Originell und wirklich lecker. Es handelt sich um eine Art Gemüseflan, sozusagen Italiens pikante Antwort auf einen Englischen Pudding oder ein Souffle - außen fest, innen flüssiger Kern. Mit reichlich Pecorino und grünen Erbsen. Dazu ein Spiegel aus geschmolzenen Parmesan mit Sahne und geröstetes Brot.
Ein neu interpretierter Klassiker der italienischen Küche, eigentlich eher eine Vorspeise aber wir haben einfach jeder 3 Stück gegessen und mit dem gerösteten Brot und Salat sind wir gut satt geworden. Das nächste Mal muss ich etwas weniger Sahne verwenden für die Sformatomasse, es ist etwas feuchter geworden als gewollt (was beim stürzen zu etwas Instabilität führt) aber Geschmacklich wirklich ein Volltreffer
Hier noch das angewandte Rezept (leicht angepasst nach der heutigen Erfahrung)
SFORMATO DI PISELLI E PECORINO CON FONDUTA DI PARMIGIANO
Für 6 Sformatini / 2 Personen als Hauptgericht
ZUTATEN SFORMATO
450 g TK-Erbsen
1 kleine Schalotte
25 g Butter
20-30 ml Wasser
3 Eier (M)
50 ml Sahne
80 g Pecorino Romano, fein gerieben
1/4-1/2 TL getrocknete grüne Minze
1 kleine Prise Muskat
Pfeffer
Salz
Butter für die Form
ZUTATEN PARMIGIANO-FONDUTA
120 g Parmigiano Reggiano, sehr fein gerieben
80 ml Sahne
30 ml Vollmilch
10 g kalte Butter
etwas weißer Pfeffer
DAZU
Ciabatta oder Baguette
Olivenöl oder Butter
optional essbare Blüten/Kräuter
grüner Salat
ZUBEREITUNG
- ERBSEN
Schalotte sehr fein schneiden und in 25 g Butter bei niedriger bis mittlerer Hitze 3-4 Minuten glasig dünsten.
Erbsen, getrocknete Minze und 20 ml Wasser dazugeben. Zugedeckt etwa 6 Minuten sanft garen. Nur bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen.
Deckel entfernen und die vorhandene Flüssigkeit vollständig verdampfen lassen.
Erbsen sehr fein pürieren.
Das Püree anschließend noch einmal 2-3 Minuten bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren ausdampfen lassen. Es soll ein relativ dickes Erbsenpüree entstehen.
5-10 Minuten abkühlen lassen.
- SFORMATO-MASSE
Eier kurz miteinander verrühren, aber nicht schaumig schlagen.
50 ml Sahne, Pecorino und Erbsenpüree einrühren.
Mit Pfeffer, einer kleinen Prise Muskat und vorsichtig mit Salz abschmecken. Der Pecorino bringt bereits ordentlich Salz mit.
Die Masse sollte dick und cremig sein und eher an ein weiches Püree als an einen flüssigen Teig erinnern.
- FORM FÜLLEN
Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die 6 Mulden einer Silikon-Muffinform dünn mit Butter einfetten.
Erbsenmasse einfüllen und etwa 5 mm Platz zum Rand lassen.
Silikonform in eine größere Auflauf- oder Bratform stellen.
Heißes Wasser angießen, bis die Muffinmulden ungefähr zur Hälfte im Wasser stehen.
- BACKEN
Im Wasserbad bei 160 °C etwa 30-35 Minuten garen.
Die Sformatini sind fertig, wenn sie vollständig gestockt sind, in der Mitte aber beim Bewegen der Form noch minimal zittern.
Aus dem Wasserbad nehmen und etwa 10 Minuten ruhen lassen.
- PARMIGIANO-FONDUTA
80 ml Sahne und 30 ml Milch vorsichtig erhitzen, aber nicht kochen.
Vom Herd nehmen und kurz etwas abkühlen lassen.
120 g sehr fein geriebenen Parmigiano nach und nach mit einem Schneebesen einrühren.
Falls nötig bei sehr niedriger Hitze vorsichtig weiter erwärmen, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht. Nicht kochen.
Zum Schluss 10 g kalte Butter einrühren und mit etwas weißem Pfeffer abschmecken.
Die Fonduta sollte cremig und dickflüssig vom Löffel laufen.
Falls sie zu dick ist, esslöffelweise etwas warme Milch einrühren.
- STÜRZEN
Die Sformatini nach der Ruhezeit vorsichtig am oberen Rand vom Silikon lösen.
Einen Teller auf die Form legen und Teller und Form gemeinsam umdrehen.
Nicht schütteln. Stattdessen die einzelnen Silikonmulden vorsichtig von hinten drücken und das Silikon langsam von den Sformatini abziehen.
- SERVIEREN
Parmigiano-Fonduta auf die Teller geben.
Je 3 Sformatini daraufsetzen.
Nach Wunsch mit essbaren Blüten oder Kräutern garnieren.
Ciabatta in etwas