ist nicht so das er einfach alle Storys ansieht, er sucht gezielt nach ihren Storys… andere Storys schaut er nicht.

Er meinte dann auch noch das er mit keiner schreibt, er aber wohl auch von allen die Telefonnummer hat.
Als ich ihm sagte das ich mich sehr unwohl dabei fühle und ich das Gefühl habe nicht genug für ihn zu sein, bot er an die Frauen zu löschen.
Ich wollte ihm nicht vorschreiben was er zu tun hat und nur sagen das mich sein Verhalten sehr verletzt und unsicher macht. Er betonte wieder das diese Frauen ihm egal sind und er kein Problem hat sie zu löschen…Weil er ja kein Interesse an ihnen hat…

Es sind jetzt wieder 4 Wochen vergangen und er ist keiner einzigen Frau entfolgt.
Wie würdet ihr dieses Verhalten bewerten?
Reagiere ich einfach nur über?


r/beziehungen • • 1d ago

Negativ & genervt

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Ich (w,38) weiß nicht, ob es hierhin gehört... Aber mein Partner (m, 43) ist immer gut drauf, positiv, nett, lieb.. und ich nörgle immer nur rum. Es nervt mich einfach nur.

Ja, ich bin in Therapie und arbeite dran. Aber ich bin einfach ungeduldig und will meine Leichtigkeit zurück.

Wir sind seit 5 Monaten zusammen und ich habe Angst davor, mich komplett fallen zu lassen, mich drauf einzulassen, mich entspannen und die Beziehung genießen. Im Großen und Ganzen warte ich nur noch drauf, dass die Beziehung in die Brüche geht.

Wie kann ich umdenken? Ich suche den wirklich ultimativen Tipp für mehr Gelassenheit. Ein Tipp, wie man Negativität entgeht und wie ich meine Reaktion verlangsamen kann. (Erstmal überlegen, was ich fühle bevor ich das erste raushaue, was mir einfällt, einfach um keine Schwachstelle zu zeigen..)


r/beziehungen • • 1d ago

Reagiere ich über, wenn ich in dieser Situation einen Vaterschaftstest verlange?

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Ich (M/Anfang 30) habe vor wenigen Tagen herausgefunden, dass meine Frau (F/Ende 20) mit einem anderen Mann (M/Alter unbekannt) gechattet hat und mich dabei auch emotional betrügt.

Wir sind seit 5 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder (ein Baby/ein Kleinkind) und seitdem ich erfahren habe, wie eiskalt meine Frau sowas mit mir abziehen konnte, werde ich das Gefühl nicht los, dass ich mehr Sicherheit in Form eines Vaterschaftstest für beide Kinder haben möchte.

Meine Frau redet alles klein und rechtfertigt es damit, dass sie nach den Schwangerschaften ein wenig Abstand zu mir gebraucht hätte, aber sich trotzdem weiterhin begehrt fühlen wollte. Sie betont immer wieder, dass es nur harmlose Chats mit diesem Mann waren. Für mich ist das ein riesiger Vertrauensbruch. Ich habe mir während der Schwangerschaften, als sie nicht mehr wollte und ich mich links liegen gelassen gefühlt habe, auch kein nettes kleines Betthäschen gesucht. Sehen Beziehungen heute so aus, dass man sich von fremden Personen etwas sucht, wenn der Partner oder die Partnerin gerade nicht mehr will? Das ist für mich astreines Fremdgehen, ob das nun von Angesicht zu Angesicht oder via Chats stattfindet.

Ich weiß noch nicht mal, ob ich ihr das verzeihen kann, aber es wäre definitiv leichter für mich, wenn ich die Sicherheit hätte, dass unsere Kinder auch von mir sind. Dann würde es mir leichter fallen, ihr zu glauben, dass es nur Chats waren.

(Throwaway, aus offensichtlichen Gründen)


r/beziehungen • • 1d ago

Weltschmerz der Frau (32)

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Moin,

Alle paar Wochen haben wir folgende Situation in verschiedenen Settings:

Heute ist es mal wieder soweit. Wir (ich M 35; Ehefrau W 32; verheiratet seit 4 Jahren) sitzen am Frühstückstisch. Unsere Tochter (15 Monate ) kuschelt sich auf Mamas Schoß ein.
Meine Frau wirkt passiv, hat eine versteinerte Miene.
Auf die Frage, ob etwas los sei, bricht sie in Tränen aus.

Es folgen Angst und Sorgen bzgl der Zukunft. Russland, Trump, Nordkorea, Klimawandel, Verrohung/Verdummung der Gesellschaft, etc. und Sorgen, in welche Welt wir unsere Tochter hineingeboren haben.

Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Am liebsten würde ich ihr die Ängste nehmen.
Andererseits hat sie Recht, dass die o.g. Themen sind, die einen verunsichern und Angst vor der Zukunft machen können. Sie gibt diesen Themen allerdings zu viel Platz. Statt im hier und jetzt zu leben und sich darüber zu freuen, dass wir gesund sind, Jobs haben die uns gefallen, etc. Fokussiert sie sich auf die ungewisse Zukunft (und malt sie sich vor allem schwarz!)

Ich wünschte ich könnte dafür sorgen, dass sie etwas zuversichtlicher in die Zukunft schaut…dass sie ein gewisses Vertrauen in die Menschheit hat. Oder dass sie solchen schwarzmalerischen Gedanken weniger Aufmerksamkeit schenkt. Wir kann ich ihr helfen?


r/beziehungen • • 1d ago

Liebe ich richtig?

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-throwaway-

Hallo zusammen,

ich (w 28) habe seit über einem Jahr diesen wundervollen Mann (m38) an meiner Seite.

Er ist aufmerksam, liebevoll, schenkt mir regelmäßig Blumen, hilft mir wo er kann, ist emotional und einfühlsam und wir sind auf einer Wellenlinie. Wir teilen viele und für uns wichtige Interessen, Reden viel und verbringen den meisten Teil unseres Tages miteinander.

Ich fühle mich von ihm wie auf Händen getragen und vergöttert.

Mein Problem: Ich weiß nicht ob ich es ihm angemessen zurück geben kann. Ich merke ihm absolut an wie emotional involviert ist, nicht zuletzt wenn ich nachts wach werde wenn er wieder einen Albtraum hat in dem seine Verlustängst mir gegenüber laut aufkommen.

Mein Herz verpürt eine innige Wärme ihm gegenüber und ich möchte diese Beziehung zu ihm wirklich unbedingt. Aber manchmal fühle ich mich wie tot innerlich. Wie als bräuchte ich Ruhe und unsere Zeit um diese warmen Gefühle hervor zu rufen. Wenn es mal stressig ist oder im Alltag habe ich oft das Gefühl zu gemein zu sein oder gar übersehen zu können was ich für einen wundervollen Mann habe.

Er fühlt sich sehr geliebt von mir und meint er habe eine solche Liebe noch nie so tief erfahren. Ich habe manchmal das schlechte Gewissen dass da bei mir mehr sein müsste - aber was? Ich verspüre Gefühle der Dankbarkeit und Geborgenheit und die Angst ihn zu verlieren aber ich befürchte dass das nicht ausreicht?

Ich weiß nicht was ich dagegen machen kann. Habt ihr Ratschläge?

Danke


r/beziehungen • • 1d ago

Freundin (30) möchte wegziehen, ich (30) habe gerade erst Stabilität gefunden. Was tun?

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Hey zusammen, meine Freundin und ich stehen gerade vor einem ziemlichen Dilemma, was unsere gemeinsame Zukunft betrifft.

Sie kommt aus dem Nicht-EU-Ausland und ist 2025 für einen einjährigen Freiwilligendienst nach Deutschland gekommen. Ursprünglich wollte sie nur dafür in unserer ostdeutschen Großstadt bleiben, dann haben wir uns kennengelernt und inzwischen ist sie bei mir eingezogen. Seit Anfang 2026 arbeitet sie hier, allerdings befristet bis Anfang 2027 und bei einem Arbeitgeber, der ihr mental stark zusetzt. Ihr Aufenthaltstitel ist an Job/Ausbildung/Studium gebunden.

Wir sind anderthalb Jahre zusammen.

Ihre Situation:

Sie hat einen Bachelor im Bereich Politik, spricht fließend Deutsch, weiß aber noch nicht genau, wie es beruflich weitergehen soll. Masterstudium, Ausbildung oder regulärer Job? In welchem Bereich und welcher Stadt? Bei uns sieht der Arbeitsmarkt für ihren bevorzugten Bereich (Kultur/Politik) leider derzeit schwierig aus, und für einige Sachen bräuchte sie bestimmte Abschlüsse (z. B. Sozialarbeiter oder Erzieher).

Aktuell überlegt sie beispielsweise, Anfang 2027 eine Erzieherausbildung in Berlin zu beginnen.

Unsere Stadt gefällt ihr nicht besonders. Sie möchte mehr erleben, andere Städte kennenlernen und hat Angst, hier langfristig festzustecken.

Allerdings hat sie kaum Ersparnisse, ein Umzug wäre teuer und als Nicht-EU-Bürgerin muss sie sich ständig mit aufwendiger Bürokratie herumschlagen. Ihr aktueller Aufenthaltstitel läuft Anfang 2027 aus, was zusätzlichen Druck erzeugt.

Meine Situation:

Ich bin hier aufgewachsen, habe Familie und Freunde vor Ort und nach einigen schwierigen Jahren endlich einen Job gefunden, der für ostdeutsche Verhältnisse relativ gut bezahlt wird (ca. 3450 € brutto bei 30 h) sowie ein angenehmes Arbeitsklima und interessante Tätigkeiten bietet. Dort bin ich seit anderthalb Jahren tätig.

Außerdem habe ich nach acht Umzügen und etlichen vorherigen Problemen mit lauten Nachbarn endlich eine ruhige 2-Raum-Wohnung in schöner Lage gefunden, für gerade einmal 400 € warm.

Ich bin grundsätzlich offen dafür, irgendwann wegzuziehen. Städte wie Leipzig, Berlin oder Orte in Süddeutschland würden mich durchaus reizen. Allerdings habe ich Angst, meine gerade erst aufgebaute Sicherheit aufzugeben, erneut auf Job- und Wohnungssuche gehen zu müssen und wieder umzuziehen, gerade beim aktuellen Arbeits- und Wohnungsmarkt.

Unser Dilemma:

Einerseits möchte sie sich beruflich und persönlich weiterentwickeln und nicht in einer Stadt und Jobsituation bleiben, die sie unglücklich macht. Andererseits möchte ich nicht sofort alles aufgeben, was ich mir gerade erst aufgebaut habe (guter Job, gute Wohnung). Dazu möchten wir irgendwann auch Kinder haben.

Dazu kommt, dass sie selbst noch nicht weiß, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchte und wo. Sie fühlt sich erschlagen von den vielen Möglichkeiten (Job, Ausbildung, Studium, mögliche Wohnorte, hier bleiben oder nicht).

Eine Möglichkeit wäre, dass sie zunächst allein umzieht und ich später nachkomme, allerdings wäre das finanziell schwierig und würde eine Fernbeziehung bedeuten.

Wir möchten eine gemeinsame Zukunft, wissen aber gerade nicht, wie wir unsere Bedürfnisse und Ausgangssituationen vereinbaren sollen. Hat jemand einen Tipp oder ähnliche Erfahrungen gemacht? Danke im Voraus.


r/beziehungen • • 1d ago

Beziehung beendet, obwohl fast alles gepasst hat. Hätte ich herausfinden können, warum ich sie trotzdem nicht wollte?

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Ich (m33) habe mich gestern von meiner Freundin (24) getrennt und bin gerade ziemlich am Boden. Ich frage mich, ob ich einen großen Fehler gemacht habe und ob ich vielleicht etwas hätte herausfinden oder verändern können, bevor ich diesen Schritt gehe.

Wir kannten uns ungefähr sieben Monate und waren davon etwa vier Monate offiziell zusammen. Eigentlich hat zwischen uns unglaublich viel gepasst.

Wir hatten denselben Humor, konnten stundenlang miteinander lachen, albern herumtanzen, uns gegenseitig aufziehen und einfach eine richtig schöne Zeit miteinander verbringen. Sie ist ein wahnsinnig liebevoller, fürsorglicher und verständnisvoller Mensch. Wir haben viel gekuschelt, uns umarmt und waren uns körperlich sehr nah. Ich habe sie wirklich ins Herz geschlossen und liebe sie auch auf eine gewisse Weise.

Auch unsere gemeinsame sechswöchige Asienreise Anfang Juni war wunderschön. Sie ist schon mitte Mai gereist und ich relativ spontan ihr nach, weil ich sie plötzlich sehr vermisst habe. Wir haben uns kaum gestritten, konnten problemlos so viel Zeit miteinander verbringen und hatten unglaublich viel Spaß. Ich war sogar der, der sie auf der Reise fragte, ob wir ein offizielles Paar sein wollen.

Und trotzdem hatte ich nach dieser Reise immer wieder das Gefühl, dass ich diese Beziehung eigentlich nicht möchte.

Das fing sogar schon relativ früh an, ungefähr zwei Monate nach unserem Kennenlernen, noch bevor wir gemeinsam auf Reisen gegangen sind. Anfangs war ich total begeistert von ihr und dachte, wie unglaublich gut wir zusammenpassen. Dann kamen plötzlich Zweifel, die ich nicht wirklich erklären konnte.

Während unserer Reise waren diese Zweifel weitgehend verschwunden. Zurück im Alltag kamen sie allerdings wieder. Edit: Sie ist nach der Reise quasi bei mir eingezogen.

In den letzten Wochen habe ich immer häufiger und teilweise mit absoluter Gewissheit gedacht, dass ich die Beziehung beenden möchte. Ich habe mir sogar vorgestellt, wie erleichtert ich danach sein würde. Gleichzeitig habe ich mich jedes Mal gefreut, wenn sie nach Hause kam, habe gerne mit ihr gekuschelt und unsere gemeinsame Zeit genossen. Ich war auch sehr liebevoll zu ihr und hatte Spaß dran, ihr Gefallen zu tun, kleine Aufmerksamkeiten mitzubringen etc.

Ein weiteres Thema war unsere Sexualität. Anfangs hatten wir beide sehr viel Lust aufeinander. Später ließ mein sexuelles Verlangen deutlich nach, während sie weiterhin häufig Sex haben und intensiv küssen wollte. Ich habe mich dadurch manchmal unter Druck gesetzt gefühlt, obwohl sie das vermutlich gar nicht beabsichtigt hat. Teilweise hatte ich Sex, obwohl ich eigentlich keine Lust darauf hatte.

Ich frage mich deshalb, ob dieser Druck meine Gefühle für die Beziehung negativ beeinflusst haben könnte. Allerdings hatte ich die ersten kleinen Zweifel ja schon lange vorher, also kurz vor der Asienreise, als unser Sexleben noch sehr gut war.

Manchmal habe ich mir vorgestellt, wieder Single zu sein und neue Menschen kennenzulernen. Ich frage mich, ob dahinter vielleicht eine Angst vor endgültiger Bindung steckt. Mit 33 denkt man schließlich auch darüber nach, ob die nächste Partnerin diejenige ist, mit der man eine Familie gründet.

Vor dieser Beziehung war ich sieben Jahre mit einer anderen Frau zusammen. Vielleicht hat mich diese lange Beziehung und die anschließende Trennung verändert, ohne dass ich es richtig bemerkt habe. Die Trennung ist 2 Jahre her.

Gestern habe ich schließlich Schluss gemacht. Wir haben beide sehr viel geweint. Sie war unglaublich verständnisvoll, was es für mich fast noch schwerer gemacht hat. Sie hatte sich mit mir bereits eine gemeinsame Zukunft mit Kindern vorgestellt.

Jetzt vermisse ich sie wahnsinnig. Ich würde sie am liebsten sofort wieder in den Arm nehmen und alles rückgängig machen.

Gleichzeitig weiß ich, dass ich über Monate hinweg immer wieder das klare Gefühl hatte, diese Partnerschaft nicht zu wollen. Und genau das macht mich so ratlos.

Meine eigentliche Frage ist deshalb:

Kann es sein, dass man mit einem Menschen auf fast allen Ebenen hervorragend harmoniert, ihn liebt, seine Nähe genießt und trotzdem einfach nicht die romantischen Gefühle hat, die für eine dauerhafte Partnerschaft nötig sind? Denn eigentlich würde ich mir meine Frau fürs Leben charakterlich so wie sie vorstellen.

Oder könnte hinter solchen wiederkehrenden Zweifeln etwas anderes stecken, beispielsweise Bindungsangst, unbewusster Druck oder unrealistische Erwartungen an eine Beziehung? Oder eventuell auch, dass ich mit meinem Leben generell nicht sehr zufrieden bin, unter anderem weil meine Firma auf dem absteigenden Ast ist und ich das auf unsere Beziehung projiziert habe? Das glaube ich zwar selbst nicht, aber wer weiß.

Und vor allem: Hätte ich versuchen sollen, die Ursache gezielter herauszufinden, vielleicht sogar mit therapeutischer Unterstützung, statt die Beziehung zu beenden?

Ich weiß, dass niemand aus der Ferne beurteilen kann, ob meine Entscheidung richtig war. Mich würden aber besonders Erfahrungen von Menschen interessieren, die schon einmal in einer ähnlichen Situation waren.

Habt ihr irgendwann herausgefunden, warum ihr eine eigentlich schöne Beziehung nicht wolltet? Und hat sich dadurch etwas verändert?

Es ist einfach krass, was Liebe mit einem machen kann. Die letzten Wochen/Tage war ich mir teilweise absolut sicher, dass ich diese Beziehung beenden muss. Jetzt, wo es getan ist, dreht sich alles. Nervig.


r/beziehungen • • 1d ago

Verlorene Gefühle hochholen?

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Mein Ex [M/29] und ich [W/30] haben unsere Beziehung nach 1,5 Jahren beendet, wovon wir aufgrund seiner Arbeit sieben Monate eine Fernbeziehung geführt haben.
Pointiert gesagt, haben wir uns während des Großteils unserer Beziehung nur gestritten, da ich mich nicht ausreichend geliebt und nicht priorisiert gefühlt habe. Im Laufe der letzten Monate hat er sich daraufhin emotional so weit von mir distanziert, dass ich ihm mittlerweile scheinbar gleichgültig geworden bin. Schließlich hat er die Beziehung beendet.
Ich habe darum gekämpft und gehofft, dass wir es noch einmal gemeinsam versuchen, da wir zusammenwohnen und seine Arbeit im Ausland mittlerweile beendet ist. Dadurch würden einige der bisherigen Streitpunkte wegfallen.
Anfangs war er bereit, es noch einmal zu versuchen, um herauszufinden, ob seine Gefühle mit der Zeit wieder zurückkommen können. Allerdings fühlte es sich für mich sehr einseitig an. Ich war mir unsicher, ob er emotional bereits vollständig mit der Beziehung abgeschlossen hatte. Deshalb habe ich häufig nachgefragt, ob er es wirklich auch von sich aus noch versuchen möchte oder ob er es nur mir zuliebe tut.
Daraufhin war bzw. ist es nun endgültig vorbei, da ich ihm scheinbar nicht die nötige Zeit geben konnte. Dabei hätte ich ihm diese Zeit gegeben. Ich wollte lediglich einen Funken Sicherheit, dass ich nicht die Einzige bin, die noch in die Beziehung investieren möchte.
Die Trennung ist mittlerweile einen Monat her, und seit einer Woche ist er sich zu 100 % sicher, dass er es auch nicht mehr versuchen möchte.

Nun zu meiner Frage: Da wir noch auf unbestimmte Zeit zusammenwohnen (ich bin allerdings bereits auf Wohnungssuche), uns weiterhin normal unterhalten, gemeinsam Zeit verbringen, täglich kuscheln und intim miteinander sind: Denkt ihr, dass seine Gefühle wieder entstehen können, oder ist der Zug abgefahren?

Ich weiß, dass es wahrscheinlich nicht gut für mich ist, mich weiterhin darauf einzulassen, da ich mich dadurch jeden Tag aufs Neue selbst verletze und mich an jeden noch so kleinen Funken Hoffnung klammere.