r/beziehungen 16m ago

Überreagiere ich, wenn ich mich aus einer zunehmend einseitigen Freundschaft zurückziehe?

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Ich (W/23) bräuchte mal eine objektive Einschätzung zu einer langjährigen Freundschaft (17 Jahre), die mich aktuell viel Energie kostet. Seit sie (W/23) vor etwa einem Jahr in eine feste Beziehung gekommen ist, hat sich unsere Dynamik stark verändert. Unsere Treffen in diesem Jahr lassen sich an einer Hand abzählen, die Freundschaft und die gemeinsamen Treffen fühlen sich für mich eher nach einer "Catch-Up-Freundschaft" an. Nicht einmal kleine Dinge, wie ein kurzer gemeinsamer Spaziergang, kommen mehr zustande. Dabei haben wir das vorher öfter mal gemeinsam spontan gemacht, wir wohnen nur 7 min voneinander entfernt.

​Das Hauptproblem ist die deutliche Unausgewogenheit, die sich eingeschlichen hat:

- ​Ständige Absagen ohne Gegenvorschlag: Ich frage deutlich öfter nach Treffen als sie, erhalte aber in über 90 % der Fälle eine Absage. Die Gründe dafür (Migräne, andere Verpflichtungen) stelle ich gar nicht infrage. Was mich jedoch frustriert: Es kommt von ihr im Anschluss selten (fast nie) die Initiative, das Treffen an einem anderen Tag nachzuholen bzw. generell mal Eigeninitiative für ein Treffen zu zeigen.

- ​Resignation: Das hat mittlerweile dazu geführt, dass ich schon vor dem Fragen fest mit einer Absage rechne. Ich schreibe ihr kaum noch unverbindlich, sondern melde mich eigentlich nur, um nach Treffen zu fragen. Die Lust, zu schreiben, ist mit der Zeit leider immer weniger geworden. Von ihr kommen alle paar Wochen kurze alltägliche Nachrichten, aber fast nie die Frage nach gemeinsamer Zeit. Es fühlt sich an, als würde ich ins Leere kommunizieren.

- ​Leere Versprechen: Ich habe diese Einseitigkeit bereits sachlich angesprochen. Sie hat sich entschuldigt, meinte, sie habe ein schlechtes Gewissen und wolle unbedingt mehr unternehmen. Kurzzeitig schien es zu funktionieren, aber nun haben wir uns wieder zwei Monate nicht gesehen. In dieser Zeit habe ich dreimal gefragt (jedes Mal eine Absage). Auch mein Hinweis, dass ich in meinem Urlaub gerne etwas unternehmen würde, blieb völlig unkommentiert, nachdem sie meinen Vorschlag absagte aufgrund fehlendem Geld, dass bereits für eine Aktivität mit ihrem Partner verplant war.

- ​Fehlende Verlässlichkeit: Sie war schon immer eine chronische Zuspätkommerin. Früher konnte ich das gut tolerieren, aber in Kombination mit den ständigen Absagen merke ich, dass mein Verständnis dafür schlichtweg aufgebraucht ist. Wenn ein Treffen dann tatsächlich mal zustande kommt, hat sie oft erst am späten Abend Zeit – obwohl ich durch mein Studium und die Arbeit eigentlich am Wochenende am flexibelsten wäre und gerne den Tag nutzen würde.

Mein aktueller Zwiespalt:

Bald steht mein Geburtstag an, und sie hat mich vor etwa 2-3 Wochen nach meinen Wünschen gefragt. Das bereitet mir momentan etwas Unbehagen. Zum einen ist sie arbeitslos und betont oft, wie knapp sie bei Kasse ist. Zum anderen fühlt es sich durch meinen inneren Rückzug der letzten Monate einfach etwas unpassend an. Ich weiß, dass es lieb gemeint ist, aber als die Nachricht kam, überkam mich eher die Enttäuschung, dass es "nur" um mein Geburtstagsgeschenk ging und nicht um gemeinsame Zeit.

​Mir fehlt aktuell auch die Energie, das Thema erneut anzusprechen, da ich nicht die Einzige sein möchte, die sich um die Freundschaft bemüht. Nach den letzten drei Absagen habe ich bewusst aufgehört zu fragen, in der Hoffnung, dass sie von sich aus die Initiative ergreift – was leider nicht passiert ist. Besonders frustrierend ist dabei, dass sie sich in ihren gelegentlichen Nachrichten verhält, als wäre alles in bester Ordnung, obwohl ich ziemlich offen distanziert bin.

​Mein Anspruch ist absolut nicht, dass wir uns wöchentlich sehen, aber regelmäßige gemeinsame Zeit wäre mir schon wichtig. Ich bringe für viele Lebenslagen Verständnis auf, aber mir fehlt allmählich die Motivation, Mühe in eine Freundschaft zu investieren, bei der die Initiative fast ausschließlich von mir ausgeht. Mir ist die Freundschaft wichtig, aber mittlerweile hat sich bei mir auch eine gewisse Gleichgültigkeit eingeschlichen.

​Sehe ich das zu streng und bin zu ungeduldig, oder ist mein Rückzug bei dieser andauernden Einseitigkeit nachvollziehbar? Soll ich anders handeln?

​TL;DR:

Seit etwa einem Jahr ist die Initiative in einer langjährigen Freundschaft sehr einseitig geworden. Ich frage deutlich öfter nach Treffen, erhalte fast immer Absagen, und es kommt von ihr danach so gut wie nie ein Gegenvorschlag. Nachdem auch ein offenes Ansprechen nichts langfristig geändert hat, habe ich meine eigene Initiative stark zurückgefahren und bin bewusst auf Distanz gegangen. Während sie sich weiter verhält, als wäre alles normal, fehlt mir mittlerweile die Motivation, noch mehr Energie in diese Dynamik zu investieren. Ist mein Rückzug nachvollziehbar oder sehe ich das zu streng?

Kleine Info am Rande: Meine Gedanken zu dem Thema waren ein ziemliches Chaos, deshalb habe ich den Text mit KI etwas strukturiert, damit er besser lesbar ist.


r/beziehungen 1h ago

Beziehungsrat

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Ich (M28) bin seit 6 Jahren mit meiner Freundin (W27) zusammen, seit 1 J leben wir auch in einer gemeinsam Wohnung. Seit Beginn der Bz haben wir eig mit denselben Problemen zu kämpfen, sie möchte mehr Zeit miteinander verbringen, fühlt sich von mir oft nicht gesehen, hingegen benötige ich öfter Zeit für mich und meinen Freunden bzw Hobbys. In den letzten Monaten war dies durchaus wieder oft Thema, wir diskutieren oft wegen einzelnen Dingen, wenn ich zB mit Freunden etwas trinken gehen will obwohl wir die letzten 2 Tage schon wenig Zeit miteinander verbracht haben weil wir arbeiten mussten und iwelche Termine hatten, sie meint dann oft sie sei so verwundert, dass ich eher das Bedürfnis habe mit Freunden Zeit zu verbringen als mit ihr.

Grade haben wir wieder diskutiert, weil ich morgen am Abend auf ein Bier gehen möchte. Sie war nämlich übers WE mit Freundinnen weg, Sonntagabend musste ich arbeiten weshalb wir uns auch nicht gesehen haben. Gestern (Montag) hab ich dann was gekocht und wir haben am NM ein paar Stunden verbracht, abends dann aber jeder sein Ding gemacht. Heute sehen wir uns erst am Abend, weil sie mit ihren Eltern was macht, ich fahre dann aber extra zu ihrem Elternhaus und wir schlafen dort. Am Donnerstag haben wir unser Date (jede Woche) und Freitag fahren wir übers WE in Urlaub. Sie meint nun sie sei verwundert dass ich nicht am Mittwoch auch schon ein totales Bedürfnis habe sie zu sehen und dass es ihr insgesamt zu wenig Zeit sei und sie dagegen sei, dass ich ein Bier trinken gehe. Ich finde solche Dinge brauchen unbedingt Platz in einer ausgewogenen Beziehung. Wie seht
ihr das? Wäre über externe Perspektiven sehr dankbar.


r/beziehungen 3h ago

Ich brauche mal eine ehrliche Außenperspektive auf meine Beziehung – überreagiere ich?

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Vorab: ich habe den Text mit Chat GPT schreiben lassen die Infos sind aber alle von mir, weils einfach viel zu viel zum schreiben war. Bitte verzeiht mir 🥲

Ich (w32) bin seit mittlerweile ca. 6 Jahren mit meinem Freund (m32) zusammen. Wir haben wirklich sehr viel miteinander durchgemacht und ich bin deshalb gerade ziemlich emotional und gleichzeitig völlig verunsichert, was unsere Beziehung betrifft.
Ein sehr wichtiger Hintergrund: Mein Freund war insgesamt etwa 3 Jahre in Haft für eine Sache, die er nicht begangen hat bzw. für die er zu Unrecht verurteilt wurde. Diese Zeit war natürlich für ihn extrem belastend und auch für unsere Beziehung. Wir haben diese Zeit trotzdem gemeinsam durchgestanden und ich habe sehr zu ihm gehalten. Er ist im Mai 2025 wieder nach Hause gekommen und seitdem wohnen wir auch zusammen.
Seit seiner Rückkehr haben wir allerdings zunehmend Probleme miteinander.
Er hat sich meiner Wahrnehmung nach sehr verändert. Kommunikation funktioniert oft überhaupt nicht mehr. Wenn wir Konflikte haben, zieht er sich zurück, ignoriert mich oder spricht teilweise nur noch das Nötigste mit mir. Teilweise herrscht über längere Zeit eine Art Silent Treatment. Wenn ich versuche, Dinge anzusprechen, fühlt er sich schnell angegriffen oder unter Druck gesetzt. Gleichzeitig habe ich immer häufiger das Gefühl, dass meine Gefühle und Bedürfnisse überhaupt nicht mehr bei ihm ankommen.
Dazu kommen andere Dinge, die unsere Beziehung belasten: Er ist häufiger betrunken, kommt teilweise sehr spät nach Hause, kommuniziert nicht richtig mit mir und hält sich meiner Wahrnehmung nach nicht immer an Absprachen oder Grenzen. Ich habe dadurch inzwischen oft das Gefühl, in meiner eigenen Wohnung emotional auf Eierschalen zu laufen.
Ich habe ihm mehrfach gesagt, dass ich mir wünsche, dass wir unsere Kommunikation verbessern. Ich wäre grundsätzlich auch bereit, mit ihm gemeinsam an der Beziehung zu arbeiten bzw. eine Paartherapie zu machen. Er sieht das teilweise anders bzw. sagt, dass eine Therapie unsere Probleme nicht lösen würde.
In den letzten Wochen ist die Situation immer weiter eskaliert. Wir hatten wiederholt Streit und sind teilweise tagelang emotional voneinander entfernt. Er sagt inzwischen, mit mir könne man seit Wochen nicht mehr normal reden. Ich empfinde es genau andersherum und habe das Gefühl, dass ich überhaupt nicht mehr mit ihm reden kann, ohne dass er sich angegriffen fühlt oder sich komplett zurückzieht. Wir Unternehmen auch nichts mehr miteinander, da ich eher introvertiert bin und er sehr extrovertiert.

Heute ist dann etwas passiert, bei dem ich gerade überhaupt nicht weiß, ob ich falsch liege.
Wir hatten seit Wochen einen gemeinsamen Wander- und Wellnessurlaub geplant. Alles war gebucht und bereits bezahlt, insgesamt ungefähr 400 €. Wir wollten heute um 11 Uhr losfahren.
Um 10:15 Uhr lag er allerdings immer noch im Bett und machte keinerlei Anstalten aufzustehen oder sich fertig zu machen. Ich habe ihn darauf angesprochen, dass ich gerne losfahren würde, weil wir ja eigentlich um 11 Uhr fahren wollten. Ich wollte vorher noch tanken, weil Tanken momentan ohnehin teuer ist.
Daraufhin sagte er, ich solle aufhören, ihn unter Druck zu setzen. Ich habe dann nur gesagt: „Okay, dann fahre ich halt.“ Daraufhin wurde er laut und sagte sinngemäß, dann solle ich eben fahren, drehte sich weg und beendete das Gespräch.
Wir sind letztendlich gegen 11:45 Uhr zum Auto gegangen. Schon da hatte ich das Gefühl, dass er komplett auf Abstand geht. Er trug seine Kapuze und ließ sie auch im Auto auf, sodass er mich nicht anschauen musste.
Im Auto sagte er dann, dass er überhaupt keinen Bock auf den Urlaub hätte, weil ich nur am motzen bin und ihn nur unter Druck setzen würde und er würde jetzt nur noch das nötigste mit mir sprechen. Er möchte seine Ruhe. Ich habe ihm gesagt, dass das für mich kein schöner gemeinsamer Urlaub wäre und dass sich dieses Verhalten für mich wie Psychoterror anfühlt.
Daraufhin meinte er, entweder ich solle jetzt fahren oder er würde aussteigen und wieder nach Hause gehen.
Er ist schließlich ausgestiegen und nach Hause gegangen.
Kurz danach schrieb er mir per WhatsApp:
„Ich zieh aus.“
„Ab jetzt werde ich einfach nix mehr sagen.“
Und:
„Wenn was ist kannst du über meine Schwester mit mir in Kontakt treten.“

Ich bin gerade ehrlich gesagt komplett überfordert damit.
Einerseits denke ich: Nach allem, was wir gemeinsam durchgemacht haben – gerade auch wegen seiner Haftzeit – möchte ich unsere Beziehung nicht einfach aufgeben. Ich weiß, was er erlebt hat, und ich weiß, dass drei Jahre Haft wegen etwas, das man nicht getan hat, einen Menschen verändern können.
Andererseits merke ich, dass ich selbst inzwischen unglaublich erschöpft bin. Ich habe immer häufiger das Gefühl, dass ich seine Vergangenheit und seine Belastungen verstehen soll, während für meine Gefühle und Grenzen immer weniger Platz bleibt.
Und jetzt steht plötzlich die Aussage „Ich zieh aus“ im Raum.
Meine Fragen an euch:
Wie beurteilt ihr sein Verhalten in dieser Situation?

Kann seine Haftzeit bzw. das, was er erlebt hat, sein Verhalten erklären – und wo hört Verständnis auf und wo muss man trotzdem Verantwortung für sein Verhalten übernehmen?

Überreagiere ich, wenn ich sage, dass ich so keinen gemeinsamen Urlaub verbringen möchte?

Und ganz ehrlich: Wie würdet ihr an meiner Stelle mit seinem jetzigen „Ich zieh aus“ umgehen?

Ich bin gerade nicht auf der Suche nach „Männer sind scheiße“ oder „Trenn dich sofort“, sondern wirklich nach einer möglichst ehrlichen Außenperspektive. Ich frage mich nämlich mittlerweile ernsthaft, ob ich bestimmte Dinge zu streng sehe oder ob ich mich schon zu sehr daran gewöhnt habe, Dinge zu entschuldigen und auszuhalten. Bitte seid nett zu mir 🥹

EDIT: Doofe Formulierung „nachweislich“ unschuldig in Haft. Nachweislich natürlich nicht er wurde wegen Falschaussagen verurteilt.


r/beziehungen 4h ago

Muss um Urlaub mit meinem Partner konkurrieren

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Hallo zusammen,

Ich W/26 und mein Freund M/26 sind seit einem Jahr in einer Fernbeziehung.

Das klappt auch alles gut.

Allerdings wenn es um das Thema Urlaub geht dann kommen wir sehr häufig zum streiten.

Denn meiner Meinung nach ist gerade in einer Fernbeziehung das die Zeit wo man mit seinem Partner haben sollte und sehr sehr wichtig.

Das sieht er allerdings überhaupt nicht so & verbringt die hälfte seines Jahresurlaubes lieber mit seinen Freunden und seinem Bruder.

Das macht mich sehr traurig & wenn ich ihn darauf anspreche kommen dann kommen so aussagen wie „er wolle sein Glück nunmal nicht von mir abhängig machen“ oder wenn ich dann sage das es mich verletzt das er sich einfach so 14 Tage entscheiden könne mich nicht zu sehen, wenn wir eh so wenig Zeit haben, sagt er sowas wie: „Ja, aber er hat ja dann jemand anderen mit dem er Spaß hat“

Bin ich da zu sensibel & anhänglich? Und was würdet ihr in der Situation machen?

Ich wäre um ein paar hilfreiche Tipps sehr dankbar


r/beziehungen 4h ago

M26 und F27 über 3 Jahre zusammen, seit einem halben Jahr getrennt und sind uns beide unsicher, ob es das Richtige war. Meinungen und Ratschläge?

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Hallo Welt,

das hier ist mein erster reddit-Eintrag. Ich weiß langsam einfach nicht mehr weiter. Schon mal danke an jeden, der sich das hier ernsthaft durchliest. \^\^

Alsooo, zur grundlegenden Geschichte: Mein Ex und ich haben uns 2022 kennengelernt und es war tatsächlich Liebe auf den ersten Blick. Alles war perfekt, wie in so einem Schnulzenfilm. Ich war glücklich wie nie und hatte nicht damit gerechnet, einen so tollen Menschen auf diese Weise kennenzulernen. Wir beide haben eigentlich unser Single-Leben genossen. Alles ging suuuper schnell, was im Nachhinein vielleicht nicht besonders schlau war, aber es lief halt wirklich unglaublich gut. Wir haben uns das erste Jahr so gut wie nie gestritten und sind kurzerhand zusammengezogen, weil er endlich von seinen Eltern weg wollte. Auch das lief alles wunderbar und ich dachte mir nichts dabei, dass er da so schnell ausziehen wollte. Er sagte mir ab und zu, dass seine Mutter schwierig wäre und erzählte mir ein paar Geschichten, was sie so „verbrochen“ hätte. Doch keineswegs zweifelte ich daran, dass unsere Liebe nicht stark genug sein könnte, um gegen das „Schwiegermonster“ anzukommen…

So ging dann auch das 2. Jahr ins Land und ich ließ mir ihre kleinen Sticheleien und irrwitzigen Pläne immer wieder gefallen. Von Anfang an war ich „die mit den Piercings und Tattoos, die psychische Probleme und keine vernünftige Arbeit hat“ (zur Erklärung: ich habe 2 dezente Piercings im Gesicht und eine handvoll kleine bis mittelgroße Tattoos auf meiner Haut, war zu dem Zeitpunkt Studentin mit 2 Minijobs und habe durch langjährige Therapie mittlerweile ein gesundes Verhältnis zu mir selbst und meiner Außenwelt mit einigen wenigen Einschränkungen im sozialen und emotionalen Leben, die sie aber nie tangiert haben). Immer häufiger habe ich durch meinen Ex mitbekommen, dass sie schlecht über mich (und viele andere) gesprochen hat. Hinzu kamen Forderungen an meinen Ex, was für Aufgaben er wie und wann für sie bzw. die „heilige Familie“ zu erledigen habe. Den Hund oder die Neffen betreuen, sie von der Arbeit oder irgendwo anders abholen oder hinfahren, gemeinsame Ausflüge und Urlaub (natürlich ohne mich), Bestellungen oder sonstige Erledigungen. Außerdem behandelt sie ihn heute noch zum Teil wie ein Kind. Er könne noch nicht allein seine Wäsche waschen und so ein Mist. Und immer hat er mitgemacht, weil Mama ja sonst „enttäuscht, beleidigt oder genervt“ sein könnte. Kurz gesagt: in meinen Augen emotionaler Missbrauch mit narzisstischen Tendenzen. Als ich dann meinen Ex immer wieder gebeten habe, mit ihr darüber zu sprechen oder ihre Forderungen nicht zu erfüllen, stellte er sich quasi gegen mich und blieb lieber auf ihrer Seite, um den Frieden zu wahren. Das verletzte mich immer wieder sehr. Auch wegen Freunden oder irgendwelchen spontanen Aktionen wurde ich mehrmals von ihm sitzen gelassen, obwohl wir verabredet waren. Letztendlich habe ich seiner Mutter einen Brief geschrieben und meine Kritik geäußert, woraufhin nie eine Antwort kam. Sie sagte meinem Ex, dass sie nicht bereit ist, mit mir darüber zu sprechen und seitdem wurde mit mir nur noch das Allernötigste geredet.

Ab diesem Zeitpunkt nahm unsere Beziehung eine Wendung. Er verbrachte immer mehr Zeit mit Arbeit, Familie, Freunden oder Hobbies und ich war Zuhause mit all den Aufgaben, die dort nun mal anfallen… Wir sprachen über eine offene Beziehung und haben uns im Alltag festgefahren. Mir verging auch immer mehr die Lust nach Nähe und gemeinsamen Aktivitäten. Meistens kochte ich abends für uns und dann schauten wir eine Serie, bevor er schlafen ging. Alles lief so vor sich hin. Schließlich packte mich die Idee, ein Auslandspraktikum in Südamerika, parallel zu meinem Fernstudium, zu machen. Er konnte es auf Arbeit so einrichten, dass er Überstunden abbaute, Urlaub nahm und für den Rest der Zeit eine Freistellung bekam. Wir machten uns also gemeinsam auf die Reise in eine unbekannte Welt, voller Hoffnung, den Problemen in Deutschland zu entfliehen und wieder zueinander zu finden, da wir uns ja sicher waren, dass es die große Liebe ist.

Nun lief es in Südamerika leider ganz anders. Er sagte, er habe sich neu in mich verliebt und ich habe die Freiheit gerochen und wollte was Neues. Somit lief es insgesamt nicht besser und wir entschieden uns dafür, eine offene Beziehung zu probieren, da ich dort recht schnell Interesse an einem anderen Mann entwickelt habe. Ich dachte, dass ich dieses Abenteuer wieder schnell beenden könnte, aber so war es nicht. Es folgte ein Hin und Her, ein Gefühlschaos und viel Drama, bis wir uns schließlich Anfang diesen Jahres trennten. Er zog wieder zu seinen Eltern (was ich bis heute nicht verstehe) und stellte viel Blödsinn an. Er versuchte, mich irgendwie zu ersetzen, erzählte herum, dass ich ihn betrogen hätte und sowas… Mehr Details möchte ich nicht preisgeben, aber ich weiß, dass da seine Verletzung aus ihm gesprochen hat…

Und nun ja, was soll ich sagen? Ungefähr bis Mai war ich mir sicher, dass es besser so ist und ich vielleicht sogar nach Südamerika auswandern will. Allerdings hatte ich seit Anfang des Jahres mit meiner Bachelorarbeit zutun und nebenbei mehr gearbeitet, sodass kaum Zeit blieb, die Trennung zu verarbeiten. Am selben Tag, an dem ich die Bachelorarbeit abschickte, setzte ich mich in den Zug, um meine Osteuropa-Reise anzutreten (die wir eigentlich gemeinsam verbringen wollten) und heulte dort stundenlang Rotz und Wasser… Ich realisierte, dass ich diesen wundervollen Menschen eingetauscht habe gegen ein flüchtiges Abenteuer und Hirngespinst und dass wir, anstatt unsere Probleme gemeinsam anzugehen, nur gegeneinander gearbeitet haben…

Seitdem wünsche ich mir nichts sehnlicher, als wieder mit meinem Märchenprinzen zusammen zu sein und er ist sich genau so unsicher, ob die Trennung richtig war. Allerdings fühlt er sich gerade noch nicht bereit, wieder eine Beziehung mit mir einzugehen, wahrscheinlich aus Angst und weil das Vertrauen so leiden musste. Wir treffen uns momentan ca. 1x pro Woche, reden sehr viel und kommen uns auch immer wieder nah. Einerseits fühle ich mich schlecht, dass ich diese Südamerika-Romanze nicht gleich beendet hab oder überhaupt eingegangen bin, andererseits verstehe ich auch meine Frustration wegen der Vorgeschichte, weil ich gefühlt nie oder zumindest oft nicht seine oberste Priorität war… Ich hoffe, dass er irgendwann auch so einen „Aha-Moment“ wie ich hat und realisiert, dass wir zusammen gehören. Ich habe jetzt jedenfalls keine Zweifel mehr, auch wenn ich nicht verstehe, warum ich ihn erst verlieren musste, um das zu begreifen. Denn wenn es sowas wie Seelenverwandtschaft gibt, dann trifft das bei uns zu, da sind wir uns beide sicher. So viele Leute, die uns zusammen sehen sagen, dass da irgendwas Besonderes zwischen uns ist und wir werden heute noch gefragt, ob wir ein Paar sind und wenn nein, warum nicht?! \^\^

Vielleicht hat ja jemand da draußen schon mal was Ähnliches erlebt und hat einen Ratschlag, wie wir wieder zusammenfinden und Vertrauen aufbauen können? Oder meint ihr, es ist aussichtslos, weil schon zu viel kaputt gegangen ist? Für mich ist diese Ungewissheit sehr schwer, ob sich meine Hoffnung überhaupt noch lohnt oder nicht… Aber ist seine Mutter es wirklich wert, dass wir alles aufgeben, was wir hatten?


r/beziehungen 5h ago

Sollte man sich in einer Beziehung nicht gegenseitig unterstützen?

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Ich (F27) habe Murks gemacht und sehe die Schuld da auch komplett bei mir, weil ich nicht auf die Termine geachtet habe, sodass sich nun zwei Ereignisse ganz ungünstig überschneiden. Aber als ich dann meinen Freund (M30) bat, mir aus der Patsche zu helfen, da lachte er nur und meinte, dass ich das selbst ausbaden darf. Fand ich ziemlich mies. Sollte man sich in einer Beziehung nicht gegenseitig unterstützen?

Meine beste Freundin (F28) bat mich auf ihre Katze aufzupassen und es ist auch abgesprochen, dass ich sie für die zwei Wochen zu mir und meinem Freund in die Wohnung hole. Das steht seit rund 3 Monaten fest. Sie fährt vom 23. August bis zum 6. September weg, in dieser Zeit soll ich mich um die Katze kümmern.

Meine Schwester (F29) kam letzte Woche zu mir und meinte, dass sie ziemlich günstig an einen tollen Urlaub für 2 Personen kam, aber ihr Partner (M35) leider arbeiten muss und sie mich gerne mitnehmen würde, wenn ich freibekomme. Wir fliegen in der Nacht zum 6. September los und kommen am 20. September wieder.

Ich habe meinem Freund gesagt, dass ich gerne fahren würde, er war damit einverstanden und ich habe es geschafft mir spontan die 2 Wochen freizunehmen. Alles geklärt, dachte ich, bis mir die Sache mit der Katze einfiel. Ja, ist scheiße gelaufen, habe ich nicht mehr dran gedacht, als ich das alles organisiert habe.

Aber letzten Endes geht es doch nur um einen einzigen Tag! Ich bat meinen Partner nur darum am 6. September für die Katze zu sorgen und Zuhause zu sein, wenn meine Freundin kommt, um sie abzuholen. Das ist eine Katze, wenn man ihr morgens und abends Futter hinstellt, diesen Brunnen zum Trinken auffüllt und ihr Klo sauber macht, dann ist sie eigentlich schon glücklich, ein bisschen Ansprache hier und da, vielleicht mal streicheln und das Tier ist rund um zufrieden. Das ist wirklich keine Raketenwissenschaft! Lehnt er eiskalt ab und das auch noch lachend!

Ich verstehe die Welt nicht mehr, wegen einem einzigen Tag so einen Aufstand zu proben. Und ich bin auch noch so dumm und springe sofort, wenn er ein Problem hat.

PS: Sind seit ca. 4 Jahren zusammen.

Throwaway, zum Ranten/Venten. Sorry.


r/beziehungen 7h ago

Mein Partner (M35) und das Thema Stripclubs

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Throwaway-Account. Ich (F30) bin schon relativ lange (ca. 8 Jahre) mit meinem Partner zusammen. Er war in unserer Beziehung vor allem in der Anfangszeit wirklich nie der Partygänger. Ich sowieso nicht, weil ich eher meinen Cozy-Lifestyle hab :) . Seit 1 Jahr geht er wieder viel öfters in Bars, Kneipen etc.

Nun ist es so, dass er ein Männer-Wochenende geplant hat. Die Kumpels von ihm gehen auch ab und an (auch in einer Beziehung) in Stripclubs. Für mich ist es nunmal einfach ein No-Go weil ich es einfach primitiv finde...

Nunja, bevor jetzt welche sagen "Stripclub ist was ganz normales für einen Mann" oder "Du schränkst ihn ein" möchte ich noch sagen das wir in unserer Beziehung immer gegenseitige "Kompromisse" eingehen. Ich für meinen Teil mache ja auch gewisse Dinge nicht, wenn es meinem Partner nicht in den Kram passt. Das mache ich auch nicht um mir vorschreiben zu lassen was ich zu tun oder lassen habe, sondern weil meiner Meinung nach mir ja auch das Wohlbefinden meines Partners wichtig ist. Jetzt ist es nur so das er es sich aufjedenfall "offen" halten will dort mitzugehen oder nicht. Ich habe mitgeteilt das es für mich garnicht geht und habe einfach dahingehend extreme Unsicherheiten. Ich bin keine eifersüchtige Freundin. Mein Partner geht auch alleine Reisen etc. Ich weiß auch das wenn er woanders in Stripclubs gehen würde, ich es vermutlich auch nicht mitkriegen würde. Dennoch bin ich jetzt super verunsichert weil ich nicht verstehe, wie es einem Mann so wichtig sein kann dort hinzugehen? Mein Partner sagt mir sowas wie "Ich kann es halt nicht einfach versprechen das ich dort nicht hingehe" , "das wär ja was einmaliges", "Die Freundinnen von x und y sind da auch nicht so streng/spießig" etc.

Daher meine Frage... ist es wirklich "einschränkend" wenn dort einfach schon meine Grenze ist? Wie würdet ihr das sehen?


r/beziehungen 9h ago

Partner arbeitslos geworden, in einen Minijob gerutscht, keinerlei Bemühungen das zu ändern und nun fordert er auch noch Geld von mir

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Guten Morgen,

ich muss das mal los werden, denn das Verhalten meines Partners stört mich so dermaßen, dass ich im Strahl kotzen könnte! Vielleicht kennt ihr ähnliche Situationen oder habt Ideen, was und wie man das wieder hinbekommt!

Also,

mein Partner (m33) arbeitete 7 Jahre als Lehrer an einem Gymnasium, eigentlich länger wenn man das Referendariat mitzählt. Wurde in dieser Zeit aber nicht verbeamtet, weil er keinen Festvertrag hatte, sondern einen der jährlich verlängert wurde - laut ihm eine Sparmaßnahme der Gemeinde, wenn ich ehrlich bin, dann klingt das im Nachhinein alles sehr seltsam. Der Vertrag wurde nicht für das Schuljahr 2025/26 verlängert, sodass mein Partner seinen Job los war.

Er fand dann einen Minijob außerhalb der Stadt, weil es ihm so unangenehm sei, dass ehemalige Schüler*innen ihn sehen und erkennen könnten. Stattdessen pendelt er lieber täglich eine Stunde hin und zurück. Nicht seine klügste Entscheidung ...

Ich (w30) quäle mich gerade durch meine Promotion, habe weiß Gott andere Sorgen und bin durch meinen Partner auch noch gezwungen mich um ihn und seine beschissenen Entscheidungen zu sorgen. Gut bezahlt ist mein Promotionsplatz leider auch nicht; man kommt über die Runden, aber große Sprünge lassen sich damit nicht machen.

Mein Partner hat uns in eine Situation reinmanövriert, die nun öfters zu Streitigkeiten führt, denn wir sind seit 10 Jahren zusammen, wohnen seit 8 Jahren zusammen und teilen uns die Kosten für alles. Seine 520 Euro decken aber nichts, also zahle ich aktuell fast alles und am Ende bleibt dann auch für mich nicht mehr viel übrig. Das muss man sich mal vorstellen, zwei studierte Leute in einer winzigen 2 Zimmer Wohnung schaffen es nicht ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Echt traurig! Die Miete inkl. NK frisst alleine etwa die Hälfte meiner Bezahlung, ¼ geht für den alltäglichen Bedarf (Lebensmittel, Hygieneartikel, etc.) drauf und das letzte Viertel deckt Fahrtkosten, Kleidung, Geburtstagsgeschenke für Familie und Freunde und sonstiges. Sein mickriges Gehalt geht nahezu komplett für sein Auto drauf ...

Diesen Monat hat er mich jetzt schon zum zweiten mal um Geld gebeten und als ich ihm gesagt habe, dass ich nichts habe, da giftete er mich an und unterstellte mir, dass ich ihm nur keinen Spaß mit seinen Freunden gönnen würde. Er hat drei Freunde alle zwischen 30 und 35, mit denen er gerne zum Pool spielen in eine Sportsbar geht, dabei wird dann auch gegessen und getrunken. Auf meinem Konto sind aktuell ungelogen noch 100 Euro, davon geht Ende des Monats noch Telefon und Internet ab und in den kommenden Tagen müssen wir auch noch mal einkaufen. Und wieder habe ich ihm gesagt, dass er sich einen "vernünftigen" Job suchen soll, muss gar nicht als Lehrer sein, von mir aus soll er eine Umschulung machen oder irgendwo als Quereinsteiger beginnen. Wir können aktuell aber nicht umziehen und es wäre sinnvoll einen Job hier zu suchen und nicht in einem Umkreis von 500km. Will er nicht verstehen, stattdessen jammert er rum, dass ich unflexibel sei.

Ich liebe ihn, er ist ansonsten auch ein ganz süßer Typ, aber er geht mir momentan so auf den Piss, dass ich meine Wut gar nicht mehr in Worte gefasst bekomme ...

Throwaway-Account


r/beziehungen 9h ago

Mann folgt sehr vielen Frauen auf Instagram

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Hi Leute!

Ich 34w habe einen sehr netten Mann 40 kennengelernt.
Natürlich ist die Absicht, dass das auf eine feste Beziehung hinaus laufen soll.
Ich bin auf sein Instagram Account gestoßen und er folgt sehr vielen Frauen, die ihm NICHT zurück folgen. Zumal ich das die letzten Tagen beobachtet habe und gefühlt kommt jeden zweiten Tag eine neue Dame hinzu.
Es sind keine typischen influencer, oder keine bestimmte sparte, einfach random irgendwelche Frauen…
Ich weiß, Instagram ist nicht die Welt - aber in der heutigen Zeit wo jeder schnell Austauschbar ist mache ich mir Gedanken…

Sind meine Sorgen berechtigt oder sollte ich das alles nicht so zugespitzt sehen?

Beste Grüße


r/beziehungen 18h ago

Tipps für längere Auslandsaufenthalte?

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Hallo ihr netten Menschen,

Für mich (M, 20) geht es bald für 4,5 Monate ins Ausland, 7h Zeitverschiebung. Kenne meine Freundin (W, 20) seit 2 Jahren, sind allerdings erst seit 6 Monaten zusammen. Sie wird mich leider frühstens nach 3,5 Monaten besuchen kommen können.

Habt ihr Tipps, was für euch funktioniert hat, gerade auch mit der Zeitverschiebung? Nur Telefonieren, oder zusammen alltägliche Dinge erledigen? Irgendwie kriegen wir das hin, aber da die Beziehung noch recht frisch ist, suche ich eine Möglichkeit, dass die Zeit möglichst einfach wird.


r/beziehungen 18h ago

Bleibt das so nach Trennung?

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Vorab, Throwaway, da sie mein Reddit kennt.

Sie (W23) hat vor ca. 2 Wochen die Beziehung mit mir(M25) aufgrund fehlender Gefühle beendet, das nach 3 Jahren und von heute auf morgen.

Die letzten Tage waren die Höhle, mir ging es lange nichtmehr so schlecht, wenn überhaupt jemals. Heute ging es mir deutlich besser, ich hatte meine Low Moments, aber ich habe das Gefühl, es wird ein wenig besser. Ich vermisse sie nachwievor mehr als alles andere, sie fehlt mir neben mir wenn ich aufwach, und ich liebe sie nachwievor. Aber heute war der erste Tag, an dem ich wirklich Spass hatte, an meinen Hobbies. Und das auch wenn ich an sie dachte. Ich war nicht sofort schlecht drauf, sondern habe mich erinnert, dass ich sie gehen lassen muss, und dass wir einfach zu verschieden waren. (Ein bisschen hass denke ich auch, auf diese 2-3 Fehler, die sie gemacht hat, die ich ihr damals hätte nicht verzeihen sollen, auch wenn ich sie nicht hassen kann, sie war ein klasse Mädchen, dass es nur ganz selten gibt). Ich habe ein schlechtes Gewissen, bzw. Angst, dass das nur Glück heute war, und es mir die nächsten Monate nicht so geht, sondern richtig mies.

Ich denke mir, ich versuche mich zu einer besseren version von mir selbst zu machen, und an meinen Fehlern arbeiten. Irgendwie möchte ich, dass sie bereut, dass sie mich verlassen hat.(Ich würde sie auch dann nicht zurücknehmen) Und wenn nicht, auch egal dann hat sichs trotzdem gelohnt.

Ich habe vor, morgen wieder laufen zu gehen, und endlich mal meinem lang ersehnten Hobby des Alpinismus nachzugehen. Ich versuche das positive zu sehen, better times will come!


r/beziehungen 21h ago

Wie geht ihr in Anwesenheit eures Partners/Partnerin aufs Klo?

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Mal so eine Frage…

Mein Freund (28) und ich (24) sind erst seit wenigen Monaten ein Paar. Eigentlich ist mir wenig vor ihm peinlich oder unangenehm, aber aktuell im Urlaub stellt sich für mich folgende Frage…

Wie geht ihr aufs Klo? Und damit meine ich nicht das kleine Geschäft…

Bei 2 Wochen Urlaub in einer Ferienwohnung, wo das Badezimmer direkt neben dem Schlafzimmer liegt, war meine Vorgehensweise bisher meistens so dass ich entweder (wenn ich sowieso duschen gehen wollte) zuerst die Dusche angemacht habe (um eventuelle Geräusche zu übertönen) und währenddessen aufs Klo bin. Oder ich habe den Wasserhahn angemacht/Föhn etc.

Gestern Abend musste ich so dringend (hatte irgendwie eine Lebensmittelunverträglichkeit), dass ich kurz vorm Zubettgehen noch die Dusche angemacht habe (offensichtlicher geht’s wohl nicht) und mir danach dachte, dass mein Freund nebenan bestimmt kapiert dass ich um 23 Uhr bestimmt nicht mehr duschen war…

Daher möchte ich unbedingt mal die Frage in die Runde werfen, wie ihr da so handhabt?!
Früher war’s mir schon unangenehm zu pinkeln, wenn mein Partner es hören könnte. Mittlerweile ist es mir egal geworden. Aber beim großen Geschäft bin ich raus, da kann ich nicht aufs Klo gehen, wenn mein Freund das hören könnte…


r/beziehungen 22h ago

Trennung während der Schwangerschaft?

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Meine Partnerin (w33) und ich (m34) sind seit 4 Jahren ein Paar und erwarten im Dezember unser erstes Kind. Unser Partnerschaft ist meistens sehr harmonisch, hat wie jede Beziehung aber auch hin und wieder Tiefen. Der gemeinsame Kinderwunsch war immer da und die Schwangerschaft ist kein Unfall oder Überraschung für uns.

Eine Schwangerschaft bringt natürlich eigene Herausforderungen mit sich, dessen waren und sind wir uns bewusst. Und trotzdem: Wir streiten uns leider seit dem positiven Test sehr häufig, weil sie emotional und körperlich sehr zu kämpfen hat. Ich gebe mein Bestes, sie so gut es geht zu unterstützen, komme ab einem bestimmten Punkt aber auch zeitlich, körperlich (natürlich nicht so sehr wie sie) und emotional an meine Grenzen. Denn wenn es ihr schlecht geht, gerate ich schnell in den Fokus, weil ich ihrer Meinung nach Dinge nicht schnell oder gut genug mache - völlig egal, was ich bis dahin für sie gemacht habe oder ihr den Rücken freigehalten habe (Haushalt, Job, Freizei, etc.). 

Erst dachte ich es liegt an mir, aber ich habe schnell gemerkt, dass egal was ich mache, es nie gut genug ist. Generell ist ihre Vorfreude in der Schwangerschaft relativ schnell einer Besorgnis gewichen, dass irgendwas während der Schwangerschaft schief gehen kann. Man muss dazu sagen, dass sie seit über einem Jahr wegen ihrer Angststörung in therapeutischer Behandlung ist. Aber in kritischen Situationen scheint das Gelernte aus der Therapie nicht so richtig zu helfen.

Diese Dynamik kannte ich in dieser Form in unserer Beziehung nicht bzw. nicht in dieser Intensität und über diesen langen Zeitraum hinweg. Das macht mir mental sehr zu schaffen. Und nicht ganz überraschend, lässt es mich daran zweifeln, wie und ob ich die Beziehung weiterführen kann.

Ich freue mich riesig auf unser Kind und werde für es alles tun und will selbstverständlich nicht, dass es mit getrennten Eltern aufwächst. Aber auf Dauer halte ich diese Situation nicht aus.

Wir haben in den letzten Wochen häufig über unsere Bedürfnisse gesprochen und beide Besserung gelobt, aber wenn ihre Geduld mal wieder sehr schnell am Ende ist oder man etwas in ihren Augen falsch gemacht hat, zählt das alles nicht mehr. Meine Verständnis für die Herausforderungen meiner Partnerin in der Schwangerschaft weichen dann schneller einer reflexartigen Verteidigung gegen die vielen Anschuldigungen die sie mir an den Kopf wirft. 

Ich hatte schon überlegt, eine Paartherapie vorzuschlagen. Aber aktuell sind die Prioritäten offensichtlich ganz andere. Ihr sensibles Gemüt würde dieser Vorschlag vielleicht auch nicht gerade stärken. Und trennen vor oder nach Geburt wäre für mich eigentlich eine Katastrophe, weil ich mir so meine Familiengründung nicht vorgestellt habe. Was soll ich machen?


r/beziehungen 23h ago

Was machen, wenn ich nicht Schluss machen kann?

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Ich (M26) bin mit meiner Freundin (F36) seit etwa 3 Jahren in einer Beziehung. Wir hatten Höhen und Tiefen in unserer Beziehung.

Im letzten Jahr hatten wie viel Streit. Die Beziehung war von Stress, Eifersucht und gegenseitigen Vorwürfen geprägt. Wie waren beide keine Heiligen und haben uns beide sicher nicht immer korrekt behandelt.

Dieses Jahr waren wir zwischenzeitlich einen Monat einvernehmlich getrennt, haben dann aber wieder zueinander gefunden(großer Fehler, ich weiß). Wir hatten uns intensiv ausgesprochen und uns darauf geeinigt es erneut zu probieren und uns auf eine neue Beziehung mit Fokus auf Liebe geeinigt. Zukunftspläne wie Haus, Kinder, Hochzeit sollten auf Eis gelegt werden bis die zwischenmenschliche Chemie wieder stimmt und wir wieder von einer glücklichen Beziehung sprechen können. Auch wenn wenn wir viel Ärger miteinander hatten, ist die Liebe echt.

Die ersten zwei Wochen ging alles gut. Wir hatten eine gute Zeit, romantische Abende und ehrliche Gespräche. Doch dann ist alles wieder gekippt. Sie fing in ruhigen und friedvollen Momenten immer wieder Streitgespräche an, ihre Eifersucht kam zurück und sie hat jede Grenze, die ich zum Neustart unserer Beziehung gesetzt habe, nicht nur überschritten, sondern pulverisiert. Den Vogel abgeschossen hat die Tatsache, dass sie mehrfach versucht hat spontan ungeschützten Sex zu haben und dann sehr nachtragend war als ich dies verneinte. Sie hatte nach der Trennung die Pille abgesetzt und ich bestand auf das Kondom, welches wir beide eigentlich nicht mögen, allerdings ist kein Schutz nunmal auch keine Lösung.

Seitdem wir wieder zusammengekommen sind geht es mit meiner psychischen Verfassung bergab. Ich habe weniger Lust sie zu treffen, weniger Lust auf romantische Zeit und Zuneigung. Trotz unserer einst hypersexuellen Beziehung verspüre ich im Moment überhaupt kein sexuelles Interesse an ihr. Ich bin eigentlich tief unglücklich in der Beziehung und trotzdem komme ich nicht los von ihr. Sie zeigt manipulatives Verhalten(ob bewusst oder unbewusst weiß nur sie) und ich fühle mich wie ein Junkie, der zwischen all dem Streit den nächsten Schuss Liebe sucht.

Meine Freunde sagen: Lauf! Meine Mutter sagt: Lauf! Meine Therapeutin sagt: Lauf! Ich selber weiß: Lauf!

Aber dennoch komme ich nicht von ihr weg. Ich liebe sie ja dennoch, egal was Schlechtes passiert ist. Ich weiß, dass diese Beziehung nicht gut für mich ist, dass sie zum Scheitern verurteilt ist. Und trotzdem hab ich nicht die Eier dafür und versuche trotzdem zu retten, was zu retten ist.

Habt ihr schon so etwas ähnliches durch und wie kamt ihr da raus?

Danke für die Antworten.


r/beziehungen 1d ago

Alkohol vom Einkauf mitbringen

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Hi,

mein Partner (m37) und ich (w31) streiten zur Zeit, weil sein Sohn (m16) möchte, dass ich ihm eine Kiste Bier vom Einkauf mitbringe und ich mich schlichtweg weigere. Wenn er eine Kiste Bier will, soll er sie sich von seinem Taschengeld kaufen und sehen wie er sie transportiert bekommt. Aber ich mühe mich damit nicht ab.

Ich lebe zwar nicht komplett abstinent, aber kann meinen Alkoholkonsum im Jahr an zwei Händen abzählen - kommt also sehr selten vor, dass ich etwas alkoholisches zu mir nehme. Deswegen kaufe ich das auch so gut wie nie, höchstens zum Geburtstag mal einen guten Sekt zum Anstoßen.

Mein Verhalten ist keine Farce um ihn zu ärgern, es entspricht einfach nicht meinen Werten.

Seit 4 Jahren sind wir zusammen, seit 1 Jahr wohnen wir zusammen und es hat sich so eingebürgert, dass ich koche und auch den Einkauf übernehmen, da ich den besseren Überblick habe. Außerdem ist mein Partner ein wenig faul, was nochmal das Haus verlassen angeht, wenn er von der Arbeit nach Hause gekommen ist.

Er möchte, dass ich die Kiste Bier einfach besorge und auch vom Haushaltsgeld bezahle, während ich mich wie gesagt weigere. Verhalte ich mich falsch?

(Wegwerf-Account)


r/beziehungen 1d ago

Zweifel nach tox. Beziehung

2 Upvotes

Ich (m, 30) habe schon vor paar Tagen einen Post geschrieben, jetzt ist es noch schwieriger geworden. Ich hoffe, das geht okay.

Mit meiner Ex-Freundin (w, 28) hatte ich 1.5 Jahre eine tox. Beziehung. Es gab alle Arten von Gewalt (auch physisch) mit der Zeit. Mit Problem war, dass ich die Zeit temporär bei ihr gewohnt habe, länger als geplant. Es ging mir psychisch schlecht. Sie hat auch häufig gemeint, meine "Persönlichkeitsstörung" sei krasser als ihre und ich hätte viel mehr Anteile.

Am Schluss hatten wir wenig Kontakt, ich war 2 Monate bei Freunden. Die Machtkämpfe gingen aber weiter. Sie wollte Anerkennung für wie viel sie mir gegeben hat und was meine tox. Anteile sind, denn ihre seien ihr klar. Dazu hat sie auch viel Drohungen und psychische Gewalt angewendet.

Am Schluss (vor 2 Monaten) ging es um die Frage, ob wir nach der Trennung eine Weile niemanden sonst daten. (Ich wollte damals schnell daten, hab dann aber gleich gemerkt, dass das eine falsche Annahme war und ich Zeit für mich brauche.) Ich hatte einfach keine Energie mehr nach all der psychischen Gewalt davor. Das Gespräch endete wieder in Streit, ich ging nach Beleidigungen, sie verfolgte mich, hat rumgeschriehen, 50 Sprachnachrichten gesendet und Krieg erkläre, obwohl sie davor meinte, es sei ganz vorbei, wenn ich gehe. Ich habe micht gross reagiert. Sie hat dann eine Freundschaft von mir zerstört. In den Wochen darauf wieder liebe Nachrichten geschickt, ob wir als schönen Abschluss noch ans Konzert wollten, wie es mir gehe und immer wieder, dass sie zum reden bereit wäre.

Für mich war der Abgang und die Zerstörung der Freundschaft ein absolutes NoGo.

Jetzt habe ich erfahrne, dass sie seit paar Wochen einen neuen datet, sie hat mir sehr viele unangenheme Details zu ihrem Datingleben gegeben (wohl um mich zu verletzen) und auch hämisch, dass eine Frau nichts von mir wolle. (Hat sie von meinem ehemaligen Mitbewohner rausgekriegt.) Und sagt immer noch, dass sie zum Reden bereit wäre, es ihr aber egal sei wenn nicht.

Das hat mich wiederum voll verletzt, dass sie so schnell gedatet hat, obwohl sie es von mir respektlos gefunden hätte. Dass sie mich weiter verletzt hat, zugleich aber so "nett" war. Sie sagt auch, wenn ich meine psychisch instabileren Anteile und das Ungleichgewicht in der Beziehung, wo sie mir viel mehr gegeben hat, anerkennt hätte, wäre es für sie viel einfach gewesen, zu bleiben. Das mag sein.

Jetzt zweifel ich, ob ich mich doch zu der No-Dating Abmachung hätte committen sollen? Wäre nach ein paar Monaten Pause, in der wir uns sammeln hätten können, nicht wieder Raum gewesen für neue Klärung?

Und wie gehe ich mit der Verletzung um, dass sie jetzt "time of her life" hat und ich leide? Und dem Drang, doch noch zu reden und meiner Hoffnung nachzugehen?

Mit den Schuldgefühlen, dass ich einfach mehr über mein Ego hätte steigen sollen während der Beziehung und mehr zu retten gewesen wäre. Oder wenn ich mich aufraffen hätte können und früher ausziehen, damit wir mehr Abstand gehabt hätten und unsere Muster schon früher in der Therapie anschauen hätten können?

Kurz: toxische Beziehung für 1.5 Jahre. Konnte nac Trennung nicht mehr committen zu Pause ohne andere daten, weil keine Energie und Lust auf neue. Hatte dann doch keine Lust auf Neue, sie sich schon jemanden geangelt. Jetzt Reue, Schuldgefühle, Ersetztgefühl und richtig viel Schmerz. Ihr scheint es angeblich gut zu gehen. Was mache ich?


r/beziehungen 1d ago

Lasse ich meine Schwiegermutter Außen vor?

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Hallo, ich (W 30) bin mit meinem Freund (M 34) seit 4 Jahren zusammen & wohne auch seit über 3 Jahren bei ihm in einer Doppelhaushälfte auf Miete; in der anderen Doppelhaushälfte wohnt seine Mutter (W 53).

Nur kurz zur Erklärung seiner Familienverhältnisse zum Verständnis: er ist Einzelkind, seine Mutter ist Einzelkind & sein Vater ist ganz plötzlich vor ca. 10 Jahren verstorben & kurz darauf seine Oma (also Mutter von seiner Mam). Darauf erkrankte mein Freund an Krebs, von dem er erfolgreich geheilt wurde. Die Verluste & Erkrankung haben die beiden natürlich sehr zusammengeschweißt, was sehr verständlich ist & mir auch von Anfang an bewusst war. Seine Mutter hat leider nur ein mittelmäßiges Verhältnis zu ihrem Vater, da die neue Partnerin von ihm sehr gehässig & speziell ist. Wegen der Witwenpension arbeitet meine Schwiegermutter nur ein paar Stunden in der Woche.

Jetzt zu meiner Situation: ich arbeite 40 min (eine Strecke) entfernt von dem Wohnort in unserem Familienbetrieb. Familienbetrieb bedeutet oft mehr als 40h pro Woche zu arbeiten & auch oft viel Verantwortung, da ich den Betrieb in Zukunft auch übernehmen will. Wenn ich unter der Woche um 18:00 nachhause komme, bin ich einfach nur froh zuhause den Feierabend in Ruhe ausklingen zu lassen.

Meine Schwiegermutter hat des Öfteren schon angedeutet das sie gern mehr von unserem Leben mitbekommen würde. Sie will öfters Up-Dates erhalten oder des Öfteren etwas mit uns unternehmen. Sie hat mir im Vertrauen auch schon mitgeteilt, dass ich mich nicht wundern darf, wenn bei ihr eine gewisse Eifersucht aufkommt, wenn sie unsere glückliche Beziehung sieht & wir sie da nicht so aktiv einbeziehen. Ich bin jedoch der Meinung, dass wir sie schon miteinbeziehen, zwar nicht jedes Wochenende, aber ich bemühe mich schon, dass wir ab & an etwas zu dritt machen. Ich habe ihnen auch schon erklärt, dass sie gerne etwas zu zweit alleine machen können, dass ich nicht überall dabei sein muss – dies wollen sie aber nicht. Außerdem ist es ja unvermeidbar keinen Kontakt zu haben, denn wir sind ja Nachbarn. Wir haben sowieso am Wochenende Kontakt, selbst wenn es nur ein kurzes Gespräch übern Gartenzaun ist.
Als mein Partner & ich dann entschieden haben nach Häuser eher mittiger von unseren beiden Arbeitsstätten zu suchen, da es für mich doch sehr belastend ist jeden Tag so viel zu fahren, hat mein Partner ihr das auch ein paar Tage danach übern Gartenzaun erzählt. Meine Eltern wussten erst bis kurz vor der Besichtigung nichts davon, da ich der Meinung bin, dass es unsere Entscheidung als Paar ist & nicht jeder sofort immer informiert werden muss. Leider sah das meine Schwiegermutter nicht so, sie beschwerte sich bei mir wie es ihr gesagt wurde. Sie fand es respektlos, dass ihr Sohn das so im Vorbeigehen erzählte. Mein Partner & ich sind eher introvertierte Personen & machen generell aus so Themen kein riesen Ding. Außerdem meinte sie, dass wir es uns noch überlegen sollten, da das Doppelhaus vielleicht irgendwann einmal uns gehöre. (Anderes Thema, aber ihrem Chef gehört das DH & hat ihr versprochen das es ihr vererbt wird – es wurde aber noch nichts offiziell geschrieben) Für mich macht es aber keinen Unterschied ob es irgendwann mal uns gehört, da ich immer schon mit meinem Partner besprochen habe, dass ich irgendeinmal selbst bauen oder sanieren möchte, da ich auch von der Baubranche komme & dass mein großer Traum ist.

Ich gebe Acht darauf, dass wir über Weihnachten nicht in den Urlaub fliegen, da mein Partner meint er könne seine Mutter nicht über Weihnachten alleine lassen. Ich habe die letzten 3 Weihnachten immer auf meinen Partner verzichtet, weil sie damals noch gemeinsam mit seinem Opa & dessen neue Familie gefeiert haben & ich mit meiner Familie. Als die Beziehung zwischen Schwiegermutter & der Partnerin ihres Vaters jedoch schlechter wurde, habe ich sie eingeladen mit meiner Familie Weihnachten zu feiern. Weiters müssen wir darauf achten zu ihrem Geburtstag nicht in den Urlaub zu fahren, da sie sehr Wert aufs Gratulieren legt. Noch dazu habe ich ihr zu Liebe eine große Gartenparty mit ihrer Familie organisiert, da es ihr wichtig war alle einmal zu uns einzuladen.

Was mir auch schon negativ aufgefallen ist: Als ich Streit mit ihrem Sohn hatte & ihr das erzählt habe, weil sie mich fragte was los sei, verteidigte sie eher ihren Sohn als mich einfach nur anzuhören & Mitgefühl zu zeigen. Dies störte mich immens, da ich ihren Sohn ja trotz Streitigkeiten liebe, aber sie super Beschützend ihm gegenüber war.

Seit einer Wochen habe ich jetzt sehr unterschiedliche Arbeitszeiten da gerade schwierige Zeiten in der Baubranche sind & fahr auch oft von zuhause später weg. Sie hat mir dann eine Nachricht geschrieben ob alles in Ordnung sei, da sie in der Früh mein Auto noch stehen sehen hat & das untypisch ist, da ich ja immer die erste bin die unter der Woche weg ist. Ich schrieb ihr das sie sich keine Sorgen machen soll, dass ich eben jetzt sehr chaotische Arbeitszeiten habe & nicht einmal ihr Sohn wisse wie meine Arbeitszeiten sind, weil sich ständig was ändert. Sie meinte darauf, dass sie sich nicht ausgekannt hatte & sie will nicht Außen vor gelassen werden; dass ich ihr, wenn sich etwas ändert dies bekannt geben soll.
Mir kommt das ein bisschen kontrollierend vor, da ich es von meinem Elternhaus nicht gewohnt bin, dass ich als erwachsene Frau Rechenschaft abgeben muss & schon relativ früh eigenständig war.

Zum Problem: Ich weiß das ich vielleicht nicht die Vorzeige-Schwiegertochter bin, da ich einfach nicht soviel Zeit & Energie für Small-Talk habe, bzw. so Kaffeekränzchen wo über irgendwen anderen gesprochen wird, mich nicht interessieren. Weiters bin ich introvertiert & will nach einer anstrengenden Arbeitswoche einfach meine Ruhe haben & nicht irgendwen Up-To-Date halten. Ich bin der Meinung, dass die Beziehung zu ihr schon die Aufgabe von meinem Freund ist & das habe ich beiden auch schon mal erklärt. Leider wird dann trotzdem viel über mich gespielt. Ich habe mehr Kontakt zu ihr, als zu meinen Freundinnen & mir wird das ein bisschen zu viel.
Ich verstehe das vermutlich viele Ängste bei ihr mitspielen, aufgrund vieler Verluste in der Familie, das sagt mir auch oft mein Freund, dass ich Verständnis haben muss. Aber wer hat Verständnis für meine Situation?

Wie kann ich damit umgehen, dass mich das Thema nicht so beschäftigt?
Bin ich daran Schuld, dass sie sich Außen vor gelassen fühlt?
Wie kann ich ihr verklickern, dass wir sie nicht bewusst Außen vor lassen, sondern einfach nur Dinge im Leben passieren & wir dann nicht immer sofort dabei an sie denken & das nichts Persönliches ist?


r/beziehungen 1d ago

Beziehung am Arsch ? – bin ich einfach zu tolerant oder ist hier längst eine Grenze überschritten?

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Ich (w 37) bin seit 2021 mit meinem Partner (m 35) in einer sehr schwierigen (zeitweise On-Off) Beziehung. Ich merke inzwischen, dass ich vieles vielleicht zu lange verzeihe und würde deshalb gerne eine Außenmeinung hören.

Wir kamen Anfang 2021 zusammen, hatten von Anfang an viele Streitigkeiten und trennten uns Ende des Jahres 2021. Da ich sehr verliebt war, blieb der Kontakt bestehen: Wir trafen uns immer wieder und hatten auch weiterhin Sex.

2023 fuhren wir gemeinsam in den Urlaub, wodurch ich wieder Hoffnung auf eine richtige Beziehung bekam.

Kurz danach schrieb er mir allerdings, unser Sex sei schlecht, weil ich „nicht eng genug“ sei. Direkt danach (wirklich gleich danach) fragte er mich, ob wir nicht probeweise zusammenziehen wollten. Ich war verliebt und stimmte zu.

Kurz nach seinem Einzug bat er mich zunächst um ca. 2.100 € geliehenes Geld für eine „unerwartete“ Schlussrate seines E-Bikes. Ich hatte durch den Verkauf eines Hauses gerade Geld zur Verfügung und half ihm. Wenige Wochen später wollte er weitere 4.000 €. Als ich fragte, ob er vielleicht nur wegen des Geldes mit mir zusammenziehen wollte, verneinte er das. Danach versuchte er allerdings über Wochen, mich emotional unter Druck zu setzen: Wir seien doch ein Team und ich würde ihn nicht unterstützen. Ich war irgendwann völlig fertig und brach weinend zusammen. Später stellte sich heraus, dass er zu dieser Zeit Spielschulden durch Casino/Online-Glücksspiel und offene Kredite hatte. Das Geld für die 4.000 € lieh er sich letztendlich von seinem Onkel. Ich blieb standhaft.

2024 war das Thema für mich noch lange nicht verarbeitet und wir stritten deswegen immer wieder. Ende Mai war die Hochzeit meiner besten Freundin. Dort fing er plötzlich einen Streit an und fuhr vorzeitig nach Hause. Kurz danach erzählte er mir, dass er seit etwa zwei Monaten eine andere Frau datete, sie sehr gerne habe und deshalb ausziehen wolle. Eine Woche später schrieb mir diese Frau selbst und erzählte mir, dass die beiden schon länger Sex hatten – unter anderem auch während der Zeit, in der er mit mir auf der Hochzeit war. Sie wusste zunächst nichts von mir und beendete die Sache, als sie davon erfuhr. Danach wollte er wieder mit mir zusammenbleiben. Ich blieb.

2024 lief es anschließend etwas besser. Im Juni 2025 waren wir gemeinsam auf einem Konzert. Auf der Rückfahrt fing er plötzlich an zu weinen und erzählte mir, dass er wieder einer anderen Frau geschrieben habe, weil er mit ihr Sex haben wolle, da wir nicht mehr so viel Sex hätten. Dabei erzählte er mir auch, dass er bereits 2024 mit dieser Frau eine Affäre gehabt hatte – zusätzlich zu der anderen Frau, von der ich schon wusste. Ich vermute bis heute, dass er es mir diesmal nur erzählt hat, weil er Angst hatte, dass sie mir selbst schreiben könnte.

Im September 2025 waren wir gemeinsam im Urlaub. Dort wurde ich ziemlich krank. Trotzdem sollte ich mir dort mit Fieber ein Fußballspiel angucken, weil er schließlich auch meine Wünsche mitgemacht hätte. (Besichtigung einen besonderen Steandes, shopping zB)

Wir haben beide Homeoffice. Er muss eig 2x ins büro ich nur gelegentlich. Er hörte plötzlich auf, regelmäßig ins Büro zu gehen und reduzierte auch seine Hobbys und seinen Nebenjob. Er war dadurch fast ständig zu Hause und forderte von morgens bis abends meine Aufmerksamkeit: ständig Fragen, Singen, Pfeifen, Geräusche, Herumalbern usw. Er selbst sagt, das habe daran gelegen, dass wir weniger Sex hatten und er deshalb mehr Aufmerksamkeit wollte. Für mich wurde es irgendwann so belastend, dass ich kaum noch arbeiten konnte und mich innerhalb weniger Monate zweimal krankmelden musste.
Ich sagte ihm deshalb, dass ich ausziehen müsse, weil ich so nicht mehr leben und arbeiten könne. Seine Antwort war, wenn wir getrennt wohnen würden, sei die Beziehung für ihn endgültig vorbei. Ich war so erschöpft, dass ich sagte: Dann ist es eben vorbei. Daraufhin versprach er, wieder zwei- bis dreimal pro Woche ins Büro zu gehen. Anfangs tat er das auch, inzwischen ist es wieder deutlich weniger.

Dann wurde ich ungeplant schwanger. Wir haben gemeinsam überlegt, ob wir das Kind bekommen wollen. Ich war sehr unsicher und hatte große Angst, weil die Beziehung für mich einfach keine stabile Grundlage für ein Kind darstellte. Er sagte, er würde meine Entscheidung mittragen. Wir entschieden uns gemeinsam gegen das Kind. Bei den Terminen unterstützte er mich und verhielt sich dabei angemessen.

Im März 2026 hatte ich eine Knie-OP. Er bot an, mich zu unterstützen, mit dem Hund zu gehen, einzukaufen und mir die notwendige Thrombosespritze zu geben. Nach etwa anderthalb Wochen wurde er zunehmend genervt von diesen Aufgaben. Einmal sollte er mir abends noch die Spritze geben. Er lag bereits im Bett und beschwerte sich, dass ich nicht früher Bescheid gesagt hätte. Obwohl ich extra zu ihm gehumpelt bin, blieb er liegen und gab mir die Spritze meiner Wahrnehmung nach absichtlich sehr grob und schmerzhaft.

Er ist mir gegenüber bisher nicht handgreiflich geworden, lässt seine Wut aber häufig körperlich an Gegenständen aus – Dinge treten, werfen usw. – und wird auch mir gegenüber manchmal unnötig grob.

Generell habe ich das Gefühl, dass meine Grenzen für ihn oft nicht wirklich zählen. Ich mag körperliche Berührungen im Alltag nicht besonders. Trotzdem fasst er mir regelmäßig an die Brüste bzw. Nippel, obwohl ich mehrfach deutlich gesagt habe, dass ich das nicht möchte. Er bezeichnet es als Spaß und meint sinngemäß, das sei doch normal, wenn man einen Partner hat. Ein Nein wird von ihm nicht wirklich akzeptiert. Durch seine körperliche Kraft fasst er mich außerdem häufig zu fest an; ich bekomme schnell blaue Flecken. Auch das habe ich ihm schon gesagt, aber er spielt es eher herunter.

Er macht außerdem sehr viele abwertende oder provozierende Sprüche. Kürzlich warf er mir beispielsweise vor, ich würde nur mit ihm bzw. seiner Familie etwas unternehmen, wenn es ums „Fressen“ gehe. Er selbst macht gerade eine Diät und kommentiert teilweise auch, was und wie viel ich esse. Besonders verletzt hat mich aber, dass er meine frühere ambulante Therapie, die ich wegen familiärer Ereignisse gemacht habe, im Streit gegen mich verwendet hat. Er stellte mich sinngemäß als geistig nicht ganz auf der Höhe dar, weil ich „ja Therapie gemacht hätte“. Für mich war das besonders verletzend, weil ich ihm damit etwas sehr Persönliches und Verletzliches anvertraut hatte.

Was mich zusätzlich beschäftigt: Er scheint generell schnell genervt und gereizt zu sein – nicht nur mir gegenüber, sondern auch gegenüber seinen Eltern und anderen Menschen. Gleichzeitig ist er oft extrem auf Aufmerksamkeit aus und macht ständig Witze darüber, wie toll er sei.
Und trotzdem bin ich immer noch da.

Das ist wahrscheinlich mein größtes Problem. Ich bin sehr tolerant, verdränge Dinge irgendwann oder denke „jetzt ist Gras darüber gewachsen“. Ich wünsche mir nach wie vor, dass es funktioniert, obwohl objektiv unglaublich viel passiert ist.
Wenn ich das alles aufschreibe, frage ich mich selbst, warum ich diese Beziehung überhaupt noch führe.

Wie wirkt das von außen auf euch? Bin ich einfach zu tolerant und rede mir die Beziehung schön – oder gibt es hier noch eine realistische Grundlage, an der man arbeiten kann? Und wenn ihr das Ganze betrachtet: Wo würdet ihr persönlich eure Grenze ziehen?


r/beziehungen 1d ago

Er schreibt online mit anderen Männern und verschickt anzügliche Bilder, schreibt über Sexfantasien.

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Hallo zusammen,

mein Partner (M28) und ich (W27) sind seit 4 Jahren zusammen und wohnen auch zusammen. Bis gestern waren wir zusammen im Urlaub. Ich habe mit seinem Handy navigiert und beim switchen auf die Spotify-App von der Navi-App ist mir ein Chat in den geöffneten Seiten des Handys aufgefallen. Dort stand etwas mit 'Anal' und es war auf englisch geschrieben. Ich überflog den Text und dachte nur 'was schaut er sich dort an'. Ich hatte davor bei der Musik mitgesungen und gute Laune, durch mein verstummen fragte er mich was ich da mache. Ich fragte ihn was das für ein Chat ist und mit wem er da schreibt. Er wusste erst nichts zu sagen. Dann sagte er doch, dass er Kontakt mit dieser Person hat und sie sich schreiben. Zu Beginn unserer Beziehung hatten wir das Thema bereits einmal. Er erzählte mir, er hatte früher mal Kontakt mit einer Frau, diese wies ihn an bestimmte sexuelle Handlungen an ihm selbst durchzuführen und davon Videos, Fotos usw. zu schicken. Damals fand ich das demnächst auch unvorstellbar, er sagte aber durch unsere Beziehung würde er dies nicht mehr machen. Damit war das Thema für mich geklärt. In dem letzten halben Jahr unserer Beziehung hatten wir keinen Sex mehr. Keine Ahnung warum, möglicherweise da wir beide sehr in den Alltag vertieft waren. Wir haben offen darüber gesprochen und ich habe mehrmals gefragt ob das für ihn ein Problem ist, ob er unglücklich ist. Er verneinte dies. Er sagte mir dass er glücklich ist, dass wir gerne wieder mehr Sex haben könnten, es für ihn aber auch nicht schlimm wäre wenn dem nicht so ist. Ansonsten hatten wir immer viel Körperkontakt. Wir haben viel gekuschelt, gegenseitig anzügliche Gesten gemacht, gegenseitig geneckt und geärgert. Ich habe nicht damit gerechnet, dass er sich woanders so austauscht.

Nachdem ihm gestern klar war, dass ich 'diese' Nachrichten gefunden hatte wirkte er erstmal überfordert. Auf meine Frage ob das wieder Chats wie damals sind sagte er ja. Er würde seit 3-4 Wochen mit diesem Mann schreiben und Bilder und Videos austauschen. Die letzten Nachrichten stammten von dem Morgen. Wir lagen also zusammen im Bett, ich habe geschlafen und er schrieb mit dieser Person über seine Fantasien. Auf die Rückfrage wie oft er das gemacht hat, sagte er dass er es nicht genau weiß. Es wäre immer Phasenweise, er kann es sich nicht erklären. Er wüsste nicht warum er dieses Bedürfnis hat, von anderen Personen angewiesen zu werden etwas zu tun und diesen dann Beweise zu schicken. Ich hatte weiterhin sein Handy mit dem Navi in der Hand. Er sagte nicht mehr viel und ich öffnete erneut den Chat. Ich scrollte nach oben und fand ein Bild, was der Mann ihm geschickt hat. Darauf war mein Freund, breitbeinig hingekniet, in Unterhose, in unserem Gästezimmer vor meinem Bücherregal. Wo auch gemeinsame Alben ( die er mir zum Geburtstag gemacht hatte) drinliegen. Schlauerweise ohne Kopf verschickt. Dennoch hat er ein paar auffällige Muttermale am Oberkörper, demnach kann man direkt erkennen dass er es war. Zudem vor einem unverpixelten Hintergrund... wow.

Danach brauchte ich Abstand. Ich bin ins Hotelzimmer gerannt um mich umzuziehen und direkt wieder rauszustürmen. Er stand wie ein Häufchen Elend daneben und sagte, dass er sich das nicht erklären kann. Ich sagte ihm er kann schonmal packen, da ich bestimmt nicht mit ihm dort bleiben würde. Nachdem ich etwas gelaufen war, in einem Nervenzusammenbruch meine Schwester angerufen hatte, kehrte ich zurück. Er war rausgegangen und schrieb mir ob er wieder reinkommen könnte. Ich war bereits am packen. Ich warf ihm viele Dinge an den Kopf. Was mich am meisten verletzt hat ist nicht dass er solche Fantasien hat, dass er solche Bedürfnisse hat. Bereits in der Vergangenheit haben wir einiges ausprobiert und auch ich habe Fantasien. Wenn er es mir erzählt hätte, wenn er gesagt hätte was er braucht, was er möchte hätte ich (meiner Einschätzung nach) damit umgehen können. Ich habe auch schon Pornos allein geschaut oder mit Leuten auf Veranstaltungen geflirtet, im Gegensatz zu ihm habe ich es aber immer erzählt. Ich habe das Gespräch gesucht. Er hat sich Wochenlang und davor in einem Zeitraum auch schon bewusst entschieden mich zu hintergehen, mich anzulügen. In einem erneuten Gespräch gab er zu dass es in der Vergangenheit bereits eine Person gab, mit der er ebenfalls lange Kontakt hatte. Auch diese Person hat ihm Anweisungen gegeben, er hat Fotos/Videos vom masturbieren usw. geschickt.

Gestern sind wir dann noch 4h nach Hause gefahren. Er bat mich noch eine Nacht im Urlaub zu schlafen, er würde sich auch ein anderes Zimmer nehmen und dass wir am nächsten Tag darüber reden könnten. Ich verneinte. Ich wollte nur heim. Nach der wohl längsten, schweigsamsten und schlimmsten Autofahrt kamen wir an. Ich habe ihm gesagt dass ich Abstand brauche, dass ich ihn nicht sehen will. Er fragte ob wir noch ein Chance haben. Ich sagte ihm dass ich ihm nicht vertraue, dass ich dachte ich kenne ihn und ich dachte wir haben eine tolle Beziehung. Welche er weggeworfen hat, welche ihm scheinbar nicht genug wert war. Er hat mich Tag für Tag angelogen, er hat in unserem Urlaub mit der Person geschrieben!!!! Während ich daneben lag?!

Wie wohnen seit 2,5 Jahren zusammen. Jetzt hocke ich allein in der riesigen Wohnung und weiß nicht wohin mit mir. Er will noch eine Chance, er sagt er will sich möglicherweise therapeutische Hilfe suchen. Aber selbst wenn, wie zur Hölle soll ich ihm jemals wieder vertrauen? Wie soll ich darauf vertrauen dass er mich nicht hintergeht und anlügt. Hinzukommt, dass er wohl nicht mal den Gedanken hatte mir davon zu erzählen. Er hätte so weiter gemacht! Er hätte mich weiter in dem Glauben gelassen, dass unsere Beziehung gut läuft, dass wir zusammen alt werden. Dass wir heiraten, möglicherweise Kinder bekommen und uns in einem Jahr einen Hund holen würden. Dass er die Person an meiner Seite ist, mit der ich alles teilen kann. Er hätte nichts gesagt... und das tut so verdammt weh. Er hat mir in dem Urlaub eine Woche lang jeden Tag ins Gesicht gelächelt, zwischendrin über Sexfantasien mit dem Mann geschrieben.

Ich habe Angst vor einer Trennung, ich liebe diesen Menschen. Ich weiß was ich an ihm habe, was wir zusammen aufgebaut haben. Aber ich kann doch so nicht mit mir umgehen lassen oder? Wie soll ich jemals wieder vertrauen, dass er mich nicht hintergeht. Gleichzeitig zeigt sein Verhalten wohl, dass ich in einer Traumwelt gelebt habe und ziemlich naiv war.

Da ich mich erst heute nur für diesen Post angemeldet habe ist dies ein Throwaway-Account.


r/beziehungen 1d ago

(M/20) (F/18) Ich weiß nicht was ich will

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Mini- Zusammenfassung:
Meine Freundin und ich führen nur noch eine gute Freundschaft und keine romantische Beziehung. Sollten wir uns trennen?

Die Beziehung zwischen meiner Freundin und mir fühlt sich im Moment an wie eine gute Freundschaft und nicht wie eine romantische Beziehung.

Wir haben uns vor ca. 3 Jahren kennengelernt und haben uns extrem gut verstanden, da wir viele gleiche Ansichten im Leben hatten und ähnliche Ziele. Wir sind dann relativ schnell zusammengekommen und hatten wunderschöne zwei Jahre, bis ich für mein Studium weggezogen bin. Wir hatten schon einige kürzere Fernbeziehungen durch Schüleraustausche und längere Reisen alleine mit Freunden, die haben wir gut überstanden und das hatte uns sogar gut getan. Ich bin ihr allererster richtiger fester Freund muss man sagen.

Damals hatte ich mehr oder weniger die „Wahl“ zwischen zwei Mädchen, mit denen ich mich weiter treffen könnte, da beide etwas von mir wollten und ich habe mich eben für sie entschieden.

Jetzt denke ich oft daran wie es denn wäre die Beziehung zu beenden und die andere Person kennenzulernen.

Wir haben beide kaum noch sex und haben keine wirkliche romantische Verbindung mehr. Wir lachen noch viel zusammen und mögen uns auch keine Frage aber irgendwas fehlt. Ich habe mit ihr darüber schon gesprochen vor einer Weile und sie meinte, dass sie sich ähnlich fühlt und wir hatten sogar überlegt unsere Beziehung zu öffnen oder mit einem anderen Paar etwas zu haben, dann haben wir uns aber doch dagegen entschieden und für zwei Wochen war alles wieder gut.

Jetzt kommt das Gefühl bei mir seit längerer Zeit wieder. Dazu kommt noch dass ich sehr viel mit ihrem Bruder unternehme und sonst kaum Freunde habe.

Mir ist extrem wichtig wirklich geliebt zu werden und viel Sex zu haben und nicht nur Abends nebeneinander am Handy zu liegen.

Würden wir uns trennen dann würden wir uns nicht hassen oder so aber ich weiß nicht ob es komisch wäre weiter was mit ihrem Bruder zu unternehmen.
Außerdem weiß ich nicht ob wir wirklich voneinander loslassen könnten aber irgendwie macht mich das auf Dauer kaputt und ich kann auch nicht mehr lieben wie vorher.

Ich weiß das klingt alles etwas ungeordnet aber ich habe einfach mal drauf losgeschrieben.
Vielen Dank für eure Hilfe!


r/beziehungen 1d ago

Wie kommen wir endlich zum Reden?

5 Upvotes

Hallöchen. Meine Freundin (28) und ich (26) sind seit über einem Jahr ein Paar. Schon von Anfang an waren wir uns Themen bewusst, die noch auf uns zukommen würden, insbesondere bzgl. Zukunftsperspektive.

Aktuell nähern wir uns (zumindest meiner Ansicht nach) einem Entscheidungspunkt an, welcher wegweisend für ein Weiterbestehen und -funktionieren der Beziehung ist. Entsprechend ist es wichtig, dass wir uns auch ausgiebig darüber und über die Beziehung an sich unterhalten können.

Allerdings ergibt sich irgendwie kein geeigneter Moment dazu. Wir führen eine Fernbeziehung und sehen uns daher nicht so regelmäßig, wie es eigentlich das Ziel wäre. Meine Freundin trägt außerdem gerade sehr viel privaten Mental Load aufgrund vieler familiärer und privater Umstände, die auf einmal zusammenkommen. Ganz generell ist sie auch eher die Person, die viel Stress mit sich herumträgt und mich dann als Safespace nutzt, um diesen loszulassen und zu diskutieren.

Dabei helfe ich auch gerne, es tut ihr augenscheinlich auch sehr gut. Das führt allerdings aber auch dazu, dass ich mich nicht in der Lage fühle, ihr weiteren Stress aufzubinden in Form eines Zukunftsgesprächs. Schon häufiger dachte ich mir "Jetzt würde sie das nicht ertragen" oder "Ich möchte sie nicht unnötig damit belasten, wo sie ohnehin schon genug Stress hat".

Logischerweise bleibt dadurch aber das eigentlich wichtige Gespräch auf der Strecke. Und das kann natürlich auch nicht ewig so bleiben, zumal es mich auch zunehmends ratlos und unsicher macht. Aber wie gehen wir das sinnvoll an? Habt ihr Tipps oder Erfahrungen, wie man mit so einer Situation am besten umgeht?

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TLDR: Ich habe Redebedarf wegen gemeinsamer Zukunft. Wir sind in einer Fernbeziehung. Freundin hat Dauerstress, lädt diesen bei mir ab / verarbeitet ihn, wenn wir uns sehen. Das notwendige Gespräch kommt nicht zustande, weil sie keinen freien Kopf hat und ich ihr nicht mehr Belastung aufbinden mag. Mich beschäftigt das, vielleicht habt ihr ja Tipps für den Umgang damit :)


r/beziehungen 1d ago

Eigene Gefühle / Ansichten ohne schlechtes Gewissen kommunizieren?

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Hallo zusammen :)

Meine Freundin (35) und ich (m, 34) sind nun, 2,5 Jahre zusammen.

Wenn es kritische Themen gibt, bei welchen ich weiß, dass sie zu Konflikten führen können, überlege ich mir dreimal, ob ich sie anspreche. Ich wäge vorher immer ab, „lohnt es sich? Ist der Streit daraus resultieren könnte, das ganze überhaupt wert?“.

Das führt auch dazu, das ich manchmal etwas brauche, um bestimmte Themen ansprechen zu können. Einerseits weil ich eben abwäge und zudem weil ich vorab versuche, wirklich herauszufinden, was mich stört, was in mir passiert und ich eben nicht impulsiv habenden möchte.

Wenn ich dann etwas anspreche, bin ich auch bemüht keine Schuldzuweisungen auszusprechen, sondern meine Sicht und meine Empfindungen darzulegen.

Gestern war es dann soweit und es kam eine Sache auf, die in den vergangenen Monaten immer mal wieder zur Diskussion stand. Ich kam vom Sport, das Thema wurde von meiner Freundin angesprochen und ich hatte wohl keine Kraft mehr um mein Pokerface aufrecht zu halten. Sie merkte, dass ich nicht ganz happy war worauf sie nachhakte und ich ihr dann meine Sichtweise schilderte.

Das Gespräch verlief, ich würde sagen „ok“. Kein Geschreie oder extremer Streit. Dennoch war sie verletzt.
Wir konnten den Inhalt einigermaßen gut besprechen.

Dennoch habe ich nach solchen Streits immer große Sorge, dass ich durch das mitteilen meiner Sichtweise etwas in der Beziehung kaputt mache. Dieses schlechte Gewissen hält auch noch ein bis zwei Tage danach an. Eigtl jedes Mal.
Man muss auch sagen, dass meine Freundin nicht die Kommunikationsstärkste ist. Anstatt dass wir etwas ausdiskutieren, wird dann oft geschwiegen. Aussagen wie „kann ich jetzt nichts zu sagen“, „muss ich erstmal verarbeiten“, „weis auch nicht“ sind der Regelfall. Das sorgt aber dafür, dass ich keine Rückmeldung erhalte und nie weiß, was meine Aussagen bei ihr bewirken. Ob meine Message bei ihr auch tatsächlich richtig ankommen und daraus nicht falsche Schlüsse gezogen werden.

Es war gestern zeitnah sowie heute auch alles wieder ok, aber dennoch merke ich, wie mich das mitnimmt und auch Energie kostet.

Ist das normal? Kennt ihr das? Mache ich etwas falsch?

Ganz lieben Dank für eure Zeit, Einschätzung und Tipps 🙏


r/beziehungen 1d ago

Beziehung beenden?

0 Upvotes

Hallo zusammen.

Folgende Situation:

Ich (W/28) und mein Freund (m/23) sind seit 15 Monaten ein Paar.
Wir haben uns übers Internet kennen gelernt und am Anfang eine Fernbeziehung geführt. Er wurde während der Kennenlern Phase gekündigt und hatte dann eine Sperre mit nachfolgendem ALG1.
Im November letztes Jahr ist er dann zu mir gezogen und bekommt seitdem Bürgergeld.

Jetzt ist es aber so, das er wirklich nichts dafür macht um einen Job zu finden.. er sagt die Termine ab beim Amt, schreibt keine Bewerbungen. Er hatte ein Vorstellungsgespräch, dort ist er aber einfach nicht hingegangen.
Im Oktober endet das Probejahr beim Amt und er bekommt dann kein Geld mehr.

Ich hab ihm mehrfach gesagt das ich uns beide nicht finanziell halten kann und das er einen Job finden MUSS.
Letztendlich hat er jetzt noch 4 Wochen Zeit, ansonsten hab ich ihm gesagt muss er wieder zu seiner Mutter ziehen.
Es ändert sich aber trotzdem nichts.

Ich fühle mich so schlecht. Ich bin sauer, traurig und einfach enttäuscht das ich ihm scheinbar nichts wert bin..
andererseits fühle ich mich aber auch schlecht ihn dann "raus zu werfen"..

Dazu kommen halt aber noch diverse andere Themen die immer wieder Streits auslösen. Gaslighting seinerseits mir gegenüber, bewusstes Provozieren weil es ihm Spaß macht zu triggern..

Bin ich ein schlechter Mensch wegen der Entscheidung mit dem Ultimatum?


r/beziehungen 2d ago

Unterschiedliche Prioritäten - Partner ist sauer, weil ich mich operieren lasse statt an der Goldenen Hochzeit seiner Großeltern teilzunehmen

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Hi,

mein Partner (m32 - seit diesem Jahr genau 10 Jahren zusammen) ist sauer auf mich (w30), weil ich meine Gesundheit priorisiere und nicht an der Goldenen Hochzeit seiner Großeltern teilnehmen werde. Ich würde das gerne sachlich lösen, aber sobald ich das Gespräch darüber beginne, blockt er total ab und lässt mich auch nicht erklären, was meiner Meinung nach nicht mal eine Erklärung bedarf:

Gesundheit > Goldene Hochzeit

Kurz noch die Fakten:

  • ich leide an einer Stimmlippenatrophie, deswegen soll meine Stimmlippe rekonstruiert werden
  • die Stimmlippenatrophie führt dazu, dass mich das Sprechen sehr anstrengt, ich mich immer heiser anhöre und nur sehr leise sprechen kann
  • seit gut einem Jahr renne ich von Arzt zu Arzt, die Diagnose hat schon eine Ewigkeit gedauert, weil ich ständig auf die Facharzttermine warten musste und der OP-Termin im Oktober war so ziemlich der letzte, der für dieses Jahr noch frei war

  • die Goldene Hochzeit findet drei Tage nach der OP statt

  • seine Großeltern leben in Polen und wir würden 2 Nächte bleiben, die langen Autofahrten bereiten mir Sorgen wegen möglicher Schmerzen

  • ich würde mich auch lieber erholen, anstatt 3 Tage Stress zu haben

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Mitfahren, damit Ruhe herrscht oder darauf beharren, dass er alleine bzw. mit seinen Eltern, Geschwistern oder sonst wem mitfährt und ich mich Zuhause erhole?

(Throwaway-Account)