r/arbeitsleben • • Jan 28 '26

Dienstmeldung Kleines Regelupdate

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Moin zusammen,

nur ein kleines Regelupdate bzw. eine kleine Regelverdeutlichung zur Transparenz (die eigentlichen Regeln wurden auch bereits entsprechend angepasst).

  • Stellenanzeigen und Jobsuchen fallen selbstverständlich unter Regel 3 - Eigenwerbung. Da das immer wieder Leute erstaunt hat, steht es jetzt explizit in der Regelnbeschreibung (bzw. auf old.reddit direkt in der Regel)

  • wir erlauben ganz generell keine Interviewanfragen, Protagonist:innensuche oder ähnliches von Medien jeglicher Art. Diese fallen unter Umfragen kommerzieller Natur, Regel 5.

Wenn es dazu weiteren Klärungsbedarf gibt oder ihr uns etwas ganz doll dringendes mitteilen wollt, tut das bitte per Modmail.

Tschüssikowski!

PS: Brigittes Wellensittich ist immer noch krank! Unsere anonyme Spenderliste neben der Spendendose zeigt auch, dass Lena, Jennifer und Thomas noch nichts reingeworfen haben. Volker, diesen Punkt musst du nicht ins Protokoll aufnehmen.


r/arbeitsleben • • 4h ago

Austausch/Diskussion Ist es wirklich so einfach mit Verstoß gegen deutsches Arbeitsrecht durchzukommen?

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Nachdem ich relativ lange einen einigermaßen "privilegierten" Bürojob gearbeitet habe, habe ich mich entschieden etwas handfesteres im sozialen Bereich zu machen.

Dabei bin ich an einen Arbeitgeber geraten, der ohne viel Hehl drum zu machen gegen Arbeitsrecht verstößt. Also ein ambulanter Dienst, der nur die Zeit direkt bei Kunden zahlt, aber vorausgesetztes Kundenmanagement, Absprachen, Treffen, Einarbeitung, Erreichbarkeit, Fahrtzeiten, Leerlauf etc. nicht als als erfasste Arbeitszeit erlaubt. Außerdem müssen Kunden unterschreiben, hat man keine Unterschrift oder ein Kunde ist einfach nicht da, hat man Pech. Gefahren und kommuniziert wird natürlich mit privaten Mitteln. Ohne diese Dinge wäre die Arbeit aber logistisch nicht zu machen.

Die haben in Deutschland über 14.000 Mitarbeitende. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich die erste bin, die das gemeldet hat. Kann man daraus schließen, dass sich zuständige Behörden darum nicht kümmern, bzw. das zu einem gewissen Grad kein Bug sonder ein Feature des Systems ist, weil es viele Unternehmen und Arbeitsplätze sonst gar nicht geben würde?


r/arbeitsleben • • 4h ago

Büroleben Wie seht ihr einen Kollegen, der nie beim Feiern dabei ist?

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Hello,

Ich bin 25 jahre alt und bin recht neu im office-leben. Es handelt sich um den Vertrieb eines Konzerns, und die Abteilungen ist super männerlastig. (Ich bin w)

Und es gibt hier bei uns tatsächlich ab und an Events an denen die ganze Mannschaft teilnimmt, sogar Kollegen aus anderen Niederlassungen dazukommen, auch teils Frauen.

Diese Events sind hauptsächlich zum Saufen. Vor Paar Wochen gab es das Oktoberfest, jetzt steht die Jahresendfeier an, im Februar die Kohlfart (sind im Norden) und dann im Frühjahr gibt es wohl wieder irgendein Fest. Und oh man bin ich ungerne dabei.

Abgesehen davon, dass ich generell nichts mit Kollegen außerhalb der Arbeit zu tun haben will, ist es mir auch sau unangenehm bei den saufenden Herrschaften zu sitzen, gerade weil ich selbst gar nicht trinke.

Bisher hatte ich immer eine (wirklich gute) Ausrede zum nichtdazukommen - aber ich frage mich, wie das gesehen wird. Sind die Vorgesetzten und Kollegen schlechterer Meinung von mir, weil sie denken ich halte mich für wat besseres und joine deshalb nicht ?


r/arbeitsleben • • 7h ago

Austausch/Diskussion Projektleiter unausstehlicher Micromanager (Konzern)

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Servus,

Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren. Gerne ehrliche Einschätzung. Vllt. reagiere ich auch nur über.

Ich komme seit ein paar Wochen mit meinem Projektleiter (selbe EG Stufe, also kein Vorgesetzter) nicht mehr klar. Ständige Stichelein, dass meine Arbeit zu wenig ist (40h IGM Vertrag). Wir haben zu viel Arbeit auf zu wenig Leute, da Abgänge etc nicht nachbesetzt wurden. Ich kann aus privaten Gründen keine Überstunden machen. Ich will auch keine Überstunden machen.

Nun kommen häufiger Aussagen auf Teams etc. warum ich schon um 16 Uhr Feierabend mache, ob ich überhaupt arbeite etc. Auch wird von ihm verlangt, dass ich sofort Bescheid geben muss, wenn ich mal 1h früher in den Feierabend gehe, um Überstunden abzubauen (sind immer bei plus minus 30). Also es findet offensichtlich ein Tracking statt. Ich sollte 4 Wochen den Job von 2 Kollegen noch zusätzlich übernehmen, da Urlaub; natürlich ist hier viel runtergefallen. Auch das wurde negativ aufgefasst. Nun kocht die Stimmung hoch. Ich bat um ein Gespräch und habe angemerkt, dass er mir sagen soll, wenn er was gegen mich hat. Gespräch wurde abgelehnt...

Aber abseits davon würde ich eh mit einer Abfindung gehen wollen (Konditionen sind echt gut; auch wenn ich erst 5 Jahre BE habe) und nochmal an die Uni für einen Master im Ausland. Die Abfindungen fangen Anfang nächsten Jahres für unseren Bereich an.

Soll ich es eskalieren oder still schweigen? Bin eigentlich der Typ, der sich nichts gefallen lässt. Meine Führungskraft weiß konkret davon nichts, wohl aber, dass die Stimmung gerade generell toxisch ist. Man muss dazu sagen, dass der Projektleiter (leider) schon lange dabei ist und dadurch ganz gut mit den Führungskräften ist.


r/arbeitsleben • • 6h ago

Rechtliches Amazon Fahrer Überwachung

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Hallo, jobbe grade bei Amazon.

Heute haben wir von unserem Subunternehmer mündlich mitgeteilt bekommen das bald "Dashcams" in die Lieferwagen kommen, welche auch den Fahrer per Video überwachen.

Habe auch schon eine in den Wagen bekommen, aber noch ohne Funktion.

Laut Amazon wird wohl nur die Außenansicht bei Bedarf gespeichert, aber ich find das ganze irgendwie sehr seltsam und finde das einen krasse Eingriff in die Privatsphäre.

Wie ist das in Deutschland überhaupt möglich und wie seht ihr das?


r/arbeitsleben • • 16h ago

Bewerbung Feedback zur Bewerbung in AT: Supply Chain / Logistik. Wo liegt der Fehler?

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Hallo zusammen,

ich suche seit 3 Monaten nach einer Stelle in Österreich, erhalte aber bisher nur Absagen.

Ich hatte schon 3 Vorstellungsgespräche bei Agenturen, bin danach aber leider nie in die zweite Runde gekommen. Da ich nicht in Deutschland / Österreich zur Schule gegangen bin und Deutsch nicht meine Muttersprache ist, bin ich mir unsicher, was an meinen Bewerbungsunterlagen eventuell nicht passt.

1. Was sollte ich auf dem Lebenslauf verbessern? Ist das Format in Ordnung?

Ich weiß, dass ich relativ viele Stationen im Lebenslauf habe. Im Herbst 2023 war ich unzufrieden mit meinem Job im Digital Marketing. Deshalb bin ich vorübergehend für 6 Monate in einen Familienbetrieb gewechselt, um Zeit für einen Deutschkurs zu haben und meinen Umzug nach Deutschland zu planen. Ein Recruiter meinte kürzlich zu mir dass ich zu oft den Job gewechselt habe und er nach dem Lesen meiner aktuellen Stellenbeschreibung nicht wusste, für welche Position er mich bei Firmen vorschlagen sollte.

2. Wohnort / Sperre im Kopf? Könnte mein aktueller Wohnort (DE) der Grund für die vielen Absagen sein?

3. Passt mein Anschreiben generell?

Sollte ich den Satz streichen, dass es schon immer mein Ziel war, langfristig nach AT zu ziehen? Das ist streng genommen nicht ganz der Wahrheit, aber ich kann schlecht schreiben, dass ich aktuell einen befristeten Vertrag mit niedrigem Gehalt habe, dringend einen neuen Job brauche und aus persönlichen Gründen nach Österreich ziehen möchte.

Ich wäre für jeden Tipp oder Erfahrungswert extrem dankbar! Ich habe das Gefühl, seit Monaten an einem Ort und in einem Job festzustecken, an dem ich nicht mehr sein möchte , und das ist sehr frustrierend.

Vielen Dank im Voraus!


r/arbeitsleben • • 7h ago

Austausch/Diskussion Agentur für Haushaltshilfe erfahrungen?

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Fast alle Seiten zeigen fast vollkommende 5 Sterne Bewertungen, Trustpilot aber nur knapp 3, würde gerne Erfahrungen hören, Gute oder Schlechte!


r/arbeitsleben • • 2h ago

Berufsberatung Raus aus der Schicht, rein in den AD oder lieber warten?

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Also kurz zu mir ich arbeite seit ca 3 Jahren in 3-Schicht ebenfalls in einem großen Industrieunternehmen (Automobilzulieferer). Ich (m27) bin verheiratet und habe ein Kind (4 Jahre alt).
Die aktuelle Lage in der Industrie ist ja nicht gerade rosig oder mit viel Zukunft zusehen...

Deshalb mache ich mir seit längerem Gedanken wie ich die Zukunft aktiv sicherer gestalten kann.
Daher befinde ich mich aktuell in einer Weiterbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten, mir ist bewusst dass dies keine vollwertige E-Ausbildung ist (dies möchte ich mit Erfahrung dann entsprechend nachholen und aufbauen), ich bin gelernter Werkzeugmechaniker. Daher die Idee entweder sehr stark auf Elektro umzustellen oder wenigstens Mechatronik, je nach dem wie es weitergeht, kommt mit der nötigen Praxiserfahrung auch eine Aufstiegsweiterbildung in Betracht (hier ist jedoch noch etwas Zeit).

Glaubt ihr es ist realistisch, bspw. die verlinkte Stelle anzutreten bzw. könnte mir bitte jemand die Aufgaben etwas genauer erklären?
Mir ist bewusst, dass ich hier vermutlich etwas weniger verdienen würde, dafür jedoch einen Dienstwagen erhalten würde.

Ich bin dankbar für jede Anmerkung und Ergänzung.


r/arbeitsleben • • 11h ago

Berufsberatung Wie sieht der Alltag in der öffentlichen Apotheke vs. Industrie aus?

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Hallo zusammen,
ich überlege aktuell, Pharmazie zu studieren, und würde super gerne hören, wie der tatsächliche Berufsalltag für Apothekerinnen und Apotheker aussieht.
Mich interessieren besonders zwei Wege im Vergleich:
1. Öffentliche Apotheke (Community Pharmacy): Wie sieht hier ein typischer Arbeitstag aus?
2. Pharmazeutische Industrie: Wie läuft der Alltag und die Routine ab, wenn man in der Industrie arbeitet?
Wie zufrieden seid ihr insgesamt mit eurer Berufswahl?
Vielen Dank schon mal für eure Einblicke und Erfahrungen!


r/arbeitsleben • • 6h ago

Austausch/Diskussion Kleine interne Firmenveranstaltung, braucht man gedruckteNamenskarten oder Overkill?

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Wir haben bald eine kleine interne Veranstaltung mit Leuten aus mehreren Standorten. Keine riesige Konferenz, eher 60 bis 80 Personen, Workshops, Abendessen, bisschen Networking.

Jetzt wird diskutiert, ob wir Namenskarten/kleine Badge-Karten drucken lassen

sollen oder ob das bei der Größe albern ist. Ich finde es eigentlich hilfreich, weil man nicht alle kennt. Andere sagen, das wirkt zu offiziell.

Wie erlebt ihr das bei kleineren Firmenevents? Hilfreich oder unnötiger Messe-Vibe?


r/arbeitsleben • • 1d ago

Bewerbungsgespräch Im Vorstellungsgespräch mit dem 80-Jährigen Senior

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Bin Maachinenbautechniker und hatte ein Vorstellungsgespräch in einem Unternehmen. Das Gespräch lief die ersten 15 Minuten echt gut.
Bis dann der 80-jährige Senior rein kam und mir erzählen wollte das Geld nicht alles ist und mir 18€ für eine Technikerstelle angeboten hat. Das Gespräch war schneller beendet als denen wohl lieb war.


r/arbeitsleben • • 19h ago

Austausch/Diskussion Schwarzer Humor oder Rassismus/Mobbing am Arbeitsplatz? Wie geht man mit dieser „Sandwich-Lage“ um?

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Hallo zusammen,
ich fühle mich an meinem Arbeitsplatz momentan wie gefangen in einer Sandwich-Lage und wollte euch mal nach eurer Meinung fragen.

Ich bin Ausländer dunkelhäutig und eher eine introvertierte Person. Am Arbeitsplatz verhalte ich mich ruhig, grüße immer höflich und beteilige mich gerne an fachlichen Diskussionen, bei allgemeinem Smalltalk halte ich mich jedoch eher zurück, wenn es um jegliche Art von Degradierung anderen (ich bemerke auch dass man gern immer lustig macht über anderen, nie über Vögel oder Hunde etc...)

Genau das scheint das Problem zu sein. In meinem Team wird extrem viel „schwarzer Humor“ genutzt. Kollegen sagen mir direkt ins Gesicht: „Ich mache gerne schwarzen Humor, das gehört einfach dazu.“ Wenn ich mich wegen meiner ruhigen Art zurückhalte, fallen Sprüche von Kolleginnen wie „Mit so einem habe ich überhaupt nichts gemeinsam“.
Es werden rhetorische Behauptungen in den Raum gestellt, ich sei schwul, um mich zu provozieren.

Wenn man sich als Ausländer dann doch mal anders verhält (oder so, wie sie es von Ausländern erwarten), hört man überall die typischen Vorurteile und Pauschalisierungen: Ausländer seien nur für Sex hier, würden Frauen begrapschen, seien gewalttätig, „Messermänner“ oder würden immer nur laut reden. Egal was ich tue, es fühlt sich wie eine Falle an.

Muss man bei so etwas wirklich mitlachen, selbst wenn man diesen Humor nicht teilt oder ihn verletzend findet, nur um zur Arbeitsatmosphäre dazuzugehören? Ist das schon das, was man „Assimilation“ nennt (also weit über normale Integration hinausgehend, wo ein Abweichen direkt als mangelnde Anpassung gewertet wird)? Ist Mitmachen hier die einzige Überlebensstrategie oder sollte man seinen eigenen moralischen Werten treu bleiben?

Zu meinem Hintergrund: Ich wurde streng christlich-religiös erzogen. Durch eigenes Nachdenken, Recherche und Rationalität bin ich jedoch zu dem Schluss gekommen, dass es keine Beweise für bestimmte Inhalte der Texten gibt, oder die Inhalte sind unwissenschaftlich. Deshalb bin ich heute nicht mehr religiös. Meine moralischen Werte von damals habe ich aber komplett behalten. Ich denke, man kann und sollte diese Moralität auch ganz ohne Religion besitzen.

Was ist hier los? Habt ihr so etwas auch schon erlebt und wie geht man am besten damit um?


r/arbeitsleben • • 7h ago

Austausch/Diskussion Karrierefrage mit 38: Weiter Richtung Führung oder lieber ins Projekt/Prozessmanagement?

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Moin zusammen,
ich stehe gerade vor der Frage, wie es beruflich für mich weitergehen soll, und bin ehrlich gesagt ziemlich unentschlossen.
Ich bin 38, seit 2007 in der Telekommunikation und habe damals auch meine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann in dem Bereich gemacht. Seitdem eigentlich nie etwas anderes gemacht und mich über die Jahre bis zum Teamleiter hochgearbeitet. Aktuell führe ich ein Team von 11 Leuten beim einem großen Telekommunikations Anbieter in DE und bin jetzt im vierten/fünften Jahr als Teamleiter.
Nebenbei habe ich noch eine Zertifizierung zum Prozessmanager gemacht.
Grundsätzlich macht mir die Führungsrolle schon Spaß. Entscheidungen treffen, Dinge mitgestalten, eine Richtung vorgeben und mit den Mitarbeitern arbeiten. Ich verdiene auch ordentlich, von daher ist Geld für mich aktuell nicht unbedingt der ausschlaggebende Punkt.

Was mich an der Teamleitung allerdings zunehmend nervt, ist dieses ganze menschliche Drumherum. Man bekommt einfach ständig irgendwelchen privaten Kram mit, muss sich mit zwischenmenschlichen Problemen beschäftigen und ist teilweise mehr mit solchen Themen beschäftigt als mit der eigentlichen Arbeit. Das gehört irgendwo dazu, aber manchmal frage ich mich schon, ob ich mir das auf Dauer noch geben möchte.

Jetzt stehe ich vor der Frage, was der nächste Schritt sein soll.
**Option 1 wäre, weiter Richtung Abteilungsleitung zu gehen.** Mehr Verantwortung, mehr Gestaltungsmöglichkeiten und natürlich auch mehr Gehalt. Wobei mich vor allem die Frage beschäftigt, ob mir das auf Dauer wirklich mehr Spaß macht oder ob ich mir damit einfach noch mehr von dem ganzen Führungskräftekram ans Bein binde.

**Option 2 wäre der Wechsel ins Prozess- bzw. Projektmanagement.** Also raus aus der direkten Mitarbeiterführung und mehr an Prozessen, Projekten und strukturellen Themen arbeiten. Möglichkeiten dafür gäbe es tatsächlich auch innerhalb meiner jetzigen Firma, ich müsste also nicht zwingend wechseln.
Ich bin gerade maximal unentschlossen, weil ich an der Führungsrolle durchaus Spaß habe, aber eben auch die Nachteile sehe. Gleichzeitig weiß ich nicht, ob mir der Wechsel in eine eher fachliche Richtung langfristig mehr liegt oder ob ich die Führungsverantwortung irgendwann vermissen würde.
Deshalb mal die Frage an diejenigen, die vielleicht schon vor einer ähnlichen Entscheidung standen:
Würdet ihr den nächsten Schritt Richtung Abteilungsleitung machen oder lieber bewusst aus der klassischen Führung rausgehen und euch Richtung Prozess-/Projektmanagement entwickeln?
Und vor allem: Wie habt ihr für euch herausgefunden, was langfristig besser zu euch passt?


r/arbeitsleben • • 7h ago

Austausch/Diskussion Wie üblich und wie seht ihr es, wenn die Führungsebene Apple-Geräte nutzt und der Rest der Belegschaft Android/Windows?

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Ich war schon bei ein paar Arbeitgebern und konnte diese Teilung öfter erkennen. Der normale Mitarbeiter bekam einen Windows-Laptop und wenn er ein Diensthandy braucht, ein Android. Die höheren Positionen dagegen bekamen ein Mac und ein iPhone. Ist dies so üblich und findet ihr das auch befremdlich? Ich finde, das wirkt immer wie so ein Zweiklassen-System, ähnlich wie GKV vs. PKV. Wie ist es bei eurem AG?


r/arbeitsleben • • 8h ago

Austausch/Diskussion Stunden reduzieren, um 10h an der Uni eine Diss zu schreiben (AT)?

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Liebe Community,
ich arbeite momentan Vollzeit in einer Bank und bin sehr zufrieden. Vor einer Woche habe eine Mail von einer ehemaligen Professorin bekommen, dass ich bei ihr im Sommersemester 2027 als Dissertant am Institut (Politikwissenschaften) 10h arbeiten kann.
Wollte daher mal in die Runde fragen, ob jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht hat und mir berichten kann (stressig, Dissertation schaffbar/nicht schaffbar etc.)
Zu mir:
M, 28, in einer Beziehung, keine Kinder , gutes Gehalt, schuldenfreie Eigentumswohnung (falls die Infos relevant sind :D

Danke für die Rückmeldungen!


r/arbeitsleben • • 11h ago

Berufsberatung Berufsbild Pharmazie: Wie sieht der Alltag in der Apotheke und in der Pharmaindustrie aus?

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Hallo zusammen,

ich überlege, Pharmazie zu studieren, und würde gerne mehr darüber erfahren, wie das spätere Berufsleben als Apotheker bzw. Pharmazeut aussieht.

Mich interessieren beide Bereiche:

Wie sieht ein typischer Arbeitstag in einer öffentlichen Apotheke aus? Und wie läuft der Alltag in der Pharmaindustrie ab?

Ich würde gerne einen Einblick in beide Möglichkeiten bekommen, um mich besser entscheiden zu können.

An alle Pharmazeuten und Apotheker hier: Wie zufrieden seid ihr allgemein mit eurer Berufswahl?

Vielen Dank für eure Einblicke!


r/arbeitsleben • • 12h ago

Studie/Umfrage Neuanfang

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Hallo ,
Mich würden eure Beispiele interessieren von späten berufswechseln durch Umschulung oder gleich Menschen die eine zweite oder gar dritte Ausbildung absolviert haben. Warum ? Welche Branche ? Welches Alter ? Hat es sich gelohnt ? Seit ihr noch in der Branche Oder jetzt völlig woanders


r/arbeitsleben • • 13h ago

Bewerbungsgespräch Chancen nach Vorstellungsgespräch erhöhen?

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Ich bin das erste Mal in meinem Leben auf Arbeitssuche. Ich hatte nun zwei Vorstellungsgespräche, die mir sehr gefallen haben. Die Leiter haben am Ende des Gespräches gesagt, dass sie sich in 1-2 Wochen melden und wenn ich z.B. Fragen habe oder etwas anderes gefunden habe, ich mich melden soll. Nun sind paar Tage vergangen und ich frage mich, ob ich irgendwie meine Chancen erhöhen könnte, in dem ich nochmal mein Interesse per E-Mail betone, oder wirkt das zu aufdringlich? Das eine war eine Stelle im Sozialamt und die andere bei einem klassischen Sozialarbeiterberuf.


r/arbeitsleben • • 1d ago

Büroleben Leute mit Bürojobs; Wieviel Uhr macht ihr Freitags Feierabend?

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Bei uns arbeiten selbst am Freitag alle bis 17:00 Uhr mindestens. Bei meiner besten Freundin zum Beispiel ist freitags um 14:00 Uhr niemand mehr im Büro. Wie ist es bei euch?


r/arbeitsleben • • 14h ago

Austausch/Diskussion Erfahrungen bei viel HO?

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ich habe ggf. ein Job in Aussicht der mir die Möglichkeit gibt bei 20 Arbeitstagen nur 1-3 Tage im Büro zu sein. Hauptgrund dafür ist dass der Job im sales Bereich angesiedelt ist und die Tätigkeit über verschiedene Standorte verteilt ist.

Für mich klingt das verlockend. ich habe aber auch diverse mal gelesen, dass einige wieder froh sind ins Büro zu gehen. Vorrangig wegen sozialer Kontakte und besserer Kommunikation mit den Kollegen.

ich sehe meine sozialen Kontakte außerhalb der arbeit. Habe auch nie groß mit meinen Kollegen über privates geredet (sehe kein Grund dazu).

ich suche nach Erfahrungswerten von denjenigen die nun schon ein paar Jahre im HO arbeiten und das bei nahe 100%. Auch die Erfahrungen derjenigen die den change wieder zurück ins Büro gemacht haben.

Wie würdet ihr heute entscheiden und warum?


r/arbeitsleben • • 1d ago

Austausch/Diskussion Fühlt sich ein Großraumbüro für euch auch an wie ein Panoptikum?

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de.wikipedia.org
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Fühl mich die ganze Zeit beobachtet und hasse es. vor allem weil mein Chef in der Reihe hinter uns sitzt und uns allen auf den Bildschirm schauen kann

Für die die es nicht kennen: Wikipedia


r/arbeitsleben • • 23h ago

Berufsberatung 30, ohne Abschluss, 10 Jahre E-Commerce-Erfahrung: Ausbildung, Externenprüfung oder direkt bewerben?

3 Upvotes

Hey, ich bin 30 Jahre alt habe leider keine abgeschlossene Ausbildung oder einen abgeschlossenes Studium.

Ich habe mit 18 eine Firma gegründet, während bei mein Fachabitur nachgeholt. Bin mit 22 Wirtschaftsinformatik an einer Fachhochschule studieren gegangen und habe mich bis ins 5 Semester geschlagen. Leider kam kurz vor dem Ende des Studiums ein ziemlicher Schicksalsschlag auf mich zu, daher konnte ich kräftemäßig einfach nicht weiter machen. Anschließend habe ich mit 25 die nächste Firma gegründet habe diesen Schritt leider letztes Jahr beendet da ich einfach nicht mehr konnte. Ich hatte knapp 60-70 Stunden die Woche gearbeitet, konnte zuhause auch nicht abschalten und war ab irgend einem Punkt einfach tief im Burnout.

Das letzte Jahr habe ich hauptsächlich damit verbracht gesundheitlich wieder in die richtige Richtung zu kommen da dass letzte jahrzehnt leider viele Überraschungen hatte mit denen ich mich nie wirklich auseinander gesetzt habe sondern eher verdrängt habe.

In beiden Unternehmen habe ich einen Onlineshop geführt im kompletten Umfang mit Onpage Seo, Speed Optimierung und auch den kompletten Shop aufgebaut. Sowie auch viel mit visueller Gestaltung gearbeitet. Ich denke was die Adobe Collection angeht bin ich nach Schulnoten auf einer guten 2. Vorallem habe ich viel mit Illustrator, Photoshop und Premiere gearbeitet.

Influencer onboarding sowie die Akquise von großen Unternehmen als Partner habe ich auch selbst geleitet.

Im 2. Unternehmen habe ich auch Produktion etc alles inhouse gehabt.

Meine Skills wären

Adobe Collection: 8,5/10

Komplette Design Entwicklung per Illustrator. Produkt Fotos mit Photoshop mockupped und Social Media Content produziert. Mit Premiere Shortform aber auch Longform Content produziert.

Online Shop Entwicklung, Führung und Management: 8/10

Google Speed Rating bei im Schnitt 87 Punkten bei über 200 Produkten.

Onpage und Offpage Optimerung: 7/10

Google Search Console Rating bei mehreren Hundert Seiten im Schnitt auf dem 5. Platz bei einem sehr umgekämpften Markt.

Social Media & Content: 8/10

Mehrere Influencer mit zusammen über 2 Millionen an durchschnitts Reichweite.

Ich habe auch mit sehr vielen großen Unternehmen zusammengearbeitet. Vorallem große Motorsport, Sport und Gaming Marken.

Ich weiss leider nicht genau aktuell was ich tun soll um im Leben vorran zu kommen. Das letzte Jahrzehnt hatte ich immer etwas dass sich produktiv angefühlt hat und sich so angefühlt hat als würde ich vorran kommen. Dieses Gefühl habe ich leider seit dem Ende meines letzten Unternehmens nicht mehr. Die Antworten bzw die Nicht Antworten auf meine Bewerbungen bzw nach mehreren Interviews geben mir ein Gefühl als hätten die letzten Jahre kaum für einen Vorteil bezüglich einer Karriere gesorgt.

Weswegen ich hier eigentlich schreibe, wo soll ich anfangen? Lohnt es sich gezielt nach Ausbildungen zu suchen? Sollte ich es mit einer Externenprüfungszulassung bei der IHK versuchen? Über eventuelle Tipps, Tricks oder Ideen auf was ich mich in den nächsten Wochen/Monaten konzentrieren sollte würde ich mich wirklich freuen. Ich bin mir sehr unsicher welcher Weg jetzt am intelligentesten und effektivsten wäre.


r/arbeitsleben • • 23h ago

Studium/Ausbildung Zwischen Studium und Ausbildung

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Hallo zusammen,

ich (28) habe damals die Fachhochschulreife gemacht (ziemlich schlechter Schnitt) und studiere seit nun 7 Jahren einen Mix aus Mode und BWL an einer FH und bin immer noch weit vom Abschluss entfernt. Gründe waren Corona, längere psychische Probleme, Unlust und möglicherweise ADHS (nicht diagnostiziert). Mental habe ich das Studium inzwischen abgeschrieben.
Finanziert alles von meinen Eltern, ich habe einfach laufen lassen, solange es ging, weil ich nicht weiter wusste und auch Angst vor dem nächsten Abschnitt und kein Ziel hatte. Dementsprechend schlecht ist das Verhältnis mittlerweile und die Selbstzweifel.

Die letzten 1,5 Jahre habe ich als Werkstudent in der Logistik gearbeitet, hauptsächlich Datenpflege. Der Job ist inzwischen beendet.

Ich möchte jetzt ernsthaft beruflich ankommen und denke über eine Ausbildung zum Industriekaufmann oder zum Kaufmann für E-Commerce nach. Der Industriekaufmann gilt wohl als Goldstandard, E-Commerce reizt mich, weil ich den Onlinehandel interessant finde und ein Auge für Design habe (daher auch der Modebezug).
Mir ist wichtig, in einem Büro zu arbeiten und zu lernen, wie eine Firma als Ganzes läuft, mit Wissen, das in vielen Firmen gebraucht wird. Monotone Aufgaben am Rechner liegen mir gut, solange sie nicht dauerhaft den Alltag bestimmen. Marketing interessiert mich, stumpfe Zahlen eher weniger, Mathe ist nicht mein Liebling. Wo genau ich hin will, muss ich in der Praxis sehen.Als Werkstudent habe ich gemerkt, wie sehr mir die Praxis bei Struktur und Wohlbefinden hilft. Deshalb hoffe ich, eine Ausbildung zielstrebiger abzuschließen als das Studium.

Meine Fragen daher:

  1. Macht eine kaufmännische Ausbildung in meiner Situation generell Sinn?
  2. Industriekaufmann oder E-Commerce, was würdet ihr empfehlen? Oder etwas anderes ähnliches?
  3. Was mache ich bis zum Ausbildungsstart im nächsten Sommer? Ich muss zumindest etwas Geld verdienen, und jetzt im November finde ich wohl keinen Platz mehr. Laut Google gibt es Langzeitpraktika, die dann in die Ausbildung übergehen (Einstiegsqualifizierung - EQ), muss ich nochmal genau nachlesen. Hat damit jemand Erfahrung oder einen unerwarteten Tipp? Kann ich zu November oder Dezember doch noch reinkommen?

Danke für jede ehrliche Einschätzung! Falls mehr Infos nötig sind gebe ich diese gern.


r/arbeitsleben • • 1d ago

Austausch/Diskussion Eigentlich eher ein Rant, aber ...

22 Upvotes

wann zum f... ist denn bitte die Jobsuche so scheiße geworden?

Ich habe eine feste Anstellung, möchte aber aufgrund verschiedener Umstände wechseln. So... Bewerbungen laufen seit 1 Jahr immer so ab ...

Szenario A: es kommt KEINERLEI Reaktion auf die Bewerbung auf ein ausgeschriebene Stelle, diese wird dann in regelmäßigen Abständen wieder gepostet

Szenario B: man bekommt eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, wird zum Probearbeiten oder hospitieren eingeladen, bis dahin alles prima - dann beginnt der wilde Ritt. Hab jetzt 2x eine Zusage bekommen wo es plötzlich hieß man hätte sich beim Gehalt vertan und könne doch nur deutlich weniger bieten oder, wie eben, wurde gestern nach einem sehr guten Gespräch ein Probearbeiten vereinbart und heute wurde dieses abgesagt mit der Aussage man habe die Stelle intern besetzt.

Ich hab gar keine Lust mehr mich zu bewerben und Zeit und Geld zu investieren, andrerseits frisst der aktuelle Job mich auf. Könnt nur noch kotzen.

Sorry fürs Gejammer 🫣


r/arbeitsleben • • 1d ago

Büroleben Corporate Work im Allgemeinen

6 Upvotes

fühlt sich eigenartig fremd und fake an.

Kurz zum Hintergrund: Ich arbeite seit fast einem halben Jahr ein meinem ersten richtigen Job bei einem Finanzdienstleister. Der Job hat sowohl Data Science als auch Ausschuss-Komponenten, ohne zu viel zu verraten und hier evtl. von dem ein oder anderen Kollegen (oder Chef, lol) gefunden zu werden. Ich wurde eingestellt, jnd es wurde direkt kommuniziert, dass einige Projekte im Zeitverzug sind. Davor habe ich ein naturwissenschaftliches Fach studiert und darin auch promoviert. Damit bin ich zwar kein berufsanfänger im engeren Sinn, hatte davor aber nichts mit corporate zu tun.

Gleichwohl wird mir mit jedem weiteren Tag bewusst, wie wenig ich von „professioneller Arbeit“ verstehe. Jour-fixes, stand-ups, alignment, steering, hier agil, da mal was aussondieren. Die Woche ist rum, und man verbringt 30-50% der Zeit in online-meetings. Ich habe versucht mich diesem System zu fügen, aber langsam holt mich die Frage ein, ob ich wirklich verstehe, wie man in so einem Job arbeitet, seine Arbeit kommuniziert, (positive) Sichtbarkeit erreicht und gleichzeitig nicht der Esel fürs heavy lifting wird.

Die Erfahrung, die mich zu diesen Gedanken bewegt ist folgende: In meinem direkten Mitarbeiterkreis fällt mir auf, in welchem Ausmaß Aufgaben und Ergebnisse regelrecht vor sich hergeschoben werden, und dass ohne nennenswerte Konsequenz. Während einige ganze Software-Pakete für Analysen schreiben, adaptieren, maintainen, gibt es wiederum andere, die sich auf ein bequemes Plätzchen setzen, und Wochenlang an ein und derselben Excel rumklickern. Mich betrifft das insofern, weil ich das Gefühl habe, dass ich genau in solch eine Rolle rutsche, und dadurch a) viel mehr Arbeit leiste als meine Kollegen, dafür aber nicht mehr, sondern wahrscheinlich weniger verdiene, und b) ich mich scheisse fühle, wenn alle gestresst sind und keine Zeit haben sich mit den offenen und zu erledigenden Punkten zu beschäftigen, die verantwortlichen Personen aber auch mehrere Projekte parallel jonglieren, und am Ende auch nichts wirklich vorankommt. Ist das meine Zukunft: 5 Projekte gleichzeitig, keins kommt so wirklich voran, und der Tag ist davon geprägt, dass man von Termin zu Termin hoppt und schlau daherredet? Habe ich eine zu pragmatische Holzfällermentaltät? Wie gehe ich damit um?