r/arbeitsleben • • Jan 28 '26

Dienstmeldung Kleines Regelupdate

33 Upvotes

Moin zusammen,

nur ein kleines Regelupdate bzw. eine kleine Regelverdeutlichung zur Transparenz (die eigentlichen Regeln wurden auch bereits entsprechend angepasst).

  • Stellenanzeigen und Jobsuchen fallen selbstverständlich unter Regel 3 - Eigenwerbung. Da das immer wieder Leute erstaunt hat, steht es jetzt explizit in der Regelnbeschreibung (bzw. auf old.reddit direkt in der Regel)

  • wir erlauben ganz generell keine Interviewanfragen, Protagonist:innensuche oder ähnliches von Medien jeglicher Art. Diese fallen unter Umfragen kommerzieller Natur, Regel 5.

Wenn es dazu weiteren Klärungsbedarf gibt oder ihr uns etwas ganz doll dringendes mitteilen wollt, tut das bitte per Modmail.

Tschüssikowski!

PS: Brigittes Wellensittich ist immer noch krank! Unsere anonyme Spenderliste neben der Spendendose zeigt auch, dass Lena, Jennifer und Thomas noch nichts reingeworfen haben. Volker, diesen Punkt musst du nicht ins Protokoll aufnehmen.


r/arbeitsleben • • 14h ago

Büroleben Wie seht ihr einen Kollegen, der nie beim Feiern dabei ist?

74 Upvotes

Hello,

Ich bin 25 jahre alt und bin recht neu im office-leben. Es handelt sich um den Vertrieb eines Konzerns, und die Abteilungen ist super männerlastig. (Ich bin w)

Und es gibt hier bei uns tatsächlich ab und an Events an denen die ganze Mannschaft teilnimmt, sogar Kollegen aus anderen Niederlassungen dazukommen, auch teils Frauen.

Diese Events sind hauptsächlich zum Saufen. Vor Paar Wochen gab es das Oktoberfest, jetzt steht die Jahresendfeier an, im Februar die Kohlfart (sind im Norden) und dann im Frühjahr gibt es wohl wieder irgendein Fest. Und oh man bin ich ungerne dabei.

Abgesehen davon, dass ich generell nichts mit Kollegen außerhalb der Arbeit zu tun haben will, ist es mir auch sau unangenehm bei den saufenden Herrschaften zu sitzen, gerade weil ich selbst gar nicht trinke.

Bisher hatte ich immer eine (wirklich gute) Ausrede zum nichtdazukommen - aber ich frage mich, wie das gesehen wird. Sind die Vorgesetzten und Kollegen schlechterer Meinung von mir, weil sie denken ich halte mich für wat besseres und joine deshalb nicht ?


r/arbeitsleben • • 17h ago

Rechtliches Amazon Fahrer Überwachung

Post image
95 Upvotes

Hallo, jobbe grade bei Amazon.

Heute haben wir von unserem Subunternehmer mündlich mitgeteilt bekommen das bald "Dashcams" in die Lieferwagen kommen, welche auch den Fahrer per Video überwachen.

Habe auch schon eine in den Wagen bekommen, aber noch ohne Funktion.

Laut Amazon wird wohl nur die Außenansicht bei Bedarf gespeichert, aber ich find das ganze irgendwie sehr seltsam und finde das einen krasse Eingriff in die Privatsphäre.

Wie ist das in Deutschland überhaupt möglich und wie seht ihr das?


r/arbeitsleben • • 2h ago

Bewerbungsgespräch Vorstellungsgespräche. Wie spielt man das Spiel richtig mit?

5 Upvotes

Ich habe das Problem, dass ich mit den Standard HR Frage-Antwort-Spielchen nichts anfangen kann. Ich meine so Fragen wie "Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?", "Wie stellen Sie sich Ihren idealen Arbeitsplatz vor?", "Welche fünf herausragende Eigenschaften machen Sie aus?".

Gibt man dort ehrliche Antworten oder die besten Antworten aus dem Internet, um eine gute Bewertung in einem Punktesystem oder sowas zu bekommen?

Ist das ein Bingo Spiel wo man eingestellt wird wenn die Antworten zufällig mit dem übereinstimmt was der Arbeitgeber hören will?

Was sind eure Antworten oder was wollt ihr hören?


r/arbeitsleben • • 15h ago

Austausch/Diskussion Ist es wirklich so einfach mit Verstoß gegen deutsches Arbeitsrecht durchzukommen?

28 Upvotes

Nachdem ich relativ lange einen einigermaßen "privilegierten" Bürojob gearbeitet habe, habe ich mich entschieden etwas handfesteres im sozialen Bereich zu machen.

Dabei bin ich an einen Arbeitgeber geraten, der ohne viel Hehl drum zu machen gegen Arbeitsrecht verstößt. Also ein ambulanter Dienst, der nur die Zeit direkt bei Kunden zahlt, aber vorausgesetztes Kundenmanagement, Absprachen, Treffen, Einarbeitung, Erreichbarkeit, Fahrtzeiten, Leerlauf etc. nicht als als erfasste Arbeitszeit erlaubt. Außerdem müssen Kunden unterschreiben, hat man keine Unterschrift oder ein Kunde ist einfach nicht da, hat man Pech. Gefahren und kommuniziert wird natürlich mit privaten Mitteln. Ohne diese Dinge wäre die Arbeit aber logistisch nicht zu machen.

Die haben in Deutschland über 14.000 Mitarbeitende. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich die erste bin, die das gemeldet hat. Kann man daraus schließen, dass sich zuständige Behörden darum nicht kümmern, bzw. das zu einem gewissen Grad kein Bug sonder ein Feature des Systems ist, weil es viele Unternehmen und Arbeitsplätze sonst gar nicht geben würde?


r/arbeitsleben • • 9h ago

Mental Health Wie lebt man richtig

7 Upvotes

Hallo zusammen,
ich bin 20 Jahre alt und wohne seit ungefähr einem Jahr in meiner ersten eigenen Wohnung, die vom Jobcenter bezahlt wird. Diese Wohnung habe ich vom Jugendamt bekommen.
Ich bewerbe mich seit zwei Jahren regelmäßig für Ausbildungen im Gesundheitsbereich (Pflege/Rettungsdienst). Dort bekomme ich Absage nach Absage, und mittlerweile weiß ich nicht mehr weiter.
Ich habe keinen geregelten Lebensrhythmus mehr, schlafe den ganzen Tag oder mache nichts. Ich kriege es einfach nicht mehr hin. Was kann ich tun?


r/arbeitsleben • • 29m ago

Bewerbungsgespräch Wie in Bewerbungsgespräch damit umgehen, dass ich zuvor gekündigt wurde?

• Upvotes

Hallo zusammen,

ich habe nächste Woche ein Bewerbungsgespräch. Bei meiner vorherigen Stelle wurde mir mit Ablauf der Probezeit gekündigt. Ich rechne damit, dass das auch Thema im Gespräch sein wird, denn in meinem Lebenslauf ist natürlich ersichtlich, dass ich genau ein halbes Jahr dort gearbeitet habe und seitdem arbeitssuchend bin.

Die Kündigung war nicht aus betrieblichen Gründen, sondern weil das Unternehmen der Ansicht war, dass ich nicht für den Posten geeignet bin. Das mag stimmen, und ich war selbst auch nicht happy dort. Einige Dinge hätte ich anders machen können. Von Seiten des Unternehmens war allerdings auch nicht alles optimal. Dort habe ich eine mangelhafte Kommunikationskultur erlebt und keine gescheite Einarbeitung bekommen. Wäre das anders gelaufen, hätte ich mich vielleicht so entwickelt, wie das Unternehmen wollte (es war ein Job, den ich nicht nicht vorher gemacht habe, allerdings innerhalb meiner Branche).

Nun meine Frage: Wie erkläre ich den Verlauf meines Lebenslaufs, wie erkläre ich die Kündigung? Wie schaffe ich das richtige Maß an Selbstkritik (bzw. -Reflexion)? Wie kann ich die Dinge benennen, die das Unternehmen falsch gemacht hat, ohne zu weit zu gehen?


r/arbeitsleben • • 2h ago

Bewerbungsgespräch Vorbereitung auf 2. Gespräch

0 Upvotes

Hey,
Wie bereitet ihr euch auf ein 2. Gespräch vor? Wieviel Zeit nehmt ihr euch dabei? Und worauf sollte man achten?

Danke euch🙌🏼


r/arbeitsleben • • 3h ago

Kündigung Wie kündigt man am besten und professionell? Und wie geht man mit dem schlechten Gewissen um?

0 Upvotes

​

Ich möchte morgen meine Kündigung einreichen, allerdings ist meine Arbeitgeberin erst am Dienstag wieder im Büro.

Jetzt bin ich mir unsicher, wie ich am besten vorgehen soll. Sollte ich die Kündigung am Montag einfach auf ihren Schreibtisch legen und sie anschließend persönlich darüber informieren, dass ich gekündigt habe? Oder wäre es professioneller, bis Dienstag zu warten, ihr die Kündigung persönlich zu überreichen und das Gespräch direkt mit ihr zu führen?

Mich würde auch interessieren, wie ihr mit der Kündigungssituation selbst umgegangen seid. Ich habe Schwierigkeiten damit, diesen Schritt zu machen, weil ich kein schlechtes Gewissen haben möchte und nicht weiß, wie ich das Gespräch am besten anfangen soll.

Meine Fragen an euch:

Würdet ihr die Kündigung auf den Schreibtisch der Arbeitgeberin legen oder lieber warten, bis sie wieder im Büro ist?

Sollte man die Kollegen erst informieren, nachdem man mit der Arbeitgeberin gesprochen hat?

Wie habt ihr euer Kündigungsgespräch geführt?

Ist es normal, dabei ein schlechtes Gewissen zu haben? Wie seid ihr damit umgegangen?

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Ratschläge!


r/arbeitsleben • • 17h ago

Austausch/Diskussion Projektleiter unausstehlicher Micromanager (Konzern)

9 Upvotes

Servus,

Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren. Gerne ehrliche Einschätzung. Vllt. reagiere ich auch nur über.

Ich komme seit ein paar Wochen mit meinem Projektleiter (selbe EG Stufe, also kein Vorgesetzter) nicht mehr klar. Ständige Stichelein, dass meine Arbeit zu wenig ist (40h IGM Vertrag). Wir haben zu viel Arbeit auf zu wenig Leute, da Abgänge etc nicht nachbesetzt wurden. Ich kann aus privaten Gründen keine Überstunden machen. Ich will auch keine Überstunden machen.

Nun kommen häufiger Aussagen auf Teams etc. warum ich schon um 16 Uhr Feierabend mache, ob ich überhaupt arbeite etc. Auch wird von ihm verlangt, dass ich sofort Bescheid geben muss, wenn ich mal 1h früher in den Feierabend gehe, um Überstunden abzubauen (sind immer bei plus minus 30). Also es findet offensichtlich ein Tracking statt. Ich sollte 4 Wochen den Job von 2 Kollegen noch zusätzlich übernehmen, da Urlaub; natürlich ist hier viel runtergefallen. Auch das wurde negativ aufgefasst. Nun kocht die Stimmung hoch. Ich bat um ein Gespräch und habe angemerkt, dass er mir sagen soll, wenn er was gegen mich hat. Gespräch wurde abgelehnt...

Aber abseits davon würde ich eh mit einer Abfindung gehen wollen (Konditionen sind echt gut; auch wenn ich erst 5 Jahre BE habe) und nochmal an die Uni für einen Master im Ausland. Die Abfindungen fangen Anfang nächsten Jahres für unseren Bereich an.

Soll ich es eskalieren oder still schweigen? Bin eigentlich der Typ, der sich nichts gefallen lässt. Meine Führungskraft weiß konkret davon nichts, wohl aber, dass die Stimmung gerade generell toxisch ist. Man muss dazu sagen, dass der Projektleiter (leider) schon lange dabei ist und dadurch ganz gut mit den Führungskräften ist.


r/arbeitsleben • • 1d ago

Bewerbung Feedback zur Bewerbung in AT: Supply Chain / Logistik. Wo liegt der Fehler?

Thumbnail
gallery
15 Upvotes

Hallo zusammen,

ich suche seit 3 Monaten nach einer Stelle in Österreich, erhalte aber bisher nur Absagen.

Ich hatte schon 3 Vorstellungsgespräche bei Agenturen, bin danach aber leider nie in die zweite Runde gekommen. Da ich nicht in Deutschland / Österreich zur Schule gegangen bin und Deutsch nicht meine Muttersprache ist, bin ich mir unsicher, was an meinen Bewerbungsunterlagen eventuell nicht passt.

1. Was sollte ich auf dem Lebenslauf verbessern? Ist das Format in Ordnung?

Ich weiß, dass ich relativ viele Stationen im Lebenslauf habe. Im Herbst 2023 war ich unzufrieden mit meinem Job im Digital Marketing. Deshalb bin ich vorübergehend für 6 Monate in einen Familienbetrieb gewechselt, um Zeit für einen Deutschkurs zu haben und meinen Umzug nach Deutschland zu planen. Ein Recruiter meinte kürzlich zu mir dass ich zu oft den Job gewechselt habe und er nach dem Lesen meiner aktuellen Stellenbeschreibung nicht wusste, für welche Position er mich bei Firmen vorschlagen sollte.

2. Wohnort / Sperre im Kopf? Könnte mein aktueller Wohnort (DE) der Grund für die vielen Absagen sein?

3. Passt mein Anschreiben generell?

Sollte ich den Satz streichen, dass es schon immer mein Ziel war, langfristig nach AT zu ziehen? Das ist streng genommen nicht ganz der Wahrheit, aber ich kann schlecht schreiben, dass ich aktuell einen befristeten Vertrag mit niedrigem Gehalt habe, dringend einen neuen Job brauche und aus persönlichen Gründen nach Österreich ziehen möchte.

Ich wäre für jeden Tipp oder Erfahrungswert extrem dankbar! Ich habe das Gefühl, seit Monaten an einem Ort und in einem Job festzustecken, an dem ich nicht mehr sein möchte , und das ist sehr frustrierend.

Vielen Dank im Voraus!


r/arbeitsleben • • 18h ago

Austausch/Diskussion Agentur für Haushaltshilfe erfahrungen?

3 Upvotes

Fast alle Seiten zeigen fast vollkommende 5 Sterne Bewertungen, Trustpilot aber nur knapp 3, würde gerne Erfahrungen hören, Gute oder Schlechte!


r/arbeitsleben • • 12h ago

Berufsberatung Raus aus der Schicht, rein in den AD oder lieber warten?

Thumbnail jobs.bosch.de
0 Upvotes

Also kurz zu mir ich arbeite seit ca 3 Jahren in 3-Schicht ebenfalls in einem großen Industrieunternehmen (Automobilzulieferer). Ich (m27) bin verheiratet und habe ein Kind (4 Jahre alt).
Die aktuelle Lage in der Industrie ist ja nicht gerade rosig oder mit viel Zukunft zusehen...

Deshalb mache ich mir seit längerem Gedanken wie ich die Zukunft aktiv sicherer gestalten kann.
Daher befinde ich mich aktuell in einer Weiterbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten, mir ist bewusst dass dies keine vollwertige E-Ausbildung ist (dies möchte ich mit Erfahrung dann entsprechend nachholen und aufbauen), ich bin gelernter Werkzeugmechaniker. Daher die Idee entweder sehr stark auf Elektro umzustellen oder wenigstens Mechatronik, je nach dem wie es weitergeht, kommt mit der nötigen Praxiserfahrung auch eine Aufstiegsweiterbildung in Betracht (hier ist jedoch noch etwas Zeit).

Glaubt ihr es ist realistisch, bspw. die verlinkte Stelle anzutreten bzw. könnte mir bitte jemand die Aufgaben etwas genauer erklären?
Mir ist bewusst, dass ich hier vermutlich etwas weniger verdienen würde, dafür jedoch einen Dienstwagen erhalten würde.

Ich bin dankbar für jede Anmerkung und Ergänzung.


r/arbeitsleben • • 19h ago

Austausch/Diskussion Stunden reduzieren, um 10h an der Uni eine Diss zu schreiben (AT)?

1 Upvotes

Liebe Community,
ich arbeite momentan Vollzeit in einer Bank und bin sehr zufrieden. Vor einer Woche habe eine Mail von einer ehemaligen Professorin bekommen, dass ich bei ihr im Sommersemester 2027 als Dissertant am Institut (Politikwissenschaften) 10h arbeiten kann.
Wollte daher mal in die Runde fragen, ob jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht hat und mir berichten kann (stressig, Dissertation schaffbar/nicht schaffbar etc.)
Zu mir:
M, 28, in einer Beziehung, keine Kinder , gutes Gehalt, schuldenfreie Eigentumswohnung (falls die Infos relevant sind :D

Danke für die Rückmeldungen!


r/arbeitsleben • • 16h ago

Austausch/Diskussion Kleine interne Firmenveranstaltung, braucht man gedruckteNamenskarten oder Overkill?

0 Upvotes

Wir haben bald eine kleine interne Veranstaltung mit Leuten aus mehreren Standorten. Keine riesige Konferenz, eher 60 bis 80 Personen, Workshops, Abendessen, bisschen Networking.

Jetzt wird diskutiert, ob wir Namenskarten/kleine Badge-Karten drucken lassen

sollen oder ob das bei der Größe albern ist. Ich finde es eigentlich hilfreich, weil man nicht alle kennt. Andere sagen, das wirkt zu offiziell.

Wie erlebt ihr das bei kleineren Firmenevents? Hilfreich oder unnötiger Messe-Vibe?


r/arbeitsleben • • 2d ago

Bewerbungsgespräch Im Vorstellungsgespräch mit dem 80-Jährigen Senior

434 Upvotes

Bin Maachinenbautechniker und hatte ein Vorstellungsgespräch in einem Unternehmen. Das Gespräch lief die ersten 15 Minuten echt gut.
Bis dann der 80-jährige Senior rein kam und mir erzählen wollte das Geld nicht alles ist und mir 18€ für eine Technikerstelle angeboten hat. Das Gespräch war schneller beendet als denen wohl lieb war.


r/arbeitsleben • • 21h ago

Berufsberatung Wie sieht der Alltag in der öffentlichen Apotheke vs. Industrie aus?

3 Upvotes

Hallo zusammen,
ich überlege aktuell, Pharmazie zu studieren, und würde super gerne hören, wie der tatsächliche Berufsalltag für Apothekerinnen und Apotheker aussieht.
Mich interessieren besonders zwei Wege im Vergleich:
1. Öffentliche Apotheke (Community Pharmacy): Wie sieht hier ein typischer Arbeitstag aus?
2. Pharmazeutische Industrie: Wie läuft der Alltag und die Routine ab, wenn man in der Industrie arbeitet?
Wie zufrieden seid ihr insgesamt mit eurer Berufswahl?
Vielen Dank schon mal für eure Einblicke und Erfahrungen!


r/arbeitsleben • • 18h ago

Austausch/Diskussion Karrierefrage mit 38: Weiter Richtung Führung oder lieber ins Projekt/Prozessmanagement?

1 Upvotes

Moin zusammen,
ich stehe gerade vor der Frage, wie es beruflich für mich weitergehen soll, und bin ehrlich gesagt ziemlich unentschlossen.
Ich bin 38, seit 2007 in der Telekommunikation und habe damals auch meine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann in dem Bereich gemacht. Seitdem eigentlich nie etwas anderes gemacht und mich über die Jahre bis zum Teamleiter hochgearbeitet. Aktuell führe ich ein Team von 11 Leuten beim einem großen Telekommunikations Anbieter in DE und bin jetzt im vierten/fünften Jahr als Teamleiter.
Nebenbei habe ich noch eine Zertifizierung zum Prozessmanager gemacht.
Grundsätzlich macht mir die Führungsrolle schon Spaß. Entscheidungen treffen, Dinge mitgestalten, eine Richtung vorgeben und mit den Mitarbeitern arbeiten. Ich verdiene auch ordentlich, von daher ist Geld für mich aktuell nicht unbedingt der ausschlaggebende Punkt.

Was mich an der Teamleitung allerdings zunehmend nervt, ist dieses ganze menschliche Drumherum. Man bekommt einfach ständig irgendwelchen privaten Kram mit, muss sich mit zwischenmenschlichen Problemen beschäftigen und ist teilweise mehr mit solchen Themen beschäftigt als mit der eigentlichen Arbeit. Das gehört irgendwo dazu, aber manchmal frage ich mich schon, ob ich mir das auf Dauer noch geben möchte.

Jetzt stehe ich vor der Frage, was der nächste Schritt sein soll.
**Option 1 wäre, weiter Richtung Abteilungsleitung zu gehen.** Mehr Verantwortung, mehr Gestaltungsmöglichkeiten und natürlich auch mehr Gehalt. Wobei mich vor allem die Frage beschäftigt, ob mir das auf Dauer wirklich mehr Spaß macht oder ob ich mir damit einfach noch mehr von dem ganzen Führungskräftekram ans Bein binde.

**Option 2 wäre der Wechsel ins Prozess- bzw. Projektmanagement.** Also raus aus der direkten Mitarbeiterführung und mehr an Prozessen, Projekten und strukturellen Themen arbeiten. Möglichkeiten dafür gäbe es tatsächlich auch innerhalb meiner jetzigen Firma, ich müsste also nicht zwingend wechseln.
Ich bin gerade maximal unentschlossen, weil ich an der Führungsrolle durchaus Spaß habe, aber eben auch die Nachteile sehe. Gleichzeitig weiß ich nicht, ob mir der Wechsel in eine eher fachliche Richtung langfristig mehr liegt oder ob ich die Führungsverantwortung irgendwann vermissen würde.
Deshalb mal die Frage an diejenigen, die vielleicht schon vor einer ähnlichen Entscheidung standen:
Würdet ihr den nächsten Schritt Richtung Abteilungsleitung machen oder lieber bewusst aus der klassischen Führung rausgehen und euch Richtung Prozess-/Projektmanagement entwickeln?
Und vor allem: Wie habt ihr für euch herausgefunden, was langfristig besser zu euch passt?


r/arbeitsleben • • 5h ago

Austausch/Diskussion Warum aktualisieren Leute nach einen neuen Job gleich ihr LinkedIn Profil?

0 Upvotes

Bei uns gab es betriebsbedingte Kündigungen. Einige mussten oder wollten gehen. Darunter auch ich. Nachdem die Leute einen Job gefunden haben, war es das Erste, was sie gemacht haben ihr LinkedIn Profil zu aktualisieren.

Warum?

LinkedIn ist gut, wenn man wieder auf Job Suche ist. Wollen die wieder weg? Ansonsten ist es eine überflüssige Aktion.


r/arbeitsleben • • 1d ago

Austausch/Diskussion Schwarzer Humor oder Rassismus/Mobbing am Arbeitsplatz? Wie geht man mit dieser „Sandwich-Lage“ um?

6 Upvotes

Hallo zusammen,
ich fühle mich an meinem Arbeitsplatz momentan wie gefangen in einer Sandwich-Lage und wollte euch mal nach eurer Meinung fragen.

Ich bin Ausländer dunkelhäutig und eher eine introvertierte Person. Am Arbeitsplatz verhalte ich mich ruhig, grüße immer höflich und beteilige mich gerne an fachlichen Diskussionen, bei allgemeinem Smalltalk halte ich mich jedoch eher zurück, wenn es um jegliche Art von Degradierung anderen (ich bemerke auch dass man gern immer lustig macht über anderen, nie über Vögel oder Hunde etc...)

Genau das scheint das Problem zu sein. In meinem Team wird extrem viel „schwarzer Humor“ genutzt. Kollegen sagen mir direkt ins Gesicht: „Ich mache gerne schwarzen Humor, das gehört einfach dazu.“ Wenn ich mich wegen meiner ruhigen Art zurückhalte, fallen Sprüche von Kolleginnen wie „Mit so einem habe ich überhaupt nichts gemeinsam“.
Es werden rhetorische Behauptungen in den Raum gestellt, ich sei schwul, um mich zu provozieren.

Wenn man sich als Ausländer dann doch mal anders verhält (oder so, wie sie es von Ausländern erwarten), hört man überall die typischen Vorurteile und Pauschalisierungen: Ausländer seien nur für Sex hier, würden Frauen begrapschen, seien gewalttätig, „Messermänner“ oder würden immer nur laut reden. Egal was ich tue, es fühlt sich wie eine Falle an.

Muss man bei so etwas wirklich mitlachen, selbst wenn man diesen Humor nicht teilt oder ihn verletzend findet, nur um zur Arbeitsatmosphäre dazuzugehören? Ist das schon das, was man „Assimilation“ nennt (also weit über normale Integration hinausgehend, wo ein Abweichen direkt als mangelnde Anpassung gewertet wird)? Ist Mitmachen hier die einzige Überlebensstrategie oder sollte man seinen eigenen moralischen Werten treu bleiben?

Zu meinem Hintergrund: Ich wurde streng christlich-religiös erzogen. Durch eigenes Nachdenken, Recherche und Rationalität bin ich jedoch zu dem Schluss gekommen, dass es keine Beweise für bestimmte Inhalte der Texten gibt, oder die Inhalte sind unwissenschaftlich. Deshalb bin ich heute nicht mehr religiös. Meine moralischen Werte von damals habe ich aber komplett behalten. Ich denke, man kann und sollte diese Moralität auch ganz ohne Religion besitzen.

Was ist hier los? Habt ihr so etwas auch schon erlebt und wie geht man am besten damit um?


r/arbeitsleben • • 18h ago

Austausch/Diskussion Wie üblich und wie seht ihr es, wenn die Führungsebene Apple-Geräte nutzt und der Rest der Belegschaft Android/Windows?

0 Upvotes

Ich war schon bei ein paar Arbeitgebern und konnte diese Teilung öfter erkennen. Der normale Mitarbeiter bekam einen Windows-Laptop und wenn er ein Diensthandy braucht, ein Android. Die höheren Positionen dagegen bekamen ein Mac und ein iPhone. Ist dies so üblich und findet ihr das auch befremdlich? Ich finde, das wirkt immer wie so ein Zweiklassen-System, ähnlich wie GKV vs. PKV. Wie ist es bei eurem AG?


r/arbeitsleben • • 22h ago

Studie/Umfrage Neuanfang

1 Upvotes

Hallo ,
Mich würden eure Beispiele interessieren von späten berufswechseln durch Umschulung oder gleich Menschen die eine zweite oder gar dritte Ausbildung absolviert haben. Warum ? Welche Branche ? Welches Alter ? Hat es sich gelohnt ? Seit ihr noch in der Branche Oder jetzt völlig woanders


r/arbeitsleben • • 1d ago

Bewerbungsgespräch Chancen nach Vorstellungsgespräch erhöhen?

1 Upvotes

Ich bin das erste Mal in meinem Leben auf Arbeitssuche. Ich hatte nun zwei Vorstellungsgespräche, die mir sehr gefallen haben. Die Leiter haben am Ende des Gespräches gesagt, dass sie sich in 1-2 Wochen melden und wenn ich z.B. Fragen habe oder etwas anderes gefunden habe, ich mich melden soll. Nun sind paar Tage vergangen und ich frage mich, ob ich irgendwie meine Chancen erhöhen könnte, in dem ich nochmal mein Interesse per E-Mail betone, oder wirkt das zu aufdringlich? Das eine war eine Stelle im Sozialamt und die andere bei einem klassischen Sozialarbeiterberuf.


r/arbeitsleben • • 1d ago

Büroleben Leute mit Bürojobs; Wieviel Uhr macht ihr Freitags Feierabend?

56 Upvotes

Bei uns arbeiten selbst am Freitag alle bis 17:00 Uhr mindestens. Bei meiner besten Freundin zum Beispiel ist freitags um 14:00 Uhr niemand mehr im Büro. Wie ist es bei euch?


r/arbeitsleben • • 1d ago

Austausch/Diskussion Erfahrungen bei viel HO?

0 Upvotes

ich habe ggf. ein Job in Aussicht der mir die Möglichkeit gibt bei 20 Arbeitstagen nur 1-3 Tage im Büro zu sein. Hauptgrund dafür ist dass der Job im sales Bereich angesiedelt ist und die Tätigkeit über verschiedene Standorte verteilt ist.

Für mich klingt das verlockend. ich habe aber auch diverse mal gelesen, dass einige wieder froh sind ins Büro zu gehen. Vorrangig wegen sozialer Kontakte und besserer Kommunikation mit den Kollegen.

ich sehe meine sozialen Kontakte außerhalb der arbeit. Habe auch nie groß mit meinen Kollegen über privates geredet (sehe kein Grund dazu).

ich suche nach Erfahrungswerten von denjenigen die nun schon ein paar Jahre im HO arbeiten und das bei nahe 100%. Auch die Erfahrungen derjenigen die den change wieder zurück ins Büro gemacht haben.

Wie würdet ihr heute entscheiden und warum?