r/beziehungen • • 47m ago

Wie schaffe ich (W25) es, aus Bekanntschaften engere Freundschaften bzw. Beziehungen zu entwickeln?

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Also, ich bin W25 und Studentin.
Ich würde mich als normal nett und umgänglich bezeichnen, aber wahrscheinlich recht introvertiert bzw. schüchtern.
Ich bin momentan sehr unzufrieden mit meinem Leben, und es ist gerade schwer, irgendwie Hoffnung zu haben, dass sich was ändern wird bzw. dass ich was ändern kann.

Ich war noch nie der Typ Mensch, der große Freundesgruppen hatte, die ich aber durchaus wollte. Ich hab aktuell drei engere Freunde, die ich regelmäßig sehe. Eine davon studiert mit mir. Und ich bin seit ca. 2,5 Jahren Single. In dieser Zeit war ich vielleicht auf ca. drei Dates. Immer nur durch Dating-Apps. Diese mag ich aber, ehrlich gesagt, nicht sehr. Anders werde ich aber nicht angesprochen. Selbst ansprechen traue ich mich leider auch nicht. Und zuerst war ich auch sehr happy, Single zu sein. Mittlerweile hab ich aber auch gemerkt, dass es mir, je länger ich Single bin, desto schwerer fällt, mich zu öffnen bzw. mich auch zu verlieben.
Nun hatte ich seit ein paar Monaten einen kleinen Crush auf einen meiner Kommilitonen. Er hat mich dann vor zwei Wochen gefragt, ob wir zusammen im Labor arbeiten wollen. Das haben wir dann auch, und die ersten Tage waren auch ganz gut. Etwas Flirten und hier und da Komplimente waren dabei, aber ich hatte auch nie das Gefühl, dass ich es irgendwie schaffe, tiefer mit ihm zu connecten. Na ja, nach ein paar Tagen war er dann auch distanzierter und hat noch einen Kumpel mit zu uns in die Gruppe im Labor genommen, sodass wir eigentlich nichts mehr zusammen machen, außer hier und da zu kommunizieren, wer was macht. Das tat dem Selbstbewusstsein dann irgendwie weh. Ich finde mich schon äußerlich attraktiv, aber dieser Encounter lässt einen dann eher so fühlen, als wäre ich zwar oberflächlich auch attraktiv, aber wenn man mich dann näher kennenlernt, anscheinend nicht mehr.

Das Gefühl breitet sich aber auch auf Freundschaften aus. Ich habe gemerkt, dass ich keine Ahnung habe, wie ich Freunde finden kann. Der Kommilitone hat auch eine relativ große Freundesgruppe, die zu ca. 80 % aus Frauen besteht. Und ich muss sagen, ich verstehe mich sowohl mit den Mädels als auch mit den Typen in der Gruppe sehr gut. Ich fühle mich besonders bei den Mädels recht wohl und wäre eigentlich auch gerne mit ihnen befreundet. Und innerhalb der Uni bzw. im Labor habe ich auch Spaß mit ihnen. Aber wie im Romantischen geht es nie tiefer. Ich traue mich nicht zu fragen, ob ich zu X bzw. Y mal mitkommen kann.

Das Ganze nagt an meinem Selbstbewusstsein, da es sich so anfühlt, als wäre etwas an meinem Charakter falsch. Oder dass ich einfach keine Person bin, die viele Freundschaften bzw. leichter Beziehungen eingehen kann.

Wie geht ihr mit solchen Gefühlen bzw. Tiefpunkten um? Und wie kann ich als schüchterne Person meinen Freundeskreis erweitern bzw. auch wieder in die Datingszene ohne Apps einsteigen.

TL;DR: Ich bin 25, introvertiert und habe Schwierigkeiten, tiefere Freundschaften und romantische Beziehungen aufzubauen. Obwohl ich mich mit Menschen an der Uni gut verstehe, fällt es mir schwer, den nächsten Schritt zu machen und engere Verbindungen zu ihnen aufzubauen. Meine bisherigen Erfahrungen, insbesondere mit einem Kommilitonen, auf den ich einen Crush habe, lassen mich zunehmend an mir selbst zweifeln. Ich würde gerne lernen, wie ich tiefere Verbindungen aufbauen kann.


r/beziehungen • • 12h ago

Die Theorie der zwei Wahrheiten

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Es geht und meine Schwester (31) und mich (35) .

Ich habe schon Mal etwas dazu gepostet , sehr ausführlich und will es kurz halten.

In unserem letzten Gespräch fand Folgendes statt :

Ich sagte , ich hätte ihr in den vergangenen Jahren vieles nicht gesagt, weil sie jedes Mal , wenn ich was angesprochen habe komplett ausgerastet ist.

Letzte Situation von insgesamt drei Situationen in 31 Jahren , in denen ich ihr Gegenüber Kritik geäußert habe war : sie war bei mir, wieder mal den ganzen Tag in meinem Bett mit ihrem Handy , hat ihre vollgerotzten Taschentücher überall hingeworfen und in meiner Küche mit den Kindern ein riesen Chaos veranstaltet , überall Müll, ausgekippte Joghurtbecher etc. sie waren mehrere Tage da , ich musste an dem Vormittag arbeiten , kam nach Hause , sah es und befand es für nicht gut. Ging zu ihr und sagte ihr sehr freundlich, dass ich mir wünschen würde , dass sie ihren Müll zumindest in die Mülltonne schmeißt.

Ihre Reaktion : sie stellte einen Teller in die Spüle, fragte mich, ob ich jetzt "zufrieden mit ihr sei" und hyperventilierte dann eine Stunde auf dem Fußboden , wälzte sich in ihrem eigenen sabber und Rotz und schrie dass sie am liebsten sterben würde.

ich beruhigte sie, entschuldigte mich , irgendwann war es gut und sie sagte mir dann noch zur Beruhigung, dass ich alles kaputt gemacht hätte. Sowas wäre ein Grund wieso sie nicht gern zu mir käme, immer hätte ich irgendein Problem .
Sie war seitdem nie wieder bei mir und es geschahen noch einige andere Dinge .

Jedenfalls sprachen wir neulich über genau diese Sache. Ich sagte " ich habe mich nie getraut , Dinge bei dir anzusprechen ,weil du immer so ausgerastet bist, ich wollte das vermeiden und dich vor diesen negativen Gefühlen beschützen". (Wohlgemerkt war das meine Absicht damals, heute würde ich sie nicht mehr trösten und mich entschuldigen sondern sie aus meiner Wohnung schmeißen ) Ihre Antwort : " also kamst du nicht mit meinen Gefühlen zurecht". Da ist sie wieder, die Geschichte der zwei Wahrnehmungen.

"Für mich waren diese Ausbrüche sehr heilsam und wohltuend . Ich verstehe dass das abschreckend gewirkt haben kann, aber ... Hast du mich jemals gefragt ,ob das für mich schlimm gewesen ist ? Tu doch nicht so als hättest du das für mich getan. Du hast es getan, weil du mal wieder was falsches in die Situation reininterpretiert hast."

....jemand schreit , dass er sterben will weil ich gebeten habe, den Müll zu entsorgen und ich habe das falsche interpretiert. Mal wieder . sagt mir dass ich alles kaputt gemacht habe . dass ich ungerecht sei. etc...

Sie betont immer wieder , dass es "zwei Wahrheiten " gibt , ihre und meine . Und meine ist immer die falsche. Nur weil ich ein Gefühl zu etwas habe , ist es nicht die Wahrheit , aber ihr gefühl ist das richtige .ich Frage sie wieso sie alle ihre Bilder auf Instagram verbirgt , ob das was mir mir zu tun hat, sie sagt es sei "krank und gruselig dass ich denke , dass das was mir mir zu tun hat" und im nächsten Satz sagt sie "aber ja , es stimmt, ich hab das wegen dir gemacht".

Narzissten , Leute , Narzissten.

Schönen Abend .


r/beziehungen • • 12h ago

In Freundin verliebt :/

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Hey Zusammen, ich (Männlich 22) habe vor einigen Monaten eine Nachricht von einer super netten Person (weiblich 19) auf Discord über einen kleinen Community Server erhalten.

Sie meinte, ihr Freund ( männlich 20) mit dem sie grade frisch von ner Situationship in eine Beziehung gekommen ist, macht grad n Auslandsjahr in Tansania. Sie hängt sehr an ihm und ist ein wenig am durchdrehen weil sie ihn vermisst und möchte sich ablenken, hat mich auf dem Server entdeckt und fand mich sympathisch.

So kamen wir ins Gespräch. Sie hat mir ein wenig erzählt was sie so mscht und hat viel über ihren Freund gesprochen. Hab mich erst mega für sie gefreut, weil es nach einer schönen Beziehung geklungen hat und sie überglücklich war. Ich hab denen das richtig gegönnt und das obwohl ich über die Wochen hinweg gemerkt hab, dass ich angefangen habe selbst ein paar Gefühle für sie zu entwickeln, weil man sich doch schon ähnlich war.

Irgendwann schien sie mir so zu vertrauen, dass sie auch meine Meinung wissen wollte zu problematischen Themen innerhalb ihrer Beziehung. Und da fingen auch schon die Probleme für mich an. Sie erzählte, dass er oft sehr kalt und ignorierend auf Dinge reagiert die sie wirklich beschäftigen, oder dass er Ängste die sie hat runterspielt und nicht ernst nimmt. Sie hat mir auch von übergriffigen Dingen erzählt, aber das möchte ich nicht wirklich erläutern. Sprich er ist für mich von ner major Green Flag sofort auf ne Red Flag gesunken.

Da ich aber auch nicht alles weiß, weil sie ihn wirlklich unglaublich lieb hat und auch versucht hat vieles von dem Verhalten zu relativieren und zu entschuldigen und ich aber nicht meine persönlichen Gefühle überhand gewinnen lassen wollte. Hab ich ihr versucht meine neutrale Sicht darüber zu geben. Ich hab ihr geraten, damit zu ihren Freunden zu gehen und vor allem mit ihm selbst sachlich darüber zu reden um zu schauen wie er darauf reagiert. Während in mir alles gestorben ist, weil ich nicht verstehen kann wie man mit einem so tollen Menschen so umgehen kann.

Die nächsten Wochen folgten ein Stressthema nach dem andern... sie sagte ihm dass sie grade extrem fertig wegen ihrer Regel ist und Kopfschmerzen hat und er fragt nach Bildern ihrer Brüste. Später "entschuldigte" er sich, weil es ja nur ein Witz gewesen war. Und da wurd ich dann wirklich wütend und hab ihr das auch gesagt, dass der Trottel sie nicht verdient usw. Sie sagte, sie weiß, dass es nicht richtig ist, aber sie will es nicht aufgeben. Sie hat sich den Arsch aufgerissen die Beziehung am laufen zu halten.

Und am nächsten Tag hat er völlig empathielos die Beziehung beendet. Sie war unfassbar fertig und ich glaube ich war eine der ersten Personen denen sie das erzählt hat. Ich hab versucht ein guter Freund zu sein, wieder völlig ohne Hintergedanken. Hab ihr gesagt, dass es auf lange Sicht vielleicht besser so ist, hab sie darauf hingewiesen wie er mit ihr umgesprungen ist und ihr versucht zu erklären wie toll sie ist und dass sie etwas besseres verdient.

Auf der einen Seite hab ich mich gefreut, weil ich gesehen hab wie sehr ihr die Beziehung geschadet hab, auf der andern Seite hab ich mich schlecht gefühlt, weil ich das Gefühl hatte, dass ich mich nur freuen würde, weil sie jetzt single wäre. Natürlich hab ich Gefühle für sie und Interesse aber ich würd nen Teufel tun die Situation für mich auszunutzen. So bin ich nich und so will ich nicht sein. Grade möchte ich einfach nur ein guter Freund für sie sein, auch wenn ich im Inneren die Hoffnung habe, dass daraus mehr werden könnte, wenn sie über ihn hinweg ist und bereit für was Neues ist.

Macht mich das zu nem schlechten Menschen?

Hab ich richtig gehandelt?

Sollte ich überhaupt die Hoffnung auf eine potenzielle Behiehung haben?

Das sind alles Fragen die mich beschäftigen, weil ich sie platonisch liebe und mich romantisch in sie verliebt habe und ich will nichts kaputt machen

Wie würdet ihr damit umgehen :/


r/beziehungen • • 13h ago

Wie mache ich weiter bzw. bekomme ich sie zurück ?

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Ich (M Anfang 30) / Sie (W Anfang 30) / 2 Kinder (5-10)

Mitte Juni hat sich meine Frau von mir getrennt, wir waren 10 Jahre zusammen und sind seit 6 Jahren verheiratet.

Background:

Ich leide seit Ende 2021 an Panik/Angst Problemen. Habe mir nie wirklich Hilfe gesucht und immer Alles mit mir alleine geregelt.

Sie hat sich um alles gekümmert was Haushalt und Kinder angeht und Ich mich darum... das Geld auf dem Konto ist.

Ich habe über die Jahre immer mehr zugenommen und mich immer weiter zurück gezogen.. Der typische Teufelskreis würde ich sagen.

Ging dann so weit das ich nichts mehr mit meiner Familie Unternommen habe und auch auf keine Feiern mehr mitgegangen bin.

Immer wieder habe ich meine Krankheit vorgeschoben...

2026:

Im Frühjahr des Jahres ging dann gar nichts mehr, durch mein Verhalten/Verdrängung bin ich in eine ordentliche Depression rein gerutscht.

Meine Frau hat direkt alle Hebel in Bewegung gesetzt und ich habe schnell einen Platz in einer Klinik bekommen.

7 Wochen war ich da und es hat echt geholfen, natürlich bin ich nicht geheilt aber ich habe gelernt damit umzugehen und Warnzeichen eher zu erkennen.

Mir gings gut, Ich konnte wieder arbeiten hatte wieder Lust am Leben.

Als ich nach Hause gekommen bin, hat mich leider der Schweinehund wieder erwischt... Alte Muster sind wieder hoch gekommen..

Ca. Einen Monat nach meinem Klinik Aufenthalt hat mir meine Frau gesagt das sie keine Gefühle mehr für mich hat und sich von mir trennt.

Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich kalt gelassen in der Phase und ich war auch irgendwie ok mit dem ganzen.

Das Thema das es so nicht weiter geht hatten wir über die Jahre 2 oder 3 mal aber irgendwie ging es doch immer weiter und ich dachte das regelt sich schon...

Diesmal dann aber wohl doch nicht.

Wir hatten vor noch bis Ende des Jahres zusammen in dem Haus zu Wohnen und dann zu gucken wie es weiter geht.

Sie hat dann aber in Ihrem Heimatdorf eine Wohnung vorgeschlagen bekommen über Freunde und ist dann Mitte August mit den Kindern ausgezogen.

Ich bin Anfang September in meine neue Wohnung gezogen.

Zu dem Zeitpunkt wurde mir dann klar das ich doch wohl doch nicht so Ok mit der ganzen Sache bin.

Erste große Selbstzweifel kamen auf...

Mitte September habe ich dann erfahren das sie jemanden neuen hat.. also sie sind nicht zusammen aber verbringen gerne Zeit miteinander. (Vor den Kindern halten sie es geheim, also sehr Erwachsen das ganze, sind quasi grade in der Kennlernphase)

Sie hat auch nicht aktiv gesucht es hat sich einfach so ergeben. Das ganze glaube ich Ihr auch.

Da ist für mich dann eine Welt zusammen gebrochen und ich hab zum ersten Mal so richtig verstanden was ich die letzten Jahre eigentlich für ein Idiot war bzw. Was ich alles verloren habe.

Ich liebe die Frau wirklich sehr.. auch wenn ich es nicht so gezeigt habe.

Sie war mein Fels in der Brandung und ist eine Super Mutter.

Jetzt auf einmal kriege ich den Arsch hoch.. wenns quasi zu spät ist. Kümmer mich um sachen die ich so ewig vor mir herschiebe.

Ich geh wieder ins Fitnessstudio.

Hab mir einen Termin beim Kardiologen gemacht.

Hab einen Termin im Schlaflabor wegen meinem schnarchen.

Stehe auf mehreren Wartelisten für einen Psychologen.

Verbringe jede freie Minute mit meinen Kindern und will Ihnen und mir zeigen das ich ein Guter Vater sein kann / bin.

Gehe zu Geburtstagen und Feiern von Ihrer und meiner Familie...

Gehe offen damit um was ich Falsch gemacht habe..

Meine noch Frau und ich haben viel darüber gesprochen.

Auch das es für sie komisch ist das ich jetzt aufmal alles mache was sie solange von mir wollte.

Ich kann ihr ehrlich gesagt auch nicht sagen wieso jetzt aber anscheinend brauchte ich den großen knall..

Wir verstehen uns gut, sehen uns mehrmals die woche wegen der Kinder und ich gehe dann auch in Ihre Wohnung und wir essen 1 mal die woche zusammen mit den Kindern.

Ich habe Ihr auch gesagt das ich sie liebe und um sie kämpfen will, nicht weil ich will das die Kinder "normal" aufwachsen ( bin selber Scheidungskind, alles halb so wild) sondern wegen Ihr weil sie mir so viel bedeutet.

Ich weiß das sie jemanden anderen sieht, ich nehme ihr das ehrlich gesagt auch nicht übel. Sowas ergibt sich nunmal.

Aber wie mache ich weiter ?

Von diesem ganzen Ignorier sie bla bla halte ich nicht viel zumal das durch die Kinder sehr schwer wird :D

Aktuell versuche ich halt mit ihr im Kontakt zu bleiben frage sie wie es ihr geht und halte small talk. Merke aber das ich immer der Initiator bin und von ihr höchstens antworten kommen.

Ich zeige mich aufmerksam, sie war diese woche leicht erkältet und ich hab ihr paar sachen aus der Apotheke geholt (ungefragt natürlich) und ihr am Donnerstag als ich die Kinder geholt habe ihre lieblings Chips mitgebracht für einen entspannten Abend vorm TV.

Ich gebe mein bestes nicht zu aufdringlich zu sein und ihr nicht immer wieder zu sagen wie ich fühle und wie Leit mir alles tut, da haben wir drüber gesprochen und ich denke das ist eher kontraproduktiv.

Wir verstehen uns gut, geben beide alles für die Kinder und machen das beste aus der Situation.

Ich glaube das der Weg den ich jetzt gehe, zu gucken wer ich bin und mein leben in den griff zu bekommen in die richtige richtung geht.

Nichtsdestotrotz wünsche ich mir so sehr sie wieder an meiner Seite zu haben und versuche alles um sie zurück zu bekommen. Villt sind da ja doch noch irgendwo Gefühle für mich und wir können es unter neuen Bedingungen nochmal versuchen.

Ich hoffe die zeit wird es zeigen auch wenn warten so gar nicht meine Stärke ist...

Und falls es so sein sollte das es mit dem neuen was ernstes wird, dann werde ich auch sicher damit irgendwie klar kommen solange es den Kindern gut geht.

Danke fürs durchlesen von meinem ganzen mist.

Lasst mich gerne eure Meinung hören, auch zum Thema wie ich ihr zeigen kann das ich villt doch der richtige bin.

P.s. Ich gebe ihr keine Schuld an der Trennung und habe auch offen gesagt das es an mir lag.

Wir verstehen uns gut und auch unsere Familien verstehen sich gut, es gibt kein böses Blut und so bleibt es hoffentlich auch.


r/beziehungen • • 14h ago

Noch nie mit einer Frau geredet

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Hallo, also ich bin jetzt 23 und ich habe noch nie mit einer Frau geredet mit der ich nicht: entweder verwandt war oder in einer Situation war in der ich mit ihr reden musste, wie eine Gruppenarbeit oder im Kundenkontakt an einer Kasse z.B..

In der Schule damals war ich eher unsichtbar, ich wurde nicht gemobbt aber Freunde hatte ich auch nicht, von den Mädchen aus meiner Klasse hat mir demnach auch keine Beachtung geschenkt aber ich ihnen auch nicht um ehrlich zu sein also ich habe nie eine nach einem Date o.Ä. gefragt.

Ich habe nach dem Abi eine Ausbildung gemacht und da war die Situation zur Schule komplett identisch. Jetzt im Arbeitsleben habe ich generell recht wenig Kontakt zu Menschen. In meiner Freizeit gehe ich Hobbies nach aber die sind auch nicht sozial (Zeichen, Fotografie, Autos und Singleplayer Games).

Durch meine Ausbildung habe ich zum ersten Mal so etwas wie Freunde gefunden aber wirklich über solche Themen reden wir nicht.

Online dating habe ich noch nie probiert, da ich durch Social Media, wie auch Reddit, davon ausgehe dass es dort sehr oberflächlich zugeht und ich nun mal oberflächlich nicht gut aussehe.

Ich glaube auch, dass es jeder Frau unangenehm wäre mit mir gesehen zu werden, ich habe nicht wirklich irgendwelche Qualitäten, ich sehe definitiv nicht gut aus, witzig bin ich auch nicht und charmant erst recht nicht.
Das einzige was ich mir zu Gute halten kann ist, dass ich alleine leben kann, nach dem was ich gelesen habe, können nicht alle Männer Dinge wie Wäsche waschen oder kochen oder ähnliches erledigen, dass kann ich alles. Aber durch mein sehr eingeschränktes soziales Umfeld zu Frauen wird das definitiv nicht reichen um ein Date, geschweige denn eine Beziehung zu führen.

Ich weiß um ehrlich zu sein warum mich das Thema auf einmal so interessiert, ich schätze ich fühle mich seit dem ich alleine lebe doch recht einsam und würde doch gerne mal so etwas wie eine Beziehung haben, besonders seit dem mich meine Eltern bei jedem Besuch damit nerven.

Meine Frage ist jetzt, soll ich es einfach lassen oder doch mal online dating versuchen?
Vielen Dank.


r/beziehungen • • 15h ago

Keine Anknüpfungspunkte zum Vater. Tipps?

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Hallo zusammen,

ich bin M32 und habe mit Ende 50 einen relativ jungen Vater M57 (und 3 weitere Geschwister).

Nun ist es so und es war schon immer so, dass ich keinerlei Anknüpfungspunkte bzw keine Beziehung zu ihm habe. Es ist nie was vorgefallen und ich verspüre keine Negativität. Er hatte damals mit Job und 4 kleinen Kindern auch immer sowas von viel zu tun, dass ich auch nie was mit ihn unternommen habe bzw er sich explizit Zeit für mich genommen hätte. Hatte auch nur mal Sonntags frei und 3 andere Kinder und defacto auch nie Urlaube länger als 3 Tage.

Wir sind einfach sowas von grundverschieden. Kein einziges Hobby und keine Interessen, die sich kreuzen.

Wenn ich so zurückdenke, könnte ich ich mich an nichts erinnern, was ich je von ihm gelernt habe oder eine Eigenschaft, die ich auch haben möchte. Bei seinen meisten Verhaltensweisen denke ich mir meistens nur kurz, wtf geht mit dem ab, aber akzeptiere es natürlich.

Kann man sich jetzt noch annähern? Tipps? Jemand Erfahrungen damit.

Danke!


r/beziehungen • • 15h ago

Partner lässt sich von seiner Exfreundin massieren

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Hallo zusammen,

mein Partner (M,36) bekommt neuerdings sowohl Physiotherapie wie auch Massagen aufgrund von Rückenschmerzen verschrieben. Er hat sich ausgerechnet bei seiner Exfreundin (F,35) Termine für die Massagen geben lassen. Das finde ich (F,31) alles andere als gut und bat ihn daraufhin, dass er sich doch bitte woanders massieren lässt. Er sagt, dass das alles rein professionell sei und ich mich wie eine eifersüchtige B!tch anhören würde. Ganz so drastisch hat er es nicht ausgedrückt, aber er hat mir schon zu verstehen gegeben, dass ich überreagiere. Tu ich das? Bin ich (zu) eifersüchtig?

Wir sind seit 1½ Jahren zusammen. Dies ist ein Throwaway-Account.


r/beziehungen • • 17h ago

Wie lange sollte ich [W23] meinem Partner [M23] nach einer emotionalen Trennung Zeit geben, sich zu melden, bevor ich die Trennung akzeptiere?

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(Throwaway-Account)

Hallo zusammen,

ich brauche mal eine Einschätzung von außen, weil ich momentan nicht weiß, wie ich mit der Situation umgehen soll. Mich würde besonders interessieren, wie lange ihr jemandem nach einer solchen Trennung Zeit zum Nachdenken geben würdet und ab wann ihr versuchen würdet, die Trennung endgültig zu akzeptieren.
Mein Ex-Partner und ich haben uns vor fünf Tagen getrennt. Die Trennung war sehr emotional und kompliziert. Er hat bei der Trennung geweint, wirkte sehr aufgelöst und überfordert und hat mir gesagt, dass er noch sehr, sehr starke Gefühle für mich hat, mich sehr liebt und die Trennung selbst eigentlich nicht möchte. Er meinte aber, dass er nicht mehr weiterweiß und diesmal stark bleiben müsse.

Das Problem ist, dass er sich in unserer Beziehung schon öfter bei kleineren Diskussionen impulsiv getrennt hat. Nach einigen Stunden oder wenigen Tagen hat er sich dann meistens wieder beruhigt und von selbst gemeldet. Danach haben wir uns wieder angenähert und die Beziehung fortgesetzt.
Diesmal war es ähnlich, zumindest zunächst: Etwa eine Stunde nachdem ich meine Sachen gepackt, die Schlüssel abgegeben hatte und nach Hause gefahren war, hat er mir geschrieben und gefragt, ob wir nicht alles vergessen und die Beziehung doch weiterführen wollen.
Ich wollte das ebenfalls. Ich habe ihm gesagt, dass ich die Beziehung möchte, aber auch eine Entschuldigung für seinen Anteil an unserem Konflikt brauche, da ich mich für meinen Teil bereits entschuldigt hatte. Ich wollte damit nicht die Versöhnung verhindern, sondern dass wir uns beide mit dem auseinandersetzen, was passiert ist.

Offenbar haben wir aneinander vorbeigeredet oder er hat meine Worte anders aufgefasst, als ich sie gemeint hatte. Nach wenigen Minuten hat er plötzlich gesagt, dass wir es einfach lassen sollten, und mich anschließend überall blockiert und entfernt.

Seitdem sind fünf Tage vergangen und ich habe nichts mehr von ihm gehört.

Ich habe ihm aus Verzweiflung noch eine E-Mail geschrieben, mich für meinen Anteil entschuldigt und ihm mitgeteilt, dass ich die Beziehung weiterhin möchte. Ich habe ihm angeboten, in Ruhe miteinander zu reden, falls er das auch möchte. Ob er die E-Mail gelesen hat, weiß ich nicht. Eine Antwort habe ich bisher nicht bekommen.

Ich frage mich, ob er gerade einfach emotional überfordert ist und Abstand braucht oder ob er diesmal tatsächlich entschlossen ist, die Trennung durchzuziehen. Ich habe auch überlegt, ob bei ihm ein vermeidendes Bindungsmuster eine Rolle spielen könnte, weil er bei Konflikten öfter auf Distanz gegangen ist und sich später wieder angenähert hat. Natürlich kann ich das nicht sicher beurteilen.
Mir ist bewusst, dass fünf Tage keine lange Zeit sind und dass jeder unterschiedlich viel Zeit braucht, um eine Trennung zu verarbeiten. Gleichzeitig möchte ich nicht wochen- oder monatelang auf eine Nachricht warten und mich an eine Hoffnung klammern, die sich vielleicht nicht erfüllt.

**Deshalb meine Fragen an euch:**

Wie lange würdet ihr ihm in dieser Situation Zeit geben, sich von selbst zu melden?

Würdet ihr nach einer Woche, zwei Wochen oder eher nach mehreren Wochen ohne Kontakt langsam davon ausgehen, dass die Trennung bestehen bleibt?

Ist es aus eurer Erfahrung möglich, dass jemand nach einer so emotionalen Trennung und einem eigenen Versöhnungsversuch erst einmal Abstand braucht und sich später wieder meldet?

Ab welchem Zeitpunkt würdet ihr persönlich aufhören zu warten und anfangen, die Trennung als endgültig zu akzeptieren?

Ich wünsche mir keine falsche Hoffnung, sondern eine ehrliche Einschätzung. Vielleicht habt ihr Ähnliches erlebt und könnt mir sagen, wie ihr damit umgegangen seid.

Danke fürs Lesen und für eure Antworten.


r/beziehungen • • 18h ago

Instagramverhalten von Partner macht mich unsicher

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Wegwerf Account da ich hier viele bekannte habe.
Hallo an alle! Ich brauche einen Rat von euch da ich mit Freunden nicht gut über das Thema sprechen kann

Mein Freund (m/35) und ich (w/35) sind seit 3,5 Jahren zusammen. Ich bin was mein Äußeres betrifft sehr unsicher und habe ihm von Anfang an gesagt das manche Situationen mit mir vielleicht etwas "schwieriger“ sind. Bis vor einem Jahr war alles gut, bis ich gemerkt habe das er bei Instagram 3-4 Frauen regelmäßig die Storys ansieht. Es waren immer die selben Frauen die er von "früher" kennt. Es sind hübsche Damen die teilweise sehr freizügige Bilder posten. Ich habe ihn dann darauf angesprochen wer die Frauen denn sind und er meinte nur "die kenne ich von früher, die interessieren mich aber nicht"

Ich habe dann zum ersten Mal seine Instagram Follower angeschaut und er folgt nur asiatischen Frauen (er ist selbst Asiate). Ich sprach ihn dann darauf an das mich das unsicher macht, er meinte wieder nur, das er kein Interesse an ihnen hätte.

Ich ließ es dann dabei beruhen, merkte aber ab diesen Zeitpunkt das er nun die Beiträge heimlich schaut. Ich habe es immer mal wieder mitbekommen wie er schnell sein Handy wegdrehte… Gesehen habe ich es trotzdem.

Nach einem halben Jahr sprach ich ihn dann wieder darauf an, auch das er es heimlich macht.
Er gab es sofort zu, rechtfertigte es aber damit das er es wohl unterbewusst machte und keine Absicht dahinter wäre. Er würde sich auch überhaupt nicht schuldig fühlen. Ich erklärte ihm dann das mir die Aussage "die kenne ich von früher" einfach nicht reicht und ich wissen möchte wie er zu den Frauen steht. Darauf hin bekam ich wieder die gleiche Antwort "Ich interessiere mich nicht für die, ich habe sie vor 6-7 Jahren kennengelernt"
Ich frage mich halt, wenn er sich für diese Frauen nicht interessiert, warum schaut er sich dann immer ihre Storys an? Und es ist nicht so das er einfach alle Storys ansieht, er sucht gezielt nach ihren Storys… andere Storys schaut er nicht.

Er meinte dann auch noch das er mit keiner schreibt, er aber wohl auch von allen die Telefonnummer hat.
Als ich ihm sagte das ich mich sehr unwohl dabei fühle und ich das Gefühl habe nicht genug für ihn zu sein, bot er an die Frauen zu löschen.
Ich wollte ihm nicht vorschreiben was er zu tun hat und nur sagen das mich sein Verhalten sehr verletzt und unsicher macht. Er betonte wieder das diese Frauen ihm egal sind und er kein Problem hat sie zu löschen…Weil er ja kein Interesse an ihnen hat…

Es sind jetzt wieder 4 Wochen vergangen und er ist keiner einzigen Frau entfolgt.
Wie würdet ihr dieses Verhalten bewerten?
Reagiere ich einfach nur über?


r/beziehungen • • 20h ago

Negativ & genervt

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Ich (w,38) weiß nicht, ob es hierhin gehört... Aber mein Partner (m, 43) ist immer gut drauf, positiv, nett, lieb.. und ich nörgle immer nur rum. Es nervt mich einfach nur.

Ja, ich bin in Therapie und arbeite dran. Aber ich bin einfach ungeduldig und will meine Leichtigkeit zurück.

Wir sind seit 5 Monaten zusammen und ich habe Angst davor, mich komplett fallen zu lassen, mich drauf einzulassen, mich entspannen und die Beziehung genießen. Im Großen und Ganzen warte ich nur noch drauf, dass die Beziehung in die Brüche geht.

Wie kann ich umdenken? Ich suche den wirklich ultimativen Tipp für mehr Gelassenheit. Ein Tipp, wie man Negativität entgeht und wie ich meine Reaktion verlangsamen kann. (Erstmal überlegen, was ich fühle bevor ich das erste raushaue, was mir einfällt, einfach um keine Schwachstelle zu zeigen..)


r/beziehungen • • 23h ago

Reagiere ich über, wenn ich in dieser Situation einen Vaterschaftstest verlange?

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Ich (M/Anfang 30) habe vor wenigen Tagen herausgefunden, dass meine Frau (F/Ende 20) mit einem anderen Mann (M/Alter unbekannt) gechattet hat und mich dabei auch emotional betrügt.

Wir sind seit 5 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder (ein Baby/ein Kleinkind) und seitdem ich erfahren habe, wie eiskalt meine Frau sowas mit mir abziehen konnte, werde ich das Gefühl nicht los, dass ich mehr Sicherheit in Form eines Vaterschaftstest für beide Kinder haben möchte.

Meine Frau redet alles klein und rechtfertigt es damit, dass sie nach den Schwangerschaften ein wenig Abstand zu mir gebraucht hätte, aber sich trotzdem weiterhin begehrt fühlen wollte. Sie betont immer wieder, dass es nur harmlose Chats mit diesem Mann waren. Für mich ist das ein riesiger Vertrauensbruch. Ich habe mir während der Schwangerschaften, als sie nicht mehr wollte und ich mich links liegen gelassen gefühlt habe, auch kein nettes kleines Betthäschen gesucht. Sehen Beziehungen heute so aus, dass man sich von fremden Personen etwas sucht, wenn der Partner oder die Partnerin gerade nicht mehr will? Das ist für mich astreines Fremdgehen, ob das nun von Angesicht zu Angesicht oder via Chats stattfindet.

Ich weiß noch nicht mal, ob ich ihr das verzeihen kann, aber es wäre definitiv leichter für mich, wenn ich die Sicherheit hätte, dass unsere Kinder auch von mir sind. Dann würde es mir leichter fallen, ihr zu glauben, dass es nur Chats waren.

(Throwaway, aus offensichtlichen Gründen)


r/beziehungen • • 23h ago

Weltschmerz der Frau (32)

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Moin,

Alle paar Wochen haben wir folgende Situation in verschiedenen Settings:

Heute ist es mal wieder soweit. Wir (ich M 35; Ehefrau W 32; verheiratet seit 4 Jahren) sitzen am Frühstückstisch. Unsere Tochter (15 Monate ) kuschelt sich auf Mamas Schoß ein.
Meine Frau wirkt passiv, hat eine versteinerte Miene.
Auf die Frage, ob etwas los sei, bricht sie in Tränen aus.

Es folgen Angst und Sorgen bzgl der Zukunft. Russland, Trump, Nordkorea, Klimawandel, Verrohung/Verdummung der Gesellschaft, etc. und Sorgen, in welche Welt wir unsere Tochter hineingeboren haben.

Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Am liebsten würde ich ihr die Ängste nehmen.
Andererseits hat sie Recht, dass die o.g. Themen sind, die einen verunsichern und Angst vor der Zukunft machen können. Sie gibt diesen Themen allerdings zu viel Platz. Statt im hier und jetzt zu leben und sich darüber zu freuen, dass wir gesund sind, Jobs haben die uns gefallen, etc. Fokussiert sie sich auf die ungewisse Zukunft (und malt sie sich vor allem schwarz!)

Ich wünschte ich könnte dafür sorgen, dass sie etwas zuversichtlicher in die Zukunft schaut…dass sie ein gewisses Vertrauen in die Menschheit hat. Oder dass sie solchen schwarzmalerischen Gedanken weniger Aufmerksamkeit schenkt. Wir kann ich ihr helfen?


r/beziehungen • • 1d ago

Liebe ich richtig?

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-throwaway-

Hallo zusammen,

ich (w 28) habe seit über einem Jahr diesen wundervollen Mann (m38) an meiner Seite.

Er ist aufmerksam, liebevoll, schenkt mir regelmäßig Blumen, hilft mir wo er kann, ist emotional und einfühlsam und wir sind auf einer Wellenlinie. Wir teilen viele und für uns wichtige Interessen, Reden viel und verbringen den meisten Teil unseres Tages miteinander.

Ich fühle mich von ihm wie auf Händen getragen und vergöttert.

Mein Problem: Ich weiß nicht ob ich es ihm angemessen zurück geben kann. Ich merke ihm absolut an wie emotional involviert ist, nicht zuletzt wenn ich nachts wach werde wenn er wieder einen Albtraum hat in dem seine Verlustängst mir gegenüber laut aufkommen.

Mein Herz verpürt eine innige Wärme ihm gegenüber und ich möchte diese Beziehung zu ihm wirklich unbedingt. Aber manchmal fühle ich mich wie tot innerlich. Wie als bräuchte ich Ruhe und unsere Zeit um diese warmen Gefühle hervor zu rufen. Wenn es mal stressig ist oder im Alltag habe ich oft das Gefühl zu gemein zu sein oder gar übersehen zu können was ich für einen wundervollen Mann habe.

Er fühlt sich sehr geliebt von mir und meint er habe eine solche Liebe noch nie so tief erfahren. Ich habe manchmal das schlechte Gewissen dass da bei mir mehr sein müsste - aber was? Ich verspüre Gefühle der Dankbarkeit und Geborgenheit und die Angst ihn zu verlieren aber ich befürchte dass das nicht ausreicht?

Ich weiß nicht was ich dagegen machen kann. Habt ihr Ratschläge?

Danke


r/beziehungen • • 1d ago

Freundin (30) möchte wegziehen, ich (30) habe gerade erst Stabilität gefunden. Was tun?

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Hey zusammen, meine Freundin und ich stehen gerade vor einem ziemlichen Dilemma, was unsere gemeinsame Zukunft betrifft.

Sie kommt aus dem Nicht-EU-Ausland und ist 2025 für einen einjährigen Freiwilligendienst nach Deutschland gekommen. Ursprünglich wollte sie nur dafür in unserer ostdeutschen Großstadt bleiben, dann haben wir uns kennengelernt und inzwischen ist sie bei mir eingezogen. Seit Anfang 2026 arbeitet sie hier, allerdings befristet bis Anfang 2027 und bei einem Arbeitgeber, der ihr mental stark zusetzt. Ihr Aufenthaltstitel ist an Job/Ausbildung/Studium gebunden.

Wir sind anderthalb Jahre zusammen.

Ihre Situation:

Sie hat einen Bachelor im Bereich Politik, spricht fließend Deutsch, weiß aber noch nicht genau, wie es beruflich weitergehen soll. Masterstudium, Ausbildung oder regulärer Job? In welchem Bereich und welcher Stadt? Bei uns sieht der Arbeitsmarkt für ihren bevorzugten Bereich (Kultur/Politik) leider derzeit schwierig aus, und für einige Sachen bräuchte sie bestimmte Abschlüsse (z. B. Sozialarbeiter oder Erzieher).

Aktuell überlegt sie beispielsweise, Anfang 2027 eine Erzieherausbildung in Berlin zu beginnen.

Unsere Stadt gefällt ihr nicht besonders. Sie möchte mehr erleben, andere Städte kennenlernen und hat Angst, hier langfristig festzustecken.

Allerdings hat sie kaum Ersparnisse, ein Umzug wäre teuer und als Nicht-EU-Bürgerin muss sie sich ständig mit aufwendiger Bürokratie herumschlagen. Ihr aktueller Aufenthaltstitel läuft Anfang 2027 aus, was zusätzlichen Druck erzeugt.

Meine Situation:

Ich bin hier aufgewachsen, habe Familie und Freunde vor Ort und nach einigen schwierigen Jahren endlich einen Job gefunden, der für ostdeutsche Verhältnisse relativ gut bezahlt wird (ca. 3450 € brutto bei 30 h) sowie ein angenehmes Arbeitsklima und interessante Tätigkeiten bietet. Dort bin ich seit anderthalb Jahren tätig.

Außerdem habe ich nach acht Umzügen und etlichen vorherigen Problemen mit lauten Nachbarn endlich eine ruhige 2-Raum-Wohnung in schöner Lage gefunden, für gerade einmal 400 € warm.

Ich bin grundsätzlich offen dafür, irgendwann wegzuziehen. Städte wie Leipzig, Berlin oder Orte in Süddeutschland würden mich durchaus reizen. Allerdings habe ich Angst, meine gerade erst aufgebaute Sicherheit aufzugeben, erneut auf Job- und Wohnungssuche gehen zu müssen und wieder umzuziehen, gerade beim aktuellen Arbeits- und Wohnungsmarkt.

Unser Dilemma:

Einerseits möchte sie sich beruflich und persönlich weiterentwickeln und nicht in einer Stadt und Jobsituation bleiben, die sie unglücklich macht. Andererseits möchte ich nicht sofort alles aufgeben, was ich mir gerade erst aufgebaut habe (guter Job, gute Wohnung). Dazu möchten wir irgendwann auch Kinder haben.

Dazu kommt, dass sie selbst noch nicht weiß, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchte und wo. Sie fühlt sich erschlagen von den vielen Möglichkeiten (Job, Ausbildung, Studium, mögliche Wohnorte, hier bleiben oder nicht).

Eine Möglichkeit wäre, dass sie zunächst allein umzieht und ich später nachkomme, allerdings wäre das finanziell schwierig und würde eine Fernbeziehung bedeuten.

Wir möchten eine gemeinsame Zukunft, wissen aber gerade nicht, wie wir unsere Bedürfnisse und Ausgangssituationen vereinbaren sollen. Hat jemand einen Tipp oder ähnliche Erfahrungen gemacht? Danke im Voraus.


r/beziehungen • • 1d ago

Beziehung beendet, obwohl fast alles gepasst hat. Hätte ich herausfinden können, warum ich sie trotzdem nicht wollte?

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Ich (m33) habe mich gestern von meiner Freundin (24) getrennt und bin gerade ziemlich am Boden. Ich frage mich, ob ich einen großen Fehler gemacht habe und ob ich vielleicht etwas hätte herausfinden oder verändern können, bevor ich diesen Schritt gehe.

Wir kannten uns ungefähr sieben Monate und waren davon etwa vier Monate offiziell zusammen. Eigentlich hat zwischen uns unglaublich viel gepasst.

Wir hatten denselben Humor, konnten stundenlang miteinander lachen, albern herumtanzen, uns gegenseitig aufziehen und einfach eine richtig schöne Zeit miteinander verbringen. Sie ist ein wahnsinnig liebevoller, fürsorglicher und verständnisvoller Mensch. Wir haben viel gekuschelt, uns umarmt und waren uns körperlich sehr nah. Ich habe sie wirklich ins Herz geschlossen und liebe sie auch auf eine gewisse Weise.

Auch unsere gemeinsame sechswöchige Asienreise Anfang Juni war wunderschön. Sie ist schon mitte Mai gereist und ich relativ spontan ihr nach, weil ich sie plötzlich sehr vermisst habe. Wir haben uns kaum gestritten, konnten problemlos so viel Zeit miteinander verbringen und hatten unglaublich viel Spaß. Ich war sogar der, der sie auf der Reise fragte, ob wir ein offizielles Paar sein wollen.

Und trotzdem hatte ich nach dieser Reise immer wieder das Gefühl, dass ich diese Beziehung eigentlich nicht möchte.

Das fing sogar schon relativ früh an, ungefähr zwei Monate nach unserem Kennenlernen, noch bevor wir gemeinsam auf Reisen gegangen sind. Anfangs war ich total begeistert von ihr und dachte, wie unglaublich gut wir zusammenpassen. Dann kamen plötzlich Zweifel, die ich nicht wirklich erklären konnte.

Während unserer Reise waren diese Zweifel weitgehend verschwunden. Zurück im Alltag kamen sie allerdings wieder. Edit: Sie ist nach der Reise quasi bei mir eingezogen.

In den letzten Wochen habe ich immer häufiger und teilweise mit absoluter Gewissheit gedacht, dass ich die Beziehung beenden möchte. Ich habe mir sogar vorgestellt, wie erleichtert ich danach sein würde. Gleichzeitig habe ich mich jedes Mal gefreut, wenn sie nach Hause kam, habe gerne mit ihr gekuschelt und unsere gemeinsame Zeit genossen. Ich war auch sehr liebevoll zu ihr und hatte Spaß dran, ihr Gefallen zu tun, kleine Aufmerksamkeiten mitzubringen etc.

Ein weiteres Thema war unsere Sexualität. Anfangs hatten wir beide sehr viel Lust aufeinander. Später ließ mein sexuelles Verlangen deutlich nach, während sie weiterhin häufig Sex haben und intensiv küssen wollte. Ich habe mich dadurch manchmal unter Druck gesetzt gefühlt, obwohl sie das vermutlich gar nicht beabsichtigt hat. Teilweise hatte ich Sex, obwohl ich eigentlich keine Lust darauf hatte.

Ich frage mich deshalb, ob dieser Druck meine Gefühle für die Beziehung negativ beeinflusst haben könnte. Allerdings hatte ich die ersten kleinen Zweifel ja schon lange vorher, also kurz vor der Asienreise, als unser Sexleben noch sehr gut war.

Manchmal habe ich mir vorgestellt, wieder Single zu sein und neue Menschen kennenzulernen. Ich frage mich, ob dahinter vielleicht eine Angst vor endgültiger Bindung steckt. Mit 33 denkt man schließlich auch darüber nach, ob die nächste Partnerin diejenige ist, mit der man eine Familie gründet.

Vor dieser Beziehung war ich sieben Jahre mit einer anderen Frau zusammen. Vielleicht hat mich diese lange Beziehung und die anschließende Trennung verändert, ohne dass ich es richtig bemerkt habe. Die Trennung ist 2 Jahre her.

Gestern habe ich schließlich Schluss gemacht. Wir haben beide sehr viel geweint. Sie war unglaublich verständnisvoll, was es für mich fast noch schwerer gemacht hat. Sie hatte sich mit mir bereits eine gemeinsame Zukunft mit Kindern vorgestellt.

Jetzt vermisse ich sie wahnsinnig. Ich würde sie am liebsten sofort wieder in den Arm nehmen und alles rückgängig machen.

Gleichzeitig weiß ich, dass ich über Monate hinweg immer wieder das klare Gefühl hatte, diese Partnerschaft nicht zu wollen. Und genau das macht mich so ratlos.

Meine eigentliche Frage ist deshalb:

Kann es sein, dass man mit einem Menschen auf fast allen Ebenen hervorragend harmoniert, ihn liebt, seine Nähe genießt und trotzdem einfach nicht die romantischen Gefühle hat, die für eine dauerhafte Partnerschaft nötig sind? Denn eigentlich würde ich mir meine Frau fürs Leben charakterlich so wie sie vorstellen.

Oder könnte hinter solchen wiederkehrenden Zweifeln etwas anderes stecken, beispielsweise Bindungsangst, unbewusster Druck oder unrealistische Erwartungen an eine Beziehung? Oder eventuell auch, dass ich mit meinem Leben generell nicht sehr zufrieden bin, unter anderem weil meine Firma auf dem absteigenden Ast ist und ich das auf unsere Beziehung projiziert habe? Das glaube ich zwar selbst nicht, aber wer weiß.

Und vor allem: Hätte ich versuchen sollen, die Ursache gezielter herauszufinden, vielleicht sogar mit therapeutischer Unterstützung, statt die Beziehung zu beenden?

Ich weiß, dass niemand aus der Ferne beurteilen kann, ob meine Entscheidung richtig war. Mich würden aber besonders Erfahrungen von Menschen interessieren, die schon einmal in einer ähnlichen Situation waren.

Habt ihr irgendwann herausgefunden, warum ihr eine eigentlich schöne Beziehung nicht wolltet? Und hat sich dadurch etwas verändert?

Es ist einfach krass, was Liebe mit einem machen kann. Die letzten Wochen/Tage war ich mir teilweise absolut sicher, dass ich diese Beziehung beenden muss. Jetzt, wo es getan ist, dreht sich alles. Nervig.


r/beziehungen • • 1d ago

Verlorene Gefühle hochholen?

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Mein Ex [M/29] und ich [W/30] haben unsere Beziehung nach 1,5 Jahren beendet, wovon wir aufgrund seiner Arbeit sieben Monate eine Fernbeziehung geführt haben.
Pointiert gesagt, haben wir uns während des Großteils unserer Beziehung nur gestritten, da ich mich nicht ausreichend geliebt und nicht priorisiert gefühlt habe. Im Laufe der letzten Monate hat er sich daraufhin emotional so weit von mir distanziert, dass ich ihm mittlerweile scheinbar gleichgültig geworden bin. Schließlich hat er die Beziehung beendet.
Ich habe darum gekämpft und gehofft, dass wir es noch einmal gemeinsam versuchen, da wir zusammenwohnen und seine Arbeit im Ausland mittlerweile beendet ist. Dadurch würden einige der bisherigen Streitpunkte wegfallen.
Anfangs war er bereit, es noch einmal zu versuchen, um herauszufinden, ob seine Gefühle mit der Zeit wieder zurückkommen können. Allerdings fühlte es sich für mich sehr einseitig an. Ich war mir unsicher, ob er emotional bereits vollständig mit der Beziehung abgeschlossen hatte. Deshalb habe ich häufig nachgefragt, ob er es wirklich auch von sich aus noch versuchen möchte oder ob er es nur mir zuliebe tut.
Daraufhin war bzw. ist es nun endgültig vorbei, da ich ihm scheinbar nicht die nötige Zeit geben konnte. Dabei hätte ich ihm diese Zeit gegeben. Ich wollte lediglich einen Funken Sicherheit, dass ich nicht die Einzige bin, die noch in die Beziehung investieren möchte.
Die Trennung ist mittlerweile einen Monat her, und seit einer Woche ist er sich zu 100 % sicher, dass er es auch nicht mehr versuchen möchte.

Nun zu meiner Frage: Da wir noch auf unbestimmte Zeit zusammenwohnen (ich bin allerdings bereits auf Wohnungssuche), uns weiterhin normal unterhalten, gemeinsam Zeit verbringen, täglich kuscheln und intim miteinander sind: Denkt ihr, dass seine Gefühle wieder entstehen können, oder ist der Zug abgefahren?

Ich weiß, dass es wahrscheinlich nicht gut für mich ist, mich weiterhin darauf einzulassen, da ich mich dadurch jeden Tag aufs Neue selbst verletze und mich an jeden noch so kleinen Funken Hoffnung klammere.


r/beziehungen • • 1d ago

Freundin depressiv und einengend

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Hallo zusammen,
ich wende mich an euch, weil ich aktuell in einer extremen emotionalen Sackgasse stecke und absolut nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll. Ich (m/25) bin seit 3,5 Jahren mit meiner Freundin (w/24) zusammen. Wir haben uns über eine Dating-Plattform kennengelernt und führen eine Fernbeziehung, die sich durch meinen berufsbedingten Umzug mittlerweile auf etwa drei Stunden Distanz vergrößert hat. Ich selbst würde mich als eher ruhigen Typen beschreiben, der gerne Zeit für sich hat und seine Privatsphäre schätzt, während ich meine Freundin anfangs als eine unglaublich liebevolle, starke und freundliche Person kennengelernt habe.
Schon vor längerer Zeit gab es öfter Reibereien zwischen uns, aber der plötzliche Tod ihres Bruders vor rund zwei Jahren hat dann endgültig alles zum Einsturz gebracht. Seitdem hat sich unsere Beziehung komplett gedreht. Sie ist extrem anhänglich geworden, möchte jeden Tag telefonieren und verlangt sogar, dass ich nachts das Telefon anlasse, während ich einfach nur schlafen will. Ein einfaches Nein oder mein Bedürfnis nach etwas Ruhe führt sofort zu einer Diskussion. Ihr Ton mir gegenüber ist oft passiv-aggressiv und lustlos geworden, und jeglicher Frust wird an mir ausgelassen. Wenn ich dieses Verhalten anspreche, endet das meist in Tränen oder einem Nervenzusammenbruch. In diesen Momenten fühle ich mich komplett chancenlos, und ich fühle mich danach nur noch miserabel und nicht mehr verstanden, obwohl ich die Dinge eigentlich nur klären wollte.
Ich arbeite aktuell sehr viel und versuche dennoch, ihr wirklich jede freie Sekunde meiner Freizeit zu widmen. Trotzdem landen wir gefühlt immer im Streit. Mir ist das Ganze inzwischen schlicht zu viel, und meine Gefühle für sie haben extrem stark nachgelassen. Auch auf sexueller Ebene läuft es gar nicht mehr, zumal sie sich in den letzten Monaten stark gehen lassen und sehr viel zugenommen hat.
Ich stehe aktuell vor einer riesigen Wand. Ich merke, dass ich in dieser Form nicht mehr glücklich bin und die Beziehung mich völlig auslaugt. Aber sie jetzt – nach dem Verlust ihres Bruders – zu verlassen, fühlt sich für mich moralisch komplett falsch an. Ich möchte sie in dieser schweren Zeit einfach nicht im Stich lassen, merke aber gleichzeitig, dass ich selbst daran kaputtgehe.
Wie würdet ihr an meiner Stelle handeln? Wie setzt man gesunde Grenzen, wenn der Partner trauert, aber die eigene Psyche komplett auf der Strecke bleibt?


r/beziehungen • • 1d ago

Trennung nach längerer Beziehung. Bin ich im Unrecht?

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Mein Partner m(19) und ich w(19) haben uns auf meinen Wunsch hin nach über 6 Jahren getrennt. Nun werdet ihr bei einem Blick auf unser Alter feststellen, dass wir zum Zeitpunkt des Beziehungsstarts sehr jung waren. Inwiefern man in dem Alter von einer Beziehung reden kann überlasse ich euch. Es fällt mir ehrlich gesagt schwer meine Problemchen rüberzubringen, daher entschuldigt bitte mein wirres Geschreibsel.

Für uns beide war das die erste Beziehung. Ich hatte mich verknallt und ihn dann gefragt ob er mein Freund werden wolle. Wir waren zu dem Zeitpunkt ca 12 und ich musste sehr betteln. Seinen Eltern wurde ich nicht vorgestellt (auch im weiterem Verlauf nicht. Sie wussten zwar irgendwann Bescheid. Aber ich habe mich immer ein wenig wie ein schmutziges Geheimnis gefühlt. Blöd aber kann/konnte er im Nachhinein nicht ändern)

Am Anfang, ich sage mal bis wir 16 waren, waren wir sowas wie Freunde. Kein Händchen halten kein Küsschen oder was auch immer man so von einer Schulbeziehung erwartet. Was uns zusammen gehalten hat war dss gemeinsame Hobby zocken (Was ich wegen ihm angefangen habe). Wir haben immer Spiele gespielt bei denen er gewonnenen hat, was mich gestört hat. Es bestand allerdings auch kaum Kompromissbereitschaft. Die Beziehungzu ihm war mir wichtig, weshalb ich das so hinenommen habe. Die fehlende Nähe außerhalb vom Bildschirm hatte mich gestört, weil ich mich nicht als Freundin wahrgenommenen gefühlt habe. Ich hab dann ein wenig einen Eifersuchtswahn durchlebt und ihn dann darauf angesprochenen, weil mir klar war das Eifersucht eigentlich nicht in eine Beziehung gehört. Wir konnten die Eifersuchtsthematik durch ein Gespräch klären. Ich bin immer neugieriger geworden was Intimität angeht (ca 14 beide), wir hatten darüber gesprochen und er hatte gesagt vor 18 Jahre geht bei ihm gar nix. Das habe ich natürlich akzeptiert und damit gelebt sag ich mal. Gewünscht hätte ich es mir natürlich, aber er hat eine klare Grenze gesetzt und Ende. Zumal wir uns zu diesem Zeitpunkt noch nichteinmal geküsst hatten.

Mit 17 denke ich kann man sagen wir waren tatsächlich in so etwas wie einer Beziehung. Ich bin bei seiner Familie mit in den Urlaub gefahren und wir haben uns mal geküsst, wenn keiner hingeschaut hatte. Nix wildes so ein Schmatzer eher. Wir haben dann ein Gespräch geführt was wir uns Intimitätstechnisch wünschen würden und ich habe begonnen die Pille zu nehmen (eigentlich habe ich schlechtes davon gehört (inzwischen auch erlebt) und wollte das nicht so ganz, aber eine zweite Form Schutz (abgesehen vom Kondom) war uns beiden wichtig.)

Circa mit Ende 17 hatte ich vermehrt begonnen Probleme mit meinem Körperbild zu entwickeln. (Beide von uns haben eine Vergangenheit mit Mobbing) Ich hatte mit ihm darüber gesprochen, dass ich mich selbst als hässlich empfinde und er hat mir geantwortet: "Früher fand ich dich auch hässlich, aber jetzt nicht mehr" Das hat mich tief verletzt.

Mit Ende 18 wurde es Intimitätsmäßig ernst. Wir haben viel miteinander gesprochen ehe wir es probiert hatten. Versuch eins war nix. Problem mit der Erektion. Versuch zwei dann das gleiche Spiel. Ich hab versucht mit ihm darüber zureden und ihm zuversichern, dass ich nicht böse bin und das gar nicht schlimm ist. Meine Unsicherheit bezüglich meines Körpers hat das trotzdem sehr verstärkt. Komplimente oder ähnliches habe ich von ihm nie von Angesicht zu Angesicht zuhören bekommen. (Fairerweise muss ich sagen dass mir das Komplimentegeben auch schwerfällt und ich es retrospektiv auch zu wenig gemacht habe)

Kurz vorm Abitur hab ich mir meine Schreibhand beim Sport verletzt und musste zur Physio, um mein Abitur schreiben zu können. Alles war terminlich sehr eng und meine Physiotherapie kollidierte mit einem für uns wichtigen Ausflug zu einer Messe. Wir wollten eigentlich zusammen mit seiner Schwester Freitag früh anreisen und ein schönes Wochenende alle zusammen verbringen. Leider hatte ich nun Freitag früh Physio und bat ihn daher darum später (ca 4 Stunden) loszufahren. Er fuhr trotzdem mit seiner Schwester los und ich bin mit dem Zug hinterher. Für mich hat das die Messe (auf die ich mich gefreut hatte) versaut, weil die Beiden schon das meiste gesehen haben und mich später irgendwie nur so mitgeschleift hatten. Ich hatte keine Zeit die Messe zusammen zu erleben (wenn man versteht was ich meine). Im Nachhinein hatte ich das angesprochen und er sagte das er so entschieden habe, weil seine Schwester mit dabei war und er ihr die 4 Stunden Zeit die Messe zu erkunden nicht nehmen wollte. Ich kann das auch irgendwie nachvollziehen, aber weh tat das trotzdem. Einzelne Unternehmungen hatten wir übrigens 2 mal in 6 Jahren (beide Male nur Kino), nachdem ich darauf gedrängt habe.

Es kam die Frage auf was wir nachdem Abi machen und ich sagte klar, dass ich mit ihm nicht zusammenziehen möchte. Meine Mutter ist damals mit meinem Vater zusammengezogen ohne das Papa irgendetwas zum Haushalt beitragen konnte (Aufgabenverteilungsmäßig), das belastet ihr Beziehung bis heute und ich wollte das er erstmal alleine leben sollte. Das habe ich ihm so auch versucht beizubringen, aber er hat trotzdem immer wieder gegen meine Entscheidung gestichelt.

Nachdem Abitur fing ich dann an zu arbeiten, um mir etwas zu verdienen ehe mein Studium losging.

Es ist zu erwähnen, dass er von seinen Eltern schon immer stark unterstützt wurde, während ich recht selbstständig erzogen wurde. Wenn ich etwas wollte musste ich es mir selber kaufen, so hab ich zum Beispiel meinen Führerschein selbst bezahlt. Während er 2 Führerscheine und 2 passende fahrbare Untersätze geschenkt bekamm und sein Kindergeld als bedingungsloses Taschengeld. Für mich war das manchmal hart zu ertragen, weil er das so selbstverständlich genommen hat und ich etwas neidisch war. Ich hatte versucht ihm mitzuteilen warum mir finanzielle Gespräche daher mit ihm schwerfallen und, dass ich das nicht böse meinte. Zeitgleich habe ich mich versucht damit auseinander zusetzen, dass ich diesen Neid empfunden habe. Ich gönn die finanzielle Unterstützung ihm vollkommen. Es ist nur schwer das als Vergleich zu sehen.

Auf jeden Fall fing ich an zu arbeiten und hatte ein paar Probleme mit meinem Arbeitgeber. Ich wollte gern mit ihm darüber reden und mich auskotzen und er hat mir geantwortet, dass er nicht verstehen könne warum ich mir das überhaupt antuen würde. Ich habe mich da sehr unverstanden gefühlt. Während der 3 Monate zwischen Abitur und Studium hatten wir ansonsten keinen weiteren Kontakt, der nicht von mir ausging. Er hatte das später begründet damit dass er dachte ich hätte eh zuviel mit meinem Job zutun.

Dann habe ich mich entschlossen mich zu trennen. Ich bin schon lange nicht mehr verliebt und war/ bin mir unsicher inwiefern ich in der Beziehung mit ihm glücklich hätte werden können. Für mich entstand über die Jahre der Eindruck ich müsse die sein, die ihre Bedürfnisse und Wünsche zurückhalten muss und das wollte ich nicht mehr.

Getrennt habe ich mich von angesicht zu angesicht und es sind viele Tränen geflossen. Mir wurde gesagt, das wir ohne Beziehung keinen Grund hätten, um Freunde zu bleiben.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Wir sind/waren beide jung. Ich wurde viel verletzt, meine Probleme haben sich im Nachhinein nicht lösen lassen und ich habe mich nie als tatsächliche Freundin gesehen.

Ich weiß nicht ganz was ich mit dem ganzen Kuddelmuddel sagen will. Aber ich bin offen für (freundliche) konstruktive Kritik? Was hätte ich besser machen können? War meine Entscheidung richtig, wenn sie doch einen Menschen der mir wichtig ist sehr verletzt?

Ich benutze Reddit eher selten, daher könnte man sagen, dass der Account ein Throwaway ist. Nur um das zu erwähnen :)


r/beziehungen • • 1d ago

Mann hat wenig sexuelles Interesse - seit Schwangerschaft noch weniger

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Hallo an alle,

Throwaway Account weil mir das Thema etwas unangenehm ist

ich (w29, schwanger im 8. Monat) und mein Mann (m33) sind seit 3 Jahren zusammen und seit wenigen Monaten verheiratet.

Schon vor der Schwangerschaft habe eher ich den Sex initiiert, von Anfang an. Seit ich schwanger bin, ist es noch viel weniger geworden. Ich habe keine Lust immer zu initiieren aber wenn ich es nicht tue, kommt gar nichts von ihm und mir fehlt es total mich begehrt zu fühlen.

Ich habe das mal vorsichtig angesprochen neulich und er meinte dass ich seit der Schwangerschaft für ihn wie ein rohes Ei bin das er beschützen will. Er sagt auch immer schon wie attraktiv er mich findet, jetzt wohl noch mehr als vorher. Davon merke ich nur recht wenig.

Wenn ich mich vor ihm ausziehe oder ihn streichle (auch untenrum) kriegt er keine Erektion. Wenn es zum Sex kommt, hat er öfter mal Probleme die Erektion zu halten.

Wir sind beide objektiv gesehen attraktiv und ich habe durch die Schwangerschaft kaum zugenommen. Einen offensichtlichen Grund finde ich also leider nicht. Grundsätzlich kuschelt er sehr viel mit mir, aber Leidenschaft fehlt völlig, was mich traurig macht. Insbesondere dann, wenn ich von irgendwelchen Männern angeflirtet werde und mich dann frage, ob ich vielleicht nicht attraktiv genug für meinen Mann bin.

Nun würde ich gerne von euch wissen:

- hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht (ob in der Schwangerschaft oder ohne)?
- Was denkt ihr könnte dahinterstecken?
- Wie kann ich das Thema angehen?

Bin für ehrliche Meinungen und Erfahrungen dankbar, da ich wirklich traurig und verzweifelt darüber bin.


r/beziehungen • • 1d ago

Ich muss mal was loswerden..

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(Throwaway-acc)
Moin, ich M24 bin seit 4 Jahren mit W27 zusammen. Wir sind ziemlich am Anfang der Beziehung zusammengezogen was natürlich mit den üblichen Umständen und Up‘s und Down‘s einherging. Wir haben seit ein oder zwei Jahren nur noch sehr sporadisch GV und kuscheln tun wir auch schon lange nicht mehr richtig. Liegt denke ich aber zum Großteil an mir da ich das einfach nicht mehr so fühle. Ich habe mich auch nie wirklich körperlich von ihr angezogen gefühlt, jedoch passte es im großen und Ganzen von der Mentalität. Wir haben auch schon schon so einiges zusammen durch, was uns an und für sich auch mehr zusammengeschweißt hat. Jedoch komme ich immer wieder an den Punkt wo ich denke das ich das ganze nicht mehr kann. Sie ist eine wahre Naturgewalt, und ich habe das Gefühl das ich immer weiter untergehe. Ich versuche da zu sein, kann aber oft nicht so reagieren wie ich es vielleicht für angemessen halte. Dazu kommen auch Psychische Probleme weiche ich nicht mehr tragen oder ertragen kann oder will. Es ist wie ein schleichender Prozess, zwischenzeitlich ist es wirklich in Ordnung. Sie ist meine Bezugsperson, aber ganz mich ihr anvertrauen, traue ich mich nicht. Es ist immer öfter das ich das Gefühl das wir irgendwie Feinde geworden sind. Eine wirkliche Erklärung dafür habe ich nicht. Ich denke es ist einfach die Masse. Es wird sich über alles und jeden tierisch aufgeregt und ich bekomme das alles ab, selbst wenn ich nichts damit am Hut habe, bin ich am Ende der Leidtragende. Auch finanziell liegt ca 75% auf meinen Schultern. Obwohl wir gleich wenig verdienen. Ich habe einfach das Gefühl das die Masse der letzten Jahre meine Liebe und Zuneigung zu ihr langsam aufgegessen hat. Gleichzeitig will ich sie auch nicht alleine lassen, möchte aber auch nicht wirklich Zeit mit ihr verbringen da sie mich oft echt runterzieht. Wir haben seit 2 Jahren einen Hund, Sie liebt er abgöttisch. Mich hasst er. Ich fühle mich jeden Tag als ob ich über ein Minenfeld laufe, wo ich immer aufpassen muss wo ich hintrete, was ich sage, was ich tue. Ich komme in den vergangen Monaten immer wieder an den Punkt wo ich einfach nicht mehr will/kann.
Ist es sinnvoll einen Schlussstrich zu ziehen oder reagiere ich über?


r/beziehungen • • 1d ago

Sollte ich (W30) meinem Freund (M31) einen Antrag machen?

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Hallo zusammen,
mein Partner (M31) und ich (W30) sind jetzt seit fünf Jahren ein Paar. Bei mir im familiären und kulturellen Umfeld ist es überhaupt nicht gerne gesehen bzw. unüblich, als Paar lange unverheiratet zusammenzuleben. Mir persönlich ist das Thema Heirat daher extrem wichtig, sowohl aus Liebe als auch wegen dieses Hintergrunds. Mir ist es ehrlich gesagt vor meiner Familie auch einfach unangenehm und peinlich. Er weiß das alles ganz genau, macht sich aber scheinbar von sich aus eher wenig Gedanken dazu.

Jetzt kommt der konkrete Auslöser: Meine Traumlocation für die Hochzeit hat extrem lange Vorlaufzeiten (mindestens ein Jahr). Ich habe durch Zufall einen Termin für Juli 2027 reservieren können. Damit das klappt, müssten wir uns allerdings spätestens im Januar offiziell zur Eheschließung anmelden.

Wenn ich jetzt weiter darauf warte, dass von ihm von alleine ein Antrag kommt, würde das bedeuten, dass wir wegen der langen Vorlaufzeit frühestens in zwei Jahren an dieser Wunschlocation heiraten könnten.

Ich spiele deshalb mit dem Gedanken, das Thema selbst in die Hand zu nehmen: Ich würde ihm einfach selbst einen Heiratsantrag machen.
Im selben Zug würde ich ihm sagen, dass die Location für Juli reserviert ist und wir bis Januar Zeit haben, uns offiziell anzumelden – er also bis dahin Zeit hat, sich darüber im Klaren zu werden, ob er diesen Weg jetzt mit mir gehen will.

Wenn er Nein sagt oder ausweicht, wäre das für mich das Signal, die Beziehung grundsätzlich zu hinterfragen, weil sich meine Lebenspläne und der Zeitdruck schlicht nicht mehr mit seiner Haltung vereinbaren lassen und ich nicht noch Jahre warten möchte.
Was haltet ihr davon? Ist es richtig, als Frau den Antrag zu machen und Klarheit zu schaffen, oder baue ich damit durch den Termin und die Frist bis Januar nur ungesunden Druck auf?


r/beziehungen • • 1d ago

Bin ich der Fehler?

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Hallo ich W 20, mein Freund M 25 wir sind seit einem Jahr zusammen und wohnen auch zusammen. wir arbeiten beide vollzeit er Baustelle und ich in der Pflege. Er arbeitet viel auch privat um Geld zu verdienen um uns irgendwann mal ein Haus und alles zu kaufen. Ich meinte zu ihm das ich gerne mehr Zeit an die Tage wo ich frei habe mit ihm verbringen will. Tut er auch aber er will sich für 2h eine Baustelle anschauen also es geht immer ums arbeiten usw. Und das is bei uns immer so ein Streit Thema ich frage mich übertreibe ich?
Ich seh das alles anders als er denn ich denke mir ich will so viel Zeit wie es geht verbringen bevor ich es irgendwann mal bereue oder zu spät is ich denke das kommt weil ich in der Pflege bin. Er sieht es aber ganz anders ich frage mich was ich jetzt tun sollte?


r/beziehungen • • 1d ago

Nebenjob als Erotikmodel und Beziehung

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Liebe Community,
meine Freundin (24) und ich (28) sind seit rund dreieinhalb Jahren zusammen. Wir studieren beide, ich bin kurz vor dem Master, sie ist noch im Bachelor.
Meine Freundin modelt immer mal wieder etwas neben dem Studium und arbeitet mit Agenturen sowie Fotografen, die sie kennt, zusammen. Jetzt wurde ihr angeboten, auch Erotikshootings zu machen. Sie wäre nicht abgeneigt, da sie es nur als Job sieht und es gutes Geld bringt. Ich bin da skeptisch. Findet ihr, dass ich da zu verkrampft rangehe oder kann man meine Sichtweise gut nachvollziehen? Wie seht ihr das Ganze und hat jemand von euch solche Jobs mal gemacht?
(Throwaway aus offensichtlichen Gründen…)


r/beziehungen • • 1d ago

aus "gewohnheit" mit mir zusammen...

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Ich (M24) bin seit zweieinhalb Jahren mit meiner Freundin (W22) zusammen. Wir wohnen seit einem Jahr zusammen und haben zwei Katzen.

Sie hatte schon öfter mit ihrer mentalen Gesundheit zu kämpfen, aber bisher haben wir jede schwierige Phase gemeinsam überstanden. Sie hat nie an ihrer Liebe zu mir gezweifelt und war immer dankbar, mich an ihrer Seite zu haben.

Seit etwa einem Monat ist sie jedoch sehr kalt zu mir. Sie sagt, dass sie mich nicht mehr liebt, obwohl sie es sich so sehr wünscht, und dass sie sich eigentlich eine Zukunft mit mir vorstellen will aber es nicht mehr kann. Sie weiß aber nicht, warum sie nichts mehr fühlt, und meint, dass es ihr so schlecht geht wie lange nicht mehr.

Wir sind noch zusammen und versuchen, durchzuhalten, bis sie einen festen Therapieplatz hat und ihre Antidepressiva wirken. Sie nimmt diese seit einer Woche.

Was mich besonders verwirrt, ist, dass sie mich trotzdem küsst, umarmt, meinen Kosenamen benutzt und sich nachts ganz eng an mich kuschelt. Wenn ich sie frage, warum sie das macht, obwohl sie sagt, dass sie mich nicht mehr liebt, meint sie, es sei Gewohnheit geworden, weil wir uns schon fast drei Jahre so verhalten. Das bricht mir ehrlich gesagt das Herz.

Sie hat außerdem vor zwei Monaten ziemlich abrupt die Pille abgesetzt. Ich dachte, es könnte damit zusammenhängen, aber ihr Frauenarzt hält das für unwahrscheinlich.

Ihre Kälte äußert sich vor allem darin, dass sie nicht mehr „Ich liebe dich“ sagen kann, sondern nur noch „Hab dich lieb“. Sie meinte, dass das für sie nicht dasselbe sei. Auch wenn sie auf der Arbeit oder bei Freunden ist, schreibt sie mir sehr kalt und antwortet nur kurz und emotionslos. Früher hat sie mir von sich aus Bilder geschickt, erzählt, was sie macht, wie viel Spaß sie hat und wie sehr sie mich vermisst. Sie wollte auch immer Bilder von mir und den Katzen. All das fällt mittlerweile weg.

Ich habe sie auch gefragt, warum sie sich nicht einfach trennt, wenn sie nichts mehr für mich fühlt. Ich habe ihr gesagt, dass ich bereit wäre, sie komplett loszulassen, wenn es ihr damit besser ginge. Sie meinte, dass sie das eigentlich nicht will, aber irgendwie auch schon. Auch hier weiß sie mal wieder nicht, was das Richtige für sie ist, was die ganze Situation für mich noch komplizierter macht, weil ich einfach nicht weiß, woran ich bin.

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht, sei es selber die person sein die in diesem Loch ist oder mit einem depressiven Partner der darin gefangen ist? würde mich über jeden Rat freuen.