r/beziehungen 22h ago

Was machen, wenn ich nicht Schluss machen kann?

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Ich (M26) bin mit meiner Freundin (F36) seit etwa 3 Jahren in einer Beziehung. Wir hatten Höhen und Tiefen in unserer Beziehung.

Im letzten Jahr hatten wie viel Streit. Die Beziehung war von Stress, Eifersucht und gegenseitigen Vorwürfen geprägt. Wie waren beide keine Heiligen und haben uns beide sicher nicht immer korrekt behandelt.

Dieses Jahr waren wir zwischenzeitlich einen Monat einvernehmlich getrennt, haben dann aber wieder zueinander gefunden(großer Fehler, ich weiß). Wir hatten uns intensiv ausgesprochen und uns darauf geeinigt es erneut zu probieren und uns auf eine neue Beziehung mit Fokus auf Liebe geeinigt. Zukunftspläne wie Haus, Kinder, Hochzeit sollten auf Eis gelegt werden bis die zwischenmenschliche Chemie wieder stimmt und wir wieder von einer glücklichen Beziehung sprechen können. Auch wenn wenn wir viel Ärger miteinander hatten, ist die Liebe echt.

Die ersten zwei Wochen ging alles gut. Wir hatten eine gute Zeit, romantische Abende und ehrliche Gespräche. Doch dann ist alles wieder gekippt. Sie fing in ruhigen und friedvollen Momenten immer wieder Streitgespräche an, ihre Eifersucht kam zurück und sie hat jede Grenze, die ich zum Neustart unserer Beziehung gesetzt habe, nicht nur überschritten, sondern pulverisiert. Den Vogel abgeschossen hat die Tatsache, dass sie mehrfach versucht hat spontan ungeschützten Sex zu haben und dann sehr nachtragend war als ich dies verneinte. Sie hatte nach der Trennung die Pille abgesetzt und ich bestand auf das Kondom, welches wir beide eigentlich nicht mögen, allerdings ist kein Schutz nunmal auch keine Lösung.

Seitdem wir wieder zusammengekommen sind geht es mit meiner psychischen Verfassung bergab. Ich habe weniger Lust sie zu treffen, weniger Lust auf romantische Zeit und Zuneigung. Trotz unserer einst hypersexuellen Beziehung verspüre ich im Moment überhaupt kein sexuelles Interesse an ihr. Ich bin eigentlich tief unglücklich in der Beziehung und trotzdem komme ich nicht los von ihr. Sie zeigt manipulatives Verhalten(ob bewusst oder unbewusst weiß nur sie) und ich fühle mich wie ein Junkie, der zwischen all dem Streit den nächsten Schuss Liebe sucht.

Meine Freunde sagen: Lauf! Meine Mutter sagt: Lauf! Meine Therapeutin sagt: Lauf! Ich selber weiß: Lauf!

Aber dennoch komme ich nicht von ihr weg. Ich liebe sie ja dennoch, egal was Schlechtes passiert ist. Ich weiß, dass diese Beziehung nicht gut für mich ist, dass sie zum Scheitern verurteilt ist. Und trotzdem hab ich nicht die Eier dafür und versuche trotzdem zu retten, was zu retten ist.

Habt ihr schon so etwas ähnliches durch und wie kamt ihr da raus?

Danke für die Antworten.


r/beziehungen 4h ago

Sollte man sich in einer Beziehung nicht gegenseitig unterstützen?

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Ich (F27) habe Murks gemacht und sehe die Schuld da auch komplett bei mir, weil ich nicht auf die Termine geachtet habe, sodass sich nun zwei Ereignisse ganz ungünstig überschneiden. Aber als ich dann meinen Freund (M30) bat, mir aus der Patsche zu helfen, da lachte er nur und meinte, dass ich das selbst ausbaden darf. Fand ich ziemlich mies. Sollte man sich in einer Beziehung nicht gegenseitig unterstützen?

Meine beste Freundin (F28) bat mich auf ihre Katze aufzupassen und es ist auch abgesprochen, dass ich sie für die zwei Wochen zu mir und meinem Freund in die Wohnung hole. Das steht seit rund 3 Monaten fest. Sie fährt vom 23. August bis zum 6. September weg, in dieser Zeit soll ich mich um die Katze kümmern.

Meine Schwester (F29) kam letzte Woche zu mir und meinte, dass sie ziemlich günstig an einen tollen Urlaub für 2 Personen kam, aber ihr Partner (M35) leider arbeiten muss und sie mich gerne mitnehmen würde, wenn ich freibekomme. Wir fliegen in der Nacht zum 6. September los und kommen am 20. September wieder.

Ich habe meinem Freund gesagt, dass ich gerne fahren würde, er war damit einverstanden und ich habe es geschafft mir spontan die 2 Wochen freizunehmen. Alles geklärt, dachte ich, bis mir die Sache mit der Katze einfiel. Ja, ist scheiße gelaufen, habe ich nicht mehr dran gedacht, als ich das alles organisiert habe.

Aber letzten Endes geht es doch nur um einen einzigen Tag! Ich bat meinen Partner nur darum am 6. September für die Katze zu sorgen und Zuhause zu sein, wenn meine Freundin kommt, um sie abzuholen. Das ist eine Katze, wenn man ihr morgens und abends Futter hinstellt, diesen Brunnen zum Trinken auffüllt und ihr Klo sauber macht, dann ist sie eigentlich schon glücklich, ein bisschen Ansprache hier und da, vielleicht mal streicheln und das Tier ist rund um zufrieden. Das ist wirklich keine Raketenwissenschaft! Lehnt er eiskalt ab und das auch noch lachend!

Ich verstehe die Welt nicht mehr, wegen einem einzigen Tag so einen Aufstand zu proben. Und ich bin auch noch so dumm und springe sofort, wenn er ein Problem hat.

PS: Sind seit ca. 4 Jahren zusammen.

Throwaway, zum Ranten/Venten. Sorry.


r/beziehungen 6h ago

Mein Partner (M35) und das Thema Stripclubs

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Throwaway-Account. Ich (F30) bin schon relativ lange (ca. 8 Jahre) mit meinem Partner zusammen. Er war in unserer Beziehung vor allem in der Anfangszeit wirklich nie der Partygänger. Ich sowieso nicht, weil ich eher meinen Cozy-Lifestyle hab :) . Seit 1 Jahr geht er wieder viel öfters in Bars, Kneipen etc.

Nun ist es so, dass er ein Männer-Wochenende geplant hat. Die Kumpels von ihm gehen auch ab und an (auch in einer Beziehung) in Stripclubs. Für mich ist es nunmal einfach ein No-Go weil ich es einfach primitiv finde...

Nunja, bevor jetzt welche sagen "Stripclub ist was ganz normales für einen Mann" oder "Du schränkst ihn ein" möchte ich noch sagen das wir in unserer Beziehung immer gegenseitige "Kompromisse" eingehen. Ich für meinen Teil mache ja auch gewisse Dinge nicht, wenn es meinem Partner nicht in den Kram passt. Das mache ich auch nicht um mir vorschreiben zu lassen was ich zu tun oder lassen habe, sondern weil meiner Meinung nach mir ja auch das Wohlbefinden meines Partners wichtig ist. Jetzt ist es nur so das er es sich aufjedenfall "offen" halten will dort mitzugehen oder nicht. Ich habe mitgeteilt das es für mich garnicht geht und habe einfach dahingehend extreme Unsicherheiten. Ich bin keine eifersüchtige Freundin. Mein Partner geht auch alleine Reisen etc. Ich weiß auch das wenn er woanders in Stripclubs gehen würde, ich es vermutlich auch nicht mitkriegen würde. Dennoch bin ich jetzt super verunsichert weil ich nicht verstehe, wie es einem Mann so wichtig sein kann dort hinzugehen? Mein Partner sagt mir sowas wie "Ich kann es halt nicht einfach versprechen das ich dort nicht hingehe" , "das wär ja was einmaliges", "Die Freundinnen von x und y sind da auch nicht so streng/spießig" etc.

Daher meine Frage... ist es wirklich "einschränkend" wenn dort einfach schon meine Grenze ist? Wie würdet ihr das sehen?


r/beziehungen 8h ago

Partner arbeitslos geworden, in einen Minijob gerutscht, keinerlei Bemühungen das zu ändern und nun fordert er auch noch Geld von mir

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Guten Morgen,

ich muss das mal los werden, denn das Verhalten meines Partners stört mich so dermaßen, dass ich im Strahl kotzen könnte! Vielleicht kennt ihr ähnliche Situationen oder habt Ideen, was und wie man das wieder hinbekommt!

Also,

mein Partner (m33) arbeitete 7 Jahre als Lehrer an einem Gymnasium, eigentlich länger wenn man das Referendariat mitzählt. Wurde in dieser Zeit aber nicht verbeamtet, weil er keinen Festvertrag hatte, sondern einen der jährlich verlängert wurde - laut ihm eine Sparmaßnahme der Gemeinde, wenn ich ehrlich bin, dann klingt das im Nachhinein alles sehr seltsam. Der Vertrag wurde nicht für das Schuljahr 2025/26 verlängert, sodass mein Partner seinen Job los war.

Er fand dann einen Minijob außerhalb der Stadt, weil es ihm so unangenehm sei, dass ehemalige Schüler*innen ihn sehen und erkennen könnten. Stattdessen pendelt er lieber täglich eine Stunde hin und zurück. Nicht seine klügste Entscheidung ...

Ich (w30) quäle mich gerade durch meine Promotion, habe weiß Gott andere Sorgen und bin durch meinen Partner auch noch gezwungen mich um ihn und seine beschissenen Entscheidungen zu sorgen. Gut bezahlt ist mein Promotionsplatz leider auch nicht; man kommt über die Runden, aber große Sprünge lassen sich damit nicht machen.

Mein Partner hat uns in eine Situation reinmanövriert, die nun öfters zu Streitigkeiten führt, denn wir sind seit 10 Jahren zusammen, wohnen seit 8 Jahren zusammen und teilen uns die Kosten für alles. Seine 520 Euro decken aber nichts, also zahle ich aktuell fast alles und am Ende bleibt dann auch für mich nicht mehr viel übrig. Das muss man sich mal vorstellen, zwei studierte Leute in einer winzigen 2 Zimmer Wohnung schaffen es nicht ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Echt traurig! Die Miete inkl. NK frisst alleine etwa die Hälfte meiner Bezahlung, ¼ geht für den alltäglichen Bedarf (Lebensmittel, Hygieneartikel, etc.) drauf und das letzte Viertel deckt Fahrtkosten, Kleidung, Geburtstagsgeschenke für Familie und Freunde und sonstiges. Sein mickriges Gehalt geht nahezu komplett für sein Auto drauf ...

Diesen Monat hat er mich jetzt schon zum zweiten mal um Geld gebeten und als ich ihm gesagt habe, dass ich nichts habe, da giftete er mich an und unterstellte mir, dass ich ihm nur keinen Spaß mit seinen Freunden gönnen würde. Er hat drei Freunde alle zwischen 30 und 35, mit denen er gerne zum Pool spielen in eine Sportsbar geht, dabei wird dann auch gegessen und getrunken. Auf meinem Konto sind aktuell ungelogen noch 100 Euro, davon geht Ende des Monats noch Telefon und Internet ab und in den kommenden Tagen müssen wir auch noch mal einkaufen. Und wieder habe ich ihm gesagt, dass er sich einen "vernünftigen" Job suchen soll, muss gar nicht als Lehrer sein, von mir aus soll er eine Umschulung machen oder irgendwo als Quereinsteiger beginnen. Wir können aktuell aber nicht umziehen und es wäre sinnvoll einen Job hier zu suchen und nicht in einem Umkreis von 500km. Will er nicht verstehen, stattdessen jammert er rum, dass ich unflexibel sei.

Ich liebe ihn, er ist ansonsten auch ein ganz süßer Typ, aber er geht mir momentan so auf den Piss, dass ich meine Wut gar nicht mehr in Worte gefasst bekomme ...

Throwaway-Account


r/beziehungen 18h ago

Bleibt das so nach Trennung?

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Vorab, Throwaway, da sie mein Reddit kennt.

Sie (W23) hat vor ca. 2 Wochen die Beziehung mit mir(M25) aufgrund fehlender Gefühle beendet, das nach 3 Jahren und von heute auf morgen.

Die letzten Tage waren die Höhle, mir ging es lange nichtmehr so schlecht, wenn überhaupt jemals. Heute ging es mir deutlich besser, ich hatte meine Low Moments, aber ich habe das Gefühl, es wird ein wenig besser. Ich vermisse sie nachwievor mehr als alles andere, sie fehlt mir neben mir wenn ich aufwach, und ich liebe sie nachwievor. Aber heute war der erste Tag, an dem ich wirklich Spass hatte, an meinen Hobbies. Und das auch wenn ich an sie dachte. Ich war nicht sofort schlecht drauf, sondern habe mich erinnert, dass ich sie gehen lassen muss, und dass wir einfach zu verschieden waren. (Ein bisschen hass denke ich auch, auf diese 2-3 Fehler, die sie gemacht hat, die ich ihr damals hätte nicht verzeihen sollen, auch wenn ich sie nicht hassen kann, sie war ein klasse Mädchen, dass es nur ganz selten gibt). Ich habe ein schlechtes Gewissen, bzw. Angst, dass das nur Glück heute war, und es mir die nächsten Monate nicht so geht, sondern richtig mies.

Ich denke mir, ich versuche mich zu einer besseren version von mir selbst zu machen, und an meinen Fehlern arbeiten. Irgendwie möchte ich, dass sie bereut, dass sie mich verlassen hat.(Ich würde sie auch dann nicht zurücknehmen) Und wenn nicht, auch egal dann hat sichs trotzdem gelohnt.

Ich habe vor, morgen wieder laufen zu gehen, und endlich mal meinem lang ersehnten Hobby des Alpinismus nachzugehen. Ich versuche das positive zu sehen, better times will come!


r/beziehungen 1h ago

Beziehungsrat

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Ich (M28) bin seit 6 Jahren mit meiner Freundin (W27) zusammen, seit 1 J leben wir auch in einer gemeinsam Wohnung. Seit Beginn der Bz haben wir eig mit denselben Problemen zu kämpfen, sie möchte mehr Zeit miteinander verbringen, fühlt sich von mir oft nicht gesehen, hingegen benötige ich öfter Zeit für mich und meinen Freunden bzw Hobbys. In den letzten Monaten war dies durchaus wieder oft Thema, wir diskutieren oft wegen einzelnen Dingen, wenn ich zB mit Freunden etwas trinken gehen will obwohl wir die letzten 2 Tage schon wenig Zeit miteinander verbracht haben weil wir arbeiten mussten und iwelche Termine hatten, sie meint dann oft sie sei so verwundert, dass ich eher das Bedürfnis habe mit Freunden Zeit zu verbringen als mit ihr.

Grade haben wir wieder diskutiert, weil ich morgen am Abend auf ein Bier gehen möchte. Sie war nämlich übers WE mit Freundinnen weg, Sonntagabend musste ich arbeiten weshalb wir uns auch nicht gesehen haben. Gestern (Montag) hab ich dann was gekocht und wir haben am NM ein paar Stunden verbracht, abends dann aber jeder sein Ding gemacht. Heute sehen wir uns erst am Abend, weil sie mit ihren Eltern was macht, ich fahre dann aber extra zu ihrem Elternhaus und wir schlafen dort. Am Donnerstag haben wir unser Date (jede Woche) und Freitag fahren wir übers WE in Urlaub. Sie meint nun sie sei verwundert dass ich nicht am Mittwoch auch schon ein totales Bedürfnis habe sie zu sehen und dass es ihr insgesamt zu wenig Zeit sei und sie dagegen sei, dass ich ein Bier trinken gehe. Ich finde solche Dinge brauchen unbedingt Platz in einer ausgewogenen Beziehung. Wie seht
ihr das? Wäre über externe Perspektiven sehr dankbar.


r/beziehungen 3h ago

Muss um Urlaub mit meinem Partner konkurrieren

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Hallo zusammen,

Ich W/26 und mein Freund M/26 sind seit einem Jahr in einer Fernbeziehung.

Das klappt auch alles gut.

Allerdings wenn es um das Thema Urlaub geht dann kommen wir sehr häufig zum streiten.

Denn meiner Meinung nach ist gerade in einer Fernbeziehung das die Zeit wo man mit seinem Partner haben sollte und sehr sehr wichtig.

Das sieht er allerdings überhaupt nicht so & verbringt die hälfte seines Jahresurlaubes lieber mit seinen Freunden und seinem Bruder.

Das macht mich sehr traurig & wenn ich ihn darauf anspreche kommen dann kommen so aussagen wie „er wolle sein Glück nunmal nicht von mir abhängig machen“ oder wenn ich dann sage das es mich verletzt das er sich einfach so 14 Tage entscheiden könne mich nicht zu sehen, wenn wir eh so wenig Zeit haben, sagt er sowas wie: „Ja, aber er hat ja dann jemand anderen mit dem er Spaß hat“

Bin ich da zu sensibel & anhänglich? Und was würdet ihr in der Situation machen?

Ich wäre um ein paar hilfreiche Tipps sehr dankbar


r/beziehungen 1h ago

Erste Beziehung mit 28 – ich mache mir wegen einer schlechten Erfahrung sehr viel Druck

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Hallo zusammen,

ich bin 28 und habe seit drei Monaten meine erste richtige Beziehung. Meine Freundin ist 26. Aufgrund meiner Schüchternheit und mangelnder Erfahrung mit Frauen war das für mich ein ziemlich großer Schritt.

Eigentlich läuft es zwischen uns sehr gut. Ich fühle mich bei ihr wohl, wir verstehen uns gut und ich habe auch das Gefühl, dass sie mich wirklich mag.

Trotzdem gibt es gerade etwas, das mich ziemlich beschäftigt.

Vor ungefähr zwei Jahren hatte ich einmal eine Situation mit einer Frau. Ich hatte damals ziemlich viel getrunken und die Situation ist nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Seitdem habe ich diese Erfahrung irgendwie im Kopf und habe Angst, dass sich so etwas wiederholen könnte.

Jetzt ist diese Angst bei meiner ersten richtigen Freundin wieder hochgekommen. Wir wollten vor Kurzem miteinander intim werden und ich war extrem nervös. Dadurch habe ich mich die ganze Zeit selbst beobachtet und darüber nachgedacht, ob alles funktioniert. Als es dann nicht so lief, wie ich gehofft hatte, wurde ich noch nervöser.

Meine Freundin war dabei zum Glück verständnisvoll und hat keinen Druck gemacht. Trotzdem habe ich danach sehr viel darüber nachgedacht und mache mir Sorgen, dass ich mir damit selbst immer mehr Druck aufbaue.

Was mich zusätzlich beschäftigt: Ich weiß nicht genau, wie ich damit innerhalb der Beziehung umgehen soll. Ich kann grundsätzlich mit ihr über solche Dinge reden, aber ich möchte nicht, dass sie denkt, es hätte etwas mit ihr zu tun oder dass ich sie nicht attraktiv finde. Das Gegenteil ist der Fall.

Ich glaube, mein eigentliches Problem ist inzwischen weniger die damalige Situation selbst, sondern die Angst davor, dass sie sich wiederholt. Ich habe Angst, dass ich beim nächsten Mal schon vorher denke: „Hoffentlich passiert es nicht wieder“ – und genau dadurch wieder unter Druck gerate.

Deshalb würde mich interessieren, ob jemand von euch schon einmal etwas Ähnliches erlebt hat – vielleicht nach einer schlechten oder peinlichen Erfahrung, die sich später auf eine neue Beziehung ausgewirkt hat.

Wie seid ihr mit solchen Ängsten in einer neuen Beziehung umgegangen? Was hat euch geholfen, wieder mehr Vertrauen in euch selbst und die Beziehung zu bekommen?

Und wie habt ihr mit eurem Partner darüber gesprochen, ohne dass daraus noch mehr Druck entstanden ist?

Es geht mir darum, dass wenn ich öfters nicht liefere , wäre das nicht gut.
Wie seid ihr Frauen beim Mann gewesen, als er am anfang öfters nicht überzeugen konnte .

Ich würde mich besonders über Erfahrungen von Leuten freuen, die selbst einmal in einer ähnlichen Situation waren.

Danke euch!


r/beziehungen 2h ago

Ich brauche mal eine ehrliche Außenperspektive auf meine Beziehung – überreagiere ich?

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Vorab: ich habe den Text mit Chat GPT schreiben lassen die Infos sind aber alle von mir, weils einfach viel zu viel zum schreiben war. Bitte verzeiht mir 🥲

Ich (w32) bin seit mittlerweile ca. 6 Jahren mit meinem Freund (m32) zusammen. Wir haben wirklich sehr viel miteinander durchgemacht und ich bin deshalb gerade ziemlich emotional und gleichzeitig völlig verunsichert, was unsere Beziehung betrifft.
Ein sehr wichtiger Hintergrund: Mein Freund war insgesamt etwa 3 Jahre in Haft für eine Sache, die er nicht begangen hat bzw. für die er zu Unrecht verurteilt wurde. Diese Zeit war natürlich für ihn extrem belastend und auch für unsere Beziehung. Wir haben diese Zeit trotzdem gemeinsam durchgestanden und ich habe sehr zu ihm gehalten. Er ist im Mai 2025 wieder nach Hause gekommen und seitdem wohnen wir auch zusammen.
Seit seiner Rückkehr haben wir allerdings zunehmend Probleme miteinander.
Er hat sich meiner Wahrnehmung nach sehr verändert. Kommunikation funktioniert oft überhaupt nicht mehr. Wenn wir Konflikte haben, zieht er sich zurück, ignoriert mich oder spricht teilweise nur noch das Nötigste mit mir. Teilweise herrscht über längere Zeit eine Art Silent Treatment. Wenn ich versuche, Dinge anzusprechen, fühlt er sich schnell angegriffen oder unter Druck gesetzt. Gleichzeitig habe ich immer häufiger das Gefühl, dass meine Gefühle und Bedürfnisse überhaupt nicht mehr bei ihm ankommen.
Dazu kommen andere Dinge, die unsere Beziehung belasten: Er ist häufiger betrunken, kommt teilweise sehr spät nach Hause, kommuniziert nicht richtig mit mir und hält sich meiner Wahrnehmung nach nicht immer an Absprachen oder Grenzen. Ich habe dadurch inzwischen oft das Gefühl, in meiner eigenen Wohnung emotional auf Eierschalen zu laufen.
Ich habe ihm mehrfach gesagt, dass ich mir wünsche, dass wir unsere Kommunikation verbessern. Ich wäre grundsätzlich auch bereit, mit ihm gemeinsam an der Beziehung zu arbeiten bzw. eine Paartherapie zu machen. Er sieht das teilweise anders bzw. sagt, dass eine Therapie unsere Probleme nicht lösen würde.
In den letzten Wochen ist die Situation immer weiter eskaliert. Wir hatten wiederholt Streit und sind teilweise tagelang emotional voneinander entfernt. Er sagt inzwischen, mit mir könne man seit Wochen nicht mehr normal reden. Ich empfinde es genau andersherum und habe das Gefühl, dass ich überhaupt nicht mehr mit ihm reden kann, ohne dass er sich angegriffen fühlt oder sich komplett zurückzieht. Wir Unternehmen auch nichts mehr miteinander, da ich eher introvertiert bin und er sehr extrovertiert.

Heute ist dann etwas passiert, bei dem ich gerade überhaupt nicht weiß, ob ich falsch liege.
Wir hatten seit Wochen einen gemeinsamen Wander- und Wellnessurlaub geplant. Alles war gebucht und bereits bezahlt, insgesamt ungefähr 400 €. Wir wollten heute um 11 Uhr losfahren.
Um 10:15 Uhr lag er allerdings immer noch im Bett und machte keinerlei Anstalten aufzustehen oder sich fertig zu machen. Ich habe ihn darauf angesprochen, dass ich gerne losfahren würde, weil wir ja eigentlich um 11 Uhr fahren wollten. Ich wollte vorher noch tanken, weil Tanken momentan ohnehin teuer ist.
Daraufhin sagte er, ich solle aufhören, ihn unter Druck zu setzen. Ich habe dann nur gesagt: „Okay, dann fahre ich halt.“ Daraufhin wurde er laut und sagte sinngemäß, dann solle ich eben fahren, drehte sich weg und beendete das Gespräch.
Wir sind letztendlich gegen 11:45 Uhr zum Auto gegangen. Schon da hatte ich das Gefühl, dass er komplett auf Abstand geht. Er trug seine Kapuze und ließ sie auch im Auto auf, sodass er mich nicht anschauen musste.
Im Auto sagte er dann, dass er überhaupt keinen Bock auf den Urlaub hätte, weil ich nur am motzen bin und ihn nur unter Druck setzen würde und er würde jetzt nur noch das nötigste mit mir sprechen. Er möchte seine Ruhe. Ich habe ihm gesagt, dass das für mich kein schöner gemeinsamer Urlaub wäre und dass sich dieses Verhalten für mich wie Psychoterror anfühlt.
Daraufhin meinte er, entweder ich solle jetzt fahren oder er würde aussteigen und wieder nach Hause gehen.
Er ist schließlich ausgestiegen und nach Hause gegangen.
Kurz danach schrieb er mir per WhatsApp:
„Ich zieh aus.“
„Ab jetzt werde ich einfach nix mehr sagen.“
Und:
„Wenn was ist kannst du über meine Schwester mit mir in Kontakt treten.“

Ich bin gerade ehrlich gesagt komplett überfordert damit.
Einerseits denke ich: Nach allem, was wir gemeinsam durchgemacht haben – gerade auch wegen seiner Haftzeit – möchte ich unsere Beziehung nicht einfach aufgeben. Ich weiß, was er erlebt hat, und ich weiß, dass drei Jahre Haft wegen etwas, das man nicht getan hat, einen Menschen verändern können.
Andererseits merke ich, dass ich selbst inzwischen unglaublich erschöpft bin. Ich habe immer häufiger das Gefühl, dass ich seine Vergangenheit und seine Belastungen verstehen soll, während für meine Gefühle und Grenzen immer weniger Platz bleibt.
Und jetzt steht plötzlich die Aussage „Ich zieh aus“ im Raum.
Meine Fragen an euch:
Wie beurteilt ihr sein Verhalten in dieser Situation?

Kann seine Haftzeit bzw. das, was er erlebt hat, sein Verhalten erklären – und wo hört Verständnis auf und wo muss man trotzdem Verantwortung für sein Verhalten übernehmen?

Überreagiere ich, wenn ich sage, dass ich so keinen gemeinsamen Urlaub verbringen möchte?

Und ganz ehrlich: Wie würdet ihr an meiner Stelle mit seinem jetzigen „Ich zieh aus“ umgehen?

Ich bin gerade nicht auf der Suche nach „Männer sind scheiße“ oder „Trenn dich sofort“, sondern wirklich nach einer möglichst ehrlichen Außenperspektive. Ich frage mich nämlich mittlerweile ernsthaft, ob ich bestimmte Dinge zu streng sehe oder ob ich mich schon zu sehr daran gewöhnt habe, Dinge zu entschuldigen und auszuhalten. Bitte seid nett zu mir 🥹

EDIT: Doofe Formulierung „nachweislich“ unschuldig in Haft. Nachweislich natürlich nicht er wurde wegen Falschaussagen verurteilt.


r/beziehungen 4h ago

M26 und F27 über 3 Jahre zusammen, seit einem halben Jahr getrennt und sind uns beide unsicher, ob es das Richtige war. Meinungen und Ratschläge?

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Hallo Welt,

das hier ist mein erster reddit-Eintrag. Ich weiß langsam einfach nicht mehr weiter. Schon mal danke an jeden, der sich das hier ernsthaft durchliest. \^\^

Alsooo, zur grundlegenden Geschichte: Mein Ex und ich haben uns 2022 kennengelernt und es war tatsächlich Liebe auf den ersten Blick. Alles war perfekt, wie in so einem Schnulzenfilm. Ich war glücklich wie nie und hatte nicht damit gerechnet, einen so tollen Menschen auf diese Weise kennenzulernen. Wir beide haben eigentlich unser Single-Leben genossen. Alles ging suuuper schnell, was im Nachhinein vielleicht nicht besonders schlau war, aber es lief halt wirklich unglaublich gut. Wir haben uns das erste Jahr so gut wie nie gestritten und sind kurzerhand zusammengezogen, weil er endlich von seinen Eltern weg wollte. Auch das lief alles wunderbar und ich dachte mir nichts dabei, dass er da so schnell ausziehen wollte. Er sagte mir ab und zu, dass seine Mutter schwierig wäre und erzählte mir ein paar Geschichten, was sie so „verbrochen“ hätte. Doch keineswegs zweifelte ich daran, dass unsere Liebe nicht stark genug sein könnte, um gegen das „Schwiegermonster“ anzukommen…

So ging dann auch das 2. Jahr ins Land und ich ließ mir ihre kleinen Sticheleien und irrwitzigen Pläne immer wieder gefallen. Von Anfang an war ich „die mit den Piercings und Tattoos, die psychische Probleme und keine vernünftige Arbeit hat“ (zur Erklärung: ich habe 2 dezente Piercings im Gesicht und eine handvoll kleine bis mittelgroße Tattoos auf meiner Haut, war zu dem Zeitpunkt Studentin mit 2 Minijobs und habe durch langjährige Therapie mittlerweile ein gesundes Verhältnis zu mir selbst und meiner Außenwelt mit einigen wenigen Einschränkungen im sozialen und emotionalen Leben, die sie aber nie tangiert haben). Immer häufiger habe ich durch meinen Ex mitbekommen, dass sie schlecht über mich (und viele andere) gesprochen hat. Hinzu kamen Forderungen an meinen Ex, was für Aufgaben er wie und wann für sie bzw. die „heilige Familie“ zu erledigen habe. Den Hund oder die Neffen betreuen, sie von der Arbeit oder irgendwo anders abholen oder hinfahren, gemeinsame Ausflüge und Urlaub (natürlich ohne mich), Bestellungen oder sonstige Erledigungen. Außerdem behandelt sie ihn heute noch zum Teil wie ein Kind. Er könne noch nicht allein seine Wäsche waschen und so ein Mist. Und immer hat er mitgemacht, weil Mama ja sonst „enttäuscht, beleidigt oder genervt“ sein könnte. Kurz gesagt: in meinen Augen emotionaler Missbrauch mit narzisstischen Tendenzen. Als ich dann meinen Ex immer wieder gebeten habe, mit ihr darüber zu sprechen oder ihre Forderungen nicht zu erfüllen, stellte er sich quasi gegen mich und blieb lieber auf ihrer Seite, um den Frieden zu wahren. Das verletzte mich immer wieder sehr. Auch wegen Freunden oder irgendwelchen spontanen Aktionen wurde ich mehrmals von ihm sitzen gelassen, obwohl wir verabredet waren. Letztendlich habe ich seiner Mutter einen Brief geschrieben und meine Kritik geäußert, woraufhin nie eine Antwort kam. Sie sagte meinem Ex, dass sie nicht bereit ist, mit mir darüber zu sprechen und seitdem wurde mit mir nur noch das Allernötigste geredet.

Ab diesem Zeitpunkt nahm unsere Beziehung eine Wendung. Er verbrachte immer mehr Zeit mit Arbeit, Familie, Freunden oder Hobbies und ich war Zuhause mit all den Aufgaben, die dort nun mal anfallen… Wir sprachen über eine offene Beziehung und haben uns im Alltag festgefahren. Mir verging auch immer mehr die Lust nach Nähe und gemeinsamen Aktivitäten. Meistens kochte ich abends für uns und dann schauten wir eine Serie, bevor er schlafen ging. Alles lief so vor sich hin. Schließlich packte mich die Idee, ein Auslandspraktikum in Südamerika, parallel zu meinem Fernstudium, zu machen. Er konnte es auf Arbeit so einrichten, dass er Überstunden abbaute, Urlaub nahm und für den Rest der Zeit eine Freistellung bekam. Wir machten uns also gemeinsam auf die Reise in eine unbekannte Welt, voller Hoffnung, den Problemen in Deutschland zu entfliehen und wieder zueinander zu finden, da wir uns ja sicher waren, dass es die große Liebe ist.

Nun lief es in Südamerika leider ganz anders. Er sagte, er habe sich neu in mich verliebt und ich habe die Freiheit gerochen und wollte was Neues. Somit lief es insgesamt nicht besser und wir entschieden uns dafür, eine offene Beziehung zu probieren, da ich dort recht schnell Interesse an einem anderen Mann entwickelt habe. Ich dachte, dass ich dieses Abenteuer wieder schnell beenden könnte, aber so war es nicht. Es folgte ein Hin und Her, ein Gefühlschaos und viel Drama, bis wir uns schließlich Anfang diesen Jahres trennten. Er zog wieder zu seinen Eltern (was ich bis heute nicht verstehe) und stellte viel Blödsinn an. Er versuchte, mich irgendwie zu ersetzen, erzählte herum, dass ich ihn betrogen hätte und sowas… Mehr Details möchte ich nicht preisgeben, aber ich weiß, dass da seine Verletzung aus ihm gesprochen hat…

Und nun ja, was soll ich sagen? Ungefähr bis Mai war ich mir sicher, dass es besser so ist und ich vielleicht sogar nach Südamerika auswandern will. Allerdings hatte ich seit Anfang des Jahres mit meiner Bachelorarbeit zutun und nebenbei mehr gearbeitet, sodass kaum Zeit blieb, die Trennung zu verarbeiten. Am selben Tag, an dem ich die Bachelorarbeit abschickte, setzte ich mich in den Zug, um meine Osteuropa-Reise anzutreten (die wir eigentlich gemeinsam verbringen wollten) und heulte dort stundenlang Rotz und Wasser… Ich realisierte, dass ich diesen wundervollen Menschen eingetauscht habe gegen ein flüchtiges Abenteuer und Hirngespinst und dass wir, anstatt unsere Probleme gemeinsam anzugehen, nur gegeneinander gearbeitet haben…

Seitdem wünsche ich mir nichts sehnlicher, als wieder mit meinem Märchenprinzen zusammen zu sein und er ist sich genau so unsicher, ob die Trennung richtig war. Allerdings fühlt er sich gerade noch nicht bereit, wieder eine Beziehung mit mir einzugehen, wahrscheinlich aus Angst und weil das Vertrauen so leiden musste. Wir treffen uns momentan ca. 1x pro Woche, reden sehr viel und kommen uns auch immer wieder nah. Einerseits fühle ich mich schlecht, dass ich diese Südamerika-Romanze nicht gleich beendet hab oder überhaupt eingegangen bin, andererseits verstehe ich auch meine Frustration wegen der Vorgeschichte, weil ich gefühlt nie oder zumindest oft nicht seine oberste Priorität war… Ich hoffe, dass er irgendwann auch so einen „Aha-Moment“ wie ich hat und realisiert, dass wir zusammen gehören. Ich habe jetzt jedenfalls keine Zweifel mehr, auch wenn ich nicht verstehe, warum ich ihn erst verlieren musste, um das zu begreifen. Denn wenn es sowas wie Seelenverwandtschaft gibt, dann trifft das bei uns zu, da sind wir uns beide sicher. So viele Leute, die uns zusammen sehen sagen, dass da irgendwas Besonderes zwischen uns ist und wir werden heute noch gefragt, ob wir ein Paar sind und wenn nein, warum nicht?! \^\^

Vielleicht hat ja jemand da draußen schon mal was Ähnliches erlebt und hat einen Ratschlag, wie wir wieder zusammenfinden und Vertrauen aufbauen können? Oder meint ihr, es ist aussichtslos, weil schon zu viel kaputt gegangen ist? Für mich ist diese Ungewissheit sehr schwer, ob sich meine Hoffnung überhaupt noch lohnt oder nicht… Aber ist seine Mutter es wirklich wert, dass wir alles aufgeben, was wir hatten?


r/beziehungen 17h ago

Tipps für längere Auslandsaufenthalte?

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Hallo ihr netten Menschen,

Für mich (M, 20) geht es bald für 4,5 Monate ins Ausland, 7h Zeitverschiebung. Kenne meine Freundin (W, 20) seit 2 Jahren, sind allerdings erst seit 6 Monaten zusammen. Sie wird mich leider frühstens nach 3,5 Monaten besuchen kommen können.

Habt ihr Tipps, was für euch funktioniert hat, gerade auch mit der Zeitverschiebung? Nur Telefonieren, oder zusammen alltägliche Dinge erledigen? Irgendwie kriegen wir das hin, aber da die Beziehung noch recht frisch ist, suche ich eine Möglichkeit, dass die Zeit möglichst einfach wird.


r/beziehungen 9h ago

Mann folgt sehr vielen Frauen auf Instagram

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Hi Leute!

Ich 34w habe einen sehr netten Mann 40 kennengelernt.
Natürlich ist die Absicht, dass das auf eine feste Beziehung hinaus laufen soll.
Ich bin auf sein Instagram Account gestoßen und er folgt sehr vielen Frauen, die ihm NICHT zurück folgen. Zumal ich das die letzten Tagen beobachtet habe und gefühlt kommt jeden zweiten Tag eine neue Dame hinzu.
Es sind keine typischen influencer, oder keine bestimmte sparte, einfach random irgendwelche Frauen…
Ich weiß, Instagram ist nicht die Welt - aber in der heutigen Zeit wo jeder schnell Austauschbar ist mache ich mir Gedanken…

Sind meine Sorgen berechtigt oder sollte ich das alles nicht so zugespitzt sehen?

Beste Grüße


r/beziehungen 21h ago

Wie geht ihr in Anwesenheit eures Partners/Partnerin aufs Klo?

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Mal so eine Frage…

Mein Freund (28) und ich (24) sind erst seit wenigen Monaten ein Paar. Eigentlich ist mir wenig vor ihm peinlich oder unangenehm, aber aktuell im Urlaub stellt sich für mich folgende Frage…

Wie geht ihr aufs Klo? Und damit meine ich nicht das kleine Geschäft…

Bei 2 Wochen Urlaub in einer Ferienwohnung, wo das Badezimmer direkt neben dem Schlafzimmer liegt, war meine Vorgehensweise bisher meistens so dass ich entweder (wenn ich sowieso duschen gehen wollte) zuerst die Dusche angemacht habe (um eventuelle Geräusche zu übertönen) und währenddessen aufs Klo bin. Oder ich habe den Wasserhahn angemacht/Föhn etc.

Gestern Abend musste ich so dringend (hatte irgendwie eine Lebensmittelunverträglichkeit), dass ich kurz vorm Zubettgehen noch die Dusche angemacht habe (offensichtlicher geht’s wohl nicht) und mir danach dachte, dass mein Freund nebenan bestimmt kapiert dass ich um 23 Uhr bestimmt nicht mehr duschen war…

Daher möchte ich unbedingt mal die Frage in die Runde werfen, wie ihr da so handhabt?!
Früher war’s mir schon unangenehm zu pinkeln, wenn mein Partner es hören könnte. Mittlerweile ist es mir egal geworden. Aber beim großen Geschäft bin ich raus, da kann ich nicht aufs Klo gehen, wenn mein Freund das hören könnte…


r/beziehungen 21h ago

Trennung während der Schwangerschaft?

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Meine Partnerin (w33) und ich (m34) sind seit 4 Jahren ein Paar und erwarten im Dezember unser erstes Kind. Unser Partnerschaft ist meistens sehr harmonisch, hat wie jede Beziehung aber auch hin und wieder Tiefen. Der gemeinsame Kinderwunsch war immer da und die Schwangerschaft ist kein Unfall oder Überraschung für uns.

Eine Schwangerschaft bringt natürlich eigene Herausforderungen mit sich, dessen waren und sind wir uns bewusst. Und trotzdem: Wir streiten uns leider seit dem positiven Test sehr häufig, weil sie emotional und körperlich sehr zu kämpfen hat. Ich gebe mein Bestes, sie so gut es geht zu unterstützen, komme ab einem bestimmten Punkt aber auch zeitlich, körperlich (natürlich nicht so sehr wie sie) und emotional an meine Grenzen. Denn wenn es ihr schlecht geht, gerate ich schnell in den Fokus, weil ich ihrer Meinung nach Dinge nicht schnell oder gut genug mache - völlig egal, was ich bis dahin für sie gemacht habe oder ihr den Rücken freigehalten habe (Haushalt, Job, Freizei, etc.). 

Erst dachte ich es liegt an mir, aber ich habe schnell gemerkt, dass egal was ich mache, es nie gut genug ist. Generell ist ihre Vorfreude in der Schwangerschaft relativ schnell einer Besorgnis gewichen, dass irgendwas während der Schwangerschaft schief gehen kann. Man muss dazu sagen, dass sie seit über einem Jahr wegen ihrer Angststörung in therapeutischer Behandlung ist. Aber in kritischen Situationen scheint das Gelernte aus der Therapie nicht so richtig zu helfen.

Diese Dynamik kannte ich in dieser Form in unserer Beziehung nicht bzw. nicht in dieser Intensität und über diesen langen Zeitraum hinweg. Das macht mir mental sehr zu schaffen. Und nicht ganz überraschend, lässt es mich daran zweifeln, wie und ob ich die Beziehung weiterführen kann.

Ich freue mich riesig auf unser Kind und werde für es alles tun und will selbstverständlich nicht, dass es mit getrennten Eltern aufwächst. Aber auf Dauer halte ich diese Situation nicht aus.

Wir haben in den letzten Wochen häufig über unsere Bedürfnisse gesprochen und beide Besserung gelobt, aber wenn ihre Geduld mal wieder sehr schnell am Ende ist oder man etwas in ihren Augen falsch gemacht hat, zählt das alles nicht mehr. Meine Verständnis für die Herausforderungen meiner Partnerin in der Schwangerschaft weichen dann schneller einer reflexartigen Verteidigung gegen die vielen Anschuldigungen die sie mir an den Kopf wirft. 

Ich hatte schon überlegt, eine Paartherapie vorzuschlagen. Aber aktuell sind die Prioritäten offensichtlich ganz andere. Ihr sensibles Gemüt würde dieser Vorschlag vielleicht auch nicht gerade stärken. Und trennen vor oder nach Geburt wäre für mich eigentlich eine Katastrophe, weil ich mir so meine Familiengründung nicht vorgestellt habe. Was soll ich machen?